RTW 1.5 BareBones 6.0 2ter Versuch ...

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Beitrag von TMl »

TMl

RTW 1.5 BareBones 6.0 2ter Versuch ...

Vorwort

So wie im ersten Thread geschrieben, fange ich die Seleukiden, mit BareBones Mod 6.0, auf schwer/schwer neu an, da normal/normal zu einfach war.
Diesmal aber nicht mit 3 Families, sondern mit UnifiedRome ...

TMl der motivierte Neuanfanger :) ...

Beitrag von TMl »

TMl

Wieder schreiben wir das Jahr 280v.C. ...
Nach dem sich, nach dem Tod Seleukos I. Nikator, die Reste des Reich stabilisiert hatten, laß Antiochus, der 60 Jahre alte Nachfolger Seleukos I., die Berichte über die verbliebenen Provinzen und Streitkräfte. Daraufhin sagte er zu Aristarchus, dem Erben des Reiches, "Alles versinkt im Chaos und ich fürchte , daß ich mit meinen 60 Jahren der Lage nicht mehr Herr werde, aber dennoch werde ich es mit all meiner verbliebenen Kraft versuchen".
Als erstes legte Antiochus die Haupstadt nach Antioch ...

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und es hatte gar nichts damit zu tun, wie viele behaupteten, daß er Antiochus hieß, sondern das Antioch im Zentrum des verbliebenen Reiches lag und eine zentrale Kontrolle die Verwaltung sehr viel effizienter machen sollte.

Als nächstes Befahl er die Zentrierung der Armeen, im Ostreich bei Babylon und im Mittelreich bei Antioch, was die Verteidigung und auch die Eroberung leichten machen sollte.

Winter 280v.C.
Vordringlich war die Rückeroberung der abtrünnigen Provinzen und die damit einhergehende Besetzung der Verwaltungsstädte.
Daher machte sich Antiochus, von Babylon aus, auf den Weg nach Süden ...

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und Demetrius auf den Weg nach Osten ...

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Sommer 279v.C.
Demetrius erreichte die Stadt Palmyra und griff sie sofort an.
Die Taktik, wenn mann von solcher sprechen kann, war recht simpel, alles was da ist immer feste druff und demzufolge waren die Verluste doch recht hoch ...

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Antiochus erreichte Dumatha und griff sie an, mit eben der selben Taktik, nur das diesmal die Verluste noch höher waren.
Daher gab Antiochus den Befehl, von nun an soll es mit mehr Taktik versucht werden, da sich das Reich solche Verluste nicht leisten könne.

Als dann Demetrius die Stadt Dumaetha erreichte, war der Befehl schon überbracht und ein Versuch der Umsetzung gestartet. Mann könnte sogar behaupten das die Versuch erfogreich war ...

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aber das kommt natürlich auf den Standpunkt an und Antiochus schwieg dazu, aber sein Gesicht sprach in dieser Sache Bände.

wird fortgesetzt ...

Beitrag von TMl »

TMl

Winter 279v.C.
Die Unglücklichkeit der Stadt Babylon, da mann ihr den Haupstadtstatus entzogen hat, nahm zu und die Bürger probten den Aufstand. Einige der Garnisionssoldaten kamen dabei ums Leben und es wurden Gebäude beschädigt, aber nachdem die Garnision fast 2000 der Aufständigen tötete, gaben sie endlich wieder Ruhe.

Sommer 278v.C.

VERRAT

Ein Bote überbrachte Antiochus folgende Nachricht ...

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Er erwiderte darauf hin "Und sowas ausgerechnet von unseren Verbündeten. Gibt es denn keine Ehre in diesen Zeiten mehr?"

Demetrius machte sich, von Dumaetha aus, nach Südwesten auf, denn ein reisender Händler berichtete ihm von einer Stadt, tief in der Wüste.

Niederlage ...

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die Stadt Ninive, einschließlich der Provinz Assyria, ist verloren. Wenngleich es auch unmöglich gewesen ist sie zu halten, da die Garnision nur für die Ordnungserhaltung gerüstet war und Antiochus nicht damit gerechnet hat, daß die Verbündeten ohne Warnung angreifen.

Ein paar Wochen später trat ein parthischer Diplomat an Antiochus heran, der unerwarteter Weise einen Waffenstillstand anbot. Antiochus sagte zu ihm "Bring deinem Herrn eine Botschaft, wir werden niemals seinen Verrat vergessen, noch ihm verzeien, aber wir werden dem Waffenstillstand zustimmen, wenn er uns die Provinz Assyria zurück gibt, die er auf so hinterhältige Weise okupiert hatte!"
Antiochus war fest davon überzeugt, daß die Parther dem niemals zustimmen würden und es war ihm eigentlich auch egal, denn er hatte schon längst mit den Kriegsvorbereitungen angefangen. Um so erstaunter sah sein Gesichtsausdruck aus, nachdem er die Botschaft mit der Übergabe der Provinz erhielt ...

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"Wie dem auch sei," meinte Antiochus, " diese Hunde haben sich das letzte mal als Verräter herausgestellt, ich werde diese Barbaren unterwerfen."
Und ein breites Grinsen zog sich fast über sein gesammtes Gesicht.

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Sommer 277v.C.
Auf dem Weg zur Stadt Susa, wurde er in seinem Streben sehr bestärkt, denn eine kleine Armee der Parther ist in die Provinz Babylonia eingedrungen.
Da er nun einen weiteren legitimen Grund hatte, erklärte er umgehend den Parthern den Krieg und griff die kleine Armee an.
Hier zeigte sich die Überlegenheit der "neuen verlustärmeren Taktik" in ihrer ganzen Herrlichkeit. So konnte bei nur 3 Mann Verlust, die gesamte kleine Armee mit 337 Mann aufgerieben werden. Wieder sprach Antiochus Gesicht Bände, aber diesmal der Freude über diesen monumentalen Fortschritt seiner neuen Taktik.
Nach diesem motivierenden Sieg, griff er sogleich die Stadt Susa an, aber angesichts der taktischen Möglichkeiten, in der Enge einer Kleinstadt, wollte Antiochus nicht so recht zufrieden sein, was das Schlachtergebnis betraf ...

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Antiochus stellte sich auf den Marktplatz und rief "Widerstand ist zwecklos" und ein metallisches Schimmern umgab ihn, daraufhin er die Tötung von 3800 Bürgern befahl, um selbigen zu brechen. Der Tempel der falschen Götter wurde geplündert, sowie niedergebrannt und ein Tempel der wahren Götter in Auftrag gegeben.
Der Sommer neigte sich langsam dem Ende zu, als Antiochus plötzlich erkrankte und nach wenigen Tagen in Susa verstarb. Aristarchus, der bei seinem Ende an seinem Bett stand, wiederholte die letzten Worte des Antiochus, vor seinen Männern. Er sagte zu ihm "Aristarchus, lass nicht zu das alles im Chaos versinkt" und er versprach es dem sterbenden Antiochus.
Um die Trauer seinem Ausdruck zu verleihen, schlug er mit seinen Männern in Susa sein Winterlager auf, was den Männern Zeit geben würde , um darüber hinwegzukommen.

Demetrius der Monate in der Wüste umhergeirrt war und den Glauben an diese Stadt, ebenso wie seine Männer, schon verloren hatte, erreichte endlich Bostra in der Provinz Nabatei.
Der Angriff der Stadt endete mit einem Sieg, aber ein sehr teuer erkaufter ...

