Sturm über Tintagel - Ein Cornwall AAR für Deus Vult und den TASS mod

Beitrag von Üzelbrüzel »

Üzelbrüzel

Erstklassig dieses AAR, hab mir gleich mal den TASS-Mod gesaugt und spiele selbst mal wieder eine Runde CK. Leider alles auf Englisch.
Nicht das es Problem währe :cool: , aber es nervt ungemein. Daher meine Lösung des Problems ->

http://www.si-games.com/forum/showthrea ... post446030

( :o pa: Verwendung auf eigene Gefahr!)

Beitrag von Der Zarewitsch »

Der Zarewitsch
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Vortrefflich, werter Performer! Mit viel Liebe zum Detail. :top:
Kaiserliche Grüße an alle Regenten

Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.

Beitrag von Performer »

Performer
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Kapitel 5: Die Bristol-Intrige

Im Jahre 1099 werden die Sieben Freien Künste endlich in Cornwall eingeführt. Meryasek beginnt sogleich mit dem Aufbau einer geheimen Bibliothek in einem verlassenen Turm. Hier sammelt er haufenweise antike Schriften und magische Spurchrollen - so heißt es zumindest im Volksmund.

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Nach der Fertigstellung der Bücherei im Jahr 1100 wird der Turm zu Meryaseks zweite Heimat. Er verbringt hier fast die Hälfte seiner Zeit, um seine Pläne zu schmieden. Gelegentlich dürfen ihn seine Söhne und auch Gwynek begleiten, um in den alten Schriften zu lesen oder seinen Lehrstunden zu lauschen. Die meiste Zeit aber verbringt Meryasek alleine ... oder er zieht sich mit seinem Ziehsohn Kaye Pendragon dorthin zurück.

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Einen teuflischen Plan beginnt 'Der Zauberer' schon im Jahr 1099 in die Tat umzusetzen. Er rät seinem Vertrauten Rumon Cerniw “Dem Unterschätzten”, in eine vielversprechende Familie einzuheiraten.
Bristol ist ein wunderschöner Landstrich in der Nähe vom Somerset. Regiert wird es von einem Vasallen König Adhemars: Edward dem Bürger. Denn Edward ist nicht von adeliger Herkunft. Trotzdem hat Adhemar ihm Bristol als Lehen gegeben.

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Edward, stolze fünfzig Jahre alt, hat aus seiner ersten Ehe zwei wunderschöne Töchter, Cynwyse und Eadgifu. Seine zweite Gemahlin ist eine blutjunge angelsächsische Lady, die seinen schlaffen Lenden tatsächlich noch einen Sohn entlocken konnte, den süßen Edmund. Edward der Bürger hat zudem noch einen unehelichen Sohn gezeugt ... aber der spielt in Meryaseks Plan keine Rolle. Bastard bleibt eben Bastard.

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Meryasek arrangiert also eine Ehe zwischen Rumon Cerniw und der unverheirateten Cynwyse. Kurz nach der Hochzeit wird Cynwise schwanger und bringt einen Jungen zur Welt, den Knaben Glastenen.

An der Taufe von Glastenen zieht sich Merysak zu einem geheimen Gespräch mit der Geheimrätin Cryda zurück.
“Mylady … es wäre möglich, Bristol für unser kornisches Land zu gewinnen, und zwar ganz ohne Waffengewalt.”
Cryda lauscht ihm voller Mißtrauen. “Und wie soll das gehen, Zauberer?”
“Ich bin kein verdammter … ach, wir haben keine Zeit, uns zu streiten. Hört mir einfach zu, Cryda. Nehmen wir mal an, der kleine Edmund aus Bristol würde seinen Vater - der ja auch nicht mehr der jüngste ist - nicht überleben. Wenn das so wäre, könnten wir doch Glastenen zum rechtmäßigen Erben von Bristol erklären. Was haltet Ihr davon?”
Cryda wirkt verblüfft. “Ja, aber - wieso sollte Edmund vor seinem Vater sterben?”
Meryasek lächelt. “Schickt einfach einen eurer bezahlten Schurken nach Bristol. Er soll mir eine Haarsträhne von Edmund bringen. Aber unauffällig, Cryda, ich meine es ernst!“

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Wochen später erscheint ein merkwürdiger Barbier in Bristol und bietet dem Grafen an, seinem Sohn die Haare zu schneiden. Heimlich stielt er eine Haarstähne von Edmunds Schopf und schmuggelt sie nach Cornwall, in Meryaseks Bücherei.



