[HOI3 TFH 4.02] "Die Familie Albrecht - eine deutsche Familiensaga" Neufassung
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Kurzes Zwischenfazit nachdem wir nun tief in Feindesland stehen.
Nachdem ich das Spiel wieder rausgekramt habe, hat mich das HOI Fieber wieder voll im Griff. Auch wenn die KI etc. ab uns zu dumm ist, so macht das Spiel in der TFH 4.02 einen recht guten Eindruck. Selbstverständlich spiele ich einfach los und mache nicht jeden Exploit mir zur Nutze. Zudem baue ich die Einheiten etc. mach Feeling und nach reiner Mathematik. Dies hat mich aber auch schon einiges an Nerven gekostet. Bisher war bis auf der Polenfeldzug alles recht knapp. In Norwegen wäre zweimal die Landung schief gegangen. Nur um Stunden hat mich die britische Royal Navy verpasst. In Frankreich wäre es fast zu einem fatalen Stellungskrieg gekommen. Gerade noch konnte ich bei Paris doch noch den Durchbruch erzwingen und dann triggerte Vichy.
Im Süden hätte mich der Balkanfeldzug fast kalt erwischt, als die Briten versuchten bei Split und in Albanien zu landen.
Nun und jetzt stehe ich zwar tief in der UdSSR, doch es ist bereits Mitte Oktober und weder das Baltikum, noch Minsk, Kiew oder Odessa habe ich besetzen können. Mein Heer leidet und ORGA-Schwund und vor allem unter Nachschubproblemen. Ich habe (so wie ich es einschätzen kann) viel zu wenig Infanterie um die Front ausreichend zu sichern. Die Panzer brechen zwar gut durch, doch dann bei Gegenangriffen der Roten Armee geht es teilweise hart zu.
Obwohl ich einige einkesseln und "vernichten" konnte, hat der Russe unheimlich viele Einheiten an der Front stehen. Auch das es für die UdSSR im Osten gegen Japan schlecht aussieht, hat mir noch keine Pluspunkte bringen können.
Zwar baue ich für 1942 einige Divisionen nach, doch ob das reicht wird man sehen.
Bis Ende Oktober/Mitte November 1941 möchte ich zumindest noch Minsk, Kiew und Odessa erreichen. Damit wäre die Operation Berseker immerhin kein volles Desaster. Dann Pause in der Winterstellungen machen, Kräfte auffrischen und neue Divisionen heranführen, damit man März 1942 die weiteren Offensiv-Operationen: "Geri" = Leningrad, "Freki" = Krim, "Hugin" = Moskau und "Munin" = Rostov beginnen kann.
Ich habe zudem seit Beginn des Feldzuges im Osten von 1540 Mannstärke jetzt noch 1032 d.h. 1/3 an Mannstärke ist bereits draufgegangen.
Die letzten Wochen im Jahr 1941 und dann die ersten Monate im Jahr 1942 haben es also in sich. Man darf gespannt sein, wie es sich entwickelt und wie lange die USA noch ruhig bleiben. Ach ja die Briten haben die Italiener bald besiegt und dann wird es spannend, wie es mit den Briten weitergeht.
Ihre versuchten Landungen haben jetzt einiges an Gefahr gebracht.
Nachdem ich das Spiel wieder rausgekramt habe, hat mich das HOI Fieber wieder voll im Griff. Auch wenn die KI etc. ab uns zu dumm ist, so macht das Spiel in der TFH 4.02 einen recht guten Eindruck. Selbstverständlich spiele ich einfach los und mache nicht jeden Exploit mir zur Nutze. Zudem baue ich die Einheiten etc. mach Feeling und nach reiner Mathematik. Dies hat mich aber auch schon einiges an Nerven gekostet. Bisher war bis auf der Polenfeldzug alles recht knapp. In Norwegen wäre zweimal die Landung schief gegangen. Nur um Stunden hat mich die britische Royal Navy verpasst. In Frankreich wäre es fast zu einem fatalen Stellungskrieg gekommen. Gerade noch konnte ich bei Paris doch noch den Durchbruch erzwingen und dann triggerte Vichy.
Im Süden hätte mich der Balkanfeldzug fast kalt erwischt, als die Briten versuchten bei Split und in Albanien zu landen.
Nun und jetzt stehe ich zwar tief in der UdSSR, doch es ist bereits Mitte Oktober und weder das Baltikum, noch Minsk, Kiew oder Odessa habe ich besetzen können. Mein Heer leidet und ORGA-Schwund und vor allem unter Nachschubproblemen. Ich habe (so wie ich es einschätzen kann) viel zu wenig Infanterie um die Front ausreichend zu sichern. Die Panzer brechen zwar gut durch, doch dann bei Gegenangriffen der Roten Armee geht es teilweise hart zu.
Obwohl ich einige einkesseln und "vernichten" konnte, hat der Russe unheimlich viele Einheiten an der Front stehen. Auch das es für die UdSSR im Osten gegen Japan schlecht aussieht, hat mir noch keine Pluspunkte bringen können.
Zwar baue ich für 1942 einige Divisionen nach, doch ob das reicht wird man sehen.
Bis Ende Oktober/Mitte November 1941 möchte ich zumindest noch Minsk, Kiew und Odessa erreichen. Damit wäre die Operation Berseker immerhin kein volles Desaster. Dann Pause in der Winterstellungen machen, Kräfte auffrischen und neue Divisionen heranführen, damit man März 1942 die weiteren Offensiv-Operationen: "Geri" = Leningrad, "Freki" = Krim, "Hugin" = Moskau und "Munin" = Rostov beginnen kann.
Ich habe zudem seit Beginn des Feldzuges im Osten von 1540 Mannstärke jetzt noch 1032 d.h. 1/3 an Mannstärke ist bereits draufgegangen.
Die letzten Wochen im Jahr 1941 und dann die ersten Monate im Jahr 1942 haben es also in sich. Man darf gespannt sein, wie es sich entwickelt und wie lange die USA noch ruhig bleiben. Ach ja die Briten haben die Italiener bald besiegt und dann wird es spannend, wie es mit den Briten weitergeht.
Ihre versuchten Landungen haben jetzt einiges an Gefahr gebracht.
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Euer Croatiafreiburg
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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8. Beginn des Unternehmens „Odin“ – Phase 1 Operation „Berseker“ (Teil2)
Am 03. September 1941 traf Wilhelm auf Anweisung des Kanzlers im Hauptquartier des OKdR Nord in Warschau ein.

Von User
arwinek - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=11204185
Er sollte die Lage vor Ort geschildert bekommen. Die bisherigen Informationen waren nicht erfreulich gewesen. Die Operation „Berseker“ hatten bei weitem nicht den gewünschten Erfolg erzielen können. In Berlin hatte man die Befürchtung, ja sogar Angst, dass der Krieg zu einem langen verlustreichen Feldzug werden würde. Eigentlich wollte man mit der Operation „Berseker“, das Baltikum, Minsk, Kiew und Odessa besetzt haben. Bisher hatte man keines dieser vier Ziele nur ansatzweise erreichen können. Demensprechend war Wilhelm auch übel gelaunt, als er den Generälen gegenübertrat. Nachdem man sich alle Karten genau angeschaut hatte und dann die weitere Vorgehensweise besprochen wurde, hatte Wilhelm zumindest das Gefühl, dass den Herren der ernst der Lage klar geworden sei. Anderseits hatte er aber auch verstanden, dass unsere Truppen einfach erschöpft seien und man dringend frische Einheiten aufstellen musste. Sonst würde man die Ziele 1941/1942 nicht mehr erreichen.
Zunächst wollte man sich nun um den Südkessel beim Lemberg kümmern. Dieser war immer noch nicht unter Kontrolle und dadurch waren zahlreiche Einheiten gebunden.

Diese Konzentration auf Lemberg und die Vorbereitungen auf den Sturm auf Minsk brachten wieder etwas Ordnung, sodass bis zum 15.09.1941 endlich einige Erfolg wie z.B. die Eroberung Lembergs erzielt werden konnte.




Auch aus Asien kamen erfreuliche Meldungen. Die UdSSR war dort nun total unterlagen und auf einem ständigen Rückzug.



Leider konnte man dies von der Nordafrikafront nicht behaupten. Die ital. Truppen waren dort weiterhin auf dem Rückzug und mussten immer wieder herbe Niederlagen einstecken. Die Briten rückten immer näher auf die wichtige Hafenstadt Bengasi vor.


Am 25.09.1941 konnte auch die bisher unglückliche Heeresgruppe Nord endlich einen Erfolg melden, indem man die Düna bei Dünaburg überqueren konnte und somit einen sicheren Brückenkopf zu
sichern.
Am 27.09.1941 versuchten britische Truppen erneut bei Split anzulanden. Dieser Versuch war aber schon nach 2 Tagen beendet, da die deutsche Garnison wieder zu stark war.
Die Lage an den Fronten war am 01.10.1941 kaum verändert. Die Reichwehrs stand an der Ostfront weiterhin in harten Gefechten um jeden Meter Boden. Die Japaner waren immer noch auf dem Vormarsch und die Italiener versuchten sich einfach nur noch zu wehren. Leider konnte man die Anlandung britischer Truppen im Norden Sardiniens nicht verhindern.


Bis zum 20.10.1941 wurde immer klarer, dass man die gesetzten Ziele (blaue Punkte auf der Karte) dieses Jahr nicht mehr erreichen würde. Viel schlimmer war aber die Entwicklung an der Mittelmeerfront.




Die japanischen Erfolge führten am 05.11.1941 zu einem folgenschweren Schritt des jap. Kaiserreiches. Die jap. Militärführung sah es für strategisch richtig, den ersten Schlag gegen die immer stärker werdenden USA auszuführen. So wurde am Morgen des 05.11.41 ein Luftangriff auf die Pazifikflotte in Pearl Habour durchgeführt. Damit war Japan und alle anderen Achsenstaaten mit den USA im Krieg.







Präsident Roosevelt richtet noch am gleichen Tag eine Rundfunkrede an sein Volk.

Japan reagierte mit der totalen Mobilmachung des Landes.

Somit wurden der Pazifik und das gesamte Mittelmeer eine neue Front. Der Kanzler ließ sich sofort einen Bericht über die derzeitige Lage USA vorlegen.



Und nur einige Tage später gab es die ersten Aktivitäten vor der deutschen Küste im Westen. Zunächst wurden einige U-Boote aufgespürt und versenkt.


Und die USA versuchten gleich mal eine „Test“- Landung an der deutschen Nordseeküste. Welche eine Spontanaktion. Doch der Küstenschutz war auf dem Posten und konnte diese Aktion abwehren. Doch dies war der erste Vorgeschmack auf die amerikanische Beteiligung. Das OKdR war der Meinung, dass nur ein erster Test war.


Die Lage auf Sardinien hatte sich derweil bis zum 11.11.1941 weiter verschärft.

Wilhelm hatte nun langsam ein wenig Panik. Er reiste am 14.11.41 zu seinem Bruder nach Duisburg und wollte Ihm mal die aktuelle Kriegslage anhand der Frontkarten schildern. Die Lage an der Ostfront war festgefahren. Das Wetter wurde immer schlechter und die Truppen immer erschöpfter. Zwar konnte man nochmal einige frische Truppen an die Front werfen, doch diese mussten erstmal mit den Bedingungen an der Front klarkommen. In Asien hatte sich durch den Angriff auf die USA die Lage verändert. Japan würde künftig den Fokus eher auf den Pazifik und Südasien legen. Damit war der Druck auf die UdSSR etwas kleiner geworden. Im Mittelmeerraum war die Niederlage Italiens nur noch eine Frage der Zeit und damit würde auch Italien zu einem neuen Risiko werden. Die Lage war kurz gesagt: Bescheiden.




Doch Wilhelms Bruder versuchte Wilhelm aufzumuntern. Für jede Krise gibt es eine Lösung. Er zeigte Wilhelm die neuen Ideen von Rolf und die Dinge, die der neue Chef der Firma seit der Übernahme in Gang gesetzt hatte. Die Firma Albrecht boomte und bracht einen Rekord nach dem anderen. Solche Nachrichten bauten Wilhelm wieder etwas auf.
Am 19.11.1941 verkündete Churchill die gemeinsame vereinte Front aller Nationen. Ihr Ziel war die bedingungslose Kapitulation der Achse. Für den Kaiser und viele Menschen im Reich war dies ein gewaltiger Schock. Damit war nun klar, dass es mit den Briten keinen Verständigungsfrieden geben würde.

Voller Euphorie versuchten einige Partisanen in den Niederlanden dem Reich Probleme zu machen.

In Abschnitt der Heeresgruppe Nord kam es Ende Nov zu den letzten Gefechten um den letzten Kessel aufzulösen.

Die Gefechte an der Ostfront wurden aufgrund des Wetters immer weniger. Lediglich der Kessel im Norden war immer noch hart umkämpft. Im Pazifik konnte Japan die erste US-Insel GUAM besetzen. Auch in Südasien marschierten die Japaner weiter voran. Leider war auch Sardinien nun vollständig in britischer Hand.





Zwar konnte man den Kessel im Norden bis zum 17.121941 komplett auflösen und viele sowj. Einheiten vernichten, doch insgesamt war niemand mit der Operation Berseker zufrieden. Keines der vier Ziele wurde tatsächlich erreicht. Zwar stand man kurz vor Minsk, Kiew und Odessa, doch alle drei Städte sind immer noch in der Hand der roten Armee. In Norden war es noch viel schlimmer. Das Baltikum war immer noch fest in sowjetischer Hand.
Daher traf man sich zu einer erneuten Lagebesprechung im HQ in Warschau. Diesmal waren auch der Kaiser, Kanzler und Kriegsminister anwesend. Selbstverständlich war auch Wilhelm dabei. Er sollte die Operationen für das Jahr 1942 mitgestalten und zum Erfolg führen.
Dabei galt es die veränderten Parameter wie z.B. Kriegseintritt USA und die drohende Niederlage Italiens im Mittelmeer zu berücksichtigen.






Die Mannstärke am 17.12.41 lag bei nur noch 968! Das Jahr 1941 war somit sehr verlustreich gewesen.
Am 03. September 1941 traf Wilhelm auf Anweisung des Kanzlers im Hauptquartier des OKdR Nord in Warschau ein.
Von User
Er sollte die Lage vor Ort geschildert bekommen. Die bisherigen Informationen waren nicht erfreulich gewesen. Die Operation „Berseker“ hatten bei weitem nicht den gewünschten Erfolg erzielen können. In Berlin hatte man die Befürchtung, ja sogar Angst, dass der Krieg zu einem langen verlustreichen Feldzug werden würde. Eigentlich wollte man mit der Operation „Berseker“, das Baltikum, Minsk, Kiew und Odessa besetzt haben. Bisher hatte man keines dieser vier Ziele nur ansatzweise erreichen können. Demensprechend war Wilhelm auch übel gelaunt, als er den Generälen gegenübertrat. Nachdem man sich alle Karten genau angeschaut hatte und dann die weitere Vorgehensweise besprochen wurde, hatte Wilhelm zumindest das Gefühl, dass den Herren der ernst der Lage klar geworden sei. Anderseits hatte er aber auch verstanden, dass unsere Truppen einfach erschöpft seien und man dringend frische Einheiten aufstellen musste. Sonst würde man die Ziele 1941/1942 nicht mehr erreichen.
Zunächst wollte man sich nun um den Südkessel beim Lemberg kümmern. Dieser war immer noch nicht unter Kontrolle und dadurch waren zahlreiche Einheiten gebunden.

