Concerning Middle Earth - Der Tolkien Thread

Moderator: Montesquieu

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Montesquieu
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Beitrag von Montesquieu »

TheBlackSwan hat geschrieben:+1

Im ersten Zeitalter haben Elben noch gegen Melkor gekämpft, und Galadriel stammt aus dieser Zeit und wird wiederholt als Primus inter Pares der noch verbleibenden Elben in LotR beschrieben. Wer sich darüber wundert, dass Galadriel am Anfang der Serie gut kämpfen kann, hat das Universum nicht verstanden. Im Computerspielsprech hat Galadriel jedes Powerup eingesammelt, das man als Nicht-Maia und Nicht-Valar haben kann.
Wenn überhaupt kann man kritisieren, dass sie nicht auch Diplomatie auf Anhieb beherrscht-wobei auch das ja zu der Natur der Noldor passt, die durchaus auch impulsiv und undiplomatisch sein können.
Ja, ihr hattet das auch schon einmal so geschrieben. :)

Wie gesagt, Galadriel ist bei weitem nicht mein Lieblingscharakter, aber ich glaube ja nicht einmal, dass diese als große Identifikationsfigur, als klassische Hauptdarstellerin, in der Serie funktioniert. Dafür gibt es, ganz Tolkien-like, viele Charaktere, die alle für sich einen moralischen und charakterlichen Aspekt darstellen. Und das ist ja auch ok so. Galadriel soll nicht eine symphatische Superheldin sein, sondern eine uralte Elfin, und ja, die sind oft bei Tolkien auch arrogant und stur. Siehe auch Elrond im Herr der Ringe und diesen Feanor, der Galadriel ja erst über das Meer gebracht hat.

Dass die Schauspielerin zum Gesicht der Werbekampagne geworden ist. Ja mei, so isses halt.

Trotzdem finde ich den Hass und die Häme, die dem Charakter entgegenschlägt doch befremdlich, wenn man sich überlegt, wen sie da spielen soll.
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Sacharia
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Beitrag von Sacharia »

Wir outen uns auch mal als Anspruchslos.
Hier auch im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sind ohne jeglichen Anspruch in die Serie gegangen. Herr der Ringe fanden wir Super damals, episch.
Der Hobbit war uns viel zu langatmig und schnell wieder ad acta gelegt.

Wir haben die Bücher nicht gelesen und uns auch nicht wirklich mit der "Lore" dahinter beschäftigt.

Die Serie unterhält uns. Man sieht ihr an das es um Mittelerde geht, die Landschaften sind grandios die Handlung für mich nachvollziehbar und bislang auch recht überraschend.
Galadriel benimmt sich für meine unbelastete Vorstellung Elbisch und zeigt auch durchaus Schwächen und Fehlbarkeiten welche deutliche machen das sie nicht allmächtig und allwissend ist.

Mehr erwarte ich von einer Serie im Tolkien Universum nicht. Daher bin ich ganz Glücklich und gespannt auf die letzte Folge.
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Beitrag von Alith Anar »

Mal nicht zur Serie, aber bei Humble gibt es gerade eine Buchreihe: https://www.humblebundle.com/books/all- ... bookbundle
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Beitrag von Montesquieu »

Alith Anar hat geschrieben:Mal nicht zur Serie, aber bei Humble gibt es gerade eine Buchreihe: https://www.humblebundle.com/books/all- ... bookbundle
Argh, ich habe doch absolut keine Zeit zum Lesen, aber das wäre jetzt definitiv was für mich.
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Mariu
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Beitrag von Mariu »

Montesquieu hat geschrieben:Argh, ich habe doch absolut keine Zeit zum Lesen, aber das wäre jetzt definitiv was für mich.
Bücher die man einmal hat, laufen einem dann nicht weg, bis man dann später wieder Zeit hat. :o pa:
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Vargr
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Beitrag von Vargr »

Mariu hat geschrieben:Bücher die man einmal hat, laufen einem dann nicht weg, bis man dann später wieder Zeit hat. :o pa:
Stimmt, die Halde wird immer größer :D
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Mariu
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Beitrag von Mariu »

Vargr hat geschrieben:Stimmt, die Halde wird immer größer :D
Der Pile of Shame brauch sich ja nicht nur auf Spiele beschränken. :D
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Beitrag von Vargr »

Ein großes Problem bei solchen Serien und Filmen ist es immer, wenn man vorher die Bücher gelesen hat. Als der Herr der Ringer herauskam, fanden wir ihn richtig schlecht.Das hat sich aber mit der Zeit gelegt und wir können ihn mittlerweile sehr gut schauen. Mit dem Hobbit wurde es schon etwas einfacher, weil wir es geschafft haben unsere eigene Erwartungshaltung zu senken. An die Serie sind wir jetzt so offen rangegangen, dass wir auch diese gut finden.

