Nach 1715 kehrte etwas Ruhe ein.
Die raufgeschraubten Kosten in Patch 1.2 nehmen immer mehr Einfluss auf mein aktuelles Frankreich-Spiel.
Die Pueblos hatten inzwischen beide Louisianaprovinzen eingenommen und sogar den Cherokee den Krieg erklärt. Von den Cherokees eroberten sie Florida und das Cherokeeteritorium. Das Cherokeeteritorium konnten sich die Cherokees aber zurückholen.
Durch die Eroberung der Louisianaprovinzen kann ich mein Missionsziel nicht mehr erreichen.
Schuld daran ist die Kriegserklärung Englands mir gegenüber.
Ich stand mit einer vollen Brigade vor den Toren der nur leicht verteidigten und nahe beieinander liegenden Provinzhauptstätte des Kentucky- und Cherokeeterritoriums.
Ich hatte mich dazu entschlossen den Cherokeefeldzug abzubrechen und maschierte mit meiner Brigade auf Pennsylvania zu, was die Pueblos gnadenlos ausnutzten.
Die Engländer attakierten mit 3-4 Regimentern Acadia, konnten mir aber dieses nicht abnehmen.
Rundenweise eroberte ich Pennsylvania und alle weiter nördlich liegenden Provinzen.
Allein die Auffrischung meiner angeschlagenden Regimenter und Neurekrutierung von Truppen für die Verteidigung der eroberten Provinzen ließen meine Finanzen immer wieder sinken. Max. 1 Gebäude konnte ich in den eroberten Provinzen reparieren lassen. Zudem hatte ich versucht in jeder Runde min. 1 Handelsschiff zu bauen, was mir auch meistens gelang.
Von durchschnittlich 3000 Geld pro Runde hatte ich nur noch ca. 200 Geld vor Rundenwechsel übrig.
Somit verlor ich viele Jahre in denen ich Ausbauten in meinen anderen Provinzen hätte vornehmen können.
Momentan liegen meine Einnahmen bei ca. 4000, da ich nach einem Friedenschluss mit den Engländern auch Handel mit ihnen betreibe.
Ca. um 1728 konnte ich auch wieder Ausbauten neu entstandener und bestehender Städte vornehmen. Meine Handelsflotten wachsen stetig (aber langsam) und die Verteidigung in den Grenzprovinzen, zu den Indianergebieten hin, kommen langsam in Schwung.
Dennoch, meine Finanzen pro Runde liegen im durchschnitt unter 50% wie vor Patch 1.2.
Höhere Rekrutierungskosten und zum Teil auch Unterhaltskosten erschweren einen imperialen Vormarsch.
Zwei Generäle sind mittlerweile eines natürlichen Todes gestorben.
Wo früher ein neuer General noch 1500 Geld kostete müssen jetzt 1850 Geld investiert werden. Bei durchschnittlichen Bilanzen von 3000-4000 Geld ist das eine Menge Investition.
Ob der Nutzen eines Generals da noch Sinn macht? ...
Fazit:
Allgemein gesehen haben sich die Aktivitäten aller Nationen, in den letzten 15 Jahren, etwas gelegt. Das neue Kostensystem macht sich mit den Jahren so auch bei der KI bemerkbar.
Durch die allgemein hohen Kosten bei (langsam) wachsendem Imperium nehmen auch die Spieleraktivitäten ab. Dadurch entsteht bei mir zeitweise eine Art Langeweile da ich schon nach wenigen Mausklicks eine neue Runde beginne.
Seegefechte hatte ich bisher so gut wie keine. Anfangs nur ein paar kleine mit den Barbaresekenflotten. Denn Geld für Kriegsschiffe ist gar nicht mehr vorhanden.
Vielleicht wäre es sinnvoller wenn alle Kosten auf ein Mittel zwischen dem alten und dem neuen Kostensystem gebracht würden.
Zusammen mit den jetzt aktiveren Indianervölkern und dem Seetransport von Landeinheiten (welchen die KI auch nutzt) könnte eine optimale KI-Balance erreicht werden.
Ich bin aber dennoch auf die nächsten Jahre gespannt.
Drum, schauen wie es weitergeht.
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