Energiewende

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Elvis
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Energiewende

Beitrag von Elvis »

Irgendwann komme ich ja nicht drum rum.
Solaranlage, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox.

Aber wie plant man sowas? Ich habe gelesen das Zusammenspiel der ganzen Systeme sollte schon passen, auch wenn sie im Prinzip natürlich auch einzeln geplant werden können.
Der Teufel steckt ja überall im Detail.

Es scheint mit Wegatech nur eine bundesweite Firma zu geben, die alles anbietet. Ich hätte aber gerne eine völlig unabhängige Beratung darüber was Sinn macht inkl. Produktberatung.
Dann kann ich mir entsprechend die Firmen suchen und weiß dann ja, was ich will.

Aber wer bietet solche unabhängigen Planungs- und Beratungsleistungen an?
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Schon mit einem Energieberater (KFW/BAFA) gesprochen? Die machen einen "individuellen Sanierungsfahrplan", mit dem man Fördermittel beantragen kann. Meiner war schon da, ich denke in so zwei Wochen habe ich das Ergebnis, was ich alles machen sollte, machen kann und welche Förderquoten ich bekomme.
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Nein. Die Option ist mir bewusst. Mach ich vielleicht auch. Aber ich will keinen der mir nur sagt "Bau ne Wärmepumpe ein", den das weis ich selber, sondern mir auch sagt, ob die auf den Dachboden eingebaut werden kann, welcher Typ Sinn macht etc. etc.
Es gibt ja ein Universum an Wärmepumpen.

Die Nützlichkeit des letzten Energieberater der wegen Solar hier war lag zwischen Flyer und Selbstrechner aus dem Internet. Ich will aber auch Empfehlungen zur Technik und Umsetzung.
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Elvis hat geschrieben:Nein. Die Option ist mir bewusst. Mach ich vielleicht auch. Aber ich will keinen der mir nur sagt "Bau ne Wärmepumpe ein", den das weis ich selber, sondern mir auch sagt, ob die auf den Dachboden eingebaut werden kann, welcher Typ Sinn macht etc. etc.
Es gibt ja ein Universum an Wärmepumpen.

Die Nützlichkeit des letzten Energieberater der wegen Solar hier war lag zwischen Flyer und Selbstrechner aus dem Internet. Ich will aber auch Empfehlungen zur Technik und Umsetzung.
Was helfen ist kann ist die Verbraucherzentrale. Kommt aber darauf an, wer da gerade sitzt. Die Handwerkskammern sind auch eine gute Anlaufstelle. Der Energieberater macht z.B. bei mir eine Wärmebedarfsberechnung. Damit gehe ich dann zum Heizungsbauer und sage dem: Hier, mach mir mal ein Angebot. Und dann suche ich mir noch zwei weitere und kann dann, wie es sich für einen guten Einkäufer gehört, prüfen, ob die Angebote stimmig sind. Im Grunde hast Du ja sicherlich schon eine Idee, wo welche Geräte stehen sollen. Wenn Du wie bei mir eher niedrige Decken im Keller hast, können die Geräte ja nicht zwei Meter hoch sein, das schränkt das schon ein.

Im Netz gibt es ganz interessante Videos, z.B. der hier:

https://www.youtube.com/user/Energiesparkommissar

Der hat zwar eine etwas komische Art, aber erklärt viele Dinge ganz gut. Am Ende kannst Du höchstens mit einem Architekten oder Bauingenieur sprechen (ich sag mal, Deltadagger...).
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Da fängt das Problem schon an. Ich hab keinen Keller. Heizung steht auf dem Dachboden. Da kann man dann aber wieder nicht jede Wärmepumpe einbauen, weil die durch die Dachluke passen muss.
Denkste ja beim Bau vor 20 Jahren nicht dran.
Ich denke um den Energieberater komme ich eh nicht rum. Ich könnte aber Glück haben, dass mein Haus mit BJ 2000 gerade noch jung genug ist, dass ich keine weiteren Sanierungen machen muss.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Das denke ich auch, idealerweise gibt es mittlerweile neben Splittgeräten auch Außengeräte, die komplett, jaja, Außen stehen. Ich suche Dir mal das Video raus.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

[B@W] Abominus;1272586 hat geschrieben: Abominus;1272586"]Das denke ich auch, idealerweise gibt es mittlerweile neben Splittgeräten auch Außengeräte, die komplett, jaja, Außen stehen. Ich suche Dir mal das Video raus.
Hallo Abo, ich hab das Video gefunden:



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Beitrag von dooya »

