[HOI3 TFH 4.02] "Die Familie Albrecht - eine deutsche Familiensaga" Neufassung
- crofreiburg
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Übrigens die Denkschriften von Petite alias Mr. Rossi sind der perfekte Guide wie man HOI3 rockt! Ich sag nur Luxemburg ��
Hab’s tatsächlich noch auf einer Kopie der Homepage beim Strategen gefunden:
https://stratege-magazin.jimdofree.com/ ... ps-guides/
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Euer Croatiafreiburg
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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- Mr_Rossi
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+1
und genau deshalb findet man es etwas erweitert, absolut werbefrei, im besten aller Foren.
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29691
---Ps---
nach meinem Schlaganfall hab ich mich mit Hilfe von Abo, DD und P_S darum gekümmert
alles hier zu parken, damit die Texte irgendwie editierbar für die Nachwelt erhalten bleiben,
denn du warst ja zeitweise AD und ich wusste nicht wie es bei mir weitergeht.
Nun freu ich mich dich wieder lesen zu können, die welt wird langsam wieder rund
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nach meinem Schlaganfall hab ich mich mit Hilfe von Abo, DD und P_S darum gekümmert
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Ich bin nicht weiblich - Schreibfehler, Grammatikfehler, Logikfehler und ähnliches sind also nicht genetisch bedingt. Sie sollen nur die Bildungslücken im deutschen Schulwesen anprangern.
MFG
Mr Rossi
MFG
Mr Rossi
- crofreiburg
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5. „Friedliche“ Expansionen
Laut Geheimdienstberichten sah die Lage in Österreich so aus, dass einem Anschluss genügend Bürger nicht abgeneigt waren.
Der Zusammenhalt lag unter 50 %. Die Unterstützung für unsere Schwesterpartei war bereits jetzt bei ca. 30 %. Die Vorbereitungen für Putsch liefen auf Hochtouren.
Wilhelms Notizen für die Besprechung zur allgemeinen Situation:
- weiterer Ausbau der Luftwaffe und Heer notwendig
- Ausbau der Wirtschaftskraft / bessere Effektivität notwendig
- Rohstoffbedarf durch Verträge weiter absichern / Rohstoffe auf Lager legen
- Forschung: Fokus auf Industrieentwicklung und neue Waffensysteme legen
- Außenpolitik: Anschluss Österreich erreichen; Destabilisierung der Tschechoslowakei herbeiführen, dann Sudetenfrage hochkochen lassen
Mitte Januar 1938 besuchte Wilhelm einige Male Wien und anderen Städte in Österreich. Er sollte die aktuelle Lage und Stimmung im Volk auskundschaften. Währenddessen liefen die diplomatischen Bemühungen über einen Anschluss Österreichs und andere ehemalige Reichsgebiete auf Hochtouren. Gesandte aus allen Staaten gaben sich die Klinke im Außenministerium. Derweil beriet sich der Kanzler mit seinen engsten Mitarbeitern. Die weitere Vorgehensweise sollte besprochen und abgesprochen werden.
Ende Januar 1938 überschlugen sich die Ereignisse in Österreich. In mehreren Städten des Landes kam es zu Demonstrationen und Streiks. Der Volkswille war durch deutsche Agenten aufgestachelt worden. Nun schien sich dies bezahlt zu machen. Am 24. Januar 1938 war die Situation nicht mehr haltbar. Die österreichische Bundesregierung floh ins Ausland. Die neue provisorische Regierung rief den deutschen Kaiser zur Hilfe. Somit marschieren am Abend des 24. Januars 1938 Reichswehrtruppen in Österreich ein.


Die neue Landkarte wurde nur Tage später im Bürozimmer des Kaisers aufgehängt.

Bereits am folgenden Tag, reiste Wilhelm Albrecht nach Wien. Er sollte dort die neue Reichslandregierung organisieren und das neue Staatsgebiet bis auf weiteres führen. Eine sehr große Ehre für Wilhelm Albrecht.
Das ehemalige Bundesheer wurde in die Reichswehr eingegliedert. Diese waren zwei Armeekorps (XVIII. und XVII.) mit insgesamt 5 Divisionen und einem Abfangjägergeschwader. Damit wuchs die Reichswehr über Nacht um ca. 25.000 Mann. Die allgemeine Mannstärke wuchs um 450.
Die Wirtschaftsleistung wuchs auf 173/233 IK. Durch den Anschluss wuchs jedoch die Unruhe im Reich auf ca. 5 %. Das Volk sorgte sich über die Reaktionen des Auslandes. Daher wurden geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Sicherheit im Reich eingeleitet.
Damit war das Reich weiter angewachsen. Die Expansion wurde im Ausland zwar mit Argwohn gesehen, doch fast alle Staaten hatten schon lange damit gerechnet. Immerhin waren die Österreicher auch "Deutsche" (Ich hoffe das nehmen mir die österreichischen Leser nicht übel). Damit war es Ihr gutes Recht wieder in einem Staat vereint zu sein.
Wilhelm begann sofort nach seiner Ankunft in Wien mit seiner Arbeit. Er ließ alle bisherigen "Staatsekretäre" zu sich rufen. Mit jedem führte er ein kurzes Gespräch und entschied dann darüber wen er für sich weiter beschäftigen wollte.
Sein Bruder Karl-Gustav schrieb am 02. März 1938 einen Brief an Wilhelm. In diesem Brief äußerte sich Karl-Gustav besorgt über die neuerlichen Spannungen mit Prag. Die anderen Westmächte würden eine Aktion wie in Österreich sicherlich nicht nochmal dulden.
Dem Reich ging es zwar nur um die ehemaligen Reichsgebiete. Doch dies würde die Existenz der CSR als Ganzes in Frage stellen. Die CSR wäre damit nicht mehr auf der Landkarte.
Dies konnten die Westmächte und UdSSR nicht so einfach hinnehmen. Daher machte sich Karl-Gustav zu Recht große Sorgen um den schwachen Frieden in Europa.
Wilhelm konnte seinen Bruder nicht beruhigen. Immerhin wusste er vom geheimen Plan "Karel".


Geländekarte

Der Plan sah vor, zum Schein die Grenze entlang der Verteidigungsbunker anzugreifen und dann über dem ehemaligen Österreich in den weichen Bauch hineinzustoßen.
Dieser lag schon einige Tage in der Schublade des Kanzlers. Doch der Plan sollte nur die letzte Lösung sein. Dieses Versprechen gab ihm der Kanzler.
Die Telefondrähte zwischen London, Paris, Rom, Moskau und Berlin glühten im Frühling 1938. Immer wieder ging es um das Sudentenland und die Forderungen der Reichsregierung.
Im Laufe des Frühjahres 1938 entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit den Italienern. Diese versuchten zwischen den Westmächten und dem Reich zu vermitteln. Die Sowjets hielten sich bei den Gesprächen um die Zukunft der CSR dezent zurück. Sicherlich wusste Stalin, dass er im Augenblick keinen Konflikt gebrauchen könnte. Oder er dachte sich, sollen sich die Kapitalisten den Kopf erstmal einschlagen. Ich warte noch ab.
Die "Freundschaft" mit den Italienern führte zu Gesprächen über einen gemeinsamen Beistandspakt und dem Beitritt zur Achse Tokio – Berlin.
Wilhelm hatte in Wien noch einiges an Arbeit zu erledigen. So konnte er im März keine Reisen ins Ausland tätigen. Doch sein Kollege im Amt reiste nach Bukarest. Dort wurden die Beziehungen zu Rumänien weiter verbessert. Am wichtigsten waren die Handelsbeziehungen. Immerhin hatte Rumänien eines der größten Ölvorkommen Europas.
Auf Initiative der Italiener trafen sich die Alliierten, Italien und das Deutsche Reich im Mai 1938 in München. Bei dieser „Friedenskonferenz“ wurde das Problem "Sudentenland" besprochen. Komischerweise war die CSR selbst nicht geladen. Ein Affront für Benes, dem Präsidenten der noch existenten CSR. Dies führte in Prag un der gesamten CSR zu Massenprotesten in der Bevölkerung.
Auch die Sowjetunion fühlte sich übergangen.
Hintergrundwissen
Am 09.05.1938 hatte die Konferenz eine Lösung gefunden, welches mit dem Münchener Abkommen besiegelt wurde. Auch hier hatte die CSR kein Mitspracherecht erhalten. Die CSR musste das Sudentenland an das Reich abtreten. Wiederum kam es zu gewaltsamen Protesten in der ganzen CSR. Den ohne diesen Grenzgürtel war die CSR faktisch über Nacht wehrlos geworden.


