Trittin und Katrina, ein Bärendienst der Völkerverständigung
Moderatoren: ulysses, Montesquieu
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naja ich bin kein trittin freund - aber er hat recht. der groesste umweltverschmutzer der erde muss nunmal auch mit den tragischen folgen leben. die leute im delta tun mir echt leid - aber schuld ist die amerikanische politik und nicht juergen trittin.
die aeuserungen der amerikaner belgen es ja z. t. einwandfrei, kritik von aussen wird ignoriert und es wird weitergemacht wie immer.
aber es ist leider so, pluendere ich die natur gnadenlos aus, muss ich mit den nachteilen leben (eindeichung der fluesse, besiedeln der marschflaechen) von derluftverschmutzung fang ich besser erst gar nicht an.
aber es schint ja noch schlimmer zu kommen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 14,00.html
die aeuserungen der amerikaner belgen es ja z. t. einwandfrei, kritik von aussen wird ignoriert und es wird weitergemacht wie immer.
aber es ist leider so, pluendere ich die natur gnadenlos aus, muss ich mit den nachteilen leben (eindeichung der fluesse, besiedeln der marschflaechen) von derluftverschmutzung fang ich besser erst gar nicht an.
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- rolin
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+32
Kritik wird nicht nur von Deutschland aus geübt, auch die Verbündeten scheinen etwas Senf hinzugeben zu müssen.:
Bsp. Großbritannien: will you listen now america ; independent von heute
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mit freundlichen Grüßen
rolin
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Hesse
Aber es grenzt schon an Schadenfreude, wenn man da mit dem Finger darauf zeigt, während die Menschen dort ums Überleben kämpfen. Es kommt auf das Timing an. Und als Politiker braucht es da schon etwas Feingefühl. Er hätte ja mal 3 Wochen warten können und dann kritisieren, aber dann wäre der Wahlkampf vorbeiDBM hat geschrieben:naja ich bin kein trittin freund - aber er hat recht. der groesste umweltverschmutzer der erde muss nunmal auch mit den tragischen folgen leben. die leute im delta tun mir echt leid - aber schuld ist die amerikanische politik und nicht juergen trittin.
die aeuserungen der amerikaner belgen es ja z. t. einwandfrei, kritik von aussen wird ignoriert und es wird weitergemacht wie immer.
aber es ist leider so, pluendere ich die natur gnadenlos aus, muss ich mit den nachteilen leben (eindeichung der fluesse, besiedeln der marschflaechen) von derluftverschmutzung fang ich besser erst gar nicht an.
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sicher werter hesse, das timings ist trittin live. aber ich bin auch ein typ der just in time kritisiert - hinterher will das doch keiner mehr hoeren.
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Was Tritt Ihn gesagt hat, ist eines Bundesministers unwürdig. Es gibt diplomatische Regeln zwischen Nationen, die man achten sollte und fast jeder tut dies.
Wenn er ein Problem mit der Umweltpolitik der USA hat, dann sollte er das mit den Verantwortlichen in den Staaten persönlich regeln. Er sollte nicht, weil er Schiss um seinen Job hat, ein ganzes Volk anpissen.
Über die Erderwärmung und ihren Einfluss auf das Weltklima gibt es viele gegensätzliche Aussagen. Ich maße mir nicht an, die Wahrheit zu kennen und urteile nicht über Staaten, die anderer Meinung sind, als die heiligen Unterzeichner des Kyoto - Protokolls.
Zu den Kommentaren der Us - Amerikaner muss ich sagen, dass ich ihren Ärger berechtigt finde.
Die Art und Weise, wie sie ihre Wut ausdrücken ist allerdings schlicht und ergreifend zum Kotzen. Die Aussagen haben zu 90% den geistigen Nährwert einer nachmittäglichen Talkshow. Ich kann nur hoffen, dass sich hier lediglich der Bodensatz der Us - amerikanischen Gesellschaft geäußert hat.
Zu Tritt Ihn und den Grünen im allgemeinen (ich hab sie gewählt, diese elenden Amateure) kann ich nur sagen, dass sie bei der Wahl hoffentlich den größten Arschtritt in ihrer Geschichte einkassieren. Und ein gewisser maoistischer Umweltterrorist für immer von der öffentlichen Bildfläche verschwindet.
Tut mir leid für die drastischen Formulierungen, aber das musste mal raus.
cu Drantos
Wenn er ein Problem mit der Umweltpolitik der USA hat, dann sollte er das mit den Verantwortlichen in den Staaten persönlich regeln. Er sollte nicht, weil er Schiss um seinen Job hat, ein ganzes Volk anpissen.
Über die Erderwärmung und ihren Einfluss auf das Weltklima gibt es viele gegensätzliche Aussagen. Ich maße mir nicht an, die Wahrheit zu kennen und urteile nicht über Staaten, die anderer Meinung sind, als die heiligen Unterzeichner des Kyoto - Protokolls.
Zu den Kommentaren der Us - Amerikaner muss ich sagen, dass ich ihren Ärger berechtigt finde.
Die Art und Weise, wie sie ihre Wut ausdrücken ist allerdings schlicht und ergreifend zum Kotzen. Die Aussagen haben zu 90% den geistigen Nährwert einer nachmittäglichen Talkshow. Ich kann nur hoffen, dass sich hier lediglich der Bodensatz der Us - amerikanischen Gesellschaft geäußert hat.
Zu Tritt Ihn und den Grünen im allgemeinen (ich hab sie gewählt, diese elenden Amateure) kann ich nur sagen, dass sie bei der Wahl hoffentlich den größten Arschtritt in ihrer Geschichte einkassieren. Und ein gewisser maoistischer Umweltterrorist für immer von der öffentlichen Bildfläche verschwindet.
