Ritterorden,Orden und Ehrenzeichen

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Joseph I
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Beitrag von Joseph I »

Der Ritterorden vom Goldenen Vlies

Der Orden vom Goldenen Vlies wurde am 10. Januar 1430 anlässlich der Vermählung von Prinzessin Isabella von Portugal und Philipp dem Guten, Herzog von Burgund, in Brügge, den angesehensten Adeligen seiner Länder gestiftet, nachdem er die Mitgliedschaft im Hosenbandorden abgelehnt hatte. Der Orden wurde auch, Ordre de la toison d`or, el Toyson de oro, el Tusan, in frühesten Zeiten auch der Ritterorden des güldenen Lämbleins von Burgund oder des belgischen Schäpers, genannt.
Zu jener Zeit war es üblich, dass weltliche Ritterorden gestiftet wurden, doch neben dem englischen Hosenbandorden, gibt es bis heute keinen nobleren Orden in der christlichen Welt. Am 30. November ist Ordenstag, an diesem Tag werden noch heute in einer feierlichen heiligen Messe neue Mitglieder in den Orden aufgenommen. Nach dem Aussterben der Burgunder Herzöge 1477 ging der Orden auf die spanische Linie der Habsburger über. Als im Jahre 1700 der letzte spanische König aus dem Hause Habsburg verstarb, teilte sich der Orden in zwei Linien auf. Sowohl der spanische Zweig, der Zweig der Bourbonen, als auch der österreichische Zweig der Habsburger existieren noch heute, jedoch hat der spanische Zweig viel seiner ursprünglichen Bedeutung verloren. Die Republik Österreich erkannte am 23. Juli 1953 dem Vorstand des Hauses Habsburg das Verleihungsrecht des Ordens zu.

Großmeister des Ordens
1. Philipp der Gute; Herzog von Burgund 10.01.1430-15.06.1467
2. Karl der Kühne; Herzog von Burgund 15.06.1467-05.01.1477
3. Maximilian I.; Römischer Kaiser 30.04.1478-27.03.1482
4. Philipp I. der Schöne; König von Spanien, Herzog von Burgund 27.03.1482-25.09.1506
5. Karl V.; Römischer Kaiser, König von Spanien 25.09.1506-22.10.1555
6. Philipp II.; König von Spanien, Portugal und England 22.10.1555-13.09.1598
7. Philipp III.; König von Spanien und Portugal 13.09.1598-31.03.1621
8. Philipp IV.; König von Spanien und Portugal 31.03.1621-17.09.1665
9. Karl II.; König von Spanien 17.09.1665-01.11.1700
10. Karl VI.; Römischer Kaiser, König von Spanien 01.11.1700-20.10.1740
11. Franz I.; Römischer Kaiser, Herzog von Lothringen 20.10.1740-18.08.1765
12. Joseph II.; Römischer Kaiser 18.08.1765-20.02.1790
13. Leopold II.; Römischer Kaiser 20.02.1790-01.03.1792
14. Franz II./I.; Römischer Kaiser, Kaiser von Österreich 01.03.1792-02.03.1835
15. Ferdinand I.; Kaiser von Österreich 02.03.1835-02.12.1848
16. Franz Joseph I.; Kaiser von Österreich 02.12.1848-21.11.1916
17. Karl I.; Kaiser von Österreich 21.11.1916-01.04.1922
18. Otto I.; Chef des Hauses Österreich 01.04.1922-30.11.2000
19. Karl (II.)

Bild

Die Potence (Wappenkette) für den Herold des Ordens vom Goldenen Vlies

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Bild = SM. Kaiser Franz Joseph I.

