Dynasty di Napoli

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Ender
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Werter Arminus,

ich hab das gehört, mit dem Ruf und so.

Hört sich alles sehr gut an. Ich wünsche Euch "warme" Erfolge...

Hochachtungsvoll
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Ender

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Beitrag von Arminus »

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Arminus
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Großkreuz des Veteranenorden in bes. AusführungBrillanten des RitterkreuzesKonventskreuz+18

ich hab das gehört, mit dem Ruf und so.
:D

Werter Ender, schön, Euch mal wieder in diesen Hallen anzutreffen. Anscheinend seid Ihr ja nicht der allgemeinen Rome-Epidemie angefallen, die dieses Forum heimsucht. Ich hoffe, bald mal wieder was aus Oberitalien zu hören, der AAR hat doch so gut angefangen.

So, Spieltermin ist jetzt morgen abend, hab sogar einen Kumpel, der zugucken will, hab wohl mal wieder den Eindruck vermittelt, ich könnte ihm was beibringen. Wenn ich meine Hausarbeit und den damit verbunden Leistungsnachweis fallenlassen sollte :( , werde ich Freitag den AAR schreiben.

edit: Oberstleutnant, juhuu. :gluck:
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Beitrag von Kharon »

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Kharon
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Es wäre durchaus interessant zu wissen, ob wir planen Neapel auf längere Sicht zu einer Kolonialmacht werden zu lassen, denn früher oder später werden wir in den Besitz von hilfreichem Kartenmaterial kommen.
Daher sollte man sich sorgfältig überlegen, ob man sich innenpolitisch tatsächlich für mehr Landmacht entscheiden will und inwieweit die Investition in Kriegsschiffe, die man später so oder so bauen muss tatsächlich von Nachteil gegenüber den billigeren Galeeren ist, die später eher von weniger Nutzen sein werden.
Unser Land braucht Visionen, meine Herren. ;)

Ausserdem drängt sich uns eine Frage bezüglich der Balearen auf, da der Verfechter eines Neapels nur aus Provinzen mit italienischer Kultur so versessen darauf scheint uns diese spanische Inselgruppe unterzujubeln. Worin liegt der Vorteil?

Beitrag von Arminus »

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Arminus
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Gute Punkte, werter Kharon.

Das mit der italienischen Staatskultur ist so eine Sache, einerseits hab ich mich von Djambo davon überzeugen lassen, dass die Auswirkungen abweichender Provinzkulturen nicht so schlimm sind, wenn denn keine abweichende Provinzreligion vorliegt. Anderseits haben wir ja eh schon ein paar Provinzen, die nicht italienisch sind. Die Balearen will ich, weil ich gerne ein neapolitanisch-kontrolliertes Westmittelmeer haben will. Insel kriegen eine dicke Festung, davor schippern ein paar Galeeren und schon haben wie einen schwer zu nehmenden Stützpunkt.

Unser Reich hat in den ersten Jahrzehnten eine starke Expansion erlebt, die auch nötig war. Mein nächstes Ziel ist jetzt eine Konsolidierung, d. h. warten, um den BB zu senken, Beziehungen zu verbessern, den Nationalismus abzubauen und eine tragfähige Wirtschaft aufzubauen. Dadurch soll das Reich flexibler werden, schneller auf Aggressionen von außen reagieren können, und innenpolitisch möglichst stabil sein. Dabei helfen Manufakturen und Maßnahmen, welche Preise/Kosten senken.

Es gibt allerdings noch ein paar Provinzen, die ich für das Reich beanspruchen würde:
  • Corsika (Italienisch)
  • Genua (Italienisch/CoT)
  • Venedig (Italienisch/CoT)
  • Istrien (Italienisch)
  • Sizilien (Italienisch)
  • Savoyen (Grenzverkürzung)
  • Balearen (So nah der Spanischen Küste)
Spätestens nach diesen Akquisen haben wir Zeit für neue Unternehmen. Hier ein paar Vorschläge:
  1. Aufbau eines Kolonialreichs.
  2. Wiederaufbau des römischen Reichs.
  3. Alle Provinzen, in denen je ein Anjou geherrscht hat, zurück holen.
  4. Ein Kreuzzug. Man suche sich eine Religion aus und tilge sie komplett von der Landkarte.
  5. Die Strategische Ordnungsmacht. Bedeutet erobern und in die Freiheit entlassen.
  6. Die Weltherrschaft!!!

