Die holde Maid von Svartenhaage - Ein gemeinsames Fantasy-RPG Textadventure
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Komischer Kunde
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Schmied Olgerdt war mitten in seinen Überlegungen, als die Dinge begannen unübersichtlich zu werden. Im Geiste ging er die Sortimente der übrigen Händler im Städtchen Svartenhaage durch, da watschelte plötzlich Sacharia in seiner schmuddeligen Mönchskutte herbei und begann vergeblich eine Kiste zu erklimmen. Als er daran scheiterte, forderte er den Schmied unverblümt durch Wort und Geste auf, ihn doch auf diese zu heben. Bevor Olgerdt reagieren konnte, stolperte aus dem Nichts Witold herbei und stürzte, allerlei Gegenstände dabei im Umfeld verteilend, beinah direkt vor seine Füße. Ob des manchmal unübersehbaren Ungeschickes seines Sohnes stöhnte Olgerdt kurz auf. Für einen Augenblick trafen sich die Augen von Vater und Sohn, wobei Witold das soeben Geschehene mit einem leicht vertändelten Scherz zu relativieren versuchte. Olgerdt zwinkerte entgegenkommend und ließ dann den Blick über die Scherben und Pfützchen wandern, die neben schadlos gebliebenen Schachteln und über den Boden kullernden Fläschchen überall zu seien schienen. Schlussendlich erreichten seine schweifenden Augen die Kutte des deutlich bepladderten Mönches Sacharia, der immer noch in der "Bitte-hilf-mir-auf-die-Kiste"-Geste verharrte und von alldem anscheinend nichts mitbekommen haben will. Ruckartig riss es Sacharia empor und es versetzte ihn auf die mehrfach benannte Kiste. Damit wurde die Sicht auf einen großgewachsenen Schwertkämpen frei, der sich nun vorm Schmied aufbaute und nach einem gebührenden Gruß sich erkundigte, ob Schmied Olgerdt denn auch wohl Schwerter schmieden würde.
Olgerdt nutze seine verinnerlichte Verkaufsgesprächseröffnung: "Selbstredend mein Herr, mein Hammer und Amboss formen Klingen in bester Qualität aus Eisen und Stahl. Mit wem habe ich die Ehre?"
Olgerdt nutze seine verinnerlichte Verkaufsgesprächseröffnung: "Selbstredend mein Herr, mein Hammer und Amboss formen Klingen in bester Qualität aus Eisen und Stahl. Mit wem habe ich die Ehre?"
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Sacharia streicht seine Robe glatt und fingert noch die letzten Brotkrummen aus dem Bart. Sein Blick schweift über die Menge dann holt er tief Luft und ruft zum Gebet.
Hört mich an ehrenwerte Bürger und Gäste von Svartenhaage, euer Eifer ehrt euch und jeder der Informationen zum Verbleib unserer Tochter hat soll zur Sprache kommen, bildet eine Schlange und wartet geduldig bis ihr aufgerufen werdet.
Währenddessen und für alle anderen bettet mit mir auf dass die Götter uns hilfreich zur Seite stehen in so dunkler Stunde
Dann beginnt er verschiedene Litaneien herunterzubeten welche immer gut beim Volke ankommen, dabei wechselt er auch immer mal wieder die Götter damit sich auch wirklich jeder angesprochen fühlt.
Hört mich an ehrenwerte Bürger und Gäste von Svartenhaage, euer Eifer ehrt euch und jeder der Informationen zum Verbleib unserer Tochter hat soll zur Sprache kommen, bildet eine Schlange und wartet geduldig bis ihr aufgerufen werdet.
Währenddessen und für alle anderen bettet mit mir auf dass die Götter uns hilfreich zur Seite stehen in so dunkler Stunde
Dann beginnt er verschiedene Litaneien herunterzubeten welche immer gut beim Volke ankommen, dabei wechselt er auch immer mal wieder die Götter damit sich auch wirklich jeder angesprochen fühlt.
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Während die Menschentraube vor dem Eingang sich langsam ordnet, und einige sich Sacharias spontanem Gebet zuwenden, gesellt sich ein schlaksiger Mann in einem weiten Mantel zu den Wartenden. Sein Blick hinter der schief sitzenden Brille ist unstet, als würde er beständig ein für andere nicht sichtbares Buch lesen. Während Ihr in der Menge wartet, fallen Euch folgende Dinge auf.
Olgerdt: Der schnelle Ablauf der letzten Ereignisse - harsche Abfuhr durch Aldewin, Witold, der vor deinen Füßen in einem Regen aus Schachteln und Fläschchen zu Boden geht, Sacharia, dem du auf eine Kiste helfen sollst, und dann auch noch ein Fremder, der dich (einen Schwertschmied) fragt, ob du auch Schwerter schmiedest - all das beansprucht deine geistige Kapazität, so dass dir für den Moment nur auffällt, dass Witolds Bart irgendwie... voller wirkt, als du es in Erinnerung hast.
Kolosz: Du bemerkst aus dem Augenwinkel, dass zwei Wachleute an der Wand des gegenüber liegenden Hauses lehnen, und trotz des offensichtlichen, allgemeinen Durcheinanders keine Anstalten machen, einzuschreiten.
Eldrin: Du betrittst eine eigentümlich anmutende Szenerie: Ein Mönch, der mit irgend etwas besprenkelt wurde, steht auf einer Kiste und rezitiert nur manchmal verständliche Verse, während zu seinen Füßen ein Handwerker mit einem großen, gerüsteten Kerl spricht, und alle versuchen, höflich den auffällig gekleideten Mann mit Feder am Hut zu ignorieren, der zwischen ihren Beinen hindurch diverse Kistchen und Behälter aufzuklauben versucht. Doch die mittlerweile in einer Schlange anstehenden Menschen verdeutlichen dir, dass du hier in jedem Fall vor dem Kontor des bemitleidenswerten Händlers stehst. Du bemerkst (zusätzlich zu dem, was Kolosz sieht), wie einzelne Leute bereits das Kontor wieder verlassen, und dem letzten von ihnen folgt der erzürnte Ausruf "Ich weiß, dass sie letzte Woche noch auf dem Markt war! Ihr Idioten verschwendet meine Zeit! Dreißig Gold nur für sachdienliche Hinweise, wer Almosen will soll zum Tempel gehen!" aus dem Inneren des Kontors. Daraufhin verlassen einzelne Leute mit enttäuschten Gesichtern die Schlange.
