Installiert ist der Supermod Living Silenthunter 2022. Ich bekomme diesen zwar zum laufen, aber bei jedem Laden einer Fahrt muss ich ein halbes Dutzend Fehlermeldungen wegklicken. Ich hoffe das wird sich später nicht mit einem Systemabsturz des Spieles rächen. Damit auch gute Bilder möglich sind, werde ich mit diesen Einstellungen die Fahrten durchführen.
Wir schreiben den 01.08.1939,
mein Name ist Xander Ale, ich habe soeben die U-Bootkommandantenausbildung im Range eines Oberleutnant z.S mit Auszeichnung bestanden. Heute soll ich mein erstes Kommando bekommen. Hierzu habe ich mich in der U-Booterprobungstelle Stralsund eingefunden. Mit diesem Erfolg führe ich die bisher kleine Tradition der U-Bootmänner in unserer Familie fort. Mein Vater diente auf einem UB III Boot im großen Krieg als Unteroffizier und erreichte hier den höchsten Unteroffizierdienstgrad, Wachtmeister. Durch meine höhere Schulbildung stand mir die Offizierslaufbahn offen. Mein Vater wäre stolz auf mich. Leider verstarb meine Vater wenige Jahre nach meiner Geburt.
Als einer der Lehrgangsbesten erhalte ich das Kommando über eines der modernsten U-Boote in unserer Kriegsmarine. U-48, ein Schiff-Typ VIIB mit eine maximalen Verdrängung von 857t. Da ich dann doch ein Neuling bin, wurde mir eine erfahrener
1. Offizier zugeteilt. Oberleutnant Karlewitz als I WO. Ich hoffe wir kommen gut miteinander aus.
Da ich durch meine Prüfungsergebnisse einen gewissen Einfluss habe, lasse ich sogleich ein besseres Horchgerät einbauen. Mit dem KDB ist ein größere Winkel in der Geräuschortung möglich. Insgesamt werden nun 320° abgedeckt. Also fast alles, außer direkt hinten. Mit dem älteren Gruppenhorchgerät wurden nur 280° abgedeckt.
Das Schiff ist fertig ausgerüstet. Mit der Mannschaft muss ich mich erst noch vertraut machen. Am besten geht dies auf der vorgesehenen Erprobungsfahrt. Der Fahrbefehl ist mir überreicht worden. Wir werden um Bornholm kreuzen.
Bevor wir auslaufen, stelle ich noch schnell einen Versetzungsantrag zur 2.Flottille nach Wilhelmshaven. Wenn schon auf große Fahrt gehen, dann raus aus der Ostsee. Leider wurde dieser erstmal abgelehnt, mal will unsere Probefahrt abwarten.
Im Hafen von Stralsund fällt sofort ein LK beim Auslaufen auf. Ein LK der Königsbergklasse. Seltame Schiffe, mit versetzten Artillerietürmen im Heckbereich.
Die Seekarte in der Nähe von Stralsund. Bornholm ist die Insel im NO von Stralsund.
Ich weise Karlewitz an einen Kurs zum Planquadrat AO83 zu bestimmen.
Der Hafen in Straslund ist voll mit zivilen Schiffen.
Als wir den Hafen verlassen fällt ein weiteres Kriegsschiff ins Auge. Der leichte japanische Kreuzer Naka nähert sich dem Hafen. Ein Besuch eine befreundeten Macht aus Ostasien. Das war keine Katzensprung.
Die Naka in Großaufnahme. Die Geschützanordnung wirkt veraltet.
kein Vergleich zur Königsberg mit ihren drei Drillingstürmen
Hier nochmal ein Bild um die Versetzung der hinterne Türme fort von der Mittelachse des Schiffes zu zeigen. Damit sollte es möglich sein teilweise auch nach vorne zu schießen. In der Praxis war das aber wegen der Druckwellen beim Abschuss nicht möglich, da die Schiffsaufbauten beschädigt wurden.
