VUGG: Österreich-Ungarn
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Hesse
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Der russische Botschafter wird hiermit angewiesen schnellstmöglich das Land zu verlassen.
gez.
Andrian-Werburg
Minister des Äußeren sowie des kaiserlich und königlichen Hauses
gez.
Andrian-Werburg
Minister des Äußeren sowie des kaiserlich und königlichen Hauses
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII
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Thronrede SM des Kaisers vor dem Reichsrat
An die Völker meines Reiches,
zu lange schon haben Zwist und Hader die Einheit des Staates geschwächt,
haben Streit und Konflikt das Zusammenleben geprägt und damit unser aller Freiheit in Gefahr gebracht.
In Anlehnung an den großen böhmischen Historiker Palacky sehe ich den Kaiserstaat als "Akt der Humanität".
Denn sollte er zerbrechen so wird keines seiner Völker mehr über sein Schicksal entscheiden, angesichts eines aggressiven und expansionistischen Russland an seiner Grenze.
wenn dieser Staat zu Grunde geht so erwartet die deutsch-Österreicher ein Leben als unbedeutende Provinz des deutschen Reiches und es wird seine Position als Zentrum eines mächtigen Staates verlieren und auch aufhören kulturelle Großmacht zu sein, die Polen, Ruthenen und Tschechen wird wohl ein Leben als westlicher Vorposten Russlands erwarten und wie Russland seine Nationen behandelt kann man sehr gut in Polen sehen. Wie oft haben die Polen hier in diesem Parlament schon beschwerde geführt gegen die Art und Weise wie Russland ihre Brüder behandelt, wie oft haben sie schon für eine Intervention appeliert?
Ungezählte male!
Ich verspreche auch, mein Bestes zu geben um die dualistische Grenze zu durchbrechen, um eine Vereinigung der südslawischen Völker im Rahmen der Monarchie herbeizuführen.
Als nächstes sollen dann allgemeine, freie und geheime Wahlen abgehalten werden, wobei hier ein Wahlrecht nach Schema des mährischen Ausgleichs zum tragen kommt.
Ich möchte dem hohen Haus für seine Aufmerksamkeit danken und mich verabschieden. Morgen folgt eine Ansprache an das Parlament Ungarns und die Ernennung einer neuen Regierung.
Danach sollen die Prlamente Cisleithaniens und Transleithaniens über eine neue Verfassung beraten.
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Heinrich VIII
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Thronrede SM des Königs von Ungarn
Ich bin erfreut heute vor den Repräsendanten Ungarns, vor der Országház, sprechen zu dürfen.
Schon für morgen ist meine Krönung zum König angesetzt, doch bevor ich in dieser Zeremonie beschwören kann die Einheit des ungarischen Staates zu erhalten sollten wir uns fragen was diese Einheit ausmacht.
Worin besteht sie?
Besteht sie darin dass alle Menschen des Königreichss unter dem selben justizsystem leben, die selbe Währung benutzen, dass jeder in jedem Teil dieses großen Reiches (der gesamten Doonaumonarchie) frei Handel treiben und reisen darf?
Wenn sie das glauben so muss ich ihnen sagen das alles ist in Gefahr. Die slawischen Völker, insbesondere die Südslawen, streben eine verstärkte Emanzipation an, sollten wir ihnen diese nicht innerhalb des Reichsverbandes ermöglichen so werden sie die erste Schwäche Österreich-Ungarns nutzen dies außerhalb Reichsverbandes tun.
Sollte das geschehen so kann sich Ungarn von seiner Integrität verabschieden, die Kroaten, Slowaken und Rumänen werden sich von Ungarn lossagen und auf eigene Faust oder mit ihren Brüder jenseits der Grenzen neue Staaten bilden.
Meine Herrn es ist 5 nach 12, es ist Zeit zu handeln.
Möglicherweise ist es schon zu spät, doch wenn wir jetzt keinen Reformversuch machen, so wird das Königreich endgültig am Ende sein und Ungarn wird sich entweder als Kleinstaat oder als Teil des russischen Reiches wiederfinden.
Angesichts der derzeitigen, aggressiven Haltung Russlands dürfte wohl letzteres der Fall sein, Russland lässt sich die Chance sicher nicht entgehen in das Machtvakuum hineinzustoßen, dass ein Zusammenbruch der Donaumonarchie hinterlsssen würde.
Die Ungarn haben jetzt noch die Chance als geachtetes und geehrtes Volk im Rahmen eines Großreiches weiter zu existieren oder als Kleinstaat und ehemaliger Verhasster Unterdrücker unter einer ganzen Riege neuer Staaten, die da wären:Kroatien, Slowakien, Rumänien (das sich sicher Siebenbürgen schnapppen würde).
Meine Herrn es ist an der Zeit für demokratisch-föderalistische Reformen!
Insbesondere an den hohen Adel Ungarns möchte ich appelieren diesen Kurs mitzutragen, denn was würde mit ihren Gütern passieren wenn sie auf einmal in 4, 5 oder gar 6 Staaten liegen würden?
Würden ihnen diese neuen Staaten ihre Güter belassen?
Ich glaube nicht!
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit, ich hoffe dass sich dieses Haus dazu entschließt in Verhandlungen über eine neue Verfassung einzutreten, am bestten sollten diese Verhandlungen auch miit dem Palament Cisleithaniens gesucht werden um einen gemeinsamen, einheitlichen Föderalstaat zu schaffen.