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Bild = Porträt Philipps III. (des Guten), Herzog von Burgund, mit Gemahlin. Das Bild zeigt ihn mit umgehangener Kollane und dem daran befindlichen Kleinod des von ihm aus Anlaß der Vermählung mit Prinzessin Isabella von Portugal gestifteten Ordens vom Goldenen Vlies.
Öl auf Holz, 19. Jh.
Erzherzog Joseph I
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Dr. w.c. Gerland
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Das Baltenkreuz

Am Bande:
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Als Steckkreuz:
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Das Baltenkreuz - Eine Auszeichnung der Weimarer Republik

Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg schrieben die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten den Deutschen vor, daß Sie ihre Truppen aus der Sowjetunion zurückzuziehen hätten, aber das Baltikum vor einer Invasion der sowjetischen Roten Armee schützen mußten. Dem abziehenden Deutschen Ostheer folgte die Rote Armee bis nach Lettland und Estland. Das ausgeblutete und reduzierte Deutsche Ostheer war jedoch nicht in der Lage, allein dem Ansturm standzuhalten. Daher entschloß sich die Reichsregierung Freiwillige anzuwerben, es erfolgte die Aufstellung des freiwilligen Söldnerheeres des Baltikums (Die Baltikumarmee). Neben dem Sold wurde noch mit 4 Mark „Baltenzulage“ geworben. Die angeworbene Truppe fand nach ihrer Ankunft in Kurland eine katastrophale militärische Lage vor. Verbände der Roten Armee befanden sich keine 100 Kilometer vor der Deutschen Reichsgrenze. Am 3. März 1919 erfolgte der erste Angriff auf die russischen Stellungen, der für die deutschen Truppen erfolgreich verlief. Am 28. Juni 1919 wurde von der Deutschen Regierung der Versailler Vertrag unterzeichnet. Das bisher von der Reichsregierung noch stillschweigend gedultete Baltikum-Unternehmen wurde nun vertragsgemäß von ihr abgelehnt. Das freiwillige Söldnerheer (Die Baltikumarmee) wurde mit Befehl vom 19. Juli 1919 zur Räumung der besetzten Gebiete aufgefordert. Nachdem diesem Befehl jedoch nicht Folge geleistet wurde, wurde im November 1919 diese „Deutsche Legion“ von lettischen Verbänden unter englischer Führung vernichtend geschlagen. Durch Vermittlung einer interalliierten Kommission in Litauen wurde eine Sicherheitslinie vereinbart. Hinter diese Linie wurden die restlichen Truppen zurückgeführt. Die Rückführung leitete gleichzeitig das Ende der deutschen Einflußnahme auf das Baltikum ein.


Die Verleihungsvoraussetzungen:

Während der Kämpfe um das Baltikum war der „Baltische Nationalausschuß“ die politische Vertretung der deutsch-baltischen Bevölkerung Südlivlands und Kurlands. Im Jahre 1919 wurde von ihr die Stiftung das Baltenkreuzes beschlossen. Der Beschluß wurde vermutlich während einer Sitzung des Ausschusses mündlich gefaßt. Eine Stiftungsurkunde existiert nicht. Die Verleihungsbedingungen wurden durch dienstliche Richtlinien festgelegt. In einem Schreiben des Baltischen Nationalauschußes an das Generalkommando des VI. Reserve Korps wurde übermittelt, daß das Baltenkreuz allen Offizieren und Mannschaften zustand, die mindestens 3 Monate in den baltischen Landen im Felde gestanden haben. Später wurde festgelegt, nur Zeiten während des Befreiungskampfes des Landes gegen die Rote Armee zu berücksichtigen und auf Vorschlag der Führer der beteiligten Einheiten vorzunehmen. Die Verleihungen begannen im Juli 1919 und dauerten bis 1921. Es wurden insgesamt 21839 Baltenkreuze verliehen. In dem Ergänzungsgesetz vom 15. Mai 1934 zum Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 7. April 1933 und der Verordnung zur Ausführung dieses Gesetzes vom 14. November 1935 wurde festgeschrieben, daß auch das Baltenkreuz zu den staatlich anerkannten Ehrenzeichen des Deutschen Reiches gehörte und getragen werden durfte.