Durch dieses Abkommen gewann das Reich 300 MP und weitere IK +3/6 hinzu. Zudem erhielt man die ehemaligen Grenzgebiete zur CSR zugesprochen. In diesen Gebieten standen fast alle Verteidigungsanlagen der CSR. Der Plan „Karel“ war somit nicht mehr nötig bzw. überholt.
Aufgrund der drohenden Kriegsgefahr, stieg die Unruhe im deutschen Volk leicht an. (+5 Unmut)

neue Landkarte Europas
Ende Mai 1938 beendete Wilhelm seine administrativen Arbeiten im Wien. So konnte er am 29.05.1938 nach Berlin zurückkehren. Er kam gerade rechtzeitig. In einer geheimen Sitzung wurde am 30.05.1938 der neue Plan "Karel II." vorgestellt.
Dieser Plan war recht einfach. Man würde von drei Seiten auf Prag vorrücken. Drei Armeekorps sollten reichen um von Norden, Westen und Süden nach Prag vorzustoßen. Immerhin waren die Bunker an der bisherigen Grenze ja nun in deutscher Hand.
Mit diesem Wissen und einer neuen Landkarte Europas fuhr Wilhelm zu seinem Bruder. Dort wollte er sich über die Ereignisse der letzten Wochen mit seinem älteren Bruder beraten.
Als Wilhelm in Duisburg am 02.06.1938 ankam, erkannte er das die Polizei Ihre Maßnahmen gegen innere Unruhen wieder zurückstufte. Der Unmut im Volke war wieder voll unter Kontrolle, sodass es keine besonderen Aktionen der Polizei etc. benötigte.
Freudig begrüßten sich die beiden Brüder. Immerhin hatte man sich seit einigen Monaten nicht mehr gesehen. Man telefonierte zwar gelegentlich, aber bei diesen Gesprächen konnte man nicht so offen wie gewünscht sprechen.
Nach dem Abendessen, erzählte Wilhelm von der Zeit in Wien, den neuen Geheimplänen und die drohende Kriegsgefahr. Karl-Gustav hörte gespannt zu. Als Wilhelm seinen Vortrag beendet hatte, erzählte Karl-Gustav von den letzten Entwicklungen und Änderungen in der Fabrik. Als beide Ihre "Vorträge" beendet hatten, wurde über all diese Themen heftig diskutiert.
Ein wichtiges Thema war die Übergabe der Firma an Rolf. Karl-Gustav war so weit, er war erschöpft, müde und alt (immerhin schon 69 Jahre alt) geworden. Er wollte mehr Zeit mit seinen beiden Enkeln verbringen und die die schöne Zeit genießen. Wilhelm hatte nichts dagegen, immerhin war er ledig und hatte keine Kinder. Er macht Karriere beim Staat und hatte kaum noch Zeit für die Firma. Man beschloss also die Firma noch im Jahr 1938 an Rolf zu übergeben.
Wilhelm schöpfte aus diesen Gesprächen immer wieder neue Ideen und Energie. Nach weiteren fünf Tagen und Abenden, kehrte Wilhelm nach Berlin zurück. Dort stürzte er sich in seine Arbeit.
So ließ er sich Bericht des Außenministeriums zur diplomatischen Einschätzung in Europa vorlagen. Als Staatssekretär mit besonderen Aufgaben und Befugnissen dürfte er auf direkten Befehl des Kanzlers Fürst Robert von Baden jederzeit Berichte aus allen Ressorts anfordern.

Die Lage war weiterhin angespannt und kritisch. Viele Staaten standen unter dem Einfluss der Zeit und schwenkten entweder in Richtung Alliierten und der Achse. Doch sicher war dies nicht. Sicher war nur, dass die UdSSR politisch relativ isoliert war. Dies könnte man vielleicht zu unseren Gunsten nutzen, dachte sich Wilhelm immer wieder. Er hat da einen sehr vagen und riskanten Plan in seinem Kopf. Dazu aber später.
Ende Juni 1938 ging die Staatsmacht gegen illegale Nachrichten, die durch ein Netzwerk von untreuen Journalisten ins Leben gerufen worden war, vor. Man konnte die Druckpressen und die Zentrale dieser „Nestbeschmutzer“ ausfindig machen und alles beschlagnahmen und die betreffenden Personen festnehmen.

Die Aktion kostete uns aber einiges an Ressourcen, aber immerhin war sie erfolgreich.
Obwohl man nach dem Münchener Abkommen dachte, dass man nun den Frieden dauerhaft gesichert hätte und den „Hunger“ des Kaisers in Berlin gestillt hätte, glühten die diplomatischen Drähte im Sommer 1938 auf Hochtouren. Fast täglich gab es Sitzungen, Besprechungen und Besuche von ausländischen Diplomaten in Berlin und den anderen Hauptstädten auf der Welt. Die Lage war also weiterhin sehr fragil. Der Kaiser und sein Kanzler wollten den „Stachel“ CSR unbedingt entfernen. Zu sehr ragte dieses kleine Land in den offenen Bauch des Reiches rein. Strategisch war dieses Land ein Sprungbrett ins Reich hinein. Das musste man unbedingt entfernen, ehe man sich weitere Großmachtgedanken machen konnten. Um dauerhaft mit GB, Frankreich, USA und der immer stärker werdenden UDSSR (unter Stalin) mithalten zu können, musste das Reich die einzige Großmacht auf dem europäischen Festland werden und bleiben.
Anfang Oktober 1938 kam es dann zu einigen historischen Treffen zwischen dem Kanzler und Tiso, welcher die Unabhängigkeit der Slowaken förderte. Mit Hilfe der Slowaken wollte man Prag zwingen weitere Zugeständnisse zu machen.
Hintergrundwissen
Nachdem man mit Tiso einige war, bestellte man den neuen Präsidenten der CSR Hacha zu einem offiziellen Treffen nach Berlin. Der Präsidenten der CSR wurden klar gemacht, dass man die Unabhängigkeit der Slowakei und auch die Forderungen der Ungarn an Südkarpatiens unterstützen würde. Notfalls mit Waffengewalt. Damit würde die CSR faktisch nicht mehr existieren.
Am 08.10.1938 wurde dieser „Plan“ dann auch umgesetzt. Während Hacha zur weiteren „Beratung“ in Berlin verweilte, rief Tiso in Bratislava die slowakische Nation aus und rief die deutsche Regierung zur Unterstützung und Wahrung des Friedens an. Hacha musste nun in Berlin die Unterwerfungsurkunde unterzeichnen, um einen Angriff der Luftwaffe zu verhindern.
Kurz danach wiesen Hácha und Chvalkovský in diesen Stunden die Prager Stellen an, dem bevorstehenden deutschen Einmarsch keinen Widerstand zu leisten.
Sogleich überquerten deutsche Truppen die Grenzen in Richtung Prag. Hacha hielt von Berlin aus eine Rundfunkansprache an das tschechische Volk:
„Liebe Schwester und Brüder, nachdem die Westmächte und im Stich gelassen haben und unsere slowakischen Landsleute heute die Unabhängigkeit verkündet haben, sehen wir keinen Ausweg diesen Konflikt ohne viele Todesopfer zu lösen. Daher möchte ich Sie alle dazu aufrufen, den deutschen Besatzern keinen Widerstand zu leisten. Mit dem heutigen Tage ist das Ende unserer geliebten Heimat CSR besiegelt. Gott steh uns bei“


Hintergrundwissen
Fast zeitgleich unterstützte das Kaiserreich die Ungarn beim Bestreben alte Gebiete in der Slowakei und Südkarpatien „zurück“ zu erhalten. Mit dem ersten Wiener Schiedsspruch.

Innerhalb weniger Tagen hatte sich die Landkarte Europas dramatisch verändert und das deutsche Kaiserreich hatte zwei diplomatische Coups erfolgreich durchführen können.
Die CSR war nicht mehr vorhanden; die Slowakei war nun ein eigenes Land und Mitglieder Achsenmächte; Ungarn hatte seine Grenzen verschoben und sich seine alten Gebiete zurück „geholt“.


