RP: Königreich Frankreich

Gleichnamiges neues RPG auf SI-Games.com

Spielleitung: Silkow

Moderator: Silkow

Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Balduin v.Bouillon
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Großkreuz des Veteranenorden in bes. AusführungRitterkreuz des KonventskreuzesKonventskreuz+8

Der Mop hält Graf von Peddelsheim fest bis die Pariser Miliz ihn abführen kann. Nun schmort er in einen derPariser Kerker und erwartet seine Verhandlung.

Ludwig erhält gerade neuste Nachricht , Umstehende Diener vernehmen vereinzellte Gesprächsfetzten.
Der Kölner..immer wieder...muß verückt geworden sein..bezichtet seine Majestät...auf schärfste..auch wird berichtet das Köln im Reichstag gegen uns hetzt..

Plötzlich hört man seine majestät herzhaft auflachen, ja er windet sich sogar wie ein kleiner Junge den ein Streich gelungen ist.

Wir seinen aggressiv, ja?

HaHa wir wollen Kaiser über das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen werden?Hoffnar, wo ist mein Hoffnar, ihr seit absofort entlassen. Ich ziehe von nun an vor Kölner Hoffnaren bei Hofe zu halten.

Mit etwas ernsthaftererer Miehne und Tränen in den Augen spricht er zu den umstehenden.

Jeder der des lesens mächtig ist, weiß das wir kein Interesse daran haben, auch nur den kleinsten Besitz innerhalb des HRRDN zu haben.
Vieleicht sollten wir dem Erzbischof von Köln, ein paar unserer Gelehrten schicken? Ist doch nicht schön wenn der Adel nicht lesen und schreiben kann, oder?Selbst unser Gesindel beherscht dies.
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Beitrag von Canaris »

Canaris

Und wie immer wusste ein Jeder, der die Worte der Erklärung Seiner Majestät des Königs kannte, dass Lui XIV. mit seinen nicht vorhandenen Machtbestrebungen eine kleine (aber feine) Außnahme machte. Das Herzogtum Savoyen war immerhin Teil des Heiligen Römischen Reiches...

Beitrag von Marc Aurel »

Marc Aurel

Der Graf von Peddelsheim schrieb in seiner Zelle in der Bastille.
Es ist doch immer schön zu sehen,
wie ein "gerechter" König, so nennt er sich jedenfalls,
das moralische Gesetz für freies Geleit von Diplomaten bricht
und sie in den Kerker sperrt.

Auch ist es lustig zu erfahren,
dass der König immer beteuert sein Gebiet nicht auszubreiten
und sich nicht selbst zum Kaiser zu krönen.
Hatte er das doch immer getan,
das Reich mit Kriegen an den Rhein zurückgedrängt.
Und wurde er 1657 nicht legal Kaiser des Reiches,
wird er es eben mit Krieg.
Als würde er seine alten Ziele nicht mehr verfolgen,
lachhaft!

So äußern wir nun unseren letzten Willen.
Bitte bringt meine Leiche meiner Familie in Köln,
falls Ihr noch ein bisschen Anstand besitzt.

Spätere Generationen werden meinen Tod rächen.
Auf das der Glanze des Reiches niemals trübe,
auf dass das Reich auferstehe,
wie der Phönix aus der Asche!

Hoch lebe der Kaiser!
Hoch leben die Erzkanzler!

Das waren meine letzten Worte.
Am Tagesende kamen Soldaten um den Grafen zur Erschießung abzuschleppen, doch war er schon tot.

Dieser Bruch jeglichen Anstands wird die Gunst des französischen Königs bei den Herrschern Europas wohl kaum steigen lassen.
Aber jeder Mensch beschreitet den Pfad den er selbst gewählt hat, ob nun einfacher Bauer oder König.

Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Als Ludwig vom Freitot des Kölners hörte, lies er für einen kurzen Moment von seinen Regierunggeschäften ab.