Das Baltenkreuz

Die Form des Baltenkreuzes ist identisch mit dem Kreuz aus dem Wappen der Hochmeister des Deutschen Ritterordens, dessen Geschichte untrennbar mit der Geschichte des Baltikums verbunden ist. Die äußere Form des Baltenkreuzes wurde von den Mitgliedern des Baltischen Nationalausschusses festgelegt. Die Trageweise war den Beliehenen überlassen. Möglich war das Tragen als Steckkreuz auf der linken Brustseite oder auch das Tragen des Ordensbandes im Knopfloch. Das Ordensband ist in den Blau-Weißen Farben der Baltischen Landwehr gehalten. Oftmals wurden Band und Steckkreuz gleichzeitig getragen. Kreuze mit Bandring und Öse sind nicht vorschriftsmäßig und sind nur zum Tragen an der großen Ordensschnalle bestimmt.
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Dr. w.c. Gerland
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Ehrenkreuze 1914 - 18 im seltenen Etui

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Ehrenkreuze sind nicht selten, doch in Etui kommen sie nicht häufig vor. Es gibt sie in 3 verschiedenen Ausführungen.

1. Ehrenkreuz mit Schwerter für Frontkämpfer, Bronziert. Verleihungen ca., 6.203.000 Stück.
2. Ehrenkreuz ohne Schwerter für Kriegsteilnehmer, Bronziert. Verleihungen ca., 1.120.450 Stück.
3. Ehrenkreuz ohne Schwerter in Schwarz, für Witwen und Eltern gefallener Kriegsteilnehmer, geschwärzt. Verleihungen ca., 718.080 Stück.

Gesamt ergibt sich eine Zahl von ca. 8.041.530 Stück. Es gibt zahlreiche Hersteller. Sie wurden aus Eisen hergestellt, selten aus Messing und Bronze, diese wurden Privat beschafft.
Das Etui ist Rot mit einen goldenen Rand. Das für Witwen und Eltern ist Schwarz mit einem silbernen Rand.


Die Etuis mit der Widmung "Treue um Treue" und der faksimilierten Unterschrift von Hindenburg wurden Privat beschafft. Es kostete 1 RM und sie sind sehr selten. Die Einlage ist lose damit das Band darunter, untergebracht werden konnte. Es gibt auch einfache Pappetuis welche für 0,75 RM erworben werden konnten.



edler Freund Gerland,wisst ihr das Stieftungsdatum?
gestieftet selber wurde es übrigens von Reichspresident Paul von Hindenburg


Gestiftet wurden die Ehrenkreuze im Juli 1934.
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

EK 1914 - 2. Klasse mit Wiederholungsspange 1939

Vorgeschlagene zum Eisernen Kreuz der 1. und 2. Klasse, die den Besitz dieser Auszeichung bereits aus dem Jahre 1914 nachweisen konnten, bekamen kein erneutes Kreuz, sondern stattdessen eine silberne Spange mit NS-Hoheitsabzeichen und der Jahreszahl "1939". Die 2. Klasse trug eine Spange auf dem alten schwarz/weißen Band des Eisernen Kreuzes, die 1. Klasse wurde unmittelbar über dem Kreuz mit einer Nadel befestigt. Ab November 1941 waren andere Anbringungen erlaubt.

Hier ein Beispiel für die zweite Klasse:

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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Ehrenblattspange des Heeres

Die Ehrenblattspange wurde am 30.01.1944 gestiftet, von Adolf Hitler. Verliehen wurde die Ehrenblattspange an Soldaten des Heeres. Sie wurde für eine außergewöhnliche Tapferkeitstat verliehen, die aber nicht ganz die Verleihung des Ritterkreuzes rechtfertigte. Der Beliehene wurde in einem Ehrenblatt namentlich genannt. Voraussetzung für die Verleihung war mindestens das EK 1 1939 oder die Spange zum EK 1 1914. Getragen wird die Ehrenblattspange im zweiten Knopfloch auf den EK Band von 1939. Sie durfte nicht auf dem EK Band von 1914 getragen werden. Träger des Deutschen Kreuzes in Gold, konnten auch die Ehrenblattspange bekommen. Sie besteht aus einem hohl geprägtem Eichenlaubkranz in dem ein massives Hakenkreuz eingelötet ist. Es gibt Etuis für die Spange.

