Amateure ziehen in den Krieg!

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DerGraf
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Beitrag von DerGraf »

UMgebung von Carrollton, Arkansas - 21.07.1861

Col. Anderson nutzt seine spärliche Freizeit, die er sich selbst zugeteilt hat, um etwas aus der Stadt herauszukommen. Carrollton war ein nettes kleines Städtchen gewesen, bis das Department of the West, nun, inzwischen Army of the West, sich in der umliegenden Gegend einquartiert hatte. So werden aus 6.000 Einwohnern, die das Städtchen vorher hatte, fast 30.000, mit allen Problemen und Komplikationen, die das eben mit sich bringt. Zwar hatte die Stadt 6 Hotels und 3 Ställe, aber dank der Armee reicht das hinten und vorne nicht. Anderson hatte man zwar auch im Hotel einquartiert, er hat sich dann aber doch entschieden, sein Zelt inmitten der Männer aufzuschlagen, für das Zimmer würden sie schon einen neuen Abnehmer finden !

Zumal auch die Versorgungslage nicht die beste ist. Die Hügel bieten zwar eine sichere Position, aber gerade da es in der Nähe keine Felddepots gibt, müssen die Männer mit dem zurechtkommen, was es in der näheren Umgebung gibt, bis wieder ausreichend Nachschub nachkommt. Die Verschärfung der Lage hat bereits zu einigen Konflikten zwischen Soldaten und Zivilisten geführt. Auch wenn die Offiziere bislang immer noch irgendwie vermitteln konnten, ist absehbar, daß der Unmut der Bürger eskalieren könnte, wenn das hier noch lange so weitergeht. Keine besonders rosigen Aussichten, gerade auch, da sie sich bislang sehr bemüht haben, General Harney aus dem ganzen herauszuhalten, denn keiner möchjte, daß der denkt, er müsse hier im Interesse der Union 'durchgreifen'. DEr Trainingsstand der Männer hat sich verbessert, aber ob man sie im Feld aus Marsch- in Kampffpormation und wieder zurückbringen kann, ohne daß alles auiseinanderfällt ? Der Oberst ist nicht sicher, gerade auch das Ablaufen der alten Verträge und der Verlust an Männern sowie der Nachfluß von unausgebildeten Neulingen hatte sich ebenfalls negativ bemerkbar gemacht. Aber sie tun ja, was sie können, gerade auch die unzähligen Ausbilder, deren laut gebrüllten Kommandos man in der Stadt eigentlich überall hören kann.

"Gütiger Moses im Weidenkorb !" hatte Sergeant Major O'Halloran irgendwann nur noch ausgerufen "Hätte Jesus 200 von diesen Kerlen im Weinberg bei sich gehabt, kein Römer hätte ein Ohr verloren !"

Naja, das war wohl auch dem Ausbildungsbetrieb geschuldet. Zwar würde man erst unter feuer sehen, wie die Truppe sich schlagen würde, aber Anderson ist vorsichtig optimistisch. Die Männer wollen ja, fast mochte man meinen, sie hatten Angst, all die Plackerei wäre umsonst gewesen, weil sie vor Kriegsende nicht mehr zum Einsatz kommen. Natürlich, ein paar Fort waren von den Rebellen eingenommen worden und man hatte die Army of Indiana aus Nashville vertrieben, aber bislang hatte die Bundesarmee ja sämtliche großen Landschlachten gewonnen. Trotzdem häufen sich langsam die Desertionen und auch Anderson sieht sich mehr als einmal versucht, wieder in seinen eigentlichen Beruf zurückzukehren, denn der Krankenstand nimmt auch allmählich beunruhigende Ausmaße an. Entweder müssen sie hier weg, oder die Regierung muß ein Depot bauen, anders geht es nicht. Da er allerdings den Verdacht hat, daß das Oberkommando sie hier belassen wird, und sei es nur, um als 'Army-in-Being' die konförderierte Western Army, die hinter dem Arkansas River in Fort Smith liegt, in Schach zu halten bzw. dafür zu sorgen, daß sie nicht ohne weiteres abgezogen werden kann ?

Nein, sie werden es sich wohl noch eine Weile hier gemütlich machen müssen, zumal auch nicht sicher ist, wo sich die Mussouri State Guard nach ihrer Niederlage bei Batesville genau herumtreibt. Nun, sie werden ja sehen, was passiert !
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Nach der Schlacht bei Batesville werden das Regiment von Lt.Col. McPherson sowie zwei Brigaden Infanterie und eine Batterie zur Armee des Westens überstellt. Wir gehen davon aus, dass diese Armee demnächst in ein Gefecht verwickelt wird, denn es befindet sich offensichtlich eine Rebellenarmee mit vermuteten 19 000 Mann im Anmarsch auf Carrollton.

Zum Oberkommandierenden der Reserve-Armee wird General Winfield Scott bestellt. Sein Ruf ist legendär, außerdem ist er bei weitem der Erfahrenste im gesamten US-Heer. Wichtig sind auch seine administrativen Fähigkeiten, denn die helfen bei der Ausbildung der neu aufgestellten Einheiten.


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Man muss sich vorstellen, dass dieser Mann den Krieg von 1812 erlebt hat und schon im Mexikanischen Krieg nicht mehr ganz jung war.

Um die Prozesse zu optimieren, gründen wir im Osten die Army of Washington. Diese soll als zweite Ausbildungstruppe agieren und Einheiten für das Wehrkommando Ost bereitstellen, während die Army of the Reserve zukünftig ausschließlich für den westlichen Kriegsschauplatz zuständig ist.

Die letzte Aktivierung eines Avatars betrifft Col. Anthony Topkins [= Mitregent Der Stratege] aus Massachusetts. Mr. Topkins strebte ursprünglich eine militärische Laufbahn an, trat aber dann in die kaufmännischen Fußstapfen seines Vaters. Das Militär blieb seine heimliche Obsession und der Krieg war nun seine Chance, doch noch Uniformträger zu werden. Topkins Brigade wird in der Army of Washington aufgestellt.


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Innenpolitisch gibt es eine Debatte um die Kriegsziele der Vereinigten Staaten. Radikale Abolitionisten und viele Liberale fordern die Abschaffung der Sklaverei, aber aufgrund der in der Union verbliebenen Sklaverei-Staaten ist dies ein prekäres Thema. Schließlich setzen sich im Kongress die konservativen Kräfte zumindest vorläufig durch: Die sogenannte Crittenden-Johnson-Resolution wird beschlossen, derzufolge der Status der Sklaverei unangetastet bleibt.


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Unsere kleine Baltimore-Schwadron, die auf dem Potomac Patrouille fährt, hat genug Erfahrung für einen Perk angesammelt. Wir wählen die „Ballon-Barke“, so dass sich Aufklärungs- und Bombardierungswert der Flotte erhöhen. Das könnte beim Ausspähen der Feindaktivität in Virginia hilfreich sein.