Der süße Edmund wird bald darauf in seinem Bett gefunden. In einer grausigen Verfassung ...

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Das arme Kind fiel einer magischen Attacke zum Opfer! Sein Vater ist außer sich. Immerhin findet er schnell heraus, wer den bösartigen Barbier bezahlt hat: die Geheimrätin von Cornwall!

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Pech für Cryda – ihr Ruf ist durch diesen Anschlag schwer beschädigt. Nun endlich kann Meryasek sie "wegen Unfähigkeit" absägen und durch einen loyalen Höfling ersetzen Damit hat er seinen letzten Gegner am Hof ausgebootet – Cryda ist über die Bristol-Intrige gestolpert.

Die ist übrigens noch lange nicht an ihrem Endpunkt angelangt. Denn als Cynwise stirbt, befürchtet Meryasek, dass Glastenens Erbe in Gefahr geraten könnte. Er ordnet einen zweiten Mordanschlag an. Diesmal muss der Ehemann der zweiten Tochter von Edward dem Bürger dran glauben (ein Höfling, der auf den Shetlandinseln lebt). Ein wohlplatzierter Dolch sorgt für den Abgang. Rumon Cerniw erklärt sich großzügig bereit, die Schwester seiner verstorbenen Frau zu ehelichen. Nur für den Fall, dass seinem Sohn Glastenen auch etwas zustoßen könnte ...
Nun erst ist die Situation in Bristol unter Kontrolle. Lord Edwars wird mit Mitte fünfzig wohl kaum noch ein Kind zeugen können (krank ist er obendrein), und Glastenen Cerniw, Rumons Sohn, ist der rechtmäßige Erbe in Bristol. Um dies zu untermauern, lässt 'Der Zauberer' sein Mündel Gwynek ein Schriftstück unterschreiben, dass Glastenen zum Grafen von Exeter erklärt. Der Sinn dieses Coups wird bald offensichtlich. Denn als Edward der Bürger - vom Schicksal gebeutelt - endlich den letzten Atemzug aushaucht, fällt Bristol an Exeter und wird so zum Teil des kornischen Herrschaftsgebiets. Gut gemacht, Meryasek! Die Bristol-Intrige war ein voller Erfolg für ihn, und nebenbei konnte er auch seine Rivalin Cryda ausschalten.

Die Bristol-Intrige - Ein voller Erfolg für Meryasek und Rumon

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Beitrag von Al. I. Cuza »

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Al. I. Cuza
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Schön :D :teufel: :lach:

Beitrag von Daniel90 »

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Daniel90
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Wirklich guter AAR. Mach weiter so!!
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Beitrag von Performer »

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Kapitel 6: Seltsame Lehrstunden

In seinem Turm brütet Meryasek weiterhin über verschiedenen neuartigen Erfindungen, beschäftigt sich unter anderem mit Belagerungsausrüstung, den Kräften der Natur - immer noch! - und verschiedenen Geisteshaltungen. Trotzdem hat er immer noch genüged Zeit, um Gwynek, Kaye und seine zwei Söhne zu unterrichten. Schwertkampf, Kriegskunst, die Geschichte von Cornwall, Artus-Epik ... es gibt so vieles zu lernen!

Für den jungen Gwynek aber ist der wohl eigenartigste Lernstoff das Thema Religion. Zwar bringt Meryasek ihnen auch bei, die Bibel zu lesen. Aber 'Der Zauberer' erzählt ihnen auch von den alten Bräuchen Cornwalls, von der Dame aus dem See, der Schicksalsgöttin Aerten, über Carne den Jäger, den Wäscher an der Furt, den düsteren Gott Meleagant und die Flussgöttin Tamara. Kein Wunder, dass Gwynek ein wenig verwirrt ist.

“Meryasek, darf ich dich etwas fragen? Warum muss ich eigenlich in die Kirche gehen und zum Christengott beten, während Kaye seine Gebete in Merlins Höhle spricht?”
Der Zauberer antwortet: “Nun, Mylord – Kaye Pendragon ist nicht wie du oder ich, auch nicht wie Madron und Gourgy, meine beiden Söhne. Wir alle sind im Lichte Christi geboren, und wir müssen der Heiligen Schrift Respekt zollen. Aber Kayes Schicksal ist ein anderes ... er wurde geboren, um ein neues Lyonesse zu gründen. Du Gwynek, wirst ihm dabei helfen, schon bald.”
Gwynek nickt eifrig. Im hinteren Teil des Raums aber hockt der junge Knabe Madron Colvile , der erste Sohn des Zauberers, und lauscht den Worten seines Vaters mit stiller Wut, während er die Heilige Bibel fest an seine Brust presst ...