Diese Konzentration auf Lemberg und die Vorbereitungen auf den Sturm auf Minsk brachten wieder etwas Ordnung, sodass bis zum 15.09.1941 endlich einige Erfolg wie z.B. die Eroberung Lembergs erzielt werden konnte.




Auch aus Asien kamen erfreuliche Meldungen. Die UdSSR war dort nun total unterlagen und auf einem ständigen Rückzug.



Leider konnte man dies von der Nordafrikafront nicht behaupten. Die ital. Truppen waren dort weiterhin auf dem Rückzug und mussten immer wieder herbe Niederlagen einstecken. Die Briten rückten immer näher auf die wichtige Hafenstadt Bengasi vor.


Am 25.09.1941 konnte auch die bisher unglückliche Heeresgruppe Nord endlich einen Erfolg melden, indem man die Düna bei Dünaburg überqueren konnte und somit einen sicheren Brückenkopf zu
sichern.
Am 27.09.1941 versuchten britische Truppen erneut bei Split anzulanden. Dieser Versuch war aber schon nach 2 Tagen beendet, da die deutsche Garnison wieder zu stark war.
Die Lage an den Fronten war am 01.10.1941 kaum verändert. Die Reichwehrs stand an der Ostfront weiterhin in harten Gefechten um jeden Meter Boden. Die Japaner waren immer noch auf dem Vormarsch und die Italiener versuchten sich einfach nur noch zu wehren. Leider konnte man die Anlandung britischer Truppen im Norden Sardiniens nicht verhindern.


Bis zum 20.10.1941 wurde immer klarer, dass man die gesetzten Ziele (blaue Punkte auf der Karte) dieses Jahr nicht mehr erreichen würde. Viel schlimmer war aber die Entwicklung an der Mittelmeerfront.




Die japanischen Erfolge führten am 05.11.1941 zu einem folgenschweren Schritt des jap. Kaiserreiches. Die jap. Militärführung sah es für strategisch richtig, den ersten Schlag gegen die immer stärker werdenden USA auszuführen. So wurde am Morgen des 05.11.41 ein Luftangriff auf die Pazifikflotte in Pearl Habour durchgeführt. Damit war Japan und alle anderen Achsenstaaten mit den USA im Krieg.







Präsident Roosevelt richtet noch am gleichen Tag eine Rundfunkrede an sein Volk.

Japan reagierte mit der totalen Mobilmachung des Landes.

Somit wurden der Pazifik und das gesamte Mittelmeer eine neue Front. Der Kanzler ließ sich sofort einen Bericht über die derzeitige Lage USA vorlegen.



Und nur einige Tage später gab es die ersten Aktivitäten vor der deutschen Küste im Westen. Zunächst wurden einige U-Boote aufgespürt und versenkt.


Und die USA versuchten gleich mal eine „Test“- Landung an der deutschen Nordseeküste. Welche eine Spontanaktion. Doch der Küstenschutz war auf dem Posten und konnte diese Aktion abwehren. Doch dies war der erste Vorgeschmack auf die amerikanische Beteiligung. Das OKdR war der Meinung, dass nur ein erster Test war.


Die Lage auf Sardinien hatte sich derweil bis zum 11.11.1941 weiter verschärft.

Wilhelm hatte nun langsam ein wenig Panik. Er reiste am 14.11.41 zu seinem Bruder nach Duisburg und wollte Ihm mal die aktuelle Kriegslage anhand der Frontkarten schildern. Die Lage an der Ostfront war festgefahren. Das Wetter wurde immer schlechter und die Truppen immer erschöpfter. Zwar konnte man nochmal einige frische Truppen an die Front werfen, doch diese mussten erstmal mit den Bedingungen an der Front klarkommen. In Asien hatte sich durch den Angriff auf die USA die Lage verändert. Japan würde künftig den Fokus eher auf den Pazifik und Südasien legen. Damit war der Druck auf die UdSSR etwas kleiner geworden. Im Mittelmeerraum war die Niederlage Italiens nur noch eine Frage der Zeit und damit würde auch Italien zu einem neuen Risiko werden. Die Lage war kurz gesagt: Bescheiden.




Doch Wilhelms Bruder versuchte Wilhelm aufzumuntern. Für jede Krise gibt es eine Lösung. Er zeigte Wilhelm die neuen Ideen von Rolf und die Dinge, die der neue Chef der Firma seit der Übernahme in Gang gesetzt hatte. Die Firma Albrecht boomte und bracht einen Rekord nach dem anderen. Solche Nachrichten bauten Wilhelm wieder etwas auf.
Am 19.11.1941 verkündete Churchill die gemeinsame vereinte Front aller Nationen. Ihr Ziel war die bedingungslose Kapitulation der Achse. Für den Kaiser und viele Menschen im Reich war dies ein gewaltiger Schock. Damit war nun klar, dass es mit den Briten keinen Verständigungsfrieden geben würde.

Voller Euphorie versuchten einige Partisanen in den Niederlanden dem Reich Probleme zu machen.

In Abschnitt der Heeresgruppe Nord kam es Ende Nov zu den letzten Gefechten um den letzten Kessel aufzulösen.

Die Gefechte an der Ostfront wurden aufgrund des Wetters immer weniger. Lediglich der Kessel im Norden war immer noch hart umkämpft. Im Pazifik konnte Japan die erste US-Insel GUAM besetzen. Auch in Südasien marschierten die Japaner weiter voran. Leider war auch Sardinien nun vollständig in britischer Hand.





Zwar konnte man den Kessel im Norden bis zum 17.121941 komplett auflösen und viele sowj. Einheiten vernichten, doch insgesamt war niemand mit der Operation Berseker zufrieden. Keines der vier Ziele wurde tatsächlich erreicht. Zwar stand man kurz vor Minsk, Kiew und Odessa, doch alle drei Städte sind immer noch in der Hand der roten Armee. In Norden war es noch viel schlimmer. Das Baltikum war immer noch fest in sowjetischer Hand.
Daher traf man sich zu einer erneuten Lagebesprechung im HQ in Warschau. Diesmal waren auch der Kaiser, Kanzler und Kriegsminister anwesend. Selbstverständlich war auch Wilhelm dabei. Er sollte die Operationen für das Jahr 1942 mitgestalten und zum Erfolg führen.
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Die Mannstärke am 17.12.41 lag bei nur noch 968! Das Jahr 1941 war somit sehr verlustreich gewesen.
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Captain Morgan
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Spannend. Wir fürchten nur, dass die Sache hier schneller gegen Euch kippt, als der Spannung gut tun würde.
Der Italiener braucht halt rechtzeitig etwas Hilfe, dann kann er die Lage in Afrika sogar unter Kontrolle halten.
Der Italiener braucht halt rechtzeitig etwas Hilfe, dann kann er die Lage in Afrika sogar unter Kontrolle halten.
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- Ruppich
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Boah müssen wir jetzt tatsächlich wieder HOI3 rausholen nachdem HOI4 bei uns hart floppte??
Danke dafür!! Wieder schön angefixt....
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9. Ruhe vor dem Sturm im Osten
Während an der Ostfront eine gewissen Ruhe einkehrte und die Front stabil blieb, versuchten die Italiener mit einer Landung in Nordsardinien die Insel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Eine gewagte und riskante Aktion. Doch Wilhelm war wieder einmal positiv überrascht. Die Italiener waren immer wieder für eine Überraschung gut.

Kurz vor Weihnachten erreichte Wilhelm ein Telegramm aus Berlin. Er solle sich am 22. Dezember 1941 im Kaiserpalast melden. Wilhelm war etwas nervös. Er hatte keine Ahnung, warum ihn der Kanzler bzw. Kaiser persönlich sehen wollte. Hatte es was mit der gescheiterten Operation „Berseker“ an der Ostfront zu tun?
Nun am 22.12.1941 erschien er beim Kanzler und ihm wurde eröffnet, dass er heute zum Generaloberst zur besonderen Verwendung befördert werden würde. Wilhelm konnte dies nicht glauben. Mit 67 Jahren noch zum Generaloberst der Reichswehr ernannt zu werden. Er war unglaublich stolz.

Doch mit der Ernennung hatte der Kanzler auch einen Hintergedanken. Er wollte das Wilhelm den nötigen Respekt haben würde, um die Operation THOR 1942 zu planen und organisieren.
Wilhelm wollte also sofort mit den Planungen für diese finale Operation im Osten beginnen.
Bereits am 28.12.41 konnte er den Operationsplan fertig stellen und seinen engsten Beratern in Berlin vorstellen.




Wilhelm plante mit drei Heeresgruppen (Nord, Mitte und Süd) und damit drei Hauptstoßrichtungen die Linie Leningrad, Moskau, Rostow nun endlich zu erreichen. Dazu organisierte er die Heeresgruppen A,B und C in die neuen Heeresgruppen Nord, Mitte und Süd. Einige Korps wurden neu zugewiesen und neue Divisionen und drei neue Korps wurden aufgestellt. Zudem wurde die Luftwaffe komplett neu organisiert.
Jede Heeresgruppe bekam nun eine Stuka Luftflotte fest zugewiesen. Zudem wurde aus den kleinen Bombergeschwadern nun eine große Bomberluftlotte gestellt. Er wollte jedoch noch mind. Eine weitere Bomberflotte (mind. 6 Staffeln) zusammenstellen. Für den Begleitschutz bekam jede Heeresgruppe je ein Jägergeschwader (3 Staffeln) zugeteilt.
Zudem forderte Wilhelm Unterstützung der Bündnispartner Ungarn und Rumänien an. Diese sollten den südlichen Abschnitt bei Odessa sichern, sodass einige Divisionen frei wurden, um dann wieder offensiv tätig zu werden.
Diese Anweisungen wurden noch Ende Dezember in Auftrag gegeben. Wilhelm ließ sich Ende Dezember noch die Lagepläne der anderen Fronten vorlegen, umso einen Gesamtblick auf die Weltlage zu erhalten.
Im Mittelmeer war die Lage etwas stabiler geworden und durch die ital. Landung auf Sardinien hatte Wilhelm die Hoffnung in den südl. Partner noch nicht verloren.

Mit den Japanern war Wilhelm schon seit Beginn recht zufrieden. Man beschäftigte sowohl die Russen wie auch die Briten in Asien ordentlich. Lediglich der Kriegseintritt der USA konnte er nicht noch nicht einschätzen.



Während Wilhelm in Warschau in Ruhe plante und es an der Ostfront, aufgrund des Wetter, fast zu einem Sitzkrieg kam, tobte es an den anderen Fronten der Welt. Im Laufe des Januars könnten die Italiener die Front in Nordafrika zwar stabil halten.

Indes landeten aber britische und griechische Einheiten am 17. Januar 1942 auf dem griechischen Festland und marschierten Richtung Athen.

Dies führte dazu, dass Wilhelm eine Division aus Split in Richtung Griechenland abkommandierte und die Bulgaren um Hilfe bei der Sicherung der ehemaligen Grenze Griechenland/Jugoslawien bat. Die Bulgaren entsprachen dem Wunsch gerne (besser als gegen die Russen, dachte man sich in Sofia)

Erfreuliche Nachrichten erreichten Wilhelm aus Sardinien. Dort hatten die Achsentruppen sich festsetzen können und sogar Landgewinne erzielt.


Leider überkam Mussolini wieder der Übermut und er ließ am 19. Jan 1942 ital. Truppen auf Kreta anlanden. Welch eine Kamikazeaktion, dachte sich Wilhelm.

Die Lage im Mittelmeer sah am 20/21. Jan 1942 wie folgt aus:


Auf Sardinien lief es weiterhin recht gut. Und man konnte sogar Malte besetzen. Welch ein Coup.

Auch in Nordafrika war die Lage immer noch stabil. Die Hafenstadt Begasi war immer noch in sicherer Hand.

Leider war die Lage in Griechenland weiterhin angespannt und kritisch. Die britischen Truppen hatten Athen besetzt und waren auf dem Vormarsch.



Zudem wurde die ital. Landung auf Kreta erfolglos abgebrochen.
Anfang Februar begann die Entscheidungsschlacht um Sardinien.

An der Asienfronten hatte Japan weiterhin die Oberhand und konnte schon einige amerik. Inseln erobern.



Leider konnten die Italiener Malta nicht lange halten, sodass die Briten die Insel am 10. Febr. 1942 wieder unter Kontrolle hatten. Schade.
Am 18. Februar 1942 meldete das Oberkommando in Rom die vollständige Rückeroberung Sardiniens. Wer hätte das gedacht. Alle Achtung.

Um die Pazifikinseln war nun der Kampf zwischen Japan und USA immer heftiger. Die Inseln wechselten die Besitzer ständig. Noch hatte Japan aber leichte Vorteile.

Am 24. Februar 1942 erreichte Wilhelm die Nachricht, dass britische Einheiten nun zum dritten Mal versuchten bei Split anzulanden. Doch auch diesmal wehrte sich die deutschen Garnisonstruppen tapfer.
Und die guten Meldungen gingen weiter. Am 02. März hatten ital. Truppen die griech. Hauptstadt Athen wieder unter Kontrolle. Die Hilfe der deutschen Division hatten sie dafür nicht nötig.
Am 3.3. 1942 meldet der OB von Split die erfolgreiche Abwehr des britischen Angriffes.

Die Kämpfe in Asien wurden immer heftiger. Vor allem die Pazifikinseln wurden zu richtigen Schlachtfeldern.



Mussolini wollte die Gunst der Stunde nochmals nutzen und ließ am 08. März 1942 erneut auf Kreta anlanden.

Am 12. März überzeugte der Kanzler sein Kabinett und ließ in den besetzten Gebieten humanere „einheimische“ Regierungen einsetzen. Dies sollten die Partisanenaktivität und die Bindung von Truppen
senken. Leider sank dadurch auch die Wirtschaftskraft des Reiches deutlich. Die IK sank von 413 auf 380. Also 33 IK pro Tag! Ob dies eine gute Idee war, fragte sich Wilhelm in Warschau.
Am 13. März war wieder ganz Festland-Griechenland in ital. Hand. Welch eine Wende.
Doch in Nordafrika musste die Achse die wichtige Hafenstadt Bengasi räumen.

Asienfront am 13. März 1942


Wilhelm wurde in Warschau langsam nervös und ließ alle HG OBs nach Warschau einfliegen. Die Operation Thor sollte nun bald beginnen.
Während an der Ostfront eine gewissen Ruhe einkehrte und die Front stabil blieb, versuchten die Italiener mit einer Landung in Nordsardinien die Insel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Eine gewagte und riskante Aktion. Doch Wilhelm war wieder einmal positiv überrascht. Die Italiener waren immer wieder für eine Überraschung gut.