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Brigadegeneral Hooker, bislang Army of Missouri, übernimmt das Kommando über die Kentucky-Armee. Dieser Verband wird kontinuierlich ausgebaut, um dann später einen zweiten Anlauf auf Nashville zu nehmen. Der richtige Job für Fighting Joe. In dieser Armee dienen die Herren Du Jard, McNab, Rantanplanius und Rutowsky.

Wir investieren weitere Mittel in das Flottenbauprogramm und geben drei Fregatten und vier Kanonenboote in Auftrag.

31. Juli 1861: Die Army of the West wird von der konföderierten Trans-Mississippi-Armee angegriffen. Diese Batterie ist aber nur die Vorhut. Der Haupttruppenkörper mit 20 000 Mann (Western Army) wird das Schlachtfeld in drei Stunden erreichen.


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Unsere Truppen sind wegen der schlechten Versorgungslage in kritischem Zustand. Fünf Brigaden haben eine flatterhafte Moral und könnten im Gefecht schon nach kurzer Zeit zusammenbrechen. Es ist aber bereits vier Uhr nachmittags. Wir spekulieren darauf, dass die Rebellen erst am nächsten Tag angreifen können, so dass unsere Leute Zeit zur Erholung haben.

Der Report zeigt auf, dass der durchschnittliche Zustand der meisten Divisionen allenfalls „stabil“ ist. Das klingt zwar passabel, ist aber nicht wirklich gut. Die 4. Division ist sogar insgesamt „nervös“.


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Die aktuelle Gliederung der Armee:


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Nun schlägt auch für Col. Anderson die Stunde der ersten Bewährung...

Unser Auftrag lautet, das Siegziel „Elkhorn Tavern“ zu verteidigen. Direkt östlich dieser Position schließt sich ein langgezogener und bewaldeter Hügel an. Hier postieren wir einen Großteil der Artillerie sowie die beiden Kavallerieregimenter (McPherson befindet sich am äußersten rechten Flügel). Zwei Brigaden Infanterie (Smiths Division) und einige Plänkler übernehmend die Deckung der Geschütze. Von hier aus hat man gute Sicht auf das flache Gelände, über das der Gegner vermutlich anrücken wird.


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Eine Division (Ferry) übernimmt das Zentrum, eine weitere (Heintzelman) steht am linken Flügel bereit, um gegebenenfalls einschwenken zu können. Hier steht auch Col. Andersons Brigade. Es verbleibt noch eine Division als Reserve (Benham). Diese stationieren wir im Hinterland bei dem zweiten Siegziel, das aber nur 5 Punkte wert ist.


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Die hervorgehobenen Einheiten weisen übrigens alle eine kritische Moral auf.

Es stehen 17 Pionierpunkte zur Verfügung, damit kann man etwas anfangen. Wir befestigen das Zentrum mit einem Wall (Parapet) und garnieren das Vorfeld mit Hindernissen und spanischen Reitern.


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Die restlichen Punkte reichen für einige Brustwehren an den beiden Flanken.

Der Feind marschiert schneller auf, als wir erwartet hatten. Unsere vorgeschobenen Plänkler melden den ersten Kontakt um 17:33 Uhr. Um 18:11 geraten die vordersten grauen Kolonnen in den Einzugsbereich unserer Artillerie. Es macht den Eindruck, als wollten sich die Rebellen auf unsere Flügel konzentrieren. Der Kavallerie wird befohlen, abzusitzen und sich im Unterholz zu verschanzen, um von dort mögliche Vorstöße an der äußersten rechten Flanke abzuwehren.


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Links im Bild McPherson und seine Männer beim Vorrücken.

Tatsächlich nähern sich am rechten Flügel zwei starke Brigaden der Rebellen über das freie Feld. Offenbar wollen sie unsere exponiert stehende Artillerie unter Feuer nehmen. Eine Schützenlinie aus Grants Brigade schwärmt bis zum Fuß des Hügels aus, um den Gegner mit Salven aus den weitreichenden Springfield-Gewehren zu empfangen.

Unterdessen marschieren am linken Flügel drei feindliche Brigaden plus Artillerie auf. Anderson, der als Eingreiftruppe bereitsteht, wird nach vorne befohlen.

Die Situation um 18:43 Uhr:


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Die Schlacht ist also doch schon am ersten Tag im vollen Gange. Weitere Kolonnen der Rebellen werden in der Entfernung sichtbar. Zum Glück konnten sich die meisten der wankelmütigen Einheiten inzwischen stabilisieren. Nur Col. Franz Sigel aus der Reserve-Division lässt sich partout nicht beruhigen.

Um 18:51 meldet Col. Grant, dass sich seine Brigade im Gefecht mit feindlicher Infanterie unter Col. Jones befinde. Die Rebellen drücken gegen den rechten Flügel und rücken allmählich unserer Artillerie auf den Leib. Aus naher Distanz können die Geschütze Kartätschen verschießen.

An unserer äußersten Rechten liegt ein Farmhaus. Hier verteidigen McPhersons Männer hinter einem Zaun.


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Wir müssen die Geschütze zurücknehmen, ein Teil der Besatzung wird von feindlichem Musketenfeuer niedergemäht.


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Um kurz nach sieben greifen die Rebellen auch im Zentrum an. Eine Einheit schafft es bis zum Graben und kann erst im Handgemenge zurückgedrängt werden.


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Was passiert am linken Flügel? Hier tobt der Kampf in einem Waldstück. Col. Heintzelmans Division ist moralisch angeschlagen, eine Brigade wird in die Flucht geschlagen. Doch Col. Andersons Männer zeigen Standhaftigkeit.


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Eine Brigade aus der Reserve-Division eilt unterdessen herbei, um die an der Brustwehr entstandene Lücke zu füllen. Gemeinsam mit den Kameraden zu ihrer Rechten können Andersons Männer die Rebellen an der äußersten Linken abweisen. Die Konföderierten geraten zunehmend ins Wanken und weichen schließlich zurück.


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Der rechte Flügel: Die beiden Brigaden aus Smiths Division (Grant und Burnham) haben am Hügel die Oberhand gewonnen und rücken auf freiem Gelände vor, aber Col. Whitings Kavallerie wird übel zugerichtet und flieht. Whiting selbst wird verwundet und nach hinten getragen. McPhersons Regiment ist hingegen stabil und kämpft an einem Getreidefeld, das rechts der kleinen Farm liegt. Seine Männer bewegen sich durch das Feld nach vorne und feuern mit ihren Karabinern in die Flanke der letzten noch im Gefecht stehenden Rebellen.