Nördlich Bornholms, in unserem Zielgebiet, treffen wir auf die Admiral Graf Spee, ein Schiff der Deutschlandklasse. Diese Klasse sollte die Beschränkungen des Versailler Vertrages auf Äußerte ausreizen. 28cm Geschütze im Rumpf eines Kreuzers. Stärker bewaffnet als schnellere schwere Kreuzer aber schneller als stärker bewaffnete Schlachtschiffe. Zumindest zur Zeit. Sie fährt mit zwei Begleitzerstören unserer Marine
In der Nähe sieht das Schiff sehr beeindruckend aus. Aber ich bin nicht neidisch, weiß ich doch, dass Überwasserschiffe eher als Ziel in einem Krieg dienen und U-Boote eher die Jäger sind.
In der Nacht erhalten wir eine Funkspruch, der unsere Rückkehr bis 23 Uhr für den 03.08.39 nach Stralsund befiehlt
Noch ist aber Zeit uns im Zielgebiet umzusehen. Nächstes Objekt, ein Schaufelraddampfer
Unseren Auftrag haben wir bisher erfüllt. Noch hoffe ich auf einen ergänzenden Befehl, bevor wir uns auf den Rückweg machen müssen.
Ca. 120 Km östlich von Bornholm stoßen wir auf zwei Zielschiffe unserer Marine. Eigentlich dachte ich, dass ich noch den Befehl bekomme diese zu versenken. Aber der Befehl kommt nicht (Bug). Von Kapitänen die diese Fahrt schon vor mir gemacht haben, weiß ich, dass diese Schiffe eigentlich zur Versenkung während er Erprobungsfahrt vorgesehen sind. Eventuelle hat mein Funker gepennt. Ich ordne eigenständig die Versenkung der zwei Zielschiffe an
Karlewitz errechnet die Ziellösung und ich gebe vor, Magnetzünder, Lauftiefe 6 m, Explosion unterm Kiel.
Die Torpedos sind auf dem Weg
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Zielschiff 2 wird optimal getroffen. Der Torpedo unterläuft den Kiel und der Magnetzünder bringt die Ladung zu Explosion. So muss das sein, so wurde es gelernt.
bei Zielschiff 1 löst der Magnetzünder nicht aus, der Torpedo unterläuft das Schiff ... keine Explosion
aber der dritte Torpedo führt zum Erfolg
Es gibt im Zielgebiet nichts mehr zu tun. I WO Karlewitz steckt den Kurs für die Rückfahrt ab
auf der Rückfahrt entdecken wir eine kleine Flottille der Sowjetunion. Einer schweren Kreuzer der Kirov-Klasse. Die Kirov selbst.
Die Sowjets sind dort einen eigenen Weg gegangen. Das Schiff ist für einen schweren Kreuzer sehr schnell, über 36Kn schnell. Die Hauptbewaffnung besteht aus drei 18cm Drillingstürmen. Das Kaliber ist damit wesentlich kleiner als normalerweise bei schweren Kreuzern. Normal wären 20,3 cm bis zu 21 cm als Kaliber auf schweren Kreuzern. Die Kirovklasse ist der ideale Killer gegen leichte Kreuzer. Schwerer bewaffnet und ähnlich schnell. Von der Nähe wirkt das große Schiff sehr schlank und filigran. Die Panzerung ist eher schwach für so ein großes Schiff.
Zurück in Stralsund erhält Oberfähnrich Lütjens, unser Maschinist, seine zweite Qualifikation. Er hat nun auch das Patent als Mechaniker auf dieser Fahrt erworben.
unsere Versetzung zur 2. Flottille nach Wilhelmshaven ist genehmigt. In Living Silenthunter gibt es eine Übersicht über die im Spiel enthaltene Flottillen mit Datum und Heimathafen. Ich werde schauen ob Oberleutnant Ale ab Juli 43 im indischen Ozean auf die Jagd gehen kann.
Von der Überführung des Schiffes nach Wilhelmshaven bis zur Neuausrüstung und dem Auslaufen vergehen drei Wochen.
Wilhelmshaven ist ein großer Kriegshafen. Das Verlassen geht nur über ein Schleusensystem
Ich lasse Kurs direkt auf die vor uns liegende Schleuse nehmen
Alle Maschinen Stopp, Unsere Restfahrt bringt uns näher an das innere Schleusentor. Das Äußere schliesst sich gerade.
Kurze Zeit später öffnet sich das innere Tor und ich lasse mit kleiner Fahrt in die Schleuse einlaufen. Schon beim passieren des Tors ... alle Maschinen Stopp
Das innere Tor hat sich geschlossen und nach kurzer Zeit öffnet sich das äußere Tor und wir können nun den Hafenbereich verlassen.
