Nein, das war ganz sicher ein Fehler. Eine Provinz befand sich in Rebellenhand, alle anderen kastilischen nicht, sondern unter Kontrolle des Kaisers. Davon ganz ab, hätte ich es noch einigermaßen verstanden, wenn es nur die Provinzen in Südamerika gewesen wären, aber doch nicht die in Nordafrika und vor allem können die Rebellen wohl kaum einen Friedensvertrag zwischen Kastilien und Frankreich erzwingen. Deswegen habe ich neugeladen, das ist einfach Murks.
Neuer Versuch: Die Rebellenprovinz flippt, danach wird Granada der Krieg erklärt.
Dieses Mal klappt es ausgesprochen gut, Kastilien gibt für Frieden bereitwillig alle afrikanischen Provinzen im Maghreb her. Dies ist weit mehr, als der französische Kaiser zu hoffen wagte. Der BB-Wert liegt damit bei 24,8.
Erfreulicherweise hat Kastilien bereits eifrig in der Maghreb missioniert, nur noch drei Provinzen sind nicht katholisch:
http://www.imgbox.de/index.php?code=p29593p187.jpg
Nach diesen drei Kriegen gegen Kastilien kerht erstmal wieder Ruhe ins Land ein. So viel Ruhe, dass der alte Kaiser heimlich, still und leise stirbt und durch seinen nicht allzu intelligenten Sohn ersetzt wird, der als Louis XIII. (4/5/6) den Thron besteigt. Immerhin ist er ein guter Diplomat, das ist sowieso wichtiger als alles andere. Der Ruf Frankreichs bessert sich in einem sehr schnellen Tempo, Rückschläge gibt es allerdings regelmäßig in der Kurie, denn ausgerechnet die Vasallen Portugal und Schottland sind eifrigst bemüht, sämtliche französischen Kardinäle zu kaufen. Das "zurückkaufen" kostet viel Dukaten und schadet dem Prestige.
Als der BB-Wert nahe null ist, wird es Zeit, sich ein wenig mit der fortschreitenden Kolonialisierung Westafrikas zu beschäftigen. Mali hat dort umheimlich aufgeräumt und den anderen Staaten sehr viele Provinzen abgenommen. Ganz Westafrika besteht quasi aus Mali und fünf oder sechs Restprovinzen der anderen afrikanischen Nationen.
Um Mali besser angreifen zu können, wurde quer durch die Sahara eine Straße errichtet. Die kriegerischen Nomadenvölker wurden in die Flucht geschlagen und an dieser Straße entstehen kleine koloniale Dörfer. Alle drei Provinzen sind übrigens reich an Salz, einem begehrten Handelsgut.
Am 1. Januar 1588 werden die letzten Forts der Stufe 2 in Auftrag gegeben. Damit sind zukünftige alle Provinzen noch besser geschützt gegen feindliche Angriffe und Ketzer aller Art.
Der Krieg gegen Mali beginnt, bevor es zu heiß wird in der Sahara. Mali verfügt über sehr viele Krieger, diese sind aber schlecht ausgerüstet und taktisch undiszipliniert. Daher ist es für die französischen Truppen keine große Herausforderung, Mali Schlacht für Schlacht zurückzudrängen und im Endeffekt acht Provinzen einschließlich des legendären Timbuktus zu erobern.
http://www.imgbox.de/index.php?code=z48895p160.jpg
Die Spannung ist natürlich raus, jetzt geht es ums erobern. Gleichwertige Gegner wird es wohl nicht mehr geben, vielleicht die Ming. Aber was anderes ist bei so einem Spielziel nicht zu erwarten, Europa ist einfach zu mächtig und hat zu reiche Provinzen.