Detailaufnahme aus der Luft
Eine weitere Forderung wurde an Polen im Bezug auf die Frage Danzig gestellt.
Doch diesmal spielten die Briten und Franzosen nicht mehr mit. Nun war das Mass voll! Die Friedenspolitik war gescheitert. Beide Nationen gaben am 10. Oktober eine Garantieerklärung gegenüber Polen ab. Diese hatte eine wichtige Aussage an das Reich: Falls Polen angegriffen werden würde, bedeutete dies Krieg mit den Westmächten.

Damit war aus dem diplomatischen Sieg nun doch noch ein Problem geworden. Denn nun war es vorbei mit den Schachzügen. Jeder weitere Schritt würde Krieg bedeuten. Das war nun jedem in Berlin klar.
Wilhelm zeigt sich sehr besorgt und telegraphierte seinem Bruder. In diesem Telegramm schrieb er, dass die Lage sich deutlich in Richtung Krieg verschoben hatte. Er würde in einigen Tagen nach Duisburg kommen und weiteres zu besprechen.
Währenddessen wurde in Duisburg die feierliche Übergabe der Firmenleitung an Rolf Albrecht vorbereitet. Am 02.11.1938 sollte dieser Festakt vollzogen werden. Sollten die Ereignisse im Osten, dies noch stoppen?
Am nächsten Tag gab es wieder eine Krisensitzung im Kaiserpalast in Berlin. Auch Wilhelm war anwesend. Der Kanzler hatte vor allem die aktuellen Geheimdienstberichte besprechen wollen.
Man begann selbstverständlich mit den Briten:
Die Industrie war hier immer noch auf Friedensstärke ausgelegt. (IK 181) Jedoch erwartete man nun einen Wechsel in Richtung Mischwirtschaft. Bei Rüstungsprojekten wurden nun immer wieder Panzer entdeckt. Sollten das die ersten Anzeichen einer Rüstung für einen Landkrieg sein? Die Briten würden auf jeden Fall eine harte Nuss werden. Wie auch schon 1914-18.

Frankreich hatte weiterhin eine sehr schwache Wirtschaft (IK 98) . Doch auch hier würde sich bald was ändern. Doch die franz. Armee war weiterhin einer der größten und stärksten Armeen Europas. Die Rüstungsprojekte gingen auch hier verstärkt in Richtung Panzerwaffe. Die Renault Panzer galten zudem zu den modernsten auf der Welt.

Die USA zählte man in Berlin ebenfalls zu den „Westmächten“, auch wenn man dort eher neutral war. Doch auch im ersten Weltkrieg waren die Amerikaner zunächst „neutral“ und dann auf Seiten der Westmächte.
Die USA war ein wichtiger Faktor in den Planungen des Kanzlers. Immerhin war die Industriemacht der USA enorm. (IK 265 – mit Option auf mind. 320 IK)
Die Produktion in den USA war immer noch sehr zivil. Man baute fleissig Fabriken.

Zusammen hatten die drei Westmächte eine IK Stärke von derzeit 529 IK, das Potential lag aber eher bei 700 IK.
Demgegenüber hatte die ACHSE + Italien derzeit 578 IK. Diese waren aber bereits sehr ausgereizt.
Als letzte „neutrale“ Großmacht stand da noch die UdSSR. Weder die Westmächte noch die Achse hatten bisher mit den Kommunisten zusammenarbeiten wollen. Galt doch Stalin als Monster, welcher Millionen von Menschen beseitigt hatte. Die Revolution in Russland wirkte auf alle Staaten als Abschreckung. Keiner wollte diese Situation in seinem Land haben.
Doch ein Land dieser Größe, Stärke (IK 274) und Ressourcen und mit einem Führer Stalin würde sicherlich nicht lange neutral bleiben.

Zum Vergleich mal die Daten des Reiches:

Wirtschaftsdaten Oktober 1938
Innenpolitisch war das Reich so stabil wie seit langem nicht mehr. Fast 50% standen absolut hinter der Regierung

Als alle Ihre Berichte beendet hatte, meldete sich Wilhelm zu Wort. Er hatte schon länger einen Plan in seinem Kopf entwickelt. Als Mann, der den ersten Weltkrieg miterlebt hatte, wollte er auf jeden Fall einen Zweifrontenkrieg verhindern.
Daher machte der den verrückten Vorschlag mit den Russen zu verhandeln. Oskar I. war geschockt. Mit den Kommunisten, die seine Verwandten (Anmerkung: die Romanows) haben so brutal abschlachten lassen, würde er niemals gemeinsame Sache machen. Im Gegenteil schrie der Kaiser: „Ich werde diesen Stalin und seiner UdSSR für immer auslöschen.“
Die Reaktion war heftig, aber verständlich. Der Kanzler, der die Ideen Wilhelm schon etwas länger kannte, versuchte nun die Lage zu beruhigen. Er dachte sich: „Wilhelm, du Idiot! Sowas macht man doch nicht in so großer Runde“. Der Kanzler beendete die Sitzung und verschwand mit dem Kaiser in dessen Arbeitszimmer. Dieser war immer noch heftig aufgewühlt und drohte sogar Wilhelm zu entlassen.
Wilhelm wartete im Vorzimmer. Nach fast einer Stunde kam der Kanzler aus dem Zimmer und rief Wilhelm ins Zimmer hinein.
Gerade als dieser eintreten wollte, kam ein wichtiges Telegramm.
Polen hatte soeben mobilisiert! Die trauen sich was die Polen, dachte sich Wilhelm.

Durch diese Info war die Situation noch heikler geworden. Aber für den Plan Wilhelms war das ein weiterer wichtiger Pluspunkt.
Nun sprachen die drei allein im Zimmer. Der Kaiser war nun wieder ansprechbar. Als Wilhelm seine Ideen nun vortrug, hörte der Kaiser und sein Kanzler gespannt zu. Die Ideen Wilhelms begann nun langsam zu gedeihen. Der Kaiser war nun plötzlich ganz angetan von der Idee. Ja welcher? Dies verraten wir hier noch nicht.
Auf jeden Fall gab der Kanzler die Order raus, dass man die Wirtschaft nun noch mehr in Richtung Kriegswirtschaft lenken wollte.
Am 19.10.1938 wurde das Verstaatlichungsgesetzt erlassen. Damit wurden einige wichtige Betriebe im Reich unter staatlicher Hoheit und damit Wilhelm Albrechts unterstellt. Dadurch konnte die IK um 8% gesteigert werden. Das waren ca. 20 IK mehr. Welch ein großartiger Erfolg und Machtgewinn für Wilhelm Albrecht.

Bis Ende Oktober geschah nichts weiteres, doch dann der nächste diplomatische Paukenschlag. Frankreich mobilisiert seine Armee.

Das Reich blieb dennoch gelassen und mobilisierte seine Armee weiterhin nicht.
Laut Geheimdienstberichten sah die Lage in Österreich so aus, dass einem Anschluss genügend Bürger nicht abgeneigt waren.
Der Zusammenhalt lag unter 50 %. Die Unterstützung für unsere Schwesterpartei war bereits jetzt bei ca. 30 %. Die Vorbereitungen für Putsch liefen auf Hochtouren.
Wilhelms Notizen für die Besprechung zur allgemeinen Situation:
- weiterer Ausbau der Luftwaffe und Heer notwendig
- Ausbau der Wirtschaftskraft / bessere Effektivität notwendig
- Rohstoffbedarf durch Verträge weiter absichern / Rohstoffe auf Lager legen
- Forschung: Fokus auf Industrieentwicklung und neue Waffensysteme legen
- Außenpolitik: Anschluss Österreich erreichen; Destabilisierung der Tschechoslowakei herbeiführen, dann Sudetenfrage hochkochen lassen
Mitte Januar 1938 besuchte Wilhelm einige Male Wien und anderen Städte in Österreich. Er sollte die aktuelle Lage und Stimmung im Volk auskundschaften. Währenddessen liefen die diplomatischen Bemühungen über einen Anschluss Österreichs und andere ehemalige Reichsgebiete auf Hochtouren. Gesandte aus allen Staaten gaben sich die Klinke im Außenministerium. Derweil beriet sich der Kanzler mit seinen engsten Mitarbeitern. Die weitere Vorgehensweise sollte besprochen und abgesprochen werden.
Ende Januar 1938 überschlugen sich die Ereignisse in Österreich. In mehreren Städten des Landes kam es zu Demonstrationen und Streiks. Der Volkswille war durch deutsche Agenten aufgestachelt worden. Nun schien sich dies bezahlt zu machen. Am 24. Januar 1938 war die Situation nicht mehr haltbar. Die österreichische Bundesregierung floh ins Ausland. Die neue provisorische Regierung rief den deutschen Kaiser zur Hilfe. Somit marschieren am Abend des 24. Januars 1938 Reichswehrtruppen in Österreich ein.