Da er einer gerechten Verhandlung aus dem Weg gehen wollte, wählte er das einzige Mittel sich seiner gerechten Strafe zu entziehen.Soll er nun in der Hölle schmoren.

Nach einem Wimpernschlag widmete er sich wieder den dringenden Geschäften.
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Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Ludwig schnaupte als er seine Berichte durchging.

Kronprotektorat, das ich nicht lache, ein feiger Angriff des Erzherzog auf die freien Moldavischen und Wallachen Fürsten.

Wer jetzt noch an der wahren Natur des Erzherzog`s zweifelt, dem hat der Herrgott wahrlich das Hirn eines Tagelöhners geschenkt.
Mit diesem feigen Angriff offenbarte Leopold seine wahren Pläne.
Erst täuschte er dem Sultan des Osmanischen Reiches ,indem er ihm ein Verständigungsabkommen aufschwatze obwohl er insgeheim bereits seine Truppen in Marsch gestetzt hatte..und obendrein hatte der ach so gute Kaiser nicht mal den Anstand beiden Fürstentümern eine Kriegserklärung zu überreichen.

Wie hatte er auf unsere angebliche Ehrlosigkeit geschimpft, dabei entpupt sich nun wer der wirkliche ehrlose Adlige zu seinen scheint.
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Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Im Garten

Nach den letzten stressigen Wochen nutzt Ludwig zum ersten mal wieder seine wenige Freizeit im Garten zu Versaille. Nachdem die ersten Sonnenstrahlen durch die dicken Winterwolken strahlen schöpft Ludwig wieder innere Kraft.

Erst die Kriegsvorbereitungen, um Phillip V. auf seinen rechtmässigen Anspruch auf den Thron Spaniens zu unterstützen. Dann der überraschende Frieden und nun der erneute schnelle Wandel der alten, neuen Feinde.

Die Truppen bereits im Marschgesetzt, erreichten vor Tagen die Grenzen zu den Feindterritorien.

Wie man hört, machen sich die Soldaten seiner Majestät bereits Gedanken über die Zeit nach dem Kriege.
Erfreuen sich doch die ehemaligen Provinzen von Phillip V., unter den Dienenden der französischen Armee großer Beliebtheit.
Da ist es kein Wunder, das sich unter den einfachen Soldaten Unmut breitmacht als sie von neuerlichen angeblichen Friedensverhandlungen hörten.


Bei diesen Gedanken muß seine Majestät lächeln, ja hatte doch der Vorstoß des Erzherzog auch ihn überrascht, doch bereits die ersten sehr geheimen Treffen, bei denen man sich lediglich wie Straßenköter beschnupert, zeigte beiden Seiten bereits das keine Seite bereit ward Zugeständnisse zu geben.

Mit einen tiefen Seufzer erinnert sich Ludwig an seine Reaktion als er die Berichte laß.

Er war erzürnd aufgefahren als er von den unverschähmten Forderungen der Delegierten aus Österreich erfuhr.Mit lauter Stimme verkündete er voller Innbrunst den Willen , seinen Habsburgerrischen Feinden zu zeigen wozu er und sein Untertanen zu leisten im Stande sind.

Jedoch gab es auch sehr erfreuliches, es freut Ludwig mit welcher Emsigkeit seine Untertanen arbeiten. An allen Werberstellen an denen die Kutsche vorrüberkamm, auf seinen Weg von Paris nach Versaille, warteten hunderte ja tausende Freiwillige um ihre Heimat zu beschützen.

Die nächsten Tage wird Ludwig noch in Versaille verbringen, es werden wohl seine letzten ruhigen Tage für eine sehr sehr lange Zeit sein.
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Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Bereits kurz nach Ludwigs Ankunft in Paris, verwirren ihn neuerliche Aussagen aus Wien.

