Es geht nunmehr allein darum, dass Sachsen und Würzburg gegen den Reichsfrieden verstossen haben, was sehr deutlich zu erkennen ist und dass damit automatisch Punkt 6 des Reichsfriedens vollzogen werden muss.Wir stellen es noch einmal unausweichlich und abschließend fest.
Der durch Ihre Majestät verkündete Reichsfrieden ist bereits in Kraft, er ist nicht Gegenstand irgendeiner Zustimmung durch die Gesandten der Reichsfürsten. In seiner Einfachheit ist es so zu nennen wie es ist, entweder die Reichsfürsten halten sich daran oder sie tragen die Konsequenzen.
Das ist die Entscheidung die jeder jener Fürsten die hier durch Euch vertreten sind zu treffen hat, jedoch in keinster Weise ob der Reichfrieden in Kraft tritt oder nicht."
Immerwährender Reichstag zu Regensburg
Moderator: Silkow
Meine Herren, sie verirren sich in Regionen, die hier überhaupt nicht relevant sind. Sie fangen an, den Reichsfrieden zu diskutieren, der hier selbst aber noch nie zur Diskussion stand. Wir zitieren den Prinzipalkommissar:
- Al. I. Cuza
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Trajan
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Der Würzburger hatte nicht viel zu sagen außer...
Wie Wir schon sagten, Wir halfen einem benachbarten Land das sich an Würzburg wandte und um Hilfe bat. Wenn die Herren also meinen das Würzburg deshalb schuldig ist, so sei es.
Von Echter wußte eh das Würzburg von den Anwesenden schuldig gesprochen wurde und ersparte sich deshalb eine große Rede zu halten da diese eh für die Katz wäre...
Wie Wir schon sagten, Wir halfen einem benachbarten Land das sich an Würzburg wandte und um Hilfe bat. Wenn die Herren also meinen das Würzburg deshalb schuldig ist, so sei es.
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Bierkönig von Ochsenfurt AD 2004
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von Holstein
Dieses würde nur der Wahrheit entsprechen wenn Euer Herr die sächsischen Gebiete freilässt !Sachsen-Polen hat geschrieben:"Als Koenig von Polen ist meinem Herren der Reichsfrieden nicht aufgezwungen."
Jenes könnt Ihr allerdings gerne geschehen lassen – es würde Eurem König zumindest einigen Ärger ersparen.
- Al. I. Cuza
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NON-RPG: Ich schreibe es mal hier rein, weil ich nicht weiss wohin sonst, den Post kann man ja dann noch verschieben.
Bevor der Herold noch das Urteil öffentlich verlesen konnte, galoppierte ein Meldereiter heran und nahm diesen und den Kommandanten der Wachmannschaft beiseite. Er bat eindringlich um Aufschub, da ein Gnadengesuch des bayrischen Kurfürsten an den Kaiser unterwegs sei.
Widerstrebend nickten die Herren.
Der Herold verkündete nun:
"Ein letztes Gnadengesuch harrt noch der Entscheidung. Binnen kurzer Zeit wird entschieden sein, ob die Hinrichtung vollstreckt wird!"
Gleichzeitig traf ein Bote im Reichstag ein und übergab dem bayrischen Gesandten eine Depeche.
"Ich habe hier eine wichtige Nachricht von meinem Herrn. Bitte erlaubt mir diese Nachricht bekanntzugeben.
Mein Herr bittet das Todesurteil von Joseph Clemens von Bayern als Zeichen der Anerkennung der bayrischen Treue und als Zeichen des Respekts für den unermüdlichen Einsatz des bayrischen Heeres und seines Oberbefehlshabers Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern in ein lebenslanges Exil in seiner Heimat, Bayern umzuwandeln.
Der Kurfürst wäre sehr betrübt, wenn das Todesurteil vollzogen wird, obwohl Bayern in diesem Krieg treu an der Seite des Kaisers steht. Der Kurfürst ist sehr dankbar über die Gnade des Kaisers die ihm zu teil wurde, doch wird Bayern in diesem Krieg noch viel mehr leisten können, wenn diese Bitte gewährt wird.
