Der größte Dorn in unserem Auge sind allerdings immer noch die Englischen Funksprüche, die auf deutsch nicht verfügbar sind.
Hintergrund ist, dass sehr viele der Funksprüche nicht aus dem Hauptspiel kommen und einfachh nicht übersetzt sind.
Vielleicht setzen wir uns demnächst mal dran die 11k Funksprüche halbwegs automatisiert zu übersetzen.
- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
24. Januar 1942
19:15
Wir stehen 300 Kilometer vor der amerikanischen Ostküste und beginnen das Einladen der externen Torpedos ins Innere.
Wenn alles glattläuft, sollten wir in guten sechs Stunden fertig sein und noch in der Nacht wieder im Einsatzgebiet stehen.
Wir hätten bestimmt auch direkt vor der Küste nachladen können, allerdings war mir das Risiko zu groß, dass die US-Marine doch noch aus Ihrem Schlaf erwacht.
Innerhalb von fünf Tagen haben wir vier Schiffe versenkt, ohne eine Antwort.
Wir haben weder Flugzeuge noch Zerstörer oder andere Sicherungsschiffe gesehen, außer einen einzelnen Zerstörer bevor wir den Angriffsbefehl erhalten haben.
Um kurz nach Mitternacht sind wir mit dem verladen fertig.
Das schwere Gestellt wird wieder verstaut und mit kleiner Fahrt laufen wir wieder gegen Westen, an die Küste.
27. Januar 1942
13:30
Wir stehen am Kartentisch und besprechen unser weiteres Vorgehen.
Ich und Hauschildt sind der Überzeugung, dass die Amerikaner ihre Schiffe um uns herum leiten.
Kohler will trotzdem vor Mayport bleiben, da schließlich alle Schiffe, die in den Hafen wollen von uns vorbeimüssen.
Ich habe allerdings eine andere Engstelle im Blick: Die Meerenge zwischen Miami und den Bahamas.
Nach etwas Überzeugungsarbeit ist Kohler auch an Bord.
Der Schiffsverkehr aus dem Golf von Mexiko muss hier durch, wenn sie irgendwo zur Westküste wollen.
Weiter können die Schiffe nicht um uns herum geleitet werden, da der Umweg durch die verschiedenen Inseln der Bahamas größer ist als das Umleiten durch die offeneren Gewässer des Atlantik vor Mayport.
Eine Kursänderungen später zeigt unser Bug Richtung Süden - mit 10 Knoten geht es nach Miami.
28. Januar 1942
12:41
Mastspitze voraus!
kommt die Meldung vom Ausguck.
Wie Mastspitze? Eine Einzelne? frage ich etwas verwirrt nach oben während ich über die Leiter auf den Turm klettere.
Segelschiff Herr Kaleun! meldet II WO Schmalz, der aktuell die Wache hat.
Wäre perfekt für etwas Deckgeschützübung!
Ich bin auf dem Turm angekommen und schaue mit dem Fernglas in die mir gezeigte Richtung.
Das Segelschiff ist eine kleine Schaluppe mit vielleicht 20 Tonnen.
Nichts da IIWO.
Das ist einfach ne kleine Yacht, die lassen wir wieder ziehen.
Das Schiff selbst ist wahrscheinlich weniger Wert als der Diesel und Munition, die wir aufbrauchen, wenn wir ran gehen.
Aber Herr Kaleun, n Ziel ist ein Ziel!
Nicht alle IIWO. Wir hatten diese Unterhaltung bereits.
Wir drehen ab, Kurs 90° Backbord, 2 Stunden halten, dann weiter wie bisher
Schmalz protestiert noch etwas, gibt sich dann aber meiner Entscheidung hin.
Ich will keine zivilen Schiffe versenken, die dem Feind im Krieg sowieso nicht helfen werden.
Und diese kleine Segelyacht ist ein gutes Beispiel dafür.
21:22
Schiff in Sicht!
Nicht einmal 12 Stunden nach der Segeljacht also ein neues Ziel.
Diesmal tatsächlich etwas Größeres.
Das Überholen wird etwas länger dauern, da wir ein Stück hinter dem Frachter stehen.
29. Januar 1942
00:00
Wir stehen in Position.
Langsam kommt der kleine Tanker mit guten 5000 BRT vor uns auf.
Mit guten 700 Metern Entfernung können wir fast nicht verfehlen.
Zwei Minuten später folgen die tödlichen Befehle
Rohr I und III Bereit?
.
.
.
Bereit!
.
.
.
Rohr I und III... LOS!
Zischend verlassen die beiden Aale unser Boot.
Jetzt heißt es für uns warten.
Nur über das Hydrofon kann Karl Oesten, unser Horcher, den Lauf der Torpedos verfolgen.
Aale laufen gerade
.
.
.
Kommen langsam in Deckung
.
.
.
Deckung
.
.
.
Jetzt müssten sie gleich...
Weiter kommt er nicht, da bereits ein Jubelschrei durchs Boot geht.
Zwei scharfe Explosionen verkünden unserer Treffer.
Wenige Sekunden später ist wieder Ruhe im Boot.
Aktuell ist es ungefährlich, wenn lautstark gefeiert wird, aber in einem Geleit muss absolute Ruhe bleiben.
Ich fahre den Spargel wieder aus, um mir anzusehen, in welchem Zustand der Frachter ist.
Er ist stark mitgenommen. Brennend von Bug bis Heck und in zwei Teile gespalten liegt er vor uns im Wasser.
Der ist Weg.
Das Heck sinkt bereits mit dem vorderen Teil ins Wasser, während sich der Bug noch auf ebenem Kiel über Wasser hält.
Ich lasse auftauchen und nach Überlebenden suchen.
Eine geschlagene Stunde später müssen wir die Suche allerdings aufgeben.
Der Bug ist nur wenige Minuten nach dem Heck versunken und in der Dunkelheit können wir keine Rettungsboote oder im Wasser treibende Personen ausmachen.
Mit kleiner Fahrt geht es für uns weiter auf unser bekanntes Suchmuster.

