Sturm über Tintagel - Ein Cornwall AAR für Deus Vult und den TASS mod

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Beitrag von Performer »

Bislang hat sich Kaye nicht gerührt und seine magischen Fähigkeiten kaum eingesetzt. Warum auch immer ...
Aber mal schauen. Der Drache schläft noch, aber sicher nicht mehr lange.
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Beitrag von Performer »

Kapitel 3: Mit Engelszungen

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Es gibt in Tintagel nur eine Person, die die schmutzige Wahrheit hinter der Erbschaft zu Salisbury erahnt: Gorlas Cerniw, der illegitime Halbbruder von Gwynek, auch genannt "Das Kind der Liebe". Der einsame und etwas eigenartige Gorlas hat "dem Wachsamen" nie getraut. Und nun warnt er seinen Bruder vor ihm.

“Vorsicht, Gwynek! Unser Onkel Meryasek ist ein Dämon ... ein Mörder ... er ist verflucht! Er will die Perle Bristol an sich reissen, und wird alles tun, um sie zu bekommen. Ich weiss es ... ICH WEISS ES!"
Gwynek ist von diesen Anschuldigen genervt. “Unser Onkel? Mach dich nicht lächerlich, Gorlas. Wer hat dir das erzählt?"
“Die Engel waren es”, zwischert Gorlas. “Sie besuchten mich vergangene Nacht ... ah, hörst du denn nicht ihre Stimmen? Ihre süssen, warmen Stimmen warnen uns vor dem Unheil ..."
“Alles klar, Gorlas ... leg dich heute mal etwas früher schlafen, Gorla.s Und hör auf, solchen Unfug zu erzählen. Unser Onkel ist ein ehrenwerter Mann."

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Aber Gorlas lässt sich nicht beirren, er hält "Den Wachsamen" für einen Sendboten des Teufels. Im Jahr 1131 beschliesst Gwynek, dass sein Halbbruder eine kleine Abwechslung benötigt. Da trifft es sich gut, dass in Frankreich ein neuer Krieg ausgebrochen ist. König Bohemond fordert die kornischen Truppen zur Verteidigung der Normandie an, die wieder zum Zankapfel zwischen England und Frankreich geworden ist.. "Das Kind der Liebe" erhält eine kleine, feine Armee und setzt auf Gwyneks Weisung zum Festland über. Gwynek hofft, dass Gorlas auf dem Schlachtfeld auf andere Gedanken kommt, als mit "Engeln" zu sprechen.
Aber er hat Gorlas' geistige Gesundheit überschätzt. Während der Belagerung von Maine schleicht sich Gorlas hinfort und versucht, über die Befestigungsmauern des Feindes "zu fliegen". Angeblich haben die Engel ihm versprochen, ihn hinüberzutragen und im Kampf beizustehen. Das Ergebnis: die Franzosen nehmen Gorlas gefangen und streichen ein üppiges Lösegeld ein. Gwynek zahlt zähneknirschend.

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Sein Ärger verpufft aber rasch, denn sein geliebtes Weib Cristina schenkt ihm einen zweiten Sohn, Zethar, und bald darauf zwei Mädchen mit den Namen Senara und Gluincen. Gwynek schert sich also nicht länger um Gorlas' Engelsgeschwätz .... auch nicht, als eine grössere Geldsumme aus der Schatzkammer verschwindet.
“ 'Der Wachsame' hat es gestohlen”, kreischt Gorlas. “Die Engel haben gesehen, wie er die Goldmünzen heimlich weggeschafft hat ...”
“Sag deinen Engeln, sie sollen sich um ihren eigenen Kram kümmern", so lautet Gwyneks Antwort.

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Um den Diebstahl zu kompensieren, leiht sich Gwynek eine erhebliche Geldsumme von den kornischen Geldverleihern. Sein sinkender Ruf in der Christenheit schert ihn längst nicht mehr. 1135 sind die Schulden endlich abbezahlt, und Gwynek kann sogar den Bau eines Hafens in der Küstenstadt Boscastle finanzieren. Boscastle wird rasch zum neuen Handelszentrum von Cornwall.