Bevor dieses Haus sich nicht entschieden hat, kann ich die Krone Ungarns nicht annehemen, meinen Eid nicht auf die Verfassung leisten.
Da ich ein konstitutioneller Herrscher bin, werde ich jede Entscheidung des Parlaments akzeptieren.
Die Sitzung ist geschlossen!
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Heinrich VIII
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Gemeinsamer Ministerrat zu Wien, 1. Sept. 1914, Schloss Schönbrunn
Den Vorsitz führt SM Franz II, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen etc.etc.etc.
Protokollführer: Sektionschef Graf Collorado-Mansfield
Anwesen: SM Franz II, Karl Graf von Stürgkh,Graf Mihály Károlyi, Leopold Ferdinand Freiherr von Andrian zu Werburg,Feldmarschall Alexander Ritter von Krobatin,Heinrich Lammasch, Franz Graf Conrad von Hötzendorf (Gstb. Chef)
09:00 SM eröffnet die Sitzung "Meine Herrn, meine Rede hat sicher zu viel Unruhe, sowohl unter den Politikern wie auch unter der Bevölkerung geführt.
Graf Stürgkh,Graf Károlyi wie schätzen sie die Situation ein?"
Graf Károlyi: "Die Lage ist Unruhig, die Abgeordneten lehnen ihre Pläne ab, was kein Wunder ist immerhin sind sie nach dem Zensuswahlrecht gewählt und letztlich bloß Marionetten der Magnaten, aber verschiedene Kräfte, etwa die Sozialdemokraten, die bisher vom Parlament ausgeschlossen waren sowie auch die verschiedenen nicht-magyarischen, unterrepräsentierten Völker hoffen auf Reforemen ihres Königs und machen ihrem Unmut auf der Straße Luft. Kurz gesagt die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter ihrem König und die Magnaten werden bald nachgeben müssen."
SM:"Danke für ihre Ausführungen, das gibt zu hoffen. Graf Stürgkh?"
Graf Stürgkh:" In Österreich ist die Lage ähnlich kompliziert. Die Polen stehen auf ihrer Linie, sowohl Volk wie auch Parlamentsfraktion. Aber sie forderen ein verstärktes Engagement für die Polen in den Nachbarstaaten.
Die Kroaten haben sich als Loyal zur Krone erklärt, sogar der Sabor Kroatiens hat im Namen aller Kroaten Trans- und Cisleithaniens seine Treue zur Dynastie bekundet.
Die Böhmen sind gespalten zwischen jenen die Unabhängigkeit fordern und jenen die für Föderalismus und Autonomie eintreten. Auf jeden Fall haben die Ausführungen eurer Majestät die traditionelle, gemäßigte Alt-tschechische Partei gestärkt.
Die kleineren Völker, also Italiener, Slowenen etc. hoffen auf eurer Majestät Reformpläne da sie allein zu schwach sind sich durchzusetzen. Die deutschen Parteinen werden euch unterstützen, ausgenommen die Deutschböhmen."
SM: "Also kurz gesagt wir können auf eine baldige Mehrheit in beiden Parlamenten hoffen?"
Graf Stürgkh:"Mit endgültiger Sicherheit kann man das nicht sagen, doch die Chancen sind gut. Wir sollten bald abstimmen lassen. Auch eine Revolution von Oben darf ihren Schwung nicht verlieren!"
Graf Károlyi: "Ich rechne damit dass die auch die Magnaten dem Druck von der Staße bald nachgeben müssen, außerdem haben sie eure Worte über die wirtschaftlichen Folgen des Zusammenbruchs stark verunsichert und beunruhigt, mehr als sie zugeben wollen! Ich würde sie noch einige Tage schmoren lassen und dann die Vertrauensfrage an das Parlament stellen."
11.00: SM beendet den Ministerrat:"Vielen Dank meine Herren, mit den militärischen und wirtschaftlichen Fragen beschäftigen wir uns später".
Den Vorsitz führt SM Franz II, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen etc.etc.etc.
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Anwesen: SM Franz II, Karl Graf von Stürgkh,Graf Mihály Károlyi, Leopold Ferdinand Freiherr von Andrian zu Werburg,Feldmarschall Alexander Ritter von Krobatin,Heinrich Lammasch, Franz Graf Conrad von Hötzendorf (Gstb. Chef)
09:00 SM eröffnet die Sitzung "Meine Herrn, meine Rede hat sicher zu viel Unruhe, sowohl unter den Politikern wie auch unter der Bevölkerung geführt.
Graf Stürgkh,Graf Károlyi wie schätzen sie die Situation ein?"
Graf Károlyi: "Die Lage ist Unruhig, die Abgeordneten lehnen ihre Pläne ab, was kein Wunder ist immerhin sind sie nach dem Zensuswahlrecht gewählt und letztlich bloß Marionetten der Magnaten, aber verschiedene Kräfte, etwa die Sozialdemokraten, die bisher vom Parlament ausgeschlossen waren sowie auch die verschiedenen nicht-magyarischen, unterrepräsentierten Völker hoffen auf Reforemen ihres Königs und machen ihrem Unmut auf der Straße Luft. Kurz gesagt die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter ihrem König und die Magnaten werden bald nachgeben müssen."
SM:"Danke für ihre Ausführungen, das gibt zu hoffen. Graf Stürgkh?"
