Der AAR wird eingestellt. Er hinkt dem eigentlichen Spiel bereits zu weit hinterher, das Projekt jeden Tag des Krieges zu beschreiben war letztlich doch ein wenig zu ambitioniert.
Das Spiel selbst gibt es immer noch, vor kurzem war Jahrestag, demnächst geht es ins Jahr 1943, aber auch dieses wird sein Ende mit dem Erscheinen der AE finden. Wir freuen uns schon beide riesig darauf und ich zumindest warte jeden Tag auf neue Nachrichten
Es hat noch mehrere, größere Schlachten gegeben, mit Verlusten auf beiden Seiten und vor allem unter den amerikanischen Flugzeugträgern
Ein kurzer Überblick was bisher geschah, ohne genaue Angaben da ich die Daten nicht mehr weiß und auch ohne Gewähr auf absolute Richtigkeit:
Raum Rabaul:
Im Mai konnte der leichte Träger Hosho hier versenkt werden, er diente als Lockvogel um unsere eigene Luftwaffe hier zur entscheidenden Schlacht herauszufordern, allerdings rechneten die Japaner nicht mit einer 200+ Bomberwelle auf diesen kleinen Träger. In der folgenden Zeit konnte die japanische Luftwaffe weiter geschwächt werden, zahlreiche Luftkämpfe vor allem über LAE. Bis zum November des Jahres '42 blieb es dann aber relativ ruhig, einige japanische Transporter konnten zwischenzeitlich versenkt werden, aber ansonsten gab es keine bedeutenden Ereignisse.
Im November waren amerikanische Divisionen von Port Moresby nach Buna und Salamaua vorgerückt, ersteres konnte schnell erobert werden. Die dadurch provozierten Bomberattacken der Japaner wurden durch insgesamt 300 4Mots zu ihren eigenen Airfields getragen, der letzte Angriff erfolgte auf das größte Airfield in Rabaul wo mit nur 30 eigenen Verlusten innerhalb von 3 Tagen über 300 Feindflugzeuge am Boden zerstört werden konnten! Ich gehe davon aus, dass sich die japanische Luftwaffe in diesem Gebiet nicht so schnell erholen wird und unser weiterer Vormarsch gesichert ist.
Raum Wake Island:
Hier kam es zur zweiten, größeren Gegenoffensive der Alliierten. Nachdem die Truppen auf Wake Island landen konnten und sich ein Erfolg abzeichnete mischte sich aber die (weiter weg vermutete) KB in das Geschehen ein und der Japaner führte zahlreiche Reservetruppen heran. Die Invasion musste schließlich wieder abgebrochen werden, nachdem zwei alte, amerikanische Schlachtschiffe durch Torpedobomber versenkt worden waren und die USS Yorktown auf eine Mine auflief. Zu einer Schlacht zwischen den Trägern kam es nicht. Insgesamt eine ziemliche Katastrophe für die Alliierten, die einzigen Verluste der Japaner waren kleinere Schiffe (und nur ein Zerstörer) die auf eigene Minen aufliefen.
Raum Kiska Island:
Im Spätsommer fand hier der erste Invasionsversuch der Japaner statt. Allerdings schlecht geplant, wie sich erst hinterher herausstellte. Im ersten Moment rückte scheinbar die gesamte, japanische Flotte an und schnell wurden die verbliebenen Träger (Ausnahme Yorktown, die noch repariert werden musste) in den Norden geschickt, zusammen mit möglichst vielen 4Mots. Die japanische Invasion kam bereits zum Erliegen als sie 70.000 Mann auf Kiska Island erblickten wo nur eine kleine Basis erwartet wurde. Die Truppen wurden auf dem benachbarten Attu ausgeladen und von dort später per Luft evakuiert.
Allerdings verhinderte das nicht die fast drei Tage währende Trägerschlacht, welche mit einem vollständigen Verlust der alliierten Flotte endete (Ausnahme Yorktown), währen die Japaner nur eine schwer beschädigte Kaga (die Zuikaku lag nach den Gilbert Island im März immer noch in den Docks) und die versenkte Soryu zu beklagen hatte. Letzeres wurde auch eher durch die 4Mots herbeigeführt anstatt der eigenen Träger. Dementsprechend war es in gewisser Weise schon ein Sieg für die Japaner, auch wenn das eigentliche Ziel nicht erreicht wurde und Kiska Island weiterhin als U-Boot-Basis Verwendung findet.