Witold: Du bemerkst außerdem, als du eine besonders weit gerollte Flasche aufhebst, dass die beiden Wachleute leise miteinander tuscheln. "... will ja unsere Hilfe nicht... irgendwie auch selber schuld..." und sich auch ein gewisses hämisches Grinsen nicht verkneifen können.
Sacharia: Auch du bemerkst diese Vorgänge (nur hörst du nichts vom Gespräch der Wachen). Von deinem erhöhten Standpunkt auf der Kiste lässt du deine Augen schweifen, während du predigst, und dir fällt eine Person in der Schlange auf: ein Junge, noch nicht im Mannesalter, tritt nervös von einem Bein auf das andere. Er hat einen Briefumschlag bei sich, den er wiederholt aus der Jackentasche zieht, wieder einsteckt, und wieder hervor holt, um die Adresse darauf zu lesen.
Anmerkung: Wir haben hier die Informationen alle in einen Post gepackt, und verlassen Uns darauf, dass die Charaktere entsprechend der ihnen bekannten Informationen handeln. Möglicherweise werden Wir zu anderen Gelegenheiten die Informationen per PN verschicken, das wäre zumindest für "kritische Momente" eine Überlegung wert.
Olgerdt: Der schnelle Ablauf der letzten Ereignisse - harsche Abfuhr durch Aldewin, Witold, der vor deinen Füßen in einem Regen aus Schachteln und Fläschchen zu Boden geht, Sacharia, dem du auf eine Kiste helfen sollst, und dann auch noch ein Fremder, der dich (einen Schwertschmied) fragt, ob du auch Schwerter schmiedest - all das beansprucht deine geistige Kapazität, so dass dir für den Moment nur auffällt, dass Witolds Bart irgendwie... voller wirkt, als du es in Erinnerung hast.
Kolosz: Du bemerkst aus dem Augenwinkel, dass zwei Wachleute an der Wand des gegenüber liegenden Hauses lehnen, und trotz des offensichtlichen, allgemeinen Durcheinanders keine Anstalten machen, einzuschreiten.
Eldrin: Du betrittst eine eigentümlich anmutende Szenerie: Ein Mönch, der mit irgend etwas besprenkelt wurde, steht auf einer Kiste und rezitiert nur manchmal verständliche Verse, während zu seinen Füßen ein Handwerker mit einem großen, gerüsteten Kerl spricht, und alle versuchen, höflich den auffällig gekleideten Mann mit Feder am Hut zu ignorieren, der zwischen ihren Beinen hindurch diverse Kistchen und Behälter aufzuklauben versucht. Doch die mittlerweile in einer Schlange anstehenden Menschen verdeutlichen dir, dass du hier in jedem Fall vor dem Kontor des bemitleidenswerten Händlers stehst. Du bemerkst (zusätzlich zu dem, was Kolosz sieht), wie einzelne Leute bereits das Kontor wieder verlassen, und dem letzten von ihnen folgt der erzürnte Ausruf "Ich weiß, dass sie letzte Woche noch auf dem Markt war! Ihr Idioten verschwendet meine Zeit! Dreißig Gold nur für sachdienliche Hinweise, wer Almosen will soll zum Tempel gehen!" aus dem Inneren des Kontors. Daraufhin verlassen einzelne Leute mit enttäuschten Gesichtern die Schlange.
Witold: Du bemerkst außerdem, als du eine besonders weit gerollte Flasche aufhebst, dass die beiden Wachleute leise miteinander tuscheln. "... will ja unsere Hilfe nicht... irgendwie auch selber schuld..." und sich auch ein gewisses hämisches Grinsen nicht verkneifen können.
Sacharia: Auch du bemerkst diese Vorgänge (nur hörst du nichts vom Gespräch der Wachen). Von deinem erhöhten Standpunkt auf der Kiste lässt du deine Augen schweifen, während du predigst, und dir fällt eine Person in der Schlange auf: ein Junge, noch nicht im Mannesalter, tritt nervös von einem Bein auf das andere. Er hat einen Briefumschlag bei sich, den er wiederholt aus der Jackentasche zieht, wieder einsteckt, und wieder hervor holt, um die Adresse darauf zu lesen.
Anmerkung: Wir haben hier die Informationen alle in einen Post gepackt, und verlassen Uns darauf, dass die Charaktere entsprechend der ihnen bekannten Informationen handeln. Möglicherweise werden Wir zu anderen Gelegenheiten die Informationen per PN verschicken, das wäre zumindest für "kritische Momente" eine Überlegung wert.
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Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
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- dooya
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Über die freundliche Antwort des Schmieds erfreut hebt, Kolosz zu einer Antwort an, als der wirre Alte auf der Kiste lauthals zu schreien beginnt. Erstaunlich, wie viel Stimme in einem so kleinen Kerl stecken kann. Mit einem kräftigen Tritt bringt Kolosz die Kiste kurz ins Schwanken, ist dabei aber doch behutsam genug, den Alten nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Er wendet sich dem Schmied erneut zu und antwortet mit mit etwas lauterer Stimme:
"Meister, ist unter Euren Kunden vielleicht ein Recke, der noch Männer für seine Lanze sucht? Oder vielleicht sogar ein Schwertmeister?"
Er schaut dem Schmied aufmerksam ins Angesicht, forschend, ob dessen Mimik verrät, dass er etwas Dummes gesagt hat. Kolosz hat noch nie im Leben selbst einen Recken gesehen -also zumindest nicht lebend- und er weiß auch gar nicht, wie groß eine Lanze sein kann, dass es mehrere Männer im Gefolge bräuchte, um diese zu tragen? Aber er hat in vielen Geschichten von Rittern gehört, die Krieger und Knappen für ihre Lanzen sammeln, bevor sie in den Krieg ziehen. Noch viel weniger kann er sich vorstellen, wie ein Schwertmeister aussehen mag, aber dass es sie gibt, da ist er sich sicher. Wie sonst sollten Recken und Ritter das Kämpfen lernen.