Graf Stürgkh:" In Österreich ist die Lage ähnlich kompliziert. Die Polen stehen auf ihrer Linie, sowohl Volk wie auch Parlamentsfraktion. Aber sie forderen ein verstärktes Engagement für die Polen in den Nachbarstaaten.
Die Kroaten haben sich als Loyal zur Krone erklärt, sogar der Sabor Kroatiens hat im Namen aller Kroaten Trans- und Cisleithaniens seine Treue zur Dynastie bekundet.
Die Böhmen sind gespalten zwischen jenen die Unabhängigkeit fordern und jenen die für Föderalismus und Autonomie eintreten. Auf jeden Fall haben die Ausführungen eurer Majestät die traditionelle, gemäßigte Alt-tschechische Partei gestärkt.
Die kleineren Völker, also Italiener, Slowenen etc. hoffen auf eurer Majestät Reformpläne da sie allein zu schwach sind sich durchzusetzen. Die deutschen Parteinen werden euch unterstützen, ausgenommen die Deutschböhmen."
SM: "Also kurz gesagt wir können auf eine baldige Mehrheit in beiden Parlamenten hoffen?"
Graf Stürgkh:"Mit endgültiger Sicherheit kann man das nicht sagen, doch die Chancen sind gut. Wir sollten bald abstimmen lassen. Auch eine Revolution von Oben darf ihren Schwung nicht verlieren!"
Graf Károlyi: "Ich rechne damit dass die auch die Magnaten dem Druck von der Staße bald nachgeben müssen, außerdem haben sie eure Worte über die wirtschaftlichen Folgen des Zusammenbruchs stark verunsichert und beunruhigt, mehr als sie zugeben wollen! Ich würde sie noch einige Tage schmoren lassen und dann die Vertrauensfrage an das Parlament stellen."
11.00: SM beendet den Ministerrat:"Vielen Dank meine Herren, mit den militärischen und wirtschaftlichen Fragen beschäftigen wir uns später".
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Gemeinsamer Ministerrat zu Wien, 2. Sept. 1914, Schloss Schönbrunn
Den Vorsitz führt SM Franz II, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen etc.etc.etc.
Protokollführer: Sektionschef Graf Collorado-Mansfield
Anwesen: SM Franz II, Karl Graf von Stürgkh,Graf Mihály Károlyi, Leopold Ferdinand Freiherr von Andrian zu Werburg,Feldmarschall Alexander Ritter von Krobatin,Heinrich Lammasch, Franz Graf Conrad von Hötzendorf (Gstb. Chef)
09.00 SM eröffnet die Sitzung:"Nachdem wir gestern die Lage unseres Staates im Inneren erörtert haben, würde ich mich nun gerne der Außenpolitischen und militörischen zu wenden. Graf Conrad, würden sie beginnen?"
Graf Conrad:" Mit Vergnügen eure Majestät. Unsere militärische Lage ist angespannt, wir haben eine ganze Reihe von möglichen Kriegsgegnern: Russland, Italien, Serbien. Einem oder zweien davon könnten wir uns stellen, aber allen dreien sicher nicht.Das Problem ist, Russland hat sich von 1905 erholt, also fällt ein Präventivkrieg gegen Serbien aus, Russland anzugreifen wäre Selbstmord und auch wenn Italien das Trentino und Triest will, so könnte es doch auch zum Dreibund stehen. Erste Aufgabe der Politik muss sein diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Am Sinnvollsten wäre ein Interessensausgleich mit Italien, da aber eure Majestät gegen die Preisgabe von Territorien sind, fällt dies aus. Am sinnvolsten wäre so wohl ein Ausgleich mit Serbien, was aber einer Quadratur des Kreises gleichkommt."
SM:"Sie haben sich weit auf das Gebiet der Politik vorgewagt, lassen wir doch unseren Experten zu Worte kommen, von Andrian?"
Freiherr von Andrian zu Werburg:" Unsere Beziehungen zu Russland sind feindselig, hauptsächlich aufgrund des russischen Verhaltens. Der von euch gewünschte Ausgleich mit Russland dürfte unmöglich sein. Unsere Beziehungen zum Deutschen Reich sind traditionell freundschaftlich, Italien hat uns bisher keinen Grund zu Misstrauen gegeben, mit Großbritannien ist ein Interessensausgleich vorstellbar, Frankreich verhält sich neutral, unsere Beziehungen zum osmanischen Reich und Rumänien sind gut und auch außerhalb europas haben wir einige Sympathien erungen. Doch solange unsere Position im Inneren nicht konsolidiert ist, haben wir wohl wenig möglichkeiten als europäische Großmacht aufzutreten."
SM: "Vielen Dank! Meine Herrn. Setzen wir unseren Reformkurs fort und dann kümmern wir uns um die große Weltpolitik."
Den Vorsitz führt SM Franz II, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen etc.etc.etc.
Protokollführer: Sektionschef Graf Collorado-Mansfield
Anwesen: SM Franz II, Karl Graf von Stürgkh,Graf Mihály Károlyi, Leopold Ferdinand Freiherr von Andrian zu Werburg,Feldmarschall Alexander Ritter von Krobatin,Heinrich Lammasch, Franz Graf Conrad von Hötzendorf (Gstb. Chef)
09.00 SM eröffnet die Sitzung:"Nachdem wir gestern die Lage unseres Staates im Inneren erörtert haben, würde ich mich nun gerne der Außenpolitischen und militörischen zu wenden. Graf Conrad, würden sie beginnen?"
