Nachdem Archilochus zwei der kleinen Armeen aufgerieben hatte, schlug er erstmal sein Winterlager auf.
Winter 267v.C.
Aristarchus bekam die Botschaft, daß die Stadt Nicomedia sich wiedermal vom joch pontischer Herrschaft befreit hat und die Stadt wieder unter Kontrolle ist ...
Darauf sagte er "Wer glaubte das Westreich sei Geschichte, hat sich wohl geirrt" und er schickte Boten in jede Provinz, um diese heldenhafte Provinz ihrem gerechten Prestige zukommen zu klassen.
Sommer 266v.C.
Demetrius marschiert in Judea ein, um die Stadt Jerusalem anzugreifen.
Archilochus der im Winter die Spur der noch verbliebenen Teilarmeen verloren hatte, entschloß sich daher nun Ancyra zu belagern.
Tage darauf griff eine größere Armee, unter Hauptmann Thothorses, Archilochus hinterrücks an und da dies eine taktisch ungunte Situation war, zog er sich ein wenig, aber nicht weit von der Stadt entfernt, zurück.
Thothorses verfolgte ihn und griff erneut an. Da die Stadt nicht weit weg war, eilte die dort stationierte Armee, unter dem altbekannten Feigling Paerisades, zur Verstärkung.
Archilochus zeigte sich äußerst bedächtig und ging auf einem Hügel in Stellung ...
Der Umstand das beide Armeen wiedermal kaum Fernkämpfer hatten, erfreute Archilochus, denn es würde eigene Verluste gering halten.
Thothorses erreichte somit als erstes das Feld der Ehre und ging ehrenhaft mit seiner gesamten Armee unter. Paerisades erreichte erst zu spät das Feld, aber zeigte diesesmal wenigsten ein wenig Ehre, denn er stellte sich Archilochus mutig entgegen, da er sich seiner Kataphrakte bewußt war. Aber Archilochus wußte der Gefahr dieser für seine Reiter zu stark gepanzerten Einheiten. Daher lockte er Paerisades in die Falle und konnte ihn schlußendlich töten. Die Reste seiner Männer flüchteten, des Mutes beraubt, zur Stadt zurück...
Nachdem Aristarchus einen Bericht über dieses Schlacht erhielt, war er sicher das Archilochus die richtige Wahl war und noch mal ein großer General des Reiches wird.
Den nächsten Boten, den Aristarchus empfing, brachte ihm nicht so gute Nachrichten. Dieser erzählte von einer Rebellion des Adels in Persepolis. Sie stellten 15 Kataphrakteinheiten, mit bis dato noch nie gesehender Bewaffnung, Panzerung und Erfahrung auf. Die Garnision, die ausschließlich aus Schwertkämpfern bestand und auch sonst keine Chance gegen diese "Waffe" hätten, zogen sich mit dem Ziel Susa zurück.
Die Stadt schloß sich gleich darauf wieder dem Reich der Parther an.
Demetrius erreichte inzwischen Jerusalem, blieb aber kurz vor der Stadt stehen, um die Lage zu erkunden. Doch die Ptolemäer, unter Heruben, zögerten nicht lange und griffen ihn an.
Ein Sieg der, in der Geschichte des Reiches, seines gleichen suchte, ...
denn Demetrius konnte die geographischen Gegebenheiten sehr gut nutzen und die Ptolemäer kamen schon erschöpft an, was sie zum Freiwild machte.
Nach diesem taktischen Meißterstück, wurde Demetrius von Aristarchus zum 8 Sternegeneral befördert.
Die Stadt Jerusalem war nun Sturmreif und der geflohene Heruben fand nun endich sein verdientes Ende ...
8500 der Bevölkerung folgten ihm.
Winter 266v.C.
Das in Bedrängnis geratene Reich Pontus, setzte nun noch stärker auf Söldner und die Generäle, rund um Ancyra, stockten ihre Armee weiter damit auf.
Trotzdem griffen sie die belagernde Armee des Archilochus nicht an, hatten sie ja schon des öfteren ihre Feigheit unter Beweis gestellt.
Sommer 265v.C.
Es sind wieder verstärkt Aufstände im Reich, doch bis dato noch nicht in bedrohlicher Form, auch wenn sich das wieder schnell ändern kann.
Demetrius der Jerusalem gesichert hatte, rückte nun auf die Haupstadt Ägyptens , Pelusium, vor.
Der größte Teil der adligen Truppen aus Persepolis, folgten der Garnision bis nach Susa, zogen sich seltsamer Weise aber wieder nach Persepolis zurück.