Bei den Alternativen könnten wir uns ein paar Hausregeln aufstellen, schließlich spielen wir auf Normal/Normal.
zu 1) Die 1. Frage wäre dann wohl wo? Wir sollten uns schon was ausgefalleneres aussuchen, also wäre ich definitiv gegen Nordamerika. Entweder im ToT-Bereich oder in Fernost. Eine Komplett-"Erschließung" Indiens wäre auch was. Dann müßte wir uns überlegen, wie wir dort hinkommen und wie wir die Karten besorgen.
zu 2) Ist wohl klar, was gemeint ist. Äußere Grenzen wären dann in Britannien, Norddeutschland, die Donau, Rumänien, die Krim, Armenien, Nubien und Nordafrika.
zu 3) Nantes, Ungarn, Jerusalem, Morea fallen mir gerade ein. Könnten aber noch mehr sein.
zu 4) Sunnitisch? Oder Orthodox? Auf jeden Fall eine Menge Krieg und Inquisition. Verteidiger des Wahren Glaubens wäre passend.
zu 5) Neuordnen der Karte und die Rolle des Weltpolizisten. Es gibt genug Spieler, die das DR in Vicky miterschaffen, bei EU2 geht das seit 1.08 auch. Aufgabe wäre es also, nur zu erobern, was wir brauchen, und es dann geeinigt freizugeben. Gibt es einen Großgriechischen Staat, den man freilassen kann?
zu 6) Benötigt keine Erklärung. Mir persönlich am ungernsten.
Als generelle Auflage mache ich mir, dass alle eigenen Provinzen katholisch sein müssen. Zudem will ich versuchen, ein möglichst stabiles, Revolten-armes Reich zu führen.

Innenpolitisch sind viele Entscheidungen davon abhängig, wie wir uns weiterentwickeln wollen. Ein paar Punkte sind davon aber unabhängig. Zentralisierung, Qualität, Freiheit und später Plutokratie auf Maximum. Offensiv eventuell auch. Handel ist mir ziemlich egal, Toleranz hängt davon ab, wieviel Konvertierungsarbeit wir leisten müßen, Land von unserem Siedlungstrieb.
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Beitrag von Galadon »

Galadon

Wenn wir uns nicht täuschen gibt es Griechenland, aber cores sind (wenn wir uns recht entsinnen) nur Athen und bestenfalls noch Morea.

P.S. auch wenn es uns nicht viel angeht, ein wiedererrichtetes Imperium Romanum hätte was. :D

Beitrag von hokaro »

hokaro

Arminus hat geschrieben:Spätestens nach diesen Akquisen haben wir Zeit für neue Unternehmen. Hier ein paar Vorschläge:
Wiederherstellung des Königreichs Jerusalem
493 485 490 491 492 495

Wiederherstellung von Irland
233 232 231 234 235

Wiederherstellung von Ungarn
(also nach der Habsburger Erbschaft)
324 325 353 317 326 352 354

Wiederherstellung von Burgund !
409 387 340 344 374 375 377 378 379 380
Bedingung: Holland existiert nicht

Beitrag von Arminus »

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Arminus
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Ach ja, Ungarn gehört dann ja den Habsburgern. Würde die Erschaffung eines Großreich der Anjou recht interessant machen...

Nach weiterem Nachdenken würde ich folgendes machen:
  • Eroberung der Heiligen Lande.
  • Vollständige Christianisierung der "befreiten" Territorien
  • In mehreren Feldzügen die Mamelukken vernichten
  • Zwischenzeitlich BB abbauen und Katholisierung
Dann hätten wir eine Ausgangsbasis für eine mögliche Expansion in den Indische Ozean und Fernost oder aber eine Unterwerfung und Konvertierung der ehemalig christlichen Gebiete. (Kleinasien bis Armenien, Nordafrika,...) Damit würden wir auch Stück für Stück das Mittelmeer in ein Mare Neapolitana (Hab keine Ahnung von Latein bzw. Italienisch) verwandeln...

Wenn wir uns für die Kolonialvariante entscheiden, könnte man das Königreich Jerusalem als Vasall entlassen und wir würden Ägypten als Tor zum Roten Meer nutzen...
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Beitrag von hokaro »

hokaro

Arminus hat geschrieben:Damit würden wir auch Stück für Stück das Mittelmeer in ein Mare Neapolitana (Hab keine Ahnung von Latein bzw. Italienisch) verwandeln...
Vorschlag:

Auf dem Kontinent alles und nur das erobern, was italienische Staatskultur hat, d.h. später mal Genua und Venedig.

Alle Inseln im Mittelmeer erobern.
Balearen, Koriska, Sardinien, Sizilien, Corfu, Kreta, Zypern, Rhodos

Das Königreich Jerusalem in voller Größe wiedererschaffen.

Eroberung aller Inseln weltweit.

D.h. die Mamelucken überleben und auf Kontinenten erfolgt keine Expansion.

???

Beitrag von Arminus »

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Eroberung aller Inseln weltweit
Das sind eine ganze Menge Provinzen. Dazu gehört die gesamte Karibik, Ozeanien und auch Japan. Ach ja, und Großbritannien natürlich.

Was sagt der Rest der Regenten denn zu den Vorschlägen?
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Beitrag von Dr. Evil »

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Plant nicht zuviel, sondern spielt einfach nur! Was nach Euch kommt liegt ohnehin nicht mehr in Eurer Hand...oder erst sehr spät wieder... :D

Ihr wolltet es ja wissen ;)

Wir sind gespannt...

Beitrag von Arminus »

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Ja Chef, heute abend geht's weiter.

Eigentlich wollte ich dem ganzen eh nur einen demokratischen Anstrich geben, so wie Wil das mit seinen neuen Layouts immer macht. :D
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Beitrag von hokaro »

hokaro

Arminus hat geschrieben:Das sind eine ganze Menge Provinzen. Dazu gehört die gesamte Karibik, Ozeanien und auch Japan. Ach ja, und Großbritannien natürlich.
Ich dachte eigentlich mehr nur an die kleinen Inseln mit 1 oder maximal 2 Provinzen.

