Hurrican in New Orleans

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Preussenhusar
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Beitrag von Preussenhusar »

Werter von Stollberg, dagegen ist ein Kraut gewachsen !

Aber zum Thema:

Die Überflutung weiter Stadtteile, die letztlich wohl das Ende der historischen Stadt New Orleans bedeuten wird, ist tragisch und eine Chance zugleich.

Fehler der Vergangenheit können (noch) korrigiert werden und Vorbeugung in anderen Bereichen getroffen werden.

Aus der Katastrophe politisches Kapital zu schlagen oder es anders zu propagandistischen Zwecken auszuschlachten ist Gesckmack- und pietätlos. :rot:

Ob die derzeitige oder irgendeine künftige US-Administration aus dem Desaster lernen wird oder nicht, können wir nicht vorhersagen.

Nur eines wage ich doch zu behaupten: Wenn die Lobby der wohlbekannten einflußreichen US-Konzerne nicht schnell umschwenkt, werden die Opfer von New Orleans nicht die Letzten, sondern nur die Ersten einer langen Reihe von Millionen von Umweltopfern sein, die in den nächsten 50 Jahren zu beklagen sein werden.

Man mag einwenden, solche Katastrophen habe es immer gegeben und werde es immer geben.
Ja, absolut richtig, nur vor 2000, 1000 oder noch 200 Jahren war die Welt noch nicht so zersiedelt, Megapolen auf tektonischen Gräben nicht errichtet und Küstenstädte in Wirbelsturmgebieten waren noch Indianerbehausungen, wo 50-200 Pferde notfalls alle schnell wegbringen konnten.

Heute wohnen Millionen Menschen unter dem Meeresspiegel oder knapp darüber. DAS ist der Unterschied !

PH
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

rolin hat geschrieben:Wittmann bitte schweigt still, was sollen solche Stellungnahmen? Ihr disqualifiziert Euch selbst mit Euren Aussagen. Nicht nur diese hier, sondern auch gehäuft andere Posts lassen Euch nicht im besten Licht erstrahlen.
Na, wenn du die grünen Punkte in der Bewertung als schlechtes Licht meinst ... nur scheinen sich viele auch dafür auszusprechen ... sicherlich, i will mich net so "fein" ausdrücken wie ihr und andere ... aber der Wahrheit tut es keinen Abbruch ...

Wie gesagt, hätte es vorwiegend die reichen Säcke erwischt, würden die sich viel eher um den Naturschutz bemühen ... schließlich sind es die Reichen, die den größten Einfluss in der US-Gesellschaft haben ...
von Stollberg

Beitrag von von Stollberg »

AG_Wittmann hat geschrieben:Na, wenn du die grünen Punkte in der Bewertung als schlechtes Licht meinst ... nur scheinen sich viele auch dafür auszusprechen ... sicherlich, i will mich net so "fein" ausdrücken wie ihr und andere ... aber der Wahrheit tut es keinen Abbruch ...
Schlechtes Licht und eine gewisse Unterbelichtetheit gibt es wohl an anderer Stelle, aber der werte Rolin sprach von "bestem Licht".
Außerdem war damit mit Sicherheit nicht die Bewertung gemeint...
AG_Wittmann hat geschrieben: Wie gesagt, hätte es vorwiegend die reichen Säcke erwischt, würden die sich viel eher um den Naturschutz bemühen ... schließlich sind es die Reichen, die den größten Einfluss in der US-Gesellschaft haben ...
Diese Aussage ist, aufgrund der Tatsache das die USA eine Demokratie ist,
schlicht und ergreifend lächerlich.
Aber es ist natürlich immer einfach die Schuld einer Randgruppe zu geben, sei es religiös oder materiell.
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

Ne Demokratie ... vor paar Jahrzehnten vielleicht ... mach ma Urlaub in den USA und zwar dort, wo die ärmeren Bevölkerungsschichten wohnen ... oder besser, frag Leute, die aus den USA kommen und solche Gebiete aus erster Hand kennen ...

Dort bestimmt hauptsächlich nur der, der Geld hat und Vitamin B ...

