Landschlachten

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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Nochmals: Flüsse.
Jedes Schlachtfeld der damaligen Zeit wurde auch danach ausgewählt, ob und wo eventuell Bachläufe, Sümpfe o.ä. den Gegner behindern könnten. Im Moment heißt es: großer Fluß oder nichts.
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Aurelius Augustinus.
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter Jerobeam,du vergisst das zweite Gebiet auf dem man sich damals Vorteile verschaffen konnte:HÜGEL.Etliche Schlachten konnten gegen eine Übermacht entschieden werden,weil die eine Seite sich nen Vorteil verschaffen konnte mit Artillerie und anderen Truppen auf einem Hügel oder einer Hügelkette.Naja,solange bis es Truppen gab,die mit gewissem Elan und Moralbonus diesen erstürmen konnten.Mir fallen da diverse Schlachten in der Napoleonischen Zeit,im US-Bürgerkrieg und sogar die Schlacht am Weissen Berge ein,letztere im Dreissigjährigen Krieg.Ausserdem fällt mir ein,müsste ich mal bei Gelegenheit mein Exemplar "Vom Kriege" von Clausewitz wieder vorkramen und mal nachlesen,was dieser über Gelände schreibt.

herzliche grüsse

Hohenlohe,der lieber mit Schlachtberechnung spielt...*seufz* :D :smoke:
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Mantikor
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Beitrag von Mantikor »

Hügel gibt es doch auch recht wenige. Auf dem meisten Schlachtfeldern gibt es nur kleine Unebenheiten. Wenn man da die Infanterie hintereinander aufstellt oder die Kanonen mit Kartäschen feuern lässt, knallen sie einem die eigenen Leute ab, weil der Höhenunterschied viel zu gering ist.

Die Mörser habe ich nun getestet. Ich finde sie nicht zu stark. Sie sind zwar auf weiter Entfernung stärker als 24 Pfünder, treffen dafür aber aus der Nähe viel weniger weswegen sie auch nicht wirklich besser sind.

Bei den Pikenieren ist mir übrigens aufgefallen das sie im Nahkampf zu Säbeln greifen. Das ist historisch korrekt, weil sie zur damaligen Zeit ebenfalls Säbel für den Kampf gegen feindliche Infanterie mitgeführt haben.

Meine Einheiten verlassen übrigens nach wie vor keine Gebäude wenn ich ihnen Bewegungsbefehle gebe. Ich habe das Problem nun gelöst in dem ich ihnen anstatt Bwegungsbefehle einfach einen Rückzugsbefehl gebe. Dann verlassen sie das Gebäude, und danach kann man sie ja wieder sammeln.
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Immer wieder schön: eine verborgene Kavallerieeinheit in voller Stärke stürmt eine Artilleriestellung. Natürlich brauchen meine "Mannen" ein paar Minuten, um eine Geschüzbedienung zu töten. Dabei verlieren sie natürlich zwei "Mann". Zuerst dieser lange Weg, dann unterlegene Gegner töten, die nur einen Ladestock in der Hand haben... da kämpft man fair, mit verbundenen Augen und nur mit den Zähnen...
Lachhaft!
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Tricky Tiger

Beitrag von Tricky Tiger »

Anscheinend haben einige Gamer ein anderes Spiel als ich, oder ich habe durch Zufall Karten mit "gutem" Gelände gehabt.

Wenn ich auf der Kampagnenkarte meine Regimenter in bergigeres Terrain kämpfen lasse, so habe ich auch eigentlich immer hügeligere Landstriche in der "Schlachtenkarte". Ich hatte schon Dörfer/Städte die auf einem Hügel standen.
Die meisten Hügel hatte ich in indischen Gebieten und in Spanien.
Auf dem amerikanischen Kontinent varriert dies sehr.