Die zwei bewaffneten Männer, die an der Häuserwand lehnen, sind auf jeden Fall weder Recken, noch Schwertmeister, obwohl sie kurze Schwerter tragen. Diese würden aufrecht und wachsam stehen und nicht so herumlungern. Aber sie obwohl sie gelangweilt scheinen, wandern ihre Blicke immer wieder zur Tür des Kontors und auf die Menschenmenge. Ob doch jemand gesehen hat, wie Kolosz das Brot "gefunden" hat?
"Meister, ist unter Euren Kunden vielleicht ein Recke, der noch Männer für seine Lanze sucht? Oder vielleicht sogar ein Schwertmeister?"
Er schaut dem Schmied aufmerksam ins Angesicht, forschend, ob dessen Mimik verrät, dass er etwas Dummes gesagt hat. Kolosz hat noch nie im Leben selbst einen Recken gesehen -also zumindest nicht lebend- und er weiß auch gar nicht, wie groß eine Lanze sein kann, dass es mehrere Männer im Gefolge bräuchte, um diese zu tragen? Aber er hat in vielen Geschichten von Rittern gehört, die Krieger und Knappen für ihre Lanzen sammeln, bevor sie in den Krieg ziehen. Noch viel weniger kann er sich vorstellen, wie ein Schwertmeister aussehen mag, aber dass es sie gibt, da ist er sich sicher. Wie sonst sollten Recken und Ritter das Kämpfen lernen.
Die zwei bewaffneten Männer, die an der Häuserwand lehnen, sind auf jeden Fall weder Recken, noch Schwertmeister, obwohl sie kurze Schwerter tragen. Diese würden aufrecht und wachsam stehen und nicht so herumlungern. Aber sie obwohl sie gelangweilt scheinen, wandern ihre Blicke immer wieder zur Tür des Kontors und auf die Menschenmenge. Ob doch jemand gesehen hat, wie Kolosz das Brot "gefunden" hat?
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- Witold Pilecki
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+3
Irritiert spitzt Witold die Ohren und richtet sich, als er die abtrünnige Flasche ergriffen hat, auf, um den Blick seines Vaters zu erheischen. Doch vergeblich, scheint dieser in ein Kundengespräch vertieft zu sein. Da Witold im Moment zu beladen ist, um sich mühelos durch die Menge drücken zu können, beschließt er, die Aufmerksamkeit seines Vaters auf eine andere Weise auf sich zu lenken.
* Eine Besonderheit der örtlichen Fankultur, mit der Zuhörer ihre Bewunderung kundtun, um die künstlerische Darbietung nicht durch lautes Klatschen zu stören.
Mit ohrenbetäubenden Lärm schmettert Witold diesen bekannten Klassiker aus seinem Repertoire, während sich die Menge um ihn mit den Händen auf den Ohren* Platz zu schaffen sucht und auseinander treibt.EINEN SCHMIED OLGERDT - ES GIBT NUR EINEN SCHMIED OLGERDT!
EINEN SCHMIED OLGERDT - ES GIBT NUR EINEN SCHMIED OLGERDT!
EINEN SCHMIED OLGERDT - ES GIBT NUR EINEN SCHMIED OLGERDT!
EINEN SCHMIED OLGERDT - ES GIBT NUR EINEN SCHMIED OLGERDT!
Laaalalalalalaaaa laaalalalalalaaa laaalalalalaaa lalalalaaa lalalaaa
Laaalalalalalaaaa laaalalalalalaaa laaalalalalaaa lalalalaaa lalalaaa
* Eine Besonderheit der örtlichen Fankultur, mit der Zuhörer ihre Bewunderung kundtun, um die künstlerische Darbietung nicht durch lautes Klatschen zu stören.
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- Sacharia
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+19
Die Kiste war etwas wackliger als gedacht, doch mit Selbstbeherrschung und Körpergefühl konnte Sacharia seine Position halten.
Zufrieden stellte er fest das doch der ein oder andere in das Gebet eingestimmt hatte. Seine Kehle wurde jedoch langsam trocken musste er doch gegen die Menge, den lauten Schmied und jetzt auch noch dem wahrscheinlich schlechtesten Barden von Svartenhaage anbrüllen.
Er beschloss das es Zeit wurde den Klingelbeutel rumzuführen, außerdem wollte er schaun was es mit dem nervösen Jungen auf sich hatte, sein Verhatlen deutete auf eine Gelegenheit hin.
Langsam bahnte er sich seinen Weg durch die Menge nachdem er behände von der Kiste gesprungen war. Der Fadenscheinige Beutel den er dabei vor sich her schwenkte sollte die Gläubigen dazu anhalten den ein oder anderen Taler beizusteuern.
Kaum bei den Jungen angekommen setzte er sein schönstes Lächeln auf und sprach ihn mit gedeckter Stimme an.
Na mein junger Freund, ihr wirkt als wenn etwas euer Gemüt bedrückt, kann ein Mann Gottes euch die Last vielleicht etwas leichter machen ?
Zufrieden stellte er fest das doch der ein oder andere in das Gebet eingestimmt hatte. Seine Kehle wurde jedoch langsam trocken musste er doch gegen die Menge, den lauten Schmied und jetzt auch noch dem wahrscheinlich schlechtesten Barden von Svartenhaage anbrüllen.
Er beschloss das es Zeit wurde den Klingelbeutel rumzuführen, außerdem wollte er schaun was es mit dem nervösen Jungen auf sich hatte, sein Verhatlen deutete auf eine Gelegenheit hin.
Langsam bahnte er sich seinen Weg durch die Menge nachdem er behände von der Kiste gesprungen war. Der Fadenscheinige Beutel den er dabei vor sich her schwenkte sollte die Gläubigen dazu anhalten den ein oder anderen Taler beizusteuern.
Kaum bei den Jungen angekommen setzte er sein schönstes Lächeln auf und sprach ihn mit gedeckter Stimme an.
Na mein junger Freund, ihr wirkt als wenn etwas euer Gemüt bedrückt, kann ein Mann Gottes euch die Last vielleicht etwas leichter machen ?
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- Tex_Murphy
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+4
Eldrin bleibt einen Moment am Rand der Szene stehen und blinzelt.
„Hm. Ein Mönch auf einer Kiste, ein Händler mit Wutausbruch, zwei Wachleute, die offensichtlich bezahlt werden, nichts zu sehen, und eine Belohnung von dreißig Gold. Das klingt doch recht interessant.“
Statt sich direkt einzumischen, stellt er sich in die verbliebene Schlange und versucht, die Gespräche der Wartenden aufzuschnappen. Dabei achtet er besonders auf den Namen „Markt“, auf die verschwundene Person und darauf, ob jemand die Belohnung ungewöhnlich interessant findet.