Die mächtigsten Leute der USA sind Konzerninhaber etc. und die tun meist nur das, was ihren Firmen bzw. ihren Geldgebern nützlich erscheint ...

Naturschutzparks? Nur dort, wo man nich bauen kann ...

Die ham ja 2001/2002 paar zehntausend Hektar geschützte Waldfläche, die übrigens Clinton unter Schutz gestellt hat, wieder zur Holzgewinnung freigegeben ... da steht jetzt übrigens nix mehr ... durch den Raubbau an den Wäldern wurden paar Dörfer von Schlammlawinen plattgemacht, aber die Reichen interessiert dat nich ... gibt ja genug Arbeitslose, die für Lohn/Brot gern in die Gegend ziehen, um Bäume zu fällen ...

Oder Felle, die durch Fallenfang gewonnen werden ... Europa will die Einfuhr solcher Felle verbieten ... dat nimmt die USA persönlich ... das die USA paar Jahre zuvor selbst die Einfuhr von australischen Känguruhfellen verboten hat, die durch Fallenfang "erbeutet" wurden, interessiert die USA nich ... is ja nich deren Wirtschaftszweig ...

Ölförderung in Naturschutzgebieten, speziell Alaska, wird kaum strafrechtlich verfolgt ... is ja für nen "guten" Zweck das Öl ... das dabei die Flora/Fauna in den Gebieten, in denen Öl gefördert wird, praktisch sterilisiert wird ... wen juckt es, wohnt ja eh kaum einer hier ...

Riesige Mangrovenwälder in Florida wurden abgeholz, damit man Zitrusfrüchte anbauen konnte ... dass die Wälder aber auch die Zyklone ausgebremst haben, wenn sie über den Land waren ... naja, hamwa nich gewußt ... aber neue Mangrovenwälder werden nich angepflanzt, kostet schließlich Geld ...

Tjo und dann die Schwerindustrie ... 292 Millionen Einwohner, aber viel mehr Dreck machen wie Japan und Deutschland zusammen (1,9 Milliarden Tonnen CO2 von Japan und Deutschland/ 5,5 Milliarden Tonnen CO2 der USA) ... wenigsten gibts paar Firmen, die auch ohne Zwang durch Ökosteuern etc. was gegen die Verschmutzung machen wie z. B. DuPont und andere kleinere Firmen ... leider allerdings nur, weil deren ausländische Investoren Druck gemacht haben ...

Solange die USA ihre Vorbildrolle nich vernünftig nutzt, um anderen Staaten den Sinn für Umweltschutz zu wecken bzw. zu stärken, isse nich besser wie so manche linke oder rechte Diktatur ...
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Headhunter
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Beitrag von Headhunter »

Man kann nur hoffen, das die Amis nach so etwas aufwachen und einsehen, das da irgendwas schief läuft. Allerdings dürften die Südstaaten zur Zeit andere Probleme haben, als sich über Umweltschutz gedanken zu machen. Nach dem, was Spiegel Online so schreibt, hat New Orleans zur Zeit eine verdammte Ähnlichkeit mit den fiesesten Katastrophenszenarien aus Hollywood.....
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the general
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Beitrag von the general »

Ich würde vorschlagen das die Disskusionen in den anderen Thread mit Jürgen Trittin besser passen, weil da überwiegend über Politik gesprochen wird.

Hier noch ein Bericht zur Lage:

New Orleans/Washington - Die Lage in New Orleans hat sich dramatisch zugespitzt: Die Rettungsaktionen in der Stadt wurden aus Sorge um die Sicherheit der Mannschaften ausgesetzt. Im Zuge der Einsätze war es immer häufiger zu tätlichen Übergriffen von Hilfesuchenden gekommen. So gab es laut CNN wiederholt lebensgefährliche Kämpfe um Plätze in Rettungsbooten. Allein in New Orleans sind bis zu 60.000 Menschen eingeschlossen. Eine US-Senatorin schätzte die Zahl der Todesopfer auf mehrere Tausend.

Durch die stark zerstörte Stadt New Orleans zogen am Donnerstag bewaffnete Banden. Unbekannte schossen am Superdome auf einen Rettungshubschrauber, ein Nationalgardist wurde verletzt. Tausende Nationalgardisten versuchten unterdessen, Plünderungen und Gewalt in der Stadt zu verhindern.