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Im selben Jahr feiern Gwynek und Cristina ihren zehnjährigen Hochzeitstag. Der frisch angeworbene Koch bereitet ihnen ein herrliches Mahl: Truthahn in Zitronensauce. Köstlich!

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… aber während des Mahls packt Gwynek ein Hustenanfall. Er hustet .. hustet ... hustet ... sein Gesicht wird knallrot. Steckt ihm da etwas in der Kehle? Ein Truthahnknöchelchen? Oder ist es etwas ganz anderes?

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Im letzten Moment erst kann Gwynek von den Ärzten gerettet werden.
“ 'Der Wachsame' hat versucht, euch umzubringen", behauptet Gorlas sogleich. “Glaub mir, Bruder ... die Engel haben gesehen, wie er Gift auf den Truthahn geträufelt hat."
“Quatsch”, hustet Gwynek. “Sag den Engeln, sie sollen dir etwas kaltes Wasser über die Stirn träufeln!"
Gorlas ist verzweifelt über das Mißtrauen seines Bruders. Also verlässt er den Hof ... und der häretische Herzog bleibt mit seinen Zweifeln zurück. Das Truthahnessen hat ihm zugesetzt, und er fühlt sich immer matter. In Cornwall sind zu viele Höflinge gegen ihn, und zu wenig Stille ...

Eines Abends bespricht er seine Gedanken mit Cristina.
“Ich will nicht mein ganzes Leben in Tintagel verbringen. Viele Leute hassen mich, und meine Exkommunikation hat Cornwall grossen Schaden zugefügt. Ein jüngerer Herzog würde wohl eher von der Kirche und dem Volk akzeptiert werden. Ausserdem will ich mein Wissen über die Religion vertiefen, über das Christentum und den Alten Weg des Kornischen Glaubens. Wenn Cadan erst einmal sein zwölftes Lebensjahr erreicht ist, werde ich mich ein paar Jahre auf Pilgerschaft begeben."
“Ihr wollt mich zurücklassen, Mylord?”, sagt Cristina mit schmerzverzerrtem Gesicht.
“Nur für ein paar Jahre, Geliebte. Ich werde zurückkehren, das verspreche ich ... weiser und reifer, als ich es heute bin."

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Am 8. Dezember 1137 feiert sein Sohn Cadan den zwölften Geburtstag. Am selben Tag verkündet Herzog Gwynek seine Abdankung. Er verlässt Cornwall als ein einfacher Pilger; und Gerüchte machen die Runde, dass er in einem kleinen Boot nach Irland gefahren ist, an den Hof seines Freunds Kaye Pendragon. Aber genaues weiss niemand ...

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In Cornwall aber wird einem jungen Knaben der bronzene Schlüssel von Tintagel Castle überreicht: Cadan Cerniw, der ältere Sohn von Gwynek und Cristina, der nun mithilfe seiner Berater - allen voran seine Mutter und sein Onkel Meryasek "Der Wachsame" - das Herzogtum führen soll.

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Ein neues Zeitalter beginnt ...

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Der Stammbaum von Gwynek Apostata

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Beitrag von Performer »

Buch V: Der Hof der Damen

Kapitel 1: Cadan der Vielversprechende

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Die plötzliche Abdankung seines Vaters hat den zwölfjährigen Cadan an die Spitze der Macht katapultiert. Cadan ist ein außergewöhhnlicher Junge, der gleichaltrige Kinder an Klugheit und Ernst weit übertrifft. Nachdem der Niederadel von Cornwall ihn als Herzog akzeptiert hat, beginnt er sogleich mit den Regierungsgeschäften. Und rasch vergisst das kornische Volk seinen häretischen Vater, und betiteln mit Stolz ihren jungen Herzog als Cadan den Vielversprechenden.

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Seine Mutter Cristina aber vermisst ihren Gatten. “Das Band der Liebe, welches zwischen mir und Gwynek bestand, wird niemals zerreißen. Ich werde nie einen anderen Mann lieben! Niemals!" Das selbstgewählte Zölibat bringt ihr gerade in der Kirche viel Respekt ein.

