VUGG: Deutsches Reich
- Graf Radetzky
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Wichtiges Telegramm:
Die Regierung Österreich-Ungarns gibt bekannt dass ein Konflikt mit Russland kurz bevorsteht, der Abbruch der diplomatischeen Beziehungen steht kurz bevor.
Die Regierung Österreich-Ungarns gibt bekannt dass ein Konflikt mit Russland kurz bevorsteht, der Abbruch der diplomatischeen Beziehungen steht kurz bevor.
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII
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Parsslider
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Hesse
Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes von Jagow empfängt mit entsprechendem Protokoll Edwin van Bolten und akkreditiert ihn als Botschafter des Königreichs Niederlande in Berlin.
Inzwischen wurde in Berlin veröffentlicht, daß das Deutsche Reich mit der Donaumonarchie ein Handelsabkommen geschlossen hat.
Inzwischen wurde in Berlin veröffentlicht, daß das Deutsche Reich mit der Donaumonarchie ein Handelsabkommen geschlossen hat.
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Phoenix
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Ankunft des Secretary of State im Deutschen Reich
4. Juli 1914
Pünktlich zum Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika, ist der Flottenverband um die USS New York und die USS Texas im Hamburger Hafen eingelaufen.
Die ersten Kontakte mit den Deutschen in Gestalt der Lotsen die den weg durch die Fahrrinne wiesen, verlief in den Augen der Besatzung teilweise recht amüsant, war man doch von dem "Diensteifer" postiv überrascht. Ihr Handwerk verstanden sie zudem ebenfalls sehr gut. Die Anlegeprozedur erfolgte dementsprechend schnell.
Die Matrosen die auf dem Deck angetreten waren, staunten nicht schlecht als die Menschenmassen sahen, einige dachten auch schon an die Kneipen und Etablisments wo sie ihre Heuer gedachten auf den Kopf zu hauen.
Einzig auf der Brücke hatte der Befehlshaber des Flottenverbandes einige Sorgenfalten im Gesicht, im schmeckte es gar nicht, das Kriegsschiffe in einem Zivilen Hafen, noch dazu im Ausland, anlegen sollten. "Werde wohl mal ein gespräch mit dem Hafenmeister führen müssen wie er gedenkt die Sicherheit für die Schiffe zu organisieren".

Pünktlich zum Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika, ist der Flottenverband um die USS New York und die USS Texas im Hamburger Hafen eingelaufen.
Die ersten Kontakte mit den Deutschen in Gestalt der Lotsen die den weg durch die Fahrrinne wiesen, verlief in den Augen der Besatzung teilweise recht amüsant, war man doch von dem "Diensteifer" postiv überrascht. Ihr Handwerk verstanden sie zudem ebenfalls sehr gut. Die Anlegeprozedur erfolgte dementsprechend schnell.
Die Matrosen die auf dem Deck angetreten waren, staunten nicht schlecht als die Menschenmassen sahen, einige dachten auch schon an die Kneipen und Etablisments wo sie ihre Heuer gedachten auf den Kopf zu hauen.
Einzig auf der Brücke hatte der Befehlshaber des Flottenverbandes einige Sorgenfalten im Gesicht, im schmeckte es gar nicht, das Kriegsschiffe in einem Zivilen Hafen, noch dazu im Ausland, anlegen sollten. "Werde wohl mal ein gespräch mit dem Hafenmeister führen müssen wie er gedenkt die Sicherheit für die Schiffe zu organisieren".

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Das Eintreffen des Amerikanischen Flottenverbandes löste in Hamburg und Umgebung reges Interesse aus:
Die sonst emsig belebte Speicherstadt war an diesen Tag wie ausgestorben.
An den Landungsbrücken drängten sich die Zuschauer um ein Blick auf die großen us-amerikanischen Kriegsschiffe zu werfen. Mit kleinen Booten fuhr man an die mächtigen Kriegsschiffe heran und die Menschen schwenkten kleine Fähnichen mit dem Sternenbanner und der Reichsflagge.
Die sonst emsig belebte Speicherstadt war an diesen Tag wie ausgestorben.