Kurz vor Weihnachten erreichte Wilhelm ein Telegramm aus Berlin. Er solle sich am 22. Dezember 1941 im Kaiserpalast melden. Wilhelm war etwas nervös. Er hatte keine Ahnung, warum ihn der Kanzler bzw. Kaiser persönlich sehen wollte. Hatte es was mit der gescheiterten Operation „Berseker“ an der Ostfront zu tun?
Nun am 22.12.1941 erschien er beim Kanzler und ihm wurde eröffnet, dass er heute zum Generaloberst zur besonderen Verwendung befördert werden würde. Wilhelm konnte dies nicht glauben. Mit 67 Jahren noch zum Generaloberst der Reichswehr ernannt zu werden. Er war unglaublich stolz.

Doch mit der Ernennung hatte der Kanzler auch einen Hintergedanken. Er wollte das Wilhelm den nötigen Respekt haben würde, um die Operation THOR 1942 zu planen und organisieren.
Wilhelm wollte also sofort mit den Planungen für diese finale Operation im Osten beginnen.
Bereits am 28.12.41 konnte er den Operationsplan fertig stellen und seinen engsten Beratern in Berlin vorstellen.




Wilhelm plante mit drei Heeresgruppen (Nord, Mitte und Süd) und damit drei Hauptstoßrichtungen die Linie Leningrad, Moskau, Rostow nun endlich zu erreichen. Dazu organisierte er die Heeresgruppen A,B und C in die neuen Heeresgruppen Nord, Mitte und Süd. Einige Korps wurden neu zugewiesen und neue Divisionen und drei neue Korps wurden aufgestellt. Zudem wurde die Luftwaffe komplett neu organisiert.
Jede Heeresgruppe bekam nun eine Stuka Luftflotte fest zugewiesen. Zudem wurde aus den kleinen Bombergeschwadern nun eine große Bomberluftlotte gestellt. Er wollte jedoch noch mind. Eine weitere Bomberflotte (mind. 6 Staffeln) zusammenstellen. Für den Begleitschutz bekam jede Heeresgruppe je ein Jägergeschwader (3 Staffeln) zugeteilt.
Zudem forderte Wilhelm Unterstützung der Bündnispartner Ungarn und Rumänien an. Diese sollten den südlichen Abschnitt bei Odessa sichern, sodass einige Divisionen frei wurden, um dann wieder offensiv tätig zu werden.
Diese Anweisungen wurden noch Ende Dezember in Auftrag gegeben. Wilhelm ließ sich Ende Dezember noch die Lagepläne der anderen Fronten vorlegen, umso einen Gesamtblick auf die Weltlage zu erhalten.
Im Mittelmeer war die Lage etwas stabiler geworden und durch die ital. Landung auf Sardinien hatte Wilhelm die Hoffnung in den südl. Partner noch nicht verloren.

Mit den Japanern war Wilhelm schon seit Beginn recht zufrieden. Man beschäftigte sowohl die Russen wie auch die Briten in Asien ordentlich. Lediglich der Kriegseintritt der USA konnte er nicht noch nicht einschätzen.



Während Wilhelm in Warschau in Ruhe plante und es an der Ostfront, aufgrund des Wetter, fast zu einem Sitzkrieg kam, tobte es an den anderen Fronten der Welt. Im Laufe des Januars könnten die Italiener die Front in Nordafrika zwar stabil halten.

Indes landeten aber britische und griechische Einheiten am 17. Januar 1942 auf dem griechischen Festland und marschierten Richtung Athen.

Dies führte dazu, dass Wilhelm eine Division aus Split in Richtung Griechenland abkommandierte und die Bulgaren um Hilfe bei der Sicherung der ehemaligen Grenze Griechenland/Jugoslawien bat. Die Bulgaren entsprachen dem Wunsch gerne (besser als gegen die Russen, dachte man sich in Sofia)

Erfreuliche Nachrichten erreichten Wilhelm aus Sardinien. Dort hatten die Achsentruppen sich festsetzen können und sogar Landgewinne erzielt.


Leider überkam Mussolini wieder der Übermut und er ließ am 19. Jan 1942 ital. Truppen auf Kreta anlanden. Welch eine Kamikazeaktion, dachte sich Wilhelm.

Die Lage im Mittelmeer sah am 20/21. Jan 1942 wie folgt aus:


Auf Sardinien lief es weiterhin recht gut. Und man konnte sogar Malte besetzen. Welch ein Coup.

Auch in Nordafrika war die Lage immer noch stabil. Die Hafenstadt Begasi war immer noch in sicherer Hand.

Leider war die Lage in Griechenland weiterhin angespannt und kritisch. Die britischen Truppen hatten Athen besetzt und waren auf dem Vormarsch.



Zudem wurde die ital. Landung auf Kreta erfolglos abgebrochen.
Anfang Februar begann die Entscheidungsschlacht um Sardinien.

An der Asienfronten hatte Japan weiterhin die Oberhand und konnte schon einige amerik. Inseln erobern.



Leider konnten die Italiener Malta nicht lange halten, sodass die Briten die Insel am 10. Febr. 1942 wieder unter Kontrolle hatten. Schade.
Am 18. Februar 1942 meldete das Oberkommando in Rom die vollständige Rückeroberung Sardiniens. Wer hätte das gedacht. Alle Achtung.

Um die Pazifikinseln war nun der Kampf zwischen Japan und USA immer heftiger. Die Inseln wechselten die Besitzer ständig. Noch hatte Japan aber leichte Vorteile.

Am 24. Februar 1942 erreichte Wilhelm die Nachricht, dass britische Einheiten nun zum dritten Mal versuchten bei Split anzulanden. Doch auch diesmal wehrte sich die deutschen Garnisonstruppen tapfer.
Und die guten Meldungen gingen weiter. Am 02. März hatten ital. Truppen die griech. Hauptstadt Athen wieder unter Kontrolle. Die Hilfe der deutschen Division hatten sie dafür nicht nötig.
Am 3.3. 1942 meldet der OB von Split die erfolgreiche Abwehr des britischen Angriffes.

Die Kämpfe in Asien wurden immer heftiger. Vor allem die Pazifikinseln wurden zu richtigen Schlachtfeldern.



Mussolini wollte die Gunst der Stunde nochmals nutzen und ließ am 08. März 1942 erneut auf Kreta anlanden.

Am 12. März überzeugte der Kanzler sein Kabinett und ließ in den besetzten Gebieten humanere „einheimische“ Regierungen einsetzen. Dies sollten die Partisanenaktivität und die Bindung von Truppen
senken. Leider sank dadurch auch die Wirtschaftskraft des Reiches deutlich. Die IK sank von 413 auf 380. Also 33 IK pro Tag! Ob dies eine gute Idee war, fragte sich Wilhelm in Warschau.
Am 13. März war wieder ganz Festland-Griechenland in ital. Hand. Welch eine Wende.
Doch in Nordafrika musste die Achse die wichtige Hafenstadt Bengasi räumen.

Asienfront am 13. März 1942


Wilhelm wurde in Warschau langsam nervös und ließ alle HG OBs nach Warschau einfliegen. Die Operation Thor sollte nun bald beginnen.
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"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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Captain Morgan
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Wir wollten Euch schon vorschlagen, den Italienern die Bulgaren, Vichy-Franzosen und Slowenen zur Hilfe zu schicken. Die Bulgaren habt Ihr ja nun schon mit dieser Mission betraut. Meist reicht schon etwas Hilfe für die Italiener, um die Lage im Griff zu halten. Die Bulgaren könnte man auch über den Bosporus nach Afrika schicken.
Und dann habt Ihr ja auch noch die Kroaten. Aber die sollten sich vielleicht in erster Linie um den Küstenschutz kümmern.
Und die Finnen haben wir auch noch vergessen. Das wäre aber vermutlich zur Zeit noch zu gefährlich.
Und wie steht es um Spanien und die Türken? Könnte es Euch gelingen, diese auf Eure Seite zu ziehen? Wobei insbesondere die Türken aufgrund der Grenze mit Russland ein zweischneidiges Schwert sind.
Und dann habt Ihr ja auch noch die Kroaten. Aber die sollten sich vielleicht in erster Linie um den Küstenschutz kümmern.
Und die Finnen haben wir auch noch vergessen. Das wäre aber vermutlich zur Zeit noch zu gefährlich.
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Werter Captain Morgan,
die Rumänen und Ungarn unterstützen ja seid einigen Wochen tatkräftig und werden sogar noch mehr helfen müssen. Die Bulgaren sollen den Italienern auf dem Balkan helfen. Kroaten sind ziemlich schwach. Finnland wäre derzeit eher eine Schwächung.
Die Türkei will aufgrund der hohen Risikos auch nicht reinholen.
Ich bin noch am Überlegen, wie ich den Italienern in Nordafrika helfen kann.
Doch im muss sagen, dass mir meine eigene Lage in Russland genügend Kopfzerbrechen bereitet.
Der Abschnitt SÜD ist immens stark von der roten Armee besetzt. Zudem hab ich im Süden enorme Nachschubprobleme.
Im Norden werden wir wohl einfacher vorrücken können.
Morgen beginnt ja die Operation "Thor mit den zwei Hauptstoßrichtungen Leningrad und Rostov
die Rumänen und Ungarn unterstützen ja seid einigen Wochen tatkräftig und werden sogar noch mehr helfen müssen. Die Bulgaren sollen den Italienern auf dem Balkan helfen. Kroaten sind ziemlich schwach. Finnland wäre derzeit eher eine Schwächung.
Die Türkei will aufgrund der hohen Risikos auch nicht reinholen.
Ich bin noch am Überlegen, wie ich den Italienern in Nordafrika helfen kann.
Doch im muss sagen, dass mir meine eigene Lage in Russland genügend Kopfzerbrechen bereitet.
Der Abschnitt SÜD ist immens stark von der roten Armee besetzt. Zudem hab ich im Süden enorme Nachschubprobleme.
Im Norden werden wir wohl einfacher vorrücken können.
Morgen beginnt ja die Operation "Thor mit den zwei Hauptstoßrichtungen Leningrad und Rostov
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10. Operation „Thor“ Entscheidung im Osten? 1942
Wilhelm erklärte vor den Obs der Heeresgruppen und Armeen, wie die Operation „THOR“ starten sollte. Aufgrund der Wetterlage in der UdSSR sollte die Operation stufenweise beginnen. Die Heeresgruppe Süd (3.+4. Armee und 1. Panzerarmee) sollte bereits in wenigen Tagen mit einer großen Offensive auf Kiew und Odessa loslegen. Sobald das Wetter im Mittelabschnitt es zulassen würde (geplant ist Anfang April) sollte man dort in Richtung Minsk massiv vorrücken. Die Heeresgruppe Mitte hatte hierfür die bisher nur die 6. Armee mit zwei Armeekorps und einem Panzerkorps.
Die Heeresgruppe Nord musste sich noch ein wenig gedulden, da hier der Winter sicherlich noch tief in den April reingehen würde. Man rechnete hier mit einen Start Ende April bzw. Anfang Mai. Das Ziel war zunächst das Baltikum zu sichern.
Zur Auffrischung wurde der Gesamtplan nochmals vorgelegt.
Der Beginn konnte überraschenderweise doch vorgelegt werden und auf den 15.03.1942. Das Wetter in Russland war stabil und wärmer als sonst. Wilhelm Albrecht wollte diese Gunst der Stunde nutzen, umso so früh als möglich anzugreifen. Immerhin tickte die Zeit für die UdSSR, die täglich neue frische Einheiten an die Front warfen. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung der USA wuchs die Militärstärke UdSSR somit stetig an. Mit der Operation „Thor“ musste der Sieg im Osten erreicht werden, da man im Westen mit einer baldigen Invasion der Alliierten in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan rechnete. Einige Versuche gab es schon.
Die Lage am Vorabend des Angriffes sah wie folgt aus:









Wilhelm forderte zudem endlich Unterstützung bei den Verbündeten Ungarn, Rumänen und Bulgaren an. Diese Truppen sollten die Flanken der Südfront und die Griechenlandfront sichern. Kroatische und italienische Truppen sollten die Küsten Dalmatiens sichern.
Statistik am 15.03.42
Mannstärke: 1006
IK: 382
Offiziere: 112 %
Zusammenhalt: 80%
Unmut: 0,00
Seltene Rohstoffe starkes Defizit und nach Berechnungen sollte es nur noch bis zum späten Sommer reichen, die Wirtschaft voll zu versorgen.
So begann also am 15.03.42 um 3 Uhr die Operation „Thor“ bei Salismünde (Abschnitt NORD).
Zwei Tage später könnten die Truppen Mussolinis einen weiteren Sieg einfahren und den Krieg gegen Griechenland siegreich beenden. Die Griechen ergaben sich nach langem und zähem Kampf.


Somit hatte sich die Landkarte Europa nochmal etwas verändert.
Aufgrund des Vormarsches auf dem Baltikum konnte man am 23.03.42 US-Truppen auf der Ostseeinsel Ösel ausmachen. Dies bereitete Wilhelm doch einige Kopfschmerzen.

Die ersten Angriffe im Abschnitt liefen gut und bis zum 26.03.42 könnte man einige Geländegewinne auf dem Baltikum erzielen und den Stadtrand der Stadt Reval erreichen.


Das ermutigte Wilhelm nun auch die Offensive im Süden bei Talne starten zu lassen. Der Abschnitt Mitte musste noch auf Verstärkungen warten. Die ersten Wochen des Aprils kam es nun im Norden und Süden zu heftigen Gefechten. Die rote Armee war seit 1941 deutlich stärker und widerstandfähiger geworden. Das machte sich auch bei den höheren Verlusten bemerkbar.
Im Süden gab es am 14.04.42 sogar einen starken Fronteinbruch bei Budei (Ungarn), sodass das OK der Heeresgruppe Süd dort Feuerwehreinheiten senden musste. Dies störte die Offensive im Süden doch sehr.

Dennoch befahl Wilhelm den Start der Offensive nun auch im Mittelabschnitt bei Molodeczno am 16.04.42.
Lage an den Fronten Mitte April 1942




Am 17.04.42 wird die wichtige Hafenstadt Narwa von deutschen Truppen besetzt. Der Vormarsch im Norden läuft recht gut, während es im Mittel- und Südabschnitt eher schleppend voran geht.
Am 20.04.42 erlässt Wilhelm zusammen mit dem Kanzler die Verfügung, dass Generalfeldmarschall von Rundstedt neuer OB des OKdR Ost wird. Dies soll eine bessere Führung der Truppen im Osten gewährleisten. Der bisherige OB wird an die Westfront abkommandiert.
Aufgrund der kritischen Lage ruft Stalin am 25.04.42 den großen vaterländischen Krieg aus.