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Derweil geht der Kreuzzug gegen die Sarazenen weiter. Im Jahr 1103 erobern die Heiden Sardinien und einen Teil Italiens. Der Papst selbst muss Rome verteidigen. Nur wenige christliche Herrscher helfen ihm dabei. König Adhemar von England ist einer von ihnen. Und er schickt einen Boten nach Cornwall, um den Vasallen um Hilfe zu bitten.
“Sollen wir unsere Männer nach Italien und Jerusalem senden?”, fragt Gwynek seinen Vormund.
Meryasek runzelt die Stirn. “Was meint Ihr denn selbst dazu, Gwynek? Ist es klug, gegen ein Volk zu kämpfen, dass nur seinen eigenen Glauben verteidigen möchte - den Glauben an ihren Gott Allah? Ist es klug, dieses Blutbad zu verlängern, anstatt mit dem Feind zu verhandeln?”

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Gwyneks Antwort an König Adhemar (stark gekürzt): “Deshalb müssen wir Eure Bitte abschlagen, da wir an der Freiheit aller Gottgläubigen festhalten, ob sie nun den Gott der Heiligen Schrift, Allah oder die alten Götter Britanniens verehren. Denn sie alle sind gleich, und die Flamme des wahren Glaubens brennt in jedem ihrer Herzen."
Starke Worte. Leider runieren sie Gwyneks Ruf in der Kirche und Christenheit vollkommen. Der junge Herzog, nun 16 Jahre alt, gilt ab sofort als Heretiker. Und obgleich er nun das Regierungsalter erreicht hat, steht er nach wie vor unter dem Bann des Zauberers.

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“Wir können nicht länger dulden, dass dieser blashpemische Zauberer über Cornwall herrscht !”

Im Herzogtum Northumbria ballt ein grosser Mann mit rauen Gesichtszügen die Faust. Gwrgan ‘Der Übergangene’, Marschall von Northumbria, hat nie den Schmach seiner Flucht aus Cornwall vergessen. Ihm blutet das Herz, wenn er an den Niedergang von Cornwalls Ruf denkt. Heimlich steht er nach wie vor im Kontaktmit seiner Schwester Cryda (die "fiesen Geschwister", ihr erinnert euch sicher) und anderen oppositionellen Höflingen von Cornwall.
Ihr Getuschel bleibt nicht unbemerkt. Im Jahr 1103 deckt Meryasek einen Intrige auf, bei der er in seiner magischen Bibliothek ermordert werden sollte. Wutenbrannt bittet er Herzog Gwynek um die Erlaubnis, Gwrgan zum Duell zu fordern. “Zwei Männer! Zwei Schwerter! Ein Kampf auf Leben und Tod! Dieser Kerl soll nicht länger gegen Euch intrigieren, Mylord ... gegen seinen eigenen Neffen ... und gegen mich, euren treuen Berater. Lasst mich ihm eine Lektion erteilen!”
Gwynek stimmt ihm zu. “Ja, ein Duell ... aber ich bitte dich, Meryasek – tötet Gwrgan nicht. Lasst ihn am Leben. Immerhin ist er ein geborener Cerniw.”

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Gwrgan und Meryasek treffen sich im Burghof von Tintagel zum Duell. Zwei Männer. Zwei Schwerter. Ein Kampf bis aufs Blut ...

Freilich hat Gwrgan keine Chance gegen den erfahrenen Marschall Meryasek. Mit schweren Verletzungen kehrt er nach Northumbria zurück. Erneut hat 'Der Zauberer' seinen Feinden, allen voran den "fiesen Geschwistern", die Grenzen aufgezeigt.