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denn einer der fähigsten Generäle des Reiches, Alexander, fiel in dieser Schlacht und Demetrius befahl, sich an der Bevölkerung zu rächen, woraufhin 1200 der 1600 Bürger getötet wurden.
Demetrius machte sich kurz danach wieder auf den Weg nach Antioch, wo er den Befehl über die neue Armee übernehmen soll.

An anderer Stelle wurde ein Handelsvertrag und ein Kartentausch, mit einem Reich Pontus ausgehandelt.

KRIEG

Obwohl erst vor ein paar Wochen ein Vertag zwischen Pontus und den Seleukiden geschloßen wurde, fielen die pontischen Truppen in die Provinz Bithynia ein und griffen die Stadt Nicomedia an.
Auch wenn dem Hauptmann die Tötung des Generals gelang, so reichte es dennoch nicht, die in großer Überzahl angreifenden Tuppen zu schlagen, ...

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und die Provinz ging verloren. Aristarchus erwiderte nach erhalt der Botschaft, "Ein Glück das Antiochus das nicht mehr erleben mußte" und befahl umgehend, die Verstärkung der Garnision in Pergamun.

Sommer 276v.C.
Aristarchus zog weiter in das Gebiet der Parther um wenigstens hier Erfolge zu erzielen.

Eine kleine ägyptische Armee steht vor Tarsus ...

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und Aristarchus ließ Demetrius die Botschaft senden, das er sich auf einen Krieg mit den Ptolemäern einstellen muß ...


wird fortgesetzt ...

Beitrag von Gandalf der Ro »

Gandalf der Ro

Sehr schön werter TMI!
ich finde gut das Ihr nochmal angefangen habt,
das verleit dem ganzen gleich noch mehr pepp!

Auf ein Seloikidenreich das mit den Römern wetteifert!

Vene, vidi, vici!
Denn die Römer werden Euch das Leben schwer machen :)

Beitrag von TMl »

TMl

Gandalf der Ro hat geschrieben:Sehr schön werter TMI!
ich finde gut das Ihr nochmal angefangen habt,
das verleit dem ganzen gleich noch mehr pepp!

Auf ein Seloikidenreich das mit den Römern wetteifert!

Vene, vidi, vici!
Denn die Römer werden Euch das Leben schwer machen :)
Danke werter Gandalf, ja es war die richtige Entscheidung, wie ich immer wieder feststelle. Aber es sind bis Dato micht die Römer die mir das Leben schwer machen, da sind noch ein paar andere und das liebe Geld ;) ...


TMl schreibt morgen weiter :) ...

Beitrag von TMl »

TMl

Sommer 275v.C.
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre, sah Demetrius ein wenig verwundert aus, daß die Ptolemäer nicht angegriffen hatten, vor allem wenn mann bedenkt, das sie schon seit Jahren Damascus ausspionieren, auch wenn sie sicher glauben das es nicht bemerkt wurde.

Demetrius, der nun seine neue Armee übernommen hatte, zog damit nach Westen, um das Mausoleum zu erobern und gleich danach die Pontier auf eigenem Boden zu schlagen. Er wußte das er Antioch dann ungeschützt ließe, was in anbetracht der ptolemäischen Verhaltensweise in den letzten Monaten sehr riskant sei.

Aristarchus erreichte Pasargadae und blies zu Angriff ...

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Nach der Schlacht konnte mann die Ungehaltenheit Aristarchus förmlich sehen, aber er meinte nur "Diese Straßenschlachten kosten uns immer viel zu viele gute Männer und werden uns noch des Sieges berauben, denn wir können so weit weg von zu Hause, keinen Nachschub erwarten".
Womit er sicher recht hatte, aber in anbetracht der Tatsache, daß unsere Leute während der Schlachten Privatvergnügungen nachgehen, wie dieser olympische Hochspringer ...

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sei es auch kein Wunder, daß die Verluste so hoch waren.

Pontus griff wie erwartet Pergamum an. Hauptmann Amphion hielt eine äußerst motivierende Rede vor seinen Männern, in der er den Truppen die Bedeutung dieser Schlacht verständlich machte und ein fliehen oder zaudern der Tod ihrer Familien bedeutete, da die Pontier für ihre Grausamkeit gegenüber Besiegten bekannt seien.
Es war ein gemetzel, wie sie die Seleukiden noch nicht erlebt hatten ...

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und auch wenn die ganze Garnision nur aus Milizionären bestand, so war es doch ihr Heldenmut und ihre Opferbereitschaft, die diesen Sieg erst möglich machten...

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und er in die stolze Geschichte unseres Reiches eingehen wird.
Leider reichte das Geld nicht einmal um die Verluste auszugleichen und somit würde Pergamum einen erneuten angiff nicht überstehen.

Armenien sandte inzwischen einen Botschafter und es wurde ein Handelsabkommen, sowie ein Kartentausch vereinbart. Ob uns nun auch noch ein Krieg gegen dieses Volk bevorsteht bleibt abzuwarten, denn die Pontier griffen gleich danach an.

Sommer 274v.C
Demetrius erreichte die Stadt Halicarnassus und nach kurzen heftigem Kampf, war der Sieg vollbracht ...

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Das Mausoleum gehörte damit zum Reich Seleukos und die Moral der Truppe war so hoch wie nie, daher beschloß Demetrius sofort weiter nach Norden zu marschieren, um endlich den Krieg gegen Pontus auf ihrem eigenen Land zu schlagen, aber nicht bevor noch 4600 im Mausoleum zur letzten Ruhe gebettet wurden.
Auf dem Weg traf er auf eine pontische Armee unter Sygnes von Europatoria, aber es gelang ihm nicht diese zu stellen, da dieser flüchtete.

Aristarchus marschierte inzwischen weiter in parthischen Raum und drang in die Hauptprovinz Persis ein, worauf er meinte "Das sollte nun die Entscheidung
bringen, denn unsere Truppen sind des marschierens müde".
Und auf dem Weg nach Persopolis stieß er auf eine kleine Armee der Pontier welche er sogleich angriff ...

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und es war einer dieser Siege, die den Truppen wieder Mut gegeben hatten, die, da sie so fern der Heimat und in unbekannten Landen, diese immer wieder verloren.
Doch gerade wegen der Schlacht, griff Aristarchus die Stadt nicht sofort an, sondern belagerte sie.

Demetrius gelang es nun Sygnes, der aber angesichts der Bedrohung durch Demetrius, seine Armee nun mit hunderten Söldner verstärkt hatte, zu stellen.
Doch auch hier zeigte sich die Überlegenheit der "neuen Taktik", des verstorbenen Antiochus ...

*verdammt ausgerechnet bei der Schlacht habe ich das Bild vergessen :o *

Denn auch wenn die Armeen gleich stark waren, so konnten sie doch ca. 1 : 8 geschlagen werden. Leider floh Sygnes bevor er gerichtet werden konnte nach Ancyra. Demetrius wurde verdienter Weise von Aristarchus zum 6 Sternegeneral befördert und machte sich nun daran, auch wenn seine Armee nicht mehr volle Schlagkraft hatte, Sygnes nach Ancyra zu verfolgen.

Winter 274v.C.
Die verherende Niederlage des Sygnes, mußte die Pontier wohl davon überzeugt haben, daß sie sich mit der falschen Macht angelegt hatten, denn unerwarteter Weise traf ein Diplomat mit einem Waffenstillstandsangebot ein.
Auch in diesem Fall ließen wir überbringen, daß ein Waffenstillstand ebenfalls in unserem Sinne lege, wenn mann die zu unrecht okupierte Provinz Bithynia wieder zurück gäbe. Wie schon bei den Parthern, glaubte niemand so recht daran, daß Pontus darauf einginge und wiederum war das Verwundern groß, nachdem sie die Provinz wieder übergaben ...