Beitrag von Arminus »

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Sonst hat Djambo ja keine Herausforderung. :D
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Beitrag von Djambo »

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Die Herausforderung läge wohl darin, die ganzen freiwillig freigelassenen Nationen wieder ins Reich zu holen. Das KoJ mit 6 Provinzen in die Freiheit entlassen? :motz:

Nicht mit Papa, was Neapel war wird Neapel sein, nix is mit christlichem Schnick-Schnack. :^^:
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[thread=18457][/thread]

Beitrag von Arminus »

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Guten Morgen auch, werter Djambo. :D

So, hab's gestern durchgezogen, war aber erstaunlich unspektakulär. Bin wohl der 1., der überhaupt keine Expansion betrieben hat. Dafür ist Neapel relativ gut aufgestellt für die Himmelfahrtskommandos der nachfolgenden Regenten. Irgendwie hatte ich gedacht, mein Herrscher würde um 1542 - 44 das Zeitliche segnen, weswegen ich in den '40ern nicht sonderlich aktiv war, da ich damit rechnete, jederzeit aufzuhören. Naja, hab mich um grob 10 Jahre verschätzt. Und um ein paar Stunden RL :zzz:

edit: Beim Durchstreifen dieses Thread habe ich folgende Aussage vorgefunden:
Arminus hat geschrieben:Die CoTs sind zwar schön, aber müssen warten. Laufen aber auch nicht weg.
:doh: :doh: :doh:
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Beitrag von Ender »

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Arminus hat geschrieben:Guten Morgen auch, werter Djambo. :D

So, hab's gestern durchgezogen, war aber erstaunlich unspektakulär. Bin wohl der 1., der überhaupt keine Expansion betrieben hat. Dafür ist Neapel relativ gut aufgestellt für die Himmelfahrtskommandos der nachfolgenden Regenten.
Irgendwie fühle ich mich da angesprochen... :D ;)

Bin auf den Kurier gespannt. Werde zuerst die Karten offenbaren und, da wir ja so gut aufgestellt sein sollen ( :tongue: ), ergeben sich ja vielleicht viele Möglichkeiten. Und wie ja alle wissen, bin ich für alles offen.

Da fällt mir ein, was ein Onkel mal zu mir gesagt hat:

"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!" :D

Hochachtungsvoll

Ach ja...und ich werde es sicherlich wieder schaffen, es spannend zu machen...

d.h. ich werde nicht gleich morgen es schaffen... :rolleyes:

Nochmal

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So werter Arminus,

Unterlagen sind angekommen. Nun fehlt nur noch Eurer Bericht!

Dann werden auch die Karten eingestellt.

Hochachtungsvoll
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Carlo IV. - Eine kurze Zusammenfassung seiner Herrschaft


1516 - 1519 Der neue Herrscher etabliert sich
Die Anfangsjahre der Herrschaft Carlo IV waren geprägt von dem Gegensatz zum großen Nachbarn Frankreichs, das zu dem noch mit dem mächtigen Ungarn alliert war.
Zusammen bildeten diese beiden Länder eine riesige Klammer um die Allianz von Neapel und Österreich. Beide Reiche hatten Anspruch auf Territorien, die Neapel in Besitz genommen hatte, und im königlichen Rat war man sich sicher, dass es irgendwann zum Krieg kommen würde.
Carlo hielt sich von daher bedeckt. Er baute das noch von seinem Vater eroberte Dalmatien aus (Befestigung Lvl. 2, Steuereintreiber) und leitete Schritte ein, seine Macht gegenüber den regionalen Mächten zu sichern (Zentralisierung +1). Daraufhin kam es zu Unruhen in Messina, die allerdings schnell durch die dortige Garnison "beruhigt" wurden (Bauernaufstand, -2 Stab). Auf der anderen Seite konnte Carlo sich schnell bei den führenden Familien Unterstützung sichern, indem er einen jahrhundertelangen Streit zwischen 2 Nebenlinie der Evils schlichtete (Ende einer Fehde, +1 Stab, -50D).

Als einziges Ziel seiner Expansion wurde schnell Aragon auserkoren, welches als britischer Vasall alleine in direkter Nachbarschaft zu Neapel lag. Es schien schwach und hielt zudem italienisch besiedeltes Gebiet, so dass Carlo neue Truppen ausheben und in allen Hafenstädten an einer Galeerenflotte bauen ließ. Mit Spanien und Portugal wollte er möglichst friedlich zusammenarbeiten, denn Freunde hatte Neapel nun wirklich nicht viele.

Der Französische König hat zum Glück genug zu tun, im Frieden von Calais am 17.6.1517 mußte Frankreich die Picardie an England, Hannover an Magdeburg abgeben. Dazu geriet Französisch-Istrien in Rebellenhand, eine zeitlang hoffte Carlo sogar, er könne dort vielleicht die Macht übernehmen. Frankreich konnte trotz dieser Schlappen allerdings doch noch Erfolge verbuchen, so wurde Lothringen erobert und die Ordnung in Istrien wieder hergestellt.