Flucht nach Norden

Tausende Obdachlose flohen in Richtung Norden. Viele von ihnen drängten sich an den Absperrungen am Superdome. Verzweifelte Flüchtlinge setzten Müllcontainer in Brand. Rund um den Dome loderten Flammen. Die Einsatzkräfte konnten wegen der Wasserfluten und der unübersehbaren Menschenmenge zunächst nicht einschreiten. "Die Lage hier ist extrem explosiv", sagte ein Augenzeuge.

"Bitte helft uns"

Tausende andere Obdachlose kampieren auf Straßen, Zubringern und unter Brücken - in der Hoffnung, endlich aus der Stadt herauszukommen. Auf einer Autobahn versammelten sich hunderte Menschen und riefen Autofahrern zu: "Bitte helft uns." Andere streckten leere Becher aus und bettelten um Wasser. Die Nationalgarde will außer Bussen auch Eisenbahnen einsetzen und eine Luftbrücke aufbauen.

Bush: "Null Toleranz" gegenüber Plünderern

Bush kündigte "Null Toleranz" gegenüber Plünderern und Preistreibern im Krisengebiet an. Die Situation der besonders Verletzlichen dürfe nicht ausgenutzt werden, sagte Bush am Donnerstag dem Fernsehsender ABC. Zuvor hatte der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin, bereits das Kriegsrecht verhängt, um wirksamer gegen marodierende Plünderer vorgehen zu können. Wegen der zahlreichen Leichen, die in den Fluten treiben, rief die US-Regierung den Gesundheitsnotstand aus, um die wachsende Seuchengefahr zu bannen.

Wiederaufbau wird Jahre dauern

Es werde Jahre dauern, bis die Region wieder aufgebaut sei, sagte Bush nach einem Erkundungsflug mit der Präsidentenmaschine Air Force One. Die Küste im Bundesstaat Mississippi sei komplett zerstört. Die Nationalgarde will zusätzlich 24.000 Soldaten in die Katastrophengebiete schicken, 13.000 sind bereits im Einsatz. Bush kündigte eine bisher einmalige Hilfs- und Rettungsaktion an. So sollen mehrere Marineschiffe, Amphibienfahrzeuge und Hubschrauber entsendet und dutzende große Feldlazarette mit insgesamt 10.000 Betten eingerichtet werden. Nach seinen Angaben befanden sich am Mittwoch insgesamt 78.000 Menschen in Notunterkünften.

Schlimmste Katrastrophe seit 1906?

Bestätigen sich die düsteren Prognosen, wird Hurrikan "Katrina" die Naturkatastrophe mit den meisten Toten in den USA seit dem Erdbeben in San Francisco im Jahr 1906. Damals waren rund 6.000 Menschen ums Leben gekommen.

Evakuierung unterbrochen

Die Evakuierung New Orleans begann am Mittwoch. Die im Superdome untergebrachten Menschen sollen vorübergehend in einem anderen Stadion im 530 Kilometer entfernten Houston (Texas) Zuflucht finden. Erste Busse kamen dort bereits an. Zwischenzeitlich wurde die Aktion wegen der Lage am Superdome gestoppt. In der Sportanlage funktionierten zuletzt weder Duschen noch Toiletten, es ist schmutzig und unerträglich heiß. New Orleans selbst droht in den Fluten des Pontchartrain-Sees vollständig zu versinken.

Bürgermeister Nagin rechnet allein in der Südstaatenmetropole mit mehr als 1.000 Toten. In den Häusern liegen noch viele Leichen, sagte er. Im Kampf gegen Plünderer wurden 1.500 Polizisten von Rettungseinsätzen abgezogen, um "zu tun, was nötig ist".

Trinkwasser fehlt

Auch in den anderen Katastrophengebieten warten noch immer Tausende auf Rettung. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit wachsen. Vielerorts fehlen Lebensmittel und sauberes Trinkwasser, Plünderer rauben Nahrungsmittel und Waffen aus Geschäften, Einbrecher räumen verlassene Häuser aus. "Die Lage ist schrecklich, es ist heiß und feucht", sagte Michael Brown, Chef der US-Behörde für Katastrophenmanagement.