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woraufhin gleich noch ein Handelsvertag abgeschlossen, sowie die Floskel überbracht wurde, das der Friede ewig dauere usw. usw. .

Demetrius konnte sich aber mit der neuen Situation nicht so recht anfreunden. Wieso sollte er nun, da mann die Initiative hatte und in einer militärisch günstigen Situation sei, nicht weiter vorrücken. Wieso sollte mann nicht genauso wie im Ostreich verfahren und trotz Rückgabe einen Eroberungsfeldzug starten, um endlich Ruhe an dieser Grenze zu haben.
Er konnte sich einfach nicht dazu durchringen abzurücken, schickte deshalb einen Boten zu Aristarchus, der ihm die Entscheidung abnehmen solle, und schlug vorort sein Winterlager auf.

Sommer 273v.C.
Ein bote von Aristarchus traf ein, in dem er die brikäre Lage des Ostreiches schilderte. Der Partherfeldzug kostet mehr als die dazugewonnenen Städte einbringen, Seleucia probte den Aufstand wobei 1000 Einwohner und 57 Mann der Garnision getötet wurden. Durch die kriegsbedingten leeren Kassen und der Notwendigkeit die Neuerwerbungen zu befrieden, ist ein Bau von Gebäuden, die der Lage in Seleucia, Babylon und Ninive Herr werden könnten nicht zu denken, denn schließlich kostet so ein Gebäude 7000 bis 10000. Es sieht sogar so aus, als müsse er wegen diesem Grund den Feldzug abbrechen und den Feind damit wieder Zeit geben, eine Bedrohung zu werden.
Demetrius hatte ja keine Ahnung, daß die Lage im Ostreich so brikär ist, kümmerte er sich doch nur um die Belange des Mittelreiches. So beschloß er dem Befehl zu gehorschen und nach Antioch zurück zu kehren. Dort dann seine Truppen wieder auf Sollstärke zu bringen und sie mit den neusten Waffen auszurüsten.

Nach monatelanger Belagerung ergab sich Persopolis kampflos, aber die Garnision und 13000 der Bevölkerung wurde, zwecks Befriedungsmaßnahmen und Feldzugsfinanzierung, dem Schwert übergeben.

Ein macedonischer Diplomat bot, im Auftrag seines Herrn, ein Bündnis, in Verbindung eines Handelsvertrages und ihrer Karten, an, welches Aristarchus mit freuden annahm.
Die Griechen schlossen ebenfalls einen Handelsvertrag ab, konnten sich aber nicht zum Tausch der Landkarten durchringen, da das ihnen zu gefährlich sei.

Sommer 272v.C.
Da mit dem Geld Persopolis in Babylon und Seleucia je ein neuer Tempel finanziert wurde, beschloß Aristarchus den Feldzug nicht abzubrechen und weiter nach Nordwesten zu ziehen, um die dortige Provinz zu erobern und dann von dort einen Weg zurück nach Babylon zu nehmen.

Demetrius traf in Antioch ein, wo er umgehen mit der Aufstockung und Neuausrüstung seiner Truppen begann.

Bäuerliche Rebellen griffen unerwartet Susa an, doch die Stadtgarnision war ihnen Haushoch überlegen und metzelten sie, mit nur wenigen Verlusten, ohne Schwierigkeiten bis auf den letzten Mann nieder. Welch Narren diese Schar befehligten und welchen Beweggrund sie dafür hatten, hat mangels Überlebenden niemals jemand herausbekommen.

Ein thrakischer Botschafter schloß ein Handelsabkommen und einen Kartentausch mit den Seleukiden ab.

Da die Tempel erst noch im Bau waren, aber dem Volk dieses egal zu sein schien, probten Seleucia ind Babylon den Aufstand und tausende starben dabei. In Babylon wurde sogar einige Gebäude beschädigt.

Sommer 271v.C.
Der Aufstand in Seleucia tobte weiter und wieder wurden 1000ende getötet und auch hier nun Gebäude beschädigt.

Aristarchus, der die Gegend nicht kannte, wurde durch das fehlen von Straßen immer weiter aufgehalten und es schien als sei die Entscheidung, den Feldzug nicht abzubrechen, eine große Fehlentscheidung, die er mit der Stabilität des Ostreiches bezahlte.

Demetrius hatte seine Aufrüstung abgeschlossen und da Boten zu Aristarchus nicht durchkamen, da niemand so genau wußte wo er feststeckte, lag die Entscheidung nun an ihm...

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Einerseits hielt der Frieden mit Pontus noch an, andererseits marschierten dauernt Truppen der Ptolemäer von Cyprus aus durch das Reich nach Süden.
Allerdings zeigten die Ptolemäer keine wirklichen Aggressionen, denn diese Truppen waren teilweise nur einzelne Kohorten, die nach Aufstellung in Salamis, sich den Armeen im Süden anschlossen und mangels Schiffe wohl gezwungen waren durch das Reich zu marschieren ...
Wieder konnte er sich nicht entscheiden, sollte er weiter hier sein Lager aufschlagen, einen Kreuzzug gegen Pontus starten, oder gar die Ptolemäer angreifen.
Niemand war diesmal da, um ihm die Entscheidung abzunehmen, oder ?


wird fortgesetzt ...

Beitrag von thrawn »

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Ein sehr guter Neuanfang werter TMl :ja:

TMl hat geschrieben: TMl schreibt morgen weiter :) ...
thrawn, der dankbar ist dass Ihr heute weitergeschrieben habt. :D
was lange währt, wird endlich böse.

Beitrag von TMl »

TMl

Ich danke euch für euren Dank :) ...

TMl der Dankbare ;) ...

Beitrag von Vernichter »

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Schön! Macht es so wie ich . Am besten Krieg gegen Alle zu denne ihr eine Grenze habt. :D

Beitrag von TMl »

TMl

Na toll :schrei:

Ich bin an einem Punkt angelangt, der mir die Motivation geklaut hat :rolleyes:
Bei meinem letzten Turn muß ich irgendwas gemacht haben, was dem Prog nicht gefällt, denn wenn ich jetzt auf "weiter" klicke CTD :doh:

Da opfert mann seinen freien Tag um zu daddeln und die Geschichte weiter zu schreiben und dann sowas :motz:

Mein letzter Spielstand liegt ca 10 Turns zurück und in denen ist einiges, unter anderem 2 Schlachten und eine davon sehr heftige, passiert, daß ich jetzt nicht schon wieder nachspielen will :o

Ich werde die Geschichte weiterschreiben, aber weiß noch nicht wann ich dazu wieder Lust habe :tongue:


TMl der Frustrierte :cool:

Beitrag von Robert Guisgard »

Robert Guisgard

TMl hat geschrieben:Na toll :schrei:

Ich bin an einem Punkt angelangt, der mir die Motivation geklaut hat :rolleyes:
Bei meinem letzten Turn muß ich irgendwas gemacht haben, was dem Prog nicht gefällt, denn wenn ich jetzt auf "weiter" klicke CTD :doh:

TMl der Frustrierte :cool:
Und ich dachte schon, es gäbe eine Mod, die einwandfrei funktioniert ... und war schon fast am herunterladen.

