1087
Dies ist der grosse Sultan Al Mustali I.
Der Herrscher wünscht als erstes, dass eine mächtige Armee aufgebaut wird, jedoch sollen
unsere ehrwürdigen Nachbarn davon nichts mitbekommen. So wird befohlen, eine Armee tief im landesinneren zu errichten, zudem solle dieses Gebiet vor ungebetenen Gästen bewahrt werden. Der Ort Sinai scheint dem Sultan angemessen. Um den dortigen Truppenaufbau vor den neugierigen Augen der Welt zu verbergen, entsendet der Sultan einen Kundschafter nach Sinai der jeglichen fremden, dunklen Gestalten das Leben schwer machen soll.
Weiteres befiehlt Al Mustali, im gesamten Reich so rasch wie möglich Forts zu errichten und Farmland zu verbessern. Ägyptische Bauern klagen seit Gedenken über die schlechten Zustände des Farmlands und der damit verbundenen schlechten Erträge. Al Mustali will im gesamten Reich nur zufriedene Bauern sehen.
Es fehlt noch ein zweiter Mann im Reiche, ein Quadi al-Quada. Es gibt eigentlich nur einen, der für diesen edlen Posten in Frage kommt. Der ehrenhafte Al Shahinshah. Im Reich ist er eine Legende, soll er doch im jungen Alter von 16 Jahren einen harten Kampf mit 2 Krokodilen aufgenommen haben und diesen mit blossen Händen das Fürchten gelehrt haben. Diese Geschichte verbreitete sich rasch im ganzen Reich und seitdem ist Shahinshah ein Mythos.
Der Sultan vertraut auf seine enormen Fähigkeiten als Krieger und Geleehrter. Shahinshah wird zum Quadi al-Quada des Reiches und zum Amir von Ägypten ernannt.
In Ägypten sollen 300 tapfere NUbier zu mächtigen Kriegern ausgebildet werden. Diese werden nach derAusbildung in Sinai erwartet
Der tapfere General Al Shahinshah:
1088
Um die Truppenbewegungen in benachbarten Provinzen besser kontrollieren zu können, werden in Alexandria und Antioch wachtürme errichtet. Die Türken stehen mit 200 Mann in Syrien, die Byzantiner mit 100 Mann in Lesser Armenia, also nichts beunruhigendes.
1089
Ein Sohn von Al Mustali I, Prinz AL Mustali, wurde gepriesene 16 Jahre alt und tritt in den Militärdienst ein. Mustali schenkt ihm eine kleine Reiterhorde. NOch während diesem Ereignis ein ehrwürdiges Fest gewidmet wurde, betritt ein Unbekannter den Ort des Geschehens und sucht nach einer Audienz mit dem Sultan von Ägypten, er seie ein Bote der Türken und habe wichtige NAchrichten vom Sultan der Türken. Mustali empfängt den Boten widerwillig und befiehlt ihm rasch zur Sache zu kommen. Der Bote überbringt ein Allianzangebot der Türken, eine Allianz des Islam gegen das Christentum.
Niemals, haben die Ägypter doch im Moment andere Pläne als nun mit den Türken eine Allianz einzugehen. Der Sultan winkt die Wachen herbei welche den Boten hinausbegleiten.
Einige Tage später meldet der Grenzposten verstärkte Truppenbewegungen der Türken in Syrien. Das Kontingent wurde auf 279 Mann verstärkt. Sollten diese Verräter jetzt angreifen, nur weil einem Bündnis nicht zugestimmt wurde, so sollen diese bitter dafür bezahlen. Trotz dieses besorgniserregenden Truppenaufmarschs hält der Sultan an dem geheimen Truppenaufbau in Sinai fest und versendet keine Truppen an die Grenze. Lediglich 100 Bauern stünden derweil einer Verteidigung der Grenzprovinzen zur Verfügung. Truppen von Sinai zur Grenze zu verlegen würde Monate in Anspruch nehmen.
1090
Es bleibt vorerst ruhig, keine weiteren Truppenbewegungen der Türken.
Al Shahinshah erläutert Mustali die Finanzlage des Reichs:
Es sieht eher schlecht aus fürs Reich.... im Moment....
1091
Prinz Baybar tritt zum Militärdienst an. Ein Bote des Baumeisters von Arabien überbringt die frohe Botschaft, dass ein fort in seiner Provinz fertiggestellt sei. In Ägypten wurde ein Handelsposten etabliert. Beide Prinzen treten in das Heer von ihrem Vater ein, welches in Antioch stationiert ist und nun stolze 180 Männer zählt.
Weiterhin bleibt es sehr ruhig an der byzantischen und türkischen Grenze. Die Almohaden scheinen derweil Ziele in Spanien zu verfolgen, sind also beschäftigt.
1092
Ein Fort wurde in Antioch fertiggestellt, die Staatskasse ist leer.
1093
Eine Frau von Mustali bringt einen Sohn zur Welt mit Namen Khabil.
Im ganzen Reich wurde das Farmland verbessert, in Sinai wurde ein Fort erbaut. Dem Baumeister Ägyptens wird sein bisher grösstes Projekt aufgetragen, das Fort zu einer noch mächtigeren Festung auszubauen. Der Baumeister schätzt mit einer Dauer von 8 Jahren bis zur Fertigstellung.
In Sinai haben sich inzwischen 719 Krieger eingefunden, schon jetzt ein mächtiges Heer.
