War in the Pacific - Nippons Nachruf (Alliierte Seite)

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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Sieht gut aus, weiter so! :)
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Cerberus
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Beitrag von Cerberus »

Brisbane, 15.12.1941, 22.00 Uhr


So nach und nach trudeln die Meldungen über die Kämpfe der letzten 72h ein. Zumindest sind auch ein paar gute dabei, neben den unvermeidlichen Katastrophen natürlich ...

1. Burma – Malaysia
Den Japanern gelang nun auch die Eroberung der Basis Mersing, die Verteidiger zogensich nach Johole Baru zurück, dem letzten Vorposten vor Singapur. Der Angriff der strategischen Bomber auf Kuantan von Rangoon aus war nicht so erfolgreich wie erhofft, lediglich 4 Bomber fanden ihr Ziel.
Dafür waren unsere Angriffe gegen die Invasionsflotte recht erfolgreich, insbesondere konnte auf dem schweren Kreuzer Kumano ein schwerer Torpedotreffer erzielt werden, weitere Frachter und Transporter wurden ebenfalls getroffen.

2. Niederländisch Indien
Die Flottenoperation gegen den jap. Landekopf Kragen hat sich nun endgültig als kostspieliger Fehlschlag erwiesen. Die ablaufenden Kreuzer wurden von der japanischen Trägerflotte erfaßt und schwer mitgenommen, zumindest die CL Java und Marblehead gingen verloren, die übrigen mußten z.T. schwere Treffer verbuchen, genauere Berichte werden in den nächsten Stunden erwartet. Auch Soerabaja und Bali wurden von den feindlichen Maschinen wieder heimgesucht, wobei zahlreiche Frachter und Truppentransporter verlorengingen. Glücklicherweise hatten wir auf Bali noch nicht mit der Einschiffung der dortigen Truppen begonnen, so daß zumindest insoweit keine weitere Verluste zu beklagen sind. Unsere übrigen Einschiffungen wurden zwar anscheinend nicht gestört, da die japanischen Träger aber immer noch in diesem Seegebiet operieren, ist mehr als fraglich, ob eine unbeschadete Rückfahrt nach Soerabaja gelingen wird.

Zumindest beim Ablaufen nach Batavia gelang es unseren Kreuzern um den CA Houston doch noch ein japanisches Geleit zu erfassen und trotz schwerer Eigenbeschädigungen anzugreifen, dabei konnten ein Truppentransporter und ein Zerstörer in Brand geschossen werden (freilich nur ein schwacher Trost, wenn man sieht, welchen Preis wir dafür gezahlt haben).

Japanische Truppen landeten außerdem in Brunei.

3. Phillipinen
Außer weiteren schweren Luftangriffen keine weiteren Neuigkeiten.

4. Rabaul – Pt. Moresby
Rabaul konnte einen weiteren japanischen Angriff abwehren, auch PM hielt weiter stand. An den Kämpfen um PM waren bereits die zwei verstärkten australischen Bataillone beteiligt, die wir als Verstärkung geschickt haben – so scheint also das Entladen im Hafen trotz Anwesenheit der japanischen Schiffe gelungen zu sein. Wenn nicht in Kürze noch eine stärkere japanische Landungswelle kommt, sind wir zuversichtlich zumindest PM halten zu können. Irgendwann müssen ja auch endlich unsere Träger dort eintreffen.

5. Zentralpazifik
Keine weiteren Kämpfe, es scheint, daß die Japse ihre Schlappe bei wake eingesehen haben, hoffe, daß die Navy rechtzeitig zur Stelle ist, um den nächsten Landeversuch abwehren zu können ...

6. UBoot – Krieg
Der agressive Einsatz unser Boote zahlt sich langsam aus. Allein das niederlänische K XI konnte vor Malaysia zwei Truppentransporter torpedieren, von den einer bereits gesunken ist. Auch sonst fanden zwischen Singapur und Japan zahlreiche UBootangriffe statt, bei denen insgesamt 8 Frachter bzw. Transporter getroffen werden konnten.
Japan scheint diese Gefahr erkannt zu haben, allein im Bereich zwischen den Philippinen und Japan fanden zahlreiche Angriffe von UJagdgruppen auf unsere Boote statt, jedoch konnte lediglich die USS Perch nach Versenkung eines Frachters auch getroffen werden.

(Fortsetzung folgt)
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Cerberus
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Beitrag von Cerberus »

Zum Landkampf:

Da die Zugbearbeitung sich noch etwas verzögert (Kalle hatte mir versehentlich einen seiner Zwischenstände geschickt (für mich mangels Passwort nicht öffenbar), hier erstmal ein bissl was auf die schon etwas zurückliegende Frage zum Landkampf. Im Detail hab ich mich damit noch nicht beschäftigt, kann insbesondere nicht mit Formeln aufwarten o.ä.
Hat jemand Interesse, daß ich das englische Manual online stelle? Wer mag, kann dann da näher nachschmökern.

Zum Landkampf kommt es, wenn gegnerische Einheiten in einem Landhex stehen und mindestens eine einen der 3 möglichen Angriffsbefehle hat (Bombardement, deliberate oder shock attack).
Von Bedeutung ist zunächst einmal, mit welchem Einheitentyp man es zu tun hat und wie groß die Einheit ist.

Es gibt Infanterie, spezielle Artillerie- und Flakeinheiten zur Unterstützung, Panzer, Hauptquartiere für die jeweiligen Teilstreitkräfte und Pioniere (teilweise auch mit speziellen Fähigkeiten oder auch gewissermaßen Allrounder). Im Spiel sind die verschiedensten historischen Einheiten, das fängt teilweise bei selbständigen Btl an und geht bis zur Division rauf.