Mein Beileid

Beitrag von thrawn »

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thrawn
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TMl hat geschrieben:Na toll :schrei:

Ich bin an einem Punkt angelangt, der mir die Motivation geklaut hat :rolleyes:
Bei meinem letzten Turn muß ich irgendwas gemacht haben, was dem Prog nicht gefällt, denn wenn ich jetzt auf "weiter" klicke CTD :doh:

Da opfert mann seinen freien Tag um zu daddeln und die Geschichte weiter zu schreiben und dann sowas :motz:

Mein letzter Spielstand liegt ca 10 Turns zurück und in denen ist einiges, unter anderem 2 Schlachten und eine davon sehr heftige, passiert, daß ich jetzt nicht schon wieder nachspielen will :o

Ich werde die Geschichte weiterschreiben, aber weiß noch nicht wann ich dazu wieder Lust habe :tongue:


TMl der Frustrierte :cool:
Werter TMl leider kenne ich solche Situationen ebenfalls und kann euch verstehen. Ich hoffe dass Ihr dennoch nicht zu frustriert seid um weiterzuspielen und dass wichtigste, Spass daran zu haben.
Auf euch :prost: :prost: :prost:
was lange währt, wird endlich böse.

Beitrag von TMl »

TMl

Demetrius, der sich schon seit Tagen den Kopf darüber zerbrach, wie er nun weiter vorgehen sollte, kam einfach nicht zu einem Ergebnis. Darum beschloß er seine Gefährten und Berater über die Situation zu informieren. Und es war Abreas von Marathus, ein loyaler Bürokrat des Reiches, der ihm einen exakten Plan vorlag, welche Vorgehensweise am besten zu sein scheint.
Der Plan sah vor, daß in Phase 1 sämtliche Milizhopltengarnisionen, durch die kaum teureren Agrianos (Schwertkämpfer) zu ersetzen seien, da diese fast doppelt so stark sind und es die Städte damit, bei fast gleichen Kosten, sehr viel wehrhafter machen würde. Phase 2 sollte nach Abschluß von Phase 1 anlaufen und einen Feldzug gegen Ägypten starten, wonach das Hauptheer unter Demetrius nach Süden in die Provinz Phoenicia einmarschieren soll und ein kleines Heer unter Archilochus mit einen Schiff nach Cyprus übersetzen und die Provinz erobern sollte.
Demetrius war von diesem Plan sehr angetan, begab aber zu bedenken, das von den Ptolemäern überhaupt nichts bekannt sei. Weder die Anzahl und Lage der Provinzen, noch eine ungefähre Einschätzung der Stärke und Anzahl ihrer Armeen. Trotzdem hatte niemand einen besseren Plan und darum sollte dieser es sein.

Während Phase 1 noch im Gange war, erreichte Demetrius ein Bote aus dem Ostreich. Dieser schilderte kurz das die Lage in den Großstädten fast Hoffnungslos geworden ist, daß die Aufstände immer heftiger und häufiger wurden und sich die Garnisionen in zähen Häuserkampfen allmählich aufrieben. Da Aristarchus immer noch nicht erreichbar war, bat das Ostreich nun Demetrius um Rat und wieder war es Abreas der Bürokrat, der dazu einen Plan vorlag, der nun für alle Provinzen des Reiches, nicht nur für das Ostreich, gilt.
Wenn eine Stadt kurz vor dem Aufstand steht, soll die Garnision die Stadt für 3 - 6 Monate verlassen und dann wieder zurückkehren, da sich das Reich die ständigen Neuanwerbungen einfach nicht mehr leisten kann, werden diese dadurch verschont. Sollte es selbst nach 6 Monaten nicht mehr möglich sein die Stadt mit der Garnision zu befrieden, soll diese solange warten, bis sich die Provinz für unabhängig erklärt, sie anschließend zurückerobern und an der Bevölkerung ein Exzempel statuieren. Dieses neue Gesetz wurde Befriedungsgesetz genannt.
Auch diesen Plan segnete Demetrius ab und schickte Boten in jede Provinz, die das neue Gesetz verkünden sollen.

Winter 271v.C.
Aufstand in Nicomedia, Ninive und Babylon erste Fälle von angewandtem Befriedungsgesetz.

Sommer 270v.C.
Die Aufstände in Babylon und Ninive weiten sich aus.

Gerade als Phase 2 anlief und Demetrius die Grenze zu Phoenicia überschritt, traf endlich ein Bote des Aristarchus ein, der nach monatelangem Marsch die Stadt Phraaspa erreichte und diese belagerte, denn für einen Angriff waren die Truppen zu ausgelaugt.

Demetrius kam Tage danach bei der Stadt Sidon an und belagerte sie, was verständlicher Weise als Kriegserklärung angesehen wurde.
Archilochus stand bereit...

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um über den Seeweg nach Cyprus zu gelangen.

Pergamum und Seleucia probten den Aufstand.
Ninive erklärt sich für unabhängig und wird von der Stadtgarnision angegriffen, als plötzlich eine weitere Rebellenarmee von Süden her zur Unterstützung hinzustößt, die sich vorher im Wald verborgen hielt.

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Angesichts dieser überwältigen Übermacht und den doch recht schwachen seleukidischen Truppen, gab es nur die Chance, die beiden Garnisionstruppen im Stadtzentrum zu überrennen und somit einen Zeitsieg zu erringen.
Welch ein einfacher und guter Plan und welche Blamage für die Seleukiden ...

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nicht einmal diese leichte Mission konnten die Truppen erreichen und wurden von den 2 Einheiten vernichtend geschlagen. Als der nun erreichbare Aristarchus davon erfuhr, knirschte er nur mit den Zähnen und befahl, daß dieses peinliche Ereignis verschwiegen werden soll und da es sowieso nur eine Randprovinz war, wurde behauptet die Truppen hätten zwar die Stadt erobert, wurde aber von einer 10x so großen Armee geschlagen.

Ein Volk namens Dakien tauschte mit den Seleukiden ihre Karten und schloß ein Handelvertrag ab.

Nicomedia und Pergamum probten den Aufstand. In Seleucia allerdings wurden einige Gebäude stark beschädigt und Aristarchus, der von dem Befriedungsgesetz sehr angetan war und es nochmals bestätigte, beschloß die letzte Konsequenz dieses Gesetzes sei nun erreicht und an der Stadt soll ein Exzempel statuiert werden.

Archilochus erreicht mit dem Schiff Salamis und griff es an, bevor die Provinz Verstärkung erhielt...

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die Garnision hatte eigentlich keine Chance, kämpfe aber tapfer bis zum Tod und 6000 Cyprianer folgten ihnen.

Späher berichteten Demetrius, der immernoch Sidon belagerte, daß eine große Entsatzarmee aus Sidon zumarschierte und er sagte zu seinen Truppen "Es ist Zeit zu handeln, blast zum Angriff".
Die Ptolemäer wendeten eine sehr seltsame Taktik an, so stürmten sie frontal mit Plänklern, auf jede der 3 Angriffsgruppen zu, was ihre Niederlage schon besiegelte...

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Die trotzdem recht hohen Verluste, sind ausschließlich ihren Bogenschützenwagen zuzuorden.
Um die neue Stadt zu befrieden, wurde 11000 der Bevölkerung im Hinrichtungszentrum, ihrer früheren Herren, hingerichtet.

Die Rebellenarmee der inzwischen für unabhängig erklärten Stadt Seleucia, griff die neben der Stadt lagernde, ehemalige Garnision an ...