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“Ich danke dir, Meryasek”, jubelt Gwynek. “Du hast meinen Onkel glorreich besiegt, ohne ihn zu töten. Du bist mir ein wahrer Freund!”
Meryasek wischt sich das Blut aus dem Gesicht. “Mylord, Eure Worte sind mir eine Ehre. Dennoch ... eines Tages werdet Ihr Eure Meinung ändern. Dann werdet Ihr mich fallenlassen, ich weiß es genau.”
“Niemals”, beschwert sich der junge Herzog. “Ich verspreche es dir! Niemals werde ich dich verraten!”
“Also gut, Gwynek … dann lasst uns das Band unserer Freundschaft noch enger knüpfen.” ‘Der Zauberer’ lächelt. “Laßt uns mit dem Feldzug gegen die grausamen Ulaidh beginnen. Rache für Lyonesse!”

“JAAAA! Rache für Lyonesse …”

Beitrag von Performer »

Performer
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Der neuste Teil ...
Freue mich auf eure Kommentare! Wie wird eurer Meinung nach der Feldzug gegen die Ulaidh (=Ulster) verlaufen? Wird sich Gwynek jemals von Meryasek losreissen können? Was genau PLANT der Zauberer?

Beitrag von Daniel90 »

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Erstmal Respekt für die gute Fortsetzung :top: .

Der Feldzug wird natürlich ein großer Erfolg für den Zauberer. Er wird den Iren genauso vernichten wie jeden seiner Feinde bisher. Nach und nach wird er aber das Vertrauen seinen Herren verlieren, da dieser in den Schoß der Kirche zurückkehren wird und dann doch noch auf Kreuzzug gehen wird. Was der Zauberer jedoch plant weiß ich beim besten Willen nicht. Der Mann ist sehr undurchsichtig. Vielleicht ist es die Eroberung Irland und die Krönung seines Schützlings zum König, ich weiß es wirklich nicht.

Das war meine Meinung zu der Lage der Dinge. Was sagen die anderen?

Bis dahin warte ich gespannt auf die Fortsetzung.
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Beitrag von Duke of York »

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Erst jetzt entdecke ich dieses Kleinod.
Einer der besten AARs in diesen Hallen, meinen Dank dafür. :)

Was auch immer "Der Zauberer" plant .. berichtet uns nur möglichst rasch davon. ;) :prost:
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."

Beitrag von RumsInsFeld »

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Riesen Respekt für den AAR
echt köstilcih wie du die Geschichten so gut ausformulierst die im Spiel ja nur durch kleinigkeiten dargestellt werden!

Beitrag von ImpLicht »

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Dieser AAR hat mich so begeistert, dass ich CK wieder aus der Mottenkiste geholt habe...hatte vor Ewigkeiten für wenig Geld gekauft, aber nie richtig ausprobiert mangels Zeit. Und etwas Einarbeitung brauchts ja schon. :D

Aber immer weiter so...ein grünes Fleißkärtchen habe ich ja schon verteilt. :tongue:

Beitrag von Performer »

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Dieser AAR hat mich so begeistert, dass ich CK wieder aus der Mottenkiste geholt habe
Das ist aber ein sehr schönes Lob ...
Hol dir auf jeden Fall Deus Vult + den Beta Patch. Der bringt einfach nur Fun!

Beitrag von RumsInsFeld »

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RumsInsFeld
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Was bringt Deus Vult denn für gravierende Änderungen?

Beitrag von smokey »

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einen beziehungswert zu allen herrschern
es sind freunde/feinde mit netten events vorhanden
die erziehung wurde überarbeitet
es gibt im spiel einen ledger wo z.b. auch ein "bridefinder" mit vorhanden ist

sind die wichtigsten punkte die mir nun so einfallen...
zum genaueren nachlesen ist bestimmt ne anleitung im netz vorhanden

Beitrag von Performer »

Performer
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Kapitel 7: Rache für Lyonesse

Im Jahr 1107 trommelt der 'Zauberer' die kornischen Truppen zusammen, und auch jene der Vasllen in Exeter, Devon und Somerset. Der Angriff auf die Ulaidh aus Nordirland soll endlich eingeleitet werden. Schon zuvor (kurz vor Gwyneks sechszehntem Geburstag) haben die Vasallen gefordert, einen Feudalvertrag mit dem Herzog abzuschließen. Sie sind ja alle gute Jagdfreunde des jungen Gwynek. Und natürlich rät der 'Zauberer' dem Herzog zur Unterschrift. Loyale Grafen kann man in den nächsten Jahren gut brauchen ...