Stehen meine Truppen auf der Kampagnenkarte in wäldlichen Gegenden so hatte ich auch auf der S.Karte mehr Bäume. Manchmal richtige Wälder.
Das gleiche gilt für Flüsse.
Bei Karten mit Flüssen gibt es Pfurten und Brücken wo Truppen den Fluß überqueren können. Durch Pfurten gehen die Truppen richtig durchs Wasser. ;)

Bei der Artillerie hängt es vom Kanonentyp ab, wie der feuert.
Mörser feuern am steilsten, mit ca. 70 Grad.
Dann kommen die Haubitzen, mit ca.30 Grad.
Zum Schluss kommen "normale" Kanonen und Schnellfeuerkanonen, mit ca. 0-5 Grad.
Das finde ich realistisch. ;)
Man muss natürlich seine Artillerie entsprechend aufstellen.
ZB. kann man eine Haubitzenbatterie ca. 3 Linienreihen (meist die Standardformation der Inf) hinter einer Infanterieformation aufstellen, ohne das eine Haubitze die eigenen Leute trifft.
"Normale" Kanonen stehen normalerweise zwischen oder vor den Inf-/Kavallerieformationen. So kann man auch Schrapnelladungen einsetzen.

Wenn man ganz nah an eine Kanone heranzoomt so kann man mit dem Verlauf des Kanonenrohrs auch den ungefähren Schusswinkel erkennen.
Steht die Kanone auf einer Geländeneigung des Hügels die in Schussrichtung nach unten zeigt, so schießt die Kanone auch mehr nach unten.
Im Gegenzug der Geländeneigung schießt sie mehr nach oben.
Das ist im Spiel sehr realistisch gemacht.

Man muss allerdings aufpassen das die Kanonen in die richtige Richtung schießen. Hat man einer Batterie eine bestimmte Formation als Ziel gegeben, so dreht sich immer die Kanone, wenn ZB. die bestimmte Formation die eigene Flanke umgeht. Manche Kanonentypen und evtl. auch erfahrendere Kanoniere schießen selten oder gar nicht auf eigene Truppen. Die anderen tun es jedoch. *g*

Ach ja, meine Kanoniere wehren sich oft mit Säbeln/Schwertern.

Ich werde irgendwann mal ein paar Screens zeigen, auf denen man Alles erkennt. Aber durch heranzoomen kann man das auch selber gut erkennen. ;)

Mauern und Zäune finde ich auch sehr gut. Taktisch können die richtig wertvoll sein. Außerdem sieht das richtig gut aus wenn Einheiten drüber "hinweghopsen". Oder wenn Kavallerie im Nahkampfmodus gegnerische Einheiten erstürmen die sich hinter einer Mauer verschanzt haben.
So etwas sollte man sich auf jeden Fall mal in naher Ansicht betrachten. ;)
Wie vieles Andere auch. :D

Ich finde Empire ist bisher die realistischste TW-Variante. ;)

@Jerobeam II.
Sümpfe hatte ich bisher auch keine. Die fände ich auch toll.
Bäche sind nur interressant wenn sie in einer Mulde fließen.
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Für die Kampagne "Road to Independence" waren viele der durch die Missionen quasi vorherbestimmten Schlachtplätze unheimlich liebevoll gestaltet. Völlig anders als die Schlachtenorte in der großen Kampagne.

Da gab es richtig große Hügel, Engpässe, Meer, Schiffe am Schlachtfeldrand und in einer Karte sogar Sumpfgelände in dem sich die Einheiten nur im Schneckentempo bewegt haben!

In der freien Kampagne stieß ich bisher noch nicht annährend auf solchen Detailreichtum.
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Tricky Tiger hat geschrieben:@Jerobeam II.
Sümpfe hatte ich bisher auch keine. Die fände ich auch toll.
Bäche sind nur interressant wenn sie in einer Mulde fließen.
Ein Bach könnte die Kavallerie und Artillerie (und Infanterie) doch schöner aufhalten als diese Zäune und Mauern. Übrigens "springt" Artillerie einfach über die Mauern, ohne Probleme...
Was ist mit den Schlachten wie im siebenjährigen Krieg, wo meist die Rollen Verteidiger-Angreifer klar verteilt waren? Die KI hat bei mir noch nie selbst die bestausgebauteste Stellung verteidigt, sondern immer nur ihre Truppen im Schneckengang auf mich zubewegt. Sturmangriffe? Mache ich selbst nicht.
MTW war da, was die Schlachten-KI angeht, weitaus besser programmiert. Und man komme mir nicht mit "das ist so kompliziert" - schließlich ist schon die Wegfindung für die Kavallerie ein reiner Witz.
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Aurelius Augustinus.
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Headhunter
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Beitrag von Headhunter »