Seuchengefahr wächst

Offizielle Stellen befürchten, dass zehntausende Häuser irreparabel sind. Auch wächst die Sorge, dass sich Seuchen wie Typhus und Cholera ausbreiten könnten. "Die Bedingungen verschlechtern sich rapide", warnte ein Gesundheitsexperte von der Universität Louisiana. Fachleute vergleichen die Situation mit den Zuständen in Südostasien nach dem verheerenden Tsunami Ende 2004.

Auch in der früheren Casinostadt Biloxi (Mississippi) ist die Lage chaotisch. "Sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen", sagte ein Motelbesitzer angesichts der dreisten Diebesbanden. Überlebende berichten, es sei ein "Wunder", dass sie davongekommen sind. Wände aus Beton und ein Haufen roter Ziegel, mehr ist von ihrem Wohnblock "Quiet Water Beach" nicht mehr zu sehen. Im Schutt liegen eine Spielzeugeisenbahn, Schmuck und Kleidungsstücke - Erinnerungsstücke an ein früheres Leben.

Schröder bietet Unterstützung an

Deutschland bot den USA Unterstützung an, um der "entsetzlichen Naturkatastrophe" Herr zu werden, sagten Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer in Berlin. Auch Hollywoodstars und Musiker sowie Sportler setzen sich mit Spendenaufrufen und Aktionen für die Hurrikan-Opfer ein. Verschiedene Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz und Care International riefen auch hier zu Lande zu Spenden auf.


Spendenkonten:
DRK: Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 37020500, Kontonummer 41 41 41,
Spendenkonto Soforthilfe USA
Care International: Sparkasse KölnBonn, BLZ 380 500, Kontonummer 4 40 40, Stichwort: Wirbelsturm, Onlinespenden unter www.care.de
Diakonie Katastrophenhilfe: Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Kontonummer 502 707, Onlinespenden unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Caritas international: Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Kontonummer 202, Onlinespenden unter http://spende.caritas-international.de
Ohne Worte.
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Jaycee
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Beitrag von Jaycee »

Es ist schon schlimm mit anzusehen wie so ein Unglück bei einigen Menschen das schlimmste ans Tageslicht bringt, und das dagegen kaum ein Kraut gewachsen ist, selbst nicht in so "modernen" Gesellschaften wie der USA. Man kann wirklich nur hoffen dass die angeforderten 40000 Soldaten dort etwas Ordnung reinbringen.
Ich habe gerade einen Artikel gelesen in der ein Abgeordenter vorschlägt dass man die Stadt nicht wieder an Ort und Stelle aufbaut sondern einige kilometer weiter landeinwärts, da es zugegebenermaßen schon nicht das sinnvollste wäre sie aufzubauen und auf die nächste Naturkatastrophe oder einfach auf ein Ansteigen des Meeresspiegels zu warten. Man ging ja sowieso davon aus dass die stadt in einigen Dekaden "ertrinkt"...
Faultierasai

Beitrag von Faultierasai »

Das klingt vernünftig, ich würde die Stadt ebenfalls umziehen lassen. Denn neu aufgebaut muss sie eh werden
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Gilia
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Beitrag von Gilia »

Ich frage mich nur was die Leute anderes machen sollen ausser zu plündern um zu überleben ? Die sitzen da ohne Nahrung und Trinkwasser. In so einer Situation würde ich mir das Benötigte wohl auch aus dem nächsten Supermarkt "besorgen". Die Polizei und die Nationalgarde sollten lieber all ihre Kraft auf die Rettung der Menschen konzentrieren anstatt Supermärkte vor hungrigen Menschen zu beschützen.
Fritz d. Eisbär

Beitrag von Fritz d. Eisbär »

Freue mich schon darauf wenn sich die irgendwann 2 Milliarden Chinesen oder 2 Milliarden Inder alle Autos u. ä. leisten können. Dann kommts auf ein paar 100 Mio Amis in Sachen Umweltverschmutzung auch nicht mehr an.
Fritz d. Eisbär