Graf Conrad:" Mit Vergnügen eure Majestät. Unsere militärische Lage ist angespannt, wir haben eine ganze Reihe von möglichen Kriegsgegnern: Russland, Italien, Serbien. Einem oder zweien davon könnten wir uns stellen, aber allen dreien sicher nicht.Das Problem ist, Russland hat sich von 1905 erholt, also fällt ein Präventivkrieg gegen Serbien aus, Russland anzugreifen wäre Selbstmord und auch wenn Italien das Trentino und Triest will, so könnte es doch auch zum Dreibund stehen. Erste Aufgabe der Politik muss sein diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Am Sinnvollsten wäre ein Interessensausgleich mit Italien, da aber eure Majestät gegen die Preisgabe von Territorien sind, fällt dies aus. Am sinnvolsten wäre so wohl ein Ausgleich mit Serbien, was aber einer Quadratur des Kreises gleichkommt."
SM:"Sie haben sich weit auf das Gebiet der Politik vorgewagt, lassen wir doch unseren Experten zu Worte kommen, von Andrian?"
Freiherr von Andrian zu Werburg:" Unsere Beziehungen zu Russland sind feindselig, hauptsächlich aufgrund des russischen Verhaltens. Der von euch gewünschte Ausgleich mit Russland dürfte unmöglich sein. Unsere Beziehungen zum Deutschen Reich sind traditionell freundschaftlich, Italien hat uns bisher keinen Grund zu Misstrauen gegeben, mit Großbritannien ist ein Interessensausgleich vorstellbar, Frankreich verhält sich neutral, unsere Beziehungen zum osmanischen Reich und Rumänien sind gut und auch außerhalb europas haben wir einige Sympathien erungen. Doch solange unsere Position im Inneren nicht konsolidiert ist, haben wir wohl wenig möglichkeiten als europäische Großmacht aufzutreten."
SM: "Vielen Dank! Meine Herrn. Setzen wir unseren Reformkurs fort und dann kümmern wir uns um die große Weltpolitik."
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Hesse
Alfred, der Journalist in Wien
Mit dem Spätzzug traf Alfred aus Berlin in Wien ein. Schon am Hauptbahnof umschwebte der Geruch der Wiener Cafés seine Nase und die besondere Atmossphäre dieser Stadt hatte ihn wieder gefangen.
In Bahnhofsnähe suchte er sich eine gemütliche Pension. In seinen Berufsjahren hatte er gelernt, daß Bescheidenheit und Diskretion in der Unterkunft das A&O eines Journalisten war. Zudem würde ihm der Flair des Bahnhofs schnell zu gewissen Kreisen Wiens Zutritt gewähren. Eine guter Artikel war dabei immer drin, wenn nicht, dann einige amuröse Abenteuer mit den leichten Damen um den Bahnhof.
Nachdem sein nicht gerade weniges Gepäck in einer kleinen Pension, dessen Leiterin meistens eher mit schmalem Gepäck reisende Handlungsvertreter beherbergte, untergebracht war, ließ Alfred in einem kurzen Telegramm an den Hof wissen, wo er war.
Telegramm an den Hof:
"Bin in Wien +STOP+ Komme zwecks Interview +STOP+ Berliner Volksszeitung +STOP+ Wohne in der "Pension zum Paradiser" +STOP+ Erwarte Termin + STOP+"
Darunter zirkelte Alfred noch seine Unterschrift und harrte bei einem guten Nachtmahl auf die Antwort des Hofes.
In Bahnhofsnähe suchte er sich eine gemütliche Pension. In seinen Berufsjahren hatte er gelernt, daß Bescheidenheit und Diskretion in der Unterkunft das A&O eines Journalisten war. Zudem würde ihm der Flair des Bahnhofs schnell zu gewissen Kreisen Wiens Zutritt gewähren. Eine guter Artikel war dabei immer drin, wenn nicht, dann einige amuröse Abenteuer mit den leichten Damen um den Bahnhof.
Nachdem sein nicht gerade weniges Gepäck in einer kleinen Pension, dessen Leiterin meistens eher mit schmalem Gepäck reisende Handlungsvertreter beherbergte, untergebracht war, ließ Alfred in einem kurzen Telegramm an den Hof wissen, wo er war.
Telegramm an den Hof:
"Bin in Wien +STOP+ Komme zwecks Interview +STOP+ Berliner Volksszeitung +STOP+ Wohne in der "Pension zum Paradiser" +STOP+ Erwarte Termin + STOP+"
Darunter zirkelte Alfred noch seine Unterschrift und harrte bei einem guten Nachtmahl auf die Antwort des Hofes.
- Graf Radetzky
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Aufgeregt trat ein Sekretär in das Büro Andrian-Werburgs:"
Exzellenz, der Journalist aus Berlin ist da!"
"Sehr gut! Übermitteln sie ihm dass SM ihn Donnerstags in Audienz empfängt".
Kurz darauf wurde eine kurze Botschaft aufgesetzt:
SM Franz II wird sie donnerstags in Audienz empfangen.
Bitte finden sie sich um 18.00 im Büro des Außenministers ein.
gez.
Andrian-Werburg
Exzellenz, der Journalist aus Berlin ist da!"