Südlich des Hafens kreuzt das Schwesterschiff der Admiral Graf Spee, die Admiral Scheer, im Jadebusen
Vor dem Hafen liegt ein leichter Kreuzer der Leipzig-Klasse
Daneben liegen die beiden Schlachtschiffe der Scharnhorst-Klasse. die Scharnhorst und die Gneisenau. Beide Schiffe sind schnell und gut gepanzert, aber für Schlachtschiffe etwas zu leicht bewaffnet. Hauptkaliber sind 28cm Schnellladekanonen mit hoher Reichweite.
Die Besatzungen scheinen Landurlaub zu haben
Unser Kurs geht grob in Richtung Helgoland. Unterwegs sehen wir weiter Wachschiffe. Z.B Schnellboote oder Zerstörer
Unser Kurs führt uns um die britische Insel herum zum Planquadrat bei der Rockall Bank. Wir schreiben den 26.08.1939. Es gibt Spannungen zwischen unserer Heimat und Polen. Die Frage des Korridors steht auf der Tagesordnung der Reichspolitik.
Irgend etwas liegt in der Luft. Die befohlene Funkstille liegt als böse Ahnung schwer im Boot. Die Gerüchteküche brodelt unter den Männern. Gibt es bald Krieg? Gegen Polen? Haben die Franzmänner und die Briten nicht Sicherheitsgarantien für Polen gegeben? Ich beteilige mich nicht an den Spekulationen. Ich nehme meine Befehle und werde danach handeln. Sollen sich andere den Kopf über die Politik zerbrechen.
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Wie ist dieser Befehl zu verstehen? "Zusammentreffen vermeiden"
Darf dieser Erzfrachter mich sehen oder soll ich wie ich es gemacht haben tauchen? Mein 1WO ist mit mir einer Meinung. Besser einmal zuviel als zu wenig getaucht.
Das nächste Schiff kam zu plötzlich aus dem Dunst. Zum Tauchen ist es fast zu spät. Ein britischer Zerstörer der C+D-Klasse. Wer gehen hoffentlich nicht zu spät auf Tauchstation.
wir blieben wohl unentdeckt. Der Zerstörer entfernt sich. Noch ist es ja ein harmloses Versteckspiel in Friedenszeiten.
um 18:25 Uhr ist er nicht mehr zu hören. Wir tauchen wieder auf. Der Seegang hat zugenommen. Da kommt wohl Sturm auf.
Und weiterhin Funkstille. Bis zum 1.09 im Zielgebiet, das wäre sogar als Segelboot zu schaffen.
Das Zielgebiet haben wir erreicht und 24 Std sind seit dem auch schon vergangen. Wir warten nun auf neue Befehle. Bisher haben wir noch keine Schiffe ausmachen können. Der Atlantik ist groß und leer.
01.09.1939 3:01 Uhr. Ein kleiner britischer Konvoi wird gemeldet. Vorausichtlich Ankunft an unserer Position am 03.09. zu Mittag. Ja und dann ... ? Es ist Frieden. Scheiß Unwissenheit und blöde Gerüchteküche im Boot.
Zwei Std später ...
ein polnisches Kommandounternehmen bei Gleiwitz?!? Und was heißt "es wird zurück geschossen" Bei Gleiwitz, die Polizei?
eine Std später die Aufklärung. Wir sind im Krieg gegen Polen. Es ist sowas wie Erleichterung in der Mannschaft zu spüren. Man weiß jetzt woran man ist. Polnische Schiffe dürfen angegriffen werden. Die Weltmeere sind sicher voll mit polnischen Schiffen ... hahaha. Was machen nun die Franzmänner und die Briten, dass ist die eigentliche Frage.
Die Funkdrähte glühen heute
Für mich sieht diese schnelle Reaktion der Wehrmacht und der Kriegsmarine danach aus, dass scheinbar alles geplant war und Gleiwitz nur ein Vorwand für einen Krieg gegen Polen
Ein neuer Tag und der Äther ist voll von Funksprüchen.
wenn da nicht jemand zu optimistisch ist?
aus "nicht zu rechnen" wird "unklar"
Der B-Dienst meldet den angekündigten kleinen "neutralen" Geleitzug ...