An den Landungsbrücken drängten sich die Zuschauer um ein Blick auf die großen us-amerikanischen Kriegsschiffe zu werfen. Mit kleinen Booten fuhr man an die mächtigen Kriegsschiffe heran und die Menschen schwenkten kleine Fähnichen mit dem Sternenbanner und der Reichsflagge.
Die örtliche Garnison hatte große Schwierigkeiten die Zuschauer im notwendigen Abstand zu den Schiffen zu halten. Man hatte eigens zu diesem Anlaß umliegende Streitkräfte und Polizeikräfte nach Hamburg abkommandiert, um die Sicherheit zu gewährleisten. Im Hafen patrouillierten Marinsesoldaten auf kleinen Booten und versuchten so, die mit Neugierigen beladenen Ausichtsboote der Zuschauer von den Kriegsschiffen fern zu halten. Mochte es auf den ersten Blick ein Chaos sein, so wurde beim näheren Hinschauen deutlich, daß die Zuschauer respektvollen Abstand zu den Marinesoldaten an Land als auch auf See hielten. Es erinnerte an ein "geordnetes Chaos". An der Hafenmauer stand ein Marinemusikkorps und eine Ehrengarde Marinesoldaten. Das Musikkoprs wartete auf ein Zeichen um Losspielen zu können und die Soldaten standen Gewehr bei Fuß. Beim Anblick des Secretary of State schrillten Kommandos durch den Hafen. Die Ehrengarde präsentierte das Gewehr und das Marinemusikkorps begann "Heil Dir im Siegerkranz" zu spielen, worauf sich die Menge umgehend beruhigte und mitsang. Anschließend spielte man "The Star-Spangled Banner".
Aus Berlin war persönlich der Reichskanzler Bethmann-Hollweg angereist, der zusammen mit Staatssekretär von Jagow die ausländischen Gäste begrüßte. An den Secretary of State gewandt begann Bethmann-Hollweg eine kurze Rede zu halten. Das Publikum verstummte abrupt:
"Willkommen in Hamburg, Willkommen im Deutschen Reich!
Es ist uns eine Freude im Namen seiner kaiserlichen Majestät den Secretary of State in Hamburg begrüßen zu dürfen. Wir hoffen, daß Euer Aufenthalt im Deutschen Reich so angenehm wie möglich ausfällt.
Die Vereinigten Staaten haben in der Vergangenheit bewiesen, was Erfindungsreichtum, Pioniergeist, Mut und Fleiß bewirken können. Aus ehemaligen Kolonien wurde eine starke Nation, die nun mehr auf Augenhöhe mit Europa steht. Hat sich das Deutsche Reich erst in der momentanen Form 1871 etabliert, so sollten uns die USA ein Vorbild sein, was ein Zusammenwirken der Kräfte einer Nation bewirken kann!"
Nachdem Bethmann-Hollweg geendet hatte brach ein Begeisterungssturm unter den Zuschauern aus. Neben Rufen nach dem Reichskanzler und dem Kaiser wurden auch Hurras auf die USA gerufen. Die anwesende Presse machte Photographien der Szene.
In diesem Jubel flüsterte von Jagow zum Secretary of State den weiteren Ablauf des Protokolls:
"Seine Majestät, Kaiser Wilhelm, läßt an dieser Stelle seine besten Glückwünsche ausrichten. Er wartet bereits in Berlin auf unsere Ankunft. Da sich das Deutsche Reich zum ersten Mal in derart offizieller Form den Vereinigten Staaten präsentiert, haben wir uns entsprechend ein dem Anlaß würdiges Programm einfallen lassen.
Wir werden uns zunächst ins Hotel Atlantic begeben, anschließend werden wir nach einer kleinen Stadtrundfahrt. Anschließend begeben wir uns zum Hauptbahnhof, wo uns bereits ein Sonderzug nach Berlin erwartet. Dort beginnt dann der eigentliche Festakt.
Eure Matrosen dürften sich beim Landgang in den Hafenetablissements bestens amüsieren. Ich mahne dennoch davor, zuviele Matrosen auf einmal an Land zu lassen. Wir möchten Unstimmigkeiten zwischen Zivilbevölkerung und Eurer Marine möglichst zum Wohle des reibungslosen Staatsbesuches vermeiden."