Anscheinend verdreht man in Österreich gerne mal die Tatsachen,es wird so gedreht wie man es gerade braucht. So war es doch ein Abgesannter aus Wien, der beim Papst das Friedensangebot machte, und nur die überzogenen Vorderungen des Wieners, gegenüber Frankreich, ließen alle Verhandlungen von vornerein als sinnlos erscheinen.

Nicht ohne Sorge um die Zukunft, ist Ludwig in diesen Tagen aber dennoch überzeugter den je, das der Willkür und dem macht Hunger des sogenanten "Kaisers" der Alpenmonarchie einhalt gebieten werden muß.

Mit Stolz wird König Ludwig, höchst persönlich in Zukunft Erfahrungsberichte ausgewählter Offiziere verlesen.Den Hofstaat sollen somit die Erfolge, Strapazen und Entberungen unseres Volkes wiedergebracht werden.
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Allgemeine Verwunderung, zugegebener massen, auch für Erheiterung sorgte die neuerliche Aussage des erzherzöglichen Abgesannten im Reichstag.
Anscheinend entscheidet allein der " Kaiser " wer, wann, wo Friedenzuschließen hat.
Ein sollches Vorgehen belustigt in diesen Tagen den ganzen französischen Hoff. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen scheint sich mittlerweile darauf spezialesiert zu haben, jeglichen Hoffstaat sammt ihrer Majestäten zu amüsieren.
Alle stillen Zuhörer des Reichstages sind dieser Tage bei den Damen sehr begehrt, wissen sie doch wie man eine Dame von Welt zu beigstern hat.

Die Alpenmonarchie hat bereits das Erzbischöfliche Köln vom Narrenthron gestoßen.

Die neuerlichen Reaktionen zeugen nur wieder von der Willkür des " Kaisers"

Ganz Frankreich ist gespannt wie man sich in Sachen und Hanover zu des Kaisers Willkür äußert.
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Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Geschichte eines Soldaten

Yves Rouscheres Erfahrungen die er während, vor, und nach den Schlachten machen wird, werden von Pfarrer Eric de Vioso niedergeschrieben.Er begleitet den jungen Soldaten auf Schritt und Tritt.

Yves geboren in Lille,im Jahre 1680 des Herrn, folgte er dem Aufruf seiner Majestät Ludwig XIV.

Wie viele seiner Altersgenossen ist Yves aufgezogen um Ruhm und Reichtum zu ernten. Jedoch, sein größter Wunsch ist es, endlich dem tristen Alltag und der harten arbeit auf dem Felde zu entfliehen. Als Sohn eines Bauers in der Liller Umgebung, ist er der schweren Arbeit auf dem Felde überdrüssig geworden. Nun sucht er neue Herrausvorderungen auf dem Felde der Ehre.Da kommt ihm der ausgebrochene Krieg gerade recht.


Der Beginn

Wir hörten schön auf den Äckern vor Lille von dem neuerlichen Kriegszustand. Zuerst taten wir es ab,einige ältere sagten gar das, dass nur wieder ein Politisches Ränkespiel sei. Jedoch, als wir auf dem Liller Markt unser Korn feilbieten wollten, sahen wir Werber der Armee die große Reden hielten. Alte Veteranen machten uns den Dienst in der königlichen Armee schmackhaft.Sie erzählten von ihren Heldentaten im Flandernkrieg.

Nachdem wir Spätabends unser Korn verkauft hatten, ging ich wie immer in die Schänke. Dort traff ich erneut auf die Veteranen die ich am Nachmittag auf dem Markt gesehen hatte.Nach wenigen Bechern Starkbier sah ich mich bereits an Forderere Front in der entscheidenen Schlacht um Flandern.Sie hatten mich im warsten Sinne heiß gemacht. Ich konnte den Beginn der Schlacht kaum noch erwarten. In diesem Moment hatte ich armer Tropf, voller vor Freude den Werbungsvertrag unterschrieben.