- Verleihungen 4547 Stück.
- Große 24,70 x 26,48 mm.
- Gewicht mit Band 5,3 g.
- Material Tombak vergoldet.
- 4 runde Splinte, ( es kommen auch flache vor ).
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Boltar
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Beitrag von Boltar »

The Most Ancient and Noble Order of the Thistle
- Ziviler Schottlischer Ritterorden -

Gegründet: unbekannt 1687 verliehen an König James VII von Schottland (James II von England) und 1703 an Königin Anne. Er wird auf Achaius, King of Scots zurückgeführt.

Motto: Nemo me impune lacessit (No one provokes me with impunity)

Link: http://www.debretts.co.uk/etiquette/or ... istle.html

Ränge: Der Souverän | 16 Ritter und 4 Offiziere: Dekan, Sekretär, Lord Lyon the King of Arms, Gentleman Usher of the Green Rod.

Der Orden ist limitiert auf 16 Ritter, 4 Offiziere und den Souverän die alle aus Schottland kommen müssen (Ausnahme Souverän). In seltenen Fällen können weitere Ritter berufen werden. Er stellt die höchste zivile Auszeichnung Schottlands dar und rangiert im Vereinigten Königreich auf Nr.2 hinter dem Hosenbandorden.

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The Most Honourable Order of the Bath

Gegründet: 18 Mai 1725

Ränge: Grand Cross, Knight / Dame, Commander / Companon

Motto: TRIA JUNCTA IN UNO (Three joined in one)

Bemerkung:
Nur für Diener der Krone. Darin ist die Britische Armee enthalten.

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Orginal von http://www.westminster-abbey.org/library/order_bath.htm
The Most Honourable Order of the Bath was established as a military order by Letters Patent of George I on 18 May 1725, when the Dean of Westminster was made Dean of the Order in perpetuity and King Henry VII's Chapel designated as the Chapel of the Order. However, the Order was a revival of an older custom going back to medieval times when part of the ceremony of knighthood included a ritual bath symbolic of spiritual purification and a vigil the night before receiving the honour. There is an account of this ceremony in the reign of Henry IV in 1399 and it was kept up until the time of Charles II, after which it fell into disuse. [...]
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The Procession of the Knights of the Order of the Bath from Westminster Abbey. Painted by Canaletto around 1749 for Dean Wilcocks, whose son later bequeathed the painting to the Abbey


Weiter Informationen zu aktuellen Britischen Orden findet man hier
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Colonel Chris
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Beitrag von Colonel Chris »

Wäre es vielleicht möglich, daß einer der Orden-Kundigen hier mal eine Aufstellung der Deutschen Auszeichnungen des WK II postet.

Mich interessieren neben diversen Sonderabzeich/-auszeichnungen auch die EKs und RKs mit Zusätzen wie Schwertern, Brillianten und Eichenlaub.

Ich möchte dann mit Bildchen und korrektem Detailwissen meinen MP-AAR ein wenig aufpolieren. Habe leider nur wenig Zeit um selbst ein vernünftiges Studium darüber zu betreiben.
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Hört auf zu jammern! Es gibt IMMER jemanden, dem es schlechter geht! Also: packt es an!
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Werter Colonel Chris,

Wir wissen nicht ob es vielleicht bereits zu spät ist. ;) Aber hier kann man sehr viele Orden aus der Zeit des 2.Weltkriegesfinden. (wenn nicht gar alle)

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Ord ... EITUNG.htm
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Joseph I
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Beitrag von Joseph I »

Edler Geland,könntet ihr euere Bilder aktualissren,wäre sehr nett von euch
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Kein Problem, edler Herr. bereits geschehen! :gluck:
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Canaris

Beitrag von Canaris »

Militär- und Zivildienstorden Adolphs von Nassau
(Ordre du Merite Civil et Militaire d'Adolphe de Nassau)

Das Großkreuz:

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Kommandeurskreuz:

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(mit Schwertern)


Den 1858 von Herzog Adolph von Nassau gestiftete Orden gibt es in acht Graden. Obwohl der Orden nach der Annektion Nassaus durch Preußen abgeschafft wurde, wurde er trotzdem weiter verliehen. Der Orden wurde wieder offiziell 1890 eingeführt, nachdem Adolph als Adolphe Großherzog von Luxemburg wurde.