Am 5.1.1519 gaben die mit Neapel verbündeten Habsburger die dynastische Verbindung mit dem spanischen Königshaus bekannt. Konsequenzen ergaben sich dauras allerdings keine, der Kaiser residierte weiterhin in Wien, ebenso behielten die österreicher Habsburger ihren kompletten Besitz (keine spanischen Niederlande!!). Dies hing wahrscheinlich mit einem neuen Phänomen zusammen, das sich im Heiligen Römischen Reich ereignete. Sah es doch eigentlich sehr gut aus, nachdem Frankreich aus Hannover vertrieben war, so änderte sich die Lage abrupt, als sich der Regent von Würzburg im November 1518 zum protestantischen Glauben bekannte. Sachsen folgte zum Jahreswechsel, in einigen anderen Reichsständen zeichnete sich ein ähnliche Entwicklung ab.

Das alles hatte zum Glück nichts mit Neapel zu tun, dafür erreichte Mitte Mai 1519 ein Bote den königliche Hof mit einer Nachricht, die ihn nicht erfreuen würde. Nach zähen Verhandlungen hatte sich das genuesische Patriziat am 5. Mai dazu entschlossen, sich Portugal anzuschließen. Die Genuesen wollten anscheinend ihre Länder auf der Krim sichern und Portugal schien ihnen dabei zu helfen. Das änderte für den Hof in Neapel alles. Man konnte die Portugiesen und die mit ihnen Verbündeten Spanier nicht mehr als Freunde sehen, war Genua doch immer schon Traum der neapolitanischen Herrscher. Insgeheim hoffte man, dass sich die Portugiesen nicht in der Stadt halten könnten und man diese ins Reich holen könnte. Vorerst enstand dadurch jedoch das Problem, dass man nun eingekreist war. Frankreich, Ungarn und Bayern hatten schon eine Halbkreis um die Italienisch-Österreiche Allianz gezogen, dieser wurde jetzt von Spanien-Portugal-Savoyen geschlossen.


1519 - 1527 Neapel auf der Lauer
Carlo IV. blieb also nichts anderes üblich als zu warten, bis sich die Gelegenheit bot, gegen die Iberische Allianz loszuschlagen. Er stellte neue Truppen auf und platzierte sie so, dass er im Norden schnell gegen Genua, Savoyen oder Frankreich ziehen konnte, im Süden Sizilien einigen konnte, denn einen Krieg gegen Aragon war immer noch mit einfachen Mitteln machbar. Die restlichen Truppen standen in Dalmatien, sie würden im Fall eines Kriegs gegen Frankreich Istrien erobern sollen.

Seine Kanzelei und seine Gesandten dagegen taten alles um Krieg mit jedem anderen alls den Iberern zu vermeiden. Es wurde nicht auf den schnellen und erfolgreichen Feldzug des Französischen Königs gegen den Vasallen Toulouse geantwortet und Grenzstreitigkeiten mit Venedig wurden friedlich beigelegt. Stattdessen wollte man den Ruf Neapels verbessern, es wurden mehrere Ehen zwischen neapolitanischen und ausländischen Familien geschloßen, nur wurden die alten Bande nach Iberien nicht weiter verlängert.

Ein paar ruhige Jahre waren angebrochen, Handel und Handwerk florierten, auf Sardinien wurde eine alte römische Festung verstärkt (Festungsbau!!). 1524 wart ein besonders gutes Jahr für die Wirtschaft Italiens (Außergewöhnliches Jahr), zu dem konnte Carlo IV. eine Neuordnung der Verwaltung in Angriff nehmen (Infra 4!), die Reform vor allem der Rechtssprechung zog sich jedoch Jahre hin und kostete Unsummen, konnte allerdings das gesamte Reich erfassen. Im Zuge der Rechtsreform kam es zu einem besonders großen Fall von Korruption, da die Evils, die sich in Süditalien in viele Ämter eingekauft hatten, immer mehr Steuereinahmen veruntreuten, Zölle anhoben und Waren requirierten. Der König griff nicht ein, man munkelte, dass eventuell sein Vater ein Kuckucksei dieser mächtigen, aber verdorbenen Familie war (Korruption, +1 Infl.).

Von außen dringen derweil nur wenige Nachrichten, der Osmane wird Lehnsherr des größeren Algiers, verliert aber Bulgarien an Ungarn. In Kleinasien herrscht Quara-Konyulu, wer hätte gedacht, dass diese mächtiger als die Osmanen würden. Württemberg, Magdeburg, der Deutsche Orden und dann auch Dänemark kehren alle dem Katholizismus den Rücken, der Norden Europas kommt zunehmend in Bewegung. Zu Frankreich und Ungarn gesellt sich nun noch Litauen, diese sehr mächtige Allianz vereint sich gegen das Fürstentum Moskau (Ist wohl nichts mit Russland).

März 1524 war es dann so weit. 3 Genuesische Handelsfamilien schienen genug von der portugisischen Herrschaft zu haben und stürmten den Rat der Stadt. Am Hofe wurde diese Nachricht mit Freude aufgenommen, hoffte man doch, dass Genua vielleicht jetzt Teil des Reichs werden würde. Die Freude wurde noch größer, als bekannt wurde, dass auch auf Korsika die Portugisen wohl immer unbeliebter wurden. 1526 konnte der Verbündete Neapels, Kaiser Karl V. endlich die Wenzelskrone in Empfang nehmen, Österreich und dadurch die Allianz wurden durch die Böhmischen Lande enorm gestärkt.


