AAR: Sachsenspiegel

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dooya
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Beitrag von dooya »

Ich unterbreche diesen schönen Bericht nur ungern mit einer kleinen Anmerkung: Im Bericht vom 1. November 1516 scheint ein Stück vom letzten Satz zu fehlen. :shy:

Ansonsten: weiter so, habe schon viel gelernt! :top:
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

18. Juli 1555:

Es sind unruhige Zeiten für Europa.

Das Konzil von Triest ist fehlgeschlagen, der Katholismus bleibt die einzig wahre Religion und der Papst Gottes Sprachrohr.

Die Wirtschaft gerät in Schieflage, die Papierproduktion kommt mit dem Ausbau der Bibliotheken und Universitäten in Sachsen und benachbarten Ländern nicht mit, was den Unterhalt und Betrieb derselbigen verteuert und einschränkt. Durch die Not werden produktivere Wege gefunden, um die Papierproduktion zu steigern. Gleiches geschieht auch in anderen Manufakturen wie der Waffenproduktion, Möbelproduktion. Die Gebäude müssen allerdings teuer an die neuen Methoden angepasst werden.

Der Herzog von Sachsen, fähiger wie seine beiden Vorfahren, kann glücklicherweise noch einen männlichen Erben mit seiner gleichaltrigen Frau (beide 48 Jahre alt bei der Geburt) zeugen, was alle im Land aufatmen lässt. Der Thronerbe ist mittlerweile 12 Jahre alt und entwickelt sich gut.

Sachsen kann nach einem kurzen Krieg mit Braunschweig größere Landgewinne verbuchen, Göttingen wird an den Unionspartner Hessen verkauft. Goslar und Gandersheim gehen an den Vasall Bernburg. Die Altmark geht an Sachsen.

In Böhmen brodelt es, Bürgerkriege brechen immer häufiger aus, der aktuelle ist ein Aufstand der Bürger. Auch sind viele böhmische Vasallen unabhängig geworden, darunter Magdeburg, ein alter Rivale, endlich wieder angreifbar für Sachsen. Böhmen wird aber vermutlich noch zu stabil für ein wirkliches Auseinanderbrechen sein.

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Beitrag von AG_Wittmann »

1. Februar 1558:

Die ersten Teile des alten Landstraßennetzes in Sachsen werden mit modernen gepflasterten Straßen ersetzt, zuerst zwischen Meißen, Dresden, Chemnitz und Freiberg.

Die Wirtschaft entwickelt sich gut, einige Provinzen spezialisieren sich langsam auf bestimmte Güter wie z. B. das Erzgebirge auf die Herstellung von Textilien, Papier und Werkzeug, weil es dort die benötigten Rohstoffe gibt.

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Der Absturz kurz vor dem aktuellen Jahr ist dem Krieg mit Braunschweig geschuldet, der davor folgende Abschwung ist der Papierkrise zu verdanken. Der steile Aufschwung ist dem böhmischen Geld zu danken, um das Sachsen gebeten hat, damit kann man prima die Wirtschaft heiß laufen lassen bis es quietscht.

Man sieht eigentlich immer ganz gut, wenn das Land in einem Krieg ist, die größeren Knicke bzw. Instabilitäten gibt es immer dann, wenn die Großmächte Krieg führen bzw. die eigene Stabilität zu weit im Minus ist (ca. ab -30, meist beim Entzug von Privilegien).
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Beitrag von AG_Wittmann »

1. November 1568:

Nach einer ruhigen Dekade voller Wirtschaftswunder erklärt Sachsen Magdeburg den Krieg.

+++

14. März 1569:

Jüterborg ist unter sächsischer Kontrolle, die Sächsische Armee bewegt sich Richtung Bistum Halberstadt, um den Göttinger Wald bzw. den Harz zu besetzen. Dort sind schon die sächsischen Aufgebote am Belagern.

+++

3. Juli 1570:

Sachsen verlangt Jüterbog, Wernigerode, Herzberg am Harz, Duderstadt und Alfeld. Bistum Magdeburg und das Bistum Halberstadt unterschreiben. Das treibt den Antagonismus so hoch, dass die Gefahr einer Koalition gegen Sachsen besteht (Herzogtum Braunschweig und Der Hansebund). Das heißt erstmal die Beine stillhalten für ein paar Jahre für Sachsen.

+++

20. Dezember 1570:

Thüringen bekommt Wernigerode, Herzberg und Duderstadt als Lehen. Grafschaft Ballenstedt bekommt Alfeld. Jüterbog wird Teil von Sachsen.

+++

8. Juli 1573:

Der Klerus wird von Kabinettsposten ausgeschlossen (Standesgesetz: "Säkularisation des Staates"). Allerdings muss der Klerus noch keine Steuern bezahlen, der Katholismus verhindert das mit einem -100% Steuer-Modifikator.