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Und hier sehen wir sie… die unberührte Landschaft von Ulster, ein ruhiges Fleckchen am Rande des keltischen Christentums. Die friedfertigen Menschen, allesamt Gälen, haben nie ein Wort über Meryasek, Gwynek oder Kaye Pendragon gehört.

Noch nicht ...

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Auch der Herzog von Ulster und sein Vasall und Verbündeter, der Graf von Ulaid,, haben keine Ahnung, dass sich im Süden Englands eine feindliche Armee zusammenrottet.

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Vor dem Feldzug gibt Meryasek überraschend den Marschallsposten auf und erklärt den inzwischen erwachsenen Kaye Pendragon zu seinem Nachfolger..
“Ich bin zu alt für die Schlacht”, verteidigt sich der 'Zauberer'. “Aber seht den jungen Pendragon, Mylord! Sein militärisches Talent ist noch größer als das meine. Lasst ihn eure Truppen nach Irland führen."
Gwynek gehorcht und ernennt den Heiden Kaye zu seinem Marschall und erstem Feldherrn.

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Der Krieg beginnt … [Karte siehe unten]
Um den Feind in Sicherheit zu wiegen (1), landet der junge Pendragon mit seiner Armee zunächst in Dublin, südlich von Ulaid (2). Kurz darauf trifft eine Kriegserklärung am Hof zu Ulster ein. Panisch trommeln die Iren ihre Truppen zusammen ... und Kaye marschiert schnurstrackts nach Ulaid, um die Streitmacht des Grafen zu zerstreuen.3). Am 23. Dezember 1107, ein Tag vor Weihnachten, treffen die Armeen aufeinander - und Kaye trägt einen glorreichen Sieg davon (4). Das feindliche Heer flieht ... aber Pendragon setzt ihnen nach. Im Krieg bei Tir Eoghan am 8. Februar 1108 schlägt, Kaye die zahlenmässig überlegene Armee von Ulster (5) und belagert die Provinz. Die Schutzmauern fallen bis zum Jahresende 1108. (6). Somit können Kayes siegreiche Truppen auch in Tir Connail einfallen, um Ulsters Widerstand völlig zu brechen.
Erneut trägt der heidnische Feldherr den Sieg davon!

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Aber Kaye unterschätzt den Feind. Am 4. Januar 1109 kehrt Ulsters Regiment nach Tir Connail zurück - und die kornischen Truppen werden wie von einem Sturm auseinandergefegt. Wie konnte das geschehen? Nun, der Graf von Exetrer, Glastenen Cerniw, hat plötzlich seine Truppen aus der Schlacht zurückgezogen! Seine Ratgeber haben ihm eingeflüstert, mit Gwyneks Herrschaft zu brechen, da dieser ein "Heretiker" sei. Und da alle sonstigen Truppen in Irland zusammenstehen, muss Gwynek den verräterischen Knaben ziehen lassen.

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Ach, was für ein Rückschlag! Kayes Heer ist auseinandergefallen; einige Truppenteile ziehen sich in das irische Hinterland zurück, andere müssen nach Cornwall zurückkehren, um neue Kämpfer anzuwerben.Erst im Juni 1109 kann Cornwall eine zweite Angriffswelle wagen.
Diesmal greift Kaye seinen Feind direkt in Tir Eoghain an (Ulster hat diese Provinz inzwischen zurückerobert) (7). Ein harter Zusammenprall, bei dem Kayes eigenes Kommando feige flieht. Zum Glück kann der Marschall des Verbündeten Somerset, ein Mann namens Cerball, den Kampf doch noch für Cornwall entscheiden. (8) Nach dem Sieg bietet der Graf von Ulaid den weißen Frieden an. Gwynek akzeptiert dies, denn so kann er den Herzog zu Ulster entscheidend schwächen.
Nun stehen also Ulsters Truppen allein gegen die einfallenden Kornen. Verball und die anderen Heerführer setzen ihnen ach und belagern Tir Connail. (9)
Aber Ulster gibt nicht auf! Im September wagen sie eine neue Attacke (10) – doch Cerball zwingt sie in die Knie. Um sie endgültig zu vernichten, bricht er die Belagerung ab und setzt den fliehenden Feinden nach Tir Eoghain nach. Ein Fehler! Die Hunde sind stärker als erwartet. Eine blutige Schlacht bricht aus, die sich bis in die Nacht hinzieht (11) … die Kornen sind schon bald rettungslos in der Defensive und drohen zu unterliegen!