Der zweite Versuch startete im November. Mittlerweile war die Insel von einem riesigen Minenfeld umgeben, dass den Bombardierungsflotten schwer zusetzte. Diese gingen mehr als eine Woche lang, das Airfield war bereits praktisch am Boden und japanische MSWs räumten so gut sie konnten als 200 4Mots eintrafen. Diesen gelang es schließlich nahezu jedes japanische Schlachtschiff zumindest ein wenig zu beschädigen und insgesamt drei leichte Kreuzer und mehrere Zerstörer zu versenken. Da das Minenfeld immer noch nicht geräumt war, die großen Schiffe (auch dank schlechtem Wetter über der KB) den schweren Bombern praktisch ausgeliefert waren und noch nicht ein Truppentransporter herangeführt wurde brachen die Japaner ihre Bemühungen ab. Diesmal war es ein klarer Sieg für die Alliierten, einige feindliche Schiffe wurden versenkt und die Verluste an eigenem Material hielten sich in Grenzen. Es dauerte allerdings fast eine Woche ehe die Bombereinheiten wieder einsatzbereit waren, der Abbruch kam gerade zur rechten Zeit.
Kiska Island bleibt weiterhin eine wichtige U-Boot-Basis der Alliierten.
Raum Gilbert Islands:
Im Zuge der zweiten Invasion auf Kiska Island versuchten wir hier einen zweiten Angriff auf diese Inselgruppe. Die relativ schnell in den Kampf geworfenen Einheiten konnten sich aber nur an den ersten beiden Tagen auf der Insel behaupten und waren schnell gegenüber den eingeflogenen, japanischen Truppen in der Unterzahl. Die versammelten amerikanischen und britischen Träger vor der Insel konnten nicht alle Transportmaschinen abfangen, die Schlachtschiffe die Insel nicht schnell genug sturmreif schießen. Am Ende mussten die eigenen Truppen wieder evakuiert werden und die Operation wurde als Fehlschlag gewertet. Aber lediglich ein Zerstörer, zwei Transportschiffe und der schwere Kreuzer Exeter (durch ein japanisches U-Boot) wurden beschädigt.
Raum DEI:
Wie erwartet rückten die Japaner langsam bis an die australische Nordküste zu, und stoppten dort. Sie haben die Inseln vollständig unter Kontrolle, seitdem herrscht in diesem Bereich aber auch Stillstand.
Raum China:
Auch hier wenig Neues. Die scheinbar ewig währende Belagerung von Nanning durch die Chinesen konnte Ende November abgewendet werden, in Homan stehen sich jetzt große Teile beider Armeen gegenüber. Hier ist auch '43 kaum Bewegung zu erwarten.
Raum Burma:
Seit dem Mai '42 tut sich hier am Boden wenig. Britische und japanische Einheiten stehen sich direkt in Aykab, Pagan, Mandalay und vor Lashio gegenüber. Der alliierte Vormarsch wurde allerdings auch auf dieser Linie gestoppt, seit etwa 5 Monaten kein Geländegewinn mehr auf beiden Seiten. Allerdings wird nirgendwo sonst so erbittert um die Luftherrschaft gekämpft wie hier. Hunderte Flugzeuge beider Seiten wurden hier zerstört, allerdings haben wir seit Einführung größerer Mengen an 4Mots den Vorteil, uns auch regelmäßig japanische Airfields vornehmen zu können. Bisher konnte zweimal das große Flugfeld in Mandalay vollständig ausgeschaltet werden, verbunden mit zahlreichen Verlusten an japanischen Flugzeugen. Auch im direkten Luftkampf scheinen die Alliierten ein wenig die Nase vorne zu haben, die hierher beorderte AVG wurde in drei Teileinheiten unterteilt welche mit ihren (neuen) P-38G Lightnings in Verbund mit hohen Erfahrungswerten unter den Japanern aufräumen. Zwei der drei Einheiten haben mittlerweile jeweils knapp über 200 Abschüsse (bei 24 Piloten).
Insgesamt betrachtet hält es sich alles in der Waage.
Im letzten halben Jahr ist keiner Seite eine größere Operation geglückt, derzeit scheint das Verteidigen sehr viel leichter als das Angreifen. Auf dem Meer haben die Japaner mehr den je die Oberhand nachdem die amerikanische Trägerflotte praktisch nicht mehr existiert.
Dafür steigen ihre Verluste in der Luft enorm an, gerade in den letzten zwei Wochen wurden bei Rabaul und über Burma insgesamt über 500 Maschinen abgeschossen, bzw. am Boden zerstört, während die Alliierten nicht einmal 75 verloren. Die ultimative Waffe auf alliierter Seite sind die 4Mots, mit ihrer enormen Reichweite lassen sie sich binnen einer Woche von Australien nach Kiska Island verlegen und kommen in größerer Anzahl durch praktisch jeden Jägerschutz. Hinzu kommen die P-38G, welche endlich eine der Zero ebenbürtige Maschine darstellt und mit ihrer hohen Reichweite auch einmal offensiv eingesetzt werden kann.