+++

18. Januar 1576:

Sachsen rekrutiert für eine zweite Armee, sie soll vorerst eine unterstützende Rolle für die erste Armee spielen.

+++

6. Juni 1578:

Chemnitz wird zur Großstadt.

+++

26. Juli 1579:

Karl III. stirbt nach 54 Jahren mit 84 Jahren. Friedrich der VII. folgt in einem Alter von 36 Jahren auf den Thron als Kurfürst von Sachsen, Herzog der Mittelmark, Herzog von Thüringen, Graf von Hessen. (Ich finde das Titelhuren so lustig im Spiel)

Hier sieht man das sächsische Kernland (Elbtal, Erzgebirge sowie Leipziger Bucht und Fläming ganz im Süden)

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Hier noch ein paar interne Statistiken:

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Gruslig, wie massiv der böhmische Markt ist. Frankreich kommt nur an diesen Wert, wenn man drei von deren vier kontrollierten Märkten zusammenzählt. Die vier spanisch kontrollierten Märkte kann man vergessen, kommen nur auf zusammen 7538,89 Dukaten. Unter Güter kann man sogar sehen, wieviel im eigenen Land produziert wird und das mit den Gesamtmengen auf den jeweiligen Märkten vergleichen. Kann man übrigens in den Spielregeln abschalten, dass man in dieser Statistik den Gegner wirtschaftlich auskundschaften kann.

Sachsen produziert z. B. ungefähr ein Drittel des gehandelten Papier, Bücher und Zinn im böhmischen Markt. Kann übrigens gefährlich werden, wenn man sich zu sehr spezialisiert auf bestimmte Produkte und der Markt plötzlich wegbricht (Embargo, Krieg, Katastrophen).
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Beitrag von AG_Wittmann »

1. Mai 1583:

Zwickau wird zur Großstadt erklärt.

Thüringen wird wirtschaftlich unterstützt, indem man in mehreren Ortschaften den Bau von Manufakturen finanziert.

Die Hauptstadt der Mittelmark Brandenburg wird mit sehr großzügigem Zuschuss zur Großstadt ausgebaut.

+++

17. März 1584:

In der Grafschaft Bernburg wird Halberstadt zur Großstadt, die Ortschaft ist fast so bevölkerungsreich wie Dresden mit seinen mittlerweile 70.000 Einwohnern.

+++

13. August 1588:

Sachsen erlässt ein Dekret, was die Staatsehe innerhalb der gleichen Religionsgruppe (Christentum) erlaubt. Das soll den humanistischen Gedanken stärken in Sachsen.

+++

1. Februar 1590:

Es brodelt in Mitteleuropa, das Luthertum hat sich mittlerweile zum Protestantismus weiter entwickelt und spaltet das Christentum in zwei Hälften. Protestantismus auf der einen Seite, Katholismus auf der anderen. Das Herzogtum Lüneburg führt die protestantische Union, das Königreich Böhmen die katholische Liga. Sachsen beobachtet die Lage, Katholiken und Protestanten bilden aktuell ein Gleichgewicht im Land.

+++

18. März 1593:

Sachsen setzt sich für einen Austausch von Ideen ein, um Wissenschaften zu fördern (Reform: Ideenaustausch).

+++

1. Dezember 1593:

Sachsen verlässt den Verteidigungsbund mit dem Herzogtum Lüneburg, man will nicht in einen sinnlosen Krieg hineingezogen werden.

+++

8. Juni 1596:

Sachsen startet die Annexion von Hessen, um es aus der katholischen Liga zu bekommen; eine Landverbindung ist über Thüringen und Bernburg möglich.

+++

4. November 1597:

Liebenwerda, Meißen, Dresden, Chemnitz und Weimar werden befestigt.

+++

12. September 1598:

Hessen wird annektiert und wird als Lehen neu gegründet, damit entfällt die eigenständige Diplomatie.

+++

18. März 1602:

Noch ist es still in Mitteleuropa. Böhmen und Österreich sind in die protestantische Liga gewechselt. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ist der Herzog von Prudnik (Neustadt in Oberschlesien).

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Sachsen kann jetzt innerhalb des HRRDN nicht mehr aggressiv vorgehen, sind fast alle in einer der beiden Ligen oder haben eine Großmacht (Dänemark, Schweden, Polen oder Frankreich) als Schutzmacht.
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Bigfish
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Beitrag von Bigfish »

Ach Wittmann was tut Ihr!!!! Jetzt juckt es Uns in den Fingern mit dem Spiel. Noch aber hält der Abwehrriegel aus NeinKeinSteam, SchreibDeineAARWeiter, DuMusstArbeiten, VerbingeWenigerZeitVormPC stand!
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

26. November 1606:

Liebenwerda, Halle und Leipzig werden zu Großstädten, die Landstraßen zwischen den großen Städten sind alle gepflastert.