Weiter wichtig sind Versorgung, Erfahrung, Ermüdung und Disorganisation, dazu das folgende Bild einer japanischen Einheit vor Pt. Moresby (aus dem Szenario Guadalcanal), der ich einen Angriff befohlen habe:

Bild

Wie man dem Bild entnehmen kann, sind die Kräfte relativ schwach. Grundsätzlich kommt es nämlich vor allem darauf an, wie viel Infanterie und Geschütze, ggf. Panzer vorhanden sind. Auch der Kommandeur spielt eine Rolle. Wie gesagt, mit den genauen Formeln hab ich mich noch nicht beschäftigt.

Hier das entsprechende Bild der verteidigenden Amis, wie man sieht, sind sie den Angreifern deutlich überlegen, aus dem Angriff wird also wohl nix werden.

Bild

Und hier das Bild aus der Auswertungs- und Kampfphase, der Angriff ist wie erwartet gescheitert.

Bild

Beim Gelingen des Angriffs auf eine Basis spielt übrigens auch eine Rolle, ob die Basis von Pionieren befestigt wurde. Am Angriff beteiligte Pionier können den Befestigungswert dagegen herabsenken.


Hier noch aus dem gleichen Szenario ein Beispiel einer amphibischen Landung:

Zunächst das japanische Abwehfeuer auf die Landungstruppen. Zu sofortigen Landkämpfen kam es nicht, da keine der beiden Seiten anscheinend sofortigen Angriffsbefehl hatte.

Bild

Dann der japanische Bildschirm aus der Befehlsphase, man sieht, die Basis ist recht schwach verteidigt.

Bild

Die Amerikaner sind dagegen dabei, die 1. US-Marinedivsion auszuladen und ein weiteres selbständiges Btl Marines. Da sie die Basis noch nicht erobert haben, müssen sie über den Strand ausschiffen, es dauert daher länger, bis die Division vollst. an Land ist als wenn man sie in einem Hafen auslüde, zudem wird sie beim Ausschiffen immer wieder von den Japanern beschossen werden. Die 1 hinter dem Schrägstrich bei dem Einheitennamen, bedeutet, daß bislang nur ein Teil an Land ist.

Bild

Hier ein Blick auf die transportierende TF, man sieht welche Schiffe noch Truppen an Bord haben. Wie man ebenfalls unten sieht, haben die Amis das Vorhaben gut abgesichert, 3 Trägerverbände und 2 Bombardement TFs sind als Schutz dabei. Die Bombardement TFs sind für das Sturmreifschießen einer Basis sehr wichtig, das Abwehrfeuer beim Landen wird dann entsprechend schwächer und die Eroberung leichter. Die Träger dienen in dem konkreten Fall hier nicht nur zum Bombardieren der Landeinheiten sondern auch als Luftschutz für das ganze Unternehmen, da Guadalcanal in Reichweite japanischer Betty-Bomber aus Rabaul liegt und eigener Jagdschutz nicht bis dorthin reicht.

Bild

Soweit erstmal im groben zum Landkampf, hoffe man kann meine Kritzeleien auf den Bildern noch halbwegs nachvollziehen.
Irgendwelche Fragen dazu?
fsp

Beitrag von fsp »

Nein, das war erstmal schon spitze, vielen Dank für die viele Arbeit, es ist deutlich klarer geworden.
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Cerberus
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Beitrag von Cerberus »

so, nach kleinen techn. Problemen gehts endlich weiter ...



16.12.1941 – 00.15 Uhr

Die letzten Meldungen sind eingegangen und die neuen Befehle an unsere Einheiten im gesamte pazifischen Operationsgebiet wurden per Funk ausgegeben. Hier eine kurze Zusammenfassung und Ergänzung zur letzten Lagemeldung:

In Georgetown (Malaysia) werden die 6., 15. und 28. Indische Bde eingeschifft, sämtliche im Raum Burma / Malaysia verfügbaren Jäger werden in die Basis verlegt, um die Aktion zu schützen, nachdem der Hafen in den vergangenen Tagen bereits bombardiert wurde. Weitere Transportschiffe sind im Anmarsch.

Unser Kreuzergeschwader in Indonesien wurde schwer mitgenommen, 3 CL sind bis jetzt verloren gegangen, die übrigen sind mittel bis schwer beschädigt. Es steht zu befürchten, daß diese ebenfalls noch einmal von den japanischen Trägermaschinen erfasst werden, bevor sie in endgültiger Sicherheit sind.
Ebenso ist der Vwerlust weiterer Transporter in Niederländisch Indien zu erwarten.

In Pt. Moresby sind die beiden als Verstärkung entsandten Btl vollst. ausgeladen worden. In den nächsten Tagen wird zudem eine Kampfgruppe aus einem CA und 5 CL eintreffen. Nachdem im Südpazifik bislang noch keine schweren japanischen Überwassereinheiten aufgeklärt wurden, sind wir zuversichtlich PM dauerhaft halten zu können.
Unser erster Träger wird in 3 Tagen in Noumea eintreffen, der zweite vielleicht schon in 6. Vielleicht können wir dann sogar noch die Landungen bei Rabaul wirksam stören, wahrscheinlicher ist aber, daß die Japaner dort schneller sein werden.

Im Zentralpazifik entwickelt sich die Lage weiter nach Plan. Eine erste Gruppe mit 22 Dauntless-Sturzbombern wurde auf die Insel verlegt. Die Unterstützungskräfte des dortigen Flugplatzes reichen zwar nicht für alle Maschinen aus, ein paar werden aber schon aufsteigen, sollten sich die Japse noch einmal herantrauen. Ebenso rechnen wir mit dem eintreffen der Schlachtflotte vor Wake in den nächsten 3 – 6 Tagen, die Insel dürfte dann uzunächst erstmal sicher sein.