1527 - 1528 Der einzige Fleck auf des Königs Weste
Am 1.4.1527 erklärte die Stadt Genua sich für unabhängig, ein päpstlicher Legat bezeugte und legitimierte diesen Schritt. 3 lange Jahre warteten die genuesischen Aufständige darauf, dass portugiesische Truppen anlandeten. 3 Jahre hatte auch Seine Majestät Carlo IV., König von Neapel etc., gewartet, den Tag gefürchtet, an dem die königliche Flotte von portugiesischen Schiffen berichtet, die sich vor Genua sammeln, aber nicht war passiert. Portugal hatte nicht nur in Ligurien Probleme, ein Aufstand tobte auch auf der Krim.

Nun aber traf die Nachricht der genuesischen Unabhängigkeit ein, und man rief den königlichen Rat zusammen. Nach langen, heftigen Debatten seiner Ratgeber entschied sich der König, den Genuesen eine Einladung in die Allianz zu schicken. Sollte Genua dann wieder an die Iberer fallen, hätte man wenigstens einen Kriegsgrund. Er selbst reiste zu seinen Truppen im Piemont und wartete auf die Antwort. Die Genuesen lehnten ab. In seiner Geduld schickte Carlo IV. noch ein weiteres Angebot, von den Portugiesen war weiterhin nichts zu hören. Als auch dieses am 13.6. abgelehnt wurde, schickte seine Majestät einen 3. Boten, mit einer Kriegserklärung.
Seine Truppen setzte er einige Tage später in Marsch und die Belagerung Genuas begann Anfang Juli. Er ließ in der Lombardei noch weiter Unterstützung ausheben, denn Genua hatte standhafte Mauern (Lvl. 2), und jederzeit könnten die Portugiesen anlanden und die Stadt zurückerobern.

Dieser unbegründete Angriff auf Genua kostete Carlo IV. den guten Ruf, den er über Jahre aufgebaut hatte, man nannte ihn so blutrünstig wie seine Vorgänger (BB wieder bei 12!). Als wäre dieser Vertrauensverlust nicht schlimm genug, kam das dicke Ende am 10.4.1528. Spanische Truppen landeten in großen Heereshaufen in Ligurien an und machten dem König verständlich, dass nun sie die Belagerung führen würden. Als Beweis ihrers Anrecht bauten sie eine Reihe Belagerungsgeschütze auf und begannen mit dem Beschuß der Stadtmauern. Wütend wie noch nie zog der König sich mit seinen Truppen aus dem von Spaniern geplünderten Ligurien zurück. Anfang Juli erreichte ihn auf seinem Weg nach Neapel die Nachricht von der Annexion Genuas durch Spanien. (BB hoch, die Kriegskosten und jetzt Spanien anstatt Portugal vor der Haustür :doh: )


1528 - 1544 Die lange Zeit des Aufbaus
Das Genua-Abenteuer des Königs machte Neapel nicht gerade beliebter bei seinen Nachbarn, hatte aber eine grundsätzliche Auswirkung auf die zukünftige Entwicklung des Königreichs. Carlo hatte die überlegene Kampftechnik, die "modernen" Kanonen gesehen, die die Spanier gegen Genua einsetzten. Er ließ mehrere Gesandte ins Ausland schicken, um die kriegerischen Fähigkeiten seiner Nachbarn zu "inspizieren". Die Berichte, die am Hof eintraffen, zeichneten ein katastrophales Bild: Waren die Spanier schon in der Belagerungstechnik weit vorraus, so hatten andere Länder sogar erste Banner, die mit neuartigen Schußwaffen, so genannte Arkebusen, ausgestattet waren. Selbst Aragon, bei dem die Hauptmänner Neapels mit einem sehr kurzen, schnellen Krieg gerechnet hatten, hatte ein Heer, welches den Italiener riesige Probleme bereiten könnte.
Carlo IV. entschloß sich schnell und erließ einige Erläße. Es ging dabei um die Anwerbung von Waffenschmieden und der Aufbau einer eigenen Kanonengießerei. Ausländische Söldner aus dem am Boden liegenden osmanischen Reich, Heeresführer aus dem von Glaubenskrisen zerüttelten römischen Reich sollten der neapolitanischen Armee bei der Anwendung der Waffen helfen und sie mit den notwendigen Taktiken versorgen. Die riesigen Investitionen, die dafür getätigt werden mußten, zahlten sich bald aus, um 1532 waren die königlichen Truppen mit wirkungsvollen Belagerungsgeschützen ausgestattet (Assault), im Juli 1543 wurde in Mailand die 1. königliche Feldgeschützgießerei eröffnet (Artillery) und Ende 1544 waren sämtliche neapolitanischen Heereshaufen mit Arkebusen-Kontigenten ausgestattet. Zudem konnte er einen genuesischen Kapitän für sich gewinnen, der ab 1533 der königlichen Flotte vorsaß (Marinereform) und 3 Jahre später dieser mehrere neue Galeeren hinzufügte. Nur für den Festungsbau brauchte das Reich anscheinend keine ausländische Hilfe (Italienischer Festungsbauer abgelehnt), in Messina errichtete der königlische Baumeister bis 1543 eine neue Feste.