Was uns mal wieder vollkommen schleierhaft ist, warum Games of Thrones oder Vikings so erfolgreich waren, wenn hier so Themen wie Handlung oder schauspielerische Leistung kritisiert werden.
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Beitrag von TheBlackSwan »

Montesquieu hat geschrieben:Ja, ihr hattet das auch schon einmal so geschrieben. :)

Wie gesagt, Galadriel ist bei weitem nicht mein Lieblingscharakter, aber ich glaube ja nicht einmal, dass diese als große Identifikationsfigur, als klassische Hauptdarstellerin, in der Serie funktioniert. Dafür gibt es, ganz Tolkien-like, viele Charaktere, die alle für sich einen moralischen und charakterlichen Aspekt darstellen. Und das ist ja auch ok so. Galadriel soll nicht eine symphatische Superheldin sein, sondern eine uralte Elfin, und ja, die sind oft bei Tolkien auch arrogant und stur. Siehe auch Elrond im Herr der Ringe und diesen Feanor, der Galadriel ja erst über das Meer gebracht hat.

Dass die Schauspielerin zum Gesicht der Werbekampagne geworden ist. Ja mei, so isses halt.

Trotzdem finde ich den Hass und die Häme, die dem Charakter entgegenschlägt doch befremdlich, wenn man sich überlegt, wen sie da spielen soll.
Oh stimmt. Kann man mit Mitte 20 wirklich schon so vergesslich sein :D

Uns geht es gerade anders, Galadriel war schon immer eine unserer Lieblingsfiguren. Dass sie als mythische, jahrtausendealte Elbin nicht so gut als Identifikatiomsfigur dient (wenn man sie auch so unsetzt) stimmt natürlich.
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Beitrag von Ioelet »

TheBlackSwan hat geschrieben:+1

Im ersten Zeitalter haben Elben noch gegen Melkor gekämpft, und Galadriel stammt aus dieser Zeit und wird wiederholt als Primus inter Pares der noch verbleibenden Elben in LotR beschrieben. Wer sich darüber wundert, dass Galadriel am Anfang der Serie gut kämpfen kann, hat das Universum nicht verstanden. Im Computerspielsprech hat Galadriel jedes Powerup eingesammelt, das man als Nicht-Maia und Nicht-Valar haben kann.

Wenn überhaupt kann man kritisieren, dass sie nicht auch Diplomatie auf Anhieb beherrscht-wobei auch das ja zu der Natur der Noldor passt, die durchaus auch impulsiv und undiplomatisch sein können.
Der größte HdR-Nerd in unserem Umfeld hat sich letztens darüber beschwert, dass Galadriel dargestellt würde als sei sie NUR eine Militärführerin, dabei sei Sie im Simarillion so alt, so bedeutend und so hochrangig unter den Elben, dass der König sich vor ihr verneigen müsste, nicht umgekehrt.
Also "by-the-book" wäre sie wohl die mit Abstand mächtigste Person, die bislang in der Serie aufgetaucht ist (nachdem wir ja noch nicht wissen, wer der lange Zottel ist) und wurde vom Powerlevel RUNTERgeschraubt.
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Beitrag von Sacharia »

Ich glaube das hier die völlig überzogenen Erwartungshaltungen der Fans eine große Rolle spielen.
Tolkien wird ja gern völlig überhöht und es wird ein Anspruch geschaffen den (aus meiner Sicht) Tolkien selbst auch nie hatte.

Ähnliches passiert ja bei Marvel derzeit.
Man setzt die Latte immer höher und steigert sich in hochtrabende Bedeutungen hinein welche völlig ignorieren das Comics meist nur den Anspruch hatten kurzzeitig zu unterhalten.
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Beitrag von Longstreet »

Habe das seinerzeit beim HdR auch erlebt: bäh, passt gar nicht zum Buch. Tom Bombadil ist nicht dabei! So ein Mist. Nicht ganz unwesentlich dürfte auch sein, dass sich Filme/Serien nunmal anders erzählen als Bücher. Und ich glaube, dass man als Leser immer auch Bilder der Geschichte entwickelt und nichts ist dann frustrierender, wenn das Filmbild nicht dieser Vorstellung entspricht. Darum: für mich ist die Serie auch zunächst mal großes Tennis. Hingegen ist HoD für mich relativ ausgebrannt. Schade - da habe ich mehr erwartet.
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Beitrag von Montesquieu »

TheBlackSwan hat geschrieben:Oh stimmt. Kann man mit Mitte 20 wirklich schon so vergesslich sein :D
Ich hatte ja eigentlich genauso das selbe schon einmal geschrieben.