Dabei lächelte von Jagow und das Musikkorps fiel ein und spielte "Preußens Gloria".
Kurz vor Beginn der Begrüßungszeromie nutzte Secretary Bryan an Bord noch die Gelegenheit mit dem Kapitän zu sprechen und ermahnte ihn den landgang der Matrosen genau zu beobachten um die gefahr möglicher "vorfälle" auf ein Minimun zu reduzieren.
Bei der Anschließenden Begrüßungszeremonie konnte man sehen das Secretary Bryan sichtlich erfreut war, über die Freundlichkeit der deutschen Bevölkerung.
Als der Reichskanzler geendet hatte und der Beifallssturm etwas abflaute setzte er zu einer kurzen Entgegnung auf die Rede von Bethmanm- Holweg an. Zur Überraschung vieler in einem fast einwandfreinen deutsch.
"Verehrter Reichskanzler,
ich danke Ihnen und der Bevölkerung des deutschen Reichs für die äußerst freundliche Begrüßung hier in Hamburg.
Ich denke, das unsere beiden großartigen Nationen viel von einander lernen können, gerade das uns Nationen noch jung sind ist eine hervorragende Basis um von einer Verbesserung der Beziehungen zu profitieren."
Nach Beendigung der kurzen Rede wandte sich der Secretary an von Jagow und flüsterte:
"Das Programm hört sich ausgezeichnet an, der Kapitän der Flotte wurde hinsichtlich des Landgangs bereits von mir an Bord instruiert. Ich gehe nicht davon aus, das wir uns Sorgen machen müssen."
Bei der Anschließenden Begrüßungszeremonie konnte man sehen das Secretary Bryan sichtlich erfreut war, über die Freundlichkeit der deutschen Bevölkerung.
Als der Reichskanzler geendet hatte und der Beifallssturm etwas abflaute setzte er zu einer kurzen Entgegnung auf die Rede von Bethmanm- Holweg an. Zur Überraschung vieler in einem fast einwandfreinen deutsch.
"Verehrter Reichskanzler,
ich danke Ihnen und der Bevölkerung des deutschen Reichs für die äußerst freundliche Begrüßung hier in Hamburg.
Ich denke, das unsere beiden großartigen Nationen viel von einander lernen können, gerade das uns Nationen noch jung sind ist eine hervorragende Basis um von einer Verbesserung der Beziehungen zu profitieren."
Nach Beendigung der kurzen Rede wandte sich der Secretary an von Jagow und flüsterte:
"Das Programm hört sich ausgezeichnet an, der Kapitän der Flotte wurde hinsichtlich des Landgangs bereits von mir an Bord instruiert. Ich gehe nicht davon aus, das wir uns Sorgen machen müssen."
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Als nun die Begrüßung im Hafen abgeschlossen war, standen bereits an der Zufahrt zu den Landungsstegs eine kleine Flotte des neusten Daimler Modells "Mercedes 28/95" 
Die US-Amerikanische Delegation und die deutschen Repräsentanten, allen voran Reichskanzler Bethmann-Hollweg, begaben sich nun unter dem Jubel der Massen zu den Fahrzeugen. Dabei bestiegen Secretary of State Bryan und Reichskanzler Bethmann-Hollweg, sowie Staatssekretär von Jagow, den ersten Wagen. Die Kolonne ging unter der Eskorte von zwei Ulanenregimenter auf die Fahrt durch Hamburg zum Hotel Atlantic. Überall standen auf den Straßen neugierige Bewohner Hamburgs und zu diesem Anlaß angereiste Schaulustige aus dem ganzen Reich. Es herrschte Volksfestatmosphäre und die kleinen Papierfähnchen mit der US-Flagge und der Reichsflagge waren überall zu sehen. An vielen Ecken sorgten kleine Buden mit Bratwürstchen und zahlreichen Getränken für das Wohl der Besucher. Straßenmusiker, Gesangsvereine und sogar kleine Musikkapellen sorgten für eine faszinierende musikalische Untermalung. Gekrönt wurde das ganze mit einigen Wurf- und Spielbuden, die sich auf den breiten Boulvards meist im Umkreis von Musik, Speisen und Getränken positioniert hatten. Hamburg schien aus allen Nähten zu platzen und jetzt konnte man schon sehen, daß überall aus den Häusern US-Flaggen neben der Reichsflagge hingen.