Gleichzeitig beobachtet er die beiden Wachleute aus dem Augenwinkel.
Leise murmelt er:
„Wenn die Wachen nichts tun, wissen sie entweder nichts ... oder zu viel. “
Zeit, hier und da ein paar zusätzliche Informationen aufzuschnappen.
Falls sich die Gelegenheit ergibt, würde Eldrin außerdem den Nächsten in der Schlange freundlich ansprechen:
„Verzeiht die Frage, aber wonach sucht der Händler eigentlich? Ich habe nur den Teil mit den Idioten und den dreißig Gold verstanden.“
Dabei wirkt er vollkommen harmlos und aufrichtig neugierig. Das ist er tatsächlich auch. Zu etwa achtzig Prozent.
„Hm. Ein Mönch auf einer Kiste, ein Händler mit Wutausbruch, zwei Wachleute, die offensichtlich bezahlt werden, nichts zu sehen, und eine Belohnung von dreißig Gold. Das klingt doch recht interessant.“
Statt sich direkt einzumischen, stellt er sich in die verbliebene Schlange und versucht, die Gespräche der Wartenden aufzuschnappen. Dabei achtet er besonders auf den Namen „Markt“, auf die verschwundene Person und darauf, ob jemand die Belohnung ungewöhnlich interessant findet.
Gleichzeitig beobachtet er die beiden Wachleute aus dem Augenwinkel.
Leise murmelt er:
„Wenn die Wachen nichts tun, wissen sie entweder nichts ... oder zu viel. “
Zeit, hier und da ein paar zusätzliche Informationen aufzuschnappen.
Falls sich die Gelegenheit ergibt, würde Eldrin außerdem den Nächsten in der Schlange freundlich ansprechen:
„Verzeiht die Frage, aber wonach sucht der Händler eigentlich? Ich habe nur den Teil mit den Idioten und den dreißig Gold verstanden.“
Dabei wirkt er vollkommen harmlos und aufrichtig neugierig. Das ist er tatsächlich auch. Zu etwa achtzig Prozent.
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- Ritter Kunz
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+6
Die Schlange vor dem Kontor wird langsam kürzer, vor allem nachdem Witold der Barde einen eheblichen Teil der Wartenden mit einer ebenso unvermittelten wie lauten Darbietung seines Loblieds auf den Schmied dazu veranlasst hat, lieber in den angrenzenden Seitengassen zu warten, bis die Gefahr bleibender Gehörschädigung wieder ein akzeptables Niveau erreicht hat. Ihr steht nun also kurz vor der Tür des Kontors, nur noch eine Hand voll Menschen vor euch.
Eldrin: Auf deine Frage hin dreht sich eine stämmige Frau mittleren Alters um, mustert dich von oben bis unten, und antwortet dann mit leicht genervter Stimme: "Nach seiner Tochter natürlich! Esmera heißt sie. Wer sie findet, oder dabei hilft, wird belohnt. Das ist nämlich die einzige Art, wie Aldewin Probleme lösen kann: jemanden dafür bezahlen." Mit einem verächtlichen Schnauben wendet sie sich daraufhin wieder von dir ab, um die Spitze der Schlange im Blick zu behalten. Trotz ihrer Worte konntest du an dem Glanz in ihren Augen erkennen, dass sie durchaus nicht gegen die Anziehungskraft gefeit ist, die schon von der vagen Aussicht auf einige Goldmünzen ausgeht.
Kolosz: Während du dich mit Olgerdt unterhältst, verfestigt sich dein Eindruck, dass die Wachen das Geschehen zwar mit Interesse verfolgen, sich ihr Mitgefühl gegenüber dem Händler jedoch stark in Grenzen hält.
Witold: Nachdem die Menschenmenge sich größtenteils aufgelöst hat, um dir und deiner Beeindruckenden Darbietung einen angemessenen Raum zur Entfaltung zu bieten, ist für dich der Blick auf deinen Vater frei, der weiterhin mit dem großen Kerl im Kettenhemd spricht. Du hast mittlerweile die meisten der nicht zu Bruch gegangenen Flaschen, Schachteln und Kistchen wieder aufgelesen, wobei du dir nicht sicher bist, ob nicht vielleicht noch ein bis zwei Stück fehlen.
Olgerdt: Die Frage des Kerls im Kettenhemd nach einem Schwertmeister hängt zwischen Euch in der Luft. Du fühlst dich durchaus fähig im Umgang mit Schwertern, wobei das Schmieden ebendieser natürlich der Kern deiner Profession ist. Allein von der Art, wie er sein Breitschwert gegürtet hat (viel zu weit unten, die Parierstange würde beim Ziehen unweigerlich am Rand des Kettenhemdes hängen bleiben), schließt du, dass er auf jeden Fall noch einiges zu lernen hat. Seitlich hinter deinem Gesprächspartner siehst (und hörst) du Witold, der sich mittlerweile aufgerichtet und für eine Verkürzung der Wartezeit am Kontor gesorgt hat.
Sacharia: Gerade als du dabei bist, den Klingelbeutel herumgehen zu lassen, musste dieser Barde den Mund aufmachen. Nun sind die meisten deiner Zuhörer weg, weshalb sich die Ausbeute im Beutel auf lediglich 1 Silberstück und 6 Kupferlinge beschränkt. Du wendest dich daraufhin dem Jungen zu, der dir vorher schon aufgefallen war. Als du ihn ansprichst, zuckt er zusammen und lässt schnell den Briefumschlag wieder in der Tasche verschwinden, wobei dieser noch mehr zerknittert wird als ohnehin schon. "Ich... äh... " druckst er herum, und du siehst, wie er nach den richtigen Worten ringt. Schließlich fasst er sich etwas und antwortet "Ich habe einen wichtigen Auftrag erhalten. Etwas Segen kann dabei nicht schaden, was?", wobei er versucht, seiner Stimme den Anschein von Festigkeit zu geben. Mit einem besorgten Blick auf deinen Beutel fügt er schnell hinzu "Ich, äh, habe aber leider nichts, was ich geben könnte, also... ihr müsst nicht, wenn..." woraufhin er mit einer hilflosen Geste verstummt.