Beitrag von Fritz d. Eisbär »

Gilia hat geschrieben:... ich mir das Benötigte wohl auch aus dem nächsten Supermarkt "besorgen"...
DVD Player, Stereoanlagen ... :rolleyes:
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phob
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Beitrag von phob »

Ich würde sie garnicht mehr aufbauen, das komplette Gebiet dort ist so verbaut, das es nichts bringen würde die Stadt ein paar KM weiter nördlich aufzubauen. Katrina ist bis zu 100 km weit ins Landesinnere vorgedrungen und hat in diesem Streifen massive Zerstörungen verursacht.

Man sollte das Gebiet wieder "zurückbauen" damit sich dort ein größerer See sowie die Natur zur Begrenzung des Flussbetts wieder regenerieren kann.

Da man die Flussmündung für Getreideschiffe etc benötigt, die aus dem Landesinneren kommen langt dort auch eine "Kleinstadt" welche quasi nur aus Hafen fungiert. die anderen 1,5 millionen Einwohner sollte man dann irgendwie dazu ermuntern ein weniger gefährdetes Gebiet zu beziehen.

Und vor allem sollte man anfangen vernünftige Häuser zu bauen und nicht diese Presspapierholzdinger
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Gilia
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Beitrag von Gilia »

Fritz d. Eisbär hat geschrieben:DVD Player, Stereoanlagen ... :rolleyes:
Sicher gibt es solche Fälle auch. Aber ist es denn nicht wichtiger Menschenleben zu retten ? Der ganze Kram wandert doch eh auf den Schrott wenn die Stadt jemals wieder bewohnbar sein sollte.
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Jaycee
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Beitrag von Jaycee »

Grundsätzlich natürlich, aber diese Plünderer schrecken auch vor Gewalt nicht zurück. Und selbstverständlich geht es nicht um die Mutter die für ihre Kinder ein paar Brote "klaut", sondern um die Mörder und Vergwewaltiger die es Berichten zufolge dort zuhauf gibt.
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General Guisan
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Beitrag von General Guisan »

Gerade in den Nachrichten:

Es gab seit 1998 Pläne, die Dämme an der ganzen Küste für 14 Milliarden rundum zu erneuern, so das sie jetzt leicht die Flut abgewehrt hätten. Spätestens 2001 waren diese dringenst nötig.

Aber Bush brauchte alles Geld für seinen totalen Krieg, seine Propaganda, seine Mini-Nukes, sein KZ Guantanamo...

Der Kerl und sein korrupter Regierungshaufen verhökerte die (vorwiegend schwarze) Bevölkerung für das schwarze Gold.

Anstatt Geld und Öl ohne jegliche Gegenleistungen zu fördern, sollte man lieber einen internationalen Zusammenschluss fordern. Wenn die USA sich nicht freiwillig wieder in die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft fügen, so gibt es auch keine internationale Hilfe mehr.

Wenn Bush sein Land für soooo moralisch, wirtschaftlich und militärisch überlegen hält, dass er auf die UN "scheissen" kann, dann soll die Welt auch auf die USA "scheissen".

Wie vor hunderten von Jahren in Russland Katharina mit einem "mobilen Dorf" betrogen wurde, so wird Bush jetzt die Medien betrügen, denn die Orte, welche er besucht, werden immer schön aufgeräumt sein - während 90% der Armee und Polizei genau diesen Ort schützt, werden im Rest der USA(United States of Anarchy) Massenvergewaltigungen, Plünderungen und Mord an der Tagesordnung sein.

Alle Länder der Welt, welche sich Demokratie und Völkerrechte auf die Fahnen geschrieben haben, müssen nun endlich aufwachen und das Wort gegen Bush erheben, für die Bevölkerung "seines" Landes. Tausende mussten sterben, Millionen wurde die Zukunft zerstört, dies ist das Ergebniss von der Regierungszeit Bushs in Amerika selber. Weltweit hat seine Regierung noch viel mehr Schaden angerichtet. Es ist Zeit, aufzustehen und dagegen vorzugehen!