"Sehr gut! Übermitteln sie ihm dass SM ihn Donnerstags in Audienz empfängt".
Kurz darauf wurde eine kurze Botschaft aufgesetzt:
SM Franz II wird sie donnerstags in Audienz empfangen.
Bitte finden sie sich um 18.00 im Büro des Außenministers ein.
gez.
Andrian-Werburg
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Alfred, der Journalist in Wien Teil 2
Alfred empfing die Nachricht vom Hof sehr freudig. Sein breites Grinsen war für die Pensionsleiterin seltsam. Er grinste hingegen weiter und raunte leise vor sich hin: "Dann habe ich noch genügend Zeit die Stadt zu erkunden!".
Gesagt getan flanierte Alfred in seinem besten Anzug durch die Stadt. Eine kurze Fahrt mit dem Vieracker durch die Stadt ließ ihn schnell die nötigen Details für einen knappen Reisebericht erfassen. Mit dieser Reise hätte somit auch für die darauffolgende Ausgabe der "Berliner Volkszeitung" noch etwas.
Auf der Ringsstraße traf er einen Postkartenmaler. Der kleine schwarzhaarige Mann versuchte krampfhaft irgendwelche seiner eher schlechten Kunstwerke an den Mann zu bringen. Alfred hielt kurz inne und fragte: "Malen sie auch Poträts?"
In einem zackigen Deutsch mit markantem "r", was weniger wienerisch klang, antwortete der Maler: "Ich male eigentlich nur Gebäude und Landschaften! Die ruhigen Objekte geben meinem Verstand ruhe!" Alfred lächelte: "Schade, vielleicht hätte ich nach einem Porträt von mir ein Artikel in der Berliner Volkszeitung verfaßt. Sagen sie, auf welcher Kunstakademie waren sie denn?" Alfred schien hinter diesem Einzelschicksal vielleicht doch noch einen Artikel zu spüren. "Ich war auf keiner Akadamie! Alles Banausen! Sie kennen die wahren Werte des menschlichen Schaffens nicht!", gestikulierte der Maler und blitzte Alfred mit einem dämonischem Blick an. Innerlich wußte Alfred, daß dieser Maler schlicht kein Talent hatte und daher wohl auch einen Traum nachjagte.
"Nun gut, ich wünsche ihnen dennoch Erfolg. Vielleicht sehe ich sie bald in einer Galerie in Berlin ausstellen?", lächelte Alfred. "Berlin? Eine gute Idee. Vielleicht sollte ich im Deutschen Reich meine Malkünste darbieten. Hier in Österreich versteht man mein Können einfach nicht.", schnaubte der Maler. Alfred lächelte höflich, zog seinen Hut und ging weiter. Innerlich hoffte, daß dieser Maler möglichst weit von Berlin weg bliebe. Man hatte da schon genügend kuriose Gestalten.
So wanderte Alfred weiter auf der Ringstraße, den Stadtpark bis in ein kleines Café in einer Seitengasse lockte. Dort war es vor allem die liebreizende Kellnerin, die ihn anzog. Die Kellerin lehnte leicht vulgär eine Zigarette rauchend am Türrahmen des leeren Cafés und blickte gelangweilt in den Himmel. Alfred witterte seine Chance. Diesmal war es weniger ein Artikel, der ihn antrieb.
Gesagt getan flanierte Alfred in seinem besten Anzug durch die Stadt. Eine kurze Fahrt mit dem Vieracker durch die Stadt ließ ihn schnell die nötigen Details für einen knappen Reisebericht erfassen. Mit dieser Reise hätte somit auch für die darauffolgende Ausgabe der "Berliner Volkszeitung" noch etwas.
Auf der Ringsstraße traf er einen Postkartenmaler. Der kleine schwarzhaarige Mann versuchte krampfhaft irgendwelche seiner eher schlechten Kunstwerke an den Mann zu bringen. Alfred hielt kurz inne und fragte: "Malen sie auch Poträts?"
In einem zackigen Deutsch mit markantem "r", was weniger wienerisch klang, antwortete der Maler: "Ich male eigentlich nur Gebäude und Landschaften! Die ruhigen Objekte geben meinem Verstand ruhe!" Alfred lächelte: "Schade, vielleicht hätte ich nach einem Porträt von mir ein Artikel in der Berliner Volkszeitung verfaßt. Sagen sie, auf welcher Kunstakademie waren sie denn?" Alfred schien hinter diesem Einzelschicksal vielleicht doch noch einen Artikel zu spüren. "Ich war auf keiner Akadamie! Alles Banausen! Sie kennen die wahren Werte des menschlichen Schaffens nicht!", gestikulierte der Maler und blitzte Alfred mit einem dämonischem Blick an. Innerlich wußte Alfred, daß dieser Maler schlicht kein Talent hatte und daher wohl auch einen Traum nachjagte.
"Nun gut, ich wünsche ihnen dennoch Erfolg. Vielleicht sehe ich sie bald in einer Galerie in Berlin ausstellen?", lächelte Alfred. "Berlin? Eine gute Idee. Vielleicht sollte ich im Deutschen Reich meine Malkünste darbieten. Hier in Österreich versteht man mein Können einfach nicht.", schnaubte der Maler. Alfred lächelte höflich, zog seinen Hut und ging weiter. Innerlich hoffte, daß dieser Maler möglichst weit von Berlin weg bliebe. Man hatte da schon genügend kuriose Gestalten.