Kurs zurück zur Küste

Frachter voraus

Getroffen

Frachter sinkt in zwei Teilen
05:40
Warschau, Kommandant kommt auf Turm!
warne ich kurz die Männer auf dem Turm, dass ich nach oben komme.
Vor wenigen Minuten wurde ein kleines Schiff voraus gemeldet.
II WO Schmalz ist bereits wieder dran, mit dem Geschütz angreifen zu wollen.
Und tatsächlich ist das Boot ein kleiner Schlepper mit vielleicht 100 Tonnen.
Der ist für den Feind aber nicht ganz unnütz!
wirft Schmalz ein als wir darüber reden, ob wir angreifen sollten.
Er will auf meine Ausrede hinaus, dass eine Segelyacht ja für den Feind im Krieg nichts bringt.
Und Unrecht hat er auch nicht ganz. So ein Schlepper kann in den Küstengewässern bestimmt den einen oder anderen getroffenen Frachter in die sicheren Häfen ziehen.
Na dann II WO. Klar zum Überwassergefecht! Klar bei Deckgeschütz!
Mit einem breiten grinsen im Gesicht gibt Schmalz die Befehle weiter.
Wenige Minuten später sind wir gefechtsbereit.
Das Geschütz ist entsichert und bereit zu feuern, Reservemunition ist herangebracht und eine Menschenkette steht bereit, um mehr aus dem Inneren des Bootes zum Geschütz zu bringen.
Ich habe das Boot in der Zeit näher an den Schlepper gebracht und als wir das Feuer eröffnen, stehen wir noch gute zwei Kilometer entfernt.
Die ersten beiden Schuss gehen daneben, der dritte sitzt und entfacht direkt ein Feuer im kleinen Führerhaus.
Der Schlepper antwortet promt: Sein Suchscheinwerfer wird auf uns gerichtet.
Wir jagen Granate um Granate in die Richtung des Schleppers während wir mit halber Fahrt die Distanz kürzer machen.
Trotz des kleinen Ziels schlagen immer mehr Granaten in den Rumpf des Bootes ein, bis fünf Minuten später eine dumpfe Explosionen das Ende des Schleppers verkündet.
Wir haben offenbar den Benzintank getroffen.
Ein paar Minuten später versinkt der 100-BRT leichte Schlepper im Wasser.
Wir haben inzwischen sechs Schiffe versenkt.
Die amerikanische Küste wird mit den Erfolgen Hardegens und den anderen Booten ein reines Blutbad.
Und wir sind noch nicht am Ende. Solange wir noch Torpedos, Diesel und Deckgeschützmunition haben bleiben wir hier.
Mit kleiner Fahrt geht unser Suchmuster weiter.

Schlepper kommt auf

Schlepper in Flammen

Benzinexplosion nach Treffer


























