Kurfürst Johann Wilhelm amüsierte sich gerade mit seinem Hofstaat bei einer Partie Schach gegen einen der unzähligen Höflinge, als man ihm die frohe Kunde über den Ausgang der Befreiung Kölns überbrachte. Mit einem desinteressierten Wink deutete der Kurfürst dem Höfling das die Partie beendet sei, natürlich mit dem Sieg des Fürsten und machte sich daran mit seinen engsten Vertrauten zu entschwinden.
Auf dem Wege vernahm er den hohen Blutzoll welche diese rechte Sache gefordert hatte, gute Mannen hatten ihr leben für Reich und Kaiser geopfert und ferner trug man ihm die skandalösen Äußerungen des vermeintlichen Bürgermeisters von Regensburg zu.
"Wie wahr, der Erzbischof Dings ist plötzlich bereit sich als reuiger Sühner hinzustellen und vor dem Kaiser knieend um Vergebung seiner verrätischen Handlungen zu flehen. Warum fiel ihm dies nicht ein bevor so viel Blut vergossen werden musste, war man doch bis dato von Seiten dieses Scharlatans doch so überzeugt unschuldig zu sein."
Mit einem missmutigen Raunen zog der Troß um den Kurfürsten von dannen. Einige umstehende Höflinge welche das Gespräch unfreiwillig und doch gelegen mitbekommen hatten, wechselten einige fragende Blicke.
"Alles unwichtige bezeichnet der Kurfürst schlicht als Dings..." Antwortete letztlich ein Wissender, um somit die Neugierde allerseits zu befriedigen.