Die neue Landkarte wurde nur Tage später im Bürozimmer des Kaisers aufgehängt.

Bereits am folgenden Tag, reiste Wilhelm Albrecht nach Wien. Er sollte dort die neue Reichslandregierung organisieren und das neue Staatsgebiet bis auf weiteres führen. Eine sehr große Ehre für Wilhelm Albrecht.
Das ehemalige Bundesheer wurde in die Reichswehr eingegliedert. Diese waren zwei Armeekorps (XVIII. und XVII.) mit insgesamt 5 Divisionen und einem Abfangjägergeschwader. Damit wuchs die Reichswehr über Nacht um ca. 25.000 Mann. Die allgemeine Mannstärke wuchs um 450.
Die Wirtschaftsleistung wuchs auf 173/233 IK. Durch den Anschluss wuchs jedoch die Unruhe im Reich auf ca. 5 %. Das Volk sorgte sich über die Reaktionen des Auslandes. Daher wurden geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Sicherheit im Reich eingeleitet.
Damit war das Reich weiter angewachsen. Die Expansion wurde im Ausland zwar mit Argwohn gesehen, doch fast alle Staaten hatten schon lange damit gerechnet. Immerhin waren die Österreicher auch "Deutsche" (Ich hoffe das nehmen mir die österreichischen Leser nicht übel). Damit war es Ihr gutes Recht wieder in einem Staat vereint zu sein.
Wilhelm begann sofort nach seiner Ankunft in Wien mit seiner Arbeit. Er ließ alle bisherigen "Staatsekretäre" zu sich rufen. Mit jedem führte er ein kurzes Gespräch und entschied dann darüber wen er für sich weiter beschäftigen wollte.
Sein Bruder Karl-Gustav schrieb am 02. März 1938 einen Brief an Wilhelm. In diesem Brief äußerte sich Karl-Gustav besorgt über die neuerlichen Spannungen mit Prag. Die anderen Westmächte würden eine Aktion wie in Österreich sicherlich nicht nochmal dulden.
Dem Reich ging es zwar nur um die ehemaligen Reichsgebiete. Doch dies würde die Existenz der CSR als Ganzes in Frage stellen. Die CSR wäre damit nicht mehr auf der Landkarte.
Dies konnten die Westmächte und UdSSR nicht so einfach hinnehmen. Daher machte sich Karl-Gustav zu Recht große Sorgen um den schwachen Frieden in Europa.
Wilhelm konnte seinen Bruder nicht beruhigen. Immerhin wusste er vom geheimen Plan "Karel".


Geländekarte

Der Plan sah vor, zum Schein die Grenze entlang der Verteidigungsbunker anzugreifen und dann über dem ehemaligen Österreich in den weichen Bauch hineinzustoßen.
Dieser lag schon einige Tage in der Schublade des Kanzlers. Doch der Plan sollte nur die letzte Lösung sein. Dieses Versprechen gab ihm der Kanzler.
Die Telefondrähte zwischen London, Paris, Rom, Moskau und Berlin glühten im Frühling 1938. Immer wieder ging es um das Sudentenland und die Forderungen der Reichsregierung.
Im Laufe des Frühjahres 1938 entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit den Italienern. Diese versuchten zwischen den Westmächten und dem Reich zu vermitteln. Die Sowjets hielten sich bei den Gesprächen um die Zukunft der CSR dezent zurück. Sicherlich wusste Stalin, dass er im Augenblick keinen Konflikt gebrauchen könnte. Oder er dachte sich, sollen sich die Kapitalisten den Kopf erstmal einschlagen. Ich warte noch ab.
Die "Freundschaft" mit den Italienern führte zu Gesprächen über einen gemeinsamen Beistandspakt und dem Beitritt zur Achse Tokio – Berlin.
Wilhelm hatte in Wien noch einiges an Arbeit zu erledigen. So konnte er im März keine Reisen ins Ausland tätigen. Doch sein Kollege im Amt reiste nach Bukarest. Dort wurden die Beziehungen zu Rumänien weiter verbessert. Am wichtigsten waren die Handelsbeziehungen. Immerhin hatte Rumänien eines der größten Ölvorkommen Europas.
Auf Initiative der Italiener trafen sich die Alliierten, Italien und das Deutsche Reich im Mai 1938 in München. Bei dieser „Friedenskonferenz“ wurde das Problem "Sudentenland" besprochen. Komischerweise war die CSR selbst nicht geladen. Ein Affront für Benes, dem Präsidenten der noch existenten CSR. Dies führte in Prag un der gesamten CSR zu Massenprotesten in der Bevölkerung.
Auch die Sowjetunion fühlte sich übergangen.
Hintergrundwissen
Am 09.05.1938 hatte die Konferenz eine Lösung gefunden, welches mit dem Münchener Abkommen besiegelt wurde. Auch hier hatte die CSR kein Mitspracherecht erhalten. Die CSR musste das Sudentenland an das Reich abtreten. Wiederum kam es zu gewaltsamen Protesten in der ganzen CSR. Den ohne diesen Grenzgürtel war die CSR faktisch über Nacht wehrlos geworden.


Durch dieses Abkommen gewann das Reich 300 MP und weitere IK +3/6 hinzu. Zudem erhielt man die ehemaligen Grenzgebiete zur CSR zugesprochen. In diesen Gebieten standen fast alle Verteidigungsanlagen der CSR. Der Plan „Karel“ war somit nicht mehr nötig bzw. überholt.
Aufgrund der drohenden Kriegsgefahr, stieg die Unruhe im deutschen Volk leicht an. (+5 Unmut)

neue Landkarte Europas
Ende Mai 1938 beendete Wilhelm seine administrativen Arbeiten im Wien. So konnte er am 29.05.1938 nach Berlin zurückkehren. Er kam gerade rechtzeitig. In einer geheimen Sitzung wurde am 30.05.1938 der neue Plan "Karel II." vorgestellt.
Dieser Plan war recht einfach. Man würde von drei Seiten auf Prag vorrücken. Drei Armeekorps sollten reichen um von Norden, Westen und Süden nach Prag vorzustoßen. Immerhin waren die Bunker an der bisherigen Grenze ja nun in deutscher Hand.
Mit diesem Wissen und einer neuen Landkarte Europas fuhr Wilhelm zu seinem Bruder. Dort wollte er sich über die Ereignisse der letzten Wochen mit seinem älteren Bruder beraten.
Als Wilhelm in Duisburg am 02.06.1938 ankam, erkannte er das die Polizei Ihre Maßnahmen gegen innere Unruhen wieder zurückstufte. Der Unmut im Volke war wieder voll unter Kontrolle, sodass es keine besonderen Aktionen der Polizei etc. benötigte.
Freudig begrüßten sich die beiden Brüder. Immerhin hatte man sich seit einigen Monaten nicht mehr gesehen. Man telefonierte zwar gelegentlich, aber bei diesen Gesprächen konnte man nicht so offen wie gewünscht sprechen.
Nach dem Abendessen, erzählte Wilhelm von der Zeit in Wien, den neuen Geheimplänen und die drohende Kriegsgefahr. Karl-Gustav hörte gespannt zu. Als Wilhelm seinen Vortrag beendet hatte, erzählte Karl-Gustav von den letzten Entwicklungen und Änderungen in der Fabrik. Als beide Ihre "Vorträge" beendet hatten, wurde über all diese Themen heftig diskutiert.
Ein wichtiges Thema war die Übergabe der Firma an Rolf. Karl-Gustav war so weit, er war erschöpft, müde und alt (immerhin schon 69 Jahre alt) geworden. Er wollte mehr Zeit mit seinen beiden Enkeln verbringen und die die schöne Zeit genießen. Wilhelm hatte nichts dagegen, immerhin war er ledig und hatte keine Kinder. Er macht Karriere beim Staat und hatte kaum noch Zeit für die Firma. Man beschloss also die Firma noch im Jahr 1938 an Rolf zu übergeben.
Wilhelm schöpfte aus diesen Gesprächen immer wieder neue Ideen und Energie. Nach weiteren fünf Tagen und Abenden, kehrte Wilhelm nach Berlin zurück. Dort stürzte er sich in seine Arbeit.
So ließ er sich Bericht des Außenministeriums zur diplomatischen Einschätzung in Europa vorlagen. Als Staatssekretär mit besonderen Aufgaben und Befugnissen dürfte er auf direkten Befehl des Kanzlers Fürst Robert von Baden jederzeit Berichte aus allen Ressorts anfordern.