Die Schlange rückt weiter nach vorn, und der Junge ist der Nächste, der das Kontor betreten wird. Sacharia steht neben ihm. Vier Plätze weiter hinten steht Eldrin, und vor ihm die stämmige Frau. Hinter Eldrin ist eine große Lücke, da viele Wartende vorerst das Weite gesucht haben. Olgerdt und Kolosz stehen etwas seitlich, an der Wand des Kontors, während Witold sich von der anderen Straßenseite nähert.
Was wollt Ihr tun?
Eldrin: Auf deine Frage hin dreht sich eine stämmige Frau mittleren Alters um, mustert dich von oben bis unten, und antwortet dann mit leicht genervter Stimme: "Nach seiner Tochter natürlich! Esmera heißt sie. Wer sie findet, oder dabei hilft, wird belohnt. Das ist nämlich die einzige Art, wie Aldewin Probleme lösen kann: jemanden dafür bezahlen." Mit einem verächtlichen Schnauben wendet sie sich daraufhin wieder von dir ab, um die Spitze der Schlange im Blick zu behalten. Trotz ihrer Worte konntest du an dem Glanz in ihren Augen erkennen, dass sie durchaus nicht gegen die Anziehungskraft gefeit ist, die schon von der vagen Aussicht auf einige Goldmünzen ausgeht.
Kolosz: Während du dich mit Olgerdt unterhältst, verfestigt sich dein Eindruck, dass die Wachen das Geschehen zwar mit Interesse verfolgen, sich ihr Mitgefühl gegenüber dem Händler jedoch stark in Grenzen hält.
Witold: Nachdem die Menschenmenge sich größtenteils aufgelöst hat, um dir und deiner Beeindruckenden Darbietung einen angemessenen Raum zur Entfaltung zu bieten, ist für dich der Blick auf deinen Vater frei, der weiterhin mit dem großen Kerl im Kettenhemd spricht. Du hast mittlerweile die meisten der nicht zu Bruch gegangenen Flaschen, Schachteln und Kistchen wieder aufgelesen, wobei du dir nicht sicher bist, ob nicht vielleicht noch ein bis zwei Stück fehlen.
Olgerdt: Die Frage des Kerls im Kettenhemd nach einem Schwertmeister hängt zwischen Euch in der Luft. Du fühlst dich durchaus fähig im Umgang mit Schwertern, wobei das Schmieden ebendieser natürlich der Kern deiner Profession ist. Allein von der Art, wie er sein Breitschwert gegürtet hat (viel zu weit unten, die Parierstange würde beim Ziehen unweigerlich am Rand des Kettenhemdes hängen bleiben), schließt du, dass er auf jeden Fall noch einiges zu lernen hat. Seitlich hinter deinem Gesprächspartner siehst (und hörst) du Witold, der sich mittlerweile aufgerichtet und für eine Verkürzung der Wartezeit am Kontor gesorgt hat.
Sacharia: Gerade als du dabei bist, den Klingelbeutel herumgehen zu lassen, musste dieser Barde den Mund aufmachen. Nun sind die meisten deiner Zuhörer weg, weshalb sich die Ausbeute im Beutel auf lediglich 1 Silberstück und 6 Kupferlinge beschränkt. Du wendest dich daraufhin dem Jungen zu, der dir vorher schon aufgefallen war. Als du ihn ansprichst, zuckt er zusammen und lässt schnell den Briefumschlag wieder in der Tasche verschwinden, wobei dieser noch mehr zerknittert wird als ohnehin schon. "Ich... äh... " druckst er herum, und du siehst, wie er nach den richtigen Worten ringt. Schließlich fasst er sich etwas und antwortet "Ich habe einen wichtigen Auftrag erhalten. Etwas Segen kann dabei nicht schaden, was?", wobei er versucht, seiner Stimme den Anschein von Festigkeit zu geben. Mit einem besorgten Blick auf deinen Beutel fügt er schnell hinzu "Ich, äh, habe aber leider nichts, was ich geben könnte, also... ihr müsst nicht, wenn..." woraufhin er mit einer hilflosen Geste verstummt.
Die Schlange rückt weiter nach vorn, und der Junge ist der Nächste, der das Kontor betreten wird. Sacharia steht neben ihm. Vier Plätze weiter hinten steht Eldrin, und vor ihm die stämmige Frau. Hinter Eldrin ist eine große Lücke, da viele Wartende vorerst das Weite gesucht haben. Olgerdt und Kolosz stehen etwas seitlich, an der Wand des Kontors, während Witold sich von der anderen Straßenseite nähert.
Was wollt Ihr tun?
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- Sacharia
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"Mein junger Freund, gern spreche ich in euren Namen mit den Göttern, euer Glaube soll Lohn genug sein. So erzählt mir bei welchem Auftrag die Götter euch zur Seite stehen sollen ?"
Sacharia beginnt schon einmal damit diverse Amulette aus seiner Kutte zu bergen und diese dem jungen Mann über den Kopf zu stülpen. Dabei murmelt und nuschelt er diverse Foremln welche er aufgeschnappt oder auch selbst erfunden hat.
Sacharia beginnt schon einmal damit diverse Amulette aus seiner Kutte zu bergen und diese dem jungen Mann über den Kopf zu stülpen. Dabei murmelt und nuschelt er diverse Foremln welche er aufgeschnappt oder auch selbst erfunden hat.
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+4
Eldrin nickt langsam.
„Eine verschwundene Tochter... Das erklärt die Belohnung.“
Während er darüber nachdenkt, setzt er unbewusst ein paar Schritte nach vorne. Erst als er beinahe direkt hinter Sacharia steht, schaut er kurz auf. Der Prediger stand eben noch nicht vor ihm.
„Entschuldigung der Herr, mir scheint, er hat sich ein wenig vorgemogelt?“
Er räuspert sich verlegen, und macht Anstalten, sich an Sacharia vorbeizuzwängen. Dabei richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Tür des Kontors und wartet neugierig darauf, was ihn drinnen erwartet.
„Eine verschwundene Tochter... Das erklärt die Belohnung.“
Während er darüber nachdenkt, setzt er unbewusst ein paar Schritte nach vorne. Erst als er beinahe direkt hinter Sacharia steht, schaut er kurz auf. Der Prediger stand eben noch nicht vor ihm.
