inwieweit der PAC überhaupt was mit der Realität zu tun hat, sei auch mal dahingestellt, aber interessant, wenn man sich in PC1 anguckt, wo der Nullpunkt liegt. Dann ist es nicht das Problem, dass die LLMs zu nah an den "linken" Parteien (grüne und SPD links, mein Humor) liegen, sondern alles, was rechts ist, halt meilenweit davon abrückt.dooya hat geschrieben:Die Abbildung im Artikel passt schon mal recht schlecht zur Interpretation, weil offensichtlich nur eine der zwei Principal Components interpretiert wird:
Hinsichtlich der Principal Component 1 liegen LLMs und die linken/grünen Parteien zwischen 0 und -4, aber hinsichtlich der Principal Component 2 liegen die LLM zusammen mit CDU und AFD im Bereich 0 bis +3.
Die Interpretation, die LLMs würden nur den linken/grünen Parteien ähneln ist also sinnentzerrend verkürzt.
Üblicherweise würde man bei einer solchen Analyse auch versuchen, die abstrakten Dimensionen Principal Component 1 und 2 zu interpretieren, d.h. passende labels zu finden. Naheliegend wäre hier bspw. Principal Component 1 als Wirtschafts- und Sozialpolitik ("sozialistisch vs kapitalistisch") und Principal Component 2 als Gesellschaftspolitik ("liberal vs. konservativ") zu labeln. (Siehe z.B. hier: https://www.dvpw.de/blog/die-parteienla ... an-stecker)
Dann käme man darauf, dass die LMMs gesellschaftspolitisch eher konservativ, aber wirtschafts- und sozialpolitisch eher antikapitalistisch einzuordnen wären.
Letztlich ist für mich auch fraglich, wie man darauf kommen sollte, dass LMMs "neutral" sind. Gibt es dafür irgendeine Begründung?
Und genau, was für eine absolute naive Vorstellung, dass LLMs auch nur ansatzweise in der Lage sein könnten, sowas wie neutral oder objektiv zu sein. Oder es in den Gesellschaftswissenschaften so was gäbe.
Aber was will man, zwei Masterstudis Informatik schmeißen da ein Paper ab, in den Proceedings zu einem Identity-aware AI Workshop (