Die Feigheit der Pontier war dann wohl doch nicht so groß, wie mann dachte, denn kurz vor dem Fall der Stadt Ancyra, stellten sie sich nun doch zum Kampf. Die zum großen Teil aus östlichen Söldner bestehenden Truppen der Pontier, waren aber für die kampferprobten und bestens ausgebildeten Truppen des Archilochus keine große Bedrohung,. So kam es wie es kommen mußte, der Sieg war unvermeidbar, ...
doch da die Truppen gerade so in fahrt waren und nicht gleich aufhören konnten, fielen ihrer Blutgier noch 2800 weitere zum Opfer und Ancyra wurde besetzt.
Nach der Sicherung der Stadt, marchierte er weiter nach Norden, in die Provinz Paphlogonia ein.
Inzwischen griff Demetrius eine Armee unter Ptahhotep an, aber die Ptolemäer hatten von der Taktik Demetrius gelernt und drehten den Spieß um. So mußte diesmal Demetrius auf einen Berg gegen sie antreten, was die Verluste in die Höhe trieb...
Wenigstens konnte Ptahhotep getötet werden und hoffentlich war er der einzige, der die "Bergtaktik" gelernt hatte.
Ein Bote des Haupmanns aus Nicomedia traf bei Aristarchus ein, der eine riesige thrakische Armee meldete und um Befehle bat. Der Hauptmann ließ auch noch übermitteln, das gegen die Pontier zu kämpfen eine Sache ist, aber gegen Thrakien, mit ihren ebenbürtigen Einheiten, sei es bei dieser Übermacht nicht möglich zu siegen.
Aristarchus überlegte sehr lange was zu tun war. Er sah ernster als sonst aus, knirschte mit den Zähnen und es sah öfter so aus, als würde er nun endlich etwas sagen, aber dann senkte er immer wieder den Blick.
Nach einigen Stunden war es dann so weit und er sagte etwas "Verbrannte Erde". Alle anwesenden schauten sich fragend an und obwohl sich viele vorstellen konnnten was er damit meinte, warteten sie dennoch auf eine Erklärung. Nachdem Aristarchus nun seine Erklärung abgegeben hatte, waren alle sehr entsetzt. So ein Befehl hätten sie nicht einmal in ihren Träumen erwartet. Er befahl das die Stadt geplündert, sämtliche nutzbaren Gebäude verbrannt und die Stadt verlassen werden soll. Die Garnision soll sich nach Pergamum aufmachen um dieses zurückzuerobern. Einer der Anwesenden, der kurz danach den Tode fand, wiedersetzte sich dem Befehl und noch vor seinem Tod erklärte Aristarchus den Grund für sein Handeln.
Eine so große Armee in unserer Provinz kann nur bedeuten, daß sich Thrakien nun stark genug fühlt, dem Reich den Krieg zu erklären. Da aber kein Geld für eine 4. Armee da ist und Archilochus noch sehr lange mit Pontus beschäftigt sein wird, hätte das Reich den Thrakern nichts entgegen zu setzen. Aber die Taktik der "verbrannten Erde" sollte diese nach Eroberung der Provinz dort zur Befriedung binden, da diese Stadt schon über 8000 an Bevölkerung hatte und ohne Tempel und andere Gebäude, für eine Weile eine sehr starke Garnision benötigte. Vielleicht hätte mann bis dahin den Partherfeldzug schon beendet.
Der Garnisionshauptmann gehorschte dem Befehl, da er sonst zu tode gekommen wäre und die Stadt trotzdem verloren sei, konnte er so wenigstens noch dem Reich dienen.
Winter 265v.C.
Wie erwartet erklärte Thrakien dem Reich den Krieg und marschierte in die Stadt ein und nun sollte sich in den nächsten Monaten zeigen, ob dieser Befehl zu rechtfertigen sei.
Demetrius der sein Winterlager vor der ägyptischen Haupstadt aufgeschlagen hatte, stand wie angewurzelt da, als er sah das seine Armee auf eigene Faust die Haupstadt angriff. Er hatte wohl den starken Willen seiner Männer, den Feind endlich zu schlagen, unterschätzt. Dieser starke Wille und die Inkompetenz der Ptolemäer ihre Städte zu verteidigen, war es dann auch, der den Sieg ermöglichte...
und noch weitere 8000 starben.
Demetrius wollte den Hauptmann eigentlich hinrichten lassen, aber angesichts des doch recht wichtigen Sieges über die Hauptsadt ließ er davon ab. So hoffte er den Wiederstand der Ptolemäer endlich gebrochen zu haben.
Sommer 264v.C.
Die Garnision aus Nicomedia erreichte das rebellische Pergamum und belagerte dieses.
Archilochus gelang es auf dem Weg zur Stadt Sinope, zwei Generäle, die scheinbar die Gegend auskundschafteten, zu stellen und zu töten. Gleich darauf griff er Sinope an und Erwartungsgemäß war die nun Führerlose Garnision leicht zu überwältigen...
11100 hatten ebenfalls das Pech, ihr Leben zu beenden.