Kurs in unsere Richtung, wie angekündigt. Aber es fehlt noch was zur Bewährungsprobe.
Wir könnten uns näher ran bewegen ...
das klang heute Mittag noch ganz anders ...
Da die Ungewissheit über die Anwort Englands und Frankreichs anhält, leiten wir auch Kriegsmeldungen über den Polenfeldzug an die Mannschaft weiter.
... ah es wird doch alles wieder gut werden
um 0:18 Uhr am 03.09.39 stehn wir an der nördlichen Grenze unseres Quadranten. Alles still um uns herum
4:01 Uhr Tendenz Krieg?
um 10:47 Uhr ist der kleine "neutrale" Konvoi ausgemacht. Die Schiffe haben bei dem Seegang zu kämpfen und was auffällt. die Schiffe fahren im ZickZack. Ausweichkurs gegen verborgene U-Boote. Ich denke die haben andere Funkmeldungen schon bekommen zur Haltung ihres Landes zu unserer Heimat! Ich ordne an, dass wir aufgetaucht vor dem Konvoi an der Sichtgrenez bleiben mit dem Kurs des Konvois. Das sind potentielle Ziele. Vier große Schiffe, darunter ein Passagierschiff
03.09.39, 12:57 Uhr Für England ist die Katze aus dem Sack. Gut unsere Ziele sind ja schon da. Wir bleiben vor den Schiffen bis zum Einbruch der Dunkelheit und dann gehts los ...
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Schon bis hierhin ein toller und fesselnder Bericht werter Ajax. Anscheinend werdet ihr die ersten "Schüsse" im Atlantik abgeben. Viel Erfolg bei der Jagd.
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Ihr hattet ja das richtige Gespür für die Entwicklung der diplomatischen Situation, Ihr Fuchs!
Ja, Ihr solltet unbedingt Lotto spielen! Das hier halten Wir aber denn doch für SEHR weit hergeholt, immer kann halt auch ein Xander Ale nicht richtig liegen: Für mich sieht diese schnelle Reaktion der Wehrmacht und der Kriegsmarine danach aus, dass scheinbar alles geplant war und Gleiwitz nur ein Vorwand für einen Krieg gegen Polen
Wirklich sehr atmosphärischer Auftakt, Wir finden die Tage/Stunden vor einem Kriegsausbruch immer besonders spannend. Noch ist alles normal, aber hinter den Kulissen...
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Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist. Archiv der Kunz'schen Schriften
nun auch Frankreich ... ein Zweifrontenkrieg ... warum lässt man es so eskalieren?
Regeln werden das erste sein, was gebrochen wird. Bestimmt auch von mir. Es ist alles erlaubt was die Sicherheit meiner Besatzung erhöht.
Im Spätsommer braucht es seine Zeit bis die Sonne hinterm Horizont verschwindet
um Halbzehn bringe ich das Boot in die beste Schussposition.
das erste Ziel, ein großer Tanker mit 8.000 t. Tiefgang 9 m. Gegnerfahrt 6 kn
Mündungsklappe Rohr 1 öffnen ... Torpedorohr 1 los ... gleich den zweiten Frachter anvisieren
Ein Postdampfer. Torpedorohr zwei los
Scheiße, der Torpedo für den Tanker ist vorzeitig eplodiert. Jetzt sind sie gewarnt. Aber da ändert faktisch nichts, da die Schiffe schon vorher im Zickzack fuhren. Sie könnten höchsten über Funk Hilfe herbei rufen. Aber wenn niemand in der Nähe ist, dann dauert das Std bis jemand kommt.
Das Wasser brodelt durch die vorzeitige Detonation des Aals
sofort wird der Aal aus Rohr drei hinterhergeschickt.
Periskop auf den Postdampfer ... ja ja ja jaaaa treffer
gleich danach die Explosion auf dem ersten Schiff dem Tanker. Torpedo drei trifft. Jubel braust auf und verstummt wieder schnell.
Die Explosionen unter Kiel sind tödlich für volle Schiffe. Wenn der Kiel bricht, dann gibts nur noch eine Richtung ... nach unten
mit dem vierten Torpedo erwischen wir auch den zweiten Tanker. Alle Rohre vorne sind leer. Die Jungs müssen die Rohre nun Nachladen
ich drehe das Boot in eine Position für den Hecktorpedo, ein Gruss an den zweckenfremdeten Passagierdampfer
Der Aal aus Rohr fünf ist unterwegs. Wenn das Glück uns nicht verlässt ...