Würde sie doch einmal mehr die Gnädigkeit des Kaisers beweisen und zeigen das er zu seinen Verbündeten hält."
Bevor der Herold noch das Urteil öffentlich verlesen konnte, galoppierte ein Meldereiter heran und nahm diesen und den Kommandanten der Wachmannschaft beiseite. Er bat eindringlich um Aufschub, da ein Gnadengesuch des bayrischen Kurfürsten an den Kaiser unterwegs sei.
Widerstrebend nickten die Herren.
Der Herold verkündete nun:
"Ein letztes Gnadengesuch harrt noch der Entscheidung. Binnen kurzer Zeit wird entschieden sein, ob die Hinrichtung vollstreckt wird!"
Gleichzeitig traf ein Bote im Reichstag ein und übergab dem bayrischen Gesandten eine Depeche.
"Ich habe hier eine wichtige Nachricht von meinem Herrn. Bitte erlaubt mir diese Nachricht bekanntzugeben.
Mein Herr bittet das Todesurteil von Joseph Clemens von Bayern als Zeichen der Anerkennung der bayrischen Treue und als Zeichen des Respekts für den unermüdlichen Einsatz des bayrischen Heeres und seines Oberbefehlshabers Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern in ein lebenslanges Exil in seiner Heimat, Bayern umzuwandeln.
Der Kurfürst wäre sehr betrübt, wenn das Todesurteil vollzogen wird, obwohl Bayern in diesem Krieg treu an der Seite des Kaisers steht. Der Kurfürst ist sehr dankbar über die Gnade des Kaisers die ihm zu teil wurde, doch wird Bayern in diesem Krieg noch viel mehr leisten können, wenn diese Bitte gewährt wird.
Würde sie doch einmal mehr die Gnädigkeit des Kaisers beweisen und zeigen das er zu seinen Verbündeten hält."
Ohne Worte.
-
Marc Aurel
Noch am Wagen gefesselt kamen Joseph Clemens die Tränen und und er rief:
" Danke, Danke, Max, mein geliebter Bruder!
Ich wusste auf dich könne ich mich verlassen!
Ich stehe auf ewig in deiner Schuld.
Vielleicht muss ich nun doch nicht dem Tode in's Auge blicken! "
Joseph begann zu heulen wie eine junge Dienstmagd.
Nichts auf der Welt ist schlimmer, als die Angst vor dem Tode.
" Danke, Danke, Max, mein geliebter Bruder!
Ich wusste auf dich könne ich mich verlassen!
Ich stehe auf ewig in deiner Schuld.
Vielleicht muss ich nun doch nicht dem Tode in's Auge blicken! "
Joseph begann zu heulen wie eine junge Dienstmagd.
Nichts auf der Welt ist schlimmer, als die Angst vor dem Tode.
- General Wallenstein
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+1
Der Herzog von Wallenstein erhielt kürzlich eine Depesche aus Wien, versehen mit dem Siegel des Kaisers höchst selbst. Nachdem er die Schrift aufmerksam studiert hatte, trat er nun mit dem Dokument in Händen vor die Versammlung des Reichstages, um den Willen des Kaisers zu verkünden.
"Werte Herren
Wir erhielten vor Kurzem ein Schriftstück Ihrer Majestät, Kaiser Leopold I. und möchten nun viel mehr deren Wortlaut hier verkünden.
Ihrer Majestät wurde das Gnadengesuch des Kurfürsten Maximilian Emanuel von Bayern zugetragen, in welchem er untertänigst um die Schonung des Lebens seines Bruders, des geächteten Joseph Clemens von Bayern ersucht. Ihre Majestät versteht sehr wohl um die brüderlichen Bande und die somit verbundene Handlungsweise des Kurfürsten von Bayern, jedoch wiegen die intriganten Verbrechen des geächteten Joseph Clemens doppelt schwer.