Kämpfer unserer Armee und Flotte!
An Euch wende ich mich, meine Freunde!
Der von Deutschland am 22. Juni wortbrüchig begonnene militärische Überfall auf unsere Heimat dauert an. Trotz des heldenhaften Widerstands der Roten Armee und ungeachtet dessen, daß die besten Divisionen des Feindes und die besten Einheiten seiner Luftwaffe schon zerschmettert sind und auf den Schlachtfeldern ihr Grab gefunden haben, setzt der Feind, der neue Kräfte an die Front wirft, sein Vordringen weiter fort. Es ist den Kaisertruppen gelungen, Litauen, einen beträchtlichen Teil Lettlands, den westlichen Teil Weißrußlands, einen Teil der Westukraine zu besetzen. Die Luftwaffe erweitert den Tätigkeitsbereich ihrer Bombenflugzeuge und bombardiert Murmansk, Orša, Mogilev, Smolensk, Kiev, Odessa, Sevastopol’. Über unsere Heimat ist eine ernste Gefahr heraufgezogen.
Wie konnte es geschehen, daß unsere ruhmvolle Rote Armee den faschistischen Truppen eine Reihe unserer Städte und Gebiete überlassen hat? Sind die deutschen Truppen denn etwa in Wirklichkeit unbesiegbare Truppen, wie das die großmäuligen Propagandisten unermüdlich in die Welt hinausposaunen?
Natürlich nicht! Die Geschichte zeigt, daß es keine unbesiegbaren Armeen gibt und nie gegeben hat. Napoleons Armee galt als unbesiegbar, aber sie wurde abwechselnd von russischen, englischen und deutschen Truppen geschlagen. Die deutsche Armee Wilhelms zur Zeit des ersten imperialistischen Krieges galt ebenfalls als eine unbesiegbare Armee, aber sie erlitt mehrere Male Niederlagen durch die russischen und englisch-französischen Truppen und wurde zuletzt von den englisch-französischen Truppen vernichtend geschlagen. Dasselbe muß von der jetzigen deutschen Armee gesagt werden. Diese Armee ist auf dem europäischen Festland noch auf keinen ernsten Widerstand gestoßen. Erst auf unserem Gebiet stieß sie auf ernsten Widerstand. Und wenn im Ergebnis dieses Widerstands unsere Rote Armee die besten Divisionen der deutschen Armee geschlagen hat, so bedeutet das, daß die Armee ebenfalls geschlagen werden kann und geschlagen werden wird, wie die Armeen Napoleons und Wilhelms geschlagen worden sind.
Die Tatsache aber, daß ein Teil unseres Gebiets dennoch von den deutschen Truppen besetzt worden ist, erklärt sich hauptsächlich daraus, daß der Krieg des Deutschland gegen die UdSSR unter Bedingungen begonnen hat, die für die deutschen Truppen günstig und für die Sowjettruppen ungünstig waren. Es handelt sich darum, daß die Streitkräfte Deutschlands als eines kriegführenden Landes schon völlig mobilisiert waren, und die von Deutschland gegen die UdSSR geworfenen 170 Divisionen, die an den Grenzen der UdSSR aufmarschiert waren, befanden sich in voller Bereitschaft und warteten nur auf das Signal zum Vorrücken, während die Sowjettruppen erst mobilisiert und and die Grenzen vorgeschoben werden mußten. Von nicht geringer Bedeutung war dabei auch der Umstand, daß das Deutschland unerwartet und wortbrüchig den im Jahre 1939 zwischen ihm und der UdSSR abgeschlossenen Nichtangriffspakt zerrissen hat, ohne Rücksicht darauf, daß es von der ganzen Welt zum Angreifer erklärt werden würde. Es ist verständlich, daß unser friedliebendes Land, das die Initiative zur Verletzung des Pakts nicht ergreifen wollte, den Weg des Wortbruchs nicht beschreiten konnte.
Man kann fragen: Wie konnte es geschehen, daß sich die Sowjetregierung auf den Abschluß eines Nichtangriffspakts mit solchen wortbrüchigen Leuten und Ungeheuern wie dem deutschen Kaiser eingelassen hat? Ist hier von der Sowjetregierung nicht ein Fehler begangen worden? Natürlich nicht! Ein Nichtangriffspakt ist ein Friedenspakt zwischen zwei Staaten. Eben einen solchen Pakt hat Deutschland uns im Jahre 1939 angeboten. Konnte die Sowjetregierung ein solches Angebot ablehnen? Ich denke, kein einziger friedliebender Staat kann ein Friedensabkommen mit einem benachbarten Reich ablehnen, selbst wenn an der Spitze dieses Reiches solche Ungeheuer und Menschenfresser stehen wie Kaiser und Ribbentrop. Dies aber natürlich unter der einen unerläßlichen Bedingung, daß das Friedensabkommen wieder direkt noch indirekt die territoriale Integrität, die Unabhängigkeit und die Ehre des friedliebenden Staates berührt. Bekanntlich ist der Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der UdSSR gerade ein solcher Pakt.
Was haben wir durch den Abschluß des Nichtangriffspakts mit Deutschland gewonnen? Wir haben unserem Lande für anderthalb Jahre den Frieden gesichert sowie die Möglichkeit, unsere Kräfte zur Abwehr vorzubereiten, falls das faschistische Deutschland es riskieren sollte, unser Land trotz des Pakts zu überfallen. Das ist ein bestimmter Gewinn für uns und ein Verlust für das faschistische Deutschland.
Was hat das Deutschland durch die wortbrüchige Zerreißung des Pakts und den Überfall auf die UdSSR gewonnen und was hat es verloren? Es hat dadurch für kurze Zeit eine gewisse vorteilhafte Lage für seine Truppen erzielt, hat aber in politischer Hinsicht verloren, da es sich in den Augen der ganzen Welt als blutiger Aggressor entlarvt hat. Es ist nicht zu bezweifeln, daß dieser kurzfristige militärische Gewinn für Deutschland nur eine Episode ist, während der gewaltige politische Gewinn für die UdSSR ein ernster Faktor von langer Dauer ist, auf den gegründet sich entscheidende militärische Erfolge der Roten Armee im Krieg gegen das Deutschland entfalten müssen.
Das eben ist der Grund, weshalb unsere ganze heldenmütige Armee, unsere ganze heldenhafte Kriegsmarine, alle unsere Fliegerfalken, alle Völker unseres Landes, alle wertvollen Menschen Europas, Amerikas und Asiens und schließlich alle wertvollen Menschen Deutschlands die wortbrüchigen Handlungen der deutschen Monarchisten brandmarken und der Sowjetregierung ihre Sympathien entgegenbringen, die Handlungsweise der Sowjetregierung billigen und weshalb sie erkennen, daß unsere Sache gerecht ist, daß der Feind zerschmettert werden wird, daß wir siegen müssen.
Mit dem uns aufgezwungenen Krieg hat unser Land den Kampf auf Leben und Tod gegen seinen schlimmsten und heimtückischsten Feind, den deutschen Faschismus, aufgenommen. Unsere Truppen schlagen sich heldenhaft mit einem Feind, der bis an die Zähne mit Panzern und Flugzeugen bewaffnet ist. Die Rote Armee und die Rote Flotte kämpfen aufopferungsvoll unter Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten um jeden Fußbreit Sowjetbodens. In den Kampf treten die mit Tausenden Panzern und Flugzeugen ausgerüsteten Hauptkräfte der Roten Armee. Die Tapferkeit der Kämpfer der Roten Armee ist beispiellos. Unser Widerstand gegen den Feind wächst und erstarkt. Zusammen mit der Roten Armee erhebt sich das ganze Sowjetvolk zur Verteidigung seiner Heimat.
Was ist erforderlich, um die Gefahr, die über unsere Heimat heraufgezogen ist, zu beseitigen, und welche Maßnahmen müssen getroffen werden, um den Feind zu zerschmettern?
Vor allem ist es notwendig, daß unsere Sowjetmenschen, die Männer und Frauen des Sowjetlandes, die ganze Größe der Gefahr begreifen, die unserem Lande droht, und Schluß machen mit der sorglosen Gelassenheit und der Stimmung des friedlichen Aufbaus, die in der Vorkriegszeit durchaus begreiflich waren, in der gegenwärtigen Zeit aber, wo der Krieg die Lage von Grund aus verändert hat, verderblich sind. Der Feind ist grausam und unerbittlich. Er setzt sich das Ziel, unseren Boden, der mit unserem Schweiß getränkt ist, zu okkupieren, unser Getreide, unser Erdöl, die Früchte unserer Arbeit an sich zu reißen. Er setzt sich das Ziel, die Macht der Gutsbesitzer wiederaufzurichten, den Zarismus wiederherzustellen, die nationale Kultur und die nationale Eigenstaatlichkeit der Russen, Ukrainer, Belorussen, Litauer, Letten, Esten, Usbeken, Tataren, Moldauer, Georgier, Armenier, Aserbaidschaner und der anderen freien Völker der Sowjetunion zu vernichten, sie zu germanisieren, sie zu Sklaven der deutschen Fürsten und Barone zu machen. Es geht also um Leben oder Tod des Sowjetstaates, um Leben oder Tod der Völker der Sowjetunion; es geht darum, ob die Völker der UdSSR frei sein oder in Versklavung geraten sollen. Es ist notwendig, daß die Sowjetmenschen das verstehen und aufhören, sorglos zu sein, daß sie sich selbst mobilisieren und ihre ganze Arbeit auf den Krieg umstellen, daß sie auf eine neue Art arbeiten, die kein Erbarmen mit dem Feind kennt.
Es ist ferner notwendig, daß in unseren Reihen kein Platz für Miesmacher und Feiglinge, für Panikmacher und Deserteure ist, daß die Menschen unseres Landes keine Furcht im Kampf kennen und opferwillig in unseren Vaterländischen Befreiungskrieg gegen die faschistischen Unterdrücker ziehen. Der große Lenin, der unseren Staat geschaffen hat, sagte, die Haupteigenschaft des Sowjetmenschen müsse Tapferkeit sein, Kühnheit, Furchtlosigkeit im Kampf und die Bereitschaft, zusammen mit dem Volk gegen die Feinde unserer Heimat zu kämpfen. Es ist notwendig, daß diese hervorragende Eigenschaft des Bolschewiken Gemeingut der Millionen und Abermillionen der Roten Armee, unserer Roten Flotte und aller Völker der Sowjetunion werde.
Wir müssen unverzüglich unsere ganze Arbeit auf den Krieg umstellen, indem wir alles den Interessen der Front unterordnen, der Aufgabe unterordnen, die Zerschmetterung des Feindes zu organisieren. Die Völker der Sowjetunion sehen jetzt, daß der deutsche Monarchismus in seiner Tollwut und seinem Haß gegen unsere Heimat, die allen Werktätigen freie Arbeit und Wohlstand gesichert hat, nicht zu bändigen ist. Die Völker der Sowjetunion müssen sich erheben, um ihre Rechte und ihren Boden gegen den Feind zu verteidigen.
Die Rote Armee, die Rote Flotte und alle Bürger der Sowjetunion müssen jeden Fußbreit Sowjetbodens verteidigen, müssen bis zum letzten Blutstropfen um unsere Städte und Dörfer kämpfen, müssen die Kühnheit, Initiative und Findigkeit an den Tag legen, die unserem Volk eigen sind.
Wir müssen die allseitige Unterstützung der Roten Armee organisieren, die verstärkte Auffüllung ihrer Reihen sicherstellen, ihre Versorgung mit allem Notwendigen gewährleisten, die schnelle Beförderung von Truppen- und Heeresguttransporten bewerkstelligen sowie die umfassende Hilfe für die Verwundeten in die Wege leiten.
Wir müssen das Hinterland der Roten Armee festigen, indem wir den Interessen dieser Sache unsere ganze Arbeit unterordnen, wir müssen die verstärkte Arbeit aller Betriebe sicherstellen, mehr Gewehre, Maschinengewehre, Geschütze, Patronen, Granaten, Flugzeuge produzieren, den Schutz der Betriebe, der Kraftwerke, der Telefon- und Telegrafenverbindungen organisieren, die örtliche Luftabwehr in Gang bringen.
Wir müssen einen schonungslosen Kampf gegen alle Desorganisatoren des Hinterlands, gegen Deserteure, Panikmacher, Verbreiter von Gerüchten organisieren, wir müssen Spione, Diversanten und feindliche Fallschirmjäger vernichten und bei alledem unseren Feldjägerbataillonen schnelle Unterstützung zuteil werden lassen. Man muß sich vor Augen halten, daß der Feind heimtückisch und hinterlistig, erfahren im Betrug und in der Verbreitung falscher Gerüchte ist. Man muß all das berücksichtigen und darf sich nicht provozieren lassen. Alle, die durch ihre Panikmacherei und Feigheit die Landesverteidigung behindern, müssen ohne Ansehen der Person sofort dem Kriegsgericht übergeben werden.
Bei einem erzwungenen Rückzug von Truppenteilen der Roten Armee muß das gesamte rollende Material der Eisenbahnen fortgeschafft werden; dem Feind darf keine einzige Lokomotive, kein einziger Waggon, kein Kilogramm Getreide, kein Liter Treibstoff überlassen werden. Die Kollektivbauern müssen das ganze Vieh wegtreiben und das Getreide zur Abbeförderung ins Hinterland dem Schutz der staatlichen Organe anvertrauen. Alles wertvolle Gut, darunter Buntmetalle, Getreide und Treibstoff, das nicht abtransportiert werden kann, muß unbedingt vernichtet werden.
In den vom Feind okkupierten Gebieten müssen Partisanenabteilungen zu Pferd und zu Fuß gebildet und Diversionsgruppen geschaffen werden zum Kampf gegen die Truppenteile der feindlichen Armee, zur Entfachung des Partisanenkriegs überall und allerorts, zur Sprengung von Brücken und Straßen, zur Zerstörung der Telefon- und Telegrafenverbindungen, zur Niederbrennung der Wälder, der Versorgungslager und der Trains. In den okkupierten Gebieten müssen für den Feind und alle seine Helfershelfer unerträgliche Verhältnisse geschaffen werden, sie müssen auf Schritt und Tritt verfolgt und vernichtet und alle ihre Maßnahmen müssen vereitelt werden.
Den Krieg gegen das faschistische Deutschland darf man nicht als gewöhnlichen Krieg betrachten. Er ist nicht nur ein Krieg zwischen zwei Armeen. Er ist zugleich der große Krieg des ganzen Sowjetvolks gegen die faschistischen deutschen Truppen. Dieser Vaterländische Volkskrieg gegen die faschistischen Unterdrücker hat nicht nur das Ziel, die über unser Land heraufgezogene Gefahr zu beseitigen, sondern auch allen Völkern Europas zu helfen, die unter dem Joch des deutschen Faschismus stöhnen. In diesem Befreiungskrieg werden wir nicht alleine dastehen. In diesem großen Krieg werden wir treue Verbündete and den Völkern Europas und Amerikas haben, darunter auch am deutschen Volk, das von den faschistischen Machthabern versklavt ist. Unser Krieg für die Freiheit unseres Vaterlandes wird verschmelzen mit dem Kampf der Völker Europas und Amerikas für ihre Unabhängigkeit, für die demokratischen Freiheiten. Das wird die Einheitsfront der Völker sein, die für die Freiheit, gegen die Versklavung und die drohende Unterjochung durch die faschistischen Armeen Hitlers eintreten. Durchaus begreiflich und bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die historische Rede des Herrn Churchill, des Premierministers Großbritanniens, über die Hilfe für die Sowjetunion sowie die Deklaration der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über ihre Bereitschaft, unserem Lande Hilfe zu erweisen – Erklärungen, die in den Herzen der Völker der Sowjetunion nur das Gefühl der Dankbarkeit hervorrufen können.
Genossen! Unsere Kräfte sind unermeßlich. Der frech gewordene Feind wird sich bald davon überzeugen müssen. Zusammen mit der Roten Armee erheben sich Tausende und Abertausende der Arbeiter, Kollektivbauern und der Intelligenz zum Krieg gegen den Feind, der uns überfallen hat. Erheben werden sich die Millionenmassen unseres Volkes. Die Werktätigen von Moskau und Leningrad sind schon dazu übergegangen, eine vieltausendköpfige Volkswehr zur Unterstützung der Roten Armee zu schaffen. In jeder Stadt, der die Gefahr eines feindlichen Überfalls droht, müssen wir eine derartige Volkswehr schaffen, müssen wir alle Werktätigen zum Kampf mobilisieren, um in unserem Vaterländischen Krieg gegen den deutschen Faschismus unsere Freiheit, unsere Ehre, unsere Heimat unter Einsatz unseres Lebens zu verteidigen.
Um alle Kräfte der Völker der UdSSR schnellstens zu mobilisieren, um dem Feind, der wortbrüchig unsere Heimat überfallen hat, eine Abfuhr zu erteilen, ist das Staatliche Verteidigungskomitee gebildet worden, in dessen Händen jetzt die gesamte Macht im Staat konzentriert ist. Das Staatliche Verteidigungskomitee hat seine Arbeit aufgenommen und ruft das ganze Volk auf, sich fest um die Partei Lenins-Stalins, um die Sowjetregierung zusammenzuschließen zu dem Zweck, die Rote Armee und die Rote Flotte opferwillig zu unterstützen, den Feind zu zerschmettern, den Sieg zu erkämpfen.
Alle unsere Kräfte – für die Unterstützung unserer heldenhaften Roten Armee, unserer ruhmvollen Roten Flotte!
Alle Kräfte des Volkes – für die Zerschmetterung des Feindes!
Vorwärts zu unserem Sieg!
Anfang Mai 1942 landen erneut britische Truppen auf Sardinien.
Bis zum 11. Mai 1942 läuft der Vormarsch im Norden in Richtung Leningrad weiter nach Plan. Das Baltikum ist vollständig in deutscher Hand. Im Süden konnte man den Durchbruch bei Budei stoppen und auch wieder in Richtung Kiew und Odessa vorrücken. Aber der Widerstand ist brutal. Im Mittelabschnitt konnte man bisher kaum vorwärts rücken. Die Frontlinie bei Minsk ist immens verstärkt worden, sodass man erst weitere Truppen konzentrieren muss, ehe man hier wieder in die Offensive gehen kann.