So wanderte Alfred weiter auf der Ringstraße, den Stadtpark bis in ein kleines Café in einer Seitengasse lockte. Dort war es vor allem die liebreizende Kellnerin, die ihn anzog. Die Kellerin lehnte leicht vulgär eine Zigarette rauchend am Türrahmen des leeren Cafés und blickte gelangweilt in den Himmel. Alfred witterte seine Chance. Diesmal war es weniger ein Artikel, der ihn antrieb.
- Graf Radetzky
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Hesse
Alfred, der Journalist in Wien Teil 3
Alfred wurde am besagtem Tag von einer Kutsche bei seiner Pension abgeholt und zur Residenz gebracht. Zwar hatte Alfred noch einen leichten Kater und er konnte seinen schlechten Atem durch ein Stück Schokolade und eine Tasse Kaffee vom Frühstückstisch leicht überdecken, dennoch war er freudig erregt und gut vorbereitet, als die Kutsche das Eingangstor zur Residenz des Kaisers durchquerte.
An den Stufen des Palastes angekommen wurde er mit entsprechendem Hofprotokoll empfangen und nach einer für ihn kaum abschätzbaren Zeit, empfing ihn der junge Kaiser Franz II. in einem Salon. Alfred war überrascht, wie dynamisch und aufmerksam der Kaiser war. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Alfred hatte sich gut darauf vorbereitet, mehr als sonst. Üblicherweise bereitete er sich ja gar nicht vor. Aber für dieses Gespräch hat der Lebemann schon ein oder zwei Tageszeitungen intensiver gelesen. Schließlich durfte er diese Gelegenheit nicht verderben.
Nach dem langen Gespräch wurde er höflich vom Kaiser verabschiedet und wieder zu seiner Pension gebracht. Alfred war von diesem enthusiastischen Kaiser angetan, zumindest mehr als von den üblichen Vertretern, mit denen er nachts in diversen Lokalitäten zu tun hatte. Als er an seiner Pension angekommen war, nahm er sich nur einen kurzen Moment Zeit, überflog seine Notizen und packte dann zusammen. Nun mußte er schnellstmöglich nach Berlin zurück. Er bezahlte großzügig die Pensionsleitern, die immer noch über das laute Frauengeplapper und die unanständigen Laute der vergangen Nacht schimpfte und begab sich dann schnellstens zum Bahnhof. Dort nahm er den nächsten Zug nach Berlin.
Verträumt blickte er noch einmal aus dem Fenster des Zugabteils zurück auf die Stadt seiner Kindheit, die er nun noch mehr vermissen würde. Sein Blick schweifte über den Bahnsteig zu einer jungen Frau die ihrem Verlobten oder Ehegatten mit einem Taschentuch verabschiedete. Alfred grinste leicht als der Zug in Fahrt kam und er mit seinem Waggon an der jungen Frau vorbeifuhr. Die junge Frau bemerkte ihn und wurde rot. Alfred schob seinen Hut etwas ins Gesicht und rief laut: "Das nächste Mal, wenn ich in Wien gewesen bin, wirst Du mir zuwinken!" Die Frau blickte sich verlegen um und kicherte. Der Zug schob sich nun mehr und mehr aus dem Bahnhof und nun schien es, als würde die Frau sich auch von Alfred verabschieden. Zumindest wollte der Journalist die Situation so interpretieren.
Der Zug nahm weiter fahrt auf und Alfred setzte sich auf seinen Platz. In seinem Abteil saß lediglich eine ältere Frau. Alfred lächelte verschmitzt. "Waren Sie schon mal in Berlin?" Die Frau schaute leicht verdutzt. "Nein, ich reise nur bis München." Alfred zog die Vorhänge zum Waggonflur zu: "Sie sollten mal nach Berlin reisen."
Ein paar Minuten später wurde Alfred von der Frau mit lautem Geschrei und mit einer Tasche prügelnd aus dem Abteil geworfen. Alfred packte seine sieben Sachen und eilte in Richtung Speisewagen, besonders beeilte er sich, als der Schaffner den Waggon betrat.
Im Speisewagen saß einsam an einem Tisch eine junge Frau und schaute aus dem Fenster. Alfred steuerte, mit seinem Gepäck beladen, auf sie zu. Jedoch ging er aber doch einen Schritt weiter zu einem leeren Tisch hinter der Frau und setzte sich.
Bei einer klaren Brühe und einem Glas Wein, eine Kombination, die wahrscheinlich nur sein Magen vertragen konnte, dachte er sich, daß es Zeit würde, etwas ruhiger zu werden. Nach dem letzten Schluck stand er auf und ging an den Tisch der jungen Frau: "Waren Sie schon mal in Berlin?" Die Frau lächelte: "Nein, ich reise zum ersten Mal dorthin." Alfred setzte sich prompt, grinste leicht: "Ich könnte ihnen die Stadt zeigen." Die junge Frau lief rot an. Dann fuhr der Zug in einen Tunnel.
An den Stufen des Palastes angekommen wurde er mit entsprechendem Hofprotokoll empfangen und nach einer für ihn kaum abschätzbaren Zeit, empfing ihn der junge Kaiser Franz II. in einem Salon. Alfred war überrascht, wie dynamisch und aufmerksam der Kaiser war. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Alfred hatte sich gut darauf vorbereitet, mehr als sonst. Üblicherweise bereitete er sich ja gar nicht vor. Aber für dieses Gespräch hat der Lebemann schon ein oder zwei Tageszeitungen intensiver gelesen. Schließlich durfte er diese Gelegenheit nicht verderben.
