RP: Kurfürstentum Hessen-Kassel
Moderator: Silkow
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Hesse
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Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich

...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Hesse
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Trajan
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Der Gesandte Würzburgs lächelte als er den unterschriebenen Vertrag zurück erhielt, dankte dem Landgrafen und meinte.
Der Fürstbischof wird über den Vertrag zwischen unser beider Länder höchst zufireden sein. Und zog sich zurück.
Der Fürstbischof wird über den Vertrag zwischen unser beider Länder höchst zufireden sein. Und zog sich zurück.
Orden des Forums: BBO, SBO, OFO, KK, OFO-II, OFO-V, RK/KK, VO
Bierkönig von Ochsenfurt AD 2004
Durch Gottes Gnaden und Unseren Gaumen
Durch Gottes Gnaden und Unseren Gaumen
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Hesse
Der Landgraf saß in seinem Arbeitszimmer und grübelte über Landkarten nach. Die neuen Nachrichten vom Reichstag, mit der neuen Reichsverfassung und der Ernennung des hessischen Gesandten zum Beisitzer des Reichsgerichts, hatte den Groll des Landgrafen gegen den Kaiser abflauen lassen. Anscheinend war der Kaiser bereit für alle Reichsfürsten zu handeln.
Dagegen zeigte sich der Landgraf über den erneuten Ausbruch des Krieges zwischen Frankreich und Österreich besorgt. Gerade in dem Moment, als der Kaiser im Reich für Frieden gesorgt hatte. Fraglich war nun für den Landgrafen, inwieweit die Bedrohung des Reichslandes durch eine ausländische Macht gewertet werden sollte.
Der Landgraf grübelte.....
Dagegen zeigte sich der Landgraf über den erneuten Ausbruch des Krieges zwischen Frankreich und Österreich besorgt. Gerade in dem Moment, als der Kaiser im Reich für Frieden gesorgt hatte. Fraglich war nun für den Landgrafen, inwieweit die Bedrohung des Reichslandes durch eine ausländische Macht gewertet werden sollte.
Der Landgraf grübelte.....
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Hesse
Landgraf Karl lustwandelte im Garten seines Schlosses. Schlosses, das war in diesen Tagen ein Hasswort für den Landgraf. Sein Archtiekt Giovanni Francesco Guerniero hatte ihm mitgeteilt, daß das Bauende des Schlosses voraussichtlich noch 9 Jahre dauern würde. Verzögerung bei den Steinmetzen und den Zimmerleuten führte der Archtiekt ins Feld, aber der baulustige Landgraf grollte deswegen schon mehrere Tage.
Die Nachrichten von seinem Gesandten Heinrich von Haun am Reichstag waren dagegen durchweg positiv. Heinrich schien seine Arbeit ordentlich zu machen und seine Vorschläge bezüglich der Krise um Anhalt waren auch entsprechend aktzeptiert worden. Dennoch fragte sich der Landgraf, welche Entscheidung nun in dieser Sache fallen würde.
Die Nachrichten von seinem Gesandten Heinrich von Haun am Reichstag waren dagegen durchweg positiv. Heinrich schien seine Arbeit ordentlich zu machen und seine Vorschläge bezüglich der Krise um Anhalt waren auch entsprechend aktzeptiert worden. Dennoch fragte sich der Landgraf, welche Entscheidung nun in dieser Sache fallen würde.
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Hesse
In einer eiligen Depesche informierte Heinrich von Haun seinen Herren über die Entscheidung des Reichsgerichts. Anscheinend wurde nach zähen Verhandlungen eine Verwaltung der Provinz Anhalt bis zum dauerhaften Friedensschluß zwischen den Konfliktparteien durch die Landgrafschaft Hessen zugestimmt.
Karl zeigte sich angesichts der Nachricht erfreut. Während des Abendmahls sagte er zu seiner Gattin:
"Mausespatz, habt Ihr schon die Nachricht über die Verwaltung Anhalts durch die Landgrafschaft vernommen?"
