RP: Das Herzogtum Savoyen
Moderator: Silkow
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Canaris
Gerade begann die Sonne sich dem Untergang zu neigen, da versammelte der Herzog fern vom Hofe seine engsten Berater um sich. Diesen Moment hatte er von langer Hand geplant, nicht mal seinem Weib erzählte er von seinen Plänen. Und so waren die hohen Persönlichkeiten doch recht überrascht, zu dieser Stunde noch einmal gestört zu werden.
"Wir wünschen unseren engsten Ministern, Beratern und Offizieren einen guten Abend. Sicher stellt sich nun die Frage, was zu dieser Stunde noch zu besprechen ist. Es ist das Wichtigste überhaupt, dass über die Geschichte unserer Nation entscheiden wird.
Wie Ihr alle wisst, sind wir nicht nur Herzog von Savoyen, sondern auch Fürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Und so sehen wir es als unsere Pflicht an, dem Begehren unseres Kaisers nachzugehen. Die ungeheuerlichen Ansprüche dieses mickrigen Bourbonen sind vollkommen lächerlich. Nichts liegt in der Erbfolge Spaniens näher, als von der spanischen Linie Habsburg zur österreichischen überzugehen.
Aber die Bourbonen wollen einen Krieg, um Leid über ganz Europa zu bringen. Nur zu dumm, dass sie diesen Krieg verlieren werden. Da helfen ihnen die untreuen und geächteten Reichsfürsten auch nichts, die von Österreich nur so weggefegt werden.
Und so ist es das einzig Mögliche für Savoyen. Wir müssen, so schwierig uns diese Entscheidung auch fällt, aus einem friedlichen Staat einen kriegsführenden Staat zu machen, den Feinden Ihrer allerkatholischsten Majestät den Krieg erklären. An diesem Abend werden die Feindseligkeitserklärungen überbracht und dem Kaiser die Allianz angeboten.
Morgen früh werden die Pferde gesattelt und die Truppen in Marsch gesetzt. Kein Spanier und auch kein Franzosen soll die heilige italienische Erde mehr betreten!"
"Wir wünschen unseren engsten Ministern, Beratern und Offizieren einen guten Abend. Sicher stellt sich nun die Frage, was zu dieser Stunde noch zu besprechen ist. Es ist das Wichtigste überhaupt, dass über die Geschichte unserer Nation entscheiden wird.
Wie Ihr alle wisst, sind wir nicht nur Herzog von Savoyen, sondern auch Fürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Und so sehen wir es als unsere Pflicht an, dem Begehren unseres Kaisers nachzugehen. Die ungeheuerlichen Ansprüche dieses mickrigen Bourbonen sind vollkommen lächerlich. Nichts liegt in der Erbfolge Spaniens näher, als von der spanischen Linie Habsburg zur österreichischen überzugehen.
Aber die Bourbonen wollen einen Krieg, um Leid über ganz Europa zu bringen. Nur zu dumm, dass sie diesen Krieg verlieren werden. Da helfen ihnen die untreuen und geächteten Reichsfürsten auch nichts, die von Österreich nur so weggefegt werden.
Und so ist es das einzig Mögliche für Savoyen. Wir müssen, so schwierig uns diese Entscheidung auch fällt, aus einem friedlichen Staat einen kriegsführenden Staat zu machen, den Feinden Ihrer allerkatholischsten Majestät den Krieg erklären. An diesem Abend werden die Feindseligkeitserklärungen überbracht und dem Kaiser die Allianz angeboten.
Morgen früh werden die Pferde gesattelt und die Truppen in Marsch gesetzt. Kein Spanier und auch kein Franzosen soll die heilige italienische Erde mehr betreten!"
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Canaris
Schleunigst wurden die vorherige Deklaration umgeändert, als wäre es nie anders gewesen.
Außerdem wurde überall das verkündete Durchmarschrecht für Spanien, Frankreich und Bayern rückgängig gemacht.
Der feindliche Gesandte René Mitterò ist im Übrigen des Landes verwiesen.
Außerdem wurde überall das verkündete Durchmarschrecht für Spanien, Frankreich und Bayern rückgängig gemacht.
Der feindliche Gesandte René Mitterò ist im Übrigen des Landes verwiesen.
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Canaris
Nach der Bekanntmachung des Friedensvertrags und der Eingliederung Lombardiens erklangen in allen Städten Hochrufe auf den Herzog. So schnell und ohne Verluste hatte man selten einen Krieg gewonnen.
Der Herzog war aber weit weniger erfreut. So versprach er sich von einem Krieg gegen Spanien viel mehr. Wer konnte erwarten, dass die Bourbonen so feige sind?
Der Herzog plante aber weiterhin nicht, seine Truppen zu verlassen...er hatte andere Pläne.
Der Herzog war aber weit weniger erfreut. So versprach er sich von einem Krieg gegen Spanien viel mehr. Wer konnte erwarten, dass die Bourbonen so feige sind?
Der Herzog plante aber weiterhin nicht, seine Truppen zu verlassen...er hatte andere Pläne.
- General Wallenstein
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Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich

...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Canaris
Der Herzog von Savoyen vernahm die Kriegserklärung Frankreichs wie das Amen in der Kirche. Jeder hatte damit gerechnet und keiner war mit der Situation überfordert.
Ganz im Gegenteil, der kriegslüsterne Herzog und Reichsfürst Viktor Amadeus II. hoffte inständig darauf, endlich mal einen Krieg führen zu können. Der Vorgänger war ja weniger ein Krieg, sondern viel mehr ein politisches Parkett gewesen. Das brachte weder dem Monarchen noch dem Heer viel Ruhm ein.
Um so wichtiger war nun die kommenden Schlachten, in denen Savoyens eiserne Truppen die berechtigte Vormachtstellung ihres Landes erkämpfen konnten...zum Wohle des Reiches, Italiens und der Christenheit.
Ganz im Gegenteil, der kriegslüsterne Herzog und Reichsfürst Viktor Amadeus II. hoffte inständig darauf, endlich mal einen Krieg führen zu können. Der Vorgänger war ja weniger ein Krieg, sondern viel mehr ein politisches Parkett gewesen. Das brachte weder dem Monarchen noch dem Heer viel Ruhm ein.
Um so wichtiger war nun die kommenden Schlachten, in denen Savoyens eiserne Truppen die berechtigte Vormachtstellung ihres Landes erkämpfen konnten...zum Wohle des Reiches, Italiens und der Christenheit.
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Kaiserlicher Erlass
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."

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General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Kaiserlicher Erlass
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.
Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.
Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."

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Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.
Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.
Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."

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Kaiserlicher Erlass
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.
Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.
Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.
Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.
Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."

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