"Wir stimmen dem preußischen Gesandten zu, die Vergabe der Kurwürde ist und bleibt das Privileg des Kaisers. Zumal gerade der sächsische Fürst wohl mehr im Ausland zu verkehren scheint denn im Reiche und Wir erinnern Uns auch nicht das der ach so demokratische Polenkönig vorab zur Wahl stellte ob er hinterrücks gegen den Reichsfrieden verstoßen solle, oder nicht.
Doch genug in diese Richtung, ob der Loyalität und der Vertrauenswürdigkeit des Polenkönig braucht man wahrlich nicht zu diskutieren.
Im Namen Unseres Herren, des Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg, erheben Wir Anspruch auf die vakante Kurwürde aus Köln. Nicht das Wir den Ruhm des werten Markgrafen von Baden zu schmälern versuchten, doch wo die badischen Truppen den Franzosen wichen, erkämpften die Württemberger gegen dieses Pack einen glorreichen Sieg. Und natürlich hat sich der werte Markgraf in früheren Tagen um das Reich verdient gemacht, doch wir leben im hier und jetzt, und somit sollte die Kurwürde auch entsprechend vergeben werden.
Sicherlich werden sich einige Befürworter finden, welche den Anspruch meines Herren unterstützen würden."
Der Württemberger setzt sich wieder und blickt in Richtung der hessischen, preußsichen und kurpfälzischen Gesandten.
