Zustimmung und trotzdem eine Ergänzung: Nach 16 Jahren Merkel ist die deutsche Bevölkerung aber auch keinerlei Veränderungsstress durch die Regierung gewöhnt. Dafür wurde sie geschätzt und 3mal wieder gewählt.Elvis hat geschrieben:Mich nervt insbesondere bei der Ampel, dass sie dazu neigt, dauernd die Entscheidungshorizonte ihrer Bürger stressen zu wollen.
Sollte diese Änderung kommen, betrifft sie bereits Paare, die jetzt schon schwanger sind. Das ist nicht das an Verlässlichkeit, was ich mir von meinem Gesetzgeber wünsche.
Elterngeld
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Die kann der Finanzminister gar nicht machen, eine solche Maßgabe, nach dem grundgesetzlich verankerten Ressortprinzip ist jeder Minister alleine für seinen Bereich verantwortlich und zuständig. Der Finanzminister kann nur (wenn er die Rückendeckung durch das Kabinett/den Chef hat, ansonsten wird er wohl zurücktreten) das Budget für ein Ministerium vorgeben, nicht aber wie es verwendet wird.Sunabouzu hat geschrieben:Das dürfte dabei helfen warum man das der FDP zuschreibt, gab anscheinend die ganz klare maßgabe beim Elterngeld zu sparen.
Es dürfte sich daher wohl um den Vorschlag handeln, den der werte Thomasius angeführt hat und der Uns so nicht bewusst war, danke dafür und diesbezüglich die nachfrage: War denn da auch konkret vorgeschlagen wie zu sparen ist (also die 150.000 € Grenze) oder nur dass beim Elterngeld gespart werden sollte (was schon insofern Sinn macht, als das einer der, wenn nicht der größte Batzen im Familienbudget ist)?
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So wie es auf Twitter rumging gab es hauptsächlich die vorgabe beim Elterngeld zu sparen, blöd für die FDP das Frau Paus zuerst oben ansetzten will.
Hier gibt es noch ein paar aussagen von Ihr https://www.zeit.de/politik/deutschland ... gle.com%2F, sie wollte und will zB bei Alleinerziehenden nicht sparen.
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Muss sie auch nicht, Elterngeld ginge zum Sparen auch anders, bspw. einfach den Prozentsatz, was man bekommt runtersetzen (dann trifft es alle, aber jeden nur ein bißchen) oder den Höchstsatz senken, bspw. von 1800 auf 1500, dann trifft es auch die Oberen und ein paar mehr von den Mittleren, aber niemand bekommt gesagt, dass er gar nichts bekommt. Sie hat es anders haben wollen, ok, das ist ihre Entscheidung als zuständige Ministerin, aber alternativlos war das schon innerhalb des Elterngeldes nicht (und jenseits davon hätte es auch noch andere Möglichkeiten gegeben zu sparen, ohne gleich Alleinerziehende zu treffen...).Sunabouzu hat geschrieben:So wie es auf Twitter rumging gab es hauptsächlich die vorgabe beim Elterngeld zu sparen, blöd für die FDP das Frau Paus zuerst oben ansetzten will.
Hier gibt es noch ein paar aussagen von Ihr https://www.zeit.de/politik/deutschland ... gle.com%2F, sie wollte und will zB bei Alleinerziehenden nicht sparen.
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Dann müssen wir da ganz Provokativ antworten, schreibt Frau Paus einen Brief wenn Ihr doch bessere Alternativen habt. Sie wartet darauf:Kardinalinfant hat geschrieben:Muss sie auch nicht, Elterngeld ginge zum Sparen auch anders, bspw. einfach den Prozentsatz, was man bekommt runtersetzen (dann trifft es alle, aber jeden nur ein bißchen) oder den Höchstsatz senken, bspw. von 1800 auf 1500, dann trifft es auch die Oberen und ein paar mehr von den Mittleren, aber niemand bekommt gesagt, dass er gar nichts bekommt. Sie hat es anders haben wollen, ok, das ist ihre Entscheidung als zuständige Ministerin, aber alternativlos war das schon innerhalb des Elterngeldes nicht (und jenseits davon hätte es auch noch andere Möglichkeiten gegeben zu sparen, ohne gleich Alleinerziehende zu treffen...).
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Also um mal ein Beispiel eines nicht ganz so katastrophalen Vorschlags zu liefern:
Warum koppelt man die Grenze an einen Verdienst, auf den die Eltern ja gerade verzichten müssen und nicht an den Verdienst, auf den sie nicht verzichten.