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Cristina beginnt sogar in der Kirche Trost zu suchen. Nun, da Gwynek nicht mehr an ihrer Seite weilt, nimmt sie Abstand von den häretischen Ansichten ihres Mannes - und kehrt in den Schoß der Kirche zurück.

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Das erste Herrschaftsjahr von Cadan erweist besonders für den Staatsschatz als sehr lukrativ. Denn zwei unerwartete Erbschaften fallen an ihn: im fernen Wales entschlafen seine Tanten Tancwoystel und Kelyn, Töchter von Maelgwn dem Zahnlosen und Eadilberga of Essex. Wie ihr euch vielleicht errinnert, floh Eadilberga damals vor der Herrschaft des 'Zauberers' nach Wales. Nun also sind ihre beiden Töchter entschlummert, und ihr Besitz - alles in allem 220 Goldstücke - fliesst in die kornischen Schatzkammer.

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Aber Besitz zieht Neid nach sich. Im Schloß zu Devon sitzen Meryasek 'Der Wachsame' und sein Kumpane Brengy, der neue Graf von Devon, bei einem Becher Wein zusammen.
“Wie schön, euch bei mir zu sehen, Meryasek”, prostet Brengy seinem Onkel zu. “Eure Ränke haben mir die Grafschaft Devon eingebracht. Und mein Sohn Padern herrscht noch immer über Salisbury und Lincoln! Du hast meine Familie reich gemacht!” Brengy streicht sich zufrieden über den (dank gutem Essen) prachtvollen Bauch.
Meryasek hört kaum zu, sondern brütet über dem auf Pergament gekritzelten Vasallenvertrag des englischen Königreichs.
“Hörst du mir überhaupt zu, Meryasek? Irgendwie bist du in schlechter Laune, seit Gwynek abgedankt hat. Naja, er hätte dir aber auch wirklich die Perle Bristol gönnen sollen, nach allem, was du für ihn getan hast.” Brengy grinst. “Aber deine Zeit kommt noch, mein Freund. Sicher spinnst du schon längst neue Pläne, hm?”
“Worauf du wetten kannst”, brummt Meryasek leise.

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Einige Tage später macht 'Der Wachsame' seinem neuen Herzog (und dessen Mutter) die Aufwartung.
“Mylord … Mylady. Wir müssen nochmals über die Erbschaft zu Salisbury sprechen. Ihr wißt sicherlich, dass vor kurzem unsere gemeinsamer Verwandter Padern Cerniw die Grafschaft Salisbury geerbt hat, von den verblichenen Angehörigen der normannischen Familie Asketillson ..."
“Das wissen wir nur zu gut”, unterbricht ihn Cristina O’ Marr mit scharfer Zunge. “Gab es da nicht ein paar sehr ungewöhnliche Todesfälle, Meryasejk?"
“Ehm … nun ja, Jahre des Schicksals suchten die Asketillsons heim. Ein schwaches und kurzlebiges Geschlecht. Normannen eben! Wie auch immer, Padern ist der rechtmässige Erbe, selbst wenn er noch ein kleines Kind ist. Allerdings ist er nach wie vor kein Vasall Cornwalls. Der Lehensvertrag ist immer noch an die englische Krone gebunden. Seht her ...” ‘Der Wachsame' entrollt sein Pergament.
“Eure Intrigen kümmern uns nicht”, herrscht Cristina ihn an. “Genügt es euch nicht, dass ein Cerniw über Salisbury herrscht? Wir sollten damit zufrieden sein ... über die 'glücklichen Umstände', die dazu geführt haben. Ansonsten kein Wort mehr! Ich werde es nicht dulden, dass der Ruf meines Sohnes durch eine neue Intrige beschädigt wird.”
“Wie Ihr es wünscht, Mylady”, murmelt ‘Der Wachsame’. “Darf ich dann wenigstens an die Perle Bristol erinnern? Euer Gemahl hat mir damals versprochen, mich für meine treuen Dienste zu belohnen ..."
In diesem Moment steht der junge Cadan auf. “Lord Meryasek, die Perle Bristol soll vorerst Teil meines Herrschaftsgebiets bleiben. Wenn Ihr wirklich Graf von Bristol werden wollt, dann geduldet euch ... und dient mir ebenso treu, wie einst meinem Vater.”