Aber wenn die Kritik sich im Kreis dreht, dann die Antworten ja auch.

@Ioelet

Ja, wenn ich es mir stricken dürfte, dann wäre Galadriel auch eher eine mythische alte Elfe, die eher groß rumhockt und arrogant erwartet, dass man ihr Zauberringe schmiedet. Der Charakter der Galadriel kann ja jetzt bleiben, wird aber von einer niederrangingin Elfin gespielt.

ABER:

Ich kann schon verstehen, dass sie es so gemacht haben. Man kann an die Filme mit dem Charakter anknüpfen und hat mit Galadriel einen Charakter in der Action, die potenziell Alles aus erster Hand mitbekommen hat. Das ist natürlich ein wenig cheesy-easy erzählerisch, aber bietet natürlich eine große Klaviatur auf der gespielt werden kann. Und wie gesagt: Mir ist es egal, dass sie eine springende Kampfelfe ist. Die Kampfchoreografien sehe ich mir eher an, als dieses immer wiederkehrende 'Hui, jeder kann Karate, Neo!'.
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Beitrag von Montesquieu »

Dann war es auch vorbei, die erste Staffel.

Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß mit den Folgen und bin jetzt schon ein wenig traurig, dass es vorbei ist.

Es war nicht die hochkomplexeste Unterhaltung, aber für mich gerade das Serienhighlight der Woche.

Die Einschätzung zu den Story-Strängen aus meinen vorherigen Posts kann ich so noch unterstreichen.
Spoiler Mit dem Sauron-Reveal gehe ich schon konform. Halbard war die logische Wahl und in dem Fall ist es ja auch von der Lore so, dass Galadriel ihm begegnete, ohne ihn zu erkennen. Auf jeden Fall bin ich jetzt gespannt, wie er seine Fäden um Zwerge, Menschen und Numenor ziehen will. Freue mich darauf!

Dass der Fremde jetzt zu 99,9 % Gandalf ist, macht mich zwiegespalten.

Auf der einen Seite ist es ein richtig heftiger Lore-Bruch, wenn Gandalf schon im zweiten Zeitalter auftaucht und dort wirkt. Das bringt auch das ganze Machtgefüge durcheinander. Aber gut, keine Sache, um die man nicht drumherumschreiben könnte.

Auf der anderen Seite haben wir es dann mit einem bekannten Charakter zu tun und wir sehen, warum Gandalf eine enge Beziehung zu den Hobbits hat. Erzählerisch finde ich es sogar angebrachter, dass er jetzt schon in Mittelerde wirkt. Der Subplot gefällt mir insgesamt.

Tendenz ist also, die Geschichte eher positiv zu bewerten, unter dem von mir gelegten Vorgaben des: Lore ist super, aber Fantasy ist Fantasy. Alles gut also von der Seite her. Aber wo sind Saruman, Radagast und die blauen Jungs?
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preusse
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Beitrag von preusse »

Wir haben gestern mit Frauchen auch die Staffel zu Ende geschaut.

Fazit: schönes Märchen mit schönen Bildern und Geschichten, gespickt mit manch unlogischen Szenen. Wir sind mit der Welt von Herr der Ringe nur über die Kinofilme vertraut daher können wir bei diesen ganzen Diskussionen über "Da würde sich Toklien im Grabe umdrehen" nicht mitreden.


Einzig allein eine Frage bleibt stehen: Warum werden nach wie vor nur 8! Folgen für eine Staffel gedreht?! Wir finden das viel zu wenig. Bei einem Milliarden Budget (angeblich soll es ja die teuerste Serie der Welt sein/werden) und solch einer wirklich großen "Mittelerde"Welt die es zu zeigen gilt, kann man ruhig mal 15 Folgen für eine Staffel ansetzen.
Die zweite Staffel, soll ja erst Ende nächsten Jahres zu sehen sein. Schade!
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
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Montesquieu
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Beitrag von Montesquieu »

Man muss allerdings auch sagen, dass jede Folge deutlich über 45 Minuten, manchmal über eine Stunde Laufzeit hatten. Da kommt schon einiges zusammen.