Beispiel: Partner A verdient 150.000 €, Partner B 30.000. Im aktuellen Vorschlag geht nun Partner A in Elternzeit und die Eltern stehen mit nur noch 30.000 € und ohne Elterngeld da. Null Anreiz für den Besserverdiener in Elternzeit zu gehen. Das Kind soll am besten wie früher nur den schlechter verdienenden Elternteil am Gesicht erkennen können.
Gegenvorschlag-Beispiel: Das Gesamteinkommen neben der Elternzeit darf max. Betrag X betragen (z.B. 120.000 €
. Wenn nun Partner A in Elternzeit geht und die Eltern nur noch 30.000 € verdienen gibt es Elterngeld, weil sies gebrauchen können - wenn Partner B in Elternzeit geht, gibts keines, da die Eltern ja auch so genug zum Leben haben.
Immer noch blödes Bedürftigkeitsprinzip, aber zumindest setzt es in Bezug auf die Entscheidung zur Elternzeit zeitgemäße Anreize und adressiert die Bedürftigkeit anhand der Bedürftigkeit und nicht anhand von "Pah, du Trottel... was willst du dir auch Elternzeit gönnen - geh arbeiten!!!".
...oder man schaut auf die Ersparnisse.
Aber dieses Prinzip von "Wer so viel verdient, hat bestimmt genug Ersparnisse " ist doch absurd.
Andere Leute haben große Ersparnisse ohne je dafür gearbeitet zu haben. Warum kriegen die volles Elterngeld? Wohnst du im geerbten Haus: Schön für dich, hier ist das Elterngeld. Ackerst du um dir das Haus kaufen zu können: Buuuh, Scheiß-Spitzenverdiener!!
Nochmal: uns geht's da nicht um Neid oder dass wir diese Vorschläge gut finden Die sind auch dämlich... aber zumindest nicht SOOO dämlich.
Warum koppelt man die Grenze an einen Verdienst, auf den die Eltern ja gerade verzichten müssen und nicht an den Verdienst, auf den sie nicht verzichten.
Beispiel: Partner A verdient 150.000 €, Partner B 30.000. Im aktuellen Vorschlag geht nun Partner A in Elternzeit und die Eltern stehen mit nur noch 30.000 € und ohne Elterngeld da. Null Anreiz für den Besserverdiener in Elternzeit zu gehen. Das Kind soll am besten wie früher nur den schlechter verdienenden Elternteil am Gesicht erkennen können.
Gegenvorschlag-Beispiel: Das Gesamteinkommen neben der Elternzeit darf max. Betrag X betragen (z.B. 120.000 €
Immer noch blödes Bedürftigkeitsprinzip, aber zumindest setzt es in Bezug auf die Entscheidung zur Elternzeit zeitgemäße Anreize und adressiert die Bedürftigkeit anhand der Bedürftigkeit und nicht anhand von "Pah, du Trottel... was willst du dir auch Elternzeit gönnen - geh arbeiten!!!".
...oder man schaut auf die Ersparnisse.
Aber dieses Prinzip von "Wer so viel verdient, hat bestimmt genug Ersparnisse " ist doch absurd.
Andere Leute haben große Ersparnisse ohne je dafür gearbeitet zu haben. Warum kriegen die volles Elterngeld? Wohnst du im geerbten Haus: Schön für dich, hier ist das Elterngeld. Ackerst du um dir das Haus kaufen zu können: Buuuh, Scheiß-Spitzenverdiener!!
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Entscheidend ist, dass irgendwer mehr bekommt und jemand anders weniger - natürlich mit sorgfältiger Betrachtung des eigenen Klientels.
Mehr als ein anderer bekommen ist super, da fühlt man sich gleich besser als wenn man den gleich Betrag einfach so bekommen würde.
Weniger für andere ist genauso super, aus den gleichen Gründen.
Im Grunde ist die ganze Debatte purer Quatsch, vermutlich um von heikleren Themen abzulenken.
Da kann jeder bei dem eigenen Anhang glänzen und am Ende kommt eh nix bei raus.
Mehr als ein anderer bekommen ist super, da fühlt man sich gleich besser als wenn man den gleich Betrag einfach so bekommen würde.
Weniger für andere ist genauso super, aus den gleichen Gründen.
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Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Kann mich nur wiederholen - absolut glanzvolle Katastrophenleistung der Ressorts. Spannend finden wir, dass niemand in den doch recht umfassenden ministerialen Apperaten die Beratungsleistung hinbekommt, dass solche Vorschläge in der Öffentlichkeit ganz ganz giftige Pillen sind, wenn sie diskutiert werden. Fragen uns immer wieder, wie man solche Spezialisten jenseits von A14 vergüten kann.
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