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(Herzog Adolph von Nassau)
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Flugzeugführerabzeichen im Etui, Hersteller C.E.Juncker, Berlin SW

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Das Flugzeugführerabzeichen wurde am 19.1.1935 gestiftet, von Hermann Göring. Verliehen wurde es an Flugzeugführer mit abgeschlossene Ausbildung, an Beamte und Soldaten der Luftwaffe die vor dem Krieg das Flugzeugführer oder Luftschiffabzeichen hatten. Reservisten bekamen es wenn sie im Besitz des Militärflugzeugführerscheines waren und mindestens eine Reserveübung mit Erfolg abgeschlossen haben. Verliehen wird es frühestens ein Jahr nach Beginn der Grundausbildung. Ab 1939 konnte es dann auch schon nach 9 Monaten erworben werden. 1939 wurde es umbenannt von Militärflugzeugführerabzeichen in Luftwaffenflugzeugführerabzeichen. Wenn einer auch das Beobachterabzeichen bekam, ( nach abgelegter Prüfung ) so mußte er das Flugzeugführerabzeichen gegen das Flugzeugführerabzeichen und Beobachterabzeichen eintauschen. Das Doppelabzeichen hat einen goldfarbenen Kranz. Ansonsten sieht es gleich aus. Gestickte Ausführungen, durften ab Mai 1942 nicht mehr hergestellt werden.
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Blockadebrecher Abzeichen


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Das Abzeichen für Blockadebrecher wurde am 1. April 1941 gestiftet, durch Verordnung von Adolf Hitler. Verliehen wurde es an Besatzungen von Seeschiffen die sich nach Kriegsausbruch auf See befanden und unter Durchbrechung der feindlichen Blockade in die Heimat zurückkehrten. Der Entwurf ist von dem Künstler Otto Placzek, Berlin. Trageweise auf der linken Brustseite.
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Das Hilfskreuzer-Kriegsabzeichen

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Zur Stiftung des Hilfskreuzerkriegsabzeichens erging vom Oberbefehlshaber der Kriegsmarine am 24.April 1941 folgende Begründung: “Im Kampf gegen England haben unsere Hilfskreuzer auf allen Weltmeeren, fern der Heimat, hervorragende Kriegstaten vollbracht und auf kühnen Fahrten dem Gegner empfindliche Verluste an Schiffsraum zugefügt. In Anerkennung dieser Taten ordne ich die Einführung des Hilfskreuzerkriegsabzeichens an.” Besatzungsangehörige der im Kreuzerkrieg eingesetzten Hilfskreuzen konnten das Abzeichen nach Bewährung auf einer erfolgreichen Fernunternehmung erhalten. In einem einzigen Fall wurde im Zweiten Weltkrieg das Hilfskreuzerabzeichen mit Brillanten verliehen. Der Kommandant des deutschen Hilfskreuzers Atlantis, Kapitän zur See Bernhard Rogge (1899-1982) erhielt es im Januar 1942, nachdem er kurz zuvor mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichent worden war.
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Flottenkriegsabzeichen