Unsere UBoote vor den Philippinen und südlich Japan haben wir angesichts der starken Jagdgruppen zunächst erst einmal umgruppiert. Diese verlegen in die Engen zwischen Borneo und den Philippinen, eventuell erwischen wir so ein paar der von Niederländisch-Indien rücklaufenden jap. Kampfeinheiten.

Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Ich bete, dass sich unsere weiteren verlusten in Grenzen halten lassen, aber jetzt heißt es Ruhe bewahren und abwarten.
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Beitrag von Cerberus »

Brisbane, 18.12.1941, 23:45 Uhr

KTB Cerberus

Nie hätte ich gedacht, daß das Inferno der letzten 10 Tage immer noch steigerungsfähig ist, jetzt habe ich es erlebt. Vor uns liegt wohl eines der größten Gemetzel der Menschheitsgeschichte. Zumindest habe ich aber den Eindruck gewinnen können, daß auch die Japaner kräftig federn lassen mußten - aber wie immer der Reihe nach ...

1. China / Philippinen
Außer jap. Luftangriffen keine bes. Vorkommnisse, Hong Kong hält weiter, anscheinend warten die Japse auf Verstärkung ...

2. Malaysia
Die Evakuierung in Georgetown konnte ohne Verluste an Schiffen weitergeführt werden. Die Verlegung der Jäger dorthin hat sich dramatisch bezahlt gemacht. Bei zahlreichen Angriffen japanischer Maschinen auf Hafen und Transporter konnten ca. 60 – 70 feindliche Jäger und Bomber abgeschossen werden bei nur ca 15 – 20 eigenen Verlusten! Ein großer Erfolg.

Weiterhin griffen wir in etlichen Einsätzen wieder japanische Versorgungsschiffe an und konnten mehrere Treffer erzielen.

3. Niederländisch Indien
Bei mehreren Angriffen konnten die jap. Trägermaschinen erneut 3 Frachter und 2 Zerstörer versenken, umgekehrt konnten wir immerhin den Abschuß von 17 dieser Killer verbuchen. Außerdem gelang uns auch hier die Versenkung und Beschädigung mehrerer Transporter sowie die Versenkung eines Zerstörers. Auf den Schlachtschiffen Kongo und Nagato konnten ebenfalls Bombentreffer erzielt werden, wenngleich die Schäden dort begrenzt sein dürften.

4. Pt. Moresby – Südwestpazifik
Zu einer Kette schwerer Seegefechte kam es bei PM. Dabei wirkte sich nachteilig für uns aus, daß unsere Überseekräfte kleckerweise eintrafen, da wir erst in PM die Einheiten zusammenfassen wollten.

Zunächst überraschten die beiden neuseeländischen CL Leander und Achilles die jap. Landungsflotte im Hafen von PM (CL Kashima und 8 Transporter). Obwohl es den Japanern als ersten gelang, Treffer auf Achilles zu erzielen, konnte CL Kashima in Brand geschossen werden, ebenso ein Transporter, der später aus der Luft 3 weitere Bombentreffer erhielt.

Bild

Bild

Unsere Schwere Gruppe um den australische CA Canberra (1 CA, 2 CL, 2 DD) erfasste plangemäß ebenfalls südöstlich PM einen japanischen Konvoi und konnte 5 Transporter in Brand schießen sowie einen Nachzügler versenken.

Bild

Die böse Überraschung kam jedoch in der folgenden Nacht kurz vor PM. Die Japaner hatten ihrerseits ebenfalls schwere Einheiten entsandt, die mit Landbeschuß die Landungstruppen in PM unterstützen sollten. Die Gruppe bestand aus 4 CA, 2 CL und 2 DD. Die Japaner, die mindestens ebensowenig mit stärkeren gegnerischen Überwasserkräften rechneten wie unsere Einheiten mußtem bei dem auf kurze Distanz ausgetragenen Nachtgefecht 2 massive Treffer auf dem CA Aoba hinnehmen, ein CL erhielt weitere 2 Treffer.
Auf unserer Seite wurde CL Perth angeschlagen. Noch in der Nacht gelang es beiden Seiten sich zu lösen und mehr oder weniger parallel ihren Weg fortzusetzen.

In PM angekommen traf die japanische Gruppe dann zunächst auf den dort ebenfalls kurz vorher eingetroffenen amerikanischen CA Pensacola, der sich heftig zur Wehr setzte und 2 der feindlichen CA erheblich treffen konnte sowie einen DD schwer beschädigte. Dem zusammengefaßten Feuer der japanischen Gruppe konnte die tapfere Besatzung jedoch nicht lange standhalten, so daß CA Pensacola nur kurze Zeit später sank bevor unsere schwere Gruppe eintraf.

Daraufhin kam es vor PM zu einem weiteren Aufeinandertreffen, bei dem es den überlegenen Japanern gelang, den CL Perth zu versenken. während wir einen DD auf den Meeresboden schicken und weitere Treffer auf 2 CA der Japaner verbuchen konnten. Rückhalt der japanischen Flotte waren aber weiterhin die beiden CA Kinugasa und Furutaka, dennen im Anschluß noch die Versenkung des CL Adelaide gelang, bevor unsere schwer getroffenen Schiffe abdrehten. Anschließend versenkten die Japaner im Hafen von PM 2 Transporter und schossen 2 weitere in Brand – glücklicherweise waren die Truppen bereits entladen worden.

