RP: Kurfürstentum Bayern

Gleichnamiges neues RPG auf SI-Games.com

Spielleitung: Silkow

Moderator: Silkow

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the general
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Beitrag von the general »

Winterlager des bayrischen Heeres, Anfang März 1701


Die Kommandeure der 3 bayrischen Infanterieregimenter Graf von Bals, Graf von Steppburg, Graf von Galen saßen zusammen mit ihrem Herrn Kurfürst Maximilian II. Emanuele und seinem Adjudanten Max von Knobelsdorf auf kleinen bequemen Sesseln in dessen Blockhaus, in dem er wohnte während er bei den Truppen war.

Jeder hatte eine dampfende heiße Tasse Tee in der Hand und einem Bärenfellmantel um die Schultern. Im Ofen knisterte verbrennendes Holz.

Maximilian II: "Maximilian was berichtet uns Oberst Gadelsdorf?"

von Knobelsdorf: "Die Fernerkundung der Kavallerieabteilung erbrachte keine neuen Informationen. Weder die Abteilung selbst, noch freundlichgesinnte ansäßige Städter, Bauern und die Garnisonstruppen konnten feindliche Truppen ausmachen. Anscheinend haben sich unsere Feinde kaum fortbewegt. Sie scheinen sich immer noch zu sammeln oder Verstärkungen abzuwarten. Kampfstärke unbekannt. Regionale Reiterpatroullien versuchten zwar ebenfalls an wichtige Informationen zu gelangen, was aber ebenfalls leider nicht möglich war. So bleibt uns nur übrig mithilfe von Berechnungen und ziemlich wagen Informationen eine Stärkeeinschätzung vorzunehmen."

Maximilian II: "Hm das ist nicht viel und viel weniger als erwartet. Tja dann werden wir die nächsten Wochen noch abwarten müssen bis wir stark genug sind um es mit jedwedem Gegner aufzunehmen. Sind denn neue Truppen angekommen?"

von Bals: "Wenn sie mir erlauben werde ich die Frage beantworten."

Maximilian II: "Nur zu!"

von Bals: " Heute Morgen waren es mehrere komplette Infanteriebataillone und mehrere Kavalleriekompanien. Heute Nachmittag traf Infanterie- und Kavallerie in Regimentsstärke ein. Heut Abend werden noch 3 Kolonnen Infanterie in Regimentsstärke, 1 Kolonne Kavallerie in Abteilungsstärke und 1 Kolonne Artillerie in Batteriestärke erwartet. In den nächsten Wochen werden weitere Truppen erwartet. Die Sammlung der Truppen sollte bald abgeschlossen sein."

Maximilian II: "Das hört sich ja sehr erfreulich an. Unsere Feinde ahnen ja gar nicht was da auf sie zu kommt."
Ohne Worte.
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.

Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.

Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.

Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Marc Aurel

Beitrag von Marc Aurel »

Nach seiner Ankunft in München war Joseph Clemens sichtlich erschöpft und schmieß sich sofort ins Bett.
Viele der Dienerinnen und Diener waren zutiefst schockiert, dachten sie doch, der Geist des Erzbischofes spucke durch das Palais, in seiner Eile hatte der Kurfürst Maximilian nicht einem seiner Untergebenen Bescheid gesagt, dass er Abreise und weswegen
Andere Diener erfreuten sich aber, dass dieser nette Zeitgenosse wieder zurückgekehrt ist, dachten sie zu diesem Momente noch, es wäre nur vorübergehend.

In allen Nächten verfolgte ihn der Alptraum, dass seine Erzherzögliche Hoheit von Österreich ein Bade im Blut seiner Untergebenen nahm, so wie es einst die Gräfin Elisabeth Bathory tat. Doch Joseph Clemens tat dies als Hirngespinste ab und betete Tag für Tag in der Kirche zu Gott, dass diese gräßlichen Alpträume aufhörten.

In der Kirche verbrachte Joseph Clemens aber nur wenig Zeit, obwohl er ein sehr frommer Mann war. Er liebte das Schachspiel mit seinem Bruder, das Opernspiel und den Wein, war dies doch anhand seines Frustes gut zu verstehen.

Eigentlich wollte Joseph Clemens ja nach Italien und Griechenland reisen, um dort die Antike zu studieren, doch war dies nun verboten, also ließ er sich die Malerei und die Dichtkunst von den Künstlern des Hofes lernen, doch waren seine Ergebnisse, nun sagen wir, bescheiden.
Die Jungfrauen am Hofe hatten es ihm ebenfalls angetan.

Im Endeffekt war Joseph Clemens aber recht zufrieden und erfreute sich seines Lebens und beriet seinem Bruder bei allen politischen Geschäften.

Zu dem ist noch zu sagen, dass Joseph Clemens den Tod des Herzoges Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin zutiefst bedauerte. Nun war einer der Reichsfürsten gestorben, der mit offensten Augen durchs Leben ging.
Die aufkommenden Gerüchte einer Vergiftung des Herzoges kommentierte er so: " Nun ja, ich denke nicht, dass der Herzog vergiftet worden wäre, auch wenn ich es dem Österreichischen Buben mit seiner gespaltenen Zunge zutraue. "
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.

Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.

Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."


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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.

Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.

Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."


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