"Ja, mein Hasenpfötchen, wir haben das schon durch unsere Zofe mitbekommen. Was gedenkt Ihr nun zu tun?"
"Ach, mein Schmusekätzchen, wir werden Truppen nach Anhalt entsenden und die Verwaltung dort übernehmen. Die protestantische Bevölkerung wird diesen friedlichen Akt sicherlich erfreuen. Damit dürfte das Konfliktpotenzial zwischen den Kriegsparteien und diese Affäre um Anhalt endgültig erledigt sein. Von nun an dürfte in Anhalt Frieden herrschen."
Die Landgräfin seuftze: "Karlchen, ich mag es wenn Ihr so...so...so staatsmännisch sprecht."
Sie kicherte und warf ihrem Gatten einen Kuß zu. Karl schickte mit einer Handbewegung alle Diener aus dem Saal.
Karl zeigte sich angesichts der Nachricht erfreut. Während des Abendmahls sagte er zu seiner Gattin:
"Mausespatz, habt Ihr schon die Nachricht über die Verwaltung Anhalts durch die Landgrafschaft vernommen?"
"Ja, mein Hasenpfötchen, wir haben das schon durch unsere Zofe mitbekommen. Was gedenkt Ihr nun zu tun?"
"Ach, mein Schmusekätzchen, wir werden Truppen nach Anhalt entsenden und die Verwaltung dort übernehmen. Die protestantische Bevölkerung wird diesen friedlichen Akt sicherlich erfreuen. Damit dürfte das Konfliktpotenzial zwischen den Kriegsparteien und diese Affäre um Anhalt endgültig erledigt sein. Von nun an dürfte in Anhalt Frieden herrschen."
Die Landgräfin seuftze: "Karlchen, ich mag es wenn Ihr so...so...so staatsmännisch sprecht."
Sie kicherte und warf ihrem Gatten einen Kuß zu. Karl schickte mit einer Handbewegung alle Diener aus dem Saal.
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Hesse
Mit einem großen Seufzer empfing der Landgraf erneut eine Depesche aus Regensburg. Er schüttelte den Kopf, als er die Worte von Heinrich von Haun ließ. Hatte er doch anfangs die schönen Abendstunden mit seiner Gattin genoßen, war er nun wieder in dem Umstand, Politik zu machen.
So rappelte sich der Landgraf auf und ging rasch im Nachtgewand vom Schlafgemach in sein Arbeitszimmer. Dort empfing er seinen militärischen Adjutanten. Nach einer kurzen Einweisung in die momentane politische Situation:
"Also, ich möchte das Ihr die Truppen diesen Monat für den umgehenden Einmarsch nach Anhalt bereit macht. Dies wird kein Feldzug und wir werden keine der Konfliktparteien attackieren. Bleuen sie Ihren Soldaten ein, daß sie lediglich zum Selbstschutz und zur Erhaltung der Sicherheit und Ordnung ihre Waffen einsetzen sollen! Wir wollen keinen Zwischenfall wie beim Würzburger", brummte der Landgraf. Dann setzte er fort:
"Wir werden die Bevölkerung Anhalts zuvorkommend behandeln. Sie sind unsere Gastgeber! Keine Plünderungen oder Übergriffe. Es sind rechtschaffende Leute, die schon genug erdulden mußten. Denkt an unser Edikt über Kriegsflüchtlinge. Die Versorgung der Truppen übernehmen wir von Hessen, bis in Anhalt entsprechend eine Versorgung ohne Schaden der Bevölkerung sichergestellt wird. Der ortsansässige Landadel, das Bürgertum und die Beamten werden sicherlich mit unseren Truppen zusammenarbeiten. Macht Euch die Anhalter zu Freunden!
Wenn wir hier eine ordentliche und friedliche Mission vorweisen, könnte diese Methode der Konfliktbehebung richtungsweisend sein."