Elvis hat geschrieben:Da fängt das Problem schon an. Ich hab keinen Keller. Heizung steht auf dem Dachboden. Da kann man dann aber wieder nicht jede Wärmepumpe einbauen, weil die durch die Dachluke passen muss.
[...]
Bevor man sich aus diesem Grund für eine schlechtere Heizung entscheidet, sollte man auf jeden Fall mal ausrechnen, ob es sich nicht lohnen würde, für die Installation kurz das Dach aufzumachen. Kann man auch gleich mal wieder die Marder verjagen.
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Eine wesentliche Frage die sich mir stellt ist, ob ich nicht ohnehin nochmal abwarten sollte. Meine Gasheizung ist noch sehr jung (2019). Musste damals einfach schnell gehen, weil sie natürlich mitten im Winter plötzlich kaputt war und es keine Ersatzteile mehr gab. Da fängste nicht spontan an eine Wärmepumpe zu planen.
Wenn ich mal als Laie mit meinem wirklich völlig kümmerlichen technischem Verständnis und Googlefähigkeiten auf den Markt blicke, dann komme ich zu dem Schluss, das sich bisher das ganze Wärmepumpenthema im Segment Neubau und Sanierung abgespielt hat. Das ist auch logisch. Aber da ging es darum irgendeine Form von Energiehaus zu basteln, wo im Zuge dessen eine Wärmepumpe einfach Sinn macht.

Für alle anderen Altbaubesitzer, war die Gasheizung der Standard.
Erst wenn zukünftig Gasheizungen alleine nicht mehr erlaubt sind kommt logischerweise die Altbauwelle, die nicht gleich ihr halbes Haus auseinander reissen wollen, sondern einfach nur ne neue Heizung brauchen und Gas geht dann ja nunmal nicht mehr.
Das ganze hängt ja u.a. auch an der Vorlauftemperaturendebatte.

Das bedeutet übersetzt, dass das was ich vermutlich brauche im Markt bisher ein Nischendasein fristet und wenn ich die Artikel richtig verstanden habe, erst jetzt so langsam aus den Löchern kommt (Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen deutlich oberhalb von 50 Grad). Und da kann sich dann ja wirklich noch technisch etwas bewegen.

Zum anderen ist mir nicht klar, wie das jetzt mit Wasserstoff weitergehen soll. Die LPG Terminals z.B. sollen ja auch Wasserstoff später aufnehmen können. Ich wäre glaube ich ziemlich genervt, wenn ich erst so ein Wärmepumpenbohei veranstalten würde und kurz darauf hat man plötzlich die Option Gasheizungen behalten zu können (natürlich Wasserstofftaugliche).

Ich hoffe ich habe jetzt keinen schlimmeren Blödsinn geredet als sonst.

Edit: Dachluke war vorhin übrigens das falsche Wort. Dachbodenluke meinte ich natürlich. Aber ist jetzt auch nicht so riesig.
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Bigfish
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Beitrag von Bigfish »

Energieberater

Energieberater konnte bis vor einiger Zeit praktisch "jeder" werden. Wenn Ihr "mehr" wollt, sucht Ihr jemanden der sich mit "Indoor Climate and Energy"(-Simulation) auskennt. Aber Vorsicht das ist ein weites Feld. Könnt Ihr hier sehen:


https://ebc-tools.eonerc.rwth-aachen.de/


Aber wer bietet solche unabhängigen Planungs- und Beratungsleistungen an?

Gibt eine ganze Reihe Architektur- und Ingenieurbüros, die sich auf Nachhaltiges Planen und Bauen eingeschossen haben. Zu entsprechenden Preisen. Die Bessern erkennt man daran, dass sie DGNB Zertifiziert sind, wobei DGNB auf Gewerbe- und Industriebau fokussiert ist. Sind dann auch meist keine Einzelkämpfer mehr...
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Elvis hat geschrieben:Eine wesentliche Frage die sich mir stellt ist, ob ich nicht ohnehin nochmal abwarten sollte. Meine Gasheizung ist noch sehr jung (2019). Musste damals einfach schnell gehen, weil sie natürlich mitten im Winter plötzlich kaputt war und es keine Ersatzteile mehr gab. Da fängste nicht spontan an eine Wärmepumpe zu planen.
Wenn ich mal als Laie mit meinem wirklich völlig kümmerlichen technischem Verständnis und Googlefähigkeiten auf den Markt blicke, dann komme ich zu dem Schluss, das sich bisher das ganze Wärmepumpenthema im Segment Neubau und Sanierung abgespielt hat. Das ist auch logisch. Aber da ging es darum irgendeine Form von Energiehaus zu basteln, wo im Zuge dessen eine Wärmepumpe einfach Sinn macht.