Schon einmal hatte dieser, damals noch mit Unterstützung seines Bruders, gegen Reich und Kaiser paktiert und intrigiert und damals gewährte Ihre Majestät in seiner großmütigen Gnädigkeit beiden Fürsten die Vergebung für deren Verfehlungen. Doch während der Kurfürst von Bayern seine Taten wahrlich reute und seitdem ein getreuer Fürst des Reiches und seines Kaisers ist, paktierte Joseph Clemens weiterhin mit ausländischen Mächte gegen Reich und Kaiser und machte sich zudem des Vertragbruches und so manch anderer Entgleisung schuldig.
Es ist schwer diesem Manne, welcher wiederholt bewies das er kein ehrbares Verhalten zu kennen scheint und offensichtlich weder ein Freund des Reiches, noch des Kaisers selbst ist, neuerlich die Gunst zu erteilen und ihm seine schwerwiegenden Taten zu verzeihen.
Denn wie soll man sicher sein, dass dieser Mann nicht neuerlich diese ihm zuteil werdende Barmherzigkeit schändlich ausnützt und sich wiederum gegen Reich und Kaiser verschwört?
Bei Gott, das Recht steht wahrlich auf Seiten des Kaisers!!!
Doch Ihre Majestät ist keineswegs ein Mann der Strafe, sondern vielmehr ein Mann der Nächstenliebe.
Aus diesem Grunde und als Anerkennung der getreuen Ehrbarkeit des Kurfürsten von Bayern entspricht Ihre Majestät entgegen des rechten Urteils dem Gnadengesuch und begnadigt Joseph Clemens von Bayern. Jedoch verliert dieser sämtliche Ansprüche auf seine Titel und seine Machtausübung im Reiche und fristet sein restliches Leben fortan im bayerischen Exil. Gemäß dieses Erlasses verpflichtet sich Joseph Clemens feierlich sich zu keiner Zeit jemals wieder gegen Reich und Kaiser zu verschwören und steht der Kurfürst von Bayern somit im Wort, für diese Erfüllung Sorge zu tragen.
Sollte Joseph von Clemens jedoch neuerlich in Verfehlung geraten, so ist es am Kurfürsten Maximilian Emanuel von Bayern höchst selbst, diese Schandtat mit der einzig rechten Konsequenz zu ahnden und das ausgesetzte Urteil zu vollstrecken."
Der Prinzipalkommissar endete und blickte in die Runde.
"Werte Herren
Wir erhielten vor Kurzem ein Schriftstück Ihrer Majestät, Kaiser Leopold I. und möchten nun viel mehr deren Wortlaut hier verkünden.
Ihrer Majestät wurde das Gnadengesuch des Kurfürsten Maximilian Emanuel von Bayern zugetragen, in welchem er untertänigst um die Schonung des Lebens seines Bruders, des geächteten Joseph Clemens von Bayern ersucht. Ihre Majestät versteht sehr wohl um die brüderlichen Bande und die somit verbundene Handlungsweise des Kurfürsten von Bayern, jedoch wiegen die intriganten Verbrechen des geächteten Joseph Clemens doppelt schwer.
Schon einmal hatte dieser, damals noch mit Unterstützung seines Bruders, gegen Reich und Kaiser paktiert und intrigiert und damals gewährte Ihre Majestät in seiner großmütigen Gnädigkeit beiden Fürsten die Vergebung für deren Verfehlungen. Doch während der Kurfürst von Bayern seine Taten wahrlich reute und seitdem ein getreuer Fürst des Reiches und seines Kaisers ist, paktierte Joseph Clemens weiterhin mit ausländischen Mächte gegen Reich und Kaiser und machte sich zudem des Vertragbruches und so manch anderer Entgleisung schuldig.
Es ist schwer diesem Manne, welcher wiederholt bewies das er kein ehrbares Verhalten zu kennen scheint und offensichtlich weder ein Freund des Reiches, noch des Kaisers selbst ist, neuerlich die Gunst zu erteilen und ihm seine schwerwiegenden Taten zu verzeihen.
Denn wie soll man sicher sein, dass dieser Mann nicht neuerlich diese ihm zuteil werdende Barmherzigkeit schändlich ausnützt und sich wiederum gegen Reich und Kaiser verschwört?