'Der Wachsame' nickt langsam. “Das werde ich, Mylord … das werde ich.”

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Daniel90
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Beitrag von Daniel90 »

Wieder einmal eine sehr gute Fortsetzung!!

Bin ja gespant in wie weit der neue Herzog den Ruf der Cerniws in der Christenheit wiederherstellen kan oder ob er ebenso wie sein Vater heidnische Vorlieben entwickelt.
Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!
(Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre.)


Meine AAR´s:
Die Salier - Die Geschichte einer Dynastie im Mittelalter
Die Staufer - Machtkampf im Mittelalter
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Beitrag von Performer »

Kapitel 2: Auf den Klippen

“We dürfen 'dem Wachsamen' nicht trauen.”
Cristina O’ Marr presst ein silbernes Kreuz an ihren Busen und sieht verzweifelt ihren Sohn Cadan an. Es ist der 1. Mai 1141, und Cadan der Vielversprechende, ein hübscher Jüngling von fünfzehn Lenzen, steht auf den hohen Klippen von Trebarwith Strand und starrt auf die See hinaus.
“Aber Mutter”, sagt er langsam. “Ich kenne Meryasek doch ebensogut wie Ihr. Es geht keine Gefahr von ihm aus."
“Er ist noch immer ein ehrgeiziger Mann, Cadan", warnt Cristina.
“Das war er einmal. Heute ist er ein alter, kranker Furz. Seine Gesundheit ist angeschlagen. Meryasek wird das nächste Jahr nicht erleben."
Sein kleiner Bruder Zethar, ein siebenjähriger Dreikäsehoch, späht über die Klippen in den Abgrund. Er langweilt sich. Cristina zerrt ihn zurück und schlägt ihn strafend auf die Wange. Zethar beginnt sofort zu weinen.
“Es wäre trotzdem besser, Meryasek als Geheimrat abzuberufen", rät Cristina. “Gib das Amt einem jüngeren Höfling ... und Meryasek eine großzüge Abfindung, damit er uns endlich in Ruhe lässt.”
“Eine Abfindung? Die Perle Bristol etwa?” Cadan schüttelt den Kopf. “Ich werde keinen Morgen Land mehr abgeben! Vergesst nicht, in einem Jahr bin ich sechzehn. Dann werde ich eine schöne und reiche angelsächsische Lady heiraten und unsere Dynastie voranbringen. Ich habe keine Angst vor dem Tattergreis Meryasek."

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Cristina gibt auf. Sicherlich, 'der Wachsame' ist und bleibt eine Gefahr. Aber auch sie kann nicht bestreiten, dass er sich die letzten Jahre ruhig und loyal verhalten hat. Es waren Jahre des Wohlstands ... mit der Hilfe des Kirche, vor allem des weisen Bischofs von Evreux - der sich als Freund von Cadan bezeichnet - konnte die Stabilität im Reich erheblich verbesser werden.

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Am 16. Mai 1141 wird der Bischof nach Tintagel eingeladen. Er hält eine Messe, und dann wird im großen Saal der Burg gefeiert, dass sich die Tische biegen. Doch Cadan ist nicht bei der Sache und zieht sich nach einer Weile zurück.
“Ich mache einen kleinen Spaziergung zum Trebarwith Strand … nein, Zethar, du kannst leider nicht mitkommen. Bleib bei unserer Mutter ... ich muss jemanden treffen, auf den Klippen.”
Er verlässt die Burg. Sein kleiner Bruder bleibt zurück und streichelt sein Holzpferd, während Cadan forteilt.
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Am Abend ist Cadan noch immer nicht zurück.