Zu seinen Truppen sagte er, "Es ist soweit, es gibt keine Pontier westlich der Haupstadt mehr. Nun ist es Zeit dem Krieg ein Ende zu setzen und dem Gegner seiner wichtigsten Stadt zu berauben". Woraufhin er nach Sebasteia marschierte.
Aristarchus machte sich auf den Weg, daß verlorene Persepolis zurück zu erobern.
Winter 264v.C
Das Reich macht nun 87+ pro Steuerrunde, was als recht katastrophal eingestuft werden kann.
Demetrius, der auf dem Weg war Petra, der Provinz Nabataea, zu erobern, schlug wiedereinmal vor der Stadt sein Winterlager auf und nun sollte sich die nicht vollzogene Bestrafung des Hauptmanns negativ auswirken, denn wieder zog die Armee ohne ihm los, die Stadt zu erobern.
Diesmal war es aber nicht so eine wichtige Stadt und die Verluste waren sehr hoch ...
Demetrius tobte vor Wut, ließ den Hauptmann und 16000 der Bevölkerung hinrichten.
Die Rebellen in Pergamum machten einen Ausfall und verloren die Schlacht, womit die Stadt Pergamum wieder zu den Sleukiden gehörte und wenigsten ein Teil des Westreiches im Reich blieb. 13000 wurden für ihre Rebellion bestraft. Das von der Garnision aus Persepolis belagerte Charax, ergibt sich kampflos und auch hier wurden 11000 für ihre Rebellion bestraft.
Sommer 263v.C.
Demetrius machte sich wieder auf nach Pelusium und griff eine weitere Armee der Ptolemäer an. Diese flüchtete aber über die ägyptische Grenze im Westen.
Spione berichteten von 2 weiteren Armeen der Ptolemäer, kurz hinter der Grenze.
Archilochus traf auf den Weg nach Sabasteia auf eine kleine Armee der Pontier, die er aufrieb und gleich darauf die Stadt belagerte.
Nach ein paar Wochen griff eine Einheit die belagernde Armee an und der Stadtgeneral Herkules, verstärkte diese.
Der Kampf war eigentlich schon vom Start an entschieden, da es wieder sehr viele östliche Söldner in ihren Reihen gab, aber dennoch mache der General Herkules seinen Namen alle Ehre und es gelang ihm Archilochus zu Fall zu bringen und ihn mit seinen gepanzerten Pferden tod zu trampeln...
Ein Tag des Triumpfes, da die Hauptstadt gefallen war, aber auch ein Tag der Trauer, da einer der fähigsten und vielversprechensten Generäle, Archilochus bezwinger der Pontier, gefallen war. Daher befahl Aristarschus, 11000 der Bevölkerung hinzurichten.
Auf dem Weg nach Persepolis stellte Aristarschus eine kleine aufklärende Vorhut, der elitären Adelskavallerie, die seinerzeit in Persepolis rebellierten ...
Der Kampf konnte gewonnen werden und alle fanden den Tod, aber auch eigene verluste von 100 Mann wurden verzeichnet. Wenn mann schon mit 3 Einheiten solche Verluste hat, was soll das erst gegen die restlichen 12 anderen werden, die sicher nicht einzeln antreten werden.
Nach der ernüchternen Schlacht, fing er mit der Belagerung von Persepolis an.
Winter 263v.C.
Nun da Aristarchus wieder Zeit hatte die Berichte zu studieren, sah er sich die Stellung und den Zustand des Reiches etwas genauer an.
Im großen und ganzen stand es zu dieser Zeit nicht schlecht für das Reich.
Außer Persepolis wurden alle rebellierenden Provinzen zurückerobert. Die Feldzüge gegen Ägypten und Pontus verlaufen recht erfolgreich und das Reich macht wieder 2000+.
Die Taktik der "verbrannten Erde" gegen Thrakien scheint zu funktionieren, denn es wurde keine Armee in eigenen Provinzen mehr gesichtet.
Das Reich besitzt nun 24 Provinzen und wenn Persepolis wieder fallen sollte, wären es sogar 25.
Aber alles als rosig zu bezeichnen wäre genauso verkehrt. Wie die Schlacht gegen die Adligen in Persepolis ausgehen wird ist ungewiss. Ob Demetrius bei dem langen Nachschubweg von Antioch und des ständigen "Abwerbens" des Nachschubes von feindlichen Diplomaten, seine Position halten und ausbauen kann, ist fraglich.
Wer die Armee des gefallenen Archilochus übernehmen wird und ob dieser genauso Weise agiert ist ebenso fraglich, wie die Frage was die Thrakier als nächsten Schritt vorhaben und ob Armenien das Reich nicht bald als Bedrohung sieht und ebenfalls den Krieg erklärt.
Aber ganz so sorgenvoll sieht sein Gesicht diesmal nicht aus, meinte einer seiner Berater.
wird fortgesetzt ...