Bei Gott, das Recht steht wahrlich auf Seiten des Kaisers!!!
Doch Ihre Majestät ist keineswegs ein Mann der Strafe, sondern vielmehr ein Mann der Nächstenliebe.
Aus diesem Grunde und als Anerkennung der getreuen Ehrbarkeit des Kurfürsten von Bayern entspricht Ihre Majestät entgegen des rechten Urteils dem Gnadengesuch und begnadigt Joseph Clemens von Bayern. Jedoch verliert dieser sämtliche Ansprüche auf seine Titel und seine Machtausübung im Reiche und fristet sein restliches Leben fortan im bayerischen Exil. Gemäß dieses Erlasses verpflichtet sich Joseph Clemens feierlich sich zu keiner Zeit jemals wieder gegen Reich und Kaiser zu verschwören und steht der Kurfürst von Bayern somit im Wort, für diese Erfüllung Sorge zu tragen.
Sollte Joseph von Clemens jedoch neuerlich in Verfehlung geraten, so ist es am Kurfürsten Maximilian Emanuel von Bayern höchst selbst, diese Schandtat mit der einzig rechten Konsequenz zu ahnden und das ausgesetzte Urteil zu vollstrecken."
Der Prinzipalkommissar endete und blickte in die Runde.
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
- Silkow
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Der wartende Bote vernahm die offizielle Verlautbarung und eilte wiederum zum Marktplatz.
Der Herold, der seinerseits unbehaglich die immer unruhiger und langsam auch zornig werdende Menge musterte und bereits zweimal Wurfgeschossen aus der hinteren Reihe ausweichen hatte müssen, verlas nun erleichtert die frohe Kunde.
Sofort schlug die Stimmung um, und der gen Rathaus zurückrollende Schandkarren, der einen immer noch weinenden Joseph Clemens transportierte, wurde von schmetternden Rufen begleitet:
"Es lebe Kurfürst Max Emanuel! Hoch der Kaiser! Vivat!"
Nur der Verkäufer fauligen Obstes, der in Gedanken bereits einen saftigen Profit verplant hatte, ging fluchend seiner Wege.
Der Herold, der seinerseits unbehaglich die immer unruhiger und langsam auch zornig werdende Menge musterte und bereits zweimal Wurfgeschossen aus der hinteren Reihe ausweichen hatte müssen, verlas nun erleichtert die frohe Kunde.
Sofort schlug die Stimmung um, und der gen Rathaus zurückrollende Schandkarren, der einen immer noch weinenden Joseph Clemens transportierte, wurde von schmetternden Rufen begleitet:
"Es lebe Kurfürst Max Emanuel! Hoch der Kaiser! Vivat!"
Nur der Verkäufer fauligen Obstes, der in Gedanken bereits einen saftigen Profit verplant hatte, ging fluchend seiner Wege.
Ein letztes mal in diesen Hallen erhob sich der schwedische Gesandte und sprach zu den Anwesenden:
Meine Herren, was für eine schnelllebige Zeit in der wir leben. Friedensverträge halten keine Woche, Allianzen keinen Monat und der Kaiser selbst hält sich nicht an seinen, vor gerade mal 2 Monaten erlassenen, Reichsfrieden.
Während es nach dem Erfolg Frankreichs nur wenige Tage dauerte, bis der Kaiser einen Erlass zur Wehrhaftigkeit des Reiches an die Höfe der dt. Fürsten schickte, schliesslich geht es ja hier um seine eigenen Lande, warten wir in Regensburg nun bereits seit Wochen auf eine Entscheidung des Kaisers, die jüngsten Verstösse Würzburgs und Sachsens gegen den Reichsfrieden betreffend.
Wir mussten von anderer Stelle erfahren, dass Würzburg sich nach einer flüchtigen Entschuldigung bei dem Kaiser, der kath. Liga angeschlossen hatte und damit begnadigt war.