In der selben Zeit, in der Neapel tunlichst jedem seiner stärkeren Nachbarn aus dem Weg ging, festigte Carlo seine Macht im Inneren. Mit der Entmachtung der Generalstände 1529 und der Aneignung des evilschen Familienguts 1543 (je Zentralisierung +1) hatte er sich weiten Spielraum geschaffen, auf viel Gegenwehr stieß er dabei nicht. Die Evils konnte er 1534 mit mehreren Posten locken (Verkauf von Ämtern), und als es in der Lombardei Unruhen wegen der Entmachtung der Stände gab, spielte er einfach den lokalen Adel gegen ihre Bauern aus (Petition for Redress, -3 Stab +1 Zentralisierung). Trotz des bestimmten Auftreten Carlos IV. hielt die Mehrheit seines Volks meist zu im, konnte es doch sehr stolz auf die Leistungen seines Königs sein. Am 5. August 1530 weihte der Papst persönlich die neu errichtete St. Maria-Kathedrale von Messina ein und am 16. Januar 1543 eröffnete die königlich-italienische Kunstakademie seine Pforte in Neapel. Das Volk jubelte dort dem am 28. November 1535 geborenen Thronerbe Ferrante zu.

Außenpolitisch betätigte sich Neapel nur wenig. Grenzstreitigkeiten mit Thessaloniki wurden beigelegt, dieses Reich war aus den Ruinen des osmanischen Reichs entstanden, hatte seine ehemaligen Herren im griechischen Krieg 1531 vernichtend geschlagen und erhielt im Friedensschluß von Adrianapolis nicht nur Morea erhalten, sondern konnte sogar die Türken vasallieren. Nachdem sie im 2. griechischen Krieg 1583 von Venedig Ragusa, Mazedonien und Hellas erstritten, hielt es Carlo IV. für sinnvoll, sich mit dieser orthodoxen Regionalmacht anzufreunden.
Savoyen nahm den Krieg Portugals gegen die revoltierenden Genuesen zum Anlaß, die Allianz zu verlassen und sich stattdessen Frankreich anszuschließen. Diese Entscheidung des Herzogs sollte sich schnell als gut erweisen, als es zum großen Krieg zwischen England und Verbündeten und der Allianz aus Frankreich, Ungarn, Litauen, Bayern und Savoyen kam. Am 26. November 1528 begann er und er sollte bis März 1533 im Kanal und der Adria toben. Savoyen konnte sich schon 1532 aus dem Krieg zurückziehen und Calais, die Normadie und die Picardie mitnehmen. England war in große Probleme geraten, als im Norden die Schotten rebellierten und im Süden des Landes die Protestanten ihren Unmut bekundeten. Es mußte im Frieden von Antwerpen Albanien, Kent und Caux an Franlreich abtreten, Oldenburg ging an Münster.
Die verhaßten Portugiesen verloren derweil im April 1529 endgültig die Vormachtstellung auf der Krim, als die dortlebenden Tartaren ihre Unabhängigkeit erklärten. Als Carlo davon erfuhr, ließ er sofort Feierlichkeiten ansetzen, die sich wiederholten, als er Schweden 1534 in die Allianz aufnehmen konnte, und 1540, als die verbündeten Habsburger endlich ihre Regentschaft im riesigen Königreich Ungarn antraten.


1532 - 1553 Die Auswirkungen der Reformation im Königreich Neapel und im christlichen Europa
Wohl war Luthers Thesenanschlag in Wittenberg schon ein paar Jahre vergangen, die ersten größeren Konflikte durch dieses Ereignis manifestierten sich erst in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts. 1532 folgte Kurbrandenburg dem Vorbild anderer Reichsstände und bekannte sich zum lutheranischen Glauben. Das papsttreue Polen erklärte den Hohenzollern kurz darauf den Krieg und eroberte Küstrin und vasallierte das Herzogtum. Auch in England zeigten sich während des großen Krieges die Probleme, die der katholische König mit seinen dem protestantischen Glauben anhängenden Untertanen hatte. Nach dem Frieden von Antwerpen sah er sich deswegen gezwungen, sein Bekenntnis zum Papst zu lösen, um das Land im Kampf gegen die rebellischen Schotten zu einen.

