Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs
- BigDuke66
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Würde man aber eine Punkte-Mechanik entwickeln die eine Schlacht in den Kontext eines Krieges setzt, ohne sie aber in eine Kampagne zu zwingen, dann wäre das eine feine Sache.
Wie eine solche Punkte-Mechanik aber aussehen müsste ist mir nicht klar, vielleicht mit der Zeit ansteigende Punkte für je Verlust oder der Faktor Moral müsste vielleicht irgendwie einfließen und das Ergebnis modifizieren.
Wenn man selbst etwas Rollenspieltechnisch herangehen möchte, sollte man beachten das die klassischen großen Schlachten dieser Zeit(Austerlitz, Jena-Austerstedt, usw.) eigentlich kaum über die Verlustrate von 30% hinaus gingen. Das gilt für Armee vs. Armee, bei kleineren Gefechten konnten die Ergebnisse doch deutliche drastischer sein wie zum Beispiel in der Schlacht bei Mariazell. Die Österreicherverloren ca. 80%, wobei beide Seiten aber jeweils keine 5000 Soldaten ins Feld führten.
Wie eine solche Punkte-Mechanik aber aussehen müsste ist mir nicht klar, vielleicht mit der Zeit ansteigende Punkte für je Verlust oder der Faktor Moral müsste vielleicht irgendwie einfließen und das Ergebnis modifizieren.
Wenn man selbst etwas Rollenspieltechnisch herangehen möchte, sollte man beachten das die klassischen großen Schlachten dieser Zeit(Austerlitz, Jena-Austerstedt, usw.) eigentlich kaum über die Verlustrate von 30% hinaus gingen. Das gilt für Armee vs. Armee, bei kleineren Gefechten konnten die Ergebnisse doch deutliche drastischer sein wie zum Beispiel in der Schlacht bei Mariazell. Die Österreicherverloren ca. 80%, wobei beide Seiten aber jeweils keine 5000 Soldaten ins Feld führten.
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+6
Solche Systeme gibt es ja. Dass man zB unter einem bestimmten Ausmaß an Verlusten bleiben muss. Bei Deceisive Campaigns Fall White (also dem Angriff auf Polen 1939) zB muss der Deutsche unter 15% Verluste bleiben, sonst tritt er in Frankreich mit weniger Truppen an, was es ihm dort schwerer macht. Aber da ist es ja auch in eine, wenngleich kurze, Kampagne eingebettet.
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+6
Ist halt auch schwierig... bestraft den Angreifer bzw. macht die Verteidigung stärker... Vielleicht sollte man es einfach in taktischen und strategischen Sieg unterscheiden. Siegpunkt-Sieger ist taktischer Sieger, strategischer Sieger ist er aber nur, wenn er auch bei den Verlusten unter einem gewissen Maß bleibt. Also "Victory" ist taktischer Sieg, bravo, Sie haben genug Siegpunkte, "Major Victory" ist strategischer Sieg, bravo, Sie haben Ihre Ziele mit überschaubaren Verlusten erreicht.
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- Arminius
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+2
Und genau das war Unser Problem bei Valmy gegen den werten Cfant. Die damalige Doktrin vollkommen ignorierend dachten Wir, es gehe darum, die Franzosen zu werfen, koste es, was es wolle. Im Gegensatz zur Realität griffen Wir an. Das führte zu den erheblichen Verlusten, die das Spiel mit dem Verlust der Schlacht für Unsere Seite bestrafte. Wir wissen aber nicht, wie Wir anders hätten gewinnen sollen. Sich gegenseitig die Kanonenkugeln zuwerfen und ansonsten nicht zucken? Das wäre doch auch langweilig gewesen. Und Unsere Einnahme von ein, zwei oder drei Siegpunkten hat gar nichts gebracht.Sappho hat geschrieben:man muss für beide Seiten einen Anreiz schaffen, nicht ohne Not Truppen zu opfern. Und man muss es so ausbalancieren, dass beide Seiten nicht "in die Vollen gehen" können.
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+6
Wobei unsere Partie in Wahrheit von Uns verloren wurde, die Franzosen befanden sich in Auflösung. Da wäre eine Unterscheidung taktisch/strategisch sinnvoll gewesen. Das Feld habt Ihr behauptet (=takt. Sieg), aber eben 20.000 von 34.000 Mann verloren - der Feldzug nach Frankreich wäre wohl vorbei gewesen (= strat. Sieg der Franzosen). In den AARs des werten KAreils sieht alles immer so ordentlich und realistisch aus, bei unserer Partie war es eher so Warhammer 40k-artig 
- BigDuke66
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Die Unterscheidung in Taktische und Strategische Siege, das hört sich schon interessant an, so könnte man Pyrrhussiege herausfiltern oder entsprechend abstrafen.
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- KAreil
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+3