Dann entließ er den Adjutanten fürs erste und schlurfte zurück in sein Schlafgemach. Damit war die Übernahme der Verwaltung Anhalts in Gang gebracht. Weitere Details kann man später noch klären, dachte sich der Landgraf als er sich an sein Weib kuschelte und so in den Schlaf der Gerechten entschwand.
So rappelte sich der Landgraf auf und ging rasch im Nachtgewand vom Schlafgemach in sein Arbeitszimmer. Dort empfing er seinen militärischen Adjutanten. Nach einer kurzen Einweisung in die momentane politische Situation:
"Also, ich möchte das Ihr die Truppen diesen Monat für den umgehenden Einmarsch nach Anhalt bereit macht. Dies wird kein Feldzug und wir werden keine der Konfliktparteien attackieren. Bleuen sie Ihren Soldaten ein, daß sie lediglich zum Selbstschutz und zur Erhaltung der Sicherheit und Ordnung ihre Waffen einsetzen sollen! Wir wollen keinen Zwischenfall wie beim Würzburger", brummte der Landgraf. Dann setzte er fort:
"Wir werden die Bevölkerung Anhalts zuvorkommend behandeln. Sie sind unsere Gastgeber! Keine Plünderungen oder Übergriffe. Es sind rechtschaffende Leute, die schon genug erdulden mußten. Denkt an unser Edikt über Kriegsflüchtlinge. Die Versorgung der Truppen übernehmen wir von Hessen, bis in Anhalt entsprechend eine Versorgung ohne Schaden der Bevölkerung sichergestellt wird. Der ortsansässige Landadel, das Bürgertum und die Beamten werden sicherlich mit unseren Truppen zusammenarbeiten. Macht Euch die Anhalter zu Freunden!
Wenn wir hier eine ordentliche und friedliche Mission vorweisen, könnte diese Methode der Konfliktbehebung richtungsweisend sein."
Dann entließ er den Adjutanten fürs erste und schlurfte zurück in sein Schlafgemach. Damit war die Übernahme der Verwaltung Anhalts in Gang gebracht. Weitere Details kann man später noch klären, dachte sich der Landgraf als er sich an sein Weib kuschelte und so in den Schlaf der Gerechten entschwand.
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Hesse
Der Adjutant des Landgrafen fragte am Hofe nach, inwieweit der geplante Einmarsch in Anhalt angesichts der neuen Lage immer noch erfolgen solle.
Der Landgraf antwortete brummelnd:
"Es gibt keine neue Lage. Gemäß dem Reichstag sollen wir zur Friedensstiftung in Anhalt einmarschieren, um dort den Frieden für die Bevölkerung zu sichern. Wer weiß, was nächsten Monat wieder für neue Kapriolen geschlagen werden!
Solange es keinen dauerhaften Frieden gibt, der vom Reichstag bestätigt wird, bleibt alles beim momentanen Plan.
Und überhaupt! Wenn man diesen seltsamen Friedensvertrag liest, der von "Missverständnissen" spricht, dann möchte ich nicht in der Haut eines der Kurfürsten stecken. Man stelle sich vor, welche Hasstriaden und welche Argumente im Laufe des Konfliktes von beiden Seiten gegeneinander vorgeworfen wurden. Und nun soll es sich um "Missverständnisse" handeln?
Sicherlich war es wohl ein Missverständnis, daß Würzburger Truppen auf dem Gebiet von Anhalt das Feuer auf hannoversche Truppen eröffnen. Aber wir glauben kaum, daß Hannover seine Truppen "versehentlich" nach Anhalt geschickt hat. Vielmehr wurde doch immer beteuert die Bevölkerung von Anhalt aus dem Joch des Konvertiten zu befreien?
Mit diesem Frieden haben sich beide Seiten lächerlich gemacht und von einem ernsthaften Frieden kann man da nicht sprechen! Unsere Pflicht ist die Sicherung eines dauerhaften Friedens. Wenn der Reichstag feststellt, daß unsere "Friedenstruppe" nicht mehr notwendig ist, dann rücken wir wieder ab! Also bereiten sie weiter den Einmarsch vor!"