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Am 30.April 1941 wurde vom Oberbefehlshaber der Kriegsmarine für die Besatzungen der eingesetzten Schlachtschiffe und Kreuzer das Flottenkriegsabzeichen gestiftet. Er begründete die Stiftung wie folgt: “Im Kampf gegen England haben die Schlachtschiffe und Kreuzer auf weitreichenden, wagemutigen Unternehmungen dem Gegner empfindliche Verluste an Schiffsraum zugefügt und damit den Blockadering um England immer enger gezogen.” Das neue Abzeichen konnte bei Würdigkeit und guter Führung, Bewährung auf einer oder mehreren Kriegsfahrten von zusammen mindesten 12 Wochen, Beteiligung an einer besonders erfolgreichen Unternehmung, Verlust des eigenen Schiffes durch Feindeinwirkung und bei erlittenen Verwundungen zur Verleihung kommen. Lange Zeit mysteriös war die Verleihung des wohl einzigen Flottenkriegsabzeichens mit Brillanten. Wie in anderen Fällen, hätte es nach der Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz verliehen werden müssen. Dafür kam nur ein Admiral in Frage, der dieses Abzeichen aber nie erhalten hatte. Andererseits befand sich in einer britischen Nachkriegssammlung ein zweifelsfrei echtes Original. Erst 1992 tauchte bei einer Hamburger Versteigerung des Nachlasses von Admiral Otto Schniewind (1887-1964), der “nur” das Ritterkreuz besessen hatte, ein Exemplar dieses Abzeichens auf, welches schließlich für mehr als 40000DM versteigert wurde.
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Beitrag von Dr. w.c. Gerland »

Kriegsabzeichen für die Marineartillerie

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Gestiftet wurde das Kriegsabzeichen für die Marineartillerie am 24.Juni 1941 “in Anerkennung des Verantwortungsvollen und erfolgreichen Kampfes in der Luftabwehr zur Verleihung an Kampfeinheiten und an einzelne Soldaten aller Dienstgrade.”

Die Verleihungsbedingungen für das Abzeichen waren neben Würdigkeit und guter Führung das Erreichen von 8 Punkten nach einem bestimmten Punktesystem. Mit Punkten bewertet wurden u.a. der Abschuß eines Feindflugzeuges durch eine schwere, mittlere oder leichte Flakbatterie, die Beteiligung am Abschuß bei Mitwirkung mehrerer Batterien, der Truppenluftschutz mittlerer und schwerer Küstenbatterien, erfolgreiches Arbeiten einer Flakscheinwerferbatterie oder eines Flakscheinwerferzuges, welches die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung durch Flakbatterien oder Nachtjäger geschaffen hat, erfolgreiches Arbeiten der Gefechtsstäbe usw.

Ferner konnte das Abzeichen unabhängig von erreichen Punkten bei außergewöhnlichen Leistungen im Kampf, und für Verdienste in der Truppenführung für Offiziere in Stellungen vom Abteilungskommandeur verliehen wurden.
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Minensucherabzeichen

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Im Stiftungserlaß zum Minensucherkriegsabzeichen führte der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Erich Raeder (1876-1960) aus: “Der harte und gefahrvolle Dienst der Minensuch-, U-Boot-Jagd und Sicherungsverbände, die mit ihren kleinen Fahrzeugen im Kampf gegen u-Boot, Minen- und Fliegergefahr dauernd den Unbilden der Witterung ausgesetzt sind, verlangt von jedem Mann an Bord vollen Einsatz und hohe Nervenanspannung. Der Dienst ist besonders entsagungsvoll und zermürbend, da der Verwendungszweck es dem einzelnen in den meisten Fällen nicht ermöglicht, sich im unmittelbaren Kampf gegen den Feind persönlich vor seinen Kameraden auszuzeichnen. In Anerkennung der verantwortungsvollen und erfolgreichen Tätigkeit” dieser Streitkräfte ist dann am 31.August 1940 das Minensucherkriegsabzeichen gestiftet worden. Das Abzeichen wurde an Besatzungen aller Minensuch-, U-Boot-Jagd und Sicherungsverbände verliehen, die folgende Bedingungen erfüllt hatten: Würdigkeit, gute Führung, keine Arreststrafe in den letzten 6 Monaten, Teilnahme an 3 Gefechten, oder besondere Auszeichnung bei Fahrten im Operationsgebiet oder sonstige hervorragende Einzeltat oder Teilnahme an einer hervorragenden Unternehmung nach Entscheidung des Flottenchefs. Die ersten Verleihungen des Abzeichens erfolgten am 28.November 1940.
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Rejtan