Dort angekommen standen am Rande des roten Teppichs wiederum zahlreiche Schaulustige und deutsche Presse, wobei die absperrenden Gardesoldaten Mühe hatten, eine Gasse zum Hoteleingang offen zu halten. Hier sollte nun die us-amerikanische Delegation die Möglichkeit haben, sich von der strapaziösen Reise zu See einen Moment zu erholen, bevor es im Automobil durch die Gassen Hamburgs weitergehen sollte zum Hauptbahnhof.

Die US-Amerikanische Delegation und die deutschen Repräsentanten, allen voran Reichskanzler Bethmann-Hollweg, begaben sich nun unter dem Jubel der Massen zu den Fahrzeugen. Dabei bestiegen Secretary of State Bryan und Reichskanzler Bethmann-Hollweg, sowie Staatssekretär von Jagow, den ersten Wagen. Die Kolonne ging unter der Eskorte von zwei Ulanenregimenter auf die Fahrt durch Hamburg zum Hotel Atlantic. Überall standen auf den Straßen neugierige Bewohner Hamburgs und zu diesem Anlaß angereiste Schaulustige aus dem ganzen Reich. Es herrschte Volksfestatmosphäre und die kleinen Papierfähnchen mit der US-Flagge und der Reichsflagge waren überall zu sehen. An vielen Ecken sorgten kleine Buden mit Bratwürstchen und zahlreichen Getränken für das Wohl der Besucher. Straßenmusiker, Gesangsvereine und sogar kleine Musikkapellen sorgten für eine faszinierende musikalische Untermalung. Gekrönt wurde das ganze mit einigen Wurf- und Spielbuden, die sich auf den breiten Boulvards meist im Umkreis von Musik, Speisen und Getränken positioniert hatten. Hamburg schien aus allen Nähten zu platzen und jetzt konnte man schon sehen, daß überall aus den Häusern US-Flaggen neben der Reichsflagge hingen.

Dort angekommen standen am Rande des roten Teppichs wiederum zahlreiche Schaulustige und deutsche Presse, wobei die absperrenden Gardesoldaten Mühe hatten, eine Gasse zum Hoteleingang offen zu halten. Hier sollte nun die us-amerikanische Delegation die Möglichkeit haben, sich von der strapaziösen Reise zu See einen Moment zu erholen, bevor es im Automobil durch die Gassen Hamburgs weitergehen sollte zum Hauptbahnhof.
Noch während der Fahrt mit dem Automobil richtete Secretary Byan das Wort an den Reichskanzler:
"Ich bin wirklich beeindruckt welch eine Atmosphäre hier und heute herscht. So etwas sind Momente wo man wieder mal zu schätzen lernt sein Land zu repräsentieren."
Ich hoffe das wenn wir im Hotel angekommen sind, noch Zeit ist eine kurze informelle Feierlichkeit zu veranstalten, wie ich gehört habe gilt das Atlantic ja als vorzügliche Adresse.
Dabei würde ja auch die Möglichkeit bestehen, bereits erste Kontakte zu knüpfen zwischen den Delegationen, was dem späteren Arbeitsklima sicherlich äußerst zuträglich wäre"
"Ich bin wirklich beeindruckt welch eine Atmosphäre hier und heute herscht. So etwas sind Momente wo man wieder mal zu schätzen lernt sein Land zu repräsentieren."
Ich hoffe das wenn wir im Hotel angekommen sind, noch Zeit ist eine kurze informelle Feierlichkeit zu veranstalten, wie ich gehört habe gilt das Atlantic ja als vorzügliche Adresse.