Schon am nächsten Morgen mußte ich mich wieder auf dem Marktplatz einfinden, zusammen mit 20 anderen Rekruten maschierte ich nach Reims. Dort sollte ich in den folgenden Wochen erfahren, was es heißt Mittglied der königlichen Französischen Armee zu sein.
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Versaille

Ludwig ist wiedereinmal vor der stinkenden Pariser Stadtluft nach Versaille geflüchtet.Hier erwartet er voller Ungedult, gemeinsam mit seinen Ministern die ersten Berichte aus Baden.
Selbst die Nachricht das im Reich zwei weitere Kriege ausgebrochen sind interessiert seine Majestät nicht, sie trotzden ihm nur ein kurzes Nicken ab.


Nun, was meint ihr Collet.Haben die Badener sich uns wiedersetzt? Oder ertragen sie diese Besatzung mir fassung? Nun wir werden es sicher heute erfahren, nicht wahr?

Das werdet ihr eure Majestät.

Eigentlich Collet gefällt mir unser Vorgehen selber nicht aber es gab nunmal keinen anderen Ausweg. Alleine schon das Baden in der Reichsliga vertreten ist macht es zu einem wichtigen Ziel für uns. Nicht auszudenken wenn östereichische Truppen über Baden in Frankreich einmarschieren würden.


Wir verstehen eure Bedenken Majestät.Jedoch bedenkt das Baden dem "Kaiser" auch finanziell unterstützen könnte, die Risiken waren zu groß.Ich bon sicher das euer Majestät den richtigen Entschluß gefast haben.

Und bedenkt, Köln hat nun die Reichsacht auferlegt bekommen, die Reichsacht für ein Mittglied der Reichsliga! Vieleicht wollte der Erzbischof dem "Kaiser" keine Hilfe zukommen lassen. Nur laut vereinbahrung er dies wohl hätte tun müßen.

Recht habt ihr Collet, recht habt ihr.Ich frage mich wozu das Reich eigentlich diesen Reichstag abhält wenn sowieso alle Innerenstreitigkeiten nicht angesprochen werden?Wie man hört seien auch schon einige Abgesannte aus dem Reichstag abgezogen worden. Ein einziges Verwirrspiel.
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Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Ein Diener stört Ludwig beim Abendmahle, er läuft mit schnellen, großen Schritten auf seiner Majestät zu, verbeugt sich knap und hält eine Depesche in die Luft.

Euer Majestät wollten sofort benachrichtigt werden wenn Nachricht aus Baden eintrift.

Ludwig nimmt neugierig das Pergament an sich, jedoch was er da liest läst ihm seinen Hunger ganz vergessen.

So Baden ist also genommen, aber fünf Regimenter blieben auf dem Felde?

Ludwig sinkt langsam auf seinen Stuhl, erschüttert, mit Verlusten muß man rechnen, immer, aber das der Markgraf ihm fünf Regimenter nehmen würde.Nein damit hatte er nicht gerechnet.

Nun ja, sehen wir das positive, ein Handlanger Österreichs ist ausgeschaltet.


Am Rande nimmt Ludwig den Verlust der Franch Comtè wahr.

Schade, jedoch wird dieser Zustand nicht lange vorherrschen

Nachdem er den ersten Schrecken verloren hat widmet Ludwig sich erneut dem Mahle
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Beitrag von Marc Aurel »

Marc Aurel

Bei der Reise des Kölner Erzbischofes durch Frankreich, die dieser vor einigen Tagen unternahm, hinterließ dieser ein Mitglied des Kölner Domkapitel in einer Hafenstadt. Nach wenigen Tagen Reise erreichte dieser schließlich Versailles und stellte sich bei einem der dortigen Adeligen vor.
" Mein Name ist Heinrich von Mering,
Domherr von Köln.
Ich bitte um eine kurze Audienz bei seiner Hoheit dem König von Frankreich.
Zu allererst möchte ich mich jedoch für die Taten des Grafen von Peddelsgeim entschuldigen,
wie ihr sicher wisst,
haben wir ihm das Staatsbegräbnis und die Ehrenfeiser verwehrt,
hat sich dieser doch mehr als unlöblich an dem Hofe des Königs verhalten. "

Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Der etwas überraschte Diener führte den Gast zu Herzog Philipp I. von Bourbon.

