
SI-LIGA A
Wussten Sie schon...?
- Das Spitzentalent der Liga ist wohl eindeutig der 21-jährige Stürmer der U-21-Nationalmannschaft Pedro Leum des Rote Rübe Rottelsdorf 09 (Stärke 8), der in dieser Saison wohl ordentlich Verantwortung übernehmen muss. Leichter hat es da wohl das 19 Jahre alte Mittelfeldtalent Renè Schmid beim Apostica SV (Stärke 4), das sich wohl noch etwas langsamer an die Mannschaft herantasten kann.
- Der älteste Spieler der Liga ist mit 34 Jahren Josef Zellner vom 1.FC Haudanehm Ostbayern (Stärke 5), der von seinen Teamkameraden gerne "Opi" genannt wird. Sein Teamkamerad Michael Trum (32) beweist aber, dass Alter nicht zwingend nachlassende Leistung bedeuten muss (Stärke 9).
- In der ganzen SI-Liga A gibt es keinen wirklichen Mittelfeldsuperstar auf Weltklasseniveau (Stärke 10) - und das obwohl die Mehrheit der Teams mit einem 3-5-2 oder 4-4-2 stark auf das Mittelfeld setzt. Bester Mittelfeldspieler ist wohl Lionel Missy von der GNB Pecunia München (Stärke 9).
- Auch in der Verteidigung setzen die Teams mehrheitlich auf Masse statt klasse. Auch hier ragt ein Spieler der Pecunia heraus: Der 31-jährige Markus Matthäus (Stärke 10).
- Ein völlig anderes Bild zeigt sich bei den Torwarten und Stürmen, wo die Liga mit 4 bzw. 3 Weltklassespielern Fußball auf höchstem Niveau erwarten lässt. Die wertvollsten Superstars der Liga sind hierbei eindeutig die beiden Torwarte Theo Dorant (25, Rote Rübe Rottelsdorf 09) und Tim Wisent (26 GNB, Pecunia München) mit jeweils einem Marktwert von 15 Mio. Euro.
1. FC Haudanehm Ostbayern (Oerty)
Die lediglich durchschnittliche Abwehr der Ostbayern bereitet Sorgen und der schwache Alois Hurzendobler (Stärke 5) im Tor wird wohl über sich hinauswachsen müssen, wenn die Saison ein Erfolg werden soll. Das fortgeschritte Alter des Teams macht zugleich zeitnahe Erfolge erforderlich, da wohl fraglich sein wird, wie lange die Alten Herren in dieser Konstellation noch zusammen spielen können. Die Stärke des Teams liegt klar in der Tiefe des Kaders. 9 Ersatzspieler mit einer Qualität, die nah an den Stammkader heranreicht lassen gerade für die zweite Saisonhälfte konstante Leistungen erwarten. Insbesondere das Mittelfeld ist stark besetzt und wird in der Liga gut bestehen können.
Apostica SV (Iche Bins)
Die Küken der Liga schicken im Gesamten einen Kader ins Rennen, der ähnliche Stärken und Schwächen besitzt wie die Ostbayern. Lediglich die Bank ist weniger stark besetzt, dafür bietet sie taktische Flexibilität im System. Ob 3-5-2, 4-4-2 oder 4-5-1 - der SV kann ohne Einbußen drei verschiedene Systeme aufs Feld schicken. Zudem lässt das junge Alter der Truppe auf eine starke Zukunft hoffen.
FC Preussen 21 (Preusse)
Man möchte "Altherrenfußball" sagen, bis man die Mannschaft der Preussen in Aktion sieht. Die klaren Favoriten der Liga brillieren im klassischen 4-4-2 auf allen Positionen vom Tor bis in die Sturmspitzen. Vor allem die überragende Defensive scheint schwer zu knacken. Auch wenn die Bank in der Qualität spürbar abfällt, ist auch hier der Kader noch ausreichend besetzt. Viele der Spieler befinden sich am Zenit ihrer Karriere. Die Meisterschaft in diesem oder spätestens nächsten Jahr ist quasi Pflicht.