Die vorherrschende Religion in Sachsen ist jetzt der Protestantismus mit fast einer Million Sachsen, die Vasallen sind alle vorwiegend katholisch geprägt.

+++

1. Mai 1611:

Schweinitz darf sich jetzt Stadt nennen.

+++

13. März 1613:

Burg und Belzig werden zu Städten, das wird die Steuereinnahmen in der Provinz Fläming ordentlich steigern.

+++

1. Juli 1615:

Rochlitz wird zur Stadt. Bald sind alle Ortschaften, die keine Nahrung oder seltene Rohstoffe produzieren, städtisch geworden in Sachsen.

+++

6. Juni 1620:

Sachsen stellt eine Geheimpolizei auf.

+++

5. Oktober 1623:

Friedrich VII. begeht Selbstmord mit 81 Jahren. Sein Sohn Karl IV. besteigt den sächsischen Thron mit 60 Jahren.

Sachsen geht es finanziell sehr gut, die Besteuerungsgrundlage hat den Wert von 1.000 Dukaten überschritten.

+++

29. November 1625:

Sachsen ist jetzt offiziell protestantisch, 75% der Einwohner von Sachsen gehören diesem Glauben an. Die Kirchenpredigen werden jetzt in sächsischer Sprache abgehalten, und die Kirchen zahlen jetzt Steuern.

Österreich ist beleidigt und löst die Allianz mit Sachsen auf, dafür ist Lüneburg wieder geneigt, eine Allianz mit uns einzugehen.

+++

1. Januar 1637:

Das Zeitalter des Absolutismus ist angebrochen. Sachsen wählt den administrativen Fokus. Der militärische Fokus ist auch sehr verlockend, allerdings dürften die geringeren Entfernungskosten und die beschleunigte Kontrollsteigerung langfristig gewinnbringender sein als ein schlagkräftigeres Militär. Die Länder sind mir bisschen zu festgebacken, in den letzten hundert Jahren gab es kaum noch Grenzveränderungen in Europa.

+++

1. Februar 1637:

Es eröffnet sich die Möglichkeit Nutzpflanzen und Tiere zwischen der Alten Welt (Europa, Afrika und Asien) und der Neuen Welt (Nord-, Mittel- und Südamerika) auszutauschen, der sogenannte Kolumbianische Austausch. Man kann bspw. den Rohstoff Karggetreide gegen Kartoffeln austauschen, natürlich fängt man wieder bei null an. Nutztiere und Zucker sind in der Neuen Welt übrigens schon angekommen.

Sachsen ist gespannt auf diese Erdknollen.

+++

1. April 1637:

In Milano wird das wissenschaftliche Prinzip (+10% max. Alphabetismus) konkretisiert, in Krakow die militärische Revolution (+0,001 Entwicklung). In Milano erblickte auch die Renaissance (+0,5 Kultureinfluss) das Licht der Welt. Polen hat in Plock das Artilleriewesen begründet, die Ortschaft hat einen permanenten Bonus auf die Kanonenproduktion (+50%).

+++

19. Oktober 1638:

Sachsen hat die Armeen modernisiert, alle Infanterie-Regimenter sind jetzt mit Arkebusen ausgerüstet. Die Erste Sächsische Armee umfasst 18.600 Mann, die Zweite Sächsische Armee 12.300 Mann.

+++

1. Juli 1639:

Hamburg errichtet die ersten Manufakturen (-25% Baukosten), die Vorboten der noch weit entfernten Industrialisierung. Sachsen wird ganz hellhörig.

+++

8. April 1640:

Wir nehmen offiziell diplomatischen Kontakt mit einem amerikanischen Land auf.

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In Nordamerika (Gebiet von Kanada) kann ich England (Kingdom of Prydain) erkennen, die haben eigentlich ganz England erobert und Irland als Dominion. Deren Flagge sieht bisschen aus wie der Union Jack von 1600, aber das blau ist heller.

Spanien ungefähr auf Höhe von Georgia bis Mittelamerika, Polen hat in Georgia auch eine winzige Kolonie.

Kirchenstaat in Südamerika (Orinoko) und auf den Galapagos-Inseln, zusammen mit Frankreich und einem südostasiatischen Land (Majahpahit), glaube die sind in Indonesien beheimatet. Neapel hat eine Kolonie am Ostzipfel von unserem Brasilien.

Spanien, Neapel, Genua, Kirchenstaat, Frankreich sowie Marokko und Tunesien kolonisieren fleißig die Westküste von Afrika.

Kap Verde gehört übrigens dem Kirchenstaat. Die Kanarischen Inseln werden sich geteilt von Frankreich und Spanien, Madeira und Azoren gehören Spanien.
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

1. April 1641:

Die religiösen Unruhen in Sachsen sind vorbei.

So sieht der Stand zu den zwei Lagern aus in Mitteleuropa:

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Protestanten sind blau, Katholiken sind gelb.