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Das vorhandensein von sehr viel, sehr guter Kavallerie meist Bogen einerseits und das fehlen von guten Speerträgern andererseits, machten einen Sieg unmöglich und eine der schwersten Niederlagen der seleukidischen Geschichte ereignete sich dann auch ...

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Diesmal ließ es sich nicht geheimhalten, denn diesmal war es eine sehr bedeutene Kernprovinz. Der Verlust dieser Garnision bedeutete auch, das nun keine Truppen mehr diese Stadt zurückfordern konnte und das Exzempel stauieren würde.
Aristarchus war außer sich vor Wut und schrie "So eine Inkompetenz hab ich noch nie erlebt, gibt es denn niemanden mehr, auf den mann sich verlassen kann". Da es aber kurz vor Winter war und die Stadt bald fallen würde, beschloß er diese noch zu erobern und dann umgehend zurückzueilen.

Winter 270v.C.
Eine kleine Rebellenarmee stellte sich der Garnisionsablösung vor Bostra in den Weg und sowie die Ablösung, als auch die Stadtgarnision griffen diese an. Dieser Sieg wurde dann im ganzen Reich propagiert, da schon Äußerungen laut wurden, daß mann gegen Rebellen nicht siegen kann, was nach den letzteren Schlachten auch nicht sehr weit hergeholt war.

Sommer 269v.C.
Phraaspa ergab sich kampflos und 3100 Menschen wurde niedergemetzelt, es stand auch schon eine weitere Armee ein paar Tage von Phraaspa entfernt, aber Aristarchus wurde dringend bei Seleucia und Ninive gebraucht.
Diese beiden Tatsachen waren es, die Aristarchus entscheiden ließ, daß die Stadt geplündert, sowie aufgegeben wird und er sofort nach Seleucia marschierte.
Wie erwartet marschierten die Parther sofort wieder in die Stadt ein.

Pontus erklärte wieder den Krieg, aber von ihren Truppen war weit und breit nichts zu sehen. Statt dessen blockierten ihre Kriegsschiffe die Häfen von Nicomedia und Pergamum. War das die neue Taktik des Feindes ... "Lächerlich" erwiderte Demetrius auf diese Art Verhalten.
Allerdings sind die rebellischen Tendenzen dieser beiden Städte fast unkontrollierbar geworden und es stellt sich die Frage, ob es nicht Weiser wäre wenigstens eine von beiden Aufzugeben. Aber wie würde das Reich dann dastehen und deshalb war Demetrius strikt dagegen.
Auch wenn das Reich sich eine 3. Armee nicht wirklich leisten kann, muß auf diese neuerliche Bedrohung reagiert weden und Demetrius ist und bleibt noch für viele Monate, wenn nicht sogar Jahre, mit den Ptolemäern beschäfftigt.
Somit befahl er die Aushebung dieser Armee, die dann unter dem Kommando, des sich bewährten Archilochus stehen wird.

Demetrius Späher berichten von einer kleinen Armee der Ptolemäer, die an der Brücke zu Antioch steht und aus dem Norden, wahrscheinlich aus Cyprus, kam. Demetrius macht sich auf diese aufzureiben, konnte sie aber nicht mehr angreifen.

Winter 269v.C.
Charax, Susa, Persepolis, Nicomedia und Pergamum proben den Aufstand.

Sommer 268v.C.
Die von Demetrius verfolgte kleine Armee entkam Demetrius und griff nun Sidon an und hier zeigte sich die Überlegenheit der Agrianos im Städtekampf...

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und es war ein stolzer Freudentag der Männer dieser Garnision, denn so wenige waren gefallen, aber so viele zu tode gebracht.

Demetrius marschierte weiter nach Süden, wo er auf eine weitere ägyptische Armee traf. Da diese aber weder Plänkler, noch Reiterei dabei hatte, sollte sie leichte Beute sein. Siegessicher marschierte Demetrius in loser Formation auf sie zu und war wie versteinert, als diese plötzlich auf sie zu stürmte. Die Männer hatten mühe in Formation zu gelangen, bevor sie auf den Feind trafen. Mit diesen "Überraschungsangriff" hatte niemand gerechnet und so schafften sie es ganze 100 Mann von Demetrius Armee zu töten, bevor sie aufgerieben wurden.
Nach der Schlacht meinte Demetrius nur, er müsse wohl ein wenig vorsichtiger sein.

Aristarchus belagerte inzwischen Seleucia und wurde dabei von einer in Babylon neu ausgehobenen Garnision verstärkt.

Archilochus machte sich nun mit der frisch ausgehonenen 3. Armee auf den Weg ins Gebiet der Pontier im Westen, um eventuell auch den beiden Städten des Westreiches zur Hilfe zu eilen, falls das nötig werden sollte.

Aristarchus laß nun zurück im Reich die neusten Berichte der Provinzen und Fronten.
Die Rebellionen im Reich werden immer heftiger, greifen auf immer mehr Städte über und scheinen allmählich außer Kontrolle zu geraten.
Die neue Situation an der ägyptischen Grenze, die ihm ein bote des Demetrius gerade zukommen ließ, war ebenso besogniserregend. So stand jeweils eine große Armee vor Sidon, Damascus und an der Grenze zu Phoenicia. Auch wenn Demetrius im Begriff ist, die Armee vor Sidon anzugreifen, ist es ungewiss wie diese Schlacht ausgehen wird. Falls sie Siegreich sei, stellt sich die Frage ob sich Demetrius angeschlagen nach Antioch zurückziehen muß, da das die einzige Stadt im Mittelreich ist, die seine Truppen wieder auffrischen kann. Wenn er diese Schalcht aber verlieren sollte, ist ein bestehen des Mittelreiches mehr als ungewiss, da kein Geld mehr übrig ist, um noch eine Armee aufzustellen. Sollte er vielleicht Archilochus wieder zurückordern und dafür den Westen Preis geben?
Aristarchus Mine sah mehr als sorgenvoll aus und seinen Beratern soll er gesagt haben "Alles bricht auseinander, auch die Mitte stimmt nicht mehr" und er fragte noch, ob das das Chaos sei, von dem Antiochus seiner Zeit immer gesprochen hatte.


wird fortgesetzt ...

Beitrag von thrawn »

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thrawn
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1 grosses Hurra dafür dass Ihr weiterschreibt, und ein zweites grosses für Denn AAR.
Wird ja sehr Intressant werden so wie es im Moment aussieht. :top: :ja:
was lange währt, wird endlich böse.

Beitrag von TMl »

TMl

Ich danke wiedereinmal :) ...
In Ermangelung eines "besseren" Spieles, blieb mir ja keine Wahl :D
Aber ab morgen muß ich wieder arbeiten :cool:

Die Ägypter hab ich ein wenig unterschätzt, muß ich sagen, aber schaun wa mal wies wird ;) ...

TMl der Seleukide :smoke:

Ps.: Den Namen Archilochus find ich echt zum schreien und ist auch nicht von mir, sondern von dem Spiel so erzeugt :D

Beitrag von LettowVorbeck »

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Ui die Seleukiden
Mit denen hatte ich in Rome Vanilla nur Ärger. Ich wurde sowohl von Ägyptern,Armenier,Parther und Pontus gleichzeitig angegriffen.
Aber ich hoffe das der were TMl da mehr glück hat als ich.


LettowVorbeck der looser :D
(Jetzt gewöhne ich mir diese Untertitel auch schon an :smoke :)

Beitrag von TMl »

TMl

Das hoffe ich auch :) aber eigentlich fehlt ja nur noch Armenien zu meinem Glück ;) ...