14.September 1793 - 1400, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt
Der Stadtrand von Pirmasens ist unhaltbar für die Preußen, schnell nachrückende französische Artillerie kann sie von den Hügeln unter verheerendes Feuer nehmen. Die Preußen ziehen sich auf eine Linie inmitten der Stadt zurück und versuchen sich dort zu halten, immer scharf verfolgt von den französischen Plänklern.
Die sächsische Kavallerie unter General-Major Gersdorff wurde inzwischen weit nach Nordosten abgedrängt. Trotz schweren Geschützfeuers hat sie einen erfolgreichen Angriff auf die französische Flanke geritten und muss sich jetzt neu sammeln um zumindest die Bedrohung aufrecht zu erhalten.
Die linke Flanke der Preußen scheint weiterhin ruhig, aber auch dort werden weitere Feindtruppen gemeldet. Ob diese nur Vorposten sind oder der Beginn eines weiteren Angriffs wird sich zeigen.


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+3

14.September 1793 - 1430, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt
Rückzug, der Herzog von Braunschweig befiehlt den sofortigen Rückzug nach Süden.
Durch eine verzögernde Verteidigung durch Pirmasens ist die Stadt zwar noch zum Großteil in preußischer Hand, aber französische Truppen sind an ihr vorbei bereits auf die Höhen ostwärts davon vorgestoßen. Die angeschlagenen Sachsen können diese unmöglich halten ein französischer Durchbruch könnte die Einschließung der Armee bedeuten. Noch kann die Armee gerettet werden und der Rückzug Richtung Kaiserslautern wird angetreten.



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+3

Fazit:
Wieder ein interessantes Szenario (029_Pirmasens_FB-V2_HTH) aber die Möglichkeiten für die Preußen finden wir etwas beschränkt. Wir fanden unsere Verzögerungstaktik eigentlich gar nicht so schlecht durchgeführt und der Großteil unserer Armee ist noch intakt. Mit dem Vorstoß der Franzosen auf die wertvollen Höhen ostwärts von Pirmasens mussten wir aber bei Zug 33 von 36 das Handtuch werfen, zu überlegen sind die Franzosen dort und ihre Artillerie auf den Hügeln nördlich davon hätte jede Verstärkung unterbunden.
Also mal wieder eine Niederlage, trotz der wir aber Spaß hatten.

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+3

28.November 1793 - 0700, bei Kaiserslautern
Nach der Niederlage bei Pirmasens ziehen sich die Koalitionstruppen unter dem Herzog von Braunschweig in den Raum um Kaiserlautern zurück und richten sich zur Verteidigung ein. Hauptmann Kareil und den anderen Offizieren gelingt es die geschlagenen Truppen zu sammeln und zu verstärken um wieder fast Sollstärke zu erreichen.
Bis Ende November blieb die Lage ruhig seit gestern dem 27. lässt der französische General Hoche seine Truppen auf Kaiserslautern vorrücken. Der Herzog erwartet den Angriff aus dem Norden oder Westen und seine Truppen entsprechend disponiert.
Im Norden bei Sambach sichert die Avantgarde unter Oberst Szekely die Straße entlang der Lauer, mit Feldmarschall-Leutnant Lindt und seinen Sachsen bei Otterberg und der 3.Division der Preußen bei Morlautern in Reserve.
Weiter südlich bei Waschof lagert die 2.Division der Preußen und dahinter auf dem Kaiserberg die Garde Brigade unter General-Major Roeder und der Herzog selbst.
Die Straße von Kaiserlautern nach Westen wird von der 1.Division der Preußen gesichert mit Vorposten bereits bei Vogelweh.


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Puhh. Wieder alles sehr verteilt. Wenn man gemein sein will, alles im Norden aufgeben und ab in den Süden. Die Straße von Sambach Richtung Kaiserslautern führt fast nur durch Waldgebiet. Dort sollte ein vorwärtskommen sehr schwierig werden.
Sehe aber auch gerade das viele Einheiten "Fixed" sind, also auch nicht durchführbar. Na dann auf in die Nadelöhr Kämpfe. Sieht sehr interessant aus.
Glück Auf
Sehe aber auch gerade das viele Einheiten "Fixed" sind, also auch nicht durchführbar. Na dann auf in die Nadelöhr Kämpfe. Sieht sehr interessant aus.
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Klaus Täuber (Der Boxer): Wenn du Profi wirst und nur bei einem Verein spielen kannst, dann musst du nicht in Barcelona, nicht in München, nicht in Dortmund spielen. Sondern auf Schalke.
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28.November 1793 - 0730, bei Kaiserslautern
Mit der Morgendämmerung kommen die Franzosen und die preußische Armee muss erst langsam in die Gänge kommen.
Westlich von Vogelweh tauchen Schwärme von französischen Plänklern auf und südlich davon rückt ihre Kavallerie vor. Dahinter protzen schon ihre Geschütze ab und General-Major Sachsen-Weimar wird schnell klar dass das Dorf nicht zu halten ist. Der Rückzug auf die Höhen ostwärts von Vogelweh läuft und die Kavallerie der 1.Preußischen Division ist auch schon alarmiert und bezieht südlich der Straße Stellung.