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Es ist Viertel nach acht. Wir rücken inzwischen auch im Zentrum vor, der Gegner leitet den Rückzug ein. McPherson lässt aufsitzen und nimmt die Verfolgung auf – leider zu spät, um noch etwas ausrichten zu können. Die Rebellen laufen schneller als galoppierende Pferde.


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Ein klarer Sieg für die gerechte Sache der Union! Col. Anderson hat effizient gekämpft und erhält einen Erfahrungsstern. Lt.Col. McPhersons Regiment scheint keine Verluste erlitten zu haben und konnte immerhin 93 Gegner ausschalten. Man muss bedenken, dass es sich um ein kleines Regiment handelt und die Karabiner auch keine besonders guten Distanzwaffen sind.


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Beitrag von DerGraf »

31.07.1861 - Carrollton, Arkansas

Anderson hatte den Meldungen über ein kleines feindliches Detachment nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Wozu auch, mochten sich die Kavallerie und so darum kümmern ! Als er zurück ins Lager kam, war dort bereits eilige Betriebsamkeit ausgebrochen. Etwas verwundert sah der Colonel die Männer durcheinanderhasten. Völlig firm war er in den Signalen noch nicht, aber er glaubte, 'Bataillonsweise sammeln' zu erkennen.


[Im Video: 2:04]

Die Männer waren in diesen Signalen jedenfalls deutlich besser gedrillt, und obwohl einige erst abwarteten, was der Rest tat, sammelten sie sich recht zügig, teilweise durchaus von den Sergeants und Corporals, sowie hier und da auch einem 2nd Lieutenant angetrieben. Das nächste Signal machte klar, daß es ernst war.


[Im Video: 2:47]

First Sergeants zur Befehlsausgabe... Da war was im Busch ! Anderson erspähte eine vertraute Gestalt auf einem Pferd: Major Michael Connelly, der ältere Bruder seiner Frau, der sich mit dem Colonel zusammen gemeldet hatte und jetzt als Major in der Brigade ein Bataillon kommandierte.

"Major, was ist los ?"
'An der Postenkette die Straße runter sind wohl ein paar Grauröcke aufgetaucht. An sich nicht bemerkenswert, aber die Späher meinen, ein paar Stunden dahinter kommt ein ganzer Haufen Rebellen die Straße runter. Wenn wir Glück haben, nur ein paar vorlaute Einheiten, die Unruhe verbreiten wollen oder einen Überfall versaut haben, weil sie zu früh entdeckt worden sind.'
"Und wenn wir Pech haben ?"

Anderson kannte die Antwort schon, als er diese Frage stellte und erhielt die erwartete Antwort dann auch.

'Dann haben sie in Fort Smith die Zelte abgebrochen und die ganze verdammte Army of the West kommt da hinten die Straße runter. General Harney scheint davon auszugehen, Heintzelman wohl auch.' Connelly sah auf seine Taschenuhr. 'Wir rücken in 10 Minuten ab. Gepäck und sonstige Ausrüstung bleiben hier.' "Denkst du, daß ist die Army aus Fort Smith ?" Connelly grinste. 'Denken ist Glückssache und Glück haben wir heute nicht. Wenn die meinen, sich mit uns schlagen zu können, dann sollten sie wohl genug sein, um sich das leisten zu können, oder ?.' "Wie sind die denn dann unbemerkt mit allen Mann über den Arkansas gekommen ?" 'Weiß der Teufel, wir werdens ihnen schon geben.' "Hoffen wir's mal !"

Anderson eilte weiter, um sich soweit einsatzbereit zu machen. Da er nicht mit Ärger gerechnet hatte, war er natürlich in leichter Ausstattung unterwegs gewesen, also holte er aus dem Zelt noch ein paar persönliche Gegenstände, das Fernglas und etwas Revolvermunition. Auch wenn er hoffte, zumindest letztere nicht zu brauchen. Pünktlich zum Abmarsch hatte er seine Position bei seiner Brigade eingenommen und sie verließen Carrollton ins Ungewisse, dem ersten scharfen Gefecht entgegen...

Bei Elkhorn Tavern angekommen, wirde der Brigade der linke Flügel in der Nähe von Riddicks Field zugewiesen. Die Männer in der Nebenbrigade scheinen ebenso nervös zu sein, wie Anderson sich fühlt und wie er auch seine Männer zu sein glaubt. NUn, Anderson will hier kine großen Heldentaten vollbringen. In der Theorie ist sein Ziel ganz einfach: Standhalten und drei Schuß pro Minute an den Feind bringen, solange es sein muß. Aber das hängt davon ab, wie die Nerven der Männer mitmachen ! Der Colonel gibt sich betont gleichmütig, als er, um sich noch einmal zu vergewissern, die Trommel des Colt Dragoon prüft, den er sich für dem Kampfeinsatz beschafft hat. Zumindest helfen die Größe und das Gewicht der Waffe zu verhindern, daß zu leicht zu sehen ist, daß die Hände des Colonels leicht zittern. Obwohl er noch einen Schluck aus der Feldflasche nimmt, fühlt sich sein Mund trocken an und ein flaues Gefühl breitet sich im Magen aus. Gerade auch, als die Artillerie den Kampf eröffnet. Dann heißt es abwarten !

Schon bald erreicht ein Meldereiter den Oberst.

'Colonel Heintzelman läßt übermitteln, Sie möchten umgehend vorrücken und an der äußersten linken Flanke Aufstellung nehmen, Sir !'
"Melden Sie, die 2. Ohio rückt befehlsgemäß vor, mit Empfehlung an den Colonel !"
'Ja, Sir !'

Der Offizier salutiert, reißt das Pferd herum und galoppiert in Richtung des Divisionshauptquartiers davon. Nun ist es also soweit ! Noch ein Schluck aus der Flasche, dann winkt er einen der Hornisten zu sich.


[Im Video: 0:05]

Vorwärts ! Jetzt wird wohl auch dem letzten Mann klar, was die Stunde geschlagen hat ! Aber für lange Überlegungen fehlt die Zeit, schon setzt sich die Brigade in Bewegung. Etwas langsam noch, aber die Marschformation hält sich gut, noch werden sie ja nicht beschossen ! Nach einem unbehaglichen, aber soweit ruhigen Marsch, sofern das bei der Geräuschkulisse des bereits ausgebrochenen Kämpfe möglich ist, beziehen die Männer bataillonsweise Stellung an einer bereits vorbereiteten Brustwehr. Durch das Fernglas späht der Colonel in den Wald. Viel zu waldig nach seinem Geschmack, sie werden höllisch aufpassen müssen, wenn die Rebvellen sie weiträumig genug umgehen, würden sie es vielleicht nicht mal merken... Gerade wenn es dunkel wird. Aber bis dahin wird es noch dauern und wer weiß, ob sich bis dahin nicht schon viel getan hat !