TMl der die Seleukiden in Chaos stürzt :D

Beitrag von TMl »

TMl

Demetrius der sich der Sorgen des Aristarchus nicht bewußt war, da dieser sie meißt für sich behielt, griff die 1. Armee unter Heruben, bei Sidon an. Trotz des dichten Waldes unter dem Umstand des Bergaufkämpfens, errang er einen großen Sieg ...

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Da die Verluste sehr gering waren, machte er sich sofort auf, um die bedrängte Stadt Damascus zu unterstützen.

Dummerweise ließen sich die Ptolemäer weder vom Verlust ihrer Armee, noch von der auf Damascus zumarschierenden Armee des Demetrius beeindrucken und griffen Damascus an. Die Garnision war 3:1 unterlegen und der Hauptmann sprach, wie so viele vor ihm, von Mut und Ehre und alle wußten worauf es ankam, aber keiner hatte Hoffnung den Tag zu überleben, denn es stand ihnen die Elite der Ptolemäer gegenüber. Und sie waren tapfer, sie waren mutig und schlugen sogar einige in die Flucht. Es gab kein Zaudern und Zagen und kämpften bis zum unvermeindlichen Tote, aber waren der schieren Übermacht einfach unterlegen ...

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Die Provinz ging vorerst verloren und als ob das nicht schon genug wäre, so griffen die Pontier nun doch die Stadt Nicomedia an und auch hier waren sie 3:1 unterlegen, aber der dortige Hauptmann machte einen fatalen Fehler nach dem anderen, so das das Schlachtergebnis nicht gut für die Moral, der übrigen wäre und damit nur publik geworden ist, daß diese ebenfalls verloren sei.

Das Reich war in einer finanziellen Krise, denn der Verlust der beiden Städte und der rebellierten Stadt Charax ließen den Gewinn pro Steuerrunde, auf 150 schmelzen und nicht mal mehr Geld übrig, um Verluste auszugleichen.

Demetrius wollte eigentlich die Stadt Damascus zurückerobern, als ein Späher im meldete, das die 3. ägyptische Armee auf Sidon zu marschierte und er sich ersteinmal um diese Bedrohung kümmern mußte. So griff er die Armee unter Rameses an und auch dieser Sieg war überwältigend ...

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Nur der Verlust des Aberkios von Soli, der von einem ägyptischen Wagen in Stücke gerissen wurde, schmälerte diesen. Dennoch war Demetrius sehr zufrieden und es war nur noch die zum Glück angeschlagene Armee in Damascus zu schlagen, um dann endlich wieder Verstärkung zu erhalten.

Winter 268v.C.
Seleucia ergibt sich kampflos und das längst fällige Exzempel wurde an 13000 vollstreckt. Diese Stadt wird nun hoffentlich für Jahre Ruhe geben.
Vom Geld der Bestraften wurden längst fällige Truppen ausgehoben und verstärkt.

Sommer 267v.C.
Es ist soweit, auch Pergamum rebelliert und die Garnision muß die Stadt verlassen, aber noch gibt es Hoffnung, da die Garnision ja noch existiert und die Stadt zurückfordern kann. Hauptmann Anchises folgte dem Befehl die Stadt zurückzuerobern und auch wenn diesmal die Stadt zurückerobert wurde, so konnte er die zu früh eintreffende Verstärkung nicht aufhalten und die Provinz war nun endgültig verloren...

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Auch Archilochus war nicht willens, wegen einer Stadt den Krieg gegen Pontus länger als nötig zu schlagen.

Demetrius erreichte Damascus, hatte aber nach langem Marsch weder die Kraft anzugreifen, noch die Stadt zu belagern.

Nicomedia revoltierte und die Pontier wurden vertrieben. Die Rebellen stellten die Stadt wieder unter Aristarchus Befehlsgewalt...

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Pontus wollte das aber nicht hinnehmen, so wurde unter Hauptmann Spartocus die Stadt wiedereinmal angegriffen.
Hauptmann Philotas, der die Pontier erst vor kurzen rauswarf sprach zu seinen Männern, daß er die taktischen Fehler seines Vorgänger nicht wiederholen würde. Die Schlacht verlief sehr gut, trotz 2x so vielen Männern, wurde für jeden getöteten 2 Feinde zu tote gebracht und alle die nicht flohen, starben unter dem Kriegsgeschrei der Garnision. Als dann nur noch der Hauptmann mit seiner schweren Kavallerie übrig war, stellten sich die müden aber nicht entmutigten 130 überlebenden ihm entgegen. Wiedereinmal, in der Geschichte der Seleukiden, war es der Umstand der fehlenden Speerträger, die den Sieg verhinderten, denn auch wenn sie bis zum Schluß tapfer kämpfeten, so konnten sie den Sieg nicht erreichen und die Provinz ging wiedereinmal verloren ...

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Damit hörte das Westreich faktisch auf zu existieren und mann konnte nur hoffen, daß sie in die Hände anderer Hellenen fallen würde.

Ein schwarzer Tag für Aristarchus und allen Seleukiden im Reich und ein denkwürdiger Tag, da so viele tapfere Männer für den Erhalt des Westreiches ihr Leben ließen.

Aristarchus machte sich, frisch aufgerüstet, auf den Weg nach Ninive, um diese abtrünnige Provinz zurückzufordern und ebenfalls ein Exzempel an der Bevölkerung zu statuieren.

Demetrius war nun endlich bereit die Stadt Damascus anzugreifen, was er auch tat. Die bisherigen Stadtkämpfe und Feldschlachten gegen Ägypten, sollten ihm genug Erfahrung gebracht haben, um diesen Kampf so arm an Verlusten zu halten, wie es bis jetzt noch in keinem Städtekampf erreicht wurde...

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Nach dem Sieg sprach er zur Bevölkerung und machte ihr bewußt, daß sie lieber ehrenvoll im offenen Widerstand gegen den Feind gestorben wären, als nun so schmachvoll gerichtet zu werden. Er machte ihnen klar, daß er die bedingungslose Eingliederung der Stadt ins Ptolemäerreich, nicht vergessen hatte und nun 4200 ihre gerechte Strafe erhalten würden, was dann schluß endlich auch geschah.
Das Mittelreich war damit wieder komplett und Demetrius forderte umgehend Verstärkung aus Antioch an, damit er dann weiter nach Süden marschieren konnte.

Aristarchus erreichte Ninive und belagerte sie, es sollten keine Männer mehr in unötigen Häuserkämpfen sterben. Wenn diese Rebellen uns herausfordern, dann in offener Feldschlacht. Er sagte dann noch zu den Männern "Ich kann warten".

Archilochus erreichte die pontische Grenze und umgehend stellte sich eine große Armee unter Paerisades in den Weg. Dies gab Archilochus endlich die Möglichkeit, sich zu beweisen und zu zeigen, daß er mehr kann, als nur hinterrücks Städte zu erobern. Die Schlacht fing an und ohne seinerseits einen taktischen Fehler zu begehen, beging Paerisades den Fehler seine Fernkämpfer zu verheizen und so konnte er viele von ihnen durch die eigenen Fernkämpfer töten...

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was den Feind in Panik versetzte und Paerisades floh.
Archilochus lachte und schrie "Ihr Feiglinge, kommt gefälligst zurück und kämpft".
Er machte sich umgehend daran, den fliehenden Paerisades zu verfolgen, als er auf einen Versuch einer Umzingelung traf...

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Wieder lachte Archilochus und sagte "Und schon wieder ein taktischer Fehler, wie gelang es ihnen nur, mit solchen Generälen, Nicomedia zu erobern" und schüttelte nur den Kopf.