Für alle anderen Altbaubesitzer, war die Gasheizung der Standard.
Erst wenn zukünftig Gasheizungen alleine nicht mehr erlaubt sind kommt logischerweise die Altbauwelle, die nicht gleich ihr halbes Haus auseinander reissen wollen, sondern einfach nur ne neue Heizung brauchen und Gas geht dann ja nunmal nicht mehr.
Das ganze hängt ja u.a. auch an der Vorlauftemperaturendebatte.

Das bedeutet übersetzt, dass das was ich vermutlich brauche im Markt bisher ein Nischendasein fristet und wenn ich die Artikel richtig verstanden habe, erst jetzt so langsam aus den Löchern kommt (Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen deutlich oberhalb von 50 Grad). Und da kann sich dann ja wirklich noch technisch etwas bewegen.

Zum anderen ist mir nicht klar, wie das jetzt mit Wasserstoff weitergehen soll. Die LPG Terminals z.B. sollen ja auch Wasserstoff später aufnehmen können. Ich wäre glaube ich ziemlich genervt, wenn ich erst so ein Wärmepumpenbohei veranstalten würde und kurz darauf hat man plötzlich die Option Gasheizungen behalten zu können (natürlich Wasserstofftaugliche).

Ich hoffe ich habe jetzt keinen schlimmeren Blödsinn geredet als sonst.

Edit: Dachluke war vorhin übrigens das falsche Wort. Dachbodenluke meinte ich natürlich. Aber ist jetzt auch nicht so riesig.
Lass die Brennwerttherme drin. Wenn die von 2019 ist...
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Sacharia
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Beitrag von Sacharia »

Wir fangen so langsam an uns auch ein wenig auf dem Markt für Schlösser und Paläste umzuschauen.

Ein standesgemäßer Altersruhesitz aufm Lande soll es werden und günstig soll es sein.
Dabei stehen auch wir natürlich vor der Heizungsfrage und sind dabei auf PV mit Infrarot Heizung gestoßen.
Die Vorteile sind für mich dabei:

1. Keine Rohre und Heizkörper mehr nötig. (werden ja durch die Heat Screens ersetzt, die kann man sogar an der Decke platzieren)
2. Kein "Zwang zur Fußbodenheizung"
3. Über Solar Cloud Strom kann man bei entsprechend großer PV über das Jahr auch ohne Speicher quasi Selbstversorgt heizen.
4. aus meiner Laiensicht relativ günstig.

hab ich da einen Denkfehler drin ? Oder ist das tatsächlich relativ unkompliziert ?
Im Werden liegt das Sein.
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat auf einem Kongress die Energieversorger aufgefordert den Rückbau des Gasnetzes zu planen (Artikel ist hinter Paywall).
https://www.welt.de/wirtschaft/plus2388 ... rgung.html

Das ist absoluter Irrsinn. Da wird Wasserstoff bereits begraben, noch bevor die Technologie eine Chance hatte. In dem Artikel wird auch deutlich, dass der Gasverbrauch so gigantisch ist, dass es mehr als fraglich ist, ob erneuerbare das jemals werden ausgleichen können. Erst recht nicht innerhalb des Zeitplans.
Aber Hauptsache wir reißen schonmal die Gasnetze ab. Alleine durch diesen Satz hat er jegliche Chance nochmal Investoren für Gaskraftwerke zu finden, die vermutlich nochmal gebraucht werden, stumpf vernichtet.

Das wäre die Vernichtung eines Netzes im Wert von 270 Mrd. Euro ohne akute Dringlichkeit.
Erst handeln bevor eine belastbare Alternative besteht, zieht sich offenbar wie ein roter Faden durch unsere Klimapolitik.
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Elvis hat geschrieben:Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat auf einem Kongress die Energieversorger aufgefordert den Rückbau des Gasnetzes zu planen (Artikel ist hinter Paywall).
https://www.welt.de/wirtschaft/plus2388 ... rgung.html

Das ist absoluter Irrsinn. Da wird Wasserstoff bereits begraben, noch bevor die Technologie eine Chance hatte. In dem Artikel wird auch deutlich, dass der Gasverbrauch so gigantisch ist, dass es mehr als fraglich ist, ob erneuerbare das jemals werden ausgleichen können. Erst recht nicht innerhalb des Zeitplans.
Aber Hauptsache wir reißen schonmal die Gasnetze ab. Alleine durch diesen Satz hat er jegliche Chance nochmal Investoren für Gaskraftwerke zu finden, die vermutlich nochmal gebraucht werden, stumpf vernichtet.