Treffer versenkt. Bisher nur einen Versager und jedesmal hat ein Treffer ausgereicht. Das läuft besser als im Training.
Scheiß auf die Funkstille. Antenne raus und Statusbericht raus.
Auf Rat der Maate und meiner Offiziere lasse ich die Mannschaft auf den Stationen rotieren. Ein Teil erholt sich und andere übernehmen die Stationen.
Am nächsten Tag um 12:02 am 04.09.1939 kommt eine Meldung rein, die in mir etwas Unbehagen auslöst. War die Versenkung des Passagierschiffs ein Fehler?
Um 14:07 taucht ein weiters Schiff am Horizont auf. Ein kleiner Rettungsdampfer mit Bordflugzeug. Alle Rohre sind geladen. Wir greifen an.
Karlewitz macht wieder routiniert die Berechnung. Da es hellichter Tag ist, wähle ich die schnellste Geschwindigkeit für den Torpedomotor. Sie werden den Torpedo bestimmt sichten, aber da er sehr schnell laufen wird, über 40 kn, werden sie kaum ausweichen können. Tiefe 7 m. Und los gehts
Das Glück ist weiter auf unserer Seite. Treffer und sofort zerstört.
Fünf Schiffe auf der ersten Feindfahrt. In den nächsten Stunden haben wir keinen weiteren Feindkontakt. Auch keine Zerstörer.
Am nächsten morgen. Eine aufgefangene Meldung an U-32. Gilt das nun nur für U-32 oder auch für uns? Aber solange wir noch Torpedos haben bleiben wir hier in der Gegend. Und ohne Torpedos wäre es Selbstmord durch den Kanal zu fahren.
Der Mod legt die Papierkarte aus der Spielebox dem Spiel digital bei. Spart Platz auf dem Schreibtisch.
Übrigens, wer will kann seinen Namen als Offizier oder Maat hergeben. Die Namensänderung wird dann einfach ein korrigieren verschiedener schwerer Datenübermittlungsfehler der jeweiligen Stammdaten der Besatzung sein.
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Das Wetter bleibt den ganzen Tag schlecht. Gut ist, dass dadurch keine Aufklärer in der Luft sind. Schlecht ist, dass wir die Torpedoreserve von Deck nicht nach innen bringen können. Ich hoffe, dass das nicht noch zum Problem wird.
Am 06.09.39 machen wir einen weiteren kleinen Konvoi aus. Führungsschiff ist ein Tanker. Bei dem Seegang ist der Schuss eine Glückssache, aber dass unser Periskope entdeckt wird auch.
Der Tanker braucht zwei Torpedos zum versenken. Er bricht in zwei Teile.
Auch der nächste Tanker bekommt zwei Aale ab.
Einer trifft, einer unterläuft den Tanker. Schuld ist wohl der hohe Wellengang
bleibt noch der Hecktorpedo für den Fangschuss.
Das gab ihm den Rest. Schnell versinkt er in den Fluten.
Bleibt nur noch ein Torpedo für den dritten Tanker. Die Ziellösung ist wie immer gut. Der Torpedo trifft das Schiff an der Seite im Heckbereich. Das reicht leider nicht zur Versenkung aus.
Er verliert Fahrt, nimmt auch Wasser auf, aber der Tanker sinkt nicht. An die Torpedoreserve kommen wir bei dem Seegang nicht ran und das Deckgeschütz lässt sich auch nicht bemannen.
Wir müssen ihn fahren lassen. Am 07.09.39 Mittag kommt einer Funkmeldung rein. Die Regierung hofft auf einen frühen Verhandlungsfrieden mit den Briten. Der Kriegsgrund für die Briten ist der Einmarsch in Polen und nicht die mögliche Versenkung britischer Kriegsschiffe. Vor diesem Hintergrund empfinde ich es seltsam, dass jemand in Berlin meint, dass man ohne Rückzug aus Polen Frieden schließen kann.
Am Abend kommt ein Funkmeldung mit einem ausführlichen Kriegsbericht aus Polen
08.09.39. Ich habe unser Boot näher an die irische Küsten bringen lassen. Da wir nicht an die Torpedoreserve rankommen, überlege ich sogar die Heimfahrt anzuordnen.