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Zum Glück hat der Lehnsherr Cornwalls, König Adhemar von England, der Großenkel William des Eroberers, ein paar Truppen nach Irland geschickt. Nur mit ihrer Hilfe wird der Krieg von Tir Eoghain am Ende doch noch gewonnen (12). Die Normannen belagern die Provinzen von Ulster (13), weshalb Gwynek schon bald einen Friedensvertrag mit dem störrischen Herzog unterzeichnen kann. Dieser gibt den Herzogtitel auf, bleibt aber unabhängig.
Macht nichts. Denn mit dem Titel ist auch die Grafschaft Ulaid als Vasall unter Gwyneks Herrschaft geraten. Der glücklose Graf wird verjagt, und so fällt Ulaid an Cornwall.
Rache für Lyonesse!

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Der Krieg um Ulster ist gewonnen! Gwynek freut sich wie ein Kind über Ulaids Eroberung, auch wenn die kornischen Truppen nicht gerade eine Glanzleistung hingelegt haben.
“Am Ende haben wir diese miesen Zerstörer von Lyonesse doch für ihre Untaten bestraft! Meryasek, das ist herrlich! Wir haben das Schicksal erfüllt!”
“Nicht ganz, Mylord”, flüstert Merasek. “Ulaid muss von dem wahren Erben von Lyonesse beherrscht werden. Dem Erwählten der Alten Götter. Jenem, den das Schicksal auserkoren hat, Aertens Sohn, der wiedergeborne Drache ...”
Gwynek wirkt frustiert. “Wie? Iich soll die Früchte unseres Feldzugs einfach aus der Hand geben?”
“Ihr MÜSST, Mylord! Wir dürfen das Schicksal nicht herausfordern!"

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So kommt es, dass am 2. Dezember 1109 der Heide Kaye Pendragon die Grafschaft Ulaid als Lehen zugesprochen bekommt. Meryaseks langgehegter Traum ist in Erfüllung gegangen: PENDRAGONS ERBE KEHRT ZURÜCK!

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Und dunkle Wolken ziehen über Tintagel hinweg ...

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Beitrag von sheep-dodger »

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sheep-dodger
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Performer hat geschrieben:PENDRAGONS ERBE KEHRT ZURÜCK!
Eine sehr interessante Geschichte die Ihr hier erzählt, werter Performer, mir gefällt worauf das ganze hinauszulaufen scheint. Weiter so!
Signaturen sind wie Frauen:
Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere

Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'?

Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
Guide für Byzanz in IN 3.1

Beitrag von Performer »

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Kapitel 8: Jahre des Leidens

Der Krieg um Ulster ist gewonnen, aber Cornwall profitiert davon wenig. Der Staatsschatz ist wieder einmal leer; die hohe Verschuldung führt zu einem erneuten Absinken der Stabilität (-3).

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Obwohl Meryasek wieder den Marschallsposten übernommen hat, kann er den Ausbruch einer Rebellion in Cornwall nicht verhindern. Die Niderschlagung kostet einiges an Nerven, Geld und Prestige ... zumal auch die Diebesgilde von Cornwall Tag für Tag frecher wird. Diese Halunken stehlen und rauben ALLES, was nicht niet- und nagelfest ist.
Im Jahr 1110 reisst sich der heidnische Vasall Kaye Pendragon von seinem kornischen Lehnsherrrn los. Meryasek rät Gwynek, keine Vergeltung zu üben.
“Es ist Kayes Schicksal, Mylord … der Drache hat gelernt, zu fliegen. Eines Tages wird Lyonesse aus den Fluten vor Land's End zurückkehren. Deshalb, Gwynek ... lasst ihn ziehen ... bleibt ruhig!"
Gwynek ist nicht überzeugt. Aber er gehorcht, wie immer.

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Die Gerüchte um einen kornischen Herzog, der einem HEIDEN zum Grafentitel von Ulaid verholfen hat, erreicht nach einer Weile auch den Vatikan. Die Antwort des frischgewählten Papstes ist kurz und deutlich: “Wir werden die häretischen Gedanken und Handlungen des sogenannten Herzogs von Cornwall, Gwynek Cerniw, nicht länger tolerieren!”