8 Folgen sind mir ja auch zu wenig, aber wenn man dann 5 Staffeln mit 8 Folgen bekommt und es bleibt so kompakt wie jetzt, dann ist das schon ok.
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Beitrag von Iche_Bins »

Interessanter und unaufgeregter Artikel über die Unterschiede zwischen Show und Büchern.


https://middle-earth.xenite.org/how-fai ... ens-books/
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Beitrag von X_MasterDave_X »

Habe die Serie auch gerade zu Ende gesehen. Und muss sagen, ich mochte sie sehr. Anfangs war ich von der diffusen Geschichte noch etwas irritiert. Aber irgendwie hat sich das alles gut zusammen gefügt. Ich bin jetzt auch keiner der die Bücher je gelesen hat. Mein Anfang in diesem Universum war der Zeichentrickfilm von Bakshi. Von den 3 Filmen war ich dann hochbegeistert...ein absoluter Filmgenuß, optisch, storytechnisch und akustisch. Beim nachfolgenden Hobbit hat mir nur Teil 1 gefallen, der war sehr süß und lustig. Die Teile 2 und 3 wurden dann irgendwie immer schlechter.

Dahingehend betrachtet war die Serie nun optisch und auch akustisch ein absoluter Genuß. Auch das märchenhafte war echt süß umgesetzt. Seit langem keinen so großen Spaß mehr an einem Märchenabenteuer gehabt wie hier. Wie gesagt, kenne die Bücher nicht, und die Ungereimtheiten zu diesen interessieren mich deshalb auch nicht besonders. Außerdem bin ich der Meinung dass eine Neuinterpretation des Stoffes jederzeit möglich sein muß. Mit jedem neuen Reboot eines Spiderman oder Batman erzählt man ja die Geschichte auch immer wieder neu, auch wenn die Grundzüge die selben bleiben. Warum sollte man das beim Herrn der Ringe nicht auch dürfen? Nein das ist völlig in Ordnung, meiner unbedeutenden Meinung nach.

Wie gesagt optisch wird mir die Serie lange Zeit in Erinnerung bleiben....das waren echt schöne Bilder. Ein Hochgenuß es zu betrachten! Ich fühlte mich mehr an die 3 Herr der Ringe Filme erinnert als beim Hobbit. So gesehen haben wir es hier auch qualitätstechnisch nicht mit einer Serie zu tun, sondern qualitativ mit Kinofilmen. Und da waren die 8 Stunden schon vergleichbar mit den 3 Filmen zusammen. Man merkt der Serie echt das Budget an. So gesehen verstehe ich warum nach 8 Stunden das aufgebraucht war. Und es ist mir auch klar warum wir wahrscheinlich 2 Jahre warten müssen bis die nächsten 8 Stunden abgedreht und aufbereitet sind.

Was die Darsteller angeht waren fast alle echt nett gecastet. Einzig bei Galadriel fehlt halt schmerzlich eine jugendliche Cate Blanchet. Die ist so sehr an diese Rolle gebunden, dass sich wohl viele diese Darstellerin jugendlich aufbereitet gewünscht hätten. Naja zumindest ich. Die neue ist gewöhnungsbedürftig...aber sie hat sich angestrengt die Rolle auszufüllen. Die süßen Hobbits/Harfüße waren alle echt niedlich, vor allem die echt knuffige Nori. und auch Poppy. Auch Peter Weyman als vermutlich Gandalf war mMn eine sehr gute Wahl. Die Traurigkeit die er einbringt passt perfekt zu einem jüngeren Gandalf. Einem den man ansieht, warum er sich in das Volk der Hobbits "verliebt". Auch der Rest der Darsteller wie Halbrand oder Elendil waren echt gut. Der Elf Arondir hatte schon James Bond Feelings bei mir geweckt.

Alles in allem bin ich also mit der Serie echt zufrieden, optisch regelrecht begeistert. Da sieht "House of the Dragon" dagegen echt lahm aus. Denen sieht man es echt an, dass sie nur eine Serie sind. Auch die Geschichte konnte mich bisher nicht sonderlich mitreissen. Aber warten wir mal das Finale ab. Gerade der Finalteil bei "Ringe der Macht" war mit Abstand der beste von allen.

Ich bin bei beiden Serien eigentlich ohne große Erwartungshaltung reingegangen. Und wurde bei HBO eher enttäuscht (vor allem gemessen an GoT), bei Prime bin ich begeistert vom Ergebnis. Mehr davon! Das warten auf Staffel 2 wird echt lange. :(
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Beitrag von H34DHUN73R »

Wir sind ohne große Erwartungen an die Serie heran gegangen und wurden auch nicht groß enttäuscht.