So nicht: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,372825,00.html
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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Ob es ein New New Orleans geben wird... Wieder ein paar hundert Quadratkilometer weniger Land...

@Plünderer: In einem Supermarkt wurde wohl die gesamte Waffenabteilung ausgeräumt...
Guisan hat geschrieben:Es ist Zeit, aufzustehen und dagegen vorzugehen!
Macht dafür meinetwegen einen neuen Thread auf, aber bitte nicht hier!
Sig off
Hesse

Beitrag von Hesse »

Ich glaube man kann sich das bei uns gar nicht vorstellen, was in der überfluteten Stadt mit den Bewohnern wirklich passiert. Anarchie pur und die Behörden sind noch orientierungslos. Von den 40000 Nationalgardisten sollen ja heute 20000 eingetroffen sein, davon 300 Irak-Veteranen, die mit Plünderern kurzen Prozess machen. Aber nachts in einem solch großen Gebiet, unwegsames Gelände, kein Strom, verängstigte Menschen, die verzweifelt nach Hilfe suchen....klingt wie aus einem Hollywood-Film, ist aber Realität.

Ich mahne nur vor einer zweiten Medienausschlachtung und treudoofen Spendenwut, wie bei der Tsunami-Flut. Das hat größtenteils wie erwartet nicht wirklich den betroffenen Menschen geholfen.
Hilfsgüter und technische Unterstützung, wie es ja unter anderem die Bundesregierung versprochen hat, ist genau das Richtige und sollte anstandslos geleistet werden.

Wie man in Zukunft verfahren sollte, ist schwer zu sagen. Sicherlich ist die Gefahr einer erneuten Katastrophe hoch und die Region bietet sich nicht gerade als "sicheres" Gebiet an. Andererseits sind viele Menschen dort auch mit Ihrer Heimat verwurzelt und wollen einfach nicht weg. Ähnlich wenn beispielsweise Hamburg überflutet wäre und man die Hamburger dann irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern ansiedeln sollte (ich weiß hartes Los für die Nordlichter *höhö*). Ein Rücksiedlung ins französische Orléans hätte seinen historischen Witz, ist wohl aber außer Frage. Man wird wohl alles wieder aufbauen und diesmal die Gelder in den verbesserten Küstenschutz investieren.

Traurig sind die Randerscheinungen: Neben den Plünderen, die das Leid vieler Menschen ausnutzen, Öl-Spekulanten, die die Benzinpreise hochtreiben, Europäischen Benzinkartellen, die uns noch ordentliche Preissteigerungen aufdrücken und sie wohl in Zukunft sicher nicht mehr zurücknehmen, stören auch die Inkompetenz der sonst durchorganisierten USA, die trotz Heimatschutz, Küstenwache und zig paramilitärischen Verbänden, es zwar schafft in kürzester Zeit Kriege anzuzetteln und Soldaten um den Globus zu schicken, aber den eigenen Bewohnern nur so schnell helfen kann, wie ein Dritte-Welt-Land. Dabei scheint der weltweite Terrorismus hinter dem Umweltterrorismus der Menschheit für einen Moment zurückzustehen. Vielleicht die Chance auf neue Umweltstrategien oder nur ein Grund für die nächste Schlacht um das "schwarze Gold"? Wer weiß.

Gruß Hesse
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

Was mich am meisten erschüttert hat :

Kuba solidarisiert sich mit den Opfern und hat Hilfe angeboten
Sri Lanka - voriges Jahr selbst Tsunami-Opfer - will ebenfalls helfen.

ausgerechnet diese beiden Länder.....

Auch ich bin enttäuscht von der einzigen Supermacht USA und ihrer Regierung
Wenn der Bürgermeister von New Orleans im Radio solche Interviews geben muß, dann schadet das eher dem Ansehen, als das die USA gestärkt aus dem Dilemma herauskommen, wie ein gewisser Präsident betont.
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Hesse

Beitrag von Hesse »

Alter Dessauer hat geschrieben:Was mich am meisten erschüttert hat :

Kuba solidarisiert sich mit den Opfern und hat Hilfe angeboten
Sri Lanka - voriges Jahr selbst Tsunami-Opfer - will ebenfalls helfen.

ausgerechnet diese beiden Länder.....