+++

1. Dezember 1641:

Die gesellschaftlichen Änderungen in den letzten 100 Jahren sind zu viel für einige Gesellschaftsschichten, man beginnt militärisch der Zentralisierung des Landes entgegenzuwirken. Der Herzog von Sachsen ist nicht amüsiert.

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Mögliche Rebellen in Sachsen und Nachbarländer. Eigentlich sollte es keine lutherischen Rebellen geben, sind ja fast alles Protestanten. (Hmm, vielleicht sollte ich aufhören, den Klerus immer mit einem Faustschlag ins Gesicht zu begrüßen ...)
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Beitrag von Greenhorn »

(Ihr könntet ihn auch anspucken. Das ist wenigstens nicht so hart.)
"Oh, ihr Menschen, wisset, dass ihr große Sünden begangen habt. (...) Hättet ihr keine großen Sünden begangen, hätte Gott keine Strafe wie mich über euch gebracht." - Dschingis Khan
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Setsches
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Beitrag von Setsches »

Sachsen ist gespannt auf diese Erdknollen.
Und ich habe jetzt eine Stunde mit dem Studium der Geschichte der Kartoffel in Deutschland verbracht. Sachsen war tatsächlich auch damals vorn mit dabei. :prost:
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Beitrag von AG_Wittmann »

1. Februar 1643:

Das Volk will weniger Zentralisierung, der Herzog sagt "Nee!". Die Stabilität rauscht um 50 Punkte nach unten, wenigstens hat man in Voraussicht ein gewisses Stabilitätspolster angelegt, so ist man nur bei -22 Punkten.

Da Sachsen vor einigen Jahren zum Protestantismus gewechselt ist und damit auch ohne kirchliches Oberhaupt, kann man die ausgeübte Staatsreligion so gestalten, wie man es für den eigenen Staat haben möchte. Nach kurzer Überlegung entscheidet sich Sachsen für "Staatsoberhaupt ist gleichzeitig Oberhaupt der Kirche" (+10% Kronmacht & +0,1% Kontrollgewinn pro Monat), es gibt noch zwei oder drei weitere interessante Aspekte, die Sachsen gern übernehmen möchte. Dies wären "Bibelübersetzung" (+10% Alphabetismus), "Kirchenbücher" (+5% Steuereffizienz) und "Bischofserhebung" (-5% Nähekosten).

+++

12. September 1644:

Der Adel wird immer aufmüpfiger, denn der Herzog strebt immer mehr dem Absolutismus entgegen.

+++

1. Dezember 1644:

Sachsen kennt jetzt zwei mesoamerikanische Länder (Tlahtohcayotl of Tepanecapan & Tlahtohcayotl of Acolhuacan) und deren Hauptstädte vom Hörensagen. Laut einiger schriftlicher Berichte haben die Länder vor ca. 150 Jahren eine Katastrophe durchgemacht, deren Bevölkerungszahl ist damals um 90% oder mehr eingebrochen. (Ieeeks! Die Daten sind von einem aztekischen Volk, das aktuell die Großstadt von Tenochtitlan besitzt.)

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+++

1. Januar 1645:

Die kleine Eiszeit ist da. Die Winter werden härter und dauern länger, die Sommer bleiben kühler, damit ist die Nahrungsproduktion um 25% verringert, auch die Vorratskapazität der Ortschaften. Somit werden Getreidespeicher/Kornkammern wichtiger. Zeit welche zu errichten in Sachsen, man hat bisher nur das Nötigste in dieser Hinsicht gemacht. (Bis 1715 soll der Spaß andauern, hätte eigentlich schon eher mit diesem Event gerechnet, frühestens ab 1570 ... und das auch in zwei Etappen, dazwischen gab es noch eine längere Periode warmer Sommer.)

+++

20. März 1645:

Sachsen baut verstärkt Kornspeicher in den Städten im ganzen Land, auch bei den Vasallen. Ebenso werden vermehrt sekundäre Nahrungsproduzenten errichtet, um eventuelle Engpässe zu verkürzen oder zu verhindern.

+++

3. Februar 1647:

Die Lebensmittel im böhmischen Markt werden schnell aufgebraucht, man hat in den Monaten ab Ende November 1645 bis Mai 1646 ca. 45.000 Einheiten Nahrung verbraucht von 90.000 Einheiten Maximalkapazität im Markt, das lässt die Preise auf 0,03 Dukaten pro Einheit Nahrung steigen.

Ab September gibt es die ersten Ernten und die Kapazität sollte sich füllen, mit -25% Produktion kann der böhmische Markt nicht mehr seine Vorräte auffüllen, es bleibt weiterhin im Abwärtstrend. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch 22.500 Nahrungseinheiten im Markt vorhanden. Also spätestens 1648 gibt es eine Hungersnot im böhmischen Markt.