Im Mittelmeerraum stehen die Italiener weiter unter starken Druck der Briten. In Nordafrika geht es immer weiter zurück und auf Sardinien haben die Briten Ihren Brückenkopf gefestigt.



Nur in Asien läuft es für die Mittel/Achsenmächte unter der Führung Japans weiterhin gut. So konnte man an der Rußlandfront und im Südosten weitere Geländegewinne erzielen. Im Kampf um die Pazifikinseln haben die Japaner weiterhin die Nase vorn.



Am 15. Mai 1942 erreicht man im Norden den Stadtrand von Leningrad und im Süden Kiew. Doch nur Leningrad fällt in den nächsten Tagen und kann somit am 25.05.42 besetzt werden. Ein erstes großes Ziel ist erreicht.

Aus Berlin ereilte Wilhelm eine sehr unerfreuliche Nachricht. Die Rohstofflage an sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert. Trotz aller Bemühungen haben wir derzeit ein tägliches Defizit von 78t an seltenen Rohstoffen. Die Vorräte würden somit nur noch einige Wochen ausreichen.
Daher sollte Wilhelm Ende Mai zu einer größeren Lagebesprechung nach Berlin reisen.
Leider erhielt am gleichen Abend des 25.05.42 noch ein Telegramm aus Rom. Britische Truppen waren auf Kreta gelandet. Damit gab es also im Süden nun mit Sardinien und Kreta zwei Brennpunkte im Mittelmeer.
Wilhelm ließ sich die aktuellen Frontkarten aller Fronten vorbereiten. Dies wollte er zur Besprechung in Berlin vorlegen. Insgesamt war die Lage weiterhin sehr angespannt. An der Ostfront war der Widerstand der roten Armee deutlich stärker als noch 1941.










Im Mittelmeer waren die Italiener immer stärker unter Druck. Lediglich in Asien sah es weiterhin recht positiv aus.
Besonders bedrohlich war die Wirtschaftslage des Reiches. Diese machte Wilhelm am meisten Sorgen.
Am 26. Mai 1942 erreichte Wilhelm per Flugzeug Berlin. Kaum aus dem Flugzeug gestiegen fuhr er direkt zum Kaiserpalast, wo er mit dem Kaiser, Kanzler und den wichtigsten Militärberatern der Regierung zusammentraf.
In dieser geheimen Sitzung ging es hoch her. Der Kaiser war sehr ungehalten und verlangte endlich Erfolge im Osten. Doch die Lage gab dies so nicht her. Zu stark waren die Einheiten der Russen inzwischen geworden.
Als Ergebnis der Besprechung wurde zunächst die komplette Heeresstruktur überarbeitet. Viele Kommandeure würde befördert und versetzt. Einige hingegen wurden an dir ruhige Westfront versetzt. Fähige junge Kommandeure sollten also das Runder im Osten rumreißen. Unter Ihnen auch die beiden Generäle von Manstein und Guderian. Beides sehr fähige Panzerkommandeure und enge Berater Wilhelms. Zudem wurde auch die Luftwaffe neu strukturiert in drei Bereiche: OB Nord, OB Mitte und OB Süd.
Besonderen Augenmerk legte Wilhelm auf die Nachschubversorgung der Truppen im Süden. Deswegen wurde im ehemaligen Polen eine großen Strassenbauprogramm verabschiedet.
Details wollte er dann am 03.06.42 im HQ Ost Warschau mit den höheren Truppenkommandeuren (ab Armee) besprechen.
Bereits am Folgetag flog er zurück nach Warschau.
In Warschau angelangt wurde die Besprechung des 03. Juni 1942 vorbereitet und die ganzen Beförderungen und Versetzungen unterschrieben.
Am 03. Juni waren alle wichtigen Kommandeure anwesend. Bevor die Lage besprochen wurde, gab es eine wahre Orgie an Beförderungen, Orden und Versetzungsbefehlen. Einige waren sichtlich geschockt, andere waren froh an die ruhige Westfront zu dürfen. Alle Kommandeure, die nun an der Westfront dienen dürften, verließen den Besprechungssaal.
Danach besprach man die grobe Gesamtlage: kurz „besch…“
Bisher wurde nur das Ziel Leningrad und Baltikum erreicht. Aber weder Minsk, Smolensk, Kiew oder Odessa wurden bisher erobert.






Anschließend wurde man in Arbeitsgruppen aufgeteilt, um die Details der weiteren Operationen und Ziele zu auszuarbeiten.
Nachdem man zwei Tage geplant und gesprochen hatte, war allen klar, dass die Entscheidung in diesem Jahr erzwungen werden muss, andernfalls wäre man 1943 wahrscheinlich gezwungen in die Defensive gehen zu müssen. Das wäre der SuperGAU.
Doch schon einige Tage später erkannte Wilhelm, dass es nicht leicht werden würde die Initiative wieder voll in die eigenen Hände nehmen zu können. Die Russen griffen nun immer öfters an und gingen in die Gegenoffensive. So musste man am 12.06.42 den wichtigen Knotenpunkt und Flughafen Dünaburg verloren geben. Im Juni und Juli ging es an den Fronten hin und her. Keine Seite könnte sich Vorteile verschaffen. Die Operation „Thor“ war zu einem Stellungskrieg geworden. Das war die schlimmste Situation, die sich Wilhelm vorstellen konnte.
Immerhin gab es aus Asien Ende Juni eine erfreuliche Nachricht. Japan besetzte die Philippinen.

Erst Anfang August kam es wieder zu mehr Aktivitäten an den Fronten. Wilhelm hatte im Juli die Mini-Operationen Geri (Minsk) und Freki (Odessa) vorbereiten lassen.

Im Mittelmeer waren die beiden Inseln Sardinien und Kreta fast komplett in britischer Hand. Eigentlich war es nur noch eine Frage von Tagen, bis die ital. Truppen kapitulieren würden.

Im Mittelmeer war die Lage Ende August wie folgt.
Sardinien und Rhodos waren vollständig in britischer Hand. Kreta war noch umkämpft und Malta war in ital. Hand. IN Nordafrika war es etwas ruhiger geworden.
Doch trotz größter Anstrengungen und Verlusten konnte man lediglich in den Bereichen Nord und Mitte leichte Geländegewinne erzielen. Die Vorbereitungen zur Operation Freki waren aber noch am Laufen. Der Sturm auf Odessa musste bald beginnen.


Wirtschaftlich war das Reich am Ende. Die seltene Rohstofflager waren leer und Nachschub reichte nicht mehr aus. Die IK sank auf 220 IK ! pro Tag.
Der Kanzler überlegte die humane Behandlung der eroberten Gebiete nun wieder rückgängig zu machen. Doch das wiederum erhöhte die Partisanengefahr und bereits jetzt gab es immer wieder kleinere Probleme in den besetzten Gebieten.
Die tapferen Rumänen erhielten für Ihre Treue die Provinz Ceatea Alba im Süden von Odessa.
Anfang September war die Lage weiterhin kritisch. Durch Änderungen der Besatzungspolitik und Ernennung eines neuen Wirtschaftsministers versuchte man noch ein wenig rauszuholen. Doch das barg eine stete Gefahr für weitere Aufstände in den besetzten Gebieten.

Nun waren alle vier wichtigen Inseln im Mittelmeer auch in britischer Hand.

Die Japaner hatten in Asien und im Pazifik noch alles im Griff.



Wilhelm erklärte vor den Obs der Heeresgruppen und Armeen, wie die Operation „THOR“ starten sollte. Aufgrund der Wetterlage in der UdSSR sollte die Operation stufenweise beginnen. Die Heeresgruppe Süd (3.+4. Armee und 1. Panzerarmee) sollte bereits in wenigen Tagen mit einer großen Offensive auf Kiew und Odessa loslegen. Sobald das Wetter im Mittelabschnitt es zulassen würde (geplant ist Anfang April) sollte man dort in Richtung Minsk massiv vorrücken. Die Heeresgruppe Mitte hatte hierfür die bisher nur die 6. Armee mit zwei Armeekorps und einem Panzerkorps.
Die Heeresgruppe Nord musste sich noch ein wenig gedulden, da hier der Winter sicherlich noch tief in den April reingehen würde. Man rechnete hier mit einen Start Ende April bzw. Anfang Mai. Das Ziel war zunächst das Baltikum zu sichern.
Zur Auffrischung wurde der Gesamtplan nochmals vorgelegt.
Der Beginn konnte überraschenderweise doch vorgelegt werden und auf den 15.03.1942. Das Wetter in Russland war stabil und wärmer als sonst. Wilhelm Albrecht wollte diese Gunst der Stunde nutzen, umso so früh als möglich anzugreifen. Immerhin tickte die Zeit für die UdSSR, die täglich neue frische Einheiten an die Front warfen. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung der USA wuchs die Militärstärke UdSSR somit stetig an. Mit der Operation „Thor“ musste der Sieg im Osten erreicht werden, da man im Westen mit einer baldigen Invasion der Alliierten in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan rechnete. Einige Versuche gab es schon.
Die Lage am Vorabend des Angriffes sah wie folgt aus:









Wilhelm forderte zudem endlich Unterstützung bei den Verbündeten Ungarn, Rumänen und Bulgaren an. Diese Truppen sollten die Flanken der Südfront und die Griechenlandfront sichern. Kroatische und italienische Truppen sollten die Küsten Dalmatiens sichern.
Statistik am 15.03.42
Mannstärke: 1006
IK: 382
Offiziere: 112 %
Zusammenhalt: 80%
Unmut: 0,00
Seltene Rohstoffe starkes Defizit und nach Berechnungen sollte es nur noch bis zum späten Sommer reichen, die Wirtschaft voll zu versorgen.
So begann also am 15.03.42 um 3 Uhr die Operation „Thor“ bei Salismünde (Abschnitt NORD).
Zwei Tage später könnten die Truppen Mussolinis einen weiteren Sieg einfahren und den Krieg gegen Griechenland siegreich beenden. Die Griechen ergaben sich nach langem und zähem Kampf.


Somit hatte sich die Landkarte Europa nochmal etwas verändert.
Aufgrund des Vormarsches auf dem Baltikum konnte man am 23.03.42 US-Truppen auf der Ostseeinsel Ösel ausmachen. Dies bereitete Wilhelm doch einige Kopfschmerzen.

Die ersten Angriffe im Abschnitt liefen gut und bis zum 26.03.42 könnte man einige Geländegewinne auf dem Baltikum erzielen und den Stadtrand der Stadt Reval erreichen.


Das ermutigte Wilhelm nun auch die Offensive im Süden bei Talne starten zu lassen. Der Abschnitt Mitte musste noch auf Verstärkungen warten. Die ersten Wochen des Aprils kam es nun im Norden und Süden zu heftigen Gefechten. Die rote Armee war seit 1941 deutlich stärker und widerstandfähiger geworden. Das machte sich auch bei den höheren Verlusten bemerkbar.
Im Süden gab es am 14.04.42 sogar einen starken Fronteinbruch bei Budei (Ungarn), sodass das OK der Heeresgruppe Süd dort Feuerwehreinheiten senden musste. Dies störte die Offensive im Süden doch sehr.

Dennoch befahl Wilhelm den Start der Offensive nun auch im Mittelabschnitt bei Molodeczno am 16.04.42.
Lage an den Fronten Mitte April 1942




Am 17.04.42 wird die wichtige Hafenstadt Narwa von deutschen Truppen besetzt. Der Vormarsch im Norden läuft recht gut, während es im Mittel- und Südabschnitt eher schleppend voran geht.
Am 20.04.42 erlässt Wilhelm zusammen mit dem Kanzler die Verfügung, dass Generalfeldmarschall von Rundstedt neuer OB des OKdR Ost wird. Dies soll eine bessere Führung der Truppen im Osten gewährleisten. Der bisherige OB wird an die Westfront abkommandiert.
Aufgrund der kritischen Lage ruft Stalin am 25.04.42 den großen vaterländischen Krieg aus.