Nirgends wurden die Probleme durch die Reformation so klar sichtbar wie im Dänischen Großreich. Nach dem Auflösen der Kalmarer Union hatten die Dänen sich das norwegische Staatsgebiet einverleibt, sie hatten ihre Besitzungen im Norden des römischen Reichs gefestigt und besaßen dazu noch Gebiete, die früher mal zu Novgorrod zählten. So war es ein Schrecken, als sich am 1. Oktober 1538 die Nachricht vom Dänischen Bürgerkrieg in Europa verbreitete. Anscheinend hatten dänische Adlige den König in Kopenhagen festgesetzt und wollten die Herrschaft an sich reißen. (Rebellen stürzen Dänische Regierung). Die Adligen hatten Erfolg, aber um welchen Preis: In kürzester Zeit sagten sich nacheinander Skane, Gotland, Norwegen, Holstein, Meklemburg und Bremen los! (Dänemark hatte Bürgerkrieg!) Polen konnte sich die alten Gebiete von Novgorrod einverleiben und schon war in Skandinavien das Chaos ausgebrochen. Das dänische Reich sollte sich davon nicht mehr erholen, noch Jahrzehnte nach dem tragischen Datum war den wenigsten Machthabern Europas eigentlich klar, wer gerade auf dem dänischen Thron saß und welche Provinzen diesem wirklich noch Folge leisteten. (Rebellen stürzen Dänische Regierung 1542, 1553, Finnmark setzt sich nach Schweden ab 1545)

Neapel erging es in dieser Beziehung nicht so schlimm. Mit den Lehren Luthers machte das Land erst 1532 Bekanntschaft, als eine Handvoll von Predigern aus Sachsen und Württemberg in Mailand ihre Tätigkeit aufnahmen und dort, nachdem sie eine Buchpresse erworben hatten, eine Reihe von Schriften verbeiteten. Nach einer gemeinsamen Aktion des Papst und des Königs Carlo IV. konnte diese Bewegung gestoppt werden. (Wave of Obscurantism). Danach war es lange Zeit ruhig im Reich, bis es immer mehr Klagen von den königlichen Vögten aus dem Dauphiné gab. So schienen sich dort Irrlehren durchzusetzen, die in der Schweiz ihren Ursprung hatten. (Regionale Ketzerei, wir zahlen) Mit dem königlichen Erlaß von Juni 1543 wurde dem ein Ende gesetzt, so dachte man, bis 1545 Jean Calvin seine Lehren verbreitete. Diese Anhänger seiner Lehren unterschieden sich von den bisherigen Lutheranern und nannten sich Reformierte. Unter anderem fanden sie auch sehr viel Unterstützung im Dauphiné. Die Waldenser, wie sie sich fortan im französischsprachigem Teil des Reichs nannten, wurden zu Beginn toleriert, allerdings kamen sie schnell mit dem Bischof von Arles in Konflikt. Im März 1552 kam es dann zum offenen Kampf gegen den Bischof, von dem gefordert wurde, den größten Teil des kirchlichen Landes freizugeben. Der König, Revolten und Bürgerkriegen müde, entsandte seinen Sohn Ferrante aus, auf das er die Waldenser ein für alle Mal niederschlagen würde. Ferrante, in militärischen Dingen ähnlich fähig wie sein Vater, hatte es zu Beginn seines Feldzugs sehr schwer, jedoch kam es ihm zu Gute, dass die Reformierten mit ihrem militärischem Vorgehen nicht die Ansicht der Mehrheit der dauphinschen Bevölkerung teilten, so dass sie nach anfänglichen Schlachtenglück schnell in Not kamen, als ihnen die Hilfe der Landbevölkerung entsagt wurde. (Anmerkung am Rande: Aufstand in Dauphiné, mir fällt auf, dass ich die Toleranz nicht umgestellt habe, Toleranz Reformation hochgestellt, im selben Moment kommt das Event "Ketzer konvertiert" :D )


1544 - 1554 Das lange Ende des Königs
Zu Beginn des Jahres 1544 stand Carlo IV. am Höhepunkt seines Schaffens. Er hatte seinem Volk in der sonst durchaus brutalen 1. Hälfte des 16. Jahrhundert Frieden und Ruhe gebracht, es aber gleichwohl sicherer und stärker gegenüber seinen Nachbarn gemacht. Doch im Mai 1544 erhielt Carlo einen Traum von seinem baldigen Tode, und dieser Traum sollte seine restliche Regentschaft beeinflußen. Hätte ihm doch nur jemand gesagt, dass er noch 10 Jahre zu leben hatte. Er aber änderte sein Leben völlig, bereitete sein Reich darauf vor, dass Ferrante es übernehmen könne. Er wich Konfrontationen aus, nahm keine Schulden mehr auf, da er dies seinem Nachfolger nicht zumuten wollte. Ein jüngerer König hätte an seiner Statt sicherlich Aragon überfallen, Carlo stattdessen versuchte sogar, die Beziehhungen zu verbessern (Diplomatische Initiative). Dass der König sich veränderte, bekam auch sein Hof mit und so steckte das Reich in einer politischen Krise. Carlo konnte diese Krise zwar meistern, jedoch änderte dies nichts an seiner geänderten Haltung und so floßen die 40er Jahre an ihm und Neapel vorbei, ohne das er noch Impulse für neue Taten zeigte. Allein den Festungsbau trieb erweiter voran (Land 11 1552), so daß Emilia gegen die Spanier gesichert wurde und in der Provence eines der größten Festungswerke Europas entstand. Es gab sogar noch einen Krieg, der Neapel aber in keinster Weise tangierte, als sich Tver von Österreich löste. Tver war durch Ungarn an die Habsburger gefallen und konnte auch nicht zurückerobert werden, da es einfach zu weit im Osten lag. Die einzige Folge dieses Kriegs blieb der Verrat der Schweden, die nicht Willens waren, das russische Fürstentum anzugreifen und sich stattdessen mit den Spaniern verbündeten.