Mehrere hundert Meilen südöstlich dieses Dramas kam es zu den ersten Trägerschlachten dieses Krieges. Von unserer Luftaufklärung völlig unbemerkt hatten sich die japanischen Träger Hiryu und Soryu an Noumea herangepirscht. Dort überraschten sie die gerade eingetroffene USS Enterprise, die lediglich nur noch 8 Jäger zu ihrer Verteidigung aufsteigen lassen konnte und 4 Treffer erhielt, auch die begleitenden CA Northampton und Chester wurden von den Vals und Kates arg in Mitleidenschaft gezogen.
Bild
Eine kurz darauf angreifende 2. japanische Welle konte dagegen hauptsächlich von der Flak ohne weitere Schäden abgewehrt werden, 27 Feindmaschinen wurden abgeschossen.

Zwar starteten unsere Maschinen sofort zum Gegenangriff, jedoch konnte auf beiden Trägern nur je 1 Treffer erzielt werden. Auch die Japaner griffen erneut an und waren nun wesntlich erfolgreicher. Mit 3 Bomben- und 5 Torpedotreffern beschädigten sie die Enterprise so schwer, daß zur Stunde noch unklar ist, ob der brennende Träger gehalten werden kann.
Doch diesmal gab es keinen neuen japanischen Triumph. Vom Gegner unbemerkt war nämlich nun endlich auch die USS Lexington in Noumea eingetroffen, deren Sturzbomber sofort den Feind angriffen nachdem eine weiter japanische attacke ohne Erzielen von Treffern abgewehrt werden konnte. Auf Hiryu konnten 8, auf Soryu 5 schwere Treffer erzielt werden, beide Träger stehen in Flammen.

Bild

Nachdem die Lexington noch intakt ist, hoffen wir, den Gegnern den Rückzugsweg abschneiden und einem oder gar beiden Träger den Fangstoß versetzen zu können.

Trotz hoher eigener Verluste (1 CA, 2 CL versenkt, 3 CA, 2 CL beschädigt) haben wir dem Japaner doch die Zähne zeigen können. Das Auftauchen schwerer japanischer Einheiten in dieser Region war eine echte Überraschung für uns, allerdings dürften diese Einheiten jetzt bis auf 2 CA nur noch geringen Einsatzwert haben und dringender Überholung und Reparatur bedürfen. Wir hoffen, daß diese Ereignisse den Japaner dazu zwingen, weitere Kräfte in den Pazifik zu verlegen und damit die Stoßrichtung Indien zu schwächen.

5. UBoote
Auch hier gelang wieder die Torpedierung mehrerer Frachter, jedoch waren auch etlich Angriffen aufgrund von Torpedoversagern fehlgeschlagen.

Bild

Lagebeurteilung und Absichten folgen nach Eintreffen der letzten Lagemeldungen.
fsp

Beitrag von fsp »

Vielen Dank für die tollen Screenshots... seufz, ich werde wohl doch schwach werden und es mir zulegen müssen... mein armes Studium :D
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Cerberus
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Beitrag von Cerberus »

Es lohnt sich wirklich, habe mir noch nie ein so teures Spiel gekauft, aber die Liebe des Spieles für's Detail ist wirklich grandios, auch wenn natürlich immer Schwächen zu beklagen sind. Der Zeitaufwand ist halt mörderisch wenn man noch anderes zu tun hat ...
Würde mich selbst noch als Anfänger bezeichnen, bin gegen den Computer zeitlich nur bis Mitte 42 vorgestoßen, momentan spiele ich ausschließlich die 2 Partien gegen Kalle, so daß mir auch noch viel Spielpraxis fehlt, insbesondere habe ich kaum eine Vorstellung, wie es ab 43 - 44 wird, wenn die Alliierten auch qualitativ eindeutig überlegen sind. Im ersten Jahr bezieht man ja als Alliierter erstmal kräftig Prügel.

Die KI wird ja immer wieder mal kritisiert, möglicherweise zu recht. Aber als pbem ist das Spiel m.E. derzeit nicht zu toppen.
fsp

Beitrag von fsp »

Ja der Zeitaufwand ist auch - vernünftigerweise - das einzige, was mich noch abhält im Moment, ich sollte dem noch zumindest bis Ende meiner Magisterarbeit (4-5 Monate) widerstehen...
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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Wie sieht's eigentlich bei PM aus? Wer hat auf dem Land die Oberhand?
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Cerberus
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Beitrag von Cerberus »

Momentan wohl noch ich. Die japanischen Versuche die Basis im ersten Anlauf zu nehmen, sind gescheitert, seither konnte ich immerhin 2 selbst. Btl herankarren, das ist zwar äußerst wenig, aber besser als nix, zudem hab ich noch die Lufthoheit, leider ist der Flugplatz noch zu klein, um jap. Konvois wirksam aus der Luft bekämpfen zu können.

Wenn ich weitere jap. Verstärkungen unterbinden kann, gehe ich davon aus, daß ich PM halte, auch wenn rein zahlenmäßig die jap. Truppen noch überlegen sein dürften, dafür ist PM aber auch befestigt.

Der letzte Zug hat aber gezeigt, daß diese Frage durchaus noch offen ist. Die entscheidende Frage ist wie bei Wake, wieviel Wert Kalle auf die Basis legt - konzentriert er sich darauf, wird er sie auch bekommen.