Aristarchus laß die Berichte der Fronten und war, unter diesen Umständen, recht zufrieden, hoffte nur das Archilochus nicht zu selbstsicher werden und die Pontier unterschätzen würde.

wird fortgesetzt ...

Beitrag von TMl »

TMl

Nachdem Archilochus zwei der kleinen Armeen aufgerieben hatte, schlug er erstmal sein Winterlager auf.

Winter 267v.C.
Aristarchus bekam die Botschaft, daß die Stadt Nicomedia sich wiedermal vom joch pontischer Herrschaft befreit hat und die Stadt wieder unter Kontrolle ist ...

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Darauf sagte er "Wer glaubte das Westreich sei Geschichte, hat sich wohl geirrt" und er schickte Boten in jede Provinz, um diese heldenhafte Provinz ihrem gerechten Prestige zukommen zu klassen.

Sommer 266v.C.
Demetrius marschiert in Judea ein, um die Stadt Jerusalem anzugreifen.

Archilochus der im Winter die Spur der noch verbliebenen Teilarmeen verloren hatte, entschloß sich daher nun Ancyra zu belagern.
Tage darauf griff eine größere Armee, unter Hauptmann Thothorses, Archilochus hinterrücks an und da dies eine taktisch ungunte Situation war, zog er sich ein wenig, aber nicht weit von der Stadt entfernt, zurück.
Thothorses verfolgte ihn und griff erneut an. Da die Stadt nicht weit weg war, eilte die dort stationierte Armee, unter dem altbekannten Feigling Paerisades, zur Verstärkung.
Archilochus zeigte sich äußerst bedächtig und ging auf einem Hügel in Stellung ...

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Der Umstand das beide Armeen wiedermal kaum Fernkämpfer hatten, erfreute Archilochus, denn es würde eigene Verluste gering halten.
Thothorses erreichte somit als erstes das Feld der Ehre und ging ehrenhaft mit seiner gesamten Armee unter. Paerisades erreichte erst zu spät das Feld, aber zeigte diesesmal wenigsten ein wenig Ehre, denn er stellte sich Archilochus mutig entgegen, da er sich seiner Kataphrakte bewußt war. Aber Archilochus wußte der Gefahr dieser für seine Reiter zu stark gepanzerten Einheiten. Daher lockte er Paerisades in die Falle und konnte ihn schlußendlich töten. Die Reste seiner Männer flüchteten, des Mutes beraubt, zur Stadt zurück...

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Nachdem Aristarchus einen Bericht über dieses Schlacht erhielt, war er sicher das Archilochus die richtige Wahl war und noch mal ein großer General des Reiches wird.

Den nächsten Boten, den Aristarchus empfing, brachte ihm nicht so gute Nachrichten. Dieser erzählte von einer Rebellion des Adels in Persepolis. Sie stellten 15 Kataphrakteinheiten, mit bis dato noch nie gesehender Bewaffnung, Panzerung und Erfahrung auf. Die Garnision, die ausschließlich aus Schwertkämpfern bestand und auch sonst keine Chance gegen diese "Waffe" hätten, zogen sich mit dem Ziel Susa zurück.
Die Stadt schloß sich gleich darauf wieder dem Reich der Parther an.

Demetrius erreichte inzwischen Jerusalem, blieb aber kurz vor der Stadt stehen, um die Lage zu erkunden. Doch die Ptolemäer, unter Heruben, zögerten nicht lange und griffen ihn an.
Ein Sieg der, in der Geschichte des Reiches, seines gleichen suchte, ...

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denn Demetrius konnte die geographischen Gegebenheiten sehr gut nutzen und die Ptolemäer kamen schon erschöpft an, was sie zum Freiwild machte.
Nach diesem taktischen Meißterstück, wurde Demetrius von Aristarchus zum 8 Sternegeneral befördert.
Die Stadt Jerusalem war nun Sturmreif und der geflohene Heruben fand nun endich sein verdientes Ende ...

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8500 der Bevölkerung folgten ihm.

Winter 266v.C.
Das in Bedrängnis geratene Reich Pontus, setzte nun noch stärker auf Söldner und die Generäle, rund um Ancyra, stockten ihre Armee weiter damit auf.
Trotzdem griffen sie die belagernde Armee des Archilochus nicht an, hatten sie ja schon des öfteren ihre Feigheit unter Beweis gestellt.

Sommer 265v.C.
Es sind wieder verstärkt Aufstände im Reich, doch bis dato noch nicht in bedrohlicher Form, auch wenn sich das wieder schnell ändern kann.

Demetrius der Jerusalem gesichert hatte, rückte nun auf die Haupstadt Ägyptens , Pelusium, vor.

Der größte Teil der adligen Truppen aus Persepolis, folgten der Garnision bis nach Susa, zogen sich seltsamer Weise aber wieder nach Persepolis zurück.

Die Feigheit der Pontier war dann wohl doch nicht so groß, wie mann dachte, denn kurz vor dem Fall der Stadt Ancyra, stellten sie sich nun doch zum Kampf. Die zum großen Teil aus östlichen Söldner bestehenden Truppen der Pontier, waren aber für die kampferprobten und bestens ausgebildeten Truppen des Archilochus keine große Bedrohung,. So kam es wie es kommen mußte, der Sieg war unvermeidbar, ...

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doch da die Truppen gerade so in fahrt waren und nicht gleich aufhören konnten, fielen ihrer Blutgier noch 2800 weitere zum Opfer und Ancyra wurde besetzt.
Nach der Sicherung der Stadt, marchierte er weiter nach Norden, in die Provinz Paphlogonia ein.

Inzwischen griff Demetrius eine Armee unter Ptahhotep an, aber die Ptolemäer hatten von der Taktik Demetrius gelernt und drehten den Spieß um. So mußte diesmal Demetrius auf einen Berg gegen sie antreten, was die Verluste in die Höhe trieb...

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Wenigstens konnte Ptahhotep getötet werden und hoffentlich war er der einzige, der die "Bergtaktik" gelernt hatte.

Ein Bote des Haupmanns aus Nicomedia traf bei Aristarchus ein, der eine riesige thrakische Armee meldete und um Befehle bat. Der Hauptmann ließ auch noch übermitteln, das gegen die Pontier zu kämpfen eine Sache ist, aber gegen Thrakien, mit ihren ebenbürtigen Einheiten, sei es bei dieser Übermacht nicht möglich zu siegen.
Aristarchus überlegte sehr lange was zu tun war. Er sah ernster als sonst aus, knirschte mit den Zähnen und es sah öfter so aus, als würde er nun endlich etwas sagen, aber dann senkte er immer wieder den Blick.
Nach einigen Stunden war es dann so weit und er sagte etwas "Verbrannte Erde". Alle anwesenden schauten sich fragend an und obwohl sich viele vorstellen konnnten was er damit meinte, warteten sie dennoch auf eine Erklärung. Nachdem Aristarchus nun seine Erklärung abgegeben hatte, waren alle sehr entsetzt. So ein Befehl hätten sie nicht einmal in ihren Träumen erwartet. Er befahl das die Stadt geplündert, sämtliche nutzbaren Gebäude verbrannt und die Stadt verlassen werden soll. Die Garnision soll sich nach Pergamum aufmachen um dieses zurückzuerobern. Einer der Anwesenden, der kurz danach den Tode fand, wiedersetzte sich dem Befehl und noch vor seinem Tod erklärte Aristarchus den Grund für sein Handeln.
Eine so große Armee in unserer Provinz kann nur bedeuten, daß sich Thrakien nun stark genug fühlt, dem Reich den Krieg zu erklären. Da aber kein Geld für eine 4. Armee da ist und Archilochus noch sehr lange mit Pontus beschäftigt sein wird, hätte das Reich den Thrakern nichts entgegen zu setzen. Aber die Taktik der "verbrannten Erde" sollte diese nach Eroberung der Provinz dort zur Befriedung binden, da diese Stadt schon über 8000 an Bevölkerung hatte und ohne Tempel und andere Gebäude, für eine Weile eine sehr starke Garnision benötigte. Vielleicht hätte mann bis dahin den Partherfeldzug schon beendet.
Der Garnisionshauptmann gehorschte dem Befehl, da er sonst zu tode gekommen wäre und die Stadt trotzdem verloren sei, konnte er so wenigstens noch dem Reich dienen.