Nach dem langen Gespräch wurde er höflich vom Kaiser verabschiedet und wieder zu seiner Pension gebracht. Alfred war von diesem enthusiastischen Kaiser angetan, zumindest mehr als von den üblichen Vertretern, mit denen er nachts in diversen Lokalitäten zu tun hatte. Als er an seiner Pension angekommen war, nahm er sich nur einen kurzen Moment Zeit, überflog seine Notizen und packte dann zusammen. Nun mußte er schnellstmöglich nach Berlin zurück. Er bezahlte großzügig die Pensionsleitern, die immer noch über das laute Frauengeplapper und die unanständigen Laute der vergangen Nacht schimpfte und begab sich dann schnellstens zum Bahnhof. Dort nahm er den nächsten Zug nach Berlin.
Verträumt blickte er noch einmal aus dem Fenster des Zugabteils zurück auf die Stadt seiner Kindheit, die er nun noch mehr vermissen würde. Sein Blick schweifte über den Bahnsteig zu einer jungen Frau die ihrem Verlobten oder Ehegatten mit einem Taschentuch verabschiedete. Alfred grinste leicht als der Zug in Fahrt kam und er mit seinem Waggon an der jungen Frau vorbeifuhr. Die junge Frau bemerkte ihn und wurde rot. Alfred schob seinen Hut etwas ins Gesicht und rief laut: "Das nächste Mal, wenn ich in Wien gewesen bin, wirst Du mir zuwinken!" Die Frau blickte sich verlegen um und kicherte. Der Zug schob sich nun mehr und mehr aus dem Bahnhof und nun schien es, als würde die Frau sich auch von Alfred verabschieden. Zumindest wollte der Journalist die Situation so interpretieren.
Der Zug nahm weiter fahrt auf und Alfred setzte sich auf seinen Platz. In seinem Abteil saß lediglich eine ältere Frau. Alfred lächelte verschmitzt. "Waren Sie schon mal in Berlin?" Die Frau schaute leicht verdutzt. "Nein, ich reise nur bis München." Alfred zog die Vorhänge zum Waggonflur zu: "Sie sollten mal nach Berlin reisen."
Ein paar Minuten später wurde Alfred von der Frau mit lautem Geschrei und mit einer Tasche prügelnd aus dem Abteil geworfen. Alfred packte seine sieben Sachen und eilte in Richtung Speisewagen, besonders beeilte er sich, als der Schaffner den Waggon betrat.
Im Speisewagen saß einsam an einem Tisch eine junge Frau und schaute aus dem Fenster. Alfred steuerte, mit seinem Gepäck beladen, auf sie zu. Jedoch ging er aber doch einen Schritt weiter zu einem leeren Tisch hinter der Frau und setzte sich.
Bei einer klaren Brühe und einem Glas Wein, eine Kombination, die wahrscheinlich nur sein Magen vertragen konnte, dachte er sich, daß es Zeit würde, etwas ruhiger zu werden. Nach dem letzten Schluck stand er auf und ging an den Tisch der jungen Frau: "Waren Sie schon mal in Berlin?" Die Frau lächelte: "Nein, ich reise zum ersten Mal dorthin." Alfred setzte sich prompt, grinste leicht: "Ich könnte ihnen die Stadt zeigen." Die junge Frau lief rot an. Dann fuhr der Zug in einen Tunnel.
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Ungarn
Dubravko Horvatić war ein einfacher Mann. Er lebte das harte Leben eines kleinen Gemüse- und Lebensmittelhändlers in Budapest. Und für einen Kroaten war es nicht einfach in der ungarischen Hauptstadt. Denn obwohl das Königreich Ungarn multi-ethnisch war, so war doch Ungarisch die einzig offizielle Amtssprache.
Auch waren keine kroatischen, slowakischen oder rumänischen Abgeordneten im ungarischen Parlament zu finden. Aber man war nicht nur gegen Nationalitäten chauvinistisch, sondern auch gegen politische Ideen. Dafür sorgte das strikte Zensuswahlrecht. So waren praktisch nur Vertreter der Magnaten im Parlament vertreten.
Doch er war auch ein großer Anhänger der Südslawischen Idee.
Und dafür schien die Zeit gekommen als sein Nachbar Ivica Račan, der ein überzeugter Sozialdemokrat war, plötzlich mit einer Sonderausgabe der BV hereinplatzte.
"Jetzt ist die Zeit gekommen", dachte er bei sich.
Und das dachten viele.
Auch waren keine kroatischen, slowakischen oder rumänischen Abgeordneten im ungarischen Parlament zu finden. Aber man war nicht nur gegen Nationalitäten chauvinistisch, sondern auch gegen politische Ideen. Dafür sorgte das strikte Zensuswahlrecht. So waren praktisch nur Vertreter der Magnaten im Parlament vertreten.
Doch er war auch ein großer Anhänger der Südslawischen Idee.
Und dafür schien die Zeit gekommen als sein Nachbar Ivica Račan, der ein überzeugter Sozialdemokrat war, plötzlich mit einer Sonderausgabe der BV hereinplatzte.
"Jetzt ist die Zeit gekommen", dachte er bei sich.