Ich muss auch sagen, dass ich die Landschlachten teilweise ein bißchen seltsam finde....hat manchmal was von arcade-style ;)

Der Artillerieeinsatz scheint zu großen Teilen Glücksache zu sein. Vor allem am Anfang schießt die Artillerie nicht besonders gut. Haubitzen mit Explosivgeschossen kann ich aber eigentlich sehr empfehlen......treffen natürlich nicht immer, aber ein Volltreffer in der Schlacht lohnt schon ;) Bei den Kartätschen ist mir aufgefallen, dass meine Artillerie irgendwie häufig über die Köpfe der anstürmenden Infanterie hinwegballert.......sieht zwar lustig aus, bringt aber noch nicht mal moralisch was. Bei einer Schlacht hat es aber mal richtig gut funktioniert. Mit dem richtigen Timing und ein bißchen Glück kann man da schon was mit anfangen.
Vom Pathfinding der Kavallerie will ich gar nicht anfangen.....auf Karten mit vielen Hecken, Zäunen oder Mauern wird ein Angriff echt zum Glücksspiel :rolleyes:
Festungsbelagerungen hab ich bis jetzt erst ein oder zweimal gespielt, aber die machen keinen Spaß.....hab etwa zehn Minuten gebraucht um meine Grenadiere von einem Vorwerk über eine Holzbrücke auf die richtig Mauer zu bringen......letztlich sind die meisten einmal von der Mauer runter und auf die nächste wieder raufgeklettert :( da war die Schlacht dann schon gewonnen.......
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden" BVerfG, Urteil v. 15. Dezember 1983, Az. 1 BvR 209, 269, 362, 420, 440, 484/83
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Jerobeam II. hat geschrieben: MTW war da, was die Schlachten-KI angeht, weitaus besser programmiert.
Was Belagerungsschlachten anbelangt ja. Den die sind bei Empire noch gar nicht drin und wurden wohl nur rudimentär vor release noch reingequetscht.
Die Feldschlachten KI finde ich um Welten besser als bei MTW.
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Ich bin von den Feldschlachten bitter enttäuscht. Da sehe ich mir lieber nochmal den Großen König oder (ahem) Kolberg an. ;) Auch bei MTW hatten die Schlachten für mich noch Dramatik und Atmosphäre, jetzt ist es öde.
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Tricky Tiger

Beitrag von Tricky Tiger »

Also ich habe bisher gegen viele verschiedene Nationen gekämpft.
Im europäischen Raum allerdingsn nur gegen Frankreich, Spanien und Vereinte Nationen.
Die indischen Fraktionen habe ich eher als "sehr" schwache Gegner gegenüber europäischen Fraktionen kennegelernt.
Das diese "fast" immer Niederlagen einstecken liegt wohl an den vielen Nahkampfeinheiten.
Einige von diesen sind manchmal nur 30 oder 60 Mann stark und das gegenüber meinen 120 Mann starken Infanteristen.
Elefanteneiheiten die in meinem Spiel nur von Generälen vorkamen haben ZB. keinen Angstfaktor gegenüber meinen Soldaten erzeugt. In MTW war das ganz anders.
Aber in MTW werden (und sollten auch) Schlachten ganz anders geführt.
Während dort Nahkampfeinheiten die Dominanz auf dem Schlachtfeld hatten, sind in Empire Fernkampfeinheiten dominierend.
Jedoch darf man die Bajonettkämpfe der Infanterie und die Schlag- und Stichwaffen der Kavallerie nicht unterschätzen.
Ein 60 Mann starkes Dragonerregiment kann ein 120 Mann starkes Infanterieregiment per Sturmangriff mit Schwertangriff zerschlagen.