Der Landgraf antwortete brummelnd:
"Es gibt keine neue Lage. Gemäß dem Reichstag sollen wir zur Friedensstiftung in Anhalt einmarschieren, um dort den Frieden für die Bevölkerung zu sichern. Wer weiß, was nächsten Monat wieder für neue Kapriolen geschlagen werden!
Solange es keinen dauerhaften Frieden gibt, der vom Reichstag bestätigt wird, bleibt alles beim momentanen Plan.
Und überhaupt! Wenn man diesen seltsamen Friedensvertrag liest, der von "Missverständnissen" spricht, dann möchte ich nicht in der Haut eines der Kurfürsten stecken. Man stelle sich vor, welche Hasstriaden und welche Argumente im Laufe des Konfliktes von beiden Seiten gegeneinander vorgeworfen wurden. Und nun soll es sich um "Missverständnisse" handeln?
Sicherlich war es wohl ein Missverständnis, daß Würzburger Truppen auf dem Gebiet von Anhalt das Feuer auf hannoversche Truppen eröffnen. Aber wir glauben kaum, daß Hannover seine Truppen "versehentlich" nach Anhalt geschickt hat. Vielmehr wurde doch immer beteuert die Bevölkerung von Anhalt aus dem Joch des Konvertiten zu befreien?
Mit diesem Frieden haben sich beide Seiten lächerlich gemacht und von einem ernsthaften Frieden kann man da nicht sprechen! Unsere Pflicht ist die Sicherung eines dauerhaften Friedens. Wenn der Reichstag feststellt, daß unsere "Friedenstruppe" nicht mehr notwendig ist, dann rücken wir wieder ab! Also bereiten sie weiter den Einmarsch vor!"
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Hesse
Die neuen Berichte über die politischen Entwicklungen kamen am Hof zu Kassel an.
Der Landgraf saß gerade zum Porträt, als ihn sein Kanzler um eine Einschätzung der Lage bat:
"Wohlan, der Franzosenkönig scheint nun aus seinem Schneckenhaus auszubrechen und endlich seine wahre Natur zu zeigen. Die Beteuerungen, daß man keine Reichslande erobern wolle, sind damit wohl passé. Man kann es nennen wie man will, aber Baden direkt zu einer Vasallierung zu pressen....",
der Landgraf hob die Augenbraue und lächelte verschmitzt und wurde dann wieder ernster, "...eine verwegene Idee. Aber wir werden uns natürlich nach dem Reichstag richten und verurteilen diese Offensive zutiefst. Sobald es uns möglich ist, werden wir auch entsprechende Schritte unternehmen."
Der Kanzler hakte nach:
"Und Köln?"
"Der Dompfaffe hat nun bekommen, was er verdient. Durch seine Hasstriaden, seine seltsamen Loyalitätsschwankungen und diese ständigen geistigen Aussetzer. Da muß man sich nicht wundern, wenn der Kaiser jede Vertragslücke ausnutzt, um so einen eifrigen Gottesmann in seine Schranken zu weisen. Wir haben nichts übrig für einen katholischen Bischof, von daher unterstützen wir die Reichsacht, ebenso finden wir es bedauerlich, daß der Würzburger Bischof ebenfalls dem Krieg verfallen scheint. Anscheinend haben die diese geistlichen Fürsten wenig von ihrer eigenen Lehre aufgesogen. Vielleicht wäre es der richtige Zeitpunkt, alle Bistümer in weltliche Herrschaften umzuwandeln, so daß sich die Pfaffen und Bischöfe wieder mehr ihren Schäfchen widmen könnten und nicht dem Krieg und der Politik!"