Dabei würde ja auch die Möglichkeit bestehen, bereits erste Kontakte zu knüpfen zwischen den Delegationen, was dem späteren Arbeitsklima sicherlich äußerst zuträglich wäre"
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Bethmann-Hollweg lächelte während des Intermezzos im Automobil dank des Lobes vom Secretary of State. Von Jagow nickte freundlich und sagte:
"Natürlich wird es im Atlantic einen kleinen Empfang geben. Der große Saal des Atlantic ist für uns reserviert. Sie haben die Möglichkeit sich in der Präsidentensuite im dritten Stock zu erfrischen. Anschließend treffen wir uns im großen Saal zu einem kleinen informellen Treffen. Es ist natürlich für Leib und Wohl gesorgt und wir können die Gelegenheit nutzen, erste Gespräche in ungezwungener Atmosphäre zu führen.
Später warten dann wieder die Automobile, um uns nach einer kleinen Rundfahrt zum Hauptbahnhof zu bringen. Der Sonderzug steht dann rechtzeitig zum Transport nach Berlin bereit. Dort angekommen bringen wir sie umgehend ins Hotel Adlon, um sich dort zu erholen. Der nächste Programmteil beginnt dann erst Morgen mit einer Parade am Brandenburger Tor, wo dann auch der Kaiser anwesend sein wird."
"Natürlich wird es im Atlantic einen kleinen Empfang geben. Der große Saal des Atlantic ist für uns reserviert. Sie haben die Möglichkeit sich in der Präsidentensuite im dritten Stock zu erfrischen. Anschließend treffen wir uns im großen Saal zu einem kleinen informellen Treffen. Es ist natürlich für Leib und Wohl gesorgt und wir können die Gelegenheit nutzen, erste Gespräche in ungezwungener Atmosphäre zu führen.
Später warten dann wieder die Automobile, um uns nach einer kleinen Rundfahrt zum Hauptbahnhof zu bringen. Der Sonderzug steht dann rechtzeitig zum Transport nach Berlin bereit. Dort angekommen bringen wir sie umgehend ins Hotel Adlon, um sich dort zu erholen. Der nächste Programmteil beginnt dann erst Morgen mit einer Parade am Brandenburger Tor, wo dann auch der Kaiser anwesend sein wird."
Der Secretary war sichtlich zufrieden mit dem in Aussicht stehenden Treffen. War doch die Aussicht darauf endlich mal wieder erlesenes Essen und Trinken zu genießen äußerst erbauend.
...
Nach der Ankunft im Hotel und der angenehmen Pause zum frischmachen, wurde die Delegation vor dem Treffen nochmals instruiert ob der Aufgabenverteilung.
So dann begab man sich in den großen Saal und genoß sichtlich die Atmosphäre und die Delegationen vermischten sich um erste Kontakte zu knüpfen und Small Talk zu betreiben.
...
Nach der Ankunft im Hotel und der angenehmen Pause zum frischmachen, wurde die Delegation vor dem Treffen nochmals instruiert ob der Aufgabenverteilung.
So dann begab man sich in den großen Saal und genoß sichtlich die Atmosphäre und die Delegationen vermischten sich um erste Kontakte zu knüpfen und Small Talk zu betreiben.
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Langsam trudelten auch alle Repräsentanten der deutschen Delegation im großen Saal des Atlantic ein.

Neben einem üppigen Buffet, was neben den typischen deutschen Spezialitäten auch das Edelste des internationalen Gaumenschmauses beinhaltete, waren alle Getränke, die das Herz begehrt vorhanden.
Eine kleine Armee von Bedienstenen umschwirrte dabei die Diplomaten und sorgte sich um jeden kleinsten Wunsch.
Von Jagow und der Reichskanzler Bethmann-Hollweg suchten bei den ersten Konversationen zwischen den Delegationen die Nähe zum Secretary of State:
"Haben sie sich Hamburg so vorgestellt?", begann von Jagow mit einem leichten scherzhaften Grinsen, wohlwissend, daß das Reich wirklich keine Mittel und Möglichkeiten gescheut hat, den besten Eindruck zu vermitteln.