Schauspielerisch in Summe OK, mit Ausnahme Elronds, den Wir krass fehlbesetzt finden.
Überhaupt sind die Elben enttäuschend ausgefallen, die Hobbits tragen die Serie.

Qualitativ ist der Unterschied zu den drei HdR-Filmen schon krass, was Wir im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückführen:
- Peter Jackson ist halt genial
- Peter Jackson musste drei pralle Bücher in drei Filme quetschen, also sozusagen Luxusprobleme, während man für die Serie ein paar Randnotizen aufblasen musste, wofür kein Tolkien zur Verfügung stand
- die Schauspieler sind in der Serie OK, in den Filmen waren sie brillant - woran sicher auch wiederum Jackson seinen Anteil hatte

Also Jackson, der den Unterschied macht - aber bei den Hobbit-Filmen führte er auch Regie und die waren locker eine Klasse schlechter als HdR, wenn auch besser als die Serie.
Was auch wieder am Content liegt - kein Tolkien, nur Hollywood-Industriestandard.

Wirklich verblüffend: wo ist das viele Geld geblieben?
Die Schauspieler werden es nicht bekommen haben, große Massenszenen mit vielen Schauspielern gab es auch nicht, an großartige Special Effects könnten Wir uns nicht erinnern und Landschaften abfilmen kostet nun auch kein Vermögen.

Insgesamt besser als andere gehypte Serien (insbesondere alles aus dem Star Wars-Universum und praktisch alles aus dem Marvel-Umfeld), aber schlechter als viele Serien, die sich nicht auf große Marken stützen können (z.B. Breaking Bad, True Crimes).
Wenn es keine zweite Staffel geben würde, täte Uns das auch nicht sonderlich leid
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Beitrag von X_MasterDave_X »

H34DHUN73R hat geschrieben:Wirklich verblüffend: wo ist das viele Geld geblieben?
Die Schauspieler werden es nicht bekommen haben, große Massenszenen mit vielen Schauspielern gab es auch nicht, an großartige Special Effects könnten Wir uns nicht erinnern und Landschaften abfilmen kostet nun auch kein Vermögen.
Sorry, aber da muss ich ganz massiv widersprechen. Ja sicherlich die eher unbekannteren Schauspieler werden wohl nicht das Budget aufgebraucht haben, wie die Superstars von Herr der Ringe. Aber der Serie sieht man in praktisch jeder Szene an dass sie vollgespickt ist mit Special Effekts. Da werden nicht einfach nur irgendwelche 5 Leute gefilmt die über ne Wiese in Irland laufen, so wie gestern bei dem Teil von Andor den ich mir angesehen habe....wo man praktisch echt nach Special Effects suchen muss, minutenlang. Deswegen gibts in Andor wohl auch kaum bis gar keine Aliens. Null aufwendige Masken....kaum Space Szenen. 90% der Zeit sieht man Leute in abgerissenen Klamotten in irgendwelchen Räumen stehen die in jedem Dorf in Deutschland stehen könnten. War witzig gestern abend, als ich den Andor Teil sah, wo sie den Überfall planten, und den Teil danach. Als meine Tochter ins Zimmer kam, 5 Minuten zusah und dann fragte was das sei, was ich mir ansehe....und ich antwortete, das wäre eine SW-Serie, meinte sie nur: "Häh das sieht aber gar nicht nach Star Wars aus!" Erst als 10 Minuten später mal irgendwo Strumtruppler auftauchten sagte sie "Oh du hast recht, das ich wirklich SW".

Wie gesagt, 90% der Serie brauchte wohl 0 Special Effects. Da wurden nur Leute in abgerissenen Klamotten in sehr irdisch wirkenden Räumen, Ortschaften oder Landschaften gefilmt. Da hat man wohl massiv Geld eingespart.

Und wenn ich mir dann die Optik beinahe jeder Szene in den Ringen der Macht ansehe, die aufwendigen Rüstungen und Kleidungen...die Innenräume, die Stadt CGI überall, selbst praktisch jede Szene in den Wäldern ist größtenteils CGI:


Bild






Wie gesagt, ich spreche hier nicht von den Inhalten, sondern nur von reiner Optik. Da ist HBO´s neue Serie mittelprächtig, Andor minimalistisch, und Ringe der Macht einfach nur opulent. Ein anderes Wort fällt mir nicht ein dazu.

Und was die Darsteller angeht, Elrond fand ich genial. Der gefiel mir schon in Game of Thrones als junger Eddard Stark, in Brans Visionen.
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