Virtuti Militari

Beitrag von Rejtan »

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Virtuti Militari

Virtuti Militari ist der höchste polnische Militärverdienstorden der 3. Republik und war der höchste Militärorden der 2. Republik, der Volksrepublik unter den Kommunisten, des Kongreßkönigreiches Polen, des Herzogtum Warschau, und der 1. Republik (Wahlkönigreiches). Von 1831 bis 1835 gehörte er zu den kaiserlich-russischen Orden (Ordjen wojennych zaslug). Der Orden Virtuti Militari wurde im Jahre 1792 von Stanislaw August König von Polen (1732-1798) gestiftet.

Der Orden hat fünf Klassen: Großkreuz, Komturkreuz, Ritterkreuz, Goldenes Kreuz und Silbernes Kreuz. Das Ordenskreuz der höheren drei Klassen ist schwarz emailliert, mit goldenem Rande, und trägt auf dem Avers in seiner Mitte ein goldenes Medaillon mit weiß emailliertem polnischem Weißem Adler mit vollen Regalien, der von einem grünen Lorbeerkranz umgeben ist. Die Arme des Kreuzes tragen die goldene Inschrift "Virtuti Militari". Im Revers ist das vergoldete Kreuz glatt und trägt im Mittenmedaillon die Inschrift "Honor i Ojczyzna" ("Ehre und Vaterland"). Die Kreuze der 4. und 5. Klasse sind nicht emailliert, ihr Aussehen ist abgesehen davon das gleiche wie bei den höheren Klassen.
Devile1978

Beitrag von Devile1978 »

Huhu

es gibt da auch Kriegsorden die nie verliehen wurden:

Der Blücher-Orden (Blücher-Medaille) ist ein nicht vergebener Kriegsorden der DDR.

Er sollte in der DDR für „Tapferkeit im Kriege“ in den Stufen Gold, Silber und Bronze verliehen werden. Er war nach Gebhard Leberecht von Blücher, einem preußischen Generalfeldmarschall (auch: Marschall „Vorwärts“) benannt, der in der Neujahrsnacht 1814 im Krieg gegen Napoléon Bonaparte die Rheingrenze überschritten hatte.

Der Blücher-Orden wurde am 13. Oktober 1965 vom damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Walter Ulbricht gestiftet und erlosch mit dem Ende der DDR im Jahr 1990. Ulbricht hatte zuvor in einer Rede am 5. Mai 1965 erklärt, dass eine Wiedervereinigung Deutschlands nur in Form eines sozialistischen Staates möglich sei. Den Blücher-Orden sollten in Anlehnung an die Rheinüberschreitung Blüchers jene Soldaten der NVA erhalten, die als erste die Rheinlinie erreichten.

Der Blücher-Orden wurde nie verliehen, da die DDR nie aktiv an Kriegshandlungen teilnahm. Für den Ernstfall hatte die NVA aber bereits kistenweise Blücher-Orden gelagert. Diese wurden unter Geheimhaltung vom VEB Präwema in Markneukirchen gefertigt, wo auch die Prototypen unter Verschluss lagen. Die Existenz des Ordens wurde weithin erst zur Wende bekannt. Exemplare des Ordens sind heute im Militärhistorischen Museum in Dresden und in der Gedenkstätte Point Alpha (Haus auf der Grenze) ausgestellt.

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Nikephoros

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Rettungsmedaille am Bande

Die preußische Rettungsmedaille wurde am 16. August 1833 durch König Friedrich Wilhelm III. gestiftet und an Personen verliehen, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens anderen Menschen das Leben retteten. Analog dazu stifteten viele andere deutsche Länder eigene Rettungsmedaillen, und auch nach dem Ende der Monarchie wurde die Tradition in der Weimarer Republik und im Dritten Reich fortgesetzt. Selbst heute noch vergeben viele Bundesländer vergleichbare Auszeichnungen.

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