Nicht lange danach fallen auch hier die ersten Schüsse ! Der Feind scheint auch eine Artilleriebatterie mit vorgezogen zu haben, doch die Hauptbedrohung sind die drei Infanteriebrigaden, die durch den Wald auf sie zu kommen. Hier und da fallen vereinzelte nervöse Schüsse, aber diese reißen die meisten der Männer nicht mit. Anderson ist erleichtert. Er kann das nachvollziehen, würde er doch am liebsten auch einfach nur den Revolver ziehen und in den Wald feuern, um der Anspannung ein bißchen Luft zu machen. Aber er zwingt sich zur Ruhe. Noch nicht ! Auch drüben wird schon vereinzelt gefeuert. Anderson sieht einen der Männer etwa 70 Meter enftfernt zusammenzucken und vornüber fallen. Es zerreißt ihn förmlich, das feuer zu erwidern, aber da ist diese leise Stimme im Hinterkopf.

'Noch nicht !' sagt sie.

Soweit der Wald das zuläßt, beginnen die Rebellen, sich wieder zu formieren, um ihre Salven wirken lassen zu können. Eine weitere Brigade schiebt sich weiter rechts an die andern heran, aber um die müssen die Kameraden sich kümmern. John beobachtet, wie sich die Infanteristen drüben anordnen, sodaß eine Linie erkennbar wird.

Jetzt !


[Im Video: 2:43]

Feuer eröffnen ! Er selbst richtet den Revolver auf die Masse an feindlicher Infanterie. Fast erschrickt er selbst, als die 2. Ohio-Brigade ihre erste scharfe Salve auf den Feind abfeuert. Über Kimme und Korn des Revolvers sieht er drüben einige Männer fallen. Dann drückt er selbst ab. Ein wenig Bewunderung ringt es ihm aber doch ab, wie sich die Infanterie drüben auch unter Beschuß formiert und das Feuer schließlich erwidert. Die Gedanken über seine eigene Sicherheit hat er in der Aufregung bald vergessen, nur diese Männer vor ihm aufzuhalten zählt noch, wie durch einen Tunnel sieht er sie und kaum noch etwas anderes. Und doch bemerkt er eher am Rande, wie sich in der Nachbarbrigade Unruhe breit macht, ehe das Feuer abnimmt und die Linie an jener Stelle beginnt, zu wanken. Er merkt, wie er selbst unruhig wird. Was wenn seine Männer angesteckt werden ? Er verläßt seinen Platz und begibt sich die Linie herunter, nur dann anhaltend, wenn er feuert oder den Revolver nachlädt.

"Weiterfeuern, Jungs, die haben bald genug !" feuert er die Männer an. "Hier kommt keiner durch !"

Die Nachbarbrigade zieht sich zurück, aber die Männer aus Ohio stehen und kämpfen. Der Colonel spürt den Stolz auf die Leistung seiner Männer und die Früchte der harten Ausbildung in sich aufsteigen. Irgendwann kommen frische Männer von hinten heran und schließen die Lücke wieder. Ein Offizier, den John nicht kennt, ruft ihm etwas entgegen.

'Wie ist die Lage ?'
"Sie bedrängen uns, aber wir halten stand !"
'Können Sie noch ?'
"Ja. Helfen Sie uns, diese Kerle zum Teufel zu jagen ?"
'Das ist der Plan !'

Auch die Konförderierten spüren bald, daß eine frische Brigade die Linie verstärkt. Das gegnerische Feuer scheint etwas schwächer zu werden. Der Colonel hört den Ruf, der sich die Linie entlangbewegt.

'Sie brechen !'
'Sie ziehen sich zurück !'

Jubel und Hurrarufe tönen den sich zurückziehenden Rebellen nach, bis sie von den Hornisten übertönt werden.

"Feuer einstellen, sie haben genug !"


[Im Video: 2:52]

Er überlegt, ob er noch Bajonette befehlen soll, aber der Kampfrausch läßt allmählich nach und Anderson spürt die Anstrengungen des Gefechts und muss sich erst einmal sammeln. An einen Baum gelehnt, kommt er erst einmal zu Atem und befiehlt den Kommandeuren der teilenheiten, die jeweiligen Abschnitte zu sichern und gut auf Bewegungen im Vorfeld zu achten. Nach einer Weile wird es langsam sicherer, anzunehmen, daß die Schlacht zunächst vorbei ist. Wenn die Rebellen nicht in der Nacht oder am nächsten Tag zurückkommen, um es noch einmal zu versuchen !

Sergeant Major O'Halloran sucht den Colonel schließlich an seinem Baum auf. Nach seiner Meldung hat die Brigade 63 Mann an Toten und Verwundeten verloren. Vor der Brustwehr wurden knapp 380 Rebellen gezählt. Tote, aber eben auch Verwundete, die gefangengenommen werden. Am Rande bekommt John mit, daß es wohl Männer aus Trimble's Brigade sind. Anderson erinnert sich an den Namen Isaac Trimble, er war vor dem Krieg und nach West Point Ingenieur und Vermesser bei der Eisenbahn gewesen, ein recht guter Pionieroffizier also. Nun, wie so vieles aus der Zeit vor dem Krieg interessierte das aber jetzt niemanden mehr...

Schließlich geht der Colonel dann irgendwann schlafen. Verarbeitet hat er seine Erlebnisse noch nicht voll, dafür ist er aber auch zu erschöpft.
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Beitrag von Tosh »

DerGraf hat geschrieben:31.07.1861 - Carrollton, Arkansas
Klasse!

++++++
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Beitrag von Mortimer »

Subventionen für das diplomatische Ressort haben in unserem Haushalt keine hohe Priorität, deshalb hat es lange gedauert, um hier ausreichend Gelder für ein Projekt zu sammeln. Aber jetzt sind wir in der Lage, unsere Vertreter in Europa mit genügend Mitteln auszustatten, damit sie für uns vorteilhafte Handelsverträge abschließen können. Dadurch steigern sich pro Level unsere Erträge aus dem überseeischen Warenverkehr.


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Die Kentucky Riders dringen bis an die Grenze zu Tennessee vor und ziehen so eine Kupfermine in den Einflussbereich der Union. Lange halten können wir uns hier nicht, aber es wird die Sklaventreiber ärgern. Nordöstlich dieser Position wird die konföderierte Army of West Tennessee festgestellt, aber offensichtlich sind unsere Informationen unzutreffend. Als wir das Gebiet aufklären, ist dort kein Feind zu finden.


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Und schon kommt es zur nächsten Schlacht: Die erst kürzlich geschlagene Nordwest-Armee der Rebellen greift überraschend McDowell an. Es sieht so aus, als wollte der Feind Winchester um jeden Preis zurückerobern.