Der Kaiser hält es nicht für nötig, uns hier über diesen Schritt zu informieren, der dem Reichsfrieden widerspricht, in dem eine Begnadigung überhaupt nicht vorgesehen ist und der erhebliche Zeifel an seiner Aufrichtigkeit aufkommen lässt. So bescheiden hat der Kaiser doch noch nie den Kniefall eines Fürsten inszeniert, so dass man hier davon ausgehen muss, dass beide Seiten um die geringe Bedeutung dieses Ereignisses wissen. Deshalb ist die Vermutung auch nicht von der Hand zu weisen, dem kath. Kaiser ist die Gunst eines kath. Fürsten wichtiger als das Recht eines protest. Fürsten!
Geht es also um den Kaisers, seine Interessen und um seine eigenen Gebiete, dann ist es nur eine Frage von Tagen ehe das Reich und seine Fürsten in die Verantwortung gerufen und zur Treue ermahnt werden, auch wenn dies bedeutet, dass die dt. Fürsten für ein reichsfernes, italienisches Herzogtum gegen Frankreich und Spanien in den Krieg ziehen müssen. Sind dagegen weder die Länder des Kaisers oder seine direkten Interessen betroffen, sondern geht es allein um die, nach den kaiserlichen Gesetzen rechtmässigen Anliegen einiger Fürsten im Herzen des HRRDN, dann entscheidet der Kaiser ohne Beachtung der bestehenden Gesetze, Verträge usw., allein auf den eigenen Vorteil bedacht.
Schweden empfindet diesen Zustand, wenn Recht nicht mehr Recht ist und Unrecht nicht mehr bestraft wird, als unhaltbar. Es sieht keinerlei Sinn darin, über Regeln innerhalb des Reiches zu beraten oder abzustimmen, wenn sich die relevanten Personen nicht daran zu halten haben. Weiterhin ist es völlig irrelevant, ob man die Gesetze des Reiches kennt und achtet, wenn keinerlei Konsequenzen auf eine Missachtung folgen.
Schweden betrachtet diese Versammlung daher als reine Zeitverschwednung und zieht seinen Gesandten, also mich, hiermit aus Regensburg ab.
Bengt Oxenstierna nahm seine Sachen und ging zu der grossen Tür am Ende des Raumes. Kurz bevor er sie erreicht hatte, drehte er sich noch einmal um und sagte:
Schweden entschuldigt sich schonmal für eventuelle Verstösse gegen die so achtenswerten kaiserl. Beschlüsse und Gesetze und hofft auf den selben verständnisvollen Kaiser zu treffen, dem der heuchlerische Würzburger vor wenigen Tagen begegnete.
Mit diesen Worten verschwand der Schwede aus dem Reichstag und brach wenig später in Richtung Norden auf.
Meine Herren, was für eine schnelllebige Zeit in der wir leben. Friedensverträge halten keine Woche, Allianzen keinen Monat und der Kaiser selbst hält sich nicht an seinen, vor gerade mal 2 Monaten erlassenen, Reichsfrieden.
Während es nach dem Erfolg Frankreichs nur wenige Tage dauerte, bis der Kaiser einen Erlass zur Wehrhaftigkeit des Reiches an die Höfe der dt. Fürsten schickte, schliesslich geht es ja hier um seine eigenen Lande, warten wir in Regensburg nun bereits seit Wochen auf eine Entscheidung des Kaisers, die jüngsten Verstösse Würzburgs und Sachsens gegen den Reichsfrieden betreffend.
Wir mussten von anderer Stelle erfahren, dass Würzburg sich nach einer flüchtigen Entschuldigung bei dem Kaiser, der kath. Liga angeschlossen hatte und damit begnadigt war.
Der Kaiser hält es nicht für nötig, uns hier über diesen Schritt zu informieren, der dem Reichsfrieden widerspricht, in dem eine Begnadigung überhaupt nicht vorgesehen ist und der erhebliche Zeifel an seiner Aufrichtigkeit aufkommen lässt. So bescheiden hat der Kaiser doch noch nie den Kniefall eines Fürsten inszeniert, so dass man hier davon ausgehen muss, dass beide Seiten um die geringe Bedeutung dieses Ereignisses wissen. Deshalb ist die Vermutung auch nicht von der Hand zu weisen, dem kath. Kaiser ist die Gunst eines kath. Fürsten wichtiger als das Recht eines protest. Fürsten!