"Während der Überfahrt hatte ich Gelegenheit mit einigen Offizieren zu sprechen, da von diesen einige bereits des öfteren in Hamburg waren während Ihrer Zeit bei der Handelsmarine, haben sie zwar erwähnt das die Hamburger sehr freundlich und fröhlich sind. Das es jedoch so wird wie es sich mir bis jetzt dargeboten hat, hätte ich nicht gedacht. Es weckt unweigerlich Erinnerungen an den St. Patricks Day oder die Feiern zum Unabhängigkeitstag."
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Von Jagow führte weiter aus: "Wir haben uns auch erdenkliche Mühe gegeben, damit dies zu einem entsprechenden Ereignis wird. Sicherlich ist die Begeisterung der Bevölkerung für die Vereinigten Staaten nicht gespielt. Von Hamburg aus sind in der Vergangenheit und starten immer noch viele Auswandererschiffe in die Vereinigten Staaten, so daß hier eine wirkliche Begeisterung vorhanden ist. Darüberhinaus haben die Menschen eine Zuversicht, daß sich mit den Vereinigten Staaten vielleicht ein Partner in Übersee findet, mit dem das Deutsche Reich eine sichere und friedliche Weltpolitik betreiben kann."
Bethmann-Hollweg ergänzte: "Man ist in den letzten Jahren durchaus bedrückt gewesen, daß sich die diplomatischen Beziehungen in Europa immer mehr festfahren. Meine Agenda in meiner Amtszeit ist es, gerade diese festen Machtblöcke zu durchbrechen. Sicherlich haben wir in Europa wichtige Partner, aber wir müssen eben auch über den Tellerand hinausschauen. Das Deutsche Reich exportiert und importiert Waren in und von allen Teilen der Welt, ja das Deutsche Reich hat über den gesamten Erdball Kolonien verteilt. Wir können uns nicht mehr nur auf Europa konzentrieren, obwohl das ein wichtiger Faktor ist. Daher erhoffen wir uns viel aus diesem Staatsbesuch."
Bethmann-Hollweg ergänzte: "Man ist in den letzten Jahren durchaus bedrückt gewesen, daß sich die diplomatischen Beziehungen in Europa immer mehr festfahren. Meine Agenda in meiner Amtszeit ist es, gerade diese festen Machtblöcke zu durchbrechen. Sicherlich haben wir in Europa wichtige Partner, aber wir müssen eben auch über den Tellerand hinausschauen. Das Deutsche Reich exportiert und importiert Waren in und von allen Teilen der Welt, ja das Deutsche Reich hat über den gesamten Erdball Kolonien verteilt. Wir können uns nicht mehr nur auf Europa konzentrieren, obwohl das ein wichtiger Faktor ist. Daher erhoffen wir uns viel aus diesem Staatsbesuch."
"Die Vereinigten Staaten verstehen nur zu gut das Politik sich anpassen muß. Vor allem die Industrie verlangt ja danach, das sie dafür das sie expandiert und Arbeitsplätze schafft, geschützt zu werden.
Die Machtblöcke des alten Europa scheinen mir teilweise auch etwas,verzeiht den Ausdruck, "abstrus" zu sein. Bei uns ist es ja so das man sich Mehrheiten beschaffen muß die das jeweils beste für das Land wollen. Bei den von euch aufgeführten Machtblöcken könnte ein aussenstehender den Eindruck gewinnen, das die Strukturen teilweise recht festgefahren erscheinen. Das so etwas der Politik natürlich abträglich ist, darüber brauchen wir wohl nicht zu reden. *Bryan schmunzelte etwas*
Ich bin jedoch sehr zuversichtlich das wir im Rahmen der Berliner Konferenz durchaus in der Lage sein werden unsere beiderseitigen Interessen in Übereinstimmung zu bringen und somit unsere Länder für die Zukunft so auszurichten das Probleme nicht auftreten sollten.
Aber lassen sie uns doch erstmal anstoßen auf das Wohle unserer beiden Nationen.
Zum wohle meine Herren"
Die Machtblöcke des alten Europa scheinen mir teilweise auch etwas,verzeiht den Ausdruck, "abstrus" zu sein. Bei uns ist es ja so das man sich Mehrheiten beschaffen muß die das jeweils beste für das Land wollen. Bei den von euch aufgeführten Machtblöcken könnte ein aussenstehender den Eindruck gewinnen, das die Strukturen teilweise recht festgefahren erscheinen. Das so etwas der Politik natürlich abträglich ist, darüber brauchen wir wohl nicht zu reden. *Bryan schmunzelte etwas*
Ich bin jedoch sehr zuversichtlich das wir im Rahmen der Berliner Konferenz durchaus in der Lage sein werden unsere beiderseitigen Interessen in Übereinstimmung zu bringen und somit unsere Länder für die Zukunft so auszurichten das Probleme nicht auftreten sollten.
Aber lassen sie uns doch erstmal anstoßen auf das Wohle unserer beiden Nationen.
Zum wohle meine Herren"
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Natürlich erwiderten die beiden Staatsmänner des Reiches den Toast des Secretary of State.
Im Anschluß folgten noch intensive Plaudereien, bei dem sich der eine oder andere aus beiden Delegationen am Buffet stärkte.
Dann wurde es Zeit sich zur geplanten Stadtrundfahrt mit anschließendem Umstieg auf den Sonderzug nach Berlin. Sicherlich gab es die eine oder andere Freiheit im Ablaufplan des Staatsbesuches, jedoch wurde extra für den Sonderzug zahlreiche andere Güter- und Personenzüge umgeleitet, weshalb man nicht den restlichen Tag auf die Delegationen nach Berlin warten konnte. So dann rief Staatssekretär von Jagow zum Allgemeinen Aufbruch.
Wieder ging es durch die Lobby des Hotels zum Ausgang und roten Teppich, der zu den wartenden Automobilen und Schaulustigen führten. Die Begeisterung am Hoteleingang war immer noch nicht abgeebbt, als die Delegationen wieder die Fahrzeuge bestiegen.
Mit dem Mercedes ging es dann durch Hamburg.








Man fuhr vorbei an den Alsterarkaden, dem Adolphplatz, dem Rödingsmarkt mit der Hochbahnstrecke, über den Grossen Burstah, natürlich durch St. Pauli, vorbei am Grasskeller, durch den Elbtunnel, vorbei am Bismarck-Denkmal und natürlich der Michaeliskirche "Michel". Alle Sehenswürdigkeiten Hamburgs konnten in der kurzen Zeit nich abgefahren werden.
Schließlich endete die Fahrt nach dieser Besichtigungsreise durch Hamburg am Bahnhof Dammtor.
Dort wartete schon der Sonderzug, der die Gäste nach Berlin beförderte.

Im Anschluß folgten noch intensive Plaudereien, bei dem sich der eine oder andere aus beiden Delegationen am Buffet stärkte.
Dann wurde es Zeit sich zur geplanten Stadtrundfahrt mit anschließendem Umstieg auf den Sonderzug nach Berlin. Sicherlich gab es die eine oder andere Freiheit im Ablaufplan des Staatsbesuches, jedoch wurde extra für den Sonderzug zahlreiche andere Güter- und Personenzüge umgeleitet, weshalb man nicht den restlichen Tag auf die Delegationen nach Berlin warten konnte. So dann rief Staatssekretär von Jagow zum Allgemeinen Aufbruch.
Wieder ging es durch die Lobby des Hotels zum Ausgang und roten Teppich, der zu den wartenden Automobilen und Schaulustigen führten. Die Begeisterung am Hoteleingang war immer noch nicht abgeebbt, als die Delegationen wieder die Fahrzeuge bestiegen.
Mit dem Mercedes ging es dann durch Hamburg.








Man fuhr vorbei an den Alsterarkaden, dem Adolphplatz, dem Rödingsmarkt mit der Hochbahnstrecke, über den Grossen Burstah, natürlich durch St. Pauli, vorbei am Grasskeller, durch den Elbtunnel, vorbei am Bismarck-Denkmal und natürlich der Michaeliskirche "Michel". Alle Sehenswürdigkeiten Hamburgs konnten in der kurzen Zeit nich abgefahren werden.
Schließlich endete die Fahrt nach dieser Besichtigungsreise durch Hamburg am Bahnhof Dammtor.
Dort wartete schon der Sonderzug, der die Gäste nach Berlin beförderte.