Nach dem letzten Zug sind meine verfügbaren Überwasserstreitkräfte im Südpazifik ziemlich zusammengeschossen, es wird recht lang dauern, bis die Reparaturen beendet sind bzw. bis verstärkungen aus Pearl o. der Westküste eintreffen. Sollte er also weitere Kreuzer oder gar Schlachtschiffe als Verstärkung schicken, habe ich in den nächsten Wochen Verstärkungskonvois nichts entgegenzusetzen und müßte versuchen mit den beiden bislang verbliebenen Trägern dazwischen zu funken (weiß noch nicht, wie hoch die Schäden an der Enterprise sind, aber selbst wenn das Schiff gerettet werden kann, wird es lange Zeit im Dock liegen ...).
Es kommt dann drauf an, was er mit seinen Trägern macht. Kreuzen die auch zusammengefaßt in der Ecke auf (also nicht nur 2 wie bei Noumea), wäre ich in argen Schwierigkeiten.

Ich muß jetzt unbedingt weitere Pioniereinheiten nach PM bringen, die müssen dann die Flugfelder ausbauen und das erforderliche Bodenpersonal für den Flugbetrieb stellen. Hat der flugplatz erstmal Größe 4 - 5 und ist mit Bombern gut belegt, steht den japanischen Invasionskonvois eine Höllenfahrt bevor - aber auch das dauert noch seine Zeit, zumal erstmal der unbeschadete Antransprt gelingen muß, wenn ständig jap. Einheiten herumkreuzen ohne daß eigener Begleitschutz zur Verfügung steht.
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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Haben die Träger ordentlich Geleit? Wär schon ziemlich böse, die Lexington an ein UBoot zu verlieren, was ausversehen den Kurs kreuzt...

Das mit dem Flugplatz kann aber auch nach hinten losgehen, wenn er es schafft PM zu nehmen. Wie gefährlich kann er dir von dort aus für Australien werden? Und: Wie effektiv können seine verbleibenden Kreuzer vor PM mit Küstenbeschuss seine Truppen unterstützen?
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Beitrag von Cerberus »

Arminus hat geschrieben:Haben die Träger ordentlich Geleit? Wär schon ziemlich böse, die Lexington an ein UBoot zu verlieren, was ausversehen den Kurs kreuzt...

Das mit dem Flugplatz kann aber auch nach hinten losgehen, wenn er es schafft PM zu nehmen. Wie gefährlich kann er dir von dort aus für Australien werden? Und: Wie effektiv können seine verbleibenden Kreuzer vor PM mit Küstenbeschuss seine Truppen unterstützen?

Geleit ist kein Problem, beide Träger sind durch Zerstörer und schwere Kreuzer recht gut gesichert (durch den Ausfall der Enterprise werden insoweit auch wieder Überwassereinheiten frei). Die UBootgefahr besteht natürlich trotzdem, aber die muß man m.E. in Kauf nehmen, sonst muß ich die Schiffe ja im Hafen lassen.

PM ist natürlich die Absprungbasis nach Australiens Ostküste, sowie Timor im Norden. Von dort isses nicht mehr weit nach Cooktown. Andererseits wäre eine Invasion sehr material- und zeitaufwendig. Ob das parallel zu einem Vorstoß nach Indien machbar ist, weiß ich nicht (hab wie gesagt da noch nicht die Erfahrungen). Indien halte ich aber für lohnender, da dort wesentlich mehr Ressourcen zu holen sind, eine Invasion der australischen Ostküste würde zudem seine Flanke gegenüber den Amerikanern stark verlängern. Ich als Japaner würde daher also eher in PM stehen bleiben, wenn ich es hätte.
Kalle spielt aber deutlich agressiver als ich in unserem Parallelspiel, von daher lass ich mich mal überraschen, ob er's nicht doch wagt.

Ansonsten ist PM insoweit für Japan wichtig, da dann keine alliierten Luftangriffe auf Schiffsbewegungen in der Korallensee erfolgen können, der Weg von Australien ist einfach zu weit. Mit dem Dreieck PM - Rabaul - Guadalcanal hat man eine gute Abwehrstellung im Süden, die nur unter massivem Einsatz zahlreicher Träger (mangels vorhandener landgestützter Basen in der Nähe) wieder ausgehebelt werden kann. Bis die Alliierten aber eine größere Zahl von Trägern zusammen haben, dauert es aber noch eine ganze Weile, so daß er dann im süden erstmal ziemlich Ruhe haben dürfte und seinerseits immer wieder nach Lust und Laune Raids gegen die amerikanisch - australischen Verbindungen unternehmen kann.

Vor PM stehen derzeit 4 CA, davon dürften 2 recht angeschlagen sein. Insoweit mache ich mir wegen des Küstenbeschusses noch nicht allzuviele Sorgen. Problematisch für mich ist, daß die beiden schweren Kreuzer mit ihrer Anwesenheit auch den Hafen blockieren, d.h., Versorgungschiffe und Transporter kommen nicht ran. Ich muß, wenn ich den Zug von Kalle habe mal schauen, ob ich von Cooktown eine Luftbrücke aufbauen kann.
Sollte er Verstärkungen ranholen (insbesondere auch Zerstörer, davon hat er ja etliche, sind für Bombardements sehr effektiv), könnte ein solcher Beschuß kritischer werden. Zum einen wird die Wirkung gegen die Truppen deutlich besser, so daß die Erfolgschancen bei einem jap. Sturmangriff steigen, zum anderen werden sowohl die Flugfelder als auch die dortigen Maschinen in Mitleidenschaft gezogen.

Wenn ich die Lage also nicht völlig verkenne, besteht momentan keine akute Gefahr, wenn er jedoch bereits Verstärkungen im Anmarsch hat, könnte es heikel werden.