Immer wieder haben wir Sichtungen von Zerstörern. Bisher sehen wir diese zum Glück frühzeitig und können dann abtauchen
Wir lassen uns getaucht überholen. Der Zerstörer bemerkt uns nicht. Scheint auch nicht auf der Suche zu sein. Es fällt auf, dass mit dem LSH-Mod was nicht stimmt. Weiß leider nicht woran es liegt. Der Tiefenmesser rechts zeigt eine niedrigere Tauchtiefe an als der LI angibt. Die Angaben des LI sind um 50% höher als die Anzeige des Tiefenmessers. Wenn man es weiß, ist es ein kosmetischer Fehler, wenn man aber nicht aufpasst, dann taucht man auf einmal 50% tiefer als man eigentlich will. Falls jemand Abhilfe weiß, nur raus damit.
ein weiteres Schiff wird ausgemacht und wir müssen es mangels Torpedos ziehen lassen.
Kurz vor Mitternacht tauchen wir wieder auf. Das Wetter ist noch immer zu stürmisch zum Umladen der Torpedos vom Deck ins Boot.
Die Geleitzugmeldung müssen wir auch ingorieren. Im Gegenteil, ich habe beschlossen nach Hause zu fahren. Die Männer sind überwiegend erleichtert, aber einige auch enttäuscht.
Um 2.35 Uhr mach wir einen modernen Zerstörer der Tribal-Klasse , fast zu spät zum wegtauchen, aus
Am morgen tauchen wir auf. Der Kurs in die Nordsee ist abgesteckt. Große Fahrt in die Heimat Jungs.
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England schickt Truppen aufs Festland. Das ist nicht gut.
Warschau scheint erreicht
09.09.39 zur selben Zeit sehen wir eine Einzelfahrer. Ein Passagierschiff. Und dasWetter wird besser. Gut genug für Arbeiten den Torpedos an Deck.
In kurzer Zeit haben wir zumindest wieder zwei Torpedos in den Rohren. Einer Vorne einer Hinten. Den Passagierdampfer dürfen wir nicht versenken. Aber ich bin sicher, auf der Heimfahrt ergibt sich noch die eine oder andere Gelegenheit
Da zieht er von dannen
Die beiden Aale sind in ihren Rohren
Da kommt die Meldung des B-Dienstes gerade recht
Wir werden Kurs auf den kleinen Konvoi nehmen
Kurz nach Mitternacht machen wir den Schiffsverband aus
Kurs parallel und überholen
Der Kolonialfrachter ist der größte Pott in der Gruppe. Diese kleinen Schiffe reagieren sehr empfindlich auf normalen Beschuss.
Deckgeschütz besetzen
An Bord sind 160 Explosivgeschosse und 40 panzerbrechende Geschosse. Wenn der Kanonier gut ist, dann langt das allemal.
Noch etwas näher ran
Um 0.13 lass ich das Feuer eröffnen
Der Kanonier macht seine Sache gut, schon sind die ersten Trffer zu sehen
Aber er trifft nicht immer
Der hat genug. Zielwechsel zum nächsten
Ich gebe Anweisung mehr auf die Wasserlinie zu zielen
ja, genau so
Der Munitionsverbrauch ist hoch, aber die nächsten Schiffe haben sind kleiner als 2000 t.
Ein Geschoss kurz vor dem Einschlag
der Letzte
die nächtliche Aktion hat die Hornissen aufgeschreckt. Flugzeugalarm
wir gehen sofort auf Tauchstation und bleiben ein paar Std dort
Wir haben Horchkontakt. Peilung fast in Fahrrichtung. Im Periskop ist nichts zu sehen. Die Schiffe sind noch außer Sichtweite.
Auftauchen und große Fahrt voraus. Schon wenige Minuten später werden die Schiffe im UZO einpeilbar
Wir haben noch zwei Aale und knapp 70 Geschosse für das Geschütz.
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noch ein paar Minuten über Wasser und dann getaucht in Schussposition
Rohr 1 ... los
Die See ist ziemlich ruhig. Es sollte nichts schief gehen
Die Zeit ist um ... kein Treffer oder Blindgänger?
