Die in der Sowjetunion kämpfenden Heeresgruppen der deutschen Wehrmach waren, nach dem Abbruch der Großoffensive Unternehmen Zitadelle im Juli 1943, bis zum Frühsommer 1944 permanent in der Defensive. Die deutschen Truppen hatten große Teile des sowjetischen Staatsgebiets räumen müssen; ein Sieg der Wehrmacht war längst unmöglich. Im Süden war bis zum 12. Mai der größte Teil der von der Heeresgruppen Nord und Südukraine verteidigten Ukraine und die Halbinsel Krim verlorengegegangen. Die Truppen der Roten Armee hatten in Rumänien zum ersten Mal seit Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges das Territorium der Sowjetunion verlassen. Im Norden war gegen den Widerstand der Heeresgruppe Nord im Januar 1944 die Leniggrader Blockade endgültig aufgebrochen worden und die sowjetischen Truppen standen an der Grenze der ehemaligen baltischen Staaten. Trotz der immer schwierigeren Lage war die Wehrmacht bis Mitte 1944 aber insgesamt noch zu geordneten Rückzugsbewegungen, effizienter Defensive und lokal begrenzten Konterattacken in der Lage.

Lage der Heeresgruppe Mitte im Frühsommer 1944
Lediglich der Heeresgruppe Mitte war es gelungen, das Gebiet Weißrusslands bis zum späten Frühjahr 1944 im Großen und Ganzen zu halten. Dadurch war diese Heeresgruppe im Frühsommer 1944 allerdings der am weitesten ostwärts eingesetzte deutsche Großverband und befand sich in einer gefährlich exponierten Lage. Da überdies Mannschaften und Material abgezogen werden mussten, um gegen die Anfang Juni in Frankreich gelandeten Westalliierten zu kämpfen, wurde die Heeresgruppe ebenso wie gesamte deutsche Ostfront ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt weiter geschwächt.
Pläne der Wehrmachtsführung
Die Wehrmachtsführung hatte im Grunde seit der Niederlage von Stalingrad – spätestens aber seit dem Scheitern des Unternehmens Zitadelle - keine Strategie mehr, die auf einen Sieg im Deutsch-Sowjetischen Krieg abzielte, auch wenn die NS-Propaganda anderes verbreitete. Das Ziel sämtlicher Bemühungen bestand seit dem Sommer 1943 vielmehr darin, zumindest eine totale Niederlage und damit das Ende des NS-Regimes abzuwenden, indem man der Roten Armee so hohe Verluste zufügte, dass Stalin einwilligen würde, den Krieg in einem Remisfrieden zu beenden. In der deutschen Führungsebene herrschte aber Uneinigkeit darüber, wie dieser Verhandlungsfrieden erreicht werden sollte.
Verkürzung der Hauptkampflinie
Für die Befehlshaber der Heeresgruppe Mitte war klar, dass auch das Gebiet Weißrusslands auf Dauer nicht verteidigt werden konnte. Von den Stäben der Heeresgruppe wurden daher Pläne ausgearbeitet, die einen schrittweisen Rückzug auf eine Frontlinie beinhalteten, die den ungefähr 1000 Kilometer langen weißrussischen Frontvorsprung stark verkürzte. Dadurch sollten eine stärkere Besetzung der so verkürzten Hauptkampflinie (HKL) ermöglicht, Reserven gewonnen und bessere Abwehrmöglichkeiten feindlicher Offensiven geschaffen werden. Die Durchführung dieser Maßnahme wurde durch den Heeresgruppenbefehlshaber Generalfeldmarschal Ernst Busch bei den miteinander konkurrierenden Führungsstellen Oberkommando des Heeres (OKH) und Oberkommando der Wehrmacht (OKW) beantragt.
„Feste Plätze“ als Wellenbrecher
Diese Pläne stießen jedoch auf den Widerstand Hitlers, der seit dem Dezember 1941 persönlich die Leitung des OKH übernommen hatte. Hitler war aus politischen und ideologischen Gründen nicht bereit, Rückzüge in größerem Umfang zuzulassen. Er hatte zwar erkannt, dass die Rote Armee viel stärker geworden war als zu Beginn des Krieges; mit dem von ihm selbst entwickelten Konzept der als Wellenbrecher gedachten „festen Plätze“ meinte er jedoch irrigerweise, die noch unter deutscher Kontrolle befindlichen sowjetischen Gebiete halten und den Kräftevorteil der Roten Armee, die hier „ausbluten“ sollte, wieder zu seinen Gunsten wenden zu können. Im Bereich der Heeresgruppe Mitte waren die Städte Witebsk, Orscha, Minsk, Mogilew und Bobruisk von Hitler am 8.März 1944 als „feste Plätze“ definiert worden. Sie sollten nach seinen Vorstellungen zu einem späteren Zeitpunkt überdies als Ausgangspunkt für eine erneute deutsche Offensive in Richtung Osten dienen, denn Hitler hielt einen Sieg über die Sowjetunion noch immer für möglich.

Wir kämpfen bei 11 Orscha


Intro Orscha Feldzug
https://www.youtube.com/watch?v=O0R_GdMz_X8
Ausgangslage
Als der sowjetische Generalstab die Operation Bagration plante, wussten sie von den gescheiterten Versuchen Orscha einzunehmen, dass sich der Schwerpunkt der deutschen Front dort befand. Verteidigt von den hartnäckisten und best-ausgestatteten Infanteriedivision der deutschen Wehrmacht, 78. Sturmdivision, würde es eine sehr harte Nuss für sie zu knacken. Um diesen Schwerpunkt zu knacken, haben die Sowjets mehrere Elite Garde-Schützenkorps versammelt, sie wurden verstärkt mit speziellen Artillerie und Sturmpionier Einheiten. Auf der deutschen Seite konnte die 78. Sturm Division sich auf ihre gut vorbereiteten Stellungen und schwere Feuerunterstützung, wie Tiger Panzer und Panzerjäger Nashorn, verlassen. Doch die 78. kann auch nur so lange durchhalten, wie ihre angrenzenden Divisionen; wenn diese geschlagen werden, so würden es die Sowjets erlauben, die 78. zu umgehen...
Sowjetische Kräfte
8.Garde-Schützenkorps
16.Garde-Schützenkorps
36.Garde-Schützenkorps
2.Garde-Panzerkorps
Deutsche Kräfte (27. Armeekorps)
25. Panzergrenadier Division
78. Sturm Division
260. Infanterie Division
256. Infanterie Division (von einem anderen Armeekorps unterstellt)
Hier kommen die werten Regenten wieder mal ins Spiel. Wer möchte bei diesem epischen Abwehrkampf als Offizier beteiligt sein?
Zur Verfügung stehen aktuell folgende Truppenteile (Verstärkungen folgen hoffentlich):
256. Inf. Div.
Füsilier Bat. 256
Panzer Jäger Abt. 256
I.+ II. + III. Inf. Rgt. 456
25.Pz Grenadier Div.
Panzer Jäger Abt. 125
HQ + I. + II. + III. Pz Grenadier Rgt. 119
260. Inf. Div.
Füsilier Bat. 260
Panzerjäger Abt. 260
I. + II. + III. Inf. Rgt. 460.
78. Sturm Division
HQ + I. + II. Sturm Rgt. 195
HQ + I. + II. Sturm Rgt. 215
Panzerjäger Abt. 178
S. Flak Abt. 293
Armeekorps 9
Gem. Flak Abt. 21 (mot)






