Ich werde jetzt erstmal versuchen mit der Lexington die flüchtenden brennenden Träger zu jagen. Anschließend muß ich schauen, inwieweit die Lexington noch einsatzklar ist (die Anzahl der insgesamt möglichen Einsätze von einem Träger aus ist begrenzt, danach muß er in eine Basis von bestimmter Größe für Auffrischung und Munitionierung). Dann ist in Erwägung zu ziehen, inwieweit dieser einzelene Träger gg. etw. japanische Schiffe vor PM anzusetzen ist. Das hatte ich ja schon von Anfang an vor. Zu überdenken ist aber auch, daß Kalle seinen großen Trägerverband nach Auffrischung in die Ecke verlegen könnte. Die Jagdgründe um Niederländisch-Indien hat er gründlich abgegrast, dort ist nicht mehr viel zu holen. Jetzt ist die Frage ob er zu einem neuen Einsatz in den Indischen Ozean ausläuft oder aber wartet, bis Singapur erobert ist und zwischenzeitlich die Flotte auf einen Abstecher in den Südpazifik schickt. Dann wäre der Einsatz der Lexington Selbstmord. Abgesehen davon, daß die Saratoga noch ziemlich lange bis zum Eintreffen braucht, wäre dann auch mit 2 Trägern nicht viel zu machen. Bis zum Eintreffen der Yorktown dauert es leider noch ca. 4 Wochen und dann muß das Schiff auch erst von der Westküste rangekarrt werden ...

Der Einsatz seiner schweren Kreuzer und der 2 Träger war also eine echte (unangenehme) Überaschung für mich, da ich davon ausgegangen bin, daß alle schweren Einheiten im Westen stehen. Einen Zug später hätte ich wenigstens meine Einheiten in PM zusammenfassen können, dann hätte ich ihm mit 2 CA und 5 CL gegenübergesatnden und mich sicher gut behaupten können, so wurde ich nach und nach aufgemischt.
Andererseits war es ein segen, daß die beiden Träger noch nicht in einer TF waren, so konnte die Lexington ungeschoren bis Noumea kommen und zurückschlagen, ohne ernsthaft was abzubekommen.

Außerdem muß ich mir jetzt überlegen, wie ich bei Wake weitervorgehe. Verlegt er seine Träger wirklich zeitweilig in den Pazifik, kann er von Truk aus sowohl schnell gegen PM als auch gegen Wake operieren.
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Es bleibt auf jeden Fall spannend und das ist das wichtigste! :top:
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Beitrag von Cerberus »

so, hab gestern den Zug von Kalle bekommen und ihn soeben mit den neuen Befehlen zurückgeschickt, hier eine kleine Zusammenfassung:

Brisbane, 19.12.1941,
KTB Cerberus
Befehle für die Operationsphase 19.12. - 21.12.1941

1. Malaysia
Während in Malaysia die Evakuierungen voranschreiten bereiten sich Singapur und die vorgeschobenen Stellungen in Johore Baru auf den japanischen Angriff vor.

2. Niederländisch Indien
Die Luftwaffe wird erneut Einsätze gegen Schiffe vor dem japanischen Brückenkopf Kragen fliegen. Außerdem werden von Soerabaja erneut 2 Kampfgruppen mit Torpedobooten sowie eine Kampfgruppe bestehend aus Zerstörern den Landekopf anlaufen, um die dortige Schiffahrt zu stören. Wir hoffen, daß wir bei einem Nachtangriff diesmal mehr Erfolg haben, als das letzte Mal ....

3. PM - Südpazifik
Die Enterprise ist tödlich getroffen. Schaden ca. 80%, zudem toben nach wie vor Feuer und das eindringende Wasser konnte bislang nicht aufgehalten werden. Mit dem Sinken ist in den nächsten 72 Stunden zu rechnen. Trotzdem konnte ich mich nicht entschließen, den Befehl zur Selbstversenkung zu geben (würde dem Japaner weniger Siegpunkte einbringen). Vielleicht kann das Flaggschiff der US Navy ja doch noch gerettet werden, immerhin liegt es bereits in Noumea, also einem Hafen - die Hoffnung stirbt zuletzt .... Wenigstens gelang es uns noch, die Flugzeugruppen (1x Jäger, 2x Sturzbomber, 1x Torpedobomber) auf die Flugplätze der Insel zu verlegen, diese können sich jetzt von Land aus an der Jagd auf die Japaner beteiligen.

Auf die beiden angeschlagenen japanischen Träger wird dagegen die Lexington angesetzt. Außerdem wird aus den einsatzfähigen Begleitschiffen der Enterprise eine Kampfgruppe gebildet, die ebenfalls die japanischen Träger aufspüren soll - mit feindlichen Flugzeugen rechnen wir allenfalls in geringem Umfang.

Später soll diese Überwasserkampfgruppe nach Australien verlegen und sich dort mit den verbliebenen Kräften von PM vereinigen.

4. Zentralpazifik
Die Lage bei Wake scheint sich zu konsolidieren. Innerhalb der nächsten Operationsphase wird unsere Schlachtflotte vor Anker liegen, zudem werden auch die ersten Versorgungskonvois mit Treibstoff und Nachschubgütern eingetroffen sein. Wenn die Japaner freilich auf die Idee kommen, ihre Träger dorthin zu verlegen, kann es schnell wieder kritisch werden, dann hilft auch die geballte Macht der Schlachtschiffe nichts ...

Aber jetzt wollen wir hoffen, daß wir dem zu erwartenden Verlust der Enterprise die Versenkung von 1 - 2 japanischen CV entgegensetzen können und ansonsten nicht von all zu vielen Hiobsbotschaften getroffen werden.