Und das dachten viele.
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
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Nachdem schon die Tageszeitungen über die Unruhen in Ungarn schrieben war es an der Zeit zu Handeln.
Somit fassten SM der Kaiser den Entschluss nach Budapest zu fahren. Noch am selben Abend um 21.00 verlies der Hofzug Wien-Westbahnhof richtung Budapest.
Doch wie so oft, waren die Gerüchte schneller als die Eisenbahn. Schnell sprach sich das Gerücht in Ungarn herum, der Kaiser/Köni komme.
Und eine Frage beschäftigte hier alle:" Was mag uns der Morgen bringen, wenn der König eintrifft?"
So harrten die Menschen in der Kälte aus, bis der Kaiser/König eintraf.
Somit fassten SM der Kaiser den Entschluss nach Budapest zu fahren. Noch am selben Abend um 21.00 verlies der Hofzug Wien-Westbahnhof richtung Budapest.
Doch wie so oft, waren die Gerüchte schneller als die Eisenbahn. Schnell sprach sich das Gerücht in Ungarn herum, der Kaiser/Köni komme.
Und eine Frage beschäftigte hier alle:" Was mag uns der Morgen bringen, wenn der König eintrifft?"
So harrten die Menschen in der Kälte aus, bis der Kaiser/König eintraf.
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII
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- Graf Radetzky
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- Registriert: Mi Apr 05, 2006 12:51 pm
+6
Am frühen Morgen, kaum dass die Nacht dem Tag gewichen, traf SM in Budapest ein.
In windeseile verbreitete sich dies in der ganzen Stadt.
Man jubelte dem König zu aber das Volk verlangte auch nach Reformen. Doch auch die Skeptiker meldeteen sich zu Worte, eingedenk der anti-ungarischen Äußerungen SM in seiner Zeit als Thronfolger.
Letztlich blieb dem König nichts über als vor den Menschen aus dem Stehgreif zu sprechen.
"Ich habe nur an den Magyaren etwas auszusetzen die an der Zertrümmerung der Monarchie arbeiten,und gegen diese trete ich auch auf nicht nur im Interesse des Thrones und der Monarchie, sondern aauch im Interesse der ungarischen Nation, weil die Herrn nicht bedenken, dass, wenn sie gegen die Monarchie arbeiten, sie auch gleichzeitig gegen ihr eigenes Vaterland arbeiten. Ich weiß das diese nicht die ungarische Nation ausmachen, und ich weiß auch, daß die Mehrheit der Nation fest auf Seeeiten der Monarchie steht, und diese liebe und schätze ich auch!"
Nach dieser ergreifenden Rede, die sich gegen die Addelsoligrachie der Magnaten richtete, brach ein Begeissterungssturm los.
Alle die bisher zu den Verlieren dieses Systems gehörten schöpften neue Hoffnung: Sozialdemokraten, Liberale, Bauernparteien, Kroaten, Slowaken, Rumänen und zahlreiche ungarische, landlose Bauern.
Nun gab es für das Parlament Ungarns nur einen Ausweg: Reform, denn sonst drohte Bürgerkrieg.
In windeseile verbreitete sich dies in der ganzen Stadt.
Man jubelte dem König zu aber das Volk verlangte auch nach Reformen. Doch auch die Skeptiker meldeteen sich zu Worte, eingedenk der anti-ungarischen Äußerungen SM in seiner Zeit als Thronfolger.
Letztlich blieb dem König nichts über als vor den Menschen aus dem Stehgreif zu sprechen.
"Ich habe nur an den Magyaren etwas auszusetzen die an der Zertrümmerung der Monarchie arbeiten,und gegen diese trete ich auch auf nicht nur im Interesse des Thrones und der Monarchie, sondern aauch im Interesse der ungarischen Nation, weil die Herrn nicht bedenken, dass, wenn sie gegen die Monarchie arbeiten, sie auch gleichzeitig gegen ihr eigenes Vaterland arbeiten. Ich weiß das diese nicht die ungarische Nation ausmachen, und ich weiß auch, daß die Mehrheit der Nation fest auf Seeeiten der Monarchie steht, und diese liebe und schätze ich auch!"
Nach dieser ergreifenden Rede, die sich gegen die Addelsoligrachie der Magnaten richtete, brach ein Begeissterungssturm los.
Alle die bisher zu den Verlieren dieses Systems gehörten schöpften neue Hoffnung: Sozialdemokraten, Liberale, Bauernparteien, Kroaten, Slowaken, Rumänen und zahlreiche ungarische, landlose Bauern.
Nun gab es für das Parlament Ungarns nur einen Ausweg: Reform, denn sonst drohte Bürgerkrieg.
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII
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+6
Nach der Rede SM war es letztlich Dubravko Horvatić der das Wort ergriff und im Namen der Völker des Königreichs Ungarn nach Demokratie und Landreform verlangte!
Das Parlament, in die Enge getrieben und hoffnungslos musste sich letztlich geschlagen geben und zu Beratungen mit dem cisleithanischen Parlament zusammentreten.
Große Veränderungen zeichnen sich in den nächsten Tagen ab...
Das Parlament, in die Enge getrieben und hoffnungslos musste sich letztlich geschlagen geben und zu Beratungen mit dem cisleithanischen Parlament zusammentreten.
Große Veränderungen zeichnen sich in den nächsten Tagen ab...
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Heinrich VIII
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