Der Markt Heidelberg hat 146.000 Nahrungskapazität, hat sich bis jetzt auf 144.000 verringert. Der Markt von Krakow hat 83.000 Kapazität und bleibt auch bei voller Kapazität. Lübecker Markt 54.000 Einheiten bleibt auch stabil.

Als Negativbeispiel der Markt von Stockholm, 12.600 Kapazität, gefüllt nur zu 5.000, dürfte es dort ab 1649 eine Hungersnot geben. Mit Genua das gleiche Spiel, Kapazität von 102.000, aber nur noch zu 65.000 gefüllt. Bursa (Osmanisches Reich) auch nur noch zu 45% gefüllt.

Da der Herzog seine Landsleute alle ganz lieb hat, wechselt er in den Lübecker Markt, indem man beim dänischen König um eine Marktpräferenz bittet und auch bekommt. Das müsste logischerweise eine Hungersnot abwenden.

Nahrungsproduktion in Sachsen:

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Nur zwei Provinzen haben einen Überschuss an Nahrung, die Leipziger Bucht und die zwei Ortschaften der Altmark. Zeit die Arbeiter in die Bauernhöfe zu schicken, um Nahrung zu produzieren; wahrscheinlich auch zum ersten Mal etwas subventionieren, damit weiterhin Nahrung von den Sekundärproduzenten äh produziert wird.

So siehts in Europa aktuell aus bei der Nahrungsproduktion:

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Mal schauen, wie es morgen weitergeht. Unbedingt wieder einschalten.
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Beitrag von AG_Wittmann »

7. April 1647:

Sachsen erteilt folgende Privilegien; an den Adel "Vorrang des Adels" (+5% Disziplin), für die Bürger "Wirtschaftsbeirat" (+10% Handelskapazität & +0,05 Kapitalwirtschaft) sowie "Handelsland?/Land of Commerce" (+2,5% Produktionseffizienz & 0,05 Kapitalwirtschaft) und für die Bauern das "Parlamentsrecht" (+0,1 freier Untertan). Einzig der Klerus geht leer aus.

Dafür wird ein Gesetz zugunsten des Klerus entschärft, nämlich das Kirchenrecht von "Säkularisation" zu "Eingeschränkter Klerus", das sollte die dauerhafte Unzufriedenheit des Klerus nehmen (-25% Zufriedenheit auf nur noch -5% Zufriedenheit).

+++

1. Januar 1648:

Schweinitz wechselt vom Primärrohstoff "Stein" zu "Chili" (Chili beinhaltet auch Paprika). Stein hat einen Grundpreis von 1 Dukat, Chili 5 Dukaten, das sollte wohl die Steuerbasis in Schweinitz um das Fünffache erhöhen.

+++

31. Januar 1654:

Schweinitz ist zum vierthöchsten Steuerzahler aufgestiegen, es war vorher nur auf Platz 24. Rochlitz ist auf Platz 22 und hat auch Stein als Primärrohstoff, man überlegt, ob man dort auch Capsicumgewächse anpflanzen soll im großen Stil.

Andererseits ist Chili ein reines Konsumgut, es wird nicht in weiteren Produktionsschritten gebraucht. Stein hingegen schon, für den Bau von vielen Gebäuden, für deren Instandhaltung, für die Produktion ...

Es besteht auch die Möglichkeit Tabakpflanzen in Sachsen anzubauen, auch sie sind ein reines Konsumprodukt, allerdings hat es nur einen Grundpreis von drei Dukaten. Für Kakao, Grundpreis 4 Dukaten, ist das Klima nicht geeignet.

Man ist noch immer an diesen Erdknollen interessiert, aber davon gibt es bisher nur ausgetrocknete Exemplare, die sich bloß noch als Anschauungsobjekte eignen.

Man könnte auch den Anbau der neuen Pflanzen bei den Vasallen durchsetzen ... Hessen wär ein guter Kandidat, das Land gleicht einem monetären Friedhof.

Die befürchteten Hungersnöte sind in Europa ausgeblieben (langweilig!), einzig die Handelswege haben sich ein wenig verschoben und die KI hat viel mehr Getreidespeicher und Marktdörfer konstruiert.

+++

1. Februar 1658:

Sachsen ändert das Verwaltungssystem auf "Absolute Herrschaft".

+++

20. April 1658:

Sachsen adoptiert die Institution "Militärische Revolution".

+++

12. September 1666:

Sachsen wechselt zurück in den böhmischen Markt, dieser hat sich stabilisiert und ist für Sachsen auch viel gewinnbringender. Die Steuerbasis für Sachsen ist von 1.150 Dukaten auf 1.650 Dukaten gesprungen nach dem Wechsel zu Böhmen.

+++

1. November 1666:

Die Beulenpest ist da. Hat zwei Jahre gebraucht, bis es bei uns in Sachsen angekommen ist. Diesmal ist Sachsen viel besser vorbereitet.