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Abzüglich der Erkrankten verfügt die Virginia-Armee nur noch über etwas mehr als 13 000 Mann und 13 Geschütze. Mit diesen Kräften sind wir den Rebellen immer noch leicht überlegen.


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Neben den Ausfällen infolge der jüngsten Kampfhandlungen macht sich auch der Personalschwund durch ausgelaufene Dienstverträge stark bemerkbar.

Neu in der Armee ist die Brigade von Col. Smithers, der somit seinen ersten Kampfeinsatz erlebt. Sherman ist immer noch verwundet, der Italiener Cesnola ist nicht mehr dabei, da seine auf 500 Mann geschrumpfte Einheit mit einer anderen Brigade vereinigt wurde.


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Das von uns zu verteidigende Siegziel liegt im Nordosten der Karte. Anhand der Zugangswege kommen wir zu dem Schluss, dass der Gegner aller Voraussicht nach von Westen her anmarschieren wird. Wir legen zur Absicherung in dieser Richtung Brustwehren an.


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Tylers Division (Wessells, Hatch und Smithers) übernehmen den linken Flügel, McClellans Division (Porter, Burnside und Sumner) den rechten. Die Division Runyons mit den Brigaden McCormick, O'Eylet und Baker bildet die Reserve.


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Zur Linken wird unsere Stellung durch einen kleinen Bach namens „Redbud Run“ flankiert. Die Kavallerie befindet sich jenseits des Baches und soll wie üblich die Aufklärung übernehmen.

Um 19:00 melden die Reiter erstmals Feindkontakt. Konföderierte Kolonnen bewegen sich durch Winchester auf unsere Position zu.


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Wir geben Brigadegeneral Miles, der die Kavallerie befehligt, sofort Anweisung, sich zurückfallen zu lassen, aber zu spät. Unser Regiment (Lt.Col. Palmer) ist nur 146 Mann stark und wird von der überlegenen Rebellenkavallerie im Nahkampf fast aufgerieben.


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General McDowell erhält von Miles die deprimierende Nachricht, dass seine Einheit in die Flucht geschlagen und auch nicht mehr zu sammeln sei.


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Wir haben mal wieder den Fehler gemacht, den Befehl nicht direkt an das Regiment zu geben. In diesem Fall ist nämlich die Zeitverzögerung deutlich kürzer, da das Kommando dann vom Divisionskommandeur und nicht vom Armeebefehlshaber kommt.

Um kurz vor acht Uhr abends registrieren wir verdächtige Bewegungen jenseits des Redbud Run. Es scheint sich um feindliche Kavallerie zu handeln. Kommt da vielleicht noch mehr? Col. McCormick stellt eine Schützenlinie von 200 Mann ab, die das Terrain erkunden soll.


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Schnell wird klar, dass sich hier zu unserer Überraschung die gesamte konföderierte Armee nähert. Wir hatten den Angriff über das freie Gelände vor uns erwartet, aber es sieht so aus, als wollte der Gegner die kleine Furt in unserem Rücken überqueren. Unweit der Furt liegt auch das Siegziel. Wir setzen Runyons drei Brigaden in Marsch, um die Rebellen an der Furt aufzuhalten. McCormicks Plänkler verwickeln die feindliche Vorhut in ein hinhaltendes Feuergefecht, bevor sie sich zurückfallen lassen.


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20:37 Uhr: O'Eylet und McCormick melden Feindkontakt. An der Furt entwickelt sich im letzten Tageslicht ein heftiger Feuerwechsel. Eine Brigade der Rebellen schafft es auf unsere Seite des Baches, kann aber zurückgedrängt werden.


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Die kleinen gelben Quadrate zeigen an, dass diese Einheiten in schlechter Ordnung sind – vermutlich, weil sie querfeldein durch das Waldstück marschiert sind. Gerade wollen weitere konföderierte Brigaden über die Furt setzen, als die Dunkelheit einkehrt und den Kämpfenden eine Atempause gönnt.

McDowells Stab fertigt am Ende des ersten Tages den Personalbericht an:


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Die Zahl der Gefallenen und Verwundeten ist vergleichsweise gering, aber interessanterweise werden 107 Mann vermisst – wahrscheinlich versprengt oder teilweise auch einfach weggerannt. Die Kavallerie besteht nach ihrem Debakel nur noch aus 93 einsatzfähigen Soldaten.

Man kann auch Details zu jeder Division und Brigade aufrufen. Hier die Übersicht zu Runyons Division:


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Wir dürfen uns über Nacht neu aufstellen und disponieren angesichts der veränderten Lage um: Entlang des Baches wird eine neue Brustwehr errichtet. Diese wird von Tylers Division verteidigt. Runyons Männer stehen links davon. Vielleicht lassen wir sie in einem günstigen Augenblick den Bach an einer anderen Stelle überqueren, um den Gegner an seinem rechten Flügel zu umgehen. McClellan belassen wir vorsichtshalber in der alten Stellung, falls die Rebellen auch von dort angreifen sollten.


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Zwei Batterien werden fast bis an den Bach vorgezogen, damit sie gute Sicht haben. Schützenlinien sollen die Geschütze decken. An den dunklen Uniformjacken und den schwarzen Hüten erkennt man, dass es sich bei diesen Plänklern um Männer aus O'Eylets Brigade handelt.


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Wir können es relativ kurz machen: Es ist ein Gemetzel, in dem viele Rebellen beim Anrennen gegen die Brustwehr den Tod finden oder verwundet werden.


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Ganz links an der Brustwehr erleben Smithers Leute ihre Feuertaufe. O'Eylets Brigade rückt vor, um die diesseits des Baches stehenden Rebellen unter Flankenfeuer zu nehmen.


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In diesem mörderischen Feuer gelingt es dem Gegner kaum, seine Kampflinie zu entfalten.


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Wie schon öfters beobachtet, hat die KI ihre Probleme, wenn es darum geht, eine Engstelle zu passieren.

Zwischen 10:15 und 10:30 Uhr sieht der Gegner ein, dass es kein Durchkommen gibt, und beginnt seine Absetzbewegung.

Die Positionen zu diesem Zeitpunkt: McCormick und Baker haben den Bach überquert, Smithers und O'Eylet sind bis zum Ufer vorgerückt.


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Was die Verlustzahlen angeht, so ist dieser Sieg mehr als deutlich. Wieder werden viele Waffen erbeutet, wobei letztere aber – wie üblich – zum größten Teil veraltet sind. Unser Gefangenenlager füllt sich zusehends.


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Lt.Col. Palmer wird allerdings das schlechte Abschneiden der Kavallerie angelastet, so dass man seine Entfernung aus dem Dienst fordert.

Nach dieser Schlacht formuliert der „Herald“ die allgemeine Euphorie der Bevölkerung folgendermaßen: Die Union ist unaufhaltsam! Die Moral der Rebellen liege darnieder, die unsere sei hingegen ausgezeichnet.