Der Landgraf saß gerade zum Porträt, als ihn sein Kanzler um eine Einschätzung der Lage bat:
"Wohlan, der Franzosenkönig scheint nun aus seinem Schneckenhaus auszubrechen und endlich seine wahre Natur zu zeigen. Die Beteuerungen, daß man keine Reichslande erobern wolle, sind damit wohl passé. Man kann es nennen wie man will, aber Baden direkt zu einer Vasallierung zu pressen....",
der Landgraf hob die Augenbraue und lächelte verschmitzt und wurde dann wieder ernster, "...eine verwegene Idee. Aber wir werden uns natürlich nach dem Reichstag richten und verurteilen diese Offensive zutiefst. Sobald es uns möglich ist, werden wir auch entsprechende Schritte unternehmen."
Der Kanzler hakte nach:
"Und Köln?"
"Der Dompfaffe hat nun bekommen, was er verdient. Durch seine Hasstriaden, seine seltsamen Loyalitätsschwankungen und diese ständigen geistigen Aussetzer. Da muß man sich nicht wundern, wenn der Kaiser jede Vertragslücke ausnutzt, um so einen eifrigen Gottesmann in seine Schranken zu weisen. Wir haben nichts übrig für einen katholischen Bischof, von daher unterstützen wir die Reichsacht, ebenso finden wir es bedauerlich, daß der Würzburger Bischof ebenfalls dem Krieg verfallen scheint. Anscheinend haben die diese geistlichen Fürsten wenig von ihrer eigenen Lehre aufgesogen. Vielleicht wäre es der richtige Zeitpunkt, alle Bistümer in weltliche Herrschaften umzuwandeln, so daß sich die Pfaffen und Bischöfe wieder mehr ihren Schäfchen widmen könnten und nicht dem Krieg und der Politik!"
- Al. I. Cuza
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Hesse
Der Landgraf wurde vom Kanzler darauf hingewiesen, daß der sächsische Gesandte Audienz wünschte. Karl brach die Sitzung für das neue landgräfliche Porträt ab und ließ den sächsichen Gesandten in den Thronsaal führen:
"Werter Lothar Brunn, was liegt Euch denn auf dem Herzen? Womit können wir Euch dienen?"
"Werter Lothar Brunn, was liegt Euch denn auf dem Herzen? Womit können wir Euch dienen?"
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Hesse
- Al. I. Cuza
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Hesse
Der Landgraf lächelete großmutig:
"Wir danken Euch für die freundlichen Worte und Eure Gastfreundschaft. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Bevölkerung von Anhalt vor dem Krieg zu schützen und den Aufenthalt unserer Truppen reibungslos zu gestalten.
Zwar scheinen vorerst die Waffen zwischen Euch und Hannover zu ruhen, aber die momentane Entwicklung scheint ja nicht gerade vom Frieden geprägt zu sein.
Demzufolge werden wir unsere Mission in Anhalt fortsetzen, bis der Reichstag einen neuen Beschluß fast. Wir hoffen auf Euer Verständnis."
"Wir danken Euch für die freundlichen Worte und Eure Gastfreundschaft. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Bevölkerung von Anhalt vor dem Krieg zu schützen und den Aufenthalt unserer Truppen reibungslos zu gestalten.
Zwar scheinen vorerst die Waffen zwischen Euch und Hannover zu ruhen, aber die momentane Entwicklung scheint ja nicht gerade vom Frieden geprägt zu sein.
Demzufolge werden wir unsere Mission in Anhalt fortsetzen, bis der Reichstag einen neuen Beschluß fast. Wir hoffen auf Euer Verständnis."
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Hesse
Der Landgraf nickte:
"Wir haben veranlaßt, daß sich unsere Truppen als ordentliche Gäste benehmen und die Gastfreundschaft der Anhaltiner nicht unnötig strapazieren.
Aber entschuldigt mich nun, werter Brunn, wir werden uns an der Spitze unserer Regimenter nach Anhalt begeben."
Sprachs und schon war der Landgraf aus dem Thronsaal geeilt. In Windeseile zog er sich seine Felduniform an und huschte in die landgräfliche Kutsche, die mit einer kleinen Entourage bereits vor dem Palais wartete.