Erst handeln bevor eine belastbare Alternative besteht, zieht sich offenbar wie ein roter Faden durch unsere Klimapolitik.
Nicht erst seit der Ampel, werter Elvis. Vollste Zustimmung, das ist ein Fehler, wenn das so kommt.
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dooya
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Beitrag von dooya »

Elvis hat geschrieben:Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat auf einem Kongress die Energieversorger aufgefordert den Rückbau des Gasnetzes zu planen (Artikel ist hinter Paywall).
https://www.welt.de/wirtschaft/plus2388 ... rgung.html

Das ist absoluter Irrsinn. Da wird Wasserstoff bereits begraben, noch bevor die Technologie eine Chance hatte. In dem Artikel wird auch deutlich, dass der Gasverbrauch so gigantisch ist, dass es mehr als fraglich ist, ob erneuerbare das jemals werden ausgleichen können. Erst recht nicht innerhalb des Zeitplans.
Aber Hauptsache wir reißen schonmal die Gasnetze ab. Alleine durch diesen Satz hat er jegliche Chance nochmal Investoren für Gaskraftwerke zu finden, die vermutlich nochmal gebraucht werden, stumpf vernichtet.

Das wäre die Vernichtung eines Netzes im Wert von 270 Mrd. Euro ohne akute Dringlichkeit.
Erst handeln bevor eine belastbare Alternative besteht, zieht sich offenbar wie ein roter Faden durch unsere Klimapolitik.
Konnte den Artikel in der Welt nicht lesen, aber wenn in der WELT irgendein Artikel zu irgendeiner Aussage einer Person steht, sollte man grundätzlich erst einmal schauen, was die Person wirklich gesagt hat.
Damit komme auf die Stadtwerke „das Thema zu, den Rückbau der Gasnetze jetzt zu planen bzw. den Umstieg auf Wärmenetze“, so der Staatssekretär. Für den H2-Transport zu einzelnen Heizanlagen die Gasverteilnetze aufrechtzuerhalten, sei nicht zukunftsfähig.

„Wasserstoff wird in der Energiewirtschaft eine Rolle spielen – und zwar in den KWK-Anlagen, die dann sowohl Strom als auch Wärme produzieren bei Nachfragespitzen im Winter“, so Graichen.

Dass Wasserstofflösungen für Heizungen nicht möglich seien, liege an der Verfügbarkeit von Wasserstoff, führte er aus.
Quelle

Es geht also nur darum, dass die Gasnetze zu Individualverbrauchern zu Wärmenetzen umgebaut werden, weil er davon ausgeht, dass es für Wasserstoff keine sinnvollen Einzelheizungen geben wird.

Witzigerweise könnte man diesen Umbau auf Fernwärme sogar fordern, wenn man auch weiterhin auf Gas setzen würde.

Bei bestimmten Themen passt zwischen WELT und BILD kein Blättchen Klopapier.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 653b79d815

Da werde ich wohl meinen Mietern die Kaltmiete signifikant erhöhen müssen.
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Beitrag von Elvis »

[B@W] Abominus;1279415 hat geschrieben: Abominus;1279415"]https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 653b79d815

Da werde ich wohl meinen Mietern die Kaltmiete signifikant erhöhen müssen.
Ja. Absolute Geisterdebatte. Es gibt keine Kosten, die der Vermieter trägt. Läuft wie alles andere auch in die Miete rein.
Was die sich da vorstellen funktioniert nur dort, wo rechtlich keine Mieterhöhung mehr möglich ist oder der Markt das nicht hergibt. Das betrifft aber nur ein minimaler Bruchteil des Immobilienmarktes.

Und was wollen sie damit anschieben? Das die Handwerker nicht zu 200%, sondern zu 300% überlastet sind?
Es ist auf lange Zeit physikalisch nicht möglich auch nur eine Wärmepumpe mehr zu installieren als bereits installiert wird.
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Beitrag von H34DHUN73R »

Die Idee, dass ein Teil der Kosten von Kunden übernommen wird und der unschöne Rest vom jeweiligen Unternehmen von einem Geldbaum gepflückt wird, der auf dem Firmengelände steht, ist sehr weit verbreitet.
Am Ende zahlt der Kunde alles, manchmal nennt er sich auch Steuerzahler oder Mieter oder sonstwie, aber das ändert nichts.
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Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von dooya »

Als ich gerade Abos Heizungsbauer-Geschichten gesehen habe, fällt mir eine Frage ein, die ich mir schon länger stelle.

Gibt es eigentlich irgendwelche Abschätzungen zum Einfluss von Wärmepumpen auf die Temperatur in unserem Planeten? Oder anders: wie viele Wärmepumpen können wir an den Globus installieren, bevor es einen merklichen Eiinfluss auf dessen innere Thermodynamik hat und was wären die Folgen einer zu starken Abkühlung?

(Nur damit hinterher keiner sagen kann, dass das niemand das Inferno hätte voraussehen können.)
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