Wie lange Nahmkämpfe zweier Gegnerparteien ausgefochten werden hängt auch von etw. nahe stehenden Gegnern oder eigenen Regimentern ab.
Die Moral spielt da eine sehr große Rolle.

Desweiteren spielt die Ausbildung (Waffentypverbesserung und Handhabung)durch technologische Erforschung eine wichtige Rolle.
Nationen mit mehreren Provinzen haben durch die Anzahl von mehr Schulstädten die bessere Möglichkeit techn. Forschungen schneller voranzustreiben.
Kämpft man gegen Nationen die weniger diese Möglichkeit haben und blockiert weitesgehend deren Handelswege (zur See und zu Land) so sind diese Nationen nach ein paar Jahren sehr schwach.

Da ist es auch nicht verwunderlich das die eine oder andere KI-Nation kaum Aktivitäten zeigt. Sei es in der devensiven oder argressiven Handlung.
Manchmal braucht es da sehr viele Jahre bis eine Nation ZB. imperiales Verhalten zeigt.

Diesen Hintergrund kann man als menschlicher Spieler nutzen und so seine Strategie schon früh im Spiel festlegen.
Wenn ich ZB. gerne gegen ein starkes Frankreich kämpfen möchte, so sollte ich Frankreich erst ein paar Jahrzehnte unterstützen.
ZB. kann ich seine Handelsrouten zur See schützen und seine Gegner mitbekämpfen.
Ich kann es finanziell unterstützen und die eine oder andere Technologie schenken.
Bei Allem darf man natürlich nicht sein eigenes Impire vergessen.

In meinem aktuellen GB-Spiel hab ich seit Beginn an ein Bündnis mit Österreich. Frankreich attackierte ich seit der 2.Runde und schloss erst nach 50 Jahren Frieden. Bis jetzt konnte sich Frankreich noch behaupten obwohl ich alle seine Kolonien eroberte. Jedoch hatte Frankreich mit andere Nationen kaum Krieg und erst nach 30 Jahren oder so, wurde es von Spanien und anderen Mächten attackiert. Spanien und die Vereinten Nationen haben mir ebenfalls etwas später den Krieg erklärt. Dadurch das ich diese mittlerweile "arm gekämpft" habe können sie sich nicht mehr gegen Frankreich aufbäumen und es besiegen. Zumal ich Madrid und das von Spanien eroberte Portugal erobert habe steht Spanien kurz vor seinem Verfall.

Auf jeden Fall möchte ich damit auch sagen, das Geld, wie in der Realität auch, ein zwingender Faktor zum Spielprinzip ist.
Regimenter mit schwachen Landeinheiten, gegenüber einem starken Gegner, machen auf dem Schlachtfed eher sehr verhaltene und ängstliche Züge.
Starke Gegner agieren auf dem Schlachtfeld viel agressiver und mutiger und durch dieses Verhalten kommen dann auch "intelligentere" Kampfzüge ans Licht.
Das ist mir mittlerweile in all meinen Schlachten aufgefallen.

Zu berechneten Schlachten ist mir auch noch etwas aufgefallen.
Greift man mit einer Brigade einen Gegner an und verliert dieser die Schlacht, so kommt es häufiger vor das einige Regimenter noch flüchten können.
Das kann man dahingend unterbinden das man einzelne Regimenter oder ganze Brigaden um den Feind herum aufbaut. Diese sollte schon ziemlich nah am Feind stehen. So wird eine Rückzugsmöglichkeit eliminiert.
Manchmal reicht es auch wenn 1 oder 2 volle Brigaden in der Nähe postiert sind. Diese müssen im Bereich für die Verstärkung des "Kampffensters" aufgeführt sein.
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Headhunter
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Beitrag von Headhunter »