Auch ich bin enttäuscht von der einzigen Supermacht USA und ihrer Regierung
Wenn der Bürgermeister von New Orleans im Radio solche Interviews geben muß, dann schadet das eher dem Ansehen, als das die USA gestärkt aus dem Dilemma herauskommen, wie ein gewisser Präsident betont.
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Hier mal ein paar rationale Erklärungen für den Hurricane "Katrina"

Quelle:http://www.n-tv.de/575583.html
Fundamentalisten wissen
"Katrina" ist Gottes Rache

Die Hurrikan-Naturkatastrophe ist für Fundamentalisten und Fanatiker nicht ein verheerendes Wetterphänomen, sondern ein Akt Gottes. Die Gründe für Gottes Zorn werden dabei allerdings recht unterschiedlich ausgelegt.

Steve Lefemine, ein politisch aktiver Abtreibungsgegner aus South Carolina, will in dem Radarbild, das ein Wettersatellit während des Hurrikans über New Orleans schoss, die Konturen eines wenige Wochen alten Fötus ausgemacht haben. Absicht des Sturms sei die Zerstörung der fünf Abtreibungskliniken in der Stadt gewesen, beschied er nach einem Bericht der Zeitschrift "Time" in E-Mails an Gleichgesinnte.

Michael Marcavage, der die christlich-fundamentalistisch Organisation "Repent America" - etwa: Büße, Amerika - gründete, sah in "Katrina" die Rache für ein geplantes Homosexuellen-Fest in New Orleans. "Wir glauben, dass Gott das Wetter kontrolliert", sagte er der "Washington Post ". "Am Tag, als Bourbon Street und das französische Viertel überflutet wurden, wollten 125.000 Homosexuelle durch die Straßen in New Orleans ziehen - wir sehen darin einen Akt Gottes."

Die Zeitung zitiert einen "kuwaitischen Beamten", Mohamed Jusef Mlaifi, nach der arabischen Zeitung "al-Sijassa" mit den Worten: "Katrina" ist eine Soldatin Allahs". Auf der Webseite "Jerusalem Newswire" sah ein Schreiber in "Katrina " die Strafe Gottes für Washingtons Unterstützung der Räumung israelischer Siedlungen im Gazastreifen. Diesen Eintrag fand die "Washington Post" auf der Seite: "Amerika erlebt jetzt, das Gott seine schützende Hand wegzieht, dass er sein Urteil über das Land umgesetzt, dass die meiste Verantwortung für die Gefährdung des Bodens und des Volkes Israels trägt."

Auch der irakische Arm der Islamistenorganisation El Kaida sieht in den Verwüstungen ein Zeichen Gottes. "Gott hat Amerika angegriffen und die Gebete der Unterdrückten erhört", hieß es am Sonntag auf einer schon mehrfach von der Gruppe des Moslemextremisten Abu Mussab al-Sarkaui genutzten Internet-Seite. Die Echtheit der Erklärung konnte zunächst nicht geklärt werden. "Der Zorn des Allmächtigen hat sich gegen die Nation der Unterdrücker gerichtet. Die Zahl ihrer Toten geht in die Tausende und ihre Verluste in die Milliarden", hieß es in der Erklärung. Die Gruppe um Sarkawi wird für zahlreiche Anschläge im Irak verantwortlich gemacht.


Ich hingegen habe eine völlig abgedrehte Meinung, warum der Hurricane entstanden ist und New Orleans getroffen hat.
Ich weis es mag verrückt klingen aber ich denke Hurricanes oder tropische Zyklone entstehen, wenn große Flächen der Meeresoberfläche mehr als 27 Grad Celsius aufweisen, darüber kalte Luftschichten liegen und die Windscherenkräfte gering sind.
Und New Orleans wurde besonders schwer getroffen, weil weite Teile unter dem Meeresspiegel liegen.

Das klingt natürlich jetzt nicht so überzeugend wie die Schwulenparade, aber bitte grenzt mich nicht aus, nur weil ich eine verrückte Nischentheorie vertrete.
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