(Fortsetzung folgt)
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Beitrag von Cerberus »

Nach längeren technischen Problem haben wir endlich wieder einen Zug zustandegebracht und hoffen, daß es nunmehr etwas nahtloser weitergeht. Anscheinend hatte das Programm oder Kalles Rechner Probleme mit meinem geplanten Nachtangriff von Zerstörern und Torpedobooten auf Kragen, in der Auswertungsphase stürzte es nämlich immer bei Beginn dieses Gefechtes ab. Als Kalle nach endlosen Versuchen beiderseits darauf gekommen ist und ich einen neuen Zug machte, bei dem ich die Aktion wegließ, ging es ohne Probleme durch. Im Nachhinein war ich nicht mal unglücklich, wie sich nämlich bei Luftangriffen für mich herausstellte, lagen nicht nur Transporter in Kragen sondern auch mindestens ein Schlachtschiff nebst Begleitung, die hätten aus meinen kleinen Einheiten Kleinholz gemacht ...

Aber nun genug geplaudert, hier die AAR Fortsetzung:

21.12.1941, 23.00 Uhr

Die Kämpfe mit den Japanern wurden auf nahezu dem gesamten Kriegsschauplatz mit gleichbleibender Härte und wechselndem Erfolg weitergeführt.

1. China
Japan rückte auf die zentralchinesische Stadt Changsha vor, ein wichtiges Versorgungszentrum, noch halten wir die Stadt, hatte aber bei Abwehr der ersten angriffe nicht unerhebliche Verluste. Im Süden st nach tagelangen Bombardement Hong Kong der Übermacht zum Opfer gefallen, damit gingen uns über 16.000 Mann verloren, die japanischen Verluste waren demgegenüber gering. Ein nicht überraschender, trotzdem aber bitterer Schlag für uns. Wir haben uns entschieden, die chinesische Luftwaffe (derzeit ausschließlich veraltete Modelle sowjetischer Bauart) zum Einsatz zu bringen, Die Jäger sollen bei Changsha die Truppen vor Luftangriffen schützen, die Bomber beabsichtigen wir versuchsweise zu strategischen Nachtangriffen auf Shanghai und Canton einzusetzen, wir sind gespannt, welche Ergebnisse uns hier erwarten. Mehr als unangenehme Nadelstiche sind freilich nicht zu erhoffen – aber steter Tropfen höhlt den Stein.

2. Philippinen
Japan baut seine Landeköpfe aus und ist ansonsten zu Lande relativ ruhig, aus der Luft werden Clark Field und Manila permanent bombardiert.

3. Indien / Malaysia
Japanische Truppen rücken auf Rangoon vor, wir versuchen aus der Luft zuzuschlagen so gut als möglich . Im Evakuierungshafen Georgetown spitzt sich die Lage dagegen zu. Die ersten 3 Brigaden konnten zwar noch glücklicherweise heil aus der Gefahrenzone gebracht werden. Japanischen Ubooten gelang jedoch die Versenkung eines heraneilenden Transporters. Zudem brachen japanische Überwassereinheiten durch die Malakkastraße und blockieren nun den Hafen Georgetown. Unsere dort befindlichen Schiffe konnte zwar noch rechtzeitig ausweichen, so daß bislang es zu keinen weiteren Versenkungen kam. Jedoch ist an eine Fortsetzung der Einschiffung unter diesen Umständen nicht zu denken. Einziger Lichtblick ist, daß das japan. Schlachtschiff Nagato in der Malakkastr. von Torpedofliegern aus Singapur getroffen wurde und nunmehr brennt.
Wir haben uns angesichts dieser Lage zu einem schweren Schritt entschlossen und werden nun die britische Schlachtgruppe von Ceylon aus in die Region entsenden - der einzige schlagkräftige Verband, der zur Deckung Indiens bereitsteht.
Da die japanische Schlachtflotte derzeit relativ zersplittert von der Nordküste Australiens bis Malaysa operiert, dürften wir zur See mit unserem zusammengefaßten Verband aus einem Treffen als Sieger hervorgehen. Riskant ist die Luftlage, hier kann sich die Operation rasch zur Katastrophe entwickeln, man denke nur an das Gemetzel in Niederländisch-Indien.
Jedoch muß berücksichtigt werden, daß wir momentan in Georgetown noch starke Jägerkräfte haben. Zudem sind auch die japanischen Träger in mindestens 3 weit auseinander stehende Gruppen aufgeteilt, außerdem spekulieren wir darauf, daß diese Verbände nach ihrem bislang überaus erfolgreichen Einsatz mittlerweile abgekämpft sind und zunächst in einen größeren Hafen (z.B. Saigon) zurückverlegen müssen, bevor die Japaner das Risiko eingehen, sie am noch britischen Singapur vorbei in die Malakkastraße und den Indischen Ozean zu schicken. Wir hoffen also, daß es uns noch einmal gelingt, den Hafen von Georgetown zu öffnen und die verbliebenen Einheiten wegzuschaffen. Sollten die Japaner dort jedoch auch Truppen ausschiffen, käme diese Hilfe wohl zu spät.

An der Ostküste Malaysias gelang es den Torpedofliegern zudem, den CA Mikuma in Brand zu schießen, der vor einigen Tagen dort bombardierte CL Isuzu sank kurz vor Erreichen von Saigon, außerdem wurde von unseren tapferen UBooten ein weiterer Frachter zur Strecke gebracht.