Ich muss zugeben, dass mir Landschlachten immer öfter tierisch auf die Eier gehen.
Das liegt primär daran, dass meine Kavallerie auf Schlachtfeldern mit vielen Zäunen, Hecken und Mauern aufgrund eigener Blödheit vollkommen nutzlos ist.
Darüber hinaus ist meine Infanterie manchmal dumm wie Brot.....man darf durchaus auf den Gegener schießen, auch wenn er nur 5 Meter entfernt ist......
Die geringste Intelligenz hat aber nachweislich die Artillerie, die entweder ihren Tross über den Haufen schießt, vielleicht auch die Infanterie, die im Umkreis von zehn Metern irgendwo steht, oder manchmal auch einfach versucht, Gegner zu treffen, die längst wieder außerhalb der Schussreichweite sind (Ist euch das schon mal aufgefallen? Wenn man am Anfang der Schlacht ein Ziel angibt und zwischendurch auf den Stopp-Button drückt, schießen die häufig weiter auf´s gleiche Ziel.....auch wenn das sonstwohin rennt)....ich hasse sowas!
Ich habe mich in der letzten Zeit mehrfach gefragt, ob es wirklich unmöglich ist, soetwas wie gesunden Menschenverstand zu programmieren.......teilweise verhält sich neben der feindlichen auch die eigene KI strunzdämlich, was auf Dauer einfach nervt!
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden" BVerfG, Urteil v. 15. Dezember 1983, Az. 1 BvR 209, 269, 362, 420, 440, 484/83
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Beitrag von Jerobeam II. »

Schön wäre auch, wenn eigene Truppen wenigstens die eigene Artillerie bei Marschbewegungen mieden - so ein Mörser, der mitten in einer Horde Infanterie losgeht ist äußerst ärgerlich und noch dazu unsinnig.
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Beitrag von Tricky Tiger »

Ich habe jetzt mehrere Spiele und so auch etliche Schlachten mit der Nation GB gemacht.
Momentan spiele ich Frankreich.

Bei beiden Nationen verhalten sich die verschiedenen Einheitentypen ähnlich.
Das die Art. nicht immer sinnvoll agiert ist mir bei beiden Nationen auch aufgefallen.

Um der Art. neue Befehle zu geben, klicke ich einmal auf das "Handsymbol" (Stop/Anhalten) und danach auf den "Soldatenkopf mit angelegter Waffe" (Feuer nach eigenem Ermessen).
Einen vorbereiteten Schuss wird die Art aber noch ausführen.
Danach kann ich getrost andere Einheiten vor der Art. spazieren führen.

Allerdings sollte man nicht vergessen, der Art. wieder neue Befehle zu geben, solbald sie wieder freies Schussfeld hat.
Im Schlachtgetümmel kann das leicht passieren. ;)

Einige Einheitentypen haben interressante Spezialfähigkeiten.
So können einige Jäger-/Schützenregimenter Minen legen.
Das direkte Explosionsumfeld wird durch eine rote Flächenmarkierung symbolisiert. Laufen dort gegnerische Einheiten hinein so werden die Minen automatisch gezündet. Die Explosion ist verherend.
Ich hatte mal ein Regiment mit aktiven Minen in einer Passage zwischen zwei Gebäuden postiert. Als der Gegner in die rote Markierung lief, explodierten die Minen. Das gesamte gegnerische Regiment, nebst nebenstehenden Gebäuden, flog in die Luft. *g*
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Headhunter
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Beitrag von Headhunter »

Cool......die kenn ich noch nicht......hast du zufälligerweise noch im Kopf, welche Einheiten aus welchen Ländern das waren? hört sich halbwegs interessant an.... :D
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Mantikor
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Beitrag von Mantikor »

Die Leichte Infanterie bzw. die Jäger die ja ebenfalls Leichte Infanterie darstellen können bei Verteidigungsschlachten anstelle von Schanzen auch Minen legen. Das geht aber nicht wenn sich die Armee zuvor bewegt hat.
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