Die Lage war weiterhin angespannt und kritisch. Viele Staaten standen unter dem Einfluss der Zeit und schwenkten entweder in Richtung Alliierten und der Achse. Doch sicher war dies nicht. Sicher war nur, dass die UdSSR politisch relativ isoliert war. Dies könnte man vielleicht zu unseren Gunsten nutzen, dachte sich Wilhelm immer wieder. Er hat da einen sehr vagen und riskanten Plan in seinem Kopf. Dazu aber später.
Ende Juni 1938 ging die Staatsmacht gegen illegale Nachrichten, die durch ein Netzwerk von untreuen Journalisten ins Leben gerufen worden war, vor. Man konnte die Druckpressen und die Zentrale dieser „Nestbeschmutzer“ ausfindig machen und alles beschlagnahmen und die betreffenden Personen festnehmen.

Die Aktion kostete uns aber einiges an Ressourcen, aber immerhin war sie erfolgreich.
Obwohl man nach dem Münchener Abkommen dachte, dass man nun den Frieden dauerhaft gesichert hätte und den „Hunger“ des Kaisers in Berlin gestillt hätte, glühten die diplomatischen Drähte im Sommer 1938 auf Hochtouren. Fast täglich gab es Sitzungen, Besprechungen und Besuche von ausländischen Diplomaten in Berlin und den anderen Hauptstädten auf der Welt. Die Lage war also weiterhin sehr fragil. Der Kaiser und sein Kanzler wollten den „Stachel“ CSR unbedingt entfernen. Zu sehr ragte dieses kleine Land in den offenen Bauch des Reiches rein. Strategisch war dieses Land ein Sprungbrett ins Reich hinein. Das musste man unbedingt entfernen, ehe man sich weitere Großmachtgedanken machen konnten. Um dauerhaft mit GB, Frankreich, USA und der immer stärker werdenden UDSSR (unter Stalin) mithalten zu können, musste das Reich die einzige Großmacht auf dem europäischen Festland werden und bleiben.
Anfang Oktober 1938 kam es dann zu einigen historischen Treffen zwischen dem Kanzler und Tiso, welcher die Unabhängigkeit der Slowaken förderte. Mit Hilfe der Slowaken wollte man Prag zwingen weitere Zugeständnisse zu machen.
Hintergrundwissen
Nachdem man mit Tiso einige war, bestellte man den neuen Präsidenten der CSR Hacha zu einem offiziellen Treffen nach Berlin. Der Präsidenten der CSR wurden klar gemacht, dass man die Unabhängigkeit der Slowakei und auch die Forderungen der Ungarn an Südkarpatiens unterstützen würde. Notfalls mit Waffengewalt. Damit würde die CSR faktisch nicht mehr existieren.
Am 08.10.1938 wurde dieser „Plan“ dann auch umgesetzt. Während Hacha zur weiteren „Beratung“ in Berlin verweilte, rief Tiso in Bratislava die slowakische Nation aus und rief die deutsche Regierung zur Unterstützung und Wahrung des Friedens an. Hacha musste nun in Berlin die Unterwerfungsurkunde unterzeichnen, um einen Angriff der Luftwaffe zu verhindern.
Kurz danach wiesen Hácha und Chvalkovský in diesen Stunden die Prager Stellen an, dem bevorstehenden deutschen Einmarsch keinen Widerstand zu leisten.
Sogleich überquerten deutsche Truppen die Grenzen in Richtung Prag. Hacha hielt von Berlin aus eine Rundfunkansprache an das tschechische Volk:
„Liebe Schwester und Brüder, nachdem die Westmächte und im Stich gelassen haben und unsere slowakischen Landsleute heute die Unabhängigkeit verkündet haben, sehen wir keinen Ausweg diesen Konflikt ohne viele Todesopfer zu lösen. Daher möchte ich Sie alle dazu aufrufen, den deutschen Besatzern keinen Widerstand zu leisten. Mit dem heutigen Tage ist das Ende unserer geliebten Heimat CSR besiegelt. Gott steh uns bei“


Hintergrundwissen
Fast zeitgleich unterstützte das Kaiserreich die Ungarn beim Bestreben alte Gebiete in der Slowakei und Südkarpatien „zurück“ zu erhalten. Mit dem ersten Wiener Schiedsspruch.

Innerhalb weniger Tagen hatte sich die Landkarte Europas dramatisch verändert und das deutsche Kaiserreich hatte zwei diplomatische Coups erfolgreich durchführen können.
Die CSR war nicht mehr vorhanden; die Slowakei war nun ein eigenes Land und Mitglieder Achsenmächte; Ungarn hatte seine Grenzen verschoben und sich seine alten Gebiete zurück „geholt“.


Detailaufnahme aus der Luft
Eine weitere Forderung wurde an Polen im Bezug auf die Frage Danzig gestellt.
Doch diesmal spielten die Briten und Franzosen nicht mehr mit. Nun war das Mass voll! Die Friedenspolitik war gescheitert. Beide Nationen gaben am 10. Oktober eine Garantieerklärung gegenüber Polen ab. Diese hatte eine wichtige Aussage an das Reich: Falls Polen angegriffen werden würde, bedeutete dies Krieg mit den Westmächten.

Damit war aus dem diplomatischen Sieg nun doch noch ein Problem geworden. Denn nun war es vorbei mit den Schachzügen. Jeder weitere Schritt würde Krieg bedeuten. Das war nun jedem in Berlin klar.
Wilhelm zeigt sich sehr besorgt und telegraphierte seinem Bruder. In diesem Telegramm schrieb er, dass die Lage sich deutlich in Richtung Krieg verschoben hatte. Er würde in einigen Tagen nach Duisburg kommen und weiteres zu besprechen.
Währenddessen wurde in Duisburg die feierliche Übergabe der Firmenleitung an Rolf Albrecht vorbereitet. Am 02.11.1938 sollte dieser Festakt vollzogen werden. Sollten die Ereignisse im Osten, dies noch stoppen?
Am nächsten Tag gab es wieder eine Krisensitzung im Kaiserpalast in Berlin. Auch Wilhelm war anwesend. Der Kanzler hatte vor allem die aktuellen Geheimdienstberichte besprechen wollen.
Man begann selbstverständlich mit den Briten:
Die Industrie war hier immer noch auf Friedensstärke ausgelegt. (IK 181) Jedoch erwartete man nun einen Wechsel in Richtung Mischwirtschaft. Bei Rüstungsprojekten wurden nun immer wieder Panzer entdeckt. Sollten das die ersten Anzeichen einer Rüstung für einen Landkrieg sein? Die Briten würden auf jeden Fall eine harte Nuss werden. Wie auch schon 1914-18.

Frankreich hatte weiterhin eine sehr schwache Wirtschaft (IK 98) . Doch auch hier würde sich bald was ändern. Doch die franz. Armee war weiterhin einer der größten und stärksten Armeen Europas. Die Rüstungsprojekte gingen auch hier verstärkt in Richtung Panzerwaffe. Die Renault Panzer galten zudem zu den modernsten auf der Welt.

Die USA zählte man in Berlin ebenfalls zu den „Westmächten“, auch wenn man dort eher neutral war. Doch auch im ersten Weltkrieg waren die Amerikaner zunächst „neutral“ und dann auf Seiten der Westmächte.
Die USA war ein wichtiger Faktor in den Planungen des Kanzlers. Immerhin war die Industriemacht der USA enorm. (IK 265 – mit Option auf mind. 320 IK)
Die Produktion in den USA war immer noch sehr zivil. Man baute fleissig Fabriken.

Zusammen hatten die drei Westmächte eine IK Stärke von derzeit 529 IK, das Potential lag aber eher bei 700 IK.
Demgegenüber hatte die ACHSE + Italien derzeit 578 IK. Diese waren aber bereits sehr ausgereizt.
Als letzte „neutrale“ Großmacht stand da noch die UdSSR. Weder die Westmächte noch die Achse hatten bisher mit den Kommunisten zusammenarbeiten wollen. Galt doch Stalin als Monster, welcher Millionen von Menschen beseitigt hatte. Die Revolution in Russland wirkte auf alle Staaten als Abschreckung. Keiner wollte diese Situation in seinem Land haben.
Doch ein Land dieser Größe, Stärke (IK 274) und Ressourcen und mit einem Führer Stalin würde sicherlich nicht lange neutral bleiben.