Die Kutsche des Landgrafen zischte regelrecht über die hessischen Täler, Berge und Felder und erreichte die beiden hessischen Infanterieregimenter "Landgräfliche Jäger" und "Landgräfliche Füsiliere" an der Grenze zu Anhalt. Der Landgraf verließ seine Kutsche uns stieg schwerfällig auf den gesattelten, schwarzen Hengst. Die Infanteristen entfernten auf Befehl des Landgrafen die Schlagbäume zu Anhalt und unter dem Jubel seiner Truppen marschierten die Hessen über die Grenze nach Anhalt.
Mit hessischer Marschmusik zogen die Soldaten von Ort zu Ort. Mit einer prächtigen Parade wurde der Einmarsch der hessischen Truppen schließlich in Dessau beendet.
In einer kurzen Ansprache an die Bevölkerung von Anhalt und die Bürger von Dessau rief der Landgraf die Befriedung und Religionsfreiheit in Anhalt aus. Die hessischen Regimenter begaben sich nun in ihre Stellungen in der Provinz und die Verwaltung wurde unter hessischer Oberaufsicht geführt.
Die "Übernahme" Anhalts schien reibungslos abgelaufen zu sein, wohl auch weil die hannoverischen Truppen zügig und ohne Schwierigkeiten abmarschiert waren.
"Wir haben veranlaßt, daß sich unsere Truppen als ordentliche Gäste benehmen und die Gastfreundschaft der Anhaltiner nicht unnötig strapazieren.
Aber entschuldigt mich nun, werter Brunn, wir werden uns an der Spitze unserer Regimenter nach Anhalt begeben."
Sprachs und schon war der Landgraf aus dem Thronsaal geeilt. In Windeseile zog er sich seine Felduniform an und huschte in die landgräfliche Kutsche, die mit einer kleinen Entourage bereits vor dem Palais wartete.
Die Kutsche des Landgrafen zischte regelrecht über die hessischen Täler, Berge und Felder und erreichte die beiden hessischen Infanterieregimenter "Landgräfliche Jäger" und "Landgräfliche Füsiliere" an der Grenze zu Anhalt. Der Landgraf verließ seine Kutsche uns stieg schwerfällig auf den gesattelten, schwarzen Hengst. Die Infanteristen entfernten auf Befehl des Landgrafen die Schlagbäume zu Anhalt und unter dem Jubel seiner Truppen marschierten die Hessen über die Grenze nach Anhalt.
Mit hessischer Marschmusik zogen die Soldaten von Ort zu Ort. Mit einer prächtigen Parade wurde der Einmarsch der hessischen Truppen schließlich in Dessau beendet.
In einer kurzen Ansprache an die Bevölkerung von Anhalt und die Bürger von Dessau rief der Landgraf die Befriedung und Religionsfreiheit in Anhalt aus. Die hessischen Regimenter begaben sich nun in ihre Stellungen in der Provinz und die Verwaltung wurde unter hessischer Oberaufsicht geführt.
Die "Übernahme" Anhalts schien reibungslos abgelaufen zu sein, wohl auch weil die hannoverischen Truppen zügig und ohne Schwierigkeiten abmarschiert waren.
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Hesse
In seinem provisorischen Feldlager im Rathaus von Dessau erhielt der Landgraf neuste Informationen von der Schlacht um Berlin. Eine schwarz gekleidete Person stand neben dem Landgrafen und erwartete seine Befehle:
"Verflucht! Was hat dieser Mecklenburger nun wieder gemacht. Sicherlich ist es wünschenswert, wenn er unseren protestantischen Landesfürsten beistehen möchte und den Überfälle der fränkisch-sächsichen Koalition auf Berlin vereiteln möchte, aber so etwas zu unternehmen, ohne seine Bündnisgenossen zu informieren, grenzt an Verrat der Deutschen Union.