Der Bruder seiner Majestät wart ein bischen verwudnert und durch die schlechten Erfahrungen mit Kölnern auch etwas unschlüßig wie er seinen Gast empfangen solle.

Seine Majestät befindet sich zur Stunde beim Mahle, es besteht zur Zeit keine Hoffnung das er für euch Zeit haben wird, jedoch dürft ihr mir euer Anliegen vortragen.Nun, was ist euer Begehr?
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Beitrag von Marc Aurel »

Marc Aurel

Der Kölner Domherr verbeugte sich vor seiner Herzöglichen Hoheit und begann dann zu sprechen.

" Wie ihr ja leider bestimmt schon wisst wurden wir vom Kaiser aufs verwerflichste betrogen und verraten.
Wir müssen uns zu tiefst entschuldigen, erst jetzt verstehen wir die weisen Worte eurer Majestät, hattet ihr doch vollkommen Recht! Den Kaiser kann man nicht trauen, wir schworen ihm die Bündnistreue und am Ende waren wir nur sein Spielzeug.

Aus verlässlciher Quelle erfuhren wir, dass die Pfalz bald Frankreich angreifen wird, Köln war der Preis dafür.
Ihr solltet also so schnell wie möglich eure Nordgrenzen sichern und die Österreichischen Niederlande erobern.
Natürlich wissen wir über kürzliche schmerzhafte Niederlage Bescheid, doch trotzdem müsst ihr mit allen Mitteln versuchen, der Machtgier der Österreicher einhalt zu gebieten.

Wie ihr wisst, haben wir unseren Bündnispartner mit allen Mitteln unterstützt, sogar den Tod eines Diplomaten hingenommen, und nun mussten wir dies bittere Früchte dafür tragen.
Jeder der uns friedlich gesonnen ist und uns die Freundschaft hält, den werden wir unterstützen, unterstützen bis zum letzten Mann. Ich hoffe ihr werdet uns nicht so enttäuschen, wie es der Erzherzog in Österreich tat.

Was Graf Pedelsheim tat, könnt Ihr nicht vergessen, aber Ihr könnt verzeihen und der der verzweiht und Gnade zeigt, der ist sich des Paradieses gewiss."

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Heinrich von Mering, wir werden seiner Majestät eure Worte überbringen. Seine Majestät wird sich Morgen äußern.
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Beitrag von Marc Aurel »

Marc Aurel

Als sich der Domherr schon auf halbem Wege nach draußen befand, hörte er zufällig mit, welche Nachricht der Bote aus Baden dem Herzog brachte.
Erschrocken machte von Mering wieder kehrt und sprach nochmals mit Philipp I. de Bourbon.

" Einen Statthalter im besetzten Baden einzusetzen halte ich für einen sehr gewagten und unfriedvollen Schritt.
Überlegt doch, dass Ihr dadurch nur noch mehr Hass der Bevölkerung in Baden und im Reich gegen euch schührt, ganz abgesehen von der wohl scharfen Reaktion der Reichsfürsten.
Wenn ihr schon unbedingt einen Statthalter braucht, dann nehmt wenigstens einen gebürtigen Bäder oder einen Rat von Baden. "

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Joseph ist doch sehr pekiert.

Mein Herr, eure Audienz war bereits beendet..nun gut ich möchte es euch verzeihen. Wir können keinen Badener trauen, deswegen viel die Wahl seiner Majestät auf einen loyalen Untertan.

Nun edler Herr, Ludwig wird euch Morgen empfangen. Ihr solltet euch ausruhen.
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Herzog Philipp I. von Bourbon ruft einen Diener zu sich.