+++

1. August 1668:

Die Beulenpest ist weitergezogen, wir haben nur 250.000 Tote zu beklagen. Bisher sind 34 Millionen Tote weltweit zu beklagen.

Auch schließt Sachsen wieder ein Bündnis mit Böhmen.

Es besteht die Möglichkeit zusammen mit Böhmen (eventuell sogar mit Lüneburg) gegen Polen und Dänemark vorzugehen. Man ist sich aber nicht sicher, ob man das wirklich riskieren will. Eigentlich möchte Sachsen lieber einen oder zwei seiner Vasallen annektieren.

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1. Januar 1669:

Sachsen entscheidet sich, zuerst die Vasallen und Lehen zu annektieren, dafür müssen einige Gesetze und Privilegien angepasst werden.

Das Privileg "Markgrafschaft" wird durch "Vasallverpflichtungen" (+15 Loyalität) ersetzt, das sollte die Loyalität der Vasallen hoch genug anheben, um einige von ihnen annektieren zu können.

Bei den Gesetzen überlegt Sachsen, ob man bei "Königliche Hofbräuche/Royal Court Customs" den "Kulturhof" durch "Wanderhof" ersetzt, das würde den Zentralisierungsdruck etwas lindern und eines der Kabinettmitglieder könnte der Zentralisierung entgegenwirken temporär.

+++

1. Juli 1669:

Moderne Straßen können nun gebaut und unterhalten werden. Man wird auf die nächsten Parlamentssitzungen (Straßenbau) warten, um die Baukosten auf mehrere Schultern verteilen zu können.

+++

1. März 1670:

Im ganzen Land werden die Brauereien und Waffengeschäfte auf produktivere Methoden umgestellt.

+++

28. März 1670:

Der sächsische Vasall Grafschaft Bernburg kann annektiert werden, der Vorgang wird voraussichtlich 9 Jahre brauchen.

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Die Modernisierung hat gleichzeitig mit einem Arbeitskräftemangel zu kämpfen, es fehlen 250.000 Einwohner ...

+++

11. November 1670:

Es wird Zeit die Presse gesetzlich an die Leine zu legen, Sachsen entscheidet sich für die mittlere Länge, die Presse wird zensiert. (+5% Alphabetismus, +0,05 Absolutismus). Die kurze Leine wäre die "Staatspresse", die lange Leine die "Freie Presse".

+++

24. Januar 1671:

Die unruhigen Zeiten für Sachsen sind endlich vorüber, die letzten Rebellen sind in Rente gegangen.

Die Annexion von Thüringen beginnt, 14 Jahre sind veranschlagt.

+++

1. Februar 1671:

Sachsen bittet Lüneburg um Siedler für die nächsten zwei Jahre, so will man den Arbeitskräftemangel schneller beheben.

Die Wirtschaft läuft glücklicherweise recht gut, man muss nur eingreifen, wenn die einzelnen Bevölkerungsschichten dort bauen, wo gerade akuter Arbeitskräftemangel herrscht. Es werden stellenweise auch moderne Straßen errichtet, was Sachsen besonders freut.

+++

1. März 1672:

Sachsen kann die sechste Staatsreform einführen, es entscheidet sich für "Erbschaft von Bauernland"/Peasant Land Inheritance", das gibt glatt 10% Steuereffizienz. Damit liegt die Steuereffizienz von Sachsen bei 48,5%.

+++

16. Juni 1672:

Die Bürger bauen fleißig die Infrastruktur in Sachsen aus.

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Gleichzeitig nimmt Sachsen eine Menge protestantische Flüchtlinge von katholischen deutschsprachigen Staaten auf. Man ist sehr erfreut, auch wenn das die Beziehungen zu deren Landesherren verschlechtert.

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1. Dezember 1673:

Die Annexion von Thüringen wird abgebrochen, Sachsen wird sich nur auf die Integration der Grafschaft Bernburg konzentrieren. (50% Malus auf Annexion, wenn man zwei Annexionen gleichzeitig hat. Aui!)

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15. Februar 1674:

Krieg in Osteuropa; Schweden, Litauen und Polen gegen Ungarn, Ruthenien und Moldawien. Anscheinend will Ruthenien Litauen zeigen, wer die Hosen an hat. (Habe ich nur bemerkt, weil Böhmen plötzlich seine Truppen verschoben hat.)

Schweden und dessen Bündnispartner (Holland, Brabant und Hainaut sowie Lorraine) verteidigen gleichzeitig noch gegen Dänemark.

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Wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt, um Dänemark und Polen in die Eier zu treten.
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

1. Dezember 1674:

Sachsen erhält Nachrichten von Norwegen, dass deren Besitzungen auf Island schwer zu erreichen sind, weil die Seewege jetzt permanent von Eisschollen bedeckt sind, was die Seefahrt dort gefährlich macht.

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29. Juni 1676:

Die sächsische Kirche führt flächendeckend deutschsprachige Bibeln ein, das soll dem Alphabetismus zugute kommen.