4. Niederländisch Indien
In dieser Region ist uns das Glück einfach nicht hold. Im Süden Borneos fielen Balikpapan und Tarakan, im Norden Brunei, damit sind weitere wichtige Ölzentren in japanischer Hand. Außerdem gelang es dem Feind, die Abriegelung zu Lande von Kragen aufzubrechen, damit ist der Weg frei nach Soerabaja. Japanische Trägermaschinen flogen unterdessen zahlreiche Einsätze und versenkten weitere 3 unserer Zerstörer, mehrere Transporter und Frachter und den letzten Minenleger. Wenn es nur die Schiffsverluste wären, so würden ich den Japanern gern noch das doppelte an Frachtern zum versenken hinterherschicken, da wir diese Verluste halbwegs verkraften können und das noch besser wäre als die Träger vor Indien (was nach dem Fall Singapurs bald passieren wird) oder in der Südsee aufkreuzen zu sehen. Aber allein die Präsenz dieser Teufel unterbindet letztlich jede Transportverbindung zwischen den vielen kleinen niederländischen Stützpunkten, so daß ein Sammeln der vorhanden Kräfte fast unmöglich wird. Die Japaner können so jede einzelne der relativ schwach verteidigten Basen mit relativ wenig Aufwand aufknacken. Lediglich die niederländische Luftwaffe kann in aufopferungsvollen Einsatz immer wieder Versenkungserfolge erzielen.

5. Südwestpazifik / Port Moresby
In PM kam es zu einem erneuten Schlagabtausch zwischen unseren verbliebenen Überwasserkräften (1 CA, 2 CL, 1 DD) und dem japanischen Kreuzerverband (4 CA), dabei gelang es uns kräftig auszuteilen, insbesondere der aus den vorangegangenen Kämpfen bereits gebeutelte CA Aoba mußte erneut einstecken, auf unser Seite bekam CL Leander einiges ab.
Wir waren vor allem dadurch erfolgreich, daß das jap. Geschwader den Rückzug antrat und ablief (nachdem es noch 3 unserer Frachter erwischte), wenigstens ist der Hafen jetzt wieder feindfrei, so daß wir hoffen, die in Australien für PM bereits eingeschiffte Pioniereinheit unbeschadet an Land zu bekommen. Derzeit fehlt es nämlich noch an Unterstützungseinheiten für den Flugbetrieb. Ein überhasteter Angriff unserer Einheiten zu Lande brach dagegen im japan. Abwehrfeuer unter relativ hohen Verlusten zusammen. Wir werden wohl noch etwas warten müssen, bis wir die feindl. Landungstruppen ins Meer werfen können. Völlig bereinigt ist die Lage ohnehin noch nicht.
Unsere Funkaufklärung SigInt konnte mitlesen, daß die Japaner weitere Verstärkungen nach PM schicken .

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Außerdem wurde an der Nordküste Neu Guineas ein weiterer ja. Verband mit midestens einem schweren Kreuzer entdeckt, der möglicherweise ebenfalls PM als Ziel hat.

Östlich von Noumea gab es jedoch endlich Erfolgsmeldungen, unseren Sturzkampfbombern gelang die Versenkung von beiden japanischen Trägern, die Soryu und die Hiryu sind nunmher auf dem Meeresgrund wiederzufinden. Das dürfte ein bitterer Schlag für den Tenno sein. Wir selbst mußten jedoch auch die Enterprise aufgeben. Nachdem die Schäden nunmehr 94 Prozent betrugen und die Flutungen nicht gestoppt werden konnten, habe ich die Selbstversenkung befohlen, so konnte wenigstens die Mannschaft und die meisten der Maschinen gerettet werden.

Nordöstlich von Noumea erlebten wir eine weitere unangenehme Überraschung. Bei den Santa Cruz Inseln wurden zahlreiche japanische Schiffe ausgemacht. Ziel unbekannt – entweder sollen dort neue japanische Basen errichtet werden oder das Ziel liegt bei Espiritu Santo. Jedenfalls macht Japan auch im Südpazifik weiter starken Druck. Das Ziel ist uns nach wie vor schleierhaft. Hier noch einmal ein Blick auf die Örtlichkeiten ...

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Die Lexington wird weiter nach Ostaustralien verlegen, in Noumea wird der Treibstoff langsam knapp, von Ostaustralien aus kann sie im Bedarfsfall zudem schnell in PM eintreffen.

6. Zentralpazifik
Wake dürfte nun wirklich für die nächste Zeit in Sicherheit sein, neue japanische Landungstruppen wurden bislang nicht ausgemacht. Dagegen liegt unsere Schlachtflotte dort vor Anker, 2 Flak- und ein Küstenartillerieregiment werden derzeit ausgeladen, die 2. US – Marinedivision wird bald eintreffen. Im Handstreich ist die Insel dann jedenfalls nicht mehr zu nehmen ...


(Fortsetzung folgt)
BigChef

Beitrag von BigChef »

Sehr schöner AAR und sehr interessantes Spiel.

Woher bekommt man dieses Spiel bzw. wo kann man es sich bestellen?
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Pyrrhus
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Veteranenorden

Beitrag von Pyrrhus »

Auf www.matrixgames.com einfach mal im "store" auf die europäische Flagge gehen und im linken Kasten "Gengre Search" unter der Rubrik "WorldWar II" alle Angebote absuchen, du müßte auch War in the Pacific zu finden sein,

mfG,

Pyrrhus.
"Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen" - Homer Simpson

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Canton
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Großkreuz des Veteranenorden in bes. AusführungVerdienstorden der FremdenlegionLegion of Merit+2

Beitrag von Canton »

Das Schöne ist ja man kann es auch direkt downloaden wenn man es denn haben mag und eine Kreditkarte hat.

Wobei ~60 Dollar auch nicht wenig sind, bei so einem Preis würd ich mir doch eine Demo wünschen die die letzten Zweifel beseitigt, denn spannend zu lesen ist es ja.
BigChef

Beitrag von BigChef »

Wenn ich es nun mit Überweisung mache, wann kann ich das Spiel dann downloaden? Wenn das Geld bei denen eingetroffen ist oder gleich nach eingang der Bestellung?
Antworten

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