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Eine Anmerkung zum Datum: Die Schlacht endet eigentlich am 4. August, aber auf der Strategiekarte sind wir nun wieder beim 3. August. Auf diese Weise geht im strategischen Modus kein Tag verloren. Man sieht im Hintergrund, dass sich die Army of the Northwest derzeit im Kampf befindet. Das ist die von uns gespielte Schlacht, die auch auf der strategischen Karte noch bis zum 4. August dauert.

Im Zeitungskommentar ist davon die Rede, dass die Nordstaaten in fünf aufeinander folgenden Feldschlachten die Oberhand behalten haben. Das hat sogar eine gewisse Bedeutung, denn damit erfüllen wir eines der Siegziele in unserem Szenario:


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Wir werden jedoch sofort daran erinnert, dass die Rebellen noch lange nicht geschlagen sind. Denn noch am 4. August werfen sich drei konföderierte Verbände auf die bei Alexandria stehende Cumberland-Armee.


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Die Army of Washington besteht bislang nur auf dem Papier, das hilft uns also nicht weiter. Der Potomac-Armee wären wir noch überlegen, aber innerhalb von sechs Stunden würden die Verstärkungen der Rebellen auftauchen. Befestigen können wir uns nicht (ausgegraute Option), sonst würden wir es vielleicht auf eine Belagerung ankommen lassen. Also wählen wir das Ausweichmanöver, was von Rückzug zu unterscheiden ist.

Das Manöver gelingt und wir können über den Potomac entkommen. Allerdings bleibt uns der Gegner auf den Fersen. Es kommt zu Nachhutgefechten, bei denen wir kleinere Verluste hinnehmen müssen. Wir setzen uns weiter ab, jedoch schlägt die Rebellenarmee ihre Zelte direkt vor den Toren der Hauptstadt auf!


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Unsere Bewegung führt aber dazu, dass die Potomac-Armee der Rebellen nun isoliert ist und keine Tuchfühlung mit den beiden anderen Verbänden mehr hat. Nun sind wir zahlenmäßig wieder überlegen und werden die Auseinandersetzung suchen! Das nennt man operative Kriegskunst. Wir müssen jedoch warten, bis wir unsere Armee wieder kontrollieren können, denn das Ausweichen verläuft automatisch.

Werfen wir noch einen Blick auf das Abschneiden der Avatare in der Schlacht bei Winchester:


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Das ist endlich der erste Erfahrungsstern für O'Eylet. Man sieht hier auch, dass in beiden Brigaden eine starke personelle Fluktuation stattgefunden hat (Ablauf der Dienstverträge). Daher auch die jetzt deutlich geringere Mannschaftsstärke.

Für Col. Smithers war es ein gelungener Einstand in der Armee: Seine Brigade hat beim Gegner über 600 Mann Verluste verursacht. Dafür gibt es auch gleich einen Erfahrungsstern.


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Snake
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Beitrag von Snake »

Au weh....der Süden hat über 40.000 Mann mehr im Feld und fügt Euch auch noch höhere Handelsverluste zu als Ihr ihm? Da kommt noch ein hartes Stück Arbeit auf Euch zu!

Also los.....packt es an und tretet den Rebs in den Hintern!!! :ph:
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Sappho
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Tagebuch der Georgina McPherson

Beitrag von Sappho »

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Beitrag von Mortimer »

Snake hat geschrieben:Au weh....der Süden hat über 40.000 Mann mehr im Feld und fügt Euch auch noch höhere Handelsverluste zu als Ihr ihm? Da kommt noch ein hartes Stück Arbeit auf Euch zu!

Also los.....packt es an und tretet den Rebs in den Hintern!!! :ph:
Die personelle Überlegenheit der Rebellen stört uns momentan nicht sonderlich. Noch gewinnen wir alle Schlachten. Aber die Handelsverluste ärgern uns tatsächlich, wobei uns nicht klar ist, wie das zustande kommt. Uns wird nur angezeigt, dass ein Unionshafen zu 2% blockiert wird. Kann es an den Kaperbriefen liegen, die ja per Erlass freigeschaltet wurden? Dazu kommt das Problem, dass wir im Augenblick keine echte Blockade am Laufen haben...
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Ajax
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Beitrag von Ajax »

Mortimer hat geschrieben:Die personelle Überlegenheit der Rebellen stört uns momentan nicht sonderlich. Noch gewinnen wir alle Schlachten. Aber die Handelsverluste ärgern uns tatsächlich, wobei uns nicht klar ist, wie das zustande kommt. Uns wird nur angezeigt, dass ein Unionshafen zu 2% blockiert wird. Kann es an den Kaperbriefen liegen, die ja per Erlass freigeschaltet wurden? Dazu kommt das Problem, dass wir im Augenblick keine echte Blockade am Laufen haben...
Das Spiel ist total unrealistisch oder cheatet die KI übelst? :D
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Ajax hat geschrieben:Das Spiel ist total unrealistisch oder cheatet die KI übelst? :D
Nach unserem Wissen werden die Kräfteverhältnisse (z.B. Bevölkerung) einigermaßen korrekt abgebildet. Die KI hat deshalb mehr Soldaten, weil sie mehr rekrutiert. Wir rekrutieren dagegen maßvoll und vielleicht zu vorsichtig, weil wir die Staatsverschuldung und das Kredit-Rating im Auge behalten. Fällt das Rating aufgrund der Staatsverschuldung unter den Wert B, so hat man kein Geld mehr und kann gar nicht mehr rekrutieren. Unser Bevölkerungspool ist noch lange nicht ausgeschöpft.
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Beitrag von Ajax »

Mortimer hat geschrieben:Nach unserem Wissen werden die Kräfteverhältnisse (z.B. Bevölkerung) einigermaßen korrekt abgebildet. Die KI hat deshalb mehr Soldaten, weil sie mehr rekrutiert. Wir rekrutieren dagegen maßvoll und vielleicht zu vorsichtig, weil wir die Staatsverschuldung und das Kredit-Rating im Auge behalten. Fällt das Rating aufgrund der Staatsverschuldung unter den Wert B, so hat man kein Geld mehr und kann gar nicht mehr rekrutieren. Unser Bevölkerungspool ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Also ist es korrekt dargestellt, dass der Norden 4-5 mal soviele wehrfähige Männer wie der Süden hat, aber deren Armee trotzdem größer ist weil ihr zuwenig investiert?
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Ajax hat geschrieben:Also ist es korrekt dargestellt, dass der Norden 4-5 mal soviele wehrfähige Männer wie der Süden hat, aber deren Armee trotzdem größer ist weil ihr zuwenig investiert?
Werter Ajax, was die Anzahl der wehrfähigen Männer (und auch andere Parameter) betrifft, so können wir das nicht mit Sicherheit sagen. Ein Spiel muss eine gewisse Balance haben, deshalb wird - wenn wir den Norden spielen - der Süden wahrscheinlich insgesamt etwas stärker sein als historisch. Das ist unsere Vermutung.
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Beitrag von Mortimer »

Der Aufklärungsbericht für August besagt, dass die Moral der konföderierten Armeen jetzt nur noch bei 83% liegt. Wieder einmal sind wir erstaunt angesichts des ambitionierten Flottenbauprogramms der Rebellen: Angeblich wurden 18 neue Einheiten geordert.