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1. März 1677:

Die Ortschaft Freiberg als wichtigster Steuerzahler bekommt zum besseren Schutz gegen Kanonen eine Bastion, die anderen Befestigungen sollen dem Beispiel von Freiberg folgen. Magdeburg und Wittenberg bauen einige Tage später dem Beispiel von Freiberg nach.

Auch werden die Waffenkammern von Kasernen schrittweise ersetzt an allen Standorten, das sollte die Rekrutenzahl steigern.

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7. April 1680:

Die Grafschaft Bernburg ist jetzt Teil von Sachsen.

Jetzt werden die Beziehungen zu Thüringen verbessert und dann wird es auch annektiert.

Achja, die zwei Kriege. Schweden hat bisschen Land an Dänemark verloren. Ruthenien hat Litauen gezeigt, wer die Hose an hat und denen auch bisschen Land abgenommen.

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1. Dezember 1681:

Grimma, die winzige Kornkammer Sachsens, wird von den Bauern teilweise verlassen, weil die Lebensbedingungen dort immer schwieriger werden. Man investiert viel Geld, aber ob das was bringt ...

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11. Oktober 1682:

In Meißen wird die erste Porzellanmanufaktur errichtet.

+++

1. Mai 1685:

Halle wird von Vogelschwärmen belagert, die Felder sind kahl gefressen. Sachsen schickt finanzielle Mittel (-2.200 Dukaten), um die Situation dort zu beruhigen. (Buhu!)

Thüringen wird modernisiert mit sächsischen Steuergeld, um die Nachwehen der baldigen Annexion zu verkürzen.

In Dresden wird die Staatliche Porzellanmanufaktur errichtet, ein Hoch auf Johann Friedrich Böttger (+100% Porzellanproduktion für die Ortschaft).

+++

22. Juni 1688:

Böhmen als Angreifer fragt nach Beistand im Krieg gegen Dänemark, Polen und Vladimir (Moskau). Kriegsgrund ist Dominanzsucht, man will mehr Schlachten gewinnen als verlieren.

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Böhmen hat vielleicht nur 99.237 Mann aktuell, davon sind aber 69.800 Mann reguläre Truppen, dazu noch Reserven von 275.000 Mann und ein mögliches Aufgebot von 160.000 Mann.

Polen und Dänemark sind sehr stark auf Aufgebote angewiesen, allein die Vladimirviten/Moskauer setzen zu einem Viertel auf reguläre Truppen.

Sind die regulären Truppen vernichtet, wird es schwer, neue reguläre Truppen aufzustellen, weil dann die Zeit und vor allem das Geld fehlt in einem Krieg. Solange man die regulären Truppen nicht verliert, kann man die mit den Reserven wieder auffüllen. Sind die Reserven aufgebraucht, muss man warten, bis genug Menschen nachgewachsen sind.

Aufgebote können immer wieder neu aufgestellt werden, aber dann blutet man das Land ganz schnell aus und die Nahrungs- und Rohstoffproduktion bricht zusammen.

Schwierige Sache hier, Böhmen liegt östlich, die würden die volle Wucht von Polen und Vladimir abbekommen, Sachsen kann mit Dänemark allein zurechtkommen, allerdings steht für Sachsen keine Belohnung in Aussicht.

Andererseits kann Sachsen erneut um Geld bitten, Böhmen würde ungefähr 9.000 Dukaten geben. Dänemark hat übrigens noch eine Union mit Lüneburg, jedoch ist Lüneburg nicht im Krieg dabei.

Lustigerweise ist Lüneburg mit Schweden und Litauen in einer Allianz und die mögen Dänemark, Böhmen und Polen nicht.
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Beitrag von Greenhorn »

AG_Wittmann hat geschrieben:Lustigerweise ist Lüneburg mit Schweden und Litauen in einer Allianz und die mögen Dänemark, Böhmen und Litauen nicht.
?????????
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Beitrag von AG_Wittmann »

Woops, sollte Polen sein.
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Beitrag von Setsches »

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Beitrag von AG_Wittmann »

Setsches hat geschrieben:Hütet euch vor der aufstrebenden Weltmacht Allstedt! :ph:
Die Hauptstadt der Grafschaft Mansfeld ist Eisleben.
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Beitrag von Setsches »

AG_Wittmann hat geschrieben:Die Hauptstadt der Grafschaft Mansfeld ist Eisleben.
Bild

Das hier sind der Graf und die Gräfin! :lach:
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Beitrag von AG_Wittmann »

23. Juni 1688:

Sachsen und die Vasallen treten in den Krieg mit Böhmen gegen Dänemark, Polen und Vladimir (Moskau) ein. (Das Großfürstentum hält zwar die Großstadt Moskau, aber deren Hauptstadt ist Wladimir, knapp 200 km östlich von Moskau.)