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28.November 1793 - 0800, bei Kaiserslautern
Es ist ein schöner klarer Tag geworden und trotz einer Sicht von etwa sechs Kilometern ist von den Franzosen kaum etwas zu sehen. Die gesamte 1.Preußische Division ist mittlerweile alamiert und hat auf der ersten Anhöhe zischen Vogelweh und dem Galgenberg Stellung bezogen. Die Kavallerie unter General-Major Forsch steht südlich der Straße und die Brigade von General-Major Sachsen-Weimar sperrt unterstützt von einigen Geschützen die Straße selbst.
Die Franzosen sind verdächtig schwach nachgerückt, sie stehen nur mit ein paar wenigen von Artillerie gedeckten Plänklern auf der Anhöhe. Die Brigade von General-Major Normann rückt deshalb nördlich der Straße weiter vor entdeckt französische Kolonnen auf einem Waldweg. Sie versuchen hier wohl die preußischen Stellungen zu überflügeln aber so einfach wird ihnen das jetzt nicht gemacht.


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28.November 1793 - 0830, bei Kaiserslautern
Typisch für den revolutionären französischen Pöbel verweigern sie eine normale Schlacht und ihre Truppen rücken nicht entlang der Straße von Vogelweh zum Galgenberg vor. Gedeckt von Schwärmen ihrer Plänkler marschieren sie mit ihrer leichten Infanterie voran nach Nordosten um dort die preußische Linie zu überflügeln. Unter großen Schwierigkeiten versucht General-Major Normann dort einen verzögernden Kampf entlang des Waldwegs nach Osten zu führen.
Die eigentlich guten Stellungen entlang der Straße müssen aufgegeben werden und General-Major Sachsen-Weimar führt seine Division nach osten um am Galgenberg den Feind zu empfangen. Der österreichische Hauptmann Kareil ist mit Meldungen auf dem Befehl zum Kaiserberg um den Rest der preußischen Truppen vom laufenden französischen Angriff zu berichten.
Die preußische Kavallerie muss auch zurück aber klärt noch die Flanke der Franzosen südlich Vogelweh auf. Schwere französische Kavallerie steht hier bereit und die Preußen müssen sich eiligst zurückziehen.


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28.November 1793 - 0900, bei Kaiserslautern
Hauptmann Kareil hat seine Meldung beim Herzog von Braunschweig gemacht und eilt wieder zurück zur 1.Preußischen Division. Die 2.Preußische Division beim Kaiserberg bricht ihr Lager ab und wird sich bald in Marsch setzen um am Galgenberg zu unterstützen.
Kaum zurück bei General-Leutnant Kalckstein erfährt der junge österreichische Offizier von den großen Schwierigkeiten der Preußen. Die Brigade von General-Major Normann wurde in den Wäldern nordostwärts Vogelweh von französischen Plänklern eingeschlossen. Unter äußerst hohen Verlusten versucht sie sich entlang des Waldwegs nach Osten durchzuschlagen aber die Franzosen sind in dieser ungewöhnlichen Kampfform deutlich überlegen. Reguläre französische Infanterie folgt ebenfalls und ist im Begriff eine der wenigen preußischen Geschützbatterien zu überrennen.
Auf der Straße von Vogelweh nach Kaiserslautern haben die Franzosen mittlerweile ihre Artillerie aufgefahren. Gedeckt von einem Karree aus Infanterie eröffnen sie ein verheerendes Feuer auf di abziehende preußische Reiterei


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28.November 1793 - 0930, bei Kaiserslautern
Heftiger Kampflärm ist vom Waldweg nordwestlich des Galgenbergs zu hören und ein Meldereiter von Major Normann kann sich zu den preußischen Linien durchschlagen. Die Brigade des Majors hat schwere Verluste, darunter eine Geschützbatterie, aber sie konnte sich aus dem Einschließungsring der französischen Plänkler befreien und ist auf dem Weg nach Osten. Über den sogenannten Garten versuchen sie sich auf die Anhöhen nördlich des Galgenbergs durchzuschlagen.
Dort sind mittlerweile die Reste der 1.Preußischen Division in Stellung gegangen. Die Franzosen rücken stark und schnell von Vogelweh her nach und die Preußen laufen Gefahr überrannt zu werden. Glücklicherweise ist die 2.Preußische Division unter General-Leutnant Schönfeld bereits auf Weg hierher und die Kavallerie unter General-Major Wolffradt bereits sehr nahe.



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