Cristina beginnt sich Sorgen zu machen.
“Wo ist der Herzog? Schickt ein paar Männer aus ... er soll doch am Abend mit dem Bischof speisen!"

Die Soldaten schwärmen aus. Als sie zurückkehren, sind ihre Gesichter weiß vor Entsetzen.

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Sie haben den Herzog gefunden, auf den Klippen.
Leblos, mit starrem Blick, blutiger Schaum auf den Lippen. An den kalten, starren Fingern nagten schon die Möwen.

Cadan der Vielversprechende wurde ermordet, durch einen vergifteten Pfeil, der unter seiner rechten Achselhöhle gefunden wird.

Cristina ist geschockt. Sie bekommt es kaum mit, wie der Bischof überstürzt Tintagel verlässt (auch er ist entsetzt), und wie die Diener über einen "Küstengeist" flüstern, der Cadan ermordet habe.
Und dann erscheint ‘der Wachsame'. Mit seinem Gehstock humpelt Meryasek in die Grosse Halle von Tintagel, sein Gesicht ist schmerzverzerrt.
“Höflinge, hört mich an. Eine unbekannte Macht hat unseren Herzog gemeuchelt ... und seiner Mutter ließ es geschehen! Wie unverantwortlich, Cadan ohne Leibwächter aus der Burg zu lassen! Das ist unverzeihlich.” Ächzend lässt er sich nieder. “Begleitet die Herzogin in ihr Gemach ... und VERRIEGELT ES! Und dann bringt mir Papier und Tinte. Es müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden.”

Seine alten Augen wandern umher - und bleiben auf einem kleinen Jungen hängen, der schüchtern in der Ecke steht und sein Holzperd streichelt.

“Und ein Hoch auf den neuen Herzog! Ein Hoch auf Zethar Cerniw, Sohn des Gwynek, Sohn des Maelgwn, Sohn des Cadoc. Ein Hoch auf den kleinen Zethar, unseren neuen Herrscher.”

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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

Hmm .. es wird wohl langsam Zeit, dass der gute Gwynek wieder aus seiner Einsiedelei zurückkehrt? :rolleyes:

Ich fand es übrigens ein wenig schade, dass der junge Cadan so früh sein Leben aushauchte. Ich hätte gerne noch ein paar Heldentaten von "dem Vielversprechenden" gehört.
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
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Beitrag von Performer »

Duke of York hat geschrieben:Hmm .. es wird wohl langsam Zeit, dass der gute Gwynek wieder aus seiner Einsiedelei zurückkehrt? :rolleyes:
Gute Idee ... man sollte wirklich nach ihm fahnden. In den Save-Files z.B.
Duke of York hat geschrieben:Ich fand es übrigens ein wenig schade, dass der junge Cadan so früh sein Leben aushauchte. Ich hätte gerne noch ein paar Heldentaten von "dem Vielversprechenden" gehört.
Ja, ich auch :( ... das hat mich wirklich geschockt. Vor allem, weil der kleine Cadan weder Feinde noch Rivalen hatte. Keine Ahnung, wer ihn ermordet hat!
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RumsInsFeld
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Beitrag von RumsInsFeld »

Wie wäre es mit einer überaschenden Rückkehr von Kayne^^
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Beitrag von sheep-dodger »

RumsInsFeld hat geschrieben:Wie wäre es mit einer überaschenden Rückkehr von Kayne^^
WAS? Eine Rückkehr von Kane? Ich weiß ja nich obs so gut wäre wenn der hier:
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zurückkehrt. ;)

@Performer: sehr spannender AAR, weiter so!
Signaturen sind wie Frauen:
Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere

Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'?

Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
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Beitrag von Performer »

Hihi!