Unsere Bautätigkeit in den Werften der US-Navy sieht im Augenblick wie folgt aus:


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Zu den 13 in Bau befindlichen Einheiten kommen noch 22 Schiffe, die zur Reparatur im Dock liegen. Die Auslastung der Werften liegt somit bei 64%.

Am 6. August befindet sich die Cumberland-Armee in Annäherung an den vor Washington liegenden Gegner. Gleichzeitig registrieren wir die Bewegung zweier konföderierter Armeen in Richtung Winchester. Insgesamt dürfte es sich um rund 22 000 Mann handeln. Wir wollen unsere Armeen wieder im Verbund kämpfen lassen und beschließen, Winchester vorläufig aufzugeben und das dortige Depot niederzubrennen. Die Army of Northeast Virginia wird daraufhin mit Transportschiffen in die Nähe der Hauptstadt verfrachtet.

Ein Flottenverband der Union erreicht am 7. August Charleston (SC) und verwickelt dort zwei konföderierte Flottillen in ein Seegefecht.


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Unsere Hochseeschiffe sind den kleinen Dampfern der Rebellen klar überlegen. Der Erfolg ist beeindruckend: Sieben feindliche Einheiten werden versenkt, vier gekapert und von unseren Leuten übernommen.


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Bei den erbeuteten Schiffen handelt es sich um Dampfer (Klasse 4) mit je fünf Geschützen. Nach der Instandsetzung werden sie unter der stolzen Designation „USS“ den Vereinigten Staaten dienen.


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Der Zustandsbericht von General Harney, die Armee des Westens betreffend, ist alarmierend. Die Versorgungsgüter werden knapp.


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Die Truppe muss einfach durchhalten, bis das Depot errichtet ist – und hoffen, dass der irgendwo im Raum Fort Smith stehende Gegner nicht mit wohlgenährten, vor Kraft nur so strotzenden Soldaten angreift.

8. August 1861: Vor den Toren Washingtons kommt es zur Schlacht. Wir konnten unsere Armeen wieder zusammenführen, aber auch der Gegner ist in der Lage, Verstärkung heranzubringen.


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Die Cumberland-Armee, die zunächst alleine im Feld steht, wurde signifikant verstärkt. Neu dabei sind die Brigaden der Colonels Emil L.B. Einstein und Thomas Mitchell Bull sowie die Artillerie von Cpt. August Marcellus Wallace.


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Die Ankunft der Virginia-Armee wird in ca. sieben Stunden erwartet. Der Eintrittspunkt liegt am Nordrand der Karte bei Silver Spring. Hier startet auch die Cumberland-Armee. Wir sind in der Offensive und müssen das Siegziel tief im Südwesten erobern. Da es bereits 16:00 Uhr ist, wird die Infanterie das Aufmarschgebiet voraussichtlich erst am Abend erreichen.


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Col. McIntosh wird von dem Gedanken beherrscht, bisher noch nicht recht zum Zuge gekommen zu sein. Generalmajor Patterson entspricht seiner Bitte, die Kolonne führen zu dürfen.


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Die Kavallerie findet das Siegziel zu unserer Verblüffung unbesetzt vor. Einer der konföderierten Eintrittspunkte ist ganz in der Nähe, von dort scheint jedoch bisher niemand gekommen zu sein.


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Aber irgendwo dort unten muss die Rebellenarmee stehen. Unsere Truppen marschieren ganz im Osten entlang eines Baches. Um kurz vor acht sind sie immer noch ein ganzes Stück entfernt.

Nach Einbruch der Nacht kommt es in der Aufstellungsphase zu einer kuriosen Situation: Unsere Aufstellungszone ist ziemlich groß und umfasst auch das Siegziel, obwohl wir dies noch gar nicht besitzen. Direkt vor uns stehen plötzlich feindliche Truppen.


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Dies ist die inzwischen eingetroffene Hampton-Division. Aber auch unsere Virginia-Armee betritt den Schauplatz. Von ihrem Startpunkt aus braucht sie jedoch Stunden, um das Schlachtfeld zu erreichen.


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Laut Report des Quartiermeisters ist die Versorgungslage zufriedenstellend. Mit den verfügbaren Pionierpunkten befestigen wir das Siegziel und positionieren hinter der Brustwehr Cadwalladers Division (McIntosh, Williams und Lyle).


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Die Divisionen Keim (Wynkoop, Negley und Drake auf der Linken) und Stone (Hayman, Bull und Einstein auf der Rechten) bilden die Flügel.

Wir stehen mit dem Rücken zu einem Fluss, dessen Namen wir uns nicht gemerkt haben. Wir befürchten, dass die zweite konföderierte Armee irgendwo hinter uns steht und den Übergang an der Furt versuchen wird. Auch dort haben wir Brustwehren aufgestellt. Die Division Brown (Corcoran, Unde und Coonz) steht zur Verfügung, um die Verteidigung dieser Position zu übernehmen.


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Uns fällt bei der Durchsicht der Screenshots erstmals bewusst auf, dass auch in der Aufstellungsphase die Uhr läuft. Das scheint mit dem Anlegen von Befestigungen zu tun zu haben, was ja seine Zeit braucht. Die Schlacht beginnt daher erst gegen halb zwölf am Mittag.

Der Feind rückt nur zögerlich gegen unsere Stellung vor. Wir wissen auch den Grund hierfür: Er wartet auf die Potomac-Armee, die kurz vor 12:00 Uhr tatsächlich in unserem Rücken auftaucht. Jetzt müssen wir durchhalten, bis McDowell mit seiner Armee zu uns gestoßen ist.


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Browns Brigaden werden an die Furt befohlen, um die Verteidigung vorzubereiten. Keim und Stone rücken an den Flügeln gegen Hamptons Division vor. Einsteins Brigade ist jedoch immer noch vom Marsch des Vortags erschöpft, jeglicher Zusammenhalt hat sich aufgelöst.


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Im Waldstück links und im Getreidefeld rechts tobt der Kampf, in der Mitte ist es aber ruhig wie im Auge eines Sturms. Verpasst McIntosh wieder den Einsatz, womit er sicherlich endgültig zum Gespött der Kameraden würde? – Nein, McIntosh lässt seine Männer über die Brustwehr klettern und dann bis an das Getreidefeld vorrücken, um dort das Feuer zu eröffnen!