Geht es also um den Kaisers, seine Interessen und um seine eigenen Gebiete, dann ist es nur eine Frage von Tagen ehe das Reich und seine Fürsten in die Verantwortung gerufen und zur Treue ermahnt werden, auch wenn dies bedeutet, dass die dt. Fürsten für ein reichsfernes, italienisches Herzogtum gegen Frankreich und Spanien in den Krieg ziehen müssen. Sind dagegen weder die Länder des Kaisers oder seine direkten Interessen betroffen, sondern geht es allein um die, nach den kaiserlichen Gesetzen rechtmässigen Anliegen einiger Fürsten im Herzen des HRRDN, dann entscheidet der Kaiser ohne Beachtung der bestehenden Gesetze, Verträge usw., allein auf den eigenen Vorteil bedacht.
Schweden empfindet diesen Zustand, wenn Recht nicht mehr Recht ist und Unrecht nicht mehr bestraft wird, als unhaltbar. Es sieht keinerlei Sinn darin, über Regeln innerhalb des Reiches zu beraten oder abzustimmen, wenn sich die relevanten Personen nicht daran zu halten haben. Weiterhin ist es völlig irrelevant, ob man die Gesetze des Reiches kennt und achtet, wenn keinerlei Konsequenzen auf eine Missachtung folgen.
Schweden betrachtet diese Versammlung daher als reine Zeitverschwednung und zieht seinen Gesandten, also mich, hiermit aus Regensburg ab.
Bengt Oxenstierna nahm seine Sachen und ging zu der grossen Tür am Ende des Raumes. Kurz bevor er sie erreicht hatte, drehte er sich noch einmal um und sagte:
Schweden entschuldigt sich schonmal für eventuelle Verstösse gegen die so achtenswerten kaiserl. Beschlüsse und Gesetze und hofft auf den selben verständnisvollen Kaiser zu treffen, dem der heuchlerische Würzburger vor wenigen Tagen begegnete.
Mit diesen Worten verschwand der Schwede aus dem Reichstag und brach wenig später in Richtung Norden auf.
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Trajan
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Ja ja, wäre Würzburg damals auf Seiten Schwedens in den Krieg eingetreten hätte Jener dort nicht solche Töne von sich gegeben.
Meinte von Echter zu einem seiner Begleiter der als Schriftführer fungierte und nickte dem Schweden hinter her.
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- Al. I. Cuza
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Imperativ
Nachdem eine Woge der Lächerlichkeit einmal mehr quer durch den Saal gezogen war, erhob sich der Graf Heinrich von Groeben und lenkte die Aufmerksamkeit auf die wohl in letzter Zeit einzig wirklich wichtige Frage.
"Wie der Kurpfälzer schon anmerkte, was geschieht nun mit der vakanten Kurwürde des Kölners?"
"Wie der Kurpfälzer schon anmerkte, was geschieht nun mit der vakanten Kurwürde des Kölners?"
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"Der gute Mann meint wohl eher die Verleihung der vakanten Kurwürde an einen anderen Fürsten des Reiches." Warf Herzog Wallenstein dem sächsischen Vertreter entgegen.
"Nun an, werter Graf von Groeben, sicherlich wüsstet Ihr schon einen geeigneten Fürsten, welchem diese Kurwürde gut zu Gesicht stünde, oder? Das sie neu vergeben werden sollte steht außer Frage, doch an wen?
Wir bitten daher jedweden Fürsten - natürlich nur jene ohne Kurwürde - sich ob ihrer Eignung diesbezüglich zu Wort zu melden.
Dies wären nach derzeitigem Stande der Herzog von Savoyen, der Herzog von Mecklenburg, der Landgraf von Hessen, als auch der Herzog von Württemberg."
"Nun an, werter Graf von Groeben, sicherlich wüsstet Ihr schon einen geeigneten Fürsten, welchem diese Kurwürde gut zu Gesicht stünde, oder? Das sie neu vergeben werden sollte steht außer Frage, doch an wen?