Zum Vergleich mal die Daten des Reiches:

Wirtschaftsdaten Oktober 1938
Innenpolitisch war das Reich so stabil wie seit langem nicht mehr. Fast 50% standen absolut hinter der Regierung

Als alle Ihre Berichte beendet hatte, meldete sich Wilhelm zu Wort. Er hatte schon länger einen Plan in seinem Kopf entwickelt. Als Mann, der den ersten Weltkrieg miterlebt hatte, wollte er auf jeden Fall einen Zweifrontenkrieg verhindern.
Daher machte der den verrückten Vorschlag mit den Russen zu verhandeln. Oskar I. war geschockt. Mit den Kommunisten, die seine Verwandten (Anmerkung: die Romanows) haben so brutal abschlachten lassen, würde er niemals gemeinsame Sache machen. Im Gegenteil schrie der Kaiser: „Ich werde diesen Stalin und seiner UdSSR für immer auslöschen.“
Die Reaktion war heftig, aber verständlich. Der Kanzler, der die Ideen Wilhelm schon etwas länger kannte, versuchte nun die Lage zu beruhigen. Er dachte sich: „Wilhelm, du Idiot! Sowas macht man doch nicht in so großer Runde“. Der Kanzler beendete die Sitzung und verschwand mit dem Kaiser in dessen Arbeitszimmer. Dieser war immer noch heftig aufgewühlt und drohte sogar Wilhelm zu entlassen.
Wilhelm wartete im Vorzimmer. Nach fast einer Stunde kam der Kanzler aus dem Zimmer und rief Wilhelm ins Zimmer hinein.
Gerade als dieser eintreten wollte, kam ein wichtiges Telegramm.
Polen hatte soeben mobilisiert! Die trauen sich was die Polen, dachte sich Wilhelm.

Durch diese Info war die Situation noch heikler geworden. Aber für den Plan Wilhelms war das ein weiterer wichtiger Pluspunkt.
Nun sprachen die drei allein im Zimmer. Der Kaiser war nun wieder ansprechbar. Als Wilhelm seine Ideen nun vortrug, hörte der Kaiser und sein Kanzler gespannt zu. Die Ideen Wilhelms begann nun langsam zu gedeihen. Der Kaiser war nun plötzlich ganz angetan von der Idee. Ja welcher? Dies verraten wir hier noch nicht.
Auf jeden Fall gab der Kanzler die Order raus, dass man die Wirtschaft nun noch mehr in Richtung Kriegswirtschaft lenken wollte.
Am 19.10.1938 wurde das Verstaatlichungsgesetzt erlassen. Damit wurden einige wichtige Betriebe im Reich unter staatlicher Hoheit und damit Wilhelm Albrechts unterstellt. Dadurch konnte die IK um 8% gesteigert werden. Das waren ca. 20 IK mehr. Welch ein großartiger Erfolg und Machtgewinn für Wilhelm Albrecht.

Bis Ende Oktober geschah nichts weiteres, doch dann der nächste diplomatische Paukenschlag. Frankreich mobilisiert seine Armee.

Das Reich blieb dennoch gelassen und mobilisierte seine Armee weiterhin nicht.
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Euer Croatiafreiburg
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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- crofreiburg
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6. Frieden oder Krieg?
Am 02.11.1938 wurde der Festakt zur Übergabe der Albrecht Werke an Rolf Albrecht vollzogen.

Von alte Ansichtskarte, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=18531438
Da die Bunkeranlagen der CSR nun nicht mehr genutzt wurden, fielen diese langsam auseinander. Daher befahl man die Anlagen komplett zu sprengen und abzutragen. Dieser Teil Europas würde nie wieder einem anderen Staat gehören.

Bereits Ende 1938 zeichneten sich weitere Spannungen zwischen den Großmächten ab. Jeder der großen Mächte versuchte nun möglichst viele Verbündete auf Ihre Seite etc. zu ziehen. Das Reich streckte seine Fühler nun sogar in Richtung Moskau aus. Die geheimen Besuche bei Stalin waren die ersten Annäherungsversuche des Kaiserreiches seit Bestehen der UdSSR. Dabei hatten man gegen diesen Unmenschen eine so tiefe Abneigung. Doch es lautet ja nicht umsonst "Der Zweck heiligt die (alle) Mittel."
Der Kanzler ließ auf Anweisung des Kanzlers jedoch weitere Angriffspläne vorbereiten. Allen war klar, dass die Ruhe nicht mehr lange halten würde. Die Spannungen wuchsen täglich und die Zwickmühle der Achsenmächte würde täglich schwieriger werden. Die Ergebnisse des Versaillers Friedensvertrag mussten endgültig geändert werden, damit es zu einem dauerhaften Frieden kommen kann.
Somit begann man also im OKdR (Oberkommando der Reichwehr) damit, einen Operationsplan zur Befreiung Danzigs und Zerschlagung der polnischen Wehrmacht auszuarbeiten.

Das eigentliche Ziel war jedoch eine Vergrößerung des Reiches nach Osten, umso die Grundlage für eine echte Großmacht in der Welt dauerhaft zu schaffen. Weiter wollte man die UdSSR als dauerhafte Bedrohung im Osten so schwächen, dass es keine Bedrohung mehr darstellen konnte. Dazu müsste man die die westlichen Gebiete der UDSSR annektieren oder als Marionetten unter Kontrolle haben. Doch dazu war es noch zu früh.
Wilhelm reiste zu Weihnachten 1938 zur Familie und konnte die 3-4 Tage mit der Familie genießen und neue Kraft tanken. An diesen Tagen konnte er auch mal in aller Ruhe mit dem neuen Vorsitzenden Rolf Albrecht sprechen und Ihm zu den neuen Aufgaben gratulieren.
Am 27. Dezember ging es dann per Zug wieder nach Berlin. Dort war er sehr auf die Jahresberichte der einzelnen Ministerien gespannt.

Diesmal begann das Außenministerium mit seinem Bericht. Die Lage war sehr angespannt. Die Länder Europa hatten sich immer weiter in die jeweilige Richtung entwickelt. Ziemlich isoliert waren weiter Stalin´s Russen. Doch am Ende konnte man auch diese nicht ignorieren.
Erfreulich war, dass wir dieses Jahr Japan als Verbündeten und seit einigen Monaten auch unsere ersten europäischen Partner an Bord haben. Jedoch sollte man noch weitere Partner ins Bündnis aufnehmen. Doch wenn, war die entscheidende Frage: Anbieten würden sich da z.B. Italien, Spanien, Ungarn, Finnland und Rumänien. Alle miteinander nun keine wirklichen Militärmächte. Doch hilfreich könnten Sie dennoch sein.

Als nächster Redner kam der Wirtschaftsminister zu Wort. Die Produktion von Waffen und Rüstungsgüter lief auf Hochtouren. Doch die Ressourcenlage war weiter mehr als angespannt. Fast überall war man negativ und musste sich aus den Lagern versorgen. Dieser Zustand war nicht besonders erfreulich, doch damit musste man erstmal weiter auskommen.

Der folgende Bericht des Forschungsministeriums war kurz und knapp. Alle Projekte liegen im Zeitplan und der Fokus war weiterhin auf Panzerwaffe und Luftwaffe. Bald würde man weitere moderne Waffen vorstellen können.

Der Innenminister konnte mit seinen Zahlen sehr zufrieden sein. Inzwischen standen fast 60% hinter Ihrem Kaiser. Die Maßnahmen der letzten Monate hatten also gegriffen.


Spannend wurden die Berichte des Geheimdienstes über die möglichen Feinde im Westen und Osten.
Zuerst begann man mit den beiden Erzfeinden Frankreich und Großbritannien. Beide hatten Ihre Produktion langsam aber sicher in Richtung Aufrüstung geändert. Zusammen hatte man eine IK von 346. Hinzu würden im Kriegsfall wahrscheinlich auch noch die ca. 325 der USA hinzukommen. Somit hatten die „Allies“ ca. 580-625 IK.