Tut mir leid für die drastischen Formulierungen, aber das musste mal raus.
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naja diplomatische gepflogenheiten sind george w. aber auch reichlich egal - das ist kein argument finde ich.
aber die leidtragenden sind aber wie immer die, die nichts dafuer koennen
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- AG_Wittmann
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+1
Vielleicht sollte man bedenken, dass Trittin das schon am Dienstag gesagt hat .... also noch vor der eigentlichen Katastrophe ...
http://www.medienrauschen.de/archiv/200 ... /#more-954
http://www.medienrauschen.de/archiv/200 ... /#more-954
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von Holstein
Trittin zieht den Schwanz ein findet aber keine Worte des Bedauerns !
SPIEGEL ONLINE hat geschrieben:Trittin spricht von Missverständnis
Bundesumweltminister Trittin hatte in einem Zeitungsbeitrag die USA scharf wegen ihrer Klimapolitik angegriffen - und damit in den Vereinigten Staaten angesichts Hunderter Flutopfer für Empörung gesorgt. Nun spricht Trittin von "gezielten Missinterpretationen".
Berlin - Der Bundesumweltminister habe mit "großer Anteilnahme" die Nachrichten über Hurrikan "Katrina" verfolgt, heißt es in einer Presseerklärung des Ministeriums. Trittin sei betroffen über die Ausmaße der Katastrophe, die "alle Maße des Vorstellbaren und Fassbaren" übertreffe und deren Dimensionen noch immer nicht absehbar seien, heißt es in einer heute veröffentlichten Stellungnahme.
Es sei "mehr als bedauerlich, dass der Artikel des Ministers von manchen nicht nur missverstanden, sondern von anderen auch gezielt und bewusst falsch interpretiert werde", heißt es weiter. Der Beitrag in der "Frankfurter Rundschau" sei am vergangenen Montag geschrieben worden, "also zu einem Zeitpunkt, als die Ausmaße der Katastrophe noch nicht ansatzweise deutlich waren und New Orleans noch nicht überflutet war". Trittin wies außerdem die seiner Ansicht nach "bösartige Unterstellung" zurück, ihm sei das Schicksal der Flutopfer egal oder er habe ihr Schicksal instrumentalisiert.
Genau diesen Eindruck hatte das Umweltministerium aber auch am Mittwoch hinterlassen. Ein Pressesprecher Jürgen Trittins sagte am Mittwoch auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE, er könne "die Aufregung um den Artikel in den USA nicht verstehen". Vor allem in den Vereinigten Staaten war heftig kritisiert worden, dass Trittin in der "FR" für die Opfer keine Worte des Beileids gefunden hatte. Auch sonst scheint Trittins Hinweis auf den Redaktionsschluss kaum überzeugend: Tote waren auch schon am Montag zu beklagen, wenn auch nicht in dem heute bekannten Ausmaß.
Für die Opfer der Flut fand der deutsche Umweltminister auch am Donnerstag keine Worte, als SPIEGEL ONLINE um ein Interview bat, das auch im englischsprachigen Dienst erscheinen sollte. Die Anfrage blieb unbeantwortet.
- Arminus
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+18
New Orleans und und ein sehr breiter Küstenstreifen sind vollkommen vernichtet. Die Anzahl der Opfer geht in die Tausende, die der Obdachlosen in die Millionen. Inwiefern es ökologische Schäden durch überflutet Kläranlagen, Silos und Industriegebiete, ist noch nicht absehbar, es ist aber gut möglich, dass viele Flächen küstennaher Gebiete auf Jahre konterminiert sind. Katarina hat um die 60 Bohrinseln im Golf von Mexico außer Betrieb gesetzt, 30 davon werden vermißt. "Hinterher" könnte für die USA und speziell die 3 betroffenen Staaten Jahrzehnte bedeuten...DBM hat geschrieben:aber ich bin auch ein typ der just in time kritisiert - hinterher will das doch keiner mehr hoeren.
Sig off
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Luitpold
Trittin-Bashing macht Spaß. Aber man sollte vielleicht berücksichtigen, daß in einem am 30. August erschienenen Artikel die Folgen des Sturms nicht unbedingt vorherzusehen waren. (Man verweist auf die SWR1-Sendung vom 30. August, 19.30 Uhr, in der noch (sinngemäß, nicht wörtlich) die Rede war, New Orleans habe "nochmal Glück gehabt". Auch der dort interviewte Klimaforscher aus Kiel ahnte nichts von den Folgen und dem Dammbruch).
Die just in time-Frage ist heikel. Im Nachhinein, so meinen Wir, wird auch Trittin seinen Artikel (bzw. dessen ungünstiges Erscheinen) bedauern. Wahrscheinlich ging er von einem durchschnittlichen Wirbelsturm aus der "im Süden der USA schwere Schäden hinterließ" (Standardnachrichtendeutsch); mehr hat er bei seiner Artikelabfassung kaum gewußt (und damit dürfte er kaum der einzige sein; vermutlich sind selbst die US-behörden überrascht worden, denn sonst dürften die Evakuierungs-/Hilfsmaßnahmen etc. anders verlaufen sein.
Die just in time-Frage ist heikel. Im Nachhinein, so meinen Wir, wird auch Trittin seinen Artikel (bzw. dessen ungünstiges Erscheinen) bedauern. Wahrscheinlich ging er von einem durchschnittlichen Wirbelsturm aus der "im Süden der USA schwere Schäden hinterließ" (Standardnachrichtendeutsch); mehr hat er bei seiner Artikelabfassung kaum gewußt (und damit dürfte er kaum der einzige sein; vermutlich sind selbst die US-behörden überrascht worden, denn sonst dürften die Evakuierungs-/Hilfsmaßnahmen etc. anders verlaufen sein.
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