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An der Furt versuchen zwei vorgeschobene Kavallerie-Regimenter der Rebellen auf unsere Seite zu gelangen. Aber das Abwehrfeuer unserer Jungs hält sie auf. Bald wird aber das Gros der Potomac-Armee vor Ort sein.


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Stone kann das Getreidefeld erobern, aber an der linken Flanke zeigen sich Auflösungserscheinungen. Wynkoop und Negley werden in die Flucht geschlagen. Drake hält als einziger die Stellung, zu seiner Rechten unterstützt von McIntosh. Um 13:25 hat Drake bereits über 100 Mann verloren.


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Morris' Artillerie-Division hat eine günstige Position bezogen, von der aus sich der Fluss mitsamt der Furt gut überblicken lässt. Das folgende Bild zeigt die Batterie von Cpt. Wallace im Vordergrund.


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Kurz vor 14:00 Uhr: Der Angriff der Hampton-Division ist zusammengebrochen, der Gegner weicht zurück. Besonders schlimm erwischt es mal wieder die Artillerie der Rebellen.


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Durch diesen Erfolg werden Einheiten freigesetzt, die wir nun an die Furt werfen können. Während sich die Einheiten der konföderierten Potomac-Armee an der Furt drängeln, kommt McDowell mit quälender Langsamkeit von der Stelle.Um 14:38 nähert sich Smithers Brigade als erste dem Aufstellungsgebiet der Virginia-Armee.


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General Patterson meldet, dass in einigen Einheiten die Munition allmählich knapp wird. Eine versprengte konföderierte Brigade hat den Fluss an einer anderen Stelle überquert und nähert sich aus einem Waldstück heraus der Furt . Col. Coonz lässt seine Männer im Eilschritt vorrücken, um sich dieser Gefahr anzunehmen.


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Um 15:20 Uhr kommt es an der Furt zu einem wilden Handgemenge. Die Rebellen wollen es offenbar noch einmal wissen. Undes Männer, welche sich alleine im Nahkampf befinden, werden durch eine Übermacht hart bedrängt und geraten schließlich in Panik.


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Die Männer haben sich lange wacker gehalten, aber der Blutzoll von 382 Gefallenen und Verwundeten ist für die noch unerfahrene Brigade zu viel.

Nur wenige Augenblicke nach diesem dramatischen Geschehen kollabiert die Moral der Rebellenarmee. Der Sieg ist unser!

Coonz kann der Bedrohung durch die vereinzelte feindliche Einheit Herr werden. Auch hier stolpert der Gegner in wilder Flucht davon.


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Tylers Division (Virginia-Armee) nimmt unterdessen im Rücken des Gegners Aufstellung. Plötzlich fluten den verdutzten Unionssoldaten scharenweise davonlaufende Rebellen entgegen. Diese Rebellen mit ihren vor Entsetzen verzerrten Gesichtern sehen so aus, als wollten sie mit dem Wegrennen erst in Richmond wieder aufhören.


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Nur wenige feindliche Brigaden sind noch gewillt, Einsatz zu zeigen. Col. Smithers lässt als eine der letzten Kampfhandlungen das Feuer eröffnen.


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Col. Unde schafft es als erster Avatar auf die Titelseite des „Herald“ – aber leider mit einer Negativschlagzeile...


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Col. Unde verliert in der Schlacht bei Long Bridge das Gesicht und erhält dadurch das Merkmal „defamed“ (entehrt, aber auch als „diffamiert“ übersetzbar).


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Man beachte die Erklärung im Tooltip: Der Gestrauchelte schadet der Moral der Truppe und gilt beim Gegner als Lachnummer. Aber er kann sich auch rehabilitieren. Und mit der Zeit wächst sowieso Gras über die Sache.

Zum Trost können wir sagen, dass Unde einen Erfahrungsstern erhält und immerhin 259 gegnerische Verluste verursacht hat.
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Beitrag von Arminius »

Die Schlacht sah zu bestimmten Zeiten so aus, als ob die Rebellen euch von zwei Seiten "umzingelt" hatten mit zwei Luftlöchern im Norden und Süden. Von Norden rückte Eure Verstärkung heran. Hätte ein menschlicher Spieler eventuell den Sack zugemacht und die Blauen an der Furt vernichtet durch Doppelfeuer von West und Ost?
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Beitrag von Frankenland »

Hervorragend geführte Schlacht. Wie in vielen Spielen kommt die KI nicht mit Engstellen zurecht.
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Beitrag von Mortimer »

Arminius hat geschrieben:Hätte ein menschlicher Spieler eventuell den Sack zugemacht und die Blauen an der Furt vernichtet durch Doppelfeuer von West und Ost?
Zumindest gab es noch zwei weitere Flussübergänge, die ein Mensch wahrscheinlich für eine Umfassung genutzt hätte. Aber die KI greift fast immer frontal an und will dann unbedingt an einer Stelle rüber.
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Beitrag von suo »

Huge Battles... not to our taste. Many people dying there, and if you refuse to send your comrades dying they say you are defamed. Can we please go and do some ordinary pillaging?
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Beitrag von Komischer Kunde »

Man findet mich zunächst im nahegelegenen Saloon. Wenn ein solcher nicht greifbar ist tut es auch einfach eine Flasche Bourbon, oder zwei.
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Beitrag von Mortimer »

suo hat geschrieben:Huge Battles... not to our taste. Many people dying there, and if you refuse to send your comrades dying they say you are defamed. Can we please go and do some ordinary pillaging?
Wenn Ihr das bevorzugt, können wir Eure Einheit bei Gelegenheit auf Raubzug schicken. Innerhalb eines Großverbandes war sie - sagen wir es so - bisher nicht sonderlich hilfreich. :D

Komischer Kunde hat geschrieben:Man findet mich zunächst im nahegelegenen Saloon. Wenn ein solcher nicht greifbar ist tut es auch einfach eine Flasche Bourbon, oder zwei.
Kopf hoch, Colonel! Die Wiederherstellung Eures Rufs kann schneller kommen, als man denkt. Bis dahin könnt Ihr in der Reserve herumlümmeln - und trinken. Vielleicht kommt auch mal der Quartalssäufer U.S. Grant zu Euch an den Tresen... :D
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Beitrag von suo »

Mortimer hat geschrieben:Wenn Ihr das bevorzugt, können wir Eure Einheit bei Gelegenheit auf Raubzug schicken. Innerhalb eines Großverbandes war sie - sagen wir es so - bisher nicht sonderlich hilfreich. :D
Wir bitten darum! Wozu stellt Ihr sonst mexikanische Bandideten ein? :^^:
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