GNB Pecunia München (Ioelet)
Die stärksten Verfolger der Preussen ist wohl der Banken-Club aus München. Auf sämtlichen Positionen nahezu ebenso gut besetzt wie die Preussen, ist im Gesamten wohl dennoch ein Leistungsunterschied sichtbar. Insbesondere die geringe Tiefe des Kaders bereitet Sorgen. Während die besten zehn Spieler klar gesetzt sind, besteht bereits um den elften Stammplatz ein offener Wettkampf unter den vielen jungen Talenten des Teams. Die Leistungsträger hingegen befinden sich, wie bei den Preussen, bereits an ihrem Zenit. Die Pecunia wird somit zeigen müssen, ob sie den Preussen und der Konkurrenz aus Liga B in den nächsten Jahren einen Titel abluchsen können. Alles andere wäre wohl auch für dieses Team eine Enttäuschung.
Lokomotive Dynamo AaA (Frisiercreme)
Das wohl dritte Team im Favoritenkreis um den Liga-A-Titel sind die Herren, von der Lokomotive Dynamo. Während Abwehr und Sturm leicht über dem Liga-Durchschnitt liegen, dominiert das breit besetzte Mittelfeld im 3-5-2-System die Liga noch der der Konkurrenz aus Preussen und München. Hinzu kommt eine solide besetzte Bank. Wenn die Lokomotive also erst einmal Fahrt aufgenommen hat, könnte sie ein entscheidendes Wort im Titelkampf mitzureden haben. Vor allem aber wird das Team wohl (soweit die finanziellen Mittel reichen) in dieser Konstellation noch ein paar Jahre mitspielen können, wenn der Spitzenkonkurrenz erste altersbedingte Leistungseinbußen drohen.
Preußische Fohlen (Gfm. Wrangel)
Die Fohlen hingegen werden voraussichtlich im Titelkampf in diesem Jahr noch eher keine Rolle spielen. Auch hier eine recht junge Truppe mit solider Bank und einer gewissen taktischen Variabilität. Der Fokus scheint hier auf "Zukunft" zu liegen, wobei man mit Sicherheit darauf hofft den Alten Herren vom FC im Preußen-Derby ein Bein stellen (und das zweite brechen) zu können. Insbesondere die Leistungsträger der Mannschaft sind jung genug, dass die Machverhältnisse im deutschen Norden sich in den nächsten Jahren schnell umkehren könnten.
Rote Rübe Rottelsdorf 09 (Ammann)
Die Rottelsdorfer treten mit einer unkonventionellen Truppe an, die die Gegner vor taktische Herausforderungen stellen könnte. Ob der Trainer tatsächlich die Mannschaft im 3-4-3 auflaufen lassen wird, oder doch eher im klassischen 4-4-2 wird sich zeigen, aber der junge Offensivstar der Mannschaft, der 21-jährige Petro Leum, wird sicherlich für Feuer in den gegnerischen Strafräumen sorgen. Doch auch im Tor haben die Rotrüben keine Investitionen gescheut und sich den wertvollsten Spieler der Liga geleistet. Im Gesamten also ein Team, das durchaus für eine Überraschung gut sein könnte und ansonsten gut aufgestellt der Zukunft entgegenblickt.
Vereinigte Arbeiter Rasensportvereine "Vorwärts" (Tosh)
In der ersten Saison scheinen sich die Arbeiter mit dem "vorwärts"-stürmen noch zurückzuhalten. Auf teure Spitzenstürmer würde gänzlich verzichtet, sondern auf wenige bodenständige Offensiv-Arbeiter gesetzt. Auch sonst wirtschaftet man sehr konservativ: Während die Konkurrenz ihre Erfolge der Zukunft über die Investition in teure Spitzentalente kaufen zu wollen scheint, setzt man bei den VAR auf bodenständige Eigengewächse und langfristige Vereinstreue. Das Bankkonto der Arbeiter reicht aus um solide die bevorstehenden Vertragsverhandlungen zu stemmen sowie die Gehälter zu zahlen, ohne über Kredite auch nur nachdenken zu müssen. Wenn der 5-Jahres-Plan aufgeht, könnte hier aber auf wirtschaftlich gesundem Fundament eine starke Truppe heranwachsen.