Unterlaufen
Kurs parallel für den Hecktorpedo
Die Ziellösung ist da. Der Gegner hat den ersten Torpedo bemerkt und fährt nun Zickzsack
der zweite trifft. Jaaa
Der Kolonialfrachter geht über das Heck in die Tiefe
Tagsüber verzichten wir darauf mit dem Geschütz weiter zu machen. Die Bedrohung durch Flugzeuge so nah an der schottischen Küste ist zu hoch. Wir bleiben getaucht und laufen ab
Auf Periskoptiefe schicken wir unseren letzten Statusbericht raus. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten
Kurz nach dem Auftauchen ... Fliegeralarm. Alarmtauchen
Zweimotorige Bomber Bristol Blenheim. Zu groß und schwer um sie mit der Flak zu bekämpfen aber auch zu schlecht um mit Bomben sehr gute Trefferergebnisse zu bekommen.
wir entziehen uns weiteren Abwürfe durch Tauchen
Leider können wir nicht ewig tauchen. Die nächste Funkmeldung
Kaum aufgetaucht. Swordfish im Anflug. Schwach genug um diese zu bekämpfen, aber gefährlich genug um mit Bomben auch zu treffen. Wir tauchen sofort wieder ab.
Als wir am Nachmittag wieder auftauchen, sehen wir gerade noch wie eine Swordfish sich entfernt. Ich lasse die Flak besetzen.
um 19:27 Uhr tauchen Doppeldecker Jagdlugzeuge, Glocster Gladiator, auf. Feuer Freigabe für die Flak. Ich bin es leid mich zu verstecken. Jäger haben eine schlechtere Panzerung und normalerweise keine Bomben an Bord. .
ups Irrtum
Aber mit der Verwundbarkeit stimmt. Unsere Flak holt die Erste
und kurz danach die Zweite runter
Einschlag
die Piloten konnten noch aussteigen
Soll sich der britische Rettungsdienst darum kümmern. Wir müssen hier schleunigst weg
Einen Tag später treffen wir noch auf einen Einzelfahrer. Wir verschießen noch die restliche Munition. Er sinkt schnell.
Aber jetzt entgültig nach Wilhelmshaven
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Scharnhorst und Gneisenau liegen noch immer im Hafen.
Das Logbuch der Feindfahrt
Carl Zahn wird zum Matrosenobergefreiten befördert.
Rudolf Hauber zum Matrosenhauptgefreiten
und Hasso Marks ebenso zum Matrosenobergefreiten
Acht U-Boot-Frontspangen und drei U-Boot Kriegsabzeichen darf ich verteilen. Diese gehen überwiegend an die Mannschaftsdienstgrade
Oberleutnant Adolf Karlewitz, mein 1 WO, bekommt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen
Oberfähnrich Udo Hartenstein, unser Offiziersanwärter für die Torpedos ebenso.
Stabsoberbootsmann Adalbert Vowe qualifiziert sich zum Torpedoschützen.
Die inoffizielle Hitparade der U-Bootkommandanten
Mein Arbeitszimmer, ich werde jetzt Berichte schreiben müssen, Einschätzungen zum Boot, der Mannschaft usw. Das Boot wird überholt und neu ausgerüstet. Die Mannschaft bekommt Urlaub. Ich selbst werde bestimmt auch die Familie besuchen, meine Mutter und meinen Bruder, der in der Luftwaffe dient. Ich glaube aber, er ist in Polen und bekommt bestimmt keinen Heimaturlaub. Klaus ist Jagdflieger, soviel ich weiß auf einer Bf 109. Aber so genau kenne ich die Flugzeugtypen nicht.
Die Überholung meines Bootes wird ca. 20 Tage dauern. Dann erfolgt die Befehlsaussgabe und danach geht es wieder auf See. Bisher hat mich meine Begeisterung zur Technik zum U-Bootfahrer gemacht. Aber das war noch im Frieden. Jetzt herrscht Krieg und ich habe mich in den letzten Jahren so wenig für die Politik meines Landes interessiert, dass ich nicht einmal genau weiß, warum wir im Krieg gegen drei Länder sind. Ich sollte auch in den nächsten drei Wochen versuchen diese Wissenlücke zu schließen.
Wer noch an Bord will, muss sich schleunigst melden, da nur im Hafen die Besatzung getauscht werden kann
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