Der Vorteil des Studierten-Daseins ist aber, dass man irgendwann vom vielen Sitzen vermutlich nen kaputten Rücken hat, der Rest aber ok ist und das Gehirn auch dran gewöhnt, dass es was leisten muss.[B@W] Abominus;1263259 hat geschrieben: Abominus;1263259"]Ja, vielleicht liegt das daran, dass man Leuten wie Dir und mir eingeredet hat: geh mal studieren, da verdienst Du gutes Geld.
Volkswirtschaftlich braucht man glaube ich nicht zehntausende Controller jedes Jahr mehr, ein paar von uns hätten vermutlich als Handwerker ebenso gut verdient. Ich sehe ja, was zum Teil unsere Einkäufer bekommen, oder in Bonn meine Mitarbeiterinnen. Diplomkaufleute, Bachelor of LeckdieZiege in Singen&Klatschen, die gehen mit Brutto 2500 nach Hause. Als Meister im Handwerk sieht das sicherlich heute besser aus.
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Handwerkermeister können schon viel Geld machen, als einfacher Handwerker im normalen Handwerk verdienst aber noch immer meist deutlich weniger als Du das jetzt tust. Und als Chef hälst Du eben auch den Kopf hin, wenn was schief läuft, das ist sicherlich nicht zu unterschätzen. (Angestellter Meister sein zu wollen, ist ein schöner Traum, den heutzutage viele haben. Tatsächlich braucht es auch in den praktischeren Berufen immer mehr und höhere Qualifikationen, um da nicht doch wieder unten in der Nahrungskette zu stehen). Plus eben irgendwann vermutlich kaputte Knie, Rücken und was auch immer so da dazukommt. Der muss da schon früh ordentlich Geld zurücklegen, wenn er die Verdienstausfälle im höheren Alter irgendwie ausgleichen will.
Könnten die Mitarbeiter, von denen Du da sprichst, in der Industrie mehr Geld verdienen? Der Staat ist ja dafür bekannt, nun meist nicht so gut zu zahlen?
P.S.: Richtig, Handwerkerthread: Ihr macht das schon alle. Und wenn Abo dann mal mit seinen Umbauten fertig ist, dann macht er uns hoffentlich schöne Fotos (von den Umbauten).