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Das soll schwere Folgen nach sich ziehen. Weitere Rebellionen brechen in Cornwall aus. Die Loyalität der Höflinge sinkt ins Bodenlose, etliche von ihnen fliehen, unter anderem die zwei Onkel des Herzogs, Rhodri und Meryasek “The Lidless”.
Zudem versprechen ein paar eigennützige Herrscher, den "Heiden-Freund und Heretiker Gwynek" auszulöschen: Frankreich und die Normandie erheben Ansprüche auf Cornwall, und auch der abtrünnige Graf von Exeter, Glastenen Cerniw.
Gwynek erkennt mittlerweile, dass er sich nicht gegen die ganze Christenheit stellen kann. Eines Tages sucht er deshalb den 'Zauberer' in der seltsamen Bibliothek auf.

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“Meryasek … ich habe über ein paar Dinge nachgedacht. Der Kreuzzug gegen die Sarazenen läuft noch immer. Ich denke darüber nach, dem Papst bei ihrem Kampf gegen die Mohammedaner beizustehen. Es könnte mir etwas mehr Ansehen in Rom verschaffen ..."
“Ihr werdet nicht dorthin gehen”, schimpft Meryasek. “Unsere Staatskasse ist leer, junger Mann! Für diesen Irrsinn haben wir kein Geld. Lasst die Papisten diesen dummen Krieg ruhig allein austragen."

Gwynek schweigt. Aber am nächsten Tag ruft er heimlich die Truppen von Cornwall zusammen und führt sie in die Grafschaft Kent - der einzigen Provinz Englands mit einem vernünftigen Hafen.
“Auf die Schiffe, Männer! Wir segeln nach Jerusalem!”

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Ohne Meryaseks Segen beginnt Gwynek der Heretiker somit seinen kleinen, eigenen Kreuzzug, im Jahr 1113. Verachtet von der Kirche und gehasst von den meisten christlichen Herrschern, zieht er trotzdem voller Eigensinn in die Schlacht. Seine Überfahrt in das heilige Land wird rasch zur Legende: seine zahlreichen Kämpfe gegen die Sarazenen, seine schwere Verwundung bei der Belagerung Jerusalem, wo höhere Mächte ihn vor der Erblindung durch einen Speer retten, sein jahrelanges Umherziehen durch die Provinzen des Feindes ...
Im Jahr 1117 besiegt Gwynek schließlich eine sazarenische Armee in Ascalon und nimmt die Provinz ein. Der Emir bietet Gwynek einen fürstlichen Frieden an - die Zahlung von 452 Goldstücken. Erschöpft vom fünfjährigen Gemetzel nimmt Gwynek an, und so endet “Kreuzzug von Gwynek Apostata” mit einer üppigen Sanierung der Staatskasse.

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Unterdessen hat Meryasek in Cornwall allerlei Probleme, das Herrschaftsgebiet des abwesenden Herzogs zusammenzuhalten. Höflinge erscheinen und verschwinden nahezu im Stundentakt, die Bauern revoltieren schon wieder, die Diebesgilde kennt keine Hemmungen mehr, und Gwyneks Ansprüche auf Devon werden nicht mehr ernstgenommen. Schliesslich wenden sich die Vasallen aus Dorset und Somerset gegen ihren exkommunizierten Herrscher. Der Unabhängigkeitskrieg bricht los ...

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Meryasek zögert keine Sekunde und schlägt die Rebellionen blutig nieder. Dorset und Somerset werden bis zum Jahresende 11144 annektiert. Und da er gerade in so guter Kampfeslaune ist, beschliesst Meryasek,auch dem Verräter Glastenen aus Exeter eine Lektion zu erteilen.

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Merkwürdigerweise ist der Knabe allerdings tot, als die Belagerung von Exeter zu Ende geht - sein Vater Rumon Cerniw, genannt “Der Unterschätzte” und alter Freund des 'Zauberers', hat seinen Platz eingenommen. Mit ihm kann man weit besser verhandeln, und so werden bald auch Exeter und Bristol zum Teil des kornischen Herrschaftsgebiets.

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Das erweiterte Cornwall nach den Unabhängigkeitskrieg

Ein einziger Vasall ist dem Herzog treu geblieben – der Graf von Devon hat sich aus dem Unabhängigkeitskrieg herausgehalten. Meryasek beschließt, nun wieder das traditionelle Recht einzuführen, denn dies ermöglicht eine ausgewogene Besteuerung. Und während Gwynek noch im Heiligen Land kämpft, lässt sich 'Der Zauberer' von seinen Soldaten feiern ...