„Entschuldigung der Herr, mir scheint, er hat sich ein wenig vorgemogelt?“
Er räuspert sich verlegen, und macht Anstalten, sich an Sacharia vorbeizuzwängen. Dabei richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Tür des Kontors und wartet neugierig darauf, was ihn drinnen erwartet.
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+3
Das konnte doch nicht wahr sein!
Witold war gleichermaßen irritiert wie verärgert.
Wer war der große Kerl im Kettenhemd, der seinen Vater so in den Bann gezogen hatte, dass er nicht eine Regung zeigte, obwohl Witold hingebungsvoll eines seiner Lieblingsstücke zum besten gegeben hatte? Witold marschierte entschiedenen Schrittes und rief "He da, he da!", um die Aufmerksamkeit des Hühnen (oder wenigstens seines Vaters) zu erheischen. Erst verhielten sich die Wachen so seltsam, dann sein Vater. Erneut rief Witold aus "He da, he da da da!" ... und ihm gefiehl die Melodie, die sich da so spontan formte. Als er die beiden erreichte, sprudelte es aus ihm heraus: "Hey, nah nah nah! ... Ähh ... seid gegrüßt, Fremder! Darf ich mir erlauben, äh..." Witold blickte in das kantige Gesicht über ihm. "Ahh, dürfte ich mir erlauben, ein paar Worte mit meinem Vater zu wechseln?. Äh ... sie wissen schon, wegen der Prinzessin, ähh der Gräfin, ähh, der Magd, nein der Maid, ja der holden Maid! Würden Sie einmal meine Laute halten?". Witold presste mit der Hüfte seine Laute gegen den Arm des Hühnen, wobei einige seiner gerade erst wieder aufgelesenen Habseligkeiten zu Boden fielen.
Witold war gleichermaßen irritiert wie verärgert.
Wer war der große Kerl im Kettenhemd, der seinen Vater so in den Bann gezogen hatte, dass er nicht eine Regung zeigte, obwohl Witold hingebungsvoll eines seiner Lieblingsstücke zum besten gegeben hatte? Witold marschierte entschiedenen Schrittes und rief "He da, he da!", um die Aufmerksamkeit des Hühnen (oder wenigstens seines Vaters) zu erheischen. Erst verhielten sich die Wachen so seltsam, dann sein Vater. Erneut rief Witold aus "He da, he da da da!" ... und ihm gefiehl die Melodie, die sich da so spontan formte. Als er die beiden erreichte, sprudelte es aus ihm heraus: "Hey, nah nah nah! ... Ähh ... seid gegrüßt, Fremder! Darf ich mir erlauben, äh..." Witold blickte in das kantige Gesicht über ihm. "Ahh, dürfte ich mir erlauben, ein paar Worte mit meinem Vater zu wechseln?. Äh ... sie wissen schon, wegen der Prinzessin, ähh der Gräfin, ähh, der Magd, nein der Maid, ja der holden Maid! Würden Sie einmal meine Laute halten?". Witold presste mit der Hüfte seine Laute gegen den Arm des Hühnen, wobei einige seiner gerade erst wieder aufgelesenen Habseligkeiten zu Boden fielen.
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Der junge Mann wirkt zuerst leicht irritiert, als er von Sacharia mit diversen Amuletten behangen wird, doch irgendwie scheinen die gemurmelten Formeln ihn zu beruhigen. Er zieht den mittlerweile arg zerknitterten Brief wieder hervor, und antwortet halblaut: "Ich soll diesen Brief an den Händler überbringen, seine Antwort abwarten, und dann zurückkehren. Raban meint, wenn ich das hinkriege, lässt er mich bei ihnen mitmachen!" Bei den letzten Worten tritt ein Leuchten in die Augen des Jungen, scheinbar ist dies etwas, was er sich schon länger wünscht. Auch Eldrin, der sich in diesem Moment an Sacharia und dem Jungen vorbei zu schieben versucht, hört diese Worte.
Ein Mann verlässt das Kontor mit enttäuschtem Gesichtsausdruck, und die Schlange rückt erneut nach vorn. "Gleich bin ich dran!" murmelt der Junge aufgeregt, mehr zu sich selbst als zu anderen.
Olgerdt, Kolosz und Witold sehen den Jungen, Sacharia und Eldrin durch den Eingang des Kontors treten.
Ein Mann verlässt das Kontor mit enttäuschtem Gesichtsausdruck, und die Schlange rückt erneut nach vorn. "Gleich bin ich dran!" murmelt der Junge aufgeregt, mehr zu sich selbst als zu anderen.
Olgerdt, Kolosz und Witold sehen den Jungen, Sacharia und Eldrin durch den Eingang des Kontors treten.
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Sacharia runzelt die Stirn, Raban, sollte er diesen Namen kennen ?
Eilig fummelt er die Amulette wieder ab und schiebt den Jungen nach vorn, "ich bin mir sicher das ihr mit den Segen der Götter euer Ziel eines Tages erreichen werdet".
Er dreht sich um und deutet den Mann hinter ihm mit einer Geste an doch an seine Position zu treten. "Tschuldigt Herr Zauberer, isch habe nur noch kurz meinen Segen geschprochen, Ihr scheht mir ganz scho aus als ob ihr ebenfallsch die Gunscht der Götter bedürftigt, isch kann eusch gern einesch meiner Amulette zschum Freundschaftspreis überlaschen
Dabei pendelt er mit dem Bündel der Amulette direkt vor dem Gesicht des Mannes herum während er seinen Körper um diesen herum schiebt.
Eilig fummelt er die Amulette wieder ab und schiebt den Jungen nach vorn, "ich bin mir sicher das ihr mit den Segen der Götter euer Ziel eines Tages erreichen werdet".
Er dreht sich um und deutet den Mann hinter ihm mit einer Geste an doch an seine Position zu treten. "Tschuldigt Herr Zauberer, isch habe nur noch kurz meinen Segen geschprochen, Ihr scheht mir ganz scho aus als ob ihr ebenfallsch die Gunscht der Götter bedürftigt, isch kann eusch gern einesch meiner Amulette zschum Freundschaftspreis überlaschen
Dabei pendelt er mit dem Bündel der Amulette direkt vor dem Gesicht des Mannes herum während er seinen Körper um diesen herum schiebt.
