Bei Großmächten mit niedrigen Zinsen fahren wir ein durchgehendes Defizit und versuchen uns so bei 2/3 des Kreditlimits einzupendeln. Danke stetig wachsenden Einnahmen kann man ein dauerndes Defizit fahren. Bei kleinen Nationen gehen wir auf +-0 und dann nicht weiter, weil die Zinsen zu hoch sind.
Oberste Priorität beim Bau haben immer Gebäude, die Staatsbedarf herstellen, damit die Preise gering sind und wir mit demselben Budget mehr bauen können. Erst wenn das abgearbeitet ist, kümmern wir uns auch um günstige Konsumgüter. Das führt häufig dazu, dass in den ersten Jahren trotz schnellem GDP-Wachstum der Lebensstandard sinkt.
Sobald der Grundbedarf an Investitionsgütern gedeckt ist, bauen wir auch Unis bis zum Forschungsmaximum. Bei Qing-China sogar mehrfach darüber hinaus, um über passive Forschung aufzuholen. Die passive Forschung aus Universitäten übersteigt unsere aktive Forschung und die automatisch generierte Forschung deutlich. So kann man als Qing-China auch mit schlechter Alphabetisierungsrate und Rückstand zu Spielbeginn schnell knapp hinter der weltweiten Spitzentechnologie sein, wenn auch nicht überholen. Einholen ohne überholen, sozusagen.
Wir haben im Moment übrigens etwa 30 Mods zugleich installiert, alle davon verbessern entweder die GUI, verbessern die Infoscreens und erleichtern die Bedienung.
Für Länder mit halbwegs fortschrittlichen Gesetzen (Preußen, Zwei Sizilien->Italien etc.) kann man etwa so etwa in den 1860ern fast alle Subsistenzfarmer in Gebäuden unterbringen. Danach versuchen wir dann entweder Einwanderer anzuziehen, Kolonien zu gründen oder bevölkerungsreiche Staaten zu puppetieren->annektieren, um weiter unsere Baukapazität nutzen zu können. Man kann dann auch langsam die Steuern senken und Löhne anheben und so den Lebensstandard steigern. Und dann ist das Spiel zu Ende, weil unser Rechner nicht mehr gut genug ist.