Spoiler
Genossen! Bürger! Brüder und Schwestern!Kämpfer unserer Armee und Flotte!
An Euch wende ich mich, meine Freunde!
Der von Deutschland am 22. Juni wortbrüchig begonnene militärische Überfall auf unsere Heimat dauert an. Trotz des heldenhaften Widerstands der Roten Armee und ungeachtet dessen, daß die besten Divisionen des Feindes und die besten Einheiten seiner Luftwaffe schon zerschmettert sind und auf den Schlachtfeldern ihr Grab gefunden haben, setzt der Feind, der neue Kräfte an die Front wirft, sein Vordringen weiter fort. Es ist den Kaisertruppen gelungen, Litauen, einen beträchtlichen Teil Lettlands, den westlichen Teil Weißrußlands, einen Teil der Westukraine zu besetzen. Die Luftwaffe erweitert den Tätigkeitsbereich ihrer Bombenflugzeuge und bombardiert Murmansk, Orša, Mogilev, Smolensk, Kiev, Odessa, Sevastopol’. Über unsere Heimat ist eine ernste Gefahr heraufgezogen.
Wie konnte es geschehen, daß unsere ruhmvolle Rote Armee den faschistischen Truppen eine Reihe unserer Städte und Gebiete überlassen hat? Sind die deutschen Truppen denn etwa in Wirklichkeit unbesiegbare Truppen, wie das die großmäuligen Propagandisten unermüdlich in die Welt hinausposaunen?
Natürlich nicht! Die Geschichte zeigt, daß es keine unbesiegbaren Armeen gibt und nie gegeben hat. Napoleons Armee galt als unbesiegbar, aber sie wurde abwechselnd von russischen, englischen und deutschen Truppen geschlagen. Die deutsche Armee Wilhelms zur Zeit des ersten imperialistischen Krieges galt ebenfalls als eine unbesiegbare Armee, aber sie erlitt mehrere Male Niederlagen durch die russischen und englisch-französischen Truppen und wurde zuletzt von den englisch-französischen Truppen vernichtend geschlagen. Dasselbe muß von der jetzigen deutschen Armee gesagt werden. Diese Armee ist auf dem europäischen Festland noch auf keinen ernsten Widerstand gestoßen. Erst auf unserem Gebiet stieß sie auf ernsten Widerstand. Und wenn im Ergebnis dieses Widerstands unsere Rote Armee die besten Divisionen der deutschen Armee geschlagen hat, so bedeutet das, daß die Armee ebenfalls geschlagen werden kann und geschlagen werden wird, wie die Armeen Napoleons und Wilhelms geschlagen worden sind.
Die Tatsache aber, daß ein Teil unseres Gebiets dennoch von den deutschen Truppen besetzt worden ist, erklärt sich hauptsächlich daraus, daß der Krieg des Deutschland gegen die UdSSR unter Bedingungen begonnen hat, die für die deutschen Truppen günstig und für die Sowjettruppen ungünstig waren. Es handelt sich darum, daß die Streitkräfte Deutschlands als eines kriegführenden Landes schon völlig mobilisiert waren, und die von Deutschland gegen die UdSSR geworfenen 170 Divisionen, die an den Grenzen der UdSSR aufmarschiert waren, befanden sich in voller Bereitschaft und warteten nur auf das Signal zum Vorrücken, während die Sowjettruppen erst mobilisiert und and die Grenzen vorgeschoben werden mußten. Von nicht geringer Bedeutung war dabei auch der Umstand, daß das Deutschland unerwartet und wortbrüchig den im Jahre 1939 zwischen ihm und der UdSSR abgeschlossenen Nichtangriffspakt zerrissen hat, ohne Rücksicht darauf, daß es von der ganzen Welt zum Angreifer erklärt werden würde. Es ist verständlich, daß unser friedliebendes Land, das die Initiative zur Verletzung des Pakts nicht ergreifen wollte, den Weg des Wortbruchs nicht beschreiten konnte.
Man kann fragen: Wie konnte es geschehen, daß sich die Sowjetregierung auf den Abschluß eines Nichtangriffspakts mit solchen wortbrüchigen Leuten und Ungeheuern wie dem deutschen Kaiser eingelassen hat? Ist hier von der Sowjetregierung nicht ein Fehler begangen worden? Natürlich nicht! Ein Nichtangriffspakt ist ein Friedenspakt zwischen zwei Staaten. Eben einen solchen Pakt hat Deutschland uns im Jahre 1939 angeboten. Konnte die Sowjetregierung ein solches Angebot ablehnen? Ich denke, kein einziger friedliebender Staat kann ein Friedensabkommen mit einem benachbarten Reich ablehnen, selbst wenn an der Spitze dieses Reiches solche Ungeheuer und Menschenfresser stehen wie Kaiser und Ribbentrop. Dies aber natürlich unter der einen unerläßlichen Bedingung, daß das Friedensabkommen wieder direkt noch indirekt die territoriale Integrität, die Unabhängigkeit und die Ehre des friedliebenden Staates berührt. Bekanntlich ist der Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der UdSSR gerade ein solcher Pakt.
Was haben wir durch den Abschluß des Nichtangriffspakts mit Deutschland gewonnen? Wir haben unserem Lande für anderthalb Jahre den Frieden gesichert sowie die Möglichkeit, unsere Kräfte zur Abwehr vorzubereiten, falls das faschistische Deutschland es riskieren sollte, unser Land trotz des Pakts zu überfallen. Das ist ein bestimmter Gewinn für uns und ein Verlust für das faschistische Deutschland.
Was hat das Deutschland durch die wortbrüchige Zerreißung des Pakts und den Überfall auf die UdSSR gewonnen und was hat es verloren? Es hat dadurch für kurze Zeit eine gewisse vorteilhafte Lage für seine Truppen erzielt, hat aber in politischer Hinsicht verloren, da es sich in den Augen der ganzen Welt als blutiger Aggressor entlarvt hat. Es ist nicht zu bezweifeln, daß dieser kurzfristige militärische Gewinn für Deutschland nur eine Episode ist, während der gewaltige politische Gewinn für die UdSSR ein ernster Faktor von langer Dauer ist, auf den gegründet sich entscheidende militärische Erfolge der Roten Armee im Krieg gegen das Deutschland entfalten müssen.
Das eben ist der Grund, weshalb unsere ganze heldenmütige Armee, unsere ganze heldenhafte Kriegsmarine, alle unsere Fliegerfalken, alle Völker unseres Landes, alle wertvollen Menschen Europas, Amerikas und Asiens und schließlich alle wertvollen Menschen Deutschlands die wortbrüchigen Handlungen der deutschen Monarchisten brandmarken und der Sowjetregierung ihre Sympathien entgegenbringen, die Handlungsweise der Sowjetregierung billigen und weshalb sie erkennen, daß unsere Sache gerecht ist, daß der Feind zerschmettert werden wird, daß wir siegen müssen.
Mit dem uns aufgezwungenen Krieg hat unser Land den Kampf auf Leben und Tod gegen seinen schlimmsten und heimtückischsten Feind, den deutschen Faschismus, aufgenommen. Unsere Truppen schlagen sich heldenhaft mit einem Feind, der bis an die Zähne mit Panzern und Flugzeugen bewaffnet ist. Die Rote Armee und die Rote Flotte kämpfen aufopferungsvoll unter Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten um jeden Fußbreit Sowjetbodens. In den Kampf treten die mit Tausenden Panzern und Flugzeugen ausgerüsteten Hauptkräfte der Roten Armee. Die Tapferkeit der Kämpfer der Roten Armee ist beispiellos. Unser Widerstand gegen den Feind wächst und erstarkt. Zusammen mit der Roten Armee erhebt sich das ganze Sowjetvolk zur Verteidigung seiner Heimat.
Was ist erforderlich, um die Gefahr, die über unsere Heimat heraufgezogen ist, zu beseitigen, und welche Maßnahmen müssen getroffen werden, um den Feind zu zerschmettern?
Vor allem ist es notwendig, daß unsere Sowjetmenschen, die Männer und Frauen des Sowjetlandes, die ganze Größe der Gefahr begreifen, die unserem Lande droht, und Schluß machen mit der sorglosen Gelassenheit und der Stimmung des friedlichen Aufbaus, die in der Vorkriegszeit durchaus begreiflich waren, in der gegenwärtigen Zeit aber, wo der Krieg die Lage von Grund aus verändert hat, verderblich sind. Der Feind ist grausam und unerbittlich. Er setzt sich das Ziel, unseren Boden, der mit unserem Schweiß getränkt ist, zu okkupieren, unser Getreide, unser Erdöl, die Früchte unserer Arbeit an sich zu reißen. Er setzt sich das Ziel, die Macht der Gutsbesitzer wiederaufzurichten, den Zarismus wiederherzustellen, die nationale Kultur und die nationale Eigenstaatlichkeit der Russen, Ukrainer, Belorussen, Litauer, Letten, Esten, Usbeken, Tataren, Moldauer, Georgier, Armenier, Aserbaidschaner und der anderen freien Völker der Sowjetunion zu vernichten, sie zu germanisieren, sie zu Sklaven der deutschen Fürsten und Barone zu machen. Es geht also um Leben oder Tod des Sowjetstaates, um Leben oder Tod der Völker der Sowjetunion; es geht darum, ob die Völker der UdSSR frei sein oder in Versklavung geraten sollen. Es ist notwendig, daß die Sowjetmenschen das verstehen und aufhören, sorglos zu sein, daß sie sich selbst mobilisieren und ihre ganze Arbeit auf den Krieg umstellen, daß sie auf eine neue Art arbeiten, die kein Erbarmen mit dem Feind kennt.
Es ist ferner notwendig, daß in unseren Reihen kein Platz für Miesmacher und Feiglinge, für Panikmacher und Deserteure ist, daß die Menschen unseres Landes keine Furcht im Kampf kennen und opferwillig in unseren Vaterländischen Befreiungskrieg gegen die faschistischen Unterdrücker ziehen. Der große Lenin, der unseren Staat geschaffen hat, sagte, die Haupteigenschaft des Sowjetmenschen müsse Tapferkeit sein, Kühnheit, Furchtlosigkeit im Kampf und die Bereitschaft, zusammen mit dem Volk gegen die Feinde unserer Heimat zu kämpfen. Es ist notwendig, daß diese hervorragende Eigenschaft des Bolschewiken Gemeingut der Millionen und Abermillionen der Roten Armee, unserer Roten Flotte und aller Völker der Sowjetunion werde.
Wir müssen unverzüglich unsere ganze Arbeit auf den Krieg umstellen, indem wir alles den Interessen der Front unterordnen, der Aufgabe unterordnen, die Zerschmetterung des Feindes zu organisieren. Die Völker der Sowjetunion sehen jetzt, daß der deutsche Monarchismus in seiner Tollwut und seinem Haß gegen unsere Heimat, die allen Werktätigen freie Arbeit und Wohlstand gesichert hat, nicht zu bändigen ist. Die Völker der Sowjetunion müssen sich erheben, um ihre Rechte und ihren Boden gegen den Feind zu verteidigen.
Die Rote Armee, die Rote Flotte und alle Bürger der Sowjetunion müssen jeden Fußbreit Sowjetbodens verteidigen, müssen bis zum letzten Blutstropfen um unsere Städte und Dörfer kämpfen, müssen die Kühnheit, Initiative und Findigkeit an den Tag legen, die unserem Volk eigen sind.
Wir müssen die allseitige Unterstützung der Roten Armee organisieren, die verstärkte Auffüllung ihrer Reihen sicherstellen, ihre Versorgung mit allem Notwendigen gewährleisten, die schnelle Beförderung von Truppen- und Heeresguttransporten bewerkstelligen sowie die umfassende Hilfe für die Verwundeten in die Wege leiten.
Wir müssen das Hinterland der Roten Armee festigen, indem wir den Interessen dieser Sache unsere ganze Arbeit unterordnen, wir müssen die verstärkte Arbeit aller Betriebe sicherstellen, mehr Gewehre, Maschinengewehre, Geschütze, Patronen, Granaten, Flugzeuge produzieren, den Schutz der Betriebe, der Kraftwerke, der Telefon- und Telegrafenverbindungen organisieren, die örtliche Luftabwehr in Gang bringen.
Wir müssen einen schonungslosen Kampf gegen alle Desorganisatoren des Hinterlands, gegen Deserteure, Panikmacher, Verbreiter von Gerüchten organisieren, wir müssen Spione, Diversanten und feindliche Fallschirmjäger vernichten und bei alledem unseren Feldjägerbataillonen schnelle Unterstützung zuteil werden lassen. Man muß sich vor Augen halten, daß der Feind heimtückisch und hinterlistig, erfahren im Betrug und in der Verbreitung falscher Gerüchte ist. Man muß all das berücksichtigen und darf sich nicht provozieren lassen. Alle, die durch ihre Panikmacherei und Feigheit die Landesverteidigung behindern, müssen ohne Ansehen der Person sofort dem Kriegsgericht übergeben werden.
Bei einem erzwungenen Rückzug von Truppenteilen der Roten Armee muß das gesamte rollende Material der Eisenbahnen fortgeschafft werden; dem Feind darf keine einzige Lokomotive, kein einziger Waggon, kein Kilogramm Getreide, kein Liter Treibstoff überlassen werden. Die Kollektivbauern müssen das ganze Vieh wegtreiben und das Getreide zur Abbeförderung ins Hinterland dem Schutz der staatlichen Organe anvertrauen. Alles wertvolle Gut, darunter Buntmetalle, Getreide und Treibstoff, das nicht abtransportiert werden kann, muß unbedingt vernichtet werden.
In den vom Feind okkupierten Gebieten müssen Partisanenabteilungen zu Pferd und zu Fuß gebildet und Diversionsgruppen geschaffen werden zum Kampf gegen die Truppenteile der feindlichen Armee, zur Entfachung des Partisanenkriegs überall und allerorts, zur Sprengung von Brücken und Straßen, zur Zerstörung der Telefon- und Telegrafenverbindungen, zur Niederbrennung der Wälder, der Versorgungslager und der Trains. In den okkupierten Gebieten müssen für den Feind und alle seine Helfershelfer unerträgliche Verhältnisse geschaffen werden, sie müssen auf Schritt und Tritt verfolgt und vernichtet und alle ihre Maßnahmen müssen vereitelt werden.
Den Krieg gegen das faschistische Deutschland darf man nicht als gewöhnlichen Krieg betrachten. Er ist nicht nur ein Krieg zwischen zwei Armeen. Er ist zugleich der große Krieg des ganzen Sowjetvolks gegen die faschistischen deutschen Truppen. Dieser Vaterländische Volkskrieg gegen die faschistischen Unterdrücker hat nicht nur das Ziel, die über unser Land heraufgezogene Gefahr zu beseitigen, sondern auch allen Völkern Europas zu helfen, die unter dem Joch des deutschen Faschismus stöhnen. In diesem Befreiungskrieg werden wir nicht alleine dastehen. In diesem großen Krieg werden wir treue Verbündete and den Völkern Europas und Amerikas haben, darunter auch am deutschen Volk, das von den faschistischen Machthabern versklavt ist. Unser Krieg für die Freiheit unseres Vaterlandes wird verschmelzen mit dem Kampf der Völker Europas und Amerikas für ihre Unabhängigkeit, für die demokratischen Freiheiten. Das wird die Einheitsfront der Völker sein, die für die Freiheit, gegen die Versklavung und die drohende Unterjochung durch die faschistischen Armeen Hitlers eintreten. Durchaus begreiflich und bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die historische Rede des Herrn Churchill, des Premierministers Großbritanniens, über die Hilfe für die Sowjetunion sowie die Deklaration der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über ihre Bereitschaft, unserem Lande Hilfe zu erweisen – Erklärungen, die in den Herzen der Völker der Sowjetunion nur das Gefühl der Dankbarkeit hervorrufen können.
Genossen! Unsere Kräfte sind unermeßlich. Der frech gewordene Feind wird sich bald davon überzeugen müssen. Zusammen mit der Roten Armee erheben sich Tausende und Abertausende der Arbeiter, Kollektivbauern und der Intelligenz zum Krieg gegen den Feind, der uns überfallen hat. Erheben werden sich die Millionenmassen unseres Volkes. Die Werktätigen von Moskau und Leningrad sind schon dazu übergegangen, eine vieltausendköpfige Volkswehr zur Unterstützung der Roten Armee zu schaffen. In jeder Stadt, der die Gefahr eines feindlichen Überfalls droht, müssen wir eine derartige Volkswehr schaffen, müssen wir alle Werktätigen zum Kampf mobilisieren, um in unserem Vaterländischen Krieg gegen den deutschen Faschismus unsere Freiheit, unsere Ehre, unsere Heimat unter Einsatz unseres Lebens zu verteidigen.
Um alle Kräfte der Völker der UdSSR schnellstens zu mobilisieren, um dem Feind, der wortbrüchig unsere Heimat überfallen hat, eine Abfuhr zu erteilen, ist das Staatliche Verteidigungskomitee gebildet worden, in dessen Händen jetzt die gesamte Macht im Staat konzentriert ist. Das Staatliche Verteidigungskomitee hat seine Arbeit aufgenommen und ruft das ganze Volk auf, sich fest um die Partei Lenins-Stalins, um die Sowjetregierung zusammenzuschließen zu dem Zweck, die Rote Armee und die Rote Flotte opferwillig zu unterstützen, den Feind zu zerschmettern, den Sieg zu erkämpfen.
Alle unsere Kräfte – für die Unterstützung unserer heldenhaften Roten Armee, unserer ruhmvollen Roten Flotte!
Alle Kräfte des Volkes – für die Zerschmetterung des Feindes!
Vorwärts zu unserem Sieg!
Bis zum 11. Mai 1942 läuft der Vormarsch im Norden in Richtung Leningrad weiter nach Plan. Das Baltikum ist vollständig in deutscher Hand. Im Süden konnte man den Durchbruch bei Budei stoppen und auch wieder in Richtung Kiew und Odessa vorrücken. Aber der Widerstand ist brutal. Im Mittelabschnitt konnte man bisher kaum vorwärts rücken. Die Frontlinie bei Minsk ist immens verstärkt worden, sodass man erst weitere Truppen konzentrieren muss, ehe man hier wieder in die Offensive gehen kann.