Wir bitten daher jedweden Fürsten - natürlich nur jene ohne Kurwürde - sich ob ihrer Eignung diesbezüglich zu Wort zu melden.
Dies wären nach derzeitigem Stande der Herzog von Savoyen, der Herzog von Mecklenburg, der Landgraf von Hessen, als auch der Herzog von Württemberg."
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Der brandenburgische Gesandte erhob sich erneut und wandte sich an den Prinzipalkommissar:
"Nun ist schon ein Monat seit dem hinterhältigen Angriff vergangen und noch immer hat der Kaiser kein Urteil über Würzburg gesprochen. Wann geschieht dies?"
"Nun ist schon ein Monat seit dem hinterhältigen Angriff vergangen und noch immer hat der Kaiser kein Urteil über Würzburg gesprochen. Wann geschieht dies?"
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
Vertrauter des Kaisers
One Vision! One Purpose! Peace through Power!
Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach!
In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
- Al. I. Cuza
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- Silkow
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Der Gesandte Badens erhob sich von seinem Stuhle.
"Meine Herren, da es um die Verleihung der vakanten Kurwürde geht, möchte ich an dieser Stelle den Markgrafen von Baden in Erinnerung bringen.
Dieser hat sich nicht nur in den Türkenkriegen, die ihm seinen Spitznamen verliehen, um die Sicherheit des Reiches verdient gemacht, er führte auch seinerzeit im Pfälzischen Erbfolgekrieg kaiserliche Truppen siegreich gegen die Welschen. Und auch im gegenwärtigen Konflikt kämpfte er heldenmütig, als er mit seiner kleinen Armee den ersten Ansturm der Franzosen auffing und denen schwere Verluste beibrachte.
Ich darf an dieser Stelle vermelden, daß er gegenwärtig noch seine schweren Wunden auskuriert, jedoch mit dankbarer Rührung von der Befreiung seiner Heimat durch seine edlen Verbündeten hörte. 'Hat das Reich sich endlich einmal doch gemeinsam erhoben, um den Franzmännern die Ärsche zu versohlen! Ich wusste, auf die Jungens ist Verlaß..' hat er wörtlich ausgerufen, man verzeihe ihm die Ausdrucksweise.
Auch künftig wird er sicher wieder in der ersten Reihe des Kampfes neben seinen bayrischen, pfälzischen, württembergischen und würzburgschen Brüdern stehen, sobald er in die Heimat zurückgekehrt ist.
Meine Herren, ich plädiere für die Verleihung der Kurwürde an den Markgrafen von Baden!"
"Meine Herren, da es um die Verleihung der vakanten Kurwürde geht, möchte ich an dieser Stelle den Markgrafen von Baden in Erinnerung bringen.
Dieser hat sich nicht nur in den Türkenkriegen, die ihm seinen Spitznamen verliehen, um die Sicherheit des Reiches verdient gemacht, er führte auch seinerzeit im Pfälzischen Erbfolgekrieg kaiserliche Truppen siegreich gegen die Welschen. Und auch im gegenwärtigen Konflikt kämpfte er heldenmütig, als er mit seiner kleinen Armee den ersten Ansturm der Franzosen auffing und denen schwere Verluste beibrachte.
Ich darf an dieser Stelle vermelden, daß er gegenwärtig noch seine schweren Wunden auskuriert, jedoch mit dankbarer Rührung von der Befreiung seiner Heimat durch seine edlen Verbündeten hörte. 'Hat das Reich sich endlich einmal doch gemeinsam erhoben, um den Franzmännern die Ärsche zu versohlen! Ich wusste, auf die Jungens ist Verlaß..' hat er wörtlich ausgerufen, man verzeihe ihm die Ausdrucksweise.
Auch künftig wird er sicher wieder in der ersten Reihe des Kampfes neben seinen bayrischen, pfälzischen, württembergischen und würzburgschen Brüdern stehen, sobald er in die Heimat zurückgekehrt ist.
Meine Herren, ich plädiere für die Verleihung der Kurwürde an den Markgrafen von Baden!"