"Im Jahre 1146 erscheint ein merkwürdiger Kleriker am Hof von Cornwall. Er nennt sich Kane und führt eine seltsame Bruderschaft an. Er bittet den jungen Herzog Zethar darum, ein magisches Kraut auf den kornischen Feldern anbauen zu dürfen. Nach kurzer Rücksprache mit dem Diözesenbischof lässt Zethar den glatzköpfigen Sonderling auspeitschen und fortjagen.
Aber Kane schwört Rache"


( effect = make_rival value = Kane }
Der Zarewitsch
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Teradoc hat geschrieben:Was für ein ausgezeichneter AAR, werter Performer! :prost: Diese Berichte sind der Grund dafür, warum ich mir, so ich den Geld habe, CK zulegen werde! :)
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Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Morenga hat geschrieben:Ein geradezu romanreifer Schurke, dieser Meryasek! :top:
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Daniel90 hat geschrieben:Morenga: "Ein geradezu romanreifer Schurke, dieser Meryasek!" :top:

Stimmt aber zum Glück ist er jetzt weg und lässt Zethar in Ruhe. Bin gespannt wie sich "das Kind" entwickelt und wie seine Herrschaft aussehen wird, wenn er erwachsen ist.
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Performer hat geschrieben:----------------------------------------------------------------
Und wieder ein kleiner Zwischenhalt für diesen AAR. Wie ihr seht, brauchen
die Damen am Hof eure Hilfe. Wie soll es in den nächsten Jahren weitergehen?

- Sollen sie einen Krieg vom Zaun brechen, um ihre Stärke zu zeigen?
- Sollen sie Piran töten und eine der Damen als neuen Marschall von Cornwall ausrufen?
- Sollen sie eine der Damen als weiblichen Bischof einsetzen, um dem Papst den Schock seines Lebens zu versetzen?
- Sollen sie in eine starke Familie einheiraten, um ein paar Männer am Hof zu haben - die unter ihrer Fuchtel stehen?

Oder habt ihr einen guten Vorschlagen, wie die Damen ihre Stärke beweisen können?

Ich will neben den obigen Vorschlägen noch ein paar weitere von euch sammeln.
Am Ende soll es dann wieder eine kleine Umfrage geben.

Also dann, die Herren ... helft dem Hof der Damen!

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Beitrag von Der Zarewitsch »

sheep-dodger hat geschrieben:Meines Erachtens klingt der vierte Punkt am besten, so lange sie die Männer unter Kontrolle halten und daurch eventuell noch in eine günstige Position in einigen Erbfolgen geraten. Außerdem wird es so weniger Anlass zu Entrüstung seitens des Auslands über einen rein weiblich geführten Hof geben. Sich mit dem Papst zu überwerfen halte ich für keine gute Idee, schließlich ist die eigene Position momentan schon gefährdet genug und ein neuer Konflikt mit der Kirche könnte alles was in den letzten Jahren erreicht wurde wieder vernichten. Der Vorschlag sich Pirans zu entledigen klingt auch nicht schlecht, immerhin könnte er ernsthafte Ambitionen entwickeln den kornischen Thron zu besteigen. Dann könnten sie eventuell noch im Kreuzzug mitwirken um sich im Ausland mehr Ansehen und eine bessere Stellung mit Mutter Kirche zu erarbeiten und eventuell sogar einige neue Titel für sich zu erschaffen.
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Beitrag von Der Zarewitsch »

RumsInsFeld hat geschrieben:Wrden die kornischen Damen nicht den Hof zu den Männern verlassen wenn sie dort einheiraten^^?
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Performer hat geschrieben:RumsInsFeld: "Werden die kornischen Damen nicht den Hof zu den Männern verlassen wenn sie dort einheiraten^^?"

Hier würde ich mir, wie auch bisher, gewisse Korrekturen am Savegame erlauben :-)
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Kurfürst Moritz hat geschrieben:Also Punkt vier und Punkt eins kommen meiner Ansicht nach in Frage.
Es wird Zeit, dass Cornwall sein Gebiet erweitert. Ob nun friedlich oder nicht ist völlig gleich.
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

Sie sollen einen Krieg vom Zaun brechen und Cornwalls Ruhm und Größe mehren. :D
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
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Beitrag von Performer »

Ich wiederhole in Folge nochmals die von Zarewitsch reposteten Beiträge.
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