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24. Juli 1688:

Sangerhausen, eine Vasall von Polen wird von sächsischen Truppen erobert.

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27. September 1688:

Polnische und sächsische Truppen treffen in Havelberg aufeinander, beide Armeen sind ca. 23.000 Mann stark. Die Zweite Sächsische Armee vernichtet die polnische "Achte Armee" mit nur 1.124 Mann eigenen Verlusten, die Polen verlieren 22.471 Mann, alles Aufgebote.

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Die Zweite Sächsische Armee ist als Kampfarmee konzipiert, die linke Flanke besteht fast vollständig aus Kavallerietruppen (Schwere Lanzenreiter).

Zu den Einheiten in beiden sächsischen Armeen:

Infanterie: Jäger (1.600 Mann pro Regiment, nicht so schlagkräftig wie die Musketiere der gleichen Ära, allerdings mobiler)
Kavallerie : Schwere Lanzenreiter (300 Mann pro Regiment)
Artillerie: Kammergeschütz (300 Mann pro Regiment)
Versorgung: Tross (300 Mann pro Regiment)

Die Erste Sächsische Armee ist hauptsächlich als Belagerungsarmee konzipiert, die Zweite Sächsische Armee als Kampfarmee, nur diese hat die Kavallerie.

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9. Oktober 1688:

In Wolmirstedt wird ein Aufgebot der Dänen vernichtend geschlagen, 11.410 tote Dänen für 254 eigene Verluste.



Die lange Stille am Anfang liegt am Pausenmodus. Erst die fünfstündige Kanonade, dann marschieren die Regimente an die Frontlinie und das Gemetzel geht los. Habe die Kavallerie im rechten Sektor massiert, allerdings kann man bei der Schlacht hier sehen, das zwei Kavallerieregimenter vor Schlachtbeginn im mittleren Sektor stehen. Das Risiko kann man aber mit ein paar Technologien ständig verringern.

Meine Jäger-Regimenter sind 1.600 Mann stark, deren Jäger-Regimenter sind nur 1.000 Mann stark (Aufgebotene Regimenter haben nur 1.000 Mann max., glaube ich jedenfalls, hab bisher nichts Gegenteiliges gesehen).

Meine Armee ist taktisch und disziplinär überlegen, Moral nur ein wenig. Angreifende Armeen haben immer eine etwas geringere Moral vom Marschieren.

Die sächsischen Verbände sind schneller und geschlossener an der Frontlinie, was zusätzlichen Kampfbonus gibt. Nach kurzer Zeit bricht die rechte Flanke bei den Dänen zusammen.

Das folgende Jahr sieht dann nur noch Belagerungen von dänischen Ortschaften.

+++

2. März 1690:

Das Kernland von Dänemark (Jütland, Fünen und Seenland) ist fast komplett in böhmisch-sächsischer Hand, böhmische Truppen marschieren aktuell auf Kopenhagen zu.

Die Erste Sächsische Armee marschiert gen Krakow, dort ist die Zweite Sächsische Armee schon längere Zeit am Belagern der Stadt.

In Sachsen bekommt man nichts mehr mit vom Krieg, es gab zu Beginn des Krieges einige Zusammenstöße zwischen verfeindeten Truppen im Land und Wolmirstedt fiel zwischenzeitlich für einige Wochen in polnische Hände, aber das war, als es noch mehrere feindliche Armeen gab.

Das Militärwesen in Sachsen übernimmt unterdessen eine neue Doktrin für die Infanterie, Anhaltende Disziplin/Sustained Discipline), das sollte die Kampfkraft der Infanterie ein wenig erhöhen.

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10. März 1690:

Eine böhmische Armee belagert Kopenhagen. Die Erste Sächsische Armee hat gerade die Landesgrenze zwischen Sachsen und Böhmen auf ihrem Weg nach Krakow passiert.

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19. Mai 1690:

Beide sächsische Armeen sind in Krakow und belagern die Großstadt, die von einer Bastion geschützt wird.

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17. Juni 1690:

Krakow ist in sächsische Hand gefallen nach einem Sturmangriff. Sächsische Verluste halten sich in Grenzen, nur knapp 2.500 Tote.

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15. Oktober 1690:

Dänemark schließt Frieden mit Böhmen. Rostock, Köslin, Kammin, Stettin und Greifenberg gehen an Böhmen, löst Verträge mit Polen auf und zahlt Kriegsreparationen. Sachsen geht leer aus.

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27. April 1691:

Endlich Frieden, Böhmen bekommt mehrfachen Zugang zur Ostsee, allerdings noch keine direkte Landverbindung dorthin und Teile von Nordwestpolen (Posen etc.). Sachsen kriegt nix, außer Armee-Erfahrung. Polen muss auch ein paar Vasallen freilassen, darunter Sangerhausen. Vielleicht kann Sachsen mit Sangerhausen etwas anfangen.

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