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+6
Sacharia: Du durchforstest deine Erinnerungen nach dem Namen "Raban", aber mehr als das vage Gefühl, ihn irgendwo schon einmal gehört zu haben, kommt dabei leider nicht heraus.
Der Junge ist nun an der Reihe, mit Meister Aldewin zu sprechen. Sacharia und Eldrin sehen, wie er vor den Tisch tritt, an dem der Händler Platz genommen hat. Sichtlich aufgeregt fingert er den zerknitterten Brief erneut aus der Tasche, und legt ihn vor Aldewin auf den Tisch. In dessen müdes, von der Anzahl unnützer Hinweise desillusioniertes Gesicht tritt ein Anflug von Interesse, als er nach dem Brief greift und ihn öffnet. Während er liest, wird er erst blass, und dann immer röter im Gesicht. Schließlich platzt es aus ihm heraus: "Das ist eine Unverschämtheit! Was glaubt dieser Kerl eigentlich, wer er ist? Mich erpressen zu wollen... mich!" Der Botenjunge ist vor Schreck einige Schritte rückwärts gegangen, bis er gegen Eldrin stößt. Meister Aldewin erhebt sich von seinem Stuhl, und geht um den Tisch herum. "Du... wirst mir jetzt alles sagen! Wo ist sie? Was hat er mit ihr vor? REDE!" schnauzt er den Jungen an, und streckt seinen Arm aus, um ihn am Kragen zu fassen. Der wiederum entschließt sich in diesem Moment dazu, das Weite zu suchen, und will sich zwischen Eldrin und Sacharia hindurch in Richtung Ausgang zwängen.
Olgerdt, Kolosz und Witold hören den aus dem Kontor dringenden Lärm von ihrem Platz neben dem Eingang.
Was wollt Ihr tun?
Der Junge ist nun an der Reihe, mit Meister Aldewin zu sprechen. Sacharia und Eldrin sehen, wie er vor den Tisch tritt, an dem der Händler Platz genommen hat. Sichtlich aufgeregt fingert er den zerknitterten Brief erneut aus der Tasche, und legt ihn vor Aldewin auf den Tisch. In dessen müdes, von der Anzahl unnützer Hinweise desillusioniertes Gesicht tritt ein Anflug von Interesse, als er nach dem Brief greift und ihn öffnet. Während er liest, wird er erst blass, und dann immer röter im Gesicht. Schließlich platzt es aus ihm heraus: "Das ist eine Unverschämtheit! Was glaubt dieser Kerl eigentlich, wer er ist? Mich erpressen zu wollen... mich!" Der Botenjunge ist vor Schreck einige Schritte rückwärts gegangen, bis er gegen Eldrin stößt. Meister Aldewin erhebt sich von seinem Stuhl, und geht um den Tisch herum. "Du... wirst mir jetzt alles sagen! Wo ist sie? Was hat er mit ihr vor? REDE!" schnauzt er den Jungen an, und streckt seinen Arm aus, um ihn am Kragen zu fassen. Der wiederum entschließt sich in diesem Moment dazu, das Weite zu suchen, und will sich zwischen Eldrin und Sacharia hindurch in Richtung Ausgang zwängen.
Olgerdt, Kolosz und Witold hören den aus dem Kontor dringenden Lärm von ihrem Platz neben dem Eingang.
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+4
Als der Junge gegen ihn stößt, hält Eldrin ihn reflexartig fest, damit er nicht stürzt.
„Momendemal.“
Er blickt zwischen dem verängstigten Jungen und dem aufgebrachten Händler hin und her.
Dann wendet er sich an Meister Aldewin.
„Verzeiht, aber der Junge ist doch nur der Bote. Wenn Ihr Antworten wollt, scheint mir der Verfasser des Briefes das deutlich bessere Ziel Eures Zorns zu sein.“
„Momendemal.“
Er blickt zwischen dem verängstigten Jungen und dem aufgebrachten Händler hin und her.
Dann wendet er sich an Meister Aldewin.
„Verzeiht, aber der Junge ist doch nur der Bote. Wenn Ihr Antworten wollt, scheint mir der Verfasser des Briefes das deutlich bessere Ziel Eures Zorns zu sein.“
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+6
Eldrin: Aldewin lässt kurz von dem Jungen ab, um Euch einmal von oben bis unten zu mustern. "Ach, ist das so? Und was wenn dieser Verfasser ein ebenso schmieriges wie schwer zu fassendes Subjekt ist, hm? Dieser Junge ist meine Chance, mehr heraus zu finden. Ihr könnt mir entweder helfen, oder mir aus dem Weg gehen, denn davon kommen lassen werde ich ihn sicher nicht."
Der Händler versucht nun ebenfalls, sich an Euch vorbei in Richtung des Jungen zu drücken, der noch zögernd im Türrahmen steht. Der Wohlstandsbauch Meister Aldewins verschafft Euch genügend Zeit, um zu reagieren - was wollt ihr tun?
Anmerkung: Damit verabschieden Wir Uns in einen zweiwöchigen Urlaub ohne W-LAN
Wiewohl Wir zwar über mobile Daten verfügen, wollen Wir die Zeit gern für weitgehende Internetabstinenz nutzen, d.h. hier geht es frühestens am 26.07. weiter... zumindest von Unserer Seite, alle Mitspieler sind natürlich zum Schreiben und Pläne schmieden aufgefordert 
Der Händler versucht nun ebenfalls, sich an Euch vorbei in Richtung des Jungen zu drücken, der noch zögernd im Türrahmen steht. Der Wohlstandsbauch Meister Aldewins verschafft Euch genügend Zeit, um zu reagieren - was wollt ihr tun?
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+1
Behände fing Olgerdt einen der Gegenstände auf, die seinem Sohn Witold beim Dazwischendrängen in sein "Verkaufsgespräch" in Bewegung geraten waren. Es war ein Flakon, der allerdings einen deutlichen Riss im Glas aufwies und wohl schon zuvor heftig beschädigt worden zu sein schien. Aus dem Spalt ronn langsam aber unaufhaltsam ein bittersüß duftendes Etwas. Olgerdt roch an seiner Hand und empfand den Geruch, als auch die Konsistenz der Flüssigkeit eher abstoßend, so dass er das Fläschchen eiligst auf einer Kiste abstellte, wo es nun sein Dasein zu fristen hatte und sich danach die Hände an seiner Schmiedeschürze unbewusst trocken rieb.