Reitet sofort nach Mecklenburg! Übergebt dem Mecklenburger diese Depesche.
Dann informiert Eure Kameraden, daß vielleicht eine seltsame, katholische Gestalt durch unsere Lande reist. Ihr wißt schon, wenn wir meinen.
Wir möchten strengste Grenzkontrollen! Sollte dieser vogelfreie Pfaffe es wagen, einen Schritt auf hessischen Boden zu werfen oder einen Schritt durch Anhalt zu kommen, dann möchte wir ihn dingfest haben!"
Die schwarz gekleidete Person lächelte verschmitzt und grüßte lässig. Dann ritt er aus der Stadt hinaus, um seine Missionen zu erfüllen.
"Verflucht! Was hat dieser Mecklenburger nun wieder gemacht. Sicherlich ist es wünschenswert, wenn er unseren protestantischen Landesfürsten beistehen möchte und den Überfälle der fränkisch-sächsichen Koalition auf Berlin vereiteln möchte, aber so etwas zu unternehmen, ohne seine Bündnisgenossen zu informieren, grenzt an Verrat der Deutschen Union.
Reitet sofort nach Mecklenburg! Übergebt dem Mecklenburger diese Depesche.
Dann informiert Eure Kameraden, daß vielleicht eine seltsame, katholische Gestalt durch unsere Lande reist. Ihr wißt schon, wenn wir meinen.
Wir möchten strengste Grenzkontrollen! Sollte dieser vogelfreie Pfaffe es wagen, einen Schritt auf hessischen Boden zu werfen oder einen Schritt durch Anhalt zu kommen, dann möchte wir ihn dingfest haben!"
Die schwarz gekleidete Person lächelte verschmitzt und grüßte lässig. Dann ritt er aus der Stadt hinaus, um seine Missionen zu erfüllen.
- General Wallenstein
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Kaiserlicher Erlass
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Hesse
Der Landgraf erfuhr mitten in einer Lagebesprechung zu einem Manöver im Rathaus von Dessau von dem kaiserlichen Erlass und den Vorgängen auf dem Reichstag.
Auch wurde er heute durch seine Informanten über einen Irrtum im Zusammenhang mit der Schlacht um Berlin aufgeklärt.
"Der kaiserliche Erlass ist wohle in notwendiges Mittel, um die Franzosengefahr fürs Reich endgültig zu beseitigen.", sagte der Landgraf zu seinem Adjutanten,"Dieser Irrtum über Berichte von mecklenburgischen Truppen in Berlin wird einige meiner Mannen noch teuer zu stehen kommen. Beinahe hätten wir harsche Methoden empfohlen.
Und dieser Dompfaffe aus Köln mit seinen Lakaien scheint nun endlich ein Ende gefunden zu haben. Das Reichsgerichts wird über ihn entscheiden. Aber beschäftigen wir uns nun mit Manövern hier in Anhalt."
Dann beugte sich der Landgraf über eine Karte Anhalts und besprach mit seinem Adjutanten die anstehenden Truppenbewegungen.
Auch wurde er heute durch seine Informanten über einen Irrtum im Zusammenhang mit der Schlacht um Berlin aufgeklärt.
"Der kaiserliche Erlass ist wohle in notwendiges Mittel, um die Franzosengefahr fürs Reich endgültig zu beseitigen.", sagte der Landgraf zu seinem Adjutanten,"Dieser Irrtum über Berichte von mecklenburgischen Truppen in Berlin wird einige meiner Mannen noch teuer zu stehen kommen. Beinahe hätten wir harsche Methoden empfohlen.
Und dieser Dompfaffe aus Köln mit seinen Lakaien scheint nun endlich ein Ende gefunden zu haben. Das Reichsgerichts wird über ihn entscheiden. Aber beschäftigen wir uns nun mit Manövern hier in Anhalt."
Dann beugte sich der Landgraf über eine Karte Anhalts und besprach mit seinem Adjutanten die anstehenden Truppenbewegungen.