Montesquieu hat geschrieben:
Fremdkulturelle Herrschaft hab es natürlich durch das ganze Mittelalter hinweg. Da es bei CK ja nicht festgefahren ist, wie das Spiel voranschreitet, halte ich das nicht für sehr ungewöhnlich, dass ein Franzose auf dem Deutschen Thron sitzt.
ich schon... in dem zeitraum wo CK abspielt gab es so etwas so gut wie überhaupt nicht... gerade, wie schon im post vorher erwähnt, wenn es starke vasallen gab (die deutschen vasallen hätten nicht so etwas mit sich machen lassen) die unter dem feudalrecht lebten
als ob die ganzen herzöge bei so etwas stumm mit zuschauen würden
die links sind entweder ausserhalb der zeitspanne oder aber nicht gegen ein christliches land gerichtet gewesen... im gegensatz es noch zu fördern hätte der papst diesem spielchen eher ein schnelles ende gesetzt (geschweige denn ein land mit feudalrecht und starken herzögen)
Ruprecht I. hat geschrieben:Haben sich die Obermotze jeweils an den Gepflogenheiten des unmündigen dummen Bodensatzes (sprich: der Bevölkerung) orientiert?
eher an die der ganzen starken herzöge als an des unmündigen dummen bodensatzes... manch ein herrscher mit ähnlicher kultur und sprache hatte seine schwierigkeiten an der macht zu bleiben... und da wäre es natürlich selbstverständlich dass es ein franzöischer könig als könig über deutschland anerkannt wird
Arminus hat geschrieben:In Skandinavien kamen gerade im Spätmittelalter viele Thronanwärter aus dem deutschsprachigen Raum, Sizillien hatte bis zum Ende der Frühen Neuzeit keinen einzigen süditalienischen Herrscher
auch hier mal wieder ein stichwort: feudalrecht
in italien waren die überbleibsel der antike um einiges stärker... dort war fast das ganze land absolutes eigentum und nicht lehnsgebunden...
in schweden die germanische gesellschaft... dort hat es bis zum 12. jahrhundert gedauert bis das feudalrecht durchgekommen ist (vielleicht haben es ja die deutschen gebracht ? wer weiss...)
in schweden hat es sich nie vollständig durchgesetzt
dort konnte man leichter etwas von jemanden nehmen wenn man stärker als der gegner war...
wir sprechen hier aber von deutschland und frankreich wo es sehr mächtige herzöge gegeben hat... und ob es die ganzen mächtigen herzöge akzeptiert hätten unter einem solch fremden könig zu dienen bezweifel ich noch immer stark... meiner meinung nach hätten sie sich eher zusammengetan, den fremden könig gestürzt und einen unter sich zum neuen könig auserkoren...
und das sicherlich auch noch mit der unterstützung des papstes (wenn sie diese überhaupt benötigt hätten)