ähh genau so etwas wollte ich andeuten.
(auch sarkasmus genannt
Da muss ich wieder einmal den Dellbrück hervorkramen, der in seiner Analyse der Schlacht von Marathon dargelegt hat, dass dieser Laufschritt nur ein paar Meter durchgehalten werden konnte. Über eine längere Strecke wären die Hopliten so geschwächt gewesen, wie der Herr links im Bild:Atahualpa hat geschrieben: Selbst wenn sie wollten konnten die Spartaner bei einem Angriff im Laufschritt so gut wie nicht mehr stoppen, da ja die Schweren Speere schon für einen Vorwärtszug sorgten. Das machte es auch für die Gegner schwer eine Phalanx mit Pfeilen zu bekämpfen, da es für die Spartaner sowieso nur vorwärts ging.

Aristoteles selbst zollte den Spartanern in seiner Politik Respekt und von einer Diktatur kann in beiden Bedeutungen als antikes-römisches Notstandsorgan und als moderne Tyrannis nicht die Rede sein. Hier korrespondierten aristokratische mit monarchischen Element, wobei das Königtum in Sparta ein schwaches war. Aristoteles merkte ja auch an, dass es einen klassischen König in den Poleis zu der Zeit nicht mehr gab. Klar, diese Einordnung als Mischverfassung bestehend aus Königtum-Aristokratie lässt die Sklaven, hier die Heloten, außen vor. Aber aus einem modernen Blickwinkel waren dann alle Poleis repressive autokratische Regime.Atahualpa hat geschrieben: Meiner Meinung nach war Sparta der am besten geführte Staat seiner Zeit. Es war einfach alles besser organisiert.
Persönliche Freiheiten gab es zwar nicht, oder wenn dann wohl nur im geringen Maße, aber wie heist es so schön.
Lieber die Geschenke einer Diktatur als die leeren Versprechungen einer Demokratie.
Sonst hätte sich Sparta nicht solange halten können.