Die Türken verstärken erneut ihr KOntingent in Syrien auf 360 Mann.
Ein Bote der Sizilianer ereilt uns und wünscht eine Audienz. Der Sultan willigt ein. Sizilien wünscht eine Allianz mit Ägypten, Mustali willigt ein, verspricht er sich dadurch mehr Handel.
1094
Keine besonderen Vorkommnisse
1095
In Ägypten nehmen weitere 300 Nubier die Ausbildung zu Kriegern auf.
Byzanz verfügt nun über 400 Grenzsoldaten. Mustali vermutet, die Byzantiner planen einen Krieg gegen ihn oder die Türken. Er verlegt trotz der VErmutung keine Truppen nach Byzanz.
Leise munkelt er, wie die byzantiner es wagen könnten, müsste die Wirtschaft und das Heer doch noch immer sehr zermürbt sein von den Jahrhundertelangen kriegen.
1096
Ein weiterer Sohn wurde geboren.
Ein Handelsposten ist in Antioch errichtet worden, endlich kann mit den Rohstoffen der Provinz Handel betrieben werden. Nun solle noch ein Hafen in Antioch gebaut werden.
es fanden weder bei Türken noch bei Byzantinern Truppenbewegungen staat. Die Grenze zu den Almohaden ist wie eh und je sehr ruhig.
1097
Welch grauenvolles Ereignis, Sultan Al Mustali verstarb gestern Nacht, mögen seine Wünsche mit dem neuen Sultan in Erfüllung gehen, seinem Sohn Al Mustali II.
Der dritte Sohn Al mustali I, Prinz Nasir tritt in den Militärdienst ein. In Palästina und Tripoli wurden Forts fertiggestellt. 200 weitere Nubier sollen an die Waffen, 120 Männer der Wüste sollen zu Wüsten Bogenschützen ausgebildet werden. Der Sultan gedenkt, einige wichtige Provinzämter an seine tapfersten Männer zu vergeben. Al Mutawahkil wird zum Prinz von Antioch ernannt und abu Inan zum König von Jerusalem.
In Sinai steht inzwischen eine stolze 919 Mann starke Armee.
1098
Ein besorgniserregendes Ereignis. Spione berichten, dass die Führung der byzantinischen Grenzarmee gewechselt hat. In Lesser Armenia führt nun der grosse Heerführer Prinz Andronicus doe Armee. Der Sultan macht sich grosse Sorgen. Was ist, wenn Byzanz die Türken angreifen will. Falls Byzanz siegen würde, wäre die Macht Ägyptens in grosser Gefahr.
1099
Oh alah, oh alah, oh alah. Byzanz hat in diesem Jahr den Türken den Krieg erklärt und ist ins türkische Rum einmarschiert. Wie handelt Ägypten? Byzanz scheint mächtig, vielleicht mächtig genug um die Türken zu schlagen. Während der Sultan im Palaste hektisch auf und ab läuft tritt ein Bote ein und bittet um eine Audienz. Der Sultan gewährt, ist es ein Byzantiner??.... oder ein Türke??.....was will er?? Ein unbekannter Mann mit ängstlichem, hektischem Blick, verbeugt sich. Der Sultan fordert ihn auf zu reden. Stotternd fing er an, von Mustali`s Vater zu sprechen, als er ihn einst um ein Bündnis bat. Nun sei es an der Zeit, ein Bündnis mit den Türken einzugehen und gemeinsam den Islam zu verteidigen. Der Bote berichtet von einem mächtigen Heer unter Manuel, welches bereits vor der Hauptstadt der Türken steht. Sollte Ägypten jetzt nicht eingreifen, würde sein Heimatland untergehen und danach auch Ägypten. Die Byzantiner wollen nur eines zurück, die verloren gegangenen Gebiete des Oströmischen Imperiums.
Ängstlich blickend wendet sich der Sultan ab und eilt in ein Hinterzimmer des Palastes. Er lässt seine engsten Berater zu sich rufen und die wichtigsten Stammesfürsten Ägyptens.
Als er ihnen berichtet, reagieren einige entsetzt und fordern krieg, andere wiederum raten ab und schlagen eine Allianz mit dem Teufel vor.
Doch in einem sind sich alle einig, Byzanz kann nicht so stark sein, um gegen Ägypter und Türken gleichzeitig zu bestehen. Manuel mag ein mächtiges Heer haben, doch das scheint alles was Byzanz vorzuweisen hat. Plötzlich schreit Mustali II alle aus seinem Hinterzimmer heraus, selbst meine Wennigkeit..... Es vergeht einige Zeit...... Die Türe geht auf und der Sultan schlürft mit einer sorgenvollen Mine zu seinem throne. Alle blicken mit Spannung auf den Sultan...
Er erhebt sich von seinem thron und sieht den türkischen Boten mit steinerner Mine an. Sagt eurem Herrscher, dass ägyptens Armeen ................... von nun a nicht mehr der Verteidigung Ägyptens dienen, sondern der Verteidigung des Islams. Er blickt ins Antlitz von Shahinshah und befiehlt ihm, mit dem ägyptischen Heer nach Antioch zu ziehen und den Byzantinern einen Besuch abzustatten. Dankbar wirft der Bote sich vor den Sultan und schreit zu Alah dem Allmächtigen, Türken und Ägypter sind nun Brüder.
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Fortsetung folgt