Ihr da, sucht mir den Kölner Name`s Heinrich von Mering. Er darf nun vorsprechen.
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Schlacht um Rastatt

Soldat Yves Rouscheres erzählt Pfarrer Eric de Vioso seine Erfahrungen von der ersten französischer Schlacht im Krieg. Eric de Vioso schreibt diese Nieder und schickt seine Berichte am königlichen Hof.Dort werden diese den anwesenden Adligen in Lesungen vorgetragen.


Die Badische Schutzbesetung und Schlacht um Rastatt


Nachdem wir in Reims lange mit der Muskete vertraut gemacht wurden, zog mein Infanterie Regiment "Picardie" nach Alsace. Dort mußten wir unser Können im Felde beweisen.
Zum ersten mal in meinen Leben, nächtigte ich in einem sogenannten Zelt, eine einfache Behausung aus Stoff. zu allem Übel mußte ich es auch noch mit drei anderen Kameraden teilen.
Es war bitterlich kalt, mein guter Freund Joseph, hat dich gleich in der ersten Nacht den kleinen Zeh abfrieren lassen. Armer Tropf.
Nachdem wir einige Tage in Alsace verweilten, kam der Befehl in die badische Provinz zu maschieren.Im Eilmarsch marschierten wir nach Rastatt, die Festung mußte genommen werden, nur so würde man sämtlichen Wiederstand im Keime ersticken können.

Der Kampf

Schon bei unserer Aufstellung sahen wir den toten Botschafter an der Mauer baumeln, unsere Offiziere nutzten diesen Umstand um uns alle die Wichtigkeit unserer Mission zu verdeutlichen.
Wir sahen wie unsere Regimenter "Champagne" und "Navarre" vernichtet wuden,als unsere Reitrei ebenfals dezimiert wurde kam das Signal zum Sturm der Festung.Dann war es an uns den Feind zu bezwingen. Ich selbst legt eine Leiter an und erklomm die Mauer. Im Kampf Mann gegen Mann eroberten wir Rastatt.
Ich selbst werde dieses Ereignis nie vergessen können, zwei Badener Infanteriesten griffen mich an, sie feuerten ihre Pistolen aus nächster Nähe ab, Gott weiß wie ich aus diesem Dilemma lebend herrraus kam. Keine der beiden Schießpulver Ladungen traffen mich, zu meinem Glück wurden die beiden Männer nach ihren Fehlschüßen so nervös das sie das weite Suchten als weitere Kamaraden den Wall erstürmten.
Nachdem die Kämpfe beendet waren, feierten wir unseren Sieg. Jeder war froh am Leben geblieben zu sein.
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Ludiwg hat schon seit Tagen keine neuen Berichte aus Baden erhalten, dieser Umstand macht ihn doch sehr nervös.Schon seit Tagen verwehrt er jede Nahrungsaufnahme. So groß ist Ludwigs Anspannung gewesen.
Doch dann eines Morgens, seine Gemahlin Anna von Österreich hatte ihn mit viel geschick zum Frühstücken überredet, platzte ein Bote in den Frühstückssaal hinnein.


Was denkt ihr euch?

Verzeiht euer Majestät, ich habe die Order Majestät davon in Kenntnis zu setzen das die Minister Nachricht aus Baden und den anderen Landen erhalten haben.

Ludwig springt wie von einer Tarantel gestochen auf, das sind ja mal gute Nachrichten. Ich wünsche mit allen Ministern zusammenzukommen! Geht geschwind Bote.
Diener ich werde im Kriegssaal weiter Speisen


Mit einen entschuldigenden Blick auf Anna sagt Ludwig.

Oh, meine liebste. Verzeihen sie das ich euch das antue, jedoch ist es meine Pflicht als guter König zum wohle Frankreichs zu handeln und dazu brauchen wir die neusten Nachrichten.
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