Damit endete auch die Herrschaft Carlo IV., der am 15. Januar 1554 friedlich in seinem Bett entschlief. So konnte unter dem Beifall der Untertanen tagsdrauf sein kriegslüsterner Sohn Ferrante zum König von Neapel gekrönt werden, in dessen Händen nun das Schicksal des Reichs lag.
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Beitrag von Arminus »

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Arminus
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Lage der Nation, Neapel Januar 1554


Haushaltsbericht:

Staatskasse: 400 D
Inflation: 2.4%

Einnahmen (mtl.): 34.5
Steuereinnahmen 22.0
Güterproduktion 11.1
Handelseinnahmen 1.4
Goldförderung 0.0

Ausgaben (mtl.): 2.7
Kredite 0.0
Unterhalt Armee 3.5 (50%)
Unterhalt Flotte 0.8 (50%)


Forschung:
Gesamtinvestition: 32.9
Heer 18.5 (11->12) März 1564
Marine 0.0 (3->4) April 1557
Stab 8.3 (1->2) Februar 1554
Handel 0.0 (2->3) April 1581
Infra 6.1 (4->5) März 1659


Handel
Andalusien(2)


Armee:
Gesamtstärke: 26.356 / 18.058 / 72
Instandhaltung: 65.000


Marine:
8 Kriegsschiffe / 27 Galeeren / 3 Transportschiffe
Instandhaltung: 352


Sonstiges:
1 Händler (+1.8)
6 Siedler (+1.8)
6 Diplomaten(+3.0)
6 Missionare (+1.0)
Manpower 50.000 (+24.000)


Innenpolitik:
Aristrokratie +4
Zentralisierung +3
Toleranz 0
Merkantilismus +3
Offensiv Strategie 0
Landmacht -1
Qualität +6
Leibeigenschaft +2


Aussenpolitik:
Ruf: SLIGHTLY TARNISHED / 5.6 BB bei max 41 (-5.5)
Allianzpartner: Österreich
Vasallen: -
Staatsehen: Bayern, Österreich, Polen, Schweden, Thessaloniki
Militärpräsenzen: Österreich, Köln

CB: Tver
CB der Allianzpartner: Frankreich, Gelre, Friesland, Tver
CB gegen uns: ...mit Rom dürften es einige sein...
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Beitrag von Ender »

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Arminus hat geschrieben: BB hoch, die Kriegskosten und jetzt Spanien anstatt Portugal vor der Haustür :doh:
Ohjeeee, fürwahr... :doh: :doh: :doh: :doh:

Doch macht Euch nichts draus... :ditsch:

Eurer Sohn wirds schon richten... :fecht: :D :D
____________________________________________________

Im Ernst:

Ich hege Hochachtung für Eure Leistung in der Innenpolitik und in der postiven Gestaltung der außenpolitischen Beziehungen. Wie man heute Nachmittag noch sehen wird, ist die Welt seit Euch nicht mehr ganz so grau...ähh rot meine ich.

Nachdem die Karten da sind, würde ich mich freuen über eine kleine Abstimmung der "Familia". Denn ich sehe im Grunde 3 Wege für die nächsten Jahrzehnte.

1. Den Stil von Papa Karl weiterführen. D.h.
a) ruhig verhalten
b) intern wachsen und gedeihen
c) auf vereinzelte Chancen warten, wie bspw. Aragon, Istrien, Savoyen (wenn die Ihre beiden Nordfranzösischen Provinzen verlieren sollten)
d) den Ruf und die Beziehungen pflegen

2. Sich der Entdeckung der neuen Welt widmen, von denen wir gehört haben, aber nichts genaues wissen. d.h.
a) in Europa friedlich verhalten
b) fleißig versuchen, Karten zu erwerben
c) bei Erfolg losziehen und rumkolonisieren

3. Die große Keule rausholen und "vernünftig" einsetzen
a) Priorität 1: Das relativ schwach verbündete Aragon Vasallieren
b) Ein bißchen an der Adria entlang herumannektieren
c) den Venezianern die Inseln klauen und vasallieren
d) Endlich Savoyen "heimzuholen" (ähnlich wie Venedig)

Sicherlich ist hier noch einiges anzupassen, wenn die werte Familia die Karten gesehen hat. Auch ist die Wahl noch erweiterbar.

Es könnte auch vorkommen, daß überraschende Ereignisse (bspw. Kriegserklärung der Spanier) die Situation ändern. Aber da könnte ich ja ein paar Ansichtskärtchen einstellen und neu fragen (ähnlich dem Protugal-AAR der werten Dr. Evil)

Ich denke heut gegen 14 bis 15 Uhr kommen die Karten. Den Thron in Besitz nehmen, werde ich aber erst nächsten Dienstag können, was allen die Chance geben sollte, sich hier zu melden. Wenn jemand die Saves haben möchte, dann Info an mich. Die Brieftaube von Arminus konnte wiederbelebt werden und warten auf neue Aufgaben. ;)

Hochachtungsvoll
Hochachtungsvoll

Ender

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