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Beitrag von MoerkLort »

MoerkLort

Und was bekommt der betragte Meryasek für seine treuen und undurchsichtigen Dienste? :)

Beitrag von Performer »

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MoerkLort hat geschrieben:Und was bekommt der betagte Meryasek für seine treuen und undurchsichtigen Dienste? :)
Das werden wir gleich im nächsten Kapitel sehen, werter MoerkLort ... :rolleyes:

Beitrag von Performer »

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Kapitel 9: Der brennende Turm

Um ehrlich zu sein: Cornwall liegt am Boden, trotz des Landgewinns. Gwyneks Exkommunication, die immer frecher agierende Diebesgilde, die verheerende Stabilität und die nach wie vor hohen Schulden richten immer mehr Schaden an. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Als Gwynek im May 1117 aus dem Heiligen Land zurückkehrt, findet er sein Herzogtum in einer schockierenden Verfassung vor. Die Försterei von Bristol musste verkauft werden, seine Mutter Gwerfyl of Morgwenstow starb während seiner Abwesenheit, der Hof selbst ist so gut wie leer und nur mit unloyalen Speichelleckern besetzt. Und der 'Zauberer'? Meryasek sitzt in seinem Turm und studiert magische Schriften, ohne sich groß um Cornwall zu kümmern.

Am schlimmsten aber: der gierige König von Frankreich, Henri de Bourgogne, erklärt Cornwall den Krieg.

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Am 14. Juli 1117 wünschen einige Kleinadelige den Herzog zu sprechen.
“Die Lage unseres Landes ist furchtbar”, schimpfen sie. “Das ist allein die Schuld des Zauberers. Wie lange wollt Ihr noch diesen bösen Menschen am Hof dulden? Seine Magie, seine Verspottung des christlichen Glaubens ..."
“Meryasek Colvile ist … mein Freund und Ratgeber”, stottert der 27jährige Herzog. “Er hat damals Cornwall verteidigt, als die Normannen vor unseren Toren standen …”
“Pah, dieser Verdienst ist Jahre her, Mylord. Wir werden nicht mehr lange diesem Treiben zusehen. Wir erheben ANKLAGE!”


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So wird also ein zweites Verfahren gegen Meryasek Colvile eingeleitet. Wieder muss sich der Marschall gegen den Vorwurf verteidigen, schwarze Magie auszuüben. Schweigend steht er am Hof, vor Gwynek und den anderen Adeligen. 'Der Zauberer' sagt kein Wort, er lauscht nur den Vorwürfen, ohne Stellung zu nehmen. Er sieht müde aus ...
Gwyneks Stimme klingt kalt und tonlos, als er das Urteil verkündet.
“Der Fall ist eindeutig, Meryasek Colvile. Die Inquisition wird sich eurer Sünden annehmen!”
Noch in der selben nach wird Meryasek ‘Der Zauberer’, Gwyneks Vormund und langjähriger Regent von Cornwall, auf dem Scheiterhaufen über den Klippen von Tintagel verbrannt ...

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Gwynek sieht der grausamen Hinrichtung nicht zu, auch wenn er wenig Mitleid für den 'Zauberer' empfindet. Aber ist trotzdem erleichtert, als letzte Schrei des Marschalls endlich abbricht ... nach Stunden!

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Was für ein Akt der Frömmigkeit!

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Keine Erinnerung soll an den verfluchten 'Zauberer' zurückbleiben. Um die Staatskasse zu sanieren, befiehlt Gwynek, Meryaseks magische Bibliothek zu verkaufen.

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Die Bücher und Schriften werden also nach Tintagel gebracht.
“Verkauft das Zeug, wem ihr wollt”, befiehlt der Herzog seinem Kastellan. “Ich will nichts mehr davon sehen, wenn ich aus Frankreich zurück bin.”
Dann verlässt er Tintagel, mit einem ernsten Gesicht, um in den Krieg gegen Frankreich zu ziehen. Und Meryaseks Turm wird niedergebrannt, bis auf die Grundmauern ...

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'Der Zauberer' ist tot! Die Schriften und magischen Bücher, seine finstere Hinterlassenschaft, werden in Tintagel aufbewahrt. Und während der kommenden Wochen erreichen einige verstohle Anfragen den Kastellan. Sorgfältig wägt er ab, wem er Meryaseks Bibliothek verkaufen wird ...
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