"Witold, wie schön... Moment bitte... ich...", Olgerdt wandte sich wieder an den jungen Hünen, der zuvor noch durch die Blume nach einer Arbeitsvermittlung gefragt hatte. Also etwas wo es A) klingende Münze zu verdienen galt und B) es die Möglichkeit gab sich grundlegend in Kampftechniken zu üben. Darüber hinaus können wir mit C) festhalten, dass der angehende Kämpfer derzeit keinerlei Münze im Beutel mit sich führte, die nun in den Beutel Olgerdts wandern könnte.
Natürlich kann Olgerdt gemäß der "Allgemeinen gültigen Datenschutzverordnung in den Fantasiereichen" nicht einfach die Namen und Adressen seiner Kunden herausposaunen. Schließlich galt es auch in Svartenhage stets Diskretion zu wahren. Dennoch würde ein zusätzlicher Schwertarm in Svartenhage in vager Zukunft unweigerlich zu mehr Umsatz führen. Olgerdt versuchte sich daher zunächst in einem Kompromiss: "Gewiss sind unter meinen Kunden fähige Krieger und Herren, die eine eigene Garde unterhalten. Sprecht mich später noch einmal an, Ihr müsst für so eine Information zunächst eine Aufgabe bestreiten, die Eure Fähigkeiten prüfen soll. Der Wirt eines außerhalb gelegenen Gasthofes beklagt eine Rattenplage in seinem Keller, die alsbald bekämpft werden muss."
Mit einem abschließenden Zunicken wandte sich Olgerdt nun seinem Sohn zu der regelrecht darauf brandte seit zahllosen Tagen wieder einmal mit ihm reden zu wollen. "Stammelst du von Maid Esmera? Nun sag nicht, du hast mit der was angefangen... Ich habe dich immer davor gewarnt mit der Tochter des Händlers..."
Olgerth blickt in weit aufgerissene Augen seines Filius.
"Witold, wie schön... Moment bitte... ich...", Olgerdt wandte sich wieder an den jungen Hünen, der zuvor noch durch die Blume nach einer Arbeitsvermittlung gefragt hatte. Also etwas wo es A) klingende Münze zu verdienen galt und B) es die Möglichkeit gab sich grundlegend in Kampftechniken zu üben. Darüber hinaus können wir mit C) festhalten, dass der angehende Kämpfer derzeit keinerlei Münze im Beutel mit sich führte, die nun in den Beutel Olgerdts wandern könnte.
Natürlich kann Olgerdt gemäß der "Allgemeinen gültigen Datenschutzverordnung in den Fantasiereichen" nicht einfach die Namen und Adressen seiner Kunden herausposaunen. Schließlich galt es auch in Svartenhage stets Diskretion zu wahren. Dennoch würde ein zusätzlicher Schwertarm in Svartenhage in vager Zukunft unweigerlich zu mehr Umsatz führen. Olgerdt versuchte sich daher zunächst in einem Kompromiss: "Gewiss sind unter meinen Kunden fähige Krieger und Herren, die eine eigene Garde unterhalten. Sprecht mich später noch einmal an, Ihr müsst für so eine Information zunächst eine Aufgabe bestreiten, die Eure Fähigkeiten prüfen soll. Der Wirt eines außerhalb gelegenen Gasthofes beklagt eine Rattenplage in seinem Keller, die alsbald bekämpft werden muss."
Mit einem abschließenden Zunicken wandte sich Olgerdt nun seinem Sohn zu der regelrecht darauf brandte seit zahllosen Tagen wieder einmal mit ihm reden zu wollen. "Stammelst du von Maid Esmera? Nun sag nicht, du hast mit der was angefangen... Ich habe dich immer davor gewarnt mit der Tochter des Händlers..."
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+3
"Esmera? Nein! ... Ja! ... Ähh... Nein! Damals, also..." Witold blickte etwas aus der Fassung geraten zur Tür des Kontors, durch die sich Meister Aldewin schob. "Ähh, wegen Esmara wollte ich mit dir und Meister Aldewin sprechen. Die Wachen und ähh ... " Witold besann sich des fremden Hühnen. "Lass uns das direkt mit Aldewin besprechen und ... ähh ... dieser freundliche Herr darf sich derweil an diesen erlesenen Parfümen... und Salben ähh ..." Witold musterte den großgewachsenen, durchaus plump wirkenden Fremden und legte den inzwischen äußerst lästig gewordenen Haufen zu Boden. "Schauen Sie ruhig, edler Herr, ABER NICHT TRINKEN, JA?"
Witold tippte seinem Vater auf die Schulter und ging auf die Tür des Kontors zu, an der Aldewin von einem weiteren Hinweisgeber aufgehalten schien.
Witold tippte seinem Vater auf die Schulter und ging auf die Tür des Kontors zu, an der Aldewin von einem weiteren Hinweisgeber aufgehalten schien.
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+4
Teufel, das haben Wir völlig verschwitzt, sorry...
Eldrin bleibt stehen und hebt die Hand.
Momendemal. Ihr sucht Eure Tochter, nicht einen Schuldigen. Wenn der Junge wirklich Eure einzige Spur ist, solltet Ihr ihn nicht in Angst, Schrecken, Furcht, Entsetzen, Grauen, Schockstarre ... " er pausiert kurz und schaut nachdenklich in die Ferne, ehe sich ein freudiges Lächeln auf seinem Gesicht zeigt "und Panik versetzen.“
Er tritt einen halben Schritt zur Seite, ohne Aldewin ganz den Weg freizugeben.
„Fragt ihn. Überzeugt ihn. Bedroht ihn nicht.“
Eldrin bleibt stehen und hebt die Hand.
Momendemal. Ihr sucht Eure Tochter, nicht einen Schuldigen. Wenn der Junge wirklich Eure einzige Spur ist, solltet Ihr ihn nicht in Angst, Schrecken, Furcht, Entsetzen, Grauen, Schockstarre ... " er pausiert kurz und schaut nachdenklich in die Ferne, ehe sich ein freudiges Lächeln auf seinem Gesicht zeigt "und Panik versetzen.“
Er tritt einen halben Schritt zur Seite, ohne Aldewin ganz den Weg freizugeben.
„Fragt ihn. Überzeugt ihn. Bedroht ihn nicht.“
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