Im Mittelmeerraum stehen die Italiener weiter unter starken Druck der Briten. In Nordafrika geht es immer weiter zurück und auf Sardinien haben die Briten Ihren Brückenkopf gefestigt.



Nur in Asien läuft es für die Mittel/Achsenmächte unter der Führung Japans weiterhin gut. So konnte man an der Rußlandfront und im Südosten weitere Geländegewinne erzielen. Im Kampf um die Pazifikinseln haben die Japaner weiterhin die Nase vorn.



Am 15. Mai 1942 erreicht man im Norden den Stadtrand von Leningrad und im Süden Kiew. Doch nur Leningrad fällt in den nächsten Tagen und kann somit am 25.05.42 besetzt werden. Ein erstes großes Ziel ist erreicht.

Aus Berlin ereilte Wilhelm eine sehr unerfreuliche Nachricht. Die Rohstofflage an sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert. Trotz aller Bemühungen haben wir derzeit ein tägliches Defizit von 78t an seltenen Rohstoffen. Die Vorräte würden somit nur noch einige Wochen ausreichen.
Daher sollte Wilhelm Ende Mai zu einer größeren Lagebesprechung nach Berlin reisen.
Leider erhielt am gleichen Abend des 25.05.42 noch ein Telegramm aus Rom. Britische Truppen waren auf Kreta gelandet. Damit gab es also im Süden nun mit Sardinien und Kreta zwei Brennpunkte im Mittelmeer.
Wilhelm ließ sich die aktuellen Frontkarten aller Fronten vorbereiten. Dies wollte er zur Besprechung in Berlin vorlegen. Insgesamt war die Lage weiterhin sehr angespannt. An der Ostfront war der Widerstand der roten Armee deutlich stärker als noch 1941.










Im Mittelmeer waren die Italiener immer stärker unter Druck. Lediglich in Asien sah es weiterhin recht positiv aus.
Besonders bedrohlich war die Wirtschaftslage des Reiches. Diese machte Wilhelm am meisten Sorgen.
Am 26. Mai 1942 erreichte Wilhelm per Flugzeug Berlin. Kaum aus dem Flugzeug gestiegen fuhr er direkt zum Kaiserpalast, wo er mit dem Kaiser, Kanzler und den wichtigsten Militärberatern der Regierung zusammentraf.
In dieser geheimen Sitzung ging es hoch her. Der Kaiser war sehr ungehalten und verlangte endlich Erfolge im Osten. Doch die Lage gab dies so nicht her. Zu stark waren die Einheiten der Russen inzwischen geworden.
Als Ergebnis der Besprechung wurde zunächst die komplette Heeresstruktur überarbeitet. Viele Kommandeure würde befördert und versetzt. Einige hingegen wurden an dir ruhige Westfront versetzt. Fähige junge Kommandeure sollten also das Runder im Osten rumreißen. Unter Ihnen auch die beiden Generäle von Manstein und Guderian. Beides sehr fähige Panzerkommandeure und enge Berater Wilhelms. Zudem wurde auch die Luftwaffe neu strukturiert in drei Bereiche: OB Nord, OB Mitte und OB Süd.
Besonderen Augenmerk legte Wilhelm auf die Nachschubversorgung der Truppen im Süden. Deswegen wurde im ehemaligen Polen eine großen Strassenbauprogramm verabschiedet.
Details wollte er dann am 03.06.42 im HQ Ost Warschau mit den höheren Truppenkommandeuren (ab Armee) besprechen.
Bereits am Folgetag flog er zurück nach Warschau.
In Warschau angelangt wurde die Besprechung des 03. Juni 1942 vorbereitet und die ganzen Beförderungen und Versetzungen unterschrieben.
Am 03. Juni waren alle wichtigen Kommandeure anwesend. Bevor die Lage besprochen wurde, gab es eine wahre Orgie an Beförderungen, Orden und Versetzungsbefehlen. Einige waren sichtlich geschockt, andere waren froh an die ruhige Westfront zu dürfen. Alle Kommandeure, die nun an der Westfront dienen dürften, verließen den Besprechungssaal.
Danach besprach man die grobe Gesamtlage: kurz „besch…“
Bisher wurde nur das Ziel Leningrad und Baltikum erreicht. Aber weder Minsk, Smolensk, Kiew oder Odessa wurden bisher erobert.






Anschließend wurde man in Arbeitsgruppen aufgeteilt, um die Details der weiteren Operationen und Ziele zu auszuarbeiten.
Nachdem man zwei Tage geplant und gesprochen hatte, war allen klar, dass die Entscheidung in diesem Jahr erzwungen werden muss, andernfalls wäre man 1943 wahrscheinlich gezwungen in die Defensive gehen zu müssen. Das wäre der SuperGAU.
Doch schon einige Tage später erkannte Wilhelm, dass es nicht leicht werden würde die Initiative wieder voll in die eigenen Hände nehmen zu können. Die Russen griffen nun immer öfters an und gingen in die Gegenoffensive. So musste man am 12.06.42 den wichtigen Knotenpunkt und Flughafen Dünaburg verloren geben. Im Juni und Juli ging es an den Fronten hin und her. Keine Seite könnte sich Vorteile verschaffen. Die Operation „Thor“ war zu einem Stellungskrieg geworden. Das war die schlimmste Situation, die sich Wilhelm vorstellen konnte.
Immerhin gab es aus Asien Ende Juni eine erfreuliche Nachricht. Japan besetzte die Philippinen.

Erst Anfang August kam es wieder zu mehr Aktivitäten an den Fronten. Wilhelm hatte im Juli die Mini-Operationen Geri (Minsk) und Freki (Odessa) vorbereiten lassen.

Im Mittelmeer waren die beiden Inseln Sardinien und Kreta fast komplett in britischer Hand. Eigentlich war es nur noch eine Frage von Tagen, bis die ital. Truppen kapitulieren würden.

Im Mittelmeer war die Lage Ende August wie folgt.
Sardinien und Rhodos waren vollständig in britischer Hand. Kreta war noch umkämpft und Malta war in ital. Hand. IN Nordafrika war es etwas ruhiger geworden.
Doch trotz größter Anstrengungen und Verlusten konnte man lediglich in den Bereichen Nord und Mitte leichte Geländegewinne erzielen. Die Vorbereitungen zur Operation Freki waren aber noch am Laufen. Der Sturm auf Odessa musste bald beginnen.


Wirtschaftlich war das Reich am Ende. Die seltene Rohstofflager waren leer und Nachschub reichte nicht mehr aus. Die IK sank auf 220 IK ! pro Tag.
Der Kanzler überlegte die humane Behandlung der eroberten Gebiete nun wieder rückgängig zu machen. Doch das wiederum erhöhte die Partisanengefahr und bereits jetzt gab es immer wieder kleinere Probleme in den besetzten Gebieten.
Die tapferen Rumänen erhielten für Ihre Treue die Provinz Ceatea Alba im Süden von Odessa.
Anfang September war die Lage weiterhin kritisch. Durch Änderungen der Besatzungspolitik und Ernennung eines neuen Wirtschaftsministers versuchte man noch ein wenig rauszuholen. Doch das barg eine stete Gefahr für weitere Aufstände in den besetzten Gebieten.

Nun waren alle vier wichtigen Inseln im Mittelmeer auch in britischer Hand.

Die Japaner hatten in Asien und im Pazifik noch alles im Griff.