Winter 265v.C.
Wie erwartet erklärte Thrakien dem Reich den Krieg und marschierte in die Stadt ein und nun sollte sich in den nächsten Monaten zeigen, ob dieser Befehl zu rechtfertigen sei.

Demetrius der sein Winterlager vor der ägyptischen Haupstadt aufgeschlagen hatte, stand wie angewurzelt da, als er sah das seine Armee auf eigene Faust die Haupstadt angriff. Er hatte wohl den starken Willen seiner Männer, den Feind endlich zu schlagen, unterschätzt. Dieser starke Wille und die Inkompetenz der Ptolemäer ihre Städte zu verteidigen, war es dann auch, der den Sieg ermöglichte...

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und noch weitere 8000 starben.
Demetrius wollte den Hauptmann eigentlich hinrichten lassen, aber angesichts des doch recht wichtigen Sieges über die Hauptsadt ließ er davon ab. So hoffte er den Wiederstand der Ptolemäer endlich gebrochen zu haben.

Sommer 264v.C.
Die Garnision aus Nicomedia erreichte das rebellische Pergamum und belagerte dieses.

Archilochus gelang es auf dem Weg zur Stadt Sinope, zwei Generäle, die scheinbar die Gegend auskundschafteten, zu stellen und zu töten. Gleich darauf griff er Sinope an und Erwartungsgemäß war die nun Führerlose Garnision leicht zu überwältigen...

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11100 hatten ebenfalls das Pech, ihr Leben zu beenden.
Zu seinen Truppen sagte er, "Es ist soweit, es gibt keine Pontier westlich der Haupstadt mehr. Nun ist es Zeit dem Krieg ein Ende zu setzen und dem Gegner seiner wichtigsten Stadt zu berauben". Woraufhin er nach Sebasteia marschierte.

Aristarchus machte sich auf den Weg, daß verlorene Persepolis zurück zu erobern.

Winter 264v.C
Das Reich macht nun 87+ pro Steuerrunde, was als recht katastrophal eingestuft werden kann.

Demetrius, der auf dem Weg war Petra, der Provinz Nabataea, zu erobern, schlug wiedereinmal vor der Stadt sein Winterlager auf und nun sollte sich die nicht vollzogene Bestrafung des Hauptmanns negativ auswirken, denn wieder zog die Armee ohne ihm los, die Stadt zu erobern.
Diesmal war es aber nicht so eine wichtige Stadt und die Verluste waren sehr hoch ...

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Demetrius tobte vor Wut, ließ den Hauptmann und 16000 der Bevölkerung hinrichten.

Die Rebellen in Pergamum machten einen Ausfall und verloren die Schlacht, womit die Stadt Pergamum wieder zu den Sleukiden gehörte und wenigsten ein Teil des Westreiches im Reich blieb. 13000 wurden für ihre Rebellion bestraft. Das von der Garnision aus Persepolis belagerte Charax, ergibt sich kampflos und auch hier wurden 11000 für ihre Rebellion bestraft.

Sommer 263v.C.
Demetrius machte sich wieder auf nach Pelusium und griff eine weitere Armee der Ptolemäer an. Diese flüchtete aber über die ägyptische Grenze im Westen.
Spione berichteten von 2 weiteren Armeen der Ptolemäer, kurz hinter der Grenze.

Archilochus traf auf den Weg nach Sabasteia auf eine kleine Armee der Pontier, die er aufrieb und gleich darauf die Stadt belagerte.
Nach ein paar Wochen griff eine Einheit die belagernde Armee an und der Stadtgeneral Herkules, verstärkte diese.
Der Kampf war eigentlich schon vom Start an entschieden, da es wieder sehr viele östliche Söldner in ihren Reihen gab, aber dennoch mache der General Herkules seinen Namen alle Ehre und es gelang ihm Archilochus zu Fall zu bringen und ihn mit seinen gepanzerten Pferden tod zu trampeln...

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Ein Tag des Triumpfes, da die Hauptstadt gefallen war, aber auch ein Tag der Trauer, da einer der fähigsten und vielversprechensten Generäle, Archilochus bezwinger der Pontier, gefallen war. Daher befahl Aristarschus, 11000 der Bevölkerung hinzurichten.

Auf dem Weg nach Persepolis stellte Aristarschus eine kleine aufklärende Vorhut, der elitären Adelskavallerie, die seinerzeit in Persepolis rebellierten ...

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Der Kampf konnte gewonnen werden und alle fanden den Tod, aber auch eigene verluste von 100 Mann wurden verzeichnet. Wenn mann schon mit 3 Einheiten solche Verluste hat, was soll das erst gegen die restlichen 12 anderen werden, die sicher nicht einzeln antreten werden.
Nach der ernüchternen Schlacht, fing er mit der Belagerung von Persepolis an.

Winter 263v.C.
Nun da Aristarchus wieder Zeit hatte die Berichte zu studieren, sah er sich die Stellung und den Zustand des Reiches etwas genauer an.
Im großen und ganzen stand es zu dieser Zeit nicht schlecht für das Reich.
Außer Persepolis wurden alle rebellierenden Provinzen zurückerobert. Die Feldzüge gegen Ägypten und Pontus verlaufen recht erfolgreich und das Reich macht wieder 2000+.
Die Taktik der "verbrannten Erde" gegen Thrakien scheint zu funktionieren, denn es wurde keine Armee in eigenen Provinzen mehr gesichtet.
Das Reich besitzt nun 24 Provinzen und wenn Persepolis wieder fallen sollte, wären es sogar 25.

Aber alles als rosig zu bezeichnen wäre genauso verkehrt. Wie die Schlacht gegen die Adligen in Persepolis ausgehen wird ist ungewiss. Ob Demetrius bei dem langen Nachschubweg von Antioch und des ständigen "Abwerbens" des Nachschubes von feindlichen Diplomaten, seine Position halten und ausbauen kann, ist fraglich.
Wer die Armee des gefallenen Archilochus übernehmen wird und ob dieser genauso Weise agiert ist ebenso fraglich, wie die Frage was die Thrakier als nächsten Schritt vorhaben und ob Armenien das Reich nicht bald als Bedrohung sieht und ebenfalls den Krieg erklärt.

Aber ganz so sorgenvoll sieht sein Gesicht diesmal nicht aus, meinte einer seiner Berater.

wird fortgesetzt ...

Beitrag von thrawn »

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thrawn
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Einen donnernden Apllaus für eure fortsetzung werter TMl.
Es freut mich immer, ein neues Kapitel lesen zu dürfen.
:prost: Auf Euch
was lange währt, wird endlich böse.
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