Die Ankunft des Herzogs von Marlborough wurde mit Freuden in der Provinz Zeeland aufgenommen. In Middelburg wurde er herzlich von den Honoratioren mit einem großen Banquet begrüßt. Wilhelm ließ sich entschuldigen, der Krieg vereinnahmte ihn vollkommen.
Aufregung herrschte im Parlament. Friedensbekundungen noch und nöcher. Auf einmal standen die Niederlande fast alleine gegen einen nun übermächtig erscheinenden Gegner. Die größte Kritik fiel auf den Kaiser. Eine offizielle Rüge wurde besprochen. Nun wird es entscheidend sein, wie der Bundesgenosse in England sein weiteres vorgehen plant.
Ein Bote, entsandt von Lordkanzler und Parlament Englands, trifft mit Depeschen für den niederländischen Statthalter und englischen König Wilhelm III. ein.
Das niederländische Parlament stimmte heute einem Weißen Frieden zwischen der Republik und Frankreich/Spanien zu. Es wurde eine Depesche an den Lordkanzler geschickt, in der ihm empfehlen wurde das selbige zu tun.
Eure Majestät,
Mein Herr, der König von Spanien, wünscht, dass Ihr mich als Seinen Botschafter an eurem Hofe aufnehmt. Seine Majestät Philipp V. entbietet euch die besten Grüße und hofft auf beständige und gute Beziehungen unserer beider Länder.
Mein Name ist Rodriguez Flórez, aus der wunderschönen Stadt Somiedo und fortan stehe ich Euch stets zu Diensten.
"An die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande, es grüßt Euch Karl, Landgraf von Hessen-Kassel!
Es ist es unser Wunsch, mit Euerer Republik von unserer Seite in diplomatische Beziehungen treten und eine Freundschaft zwischen unseren Staaten zu begründen. Wir bitten Euch den Überbringer unseres Sendschreibens, Phillip Trachtenberg, an Eurem Hofe als permanenten Gesandten in unseren Angelegenheiten aufzunehmen.
Die Generalstaaten akzeptieren die Botschafter des Königreichs Spanien und des Landgrafs von Hessen-Kassel. Ihr diplomatischer Status wird offiziell geschützt und ihnen wird erlaubt in Amsterdam Immobilien zu erwerben, um ihre Botschaft zu errichten.
Sodann machte sich Phillip Trachtenberg, von Beruf Tuchhändler, der mit der berühmten "Rhöner Wolle" in Amsterdam ein Geschäft machen wollte, auf die Suche nach einem ordentlichen Wohnhaus. Er plante es repräsentativ für die Landgrafschaft einzurichten und gleichzeitig durch seine diplomatischen Kontakte vielleicht den einen oder anderen Unternehmensabschluß zu machen.
Natürlich konzentrierte er sich auch auf die Mission, die ihm der Landgraf aufgetragen hatte.
Julian Jesour tritt vor Anthonie Heinsius Ratspensionär der Sieben vereinigten Niederlande.
Geehrter Ratspensionär,
seine Majestät Ludwig XIV König von Frankreich und Navarra bittet euch mich als ständigen Gesannten seiner Majestät an euren Hof aufzunehmen.Desweiteren wünscht sich seine Majestät eine genauere absprache unserer Ziele und der Vorgehensweise in diesem Kriege. Seine Majestät wünscht das ihr mich nicht nur als Abgesannter anseht sondern auch als Bindeglied zwischen euren Militärischen Ansichten und denen seiner Majestät.
Ein Bote aus Paris erreicht den Hof der Sieben Vereinigte Niederlande.
Verehrter Ratspensionär Anthonie Heinsius
Seine Majestät Ludwig XIV. König von Frankreich und Navarra, lädt alle Regenten der Sieger Königreiche nach Versaile ein. Dort soll eine Konferenz über die Zukunft Österreichs stattfinden. Es liegt im Sinne seiner Majestät , das ein jeder mit den Ergebnissen der Friedensverhandlungen zufrieden ist und sein Hez in Zukunft ohne Groll ist. Mit dieser Konferenz möchte seine Majestät weitere, zukünftige Kriege verhindern.Ludwig hofft sehr das ihr eine Delegation nach Versaile schickt.
Ein österreichischer Gesandter, der Graf Udo von Jancék erreicht Amsterdam und ersucht dem Ratspensionär Anthonie Heinsius eine dringliche Depesche Ihrer Majestät, Kaiser Leopold I. von Österreich überbringen zu dürfen.
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Nach längerer Wartezeit nimmt ein Sekretär des Ratspensionärs den Brief entgegen. Eine persönliche Audienz des Gesandten scheint nicht vorgesehen zu sein.
Der Graf wird sodann gebeten, in einem ihm zugewiesenen Quartier die Antwort zu erwarten, die er dann auf dem Heimweg mitnehmen könne.
Sofortige Abreise-falls er diese dem Warten vorzieht-wird ihm nicht verwehrt, wohl jedoch jegliche Bewegungsfreiheit innerhalb des feindlichen Landes.
Graf Udo von Jancék zieht sich wie erwünscht in sein Quartier zurück. Hierbei quittiert er mit einem wohlwollenden Lächeln, dass der Pöbel aus Frankreich standesgemäß erst nach ihm selbst zu erscheinen hat.
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Nachdem Julian Jesour Tagelang vergebens darauf wartete zum Ratspensionär vorgelassen zu werden, entschloß er sich nach Paris zurückzukehren.Anscheinend wird dem Feinde mehr Aufmerksamkeit geschenkt als den eigenen Verbündeten.