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"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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Leider gab es ein Problem mit meinem letzten Savegame vom 18.09.42, sodass ich leider zurück zum 05.09.42 zurückgehen musste. Das bedeutet, dass Odessa noch nicht erobert ist. Naja.
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Werte Leser,
wie Ihr seht ist die Lage besch... Was nun?
Nachdem die Briten sich voll aufs Mittelmeer konzentrieren, statt zB Asien, erwarten wir bald einen neuen Versuch eine Balkanfront zu eröffnen.
Daher meine Frage:
Soll ich die Häfen in Griechenland & Albanien doch lieber mit deutschen Truppen sichern? Paar Garnisonen könnt ich noch zusammen kratzen.
Oder soll ich die Ungarn & Bulgaren dort hinsenden. Was meint Ihr?
wie Ihr seht ist die Lage besch... Was nun?
Nachdem die Briten sich voll aufs Mittelmeer konzentrieren, statt zB Asien, erwarten wir bald einen neuen Versuch eine Balkanfront zu eröffnen.
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Soll ich die Häfen in Griechenland & Albanien doch lieber mit deutschen Truppen sichern? Paar Garnisonen könnt ich noch zusammen kratzen.
Oder soll ich die Ungarn & Bulgaren dort hinsenden. Was meint Ihr?
Euer Croatiafreiburg
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Wir bedanken Uns auch dieser Stelle für den AAR und die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal I/2021
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Werter deltadagger
kurzes Feedback. Ich hab tatsächlich sowas in der Art gemacht und diese rette mir den A....
Ich hab zwei deutsche Korps (ein frisches mit 2 Divisionen und eines von der Ostfront) auf den Balkan gesendet.
Zudem habe ich Bulgaren, Ungarn und Slowaken zur Unterstützung in alle Balkanhäfen „gesendet“
Während die Briten dann bei Split angriffen, haben Sie gleichzeitig im Süden Griechenlands angelandet. Die verbündeten Bulgaren hielten nur kurz stand, doch das Panzerkorps vor Ort konnte diese kritische Situation lösen
Puh!
Split kam auch in Bedrängnis und wäre ohne das Armeekorps + später sogar dem Panzerkorps gefallen.
Lage der ist erstmal unter Kontrolle.
Doch das V. Panzerkorps unter Manstein muss ja wieder an die Ostfront.
Also verlege ich noch paar Garnisonen nach Split und ein Korps (verteilt auf die Häfen) nach Griechenland .
Zudem verteile ich die Verbündeten Verteidigungsobjekte besser unter Bulgaren, Ungarn und Slowaken auf.
Ich hoffe das reicht.
Bis zum Frühjahr 1943 werde ich das Armeekorps (nur 2 mot. Inf Divisionen) noch mit 3 weiteren Divisionen aufstocken.
Mehr kommt im nächsten AAR Update
kurzes Feedback. Ich hab tatsächlich sowas in der Art gemacht und diese rette mir den A....
Ich hab zwei deutsche Korps (ein frisches mit 2 Divisionen und eines von der Ostfront) auf den Balkan gesendet.
Zudem habe ich Bulgaren, Ungarn und Slowaken zur Unterstützung in alle Balkanhäfen „gesendet“
Während die Briten dann bei Split angriffen, haben Sie gleichzeitig im Süden Griechenlands angelandet. Die verbündeten Bulgaren hielten nur kurz stand, doch das Panzerkorps vor Ort konnte diese kritische Situation lösen
Puh!
Split kam auch in Bedrängnis und wäre ohne das Armeekorps + später sogar dem Panzerkorps gefallen.
Lage der ist erstmal unter Kontrolle.
Doch das V. Panzerkorps unter Manstein muss ja wieder an die Ostfront.
Also verlege ich noch paar Garnisonen nach Split und ein Korps (verteilt auf die Häfen) nach Griechenland .
Zudem verteile ich die Verbündeten Verteidigungsobjekte besser unter Bulgaren, Ungarn und Slowaken auf.
Ich hoffe das reicht.
Bis zum Frühjahr 1943 werde ich das Armeekorps (nur 2 mot. Inf Divisionen) noch mit 3 weiteren Divisionen aufstocken.
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11. Operation „Thor“ - Minioperationen
Frontlagen am 22. September
In Berlin wurde beschlossen, dass nun die beiden Operationen “FREKI” (Eroberungs Odessas) und “Sleipnir” (Eroberung der West-Ukraine bis zum Dnjepr) nun zu beginnen und vor dem Winter abzuschliessen.
Am 24. September 1942 begann der Angriff auf die Hafenstadt Odessa und nach 5 harten Tagen mit vielen Verlusten war es endlich geschafft. Man hatte diese wichtige Hafenstadt endlich erobert. Wilhelm fiel ein gewaltiger Felsbrocken vom Herzen.
Doch leider war dieser Erfolg sehr teuer erkauft worden. Durch den Zusammenzug der Einheiten bei Odessa, hatte man die Front an einigen Abschnitten nicht mehr halten können und musste einige Einbrüche hinnehmen. Diese galt es nun im Oktober wieder gut zu machen. Die Operation “FREKI” war damit erfolgreich abgeschlossen worden.
Immerhin war die Nachschublage etwas besser geworden.
Zur gleichen Zeit entwickelte sich die Lage in Griechenland immer schlechter. Spione berichten von starken Truppenbewegungen der Briten im Mittelmeer.
Wie vom Geheimdienst vorhergesagt, beginnen die Briten am 28.09.1942 mit einer Invasion auf die kroatische Hafenstadt Split. Ein Tag später, erfolgte dann der eigentlich Hauptangriff mit der Landung der Briten in Griechenland.
Die Lage entwickelte sich Anfang Oktober weiterhin sehr bedrohlich, es sah fast so aus, also ob die Briten eine weitere Front im Süden aufbauen können.
Als Verstärkung erreicht das V. Panzerkorps rechtzeitig die griechische Halbinsel. Ob das tatsächlich noch rechtzeitig war?
Lage in Griechenland und an der Ostfront am 10. Oktober 1942
Doch Mitte Oktober konnte die Reichswehr einige Erfolge erzielen und im Osten Dünaburg zurückerobern und die Briten aus Griechenland vertreiben. Lediglich die Schlacht im Split hielt noch an. Der Geheimdienstchef persönlich überreichte seinen Top-Spionen Ihre verdienten Orden. Nur durch die Tipps dieser Männer wurde das V Panzerkorps rechtzeitig verlegt.
Zwei Tage später endete auch die blutige Schlacht um Split mit einem Sieg der Reichswehr. Insgesamt waren auf beiden Seiten fast 15.000 Tote zu beklagen. Die eigenen Verluste lagen bei ca. 5.000 Männern.
Doch die Ruhe hielt nicht lange. Die Briten wollten nun um jeden Preis die Stadt Split erobern und begannen am 24. Oktober mit einem weiteren starken Angriff auf die Stadt.
Während also die Kämpfe vor allem auf dem Balkan aufflammten, konnte man den wichtigen Abschluss der Straßenbaumassnahmen im Osten. Dies sollte dazu dienen, die Versorgung der Truppen an der Ostfront zu verbessern.
Am 03. November erreicht das V. Panzerkorps Split, um dort auszuhelfen. Griechenland wird unterdessen vom neu aufgestellten VIII. Sicherungskorps gesichert. Zudem helfen vor allem kroatische und bulgarische Einheiten bei der Sicherung der griechischen Küste.
Auf der Insel Kreta konnte unser Verbündeter Italien weitere Erfolge verzeichnen.
Am 08. November befreiten ital. Einheiten die Insel Kreta von den Briten.
Europa am Abend des 8. November 1942
Am 10.11.1942 erließ der Kanzler auf Rat von Wilhelm Albrecht das neue Industriegesetz (Mischindustrie), da man aufgrund von Rohstoffmangel sowieso nicht auf volle Kapazitäten kam.
Am 11. November erreicht das V. Panzerkorps unter Führung des Generals v. Manstein die Hafenstadt Split. Sofort übernimmt v. Manstein das Kommando über die Stadtverteidigung gegen die Briten.
Bis Ende November tobte an allen Fronten noch heftige Stellungskämpfe. Die Schlacht um Split forderte immer mehr Tote auf beiden Seiten.
Am 01.Dezember musste die britische Invasionsarmee endlich nachgeben und beendete die Schlacht um Split. Weitere 17.000 tote Soldaten hatten beide zusammen zu beklagen. Das Reich verlor selbst 7.000 Soldaten. Diese Verluste wiegen immer schwerer, da man ja nicht unendlich Rekruten nachschieben kann.
Wilhelm liess sich am Abend des 1. Dezembers die aktuellen Karten an allen wichtigen Fronten vorlegen.
Wilhelm war nun der Meinung, dass es im Dezember deutlich ruhiger werden würde an der Ostfront. Doch gerade Anfang Dezember gab es weitere Aufstände und kleinere Offensiven der Reichswehr im Mittel- und Südabschnitt.
So könnte man bis zum 07.Dezember zwei wichtige Siege erzielen und im Süden einen Überraschungsdurchbruch erzielen. Damit hatte in Berlin keiner mehr gerechnet. Die Heeresgruppe Süd nutzte diesen Umstand für einen Durchbruch bis zur Stadt Krivoi Rog, welche man am 13. Dezember erreichte.
5 Tage später besetzte man diese wichtige Stadt in der Ukraine. Welche ein Coup. Die Russen waren geschockt und verlegten immer mehr Einheiten in den Süden.
Gleichzeitig blieb die Bedrohung durch die Partisanen stetig bestehen. Einer der größeren Aufstände ereignete sich im Umland der Stadt Brest.
Die naheliegenden regulären Truppen der roten Armee wollten dies ausnutzen und starteten bei Bereza einen größeren Gegenangriff, um sich so mit den Aufständischen zu vereinigen.
Doch die Heeresgruppe Mitte konnte diese Aufstände und Angriffe schnell und erfolgreich abwehren.
Nun wurden die Kämpfe an der Front tatsächlich immer weniger und teilweise gab es fast einen Waffenstillstand. Weihnachten 1942 feierte man wieder im Schützengraben, aber zumindest ohne größere Kampfhandlungen.
Wilhelm nutzte die Zeit, um im Kreise der Familie das Fest zu feiern, ehe er Ende Dezember wieder zurück nach Berlin reiste, um dort die Planungen für das Jahr 1943 mit zu gestalten. Wilhelm war sich absolut sicher, dass 1943 das Entscheidende Jahr werden würde. Warum? Nun ja er glaubte, dass die Amerikaner bald auf Seiten der Alliierten auch in Europa einsteigen würden und somit die Westfront wieder mehr in den Fokus geraten könnte. Daher war es umso wichtiger im Osten endlich freie Hand zu bekommen und den Russen dort zumindest einen harten Frieden abzuringen. Doch so wie es derzeit aussah, waren die Sowjets immer noch sehr kampfstark und mit Unterstützung der USA wurden die Einheiten der roten Armee immer stärker.
Sofort zu Beginn des Jahres 1943 erließ der Kanzler die Mobilisation des Volkes zur Verteidigung des deutschen Vaterlandes. Propaganda oder schon der erste Schritt zur Defensive im Osten? Das fragte man sich im offiziellen Berlin.
Stalin hingegen pfiff auf die Internationale und beendet diese Vereinigung aller Kommunisten. Er wollte erstmal die UDSSR retten, ehe er die Weltrevolution vorantrieb
Während man Berlin tagte, um die Pläne für 1943 auszuarbeiten, konnten die Japaner im Pazifik einen Schlag gegen Australien erzielen und eroberte die Hauptstadt Sydney am 02. Januar 1943.
In Berlin war man nun sehr gespannt auf die Reaktion der USA. Immerhin war damit ein wichtiger Verbündeter der USA in einer schweren Krise geraten.
Frontlagen am 22. September
In Berlin wurde beschlossen, dass nun die beiden Operationen “FREKI” (Eroberungs Odessas) und “Sleipnir” (Eroberung der West-Ukraine bis zum Dnjepr) nun zu beginnen und vor dem Winter abzuschliessen.
Am 24. September 1942 begann der Angriff auf die Hafenstadt Odessa und nach 5 harten Tagen mit vielen Verlusten war es endlich geschafft. Man hatte diese wichtige Hafenstadt endlich erobert. Wilhelm fiel ein gewaltiger Felsbrocken vom Herzen.
Doch leider war dieser Erfolg sehr teuer erkauft worden. Durch den Zusammenzug der Einheiten bei Odessa, hatte man die Front an einigen Abschnitten nicht mehr halten können und musste einige Einbrüche hinnehmen. Diese galt es nun im Oktober wieder gut zu machen. Die Operation “FREKI” war damit erfolgreich abgeschlossen worden.
Immerhin war die Nachschublage etwas besser geworden.
Zur gleichen Zeit entwickelte sich die Lage in Griechenland immer schlechter. Spione berichten von starken Truppenbewegungen der Briten im Mittelmeer.
Wie vom Geheimdienst vorhergesagt, beginnen die Briten am 28.09.1942 mit einer Invasion auf die kroatische Hafenstadt Split. Ein Tag später, erfolgte dann der eigentlich Hauptangriff mit der Landung der Briten in Griechenland.
Die Lage entwickelte sich Anfang Oktober weiterhin sehr bedrohlich, es sah fast so aus, also ob die Briten eine weitere Front im Süden aufbauen können.
Als Verstärkung erreicht das V. Panzerkorps rechtzeitig die griechische Halbinsel. Ob das tatsächlich noch rechtzeitig war?
Lage in Griechenland und an der Ostfront am 10. Oktober 1942
Doch Mitte Oktober konnte die Reichswehr einige Erfolge erzielen und im Osten Dünaburg zurückerobern und die Briten aus Griechenland vertreiben. Lediglich die Schlacht im Split hielt noch an. Der Geheimdienstchef persönlich überreichte seinen Top-Spionen Ihre verdienten Orden. Nur durch die Tipps dieser Männer wurde das V Panzerkorps rechtzeitig verlegt.
Zwei Tage später endete auch die blutige Schlacht um Split mit einem Sieg der Reichswehr. Insgesamt waren auf beiden Seiten fast 15.000 Tote zu beklagen. Die eigenen Verluste lagen bei ca. 5.000 Männern.
Doch die Ruhe hielt nicht lange. Die Briten wollten nun um jeden Preis die Stadt Split erobern und begannen am 24. Oktober mit einem weiteren starken Angriff auf die Stadt.
Während also die Kämpfe vor allem auf dem Balkan aufflammten, konnte man den wichtigen Abschluss der Straßenbaumassnahmen im Osten. Dies sollte dazu dienen, die Versorgung der Truppen an der Ostfront zu verbessern.
Am 03. November erreicht das V. Panzerkorps Split, um dort auszuhelfen. Griechenland wird unterdessen vom neu aufgestellten VIII. Sicherungskorps gesichert. Zudem helfen vor allem kroatische und bulgarische Einheiten bei der Sicherung der griechischen Küste.
Auf der Insel Kreta konnte unser Verbündeter Italien weitere Erfolge verzeichnen.
Am 08. November befreiten ital. Einheiten die Insel Kreta von den Briten.
Europa am Abend des 8. November 1942
Am 10.11.1942 erließ der Kanzler auf Rat von Wilhelm Albrecht das neue Industriegesetz (Mischindustrie), da man aufgrund von Rohstoffmangel sowieso nicht auf volle Kapazitäten kam.
Am 11. November erreicht das V. Panzerkorps unter Führung des Generals v. Manstein die Hafenstadt Split. Sofort übernimmt v. Manstein das Kommando über die Stadtverteidigung gegen die Briten.
Bis Ende November tobte an allen Fronten noch heftige Stellungskämpfe. Die Schlacht um Split forderte immer mehr Tote auf beiden Seiten.
Am 01.Dezember musste die britische Invasionsarmee endlich nachgeben und beendete die Schlacht um Split. Weitere 17.000 tote Soldaten hatten beide zusammen zu beklagen. Das Reich verlor selbst 7.000 Soldaten. Diese Verluste wiegen immer schwerer, da man ja nicht unendlich Rekruten nachschieben kann.
Wilhelm liess sich am Abend des 1. Dezembers die aktuellen Karten an allen wichtigen Fronten vorlegen.
Wilhelm war nun der Meinung, dass es im Dezember deutlich ruhiger werden würde an der Ostfront. Doch gerade Anfang Dezember gab es weitere Aufstände und kleinere Offensiven der Reichswehr im Mittel- und Südabschnitt.
So könnte man bis zum 07.Dezember zwei wichtige Siege erzielen und im Süden einen Überraschungsdurchbruch erzielen. Damit hatte in Berlin keiner mehr gerechnet. Die Heeresgruppe Süd nutzte diesen Umstand für einen Durchbruch bis zur Stadt Krivoi Rog, welche man am 13. Dezember erreichte.
5 Tage später besetzte man diese wichtige Stadt in der Ukraine. Welche ein Coup. Die Russen waren geschockt und verlegten immer mehr Einheiten in den Süden.
Gleichzeitig blieb die Bedrohung durch die Partisanen stetig bestehen. Einer der größeren Aufstände ereignete sich im Umland der Stadt Brest.
Die naheliegenden regulären Truppen der roten Armee wollten dies ausnutzen und starteten bei Bereza einen größeren Gegenangriff, um sich so mit den Aufständischen zu vereinigen.
Doch die Heeresgruppe Mitte konnte diese Aufstände und Angriffe schnell und erfolgreich abwehren.
Nun wurden die Kämpfe an der Front tatsächlich immer weniger und teilweise gab es fast einen Waffenstillstand. Weihnachten 1942 feierte man wieder im Schützengraben, aber zumindest ohne größere Kampfhandlungen.
Wilhelm nutzte die Zeit, um im Kreise der Familie das Fest zu feiern, ehe er Ende Dezember wieder zurück nach Berlin reiste, um dort die Planungen für das Jahr 1943 mit zu gestalten. Wilhelm war sich absolut sicher, dass 1943 das Entscheidende Jahr werden würde. Warum? Nun ja er glaubte, dass die Amerikaner bald auf Seiten der Alliierten auch in Europa einsteigen würden und somit die Westfront wieder mehr in den Fokus geraten könnte. Daher war es umso wichtiger im Osten endlich freie Hand zu bekommen und den Russen dort zumindest einen harten Frieden abzuringen. Doch so wie es derzeit aussah, waren die Sowjets immer noch sehr kampfstark und mit Unterstützung der USA wurden die Einheiten der roten Armee immer stärker.
Sofort zu Beginn des Jahres 1943 erließ der Kanzler die Mobilisation des Volkes zur Verteidigung des deutschen Vaterlandes. Propaganda oder schon der erste Schritt zur Defensive im Osten? Das fragte man sich im offiziellen Berlin.
Stalin hingegen pfiff auf die Internationale und beendet diese Vereinigung aller Kommunisten. Er wollte erstmal die UDSSR retten, ehe er die Weltrevolution vorantrieb
Während man Berlin tagte, um die Pläne für 1943 auszuarbeiten, konnten die Japaner im Pazifik einen Schlag gegen Australien erzielen und eroberte die Hauptstadt Sydney am 02. Januar 1943.
In Berlin war man nun sehr gespannt auf die Reaktion der USA. Immerhin war damit ein wichtiger Verbündeter der USA in einer schweren Krise geraten.
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- Setsches, Managarm, Stupor Mundi, Ritter Kunz, Alith Anar, Hohenlohe, Bigfish, Private_S
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Euer Croatiafreiburg
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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