Entscheidend würde auch die UdSSR in einem neuerlichen Weltkrieg werden. Da waren sich alle einige. Man musste diesen schlafenden Riesen unbedingt frühzeitig stutzen. Andernfalls würde die Masse an Soldaten und die Wirtschaftskraft ein unschlagbarer Gegner darstellen. Doch noch waren die Russen handzahm. Wusste Stalin doch, dass er nach den Säuberungen des Offizierskorps und dem Bürgerkrieg etc. noch sehr schwach auf der Brust war.


Zum Schluss warf man noch einen kurzen Blick auf unsere „Freunde“ im Süden und Asien. Würde man nun annehmen, dass diese 3 Achsenmächte gegen den Rest kämpfen müsste, dann sehe ich die aktuelle IK Lage wie folgt aus:
Achse: ca. 605 zu Allies (inkl. USA und UDSSR) von ca. 900 IK. Diese Übermacht musste man schlau entgegentreten, um ein Fiasko wie 1918 zu verhindern.




Zum ersten Mal durfte auch der Kriegsminister einen kurzen Bericht vortragen. Die Lage hatte sich 1938 deutlich verbessert. So hatten man nun 316 Brigaden (Heer) unter Waffen. Die Marine war weiterhin auf dem Stand von 1936. Die Luftwaffe hatte ebenfalls einiges dazu bekommen. Doch 24 Geschwader waren noch weit vom gewünschten Soll entfernt. Aber immerhin war diese Geschwader auf dem neuesten Stand der Technik.
Als letzter kam der Stabschef der Oberkommandos der Reichwehr zu Wort. Er zeigte nun den ausgearbeiteten ENTWURF der Operation „GUNTER“


Am 01. Januar 1939 reiste der Kaiser zum Neujahrsempfang des belgischen Königs nach Brüssel. Damit wurden die Beziehungen zwischen den beiden Staaten etwas verbessert. Die Belgier waren seit der Auflösung der CSR näher an die Alliierten gerückt.
Auf dem Weg nach Brüssel erreichte Ihn in die Nachricht, dass Italien, nach einem Ultimatum, das kleine Land Albanien annektiert hatte. Alle Nachrichtenagenturen meldeten einstimmig, dass der albanische König das Ultimatum akzeptiert hatte. Albanien war nun Teil des ital. Königreiches geworden. Wie die Italiener dies erreicht haben, wird wohl immer ein Geheimnis der Geschichte bleiben. Mussolini hatte also wieder Nagel mit Köpfen gemacht. So sein schlauer Fuchs.
Hintergrundwissen


Danach reiste der Kaiser nach Den Haag weiter. Auch hier ging es um die Verbesserung der Beziehungen mit den Niederlanden.
Anfang Februar berichteten unsere Botschafter in Belgien und den Niederlanden, dass die Besuche positive Auswirkungen hatten.
Die Beziehungen zu den allen Nachbarstaaten wurden weiterhin intensiv gepflegt.
In geheimen Arbeitsgruppen arbeiteten einige Berater des Kanzlers weiter an den Plänen für den möglichen Feldzug gegen Polen. Auch Wilhelm gehörte einem dieser Arbeitsgruppen an. Als er Ende März 1939 seinen Bruder besuchte, war er sehr unruhig und schlecht gelaunt. Sein Bruder fragte nach dem Grund, doch Wilhelm durfte nichts ausplaudern. Zu gefährlich waren die Geheimnisse, die Wilhelm ins sich trug. Sein Bruder respektierte dies und beließ es damit.
Wilhelm war während seines Aufenthaltes sehr nachdenklich gewesen. Selbst sein Bruder hatte Ihn noch nie so gesehen. Selbst als Wilhelm im 1. Weltkrieg an der Front diente, war er nicht so nachdenklich gewesen. Es musste also etwas Bedrohliches sein, was die Reichsregierung im Schild führte. Wilhelm hatte Ihr aus Sicherheitsgründen nichts erzählt. Immerhin gehörte er zum engsten Stab des Kaisers. Dieser "Kriegs-"Rat war in allen geplanten Aktionen und Operationen eingeweiht. Dieses Wissen teilten maximal 100 Personen im Reich. Dazu gehörte Wilhelm Albrecht. Er wollte dieses Vertrauen nicht missbrauchen. Zudem war es sicherlich auf gefährlich, wenn man solche Geheimnisse preisgab.
Bereits am 29. Januar ging es brisant weiter. Angestachelt von den Italienern wollte auch der Kaiser nun Erfolge vorweisen. So stellte man am gleichen Tag ein Ultimatum an Litauen. Es ging um das Memelland. Der Anspruch des Reiches auf dieses Gebiet war schon länger Zankapfel zwischen diesen Nationen gewesen.
Die litauische Regierung akzeptierte das Ultimatum am 30. Januar 1939. Ein weiterer Erfolg des Reiches.


Aufgrund einer wichtigen Besprechung des Kriegsrates musste Wilhelm am 29. März 1939 wieder nach Berlin reisen. Maria blieb bei der Familie in Duisburg.
Bei der Besprechung vom 30. März ging es hauptsächlich um die Pläne für die Operation "Gunter".
Alle Beteiligten konnten Ihre Ideen, Bedenken etc. einbringen. Der Plan sollte dann eventuell nochmals modifiziert werden. Im Augenblick plante Reichskanzler Robert keinen Krieg gegen Polen. Aber er wollte vorbereitet sein, falls die Polen die bald gemachten Vorschläge ablehnen würde.
Nun reagierten mit Südafrika ein weiteres Land und mobilisierte Ihre Armee am 31. Januar 1939. Der Rest der Welt blieb erstaunlich ruhig und passiv.
Während man in Berlin die neuesten Pläne und Strategien entwickelte und besprach, stellte die Reichswehr die erste Sicherungsarmee (1. Sicherungsarmee) in Stuttgart auf. Die Armee sollte aus 5 Korps mit je 5 Divisionen (2 x Garnisonen - 1 PaK - 1 Art) bestehen. Diese Armee hatte die Aufgabe die Westgrenze (entlang des Rheins) vor einem möglichen Angriff der Allies zu schützen.
Auch hier blieb die Reaktion nicht aus. Dennoch warnte Wilhelm davor, diese Reaktionen auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn man den Plan "Gunter" tatsächlich in die Tat umsetzen wollte, musste die Westgrenze standhalten. Wenn Luxemburg, Belgien und die Niederlande auf Seiten der Allies kämpfen würden, wäre die Grenze um ein Vielfaches länger und der Plan im Osten wäre unmöglich.
Aus diesem Grund bekam Wilhelm die Aufgabe, die Situation genau zu beobachten und eine Strategie für den Notfall zu entwickeln. Er wurde also zum Chefstrategen der westl. Grenze.
Nachdem man Mitte Mai nun die Armee mobilisierte und man sich auf eine neue Militärstrategie geeinigt hatte, wurden Anfang Juni die ersten Truppen verlegt. Im ganzen Reich wurden Divisionen um stationiert.

Seit Anfang Juli bis Anfang August 1939 wurden in Berlin die letzten Vorbereitungen für den eventuellen (Kriegs-) Notfall vorbereitet und die notwendigen Befehle ausgegeben.
Weisung des Obersten Befehlshaber der Reichswehr Fürst von Baden für den Angriff auf Polen.
("Operation Gunter")
vom 31. Juli 1939
Der Oberste Befehlshaber der Reichswehr
Befehl Nr. 170 / 39
Berlin, den 31.7.39
8 Ausfertigungen
Geheime Kommandosache
Chef Sache
Nur durch Offizier
Weisung Nr. 1 für die Kriegführung
1.) Nachdem alle politischen Möglichkeiten erschöpft sind, um auf friedlichem Wege eine für Deutschland unerträgliche Lage an seiner Ostgrenze zu beseitigen, habe ich mich zur gewaltsamen Lösung entschlossen.
2.) Der Angriff gegen Polen ist nach die Operation „Gunter“ getroffenen Vorbereitungen zu führen mit den Abänderungen, die sich beim Heer durch den inzwischen fast vollendeten Aufmarsch ergeben. Aufgabenverteilung und Operationsziel bleiben unverändert.
Angriffstag: 1.9.39
Angriffszeit: 5.00 Uhr
3.) Im Westen kommt es darauf an, die Verantwortung für die Eröffnung von Feindseligkeiten eindeutig England und Frankreich zu überlassen. Geringfügigen Grenzverletzungen ist zunächst rein örtlich entgegen zu treten.
Die von uns Holland, Belgien, Luxemburg und der Schweiz zugesicherte Neutralität ist peinlich zu achten.
Die deutsche Westgrenze ist zu Land an keiner Stelle ohne meine ausdrückliche Genehmigung zu überschreiten.
Zur See gilt das gleiche für alle kriegerischen oder als solche zu deutenden Handlungen.
Die defensiven Maßnahmen der Luftwaffe sind zunächst auf die unbedingte Abwehr feindlicher Luftangriffe an der Reichsgrenze zu beschränken, wobei so lange als möglich die Grenze der neutralen Staaten bei der Abwehr einzelner Flugzeuge und kleinerer Einheiten zu achten ist. Erst wenn beim Einsatz stärkerer franz. und engl. Angriffsverbände über die neutralen Staaten gegen deutsches Gebiet die Luftverteidigung im Westen nicht mehr gesichert ist, ist die Abwehr auch über diesem neutralen Gebiet freizugeben.
Schnellste Orientierung des OKdR über jede Verletzung der Neutralität dritter Staaten durch die Westgegner ist besonders wichtig.
4.) Eröffnen England und Frankreich die Feindseligkeiten gegen Deutschland, so ist es Aufgabe der im Westen operierenden Teile der Wehrmacht, unter möglichster Schonung der Kräfte die Voraussetzungen für den siegreichen Abschluss der Operationen gegen Polen zu erhalten. Im Rahmen dieser Aufgabe sind die feindl. Streitkräfte und deren wehrwirtschaftliche Kraftquellen nach Kräften zu schädigen. Den Befehl zum Beginn der Angriffshandlungen behalte ich mir in jedem Fall vor.
Das Heer hält den Westwall und trifft Vorbereitungen, dessen Umfassung im Norden - unter Verletzung belg. oder niederl. Gebietes durch die Westmächte - zu verhindern.
Rücken franz. Kräfte in Luxemburg ein, so bleibt die Sprengung der Grenzbrücken freigegeben.
Die Kriegsmarine führt Handelskrieg mit dem Schwerpunkt gegen England. Zur Verstärkung der Wirkung kann mit der Erklärung von Gefahrenzonen gerechnet werden.
OKM meldet, in welchen Seegebieten und in welchem Umfang Gefahrenzonen für zweckmäßig gehalten werden. Der Wortlaut für eine öffentliche Erklärung ist im Benehmen mit dem Auswärtigen Amte vorzubereiten und mir über OKdR zur Genehmigung vorzulegen.
Die Ostsee ist gegen feindl. Einbruch zu sichern. Die Entscheidung, ob zu diesem Zwecke die Ostsee-Eingänge mit Minen gesperrt werden dürfen, trifft die OKL
Die Luftwaffe hat in erster Linie den Einsatz der franz. und engl. Luftwaffe gegen das deutsche Herr und dem Reich zu verhindern.
Bei der Kampfführung gegen England ist der Einsatz der Luftwaffe zur Störung der engl. Seezufuhr, der Rüstungsindustrie, der Truppentransporte nach Frankreich vorzubereiten. Günstige Gelegenheiten zu einem wirkungsvollen Angriff gegen massierte engl. Flotteneinheiten, insbes. gegen Schlachtschiffe und Flugzeugträger ist auszunutzen.
Angriffe gegen London bleiben meiner Entscheidung vorbehalten.
Die Angriffe gegen das engl. Mutterland sind unter dem Gesichtspunkt vorzubereiten, dass unzureichender Erfolg mit Teilkräften unter allen Umständen zu vermeiden ist.
gez.
Kaiser Oskar I. von Preußen
Verteiler:
OKH
OKM
OKL
OKdR Abt. West
OKdR Abt. Ost
Chef d. Abwehr
Minister des Auswärtigen Amtes
Minister des Inneren zur weiteren Veranlassung
Endgültige Fassung der Operation "Gunter"
Am 01. August fand im Kaiserpalast einer der wichtigsten Besprechungen der letzten Monate statt. Hier sollte sich die weitere Zukunft des Reiches entscheiden. Diesmal war sogar der Kaiser persönlich anwesend. Nach der Eröffnung durch den Kaiser, übernahm der Kanzler das Wort. Zuerst zeigte er die neuesten Berichte und Karten.
Danach wurde heftig über alle Pläne und Fakten diskutiert. Wilhelm musste einen kurzen Vortrag zur Wehrfestigkeit der Westgrenze machen. Seiner Meinung, war die Grenze zu Frankreich und Belgien ausreichend gesichert. Sollte es zu einem Konflikt mit Polen kommen, müsse dieser jedoch innerhalb von max. 2 Monaten beendet sein. Bis dahin würden sich die Alliierten vorbereiten und dann musste die Westgrenze wesentlich verstärkt worden sein. Wenn die Westgrenze stark genug befestigt war, hielt Wilhelm eine Offensive der Westalliierten für unmöglich.
Doch Wilhelm fügte seinem Vortrag eine ganz wichtige „Kleinigkeit“ hinzu. All diese Pläne würden ohne ein Stillhalten der UdSSR nicht funktionieren. Die Reichswehr war im Augenblick nicht in der Lage zwei große Grenzen zu sichern. Dies gab er zu Bedenken.
Hier schaltete sich der Kanzler ein. Er meinte nur, dass dieses "Problem" bereits in Arbeit sein. Alle schauten sich gegenseitig an und keiner wusste was der Kanzler damit meinte. Welchen Trumpf hatte der Kanzler noch im Ärmel?
Als man zu später Stunde auseinander ging, waren sich alle Beteiligten einig. Das Kaiserreich steuerte mit voller Kraft auf einen großen europäischen Krieg gegen Polen und damit den Westmächten zu.
Am Abend wusste Wilhelm dann warum der Kanzler so geheimnisvoll gesprochen hatte. Man hatte einen Pakt mit der UdSSR geschlossen. Einen wahren Teufelspakt. Dies hieß nun es geht bald los. Mit diesem Pakt hatte man die Teilung Polens beschlossen. Da die Allies Garantien gegenüber Polen ausgesprochen hatte, war dies wahrscheinlich der kommende Krieg.

Damit machten die vielen Truppenverlegungen im Juni und Juli auch wieder Sinn. Nicht umsonst hatte man das II. Armeekorps nach Königsberg und an die polnische Grenze verlegt.
Wilhelm wusste, dass die Zeit des Friedens nun täglich weniger wurde. Die Uhr tickte…
Am 02.11.1938 wurde der Festakt zur Übergabe der Albrecht Werke an Rolf Albrecht vollzogen.

Von alte Ansichtskarte, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=18531438
Da die Bunkeranlagen der CSR nun nicht mehr genutzt wurden, fielen diese langsam auseinander. Daher befahl man die Anlagen komplett zu sprengen und abzutragen. Dieser Teil Europas würde nie wieder einem anderen Staat gehören.

Bereits Ende 1938 zeichneten sich weitere Spannungen zwischen den Großmächten ab. Jeder der großen Mächte versuchte nun möglichst viele Verbündete auf Ihre Seite etc. zu ziehen. Das Reich streckte seine Fühler nun sogar in Richtung Moskau aus. Die geheimen Besuche bei Stalin waren die ersten Annäherungsversuche des Kaiserreiches seit Bestehen der UdSSR. Dabei hatten man gegen diesen Unmenschen eine so tiefe Abneigung. Doch es lautet ja nicht umsonst "Der Zweck heiligt die (alle) Mittel."
Der Kanzler ließ auf Anweisung des Kanzlers jedoch weitere Angriffspläne vorbereiten. Allen war klar, dass die Ruhe nicht mehr lange halten würde. Die Spannungen wuchsen täglich und die Zwickmühle der Achsenmächte würde täglich schwieriger werden. Die Ergebnisse des Versaillers Friedensvertrag mussten endgültig geändert werden, damit es zu einem dauerhaften Frieden kommen kann.
Somit begann man also im OKdR (Oberkommando der Reichwehr) damit, einen Operationsplan zur Befreiung Danzigs und Zerschlagung der polnischen Wehrmacht auszuarbeiten.

Das eigentliche Ziel war jedoch eine Vergrößerung des Reiches nach Osten, umso die Grundlage für eine echte Großmacht in der Welt dauerhaft zu schaffen. Weiter wollte man die UdSSR als dauerhafte Bedrohung im Osten so schwächen, dass es keine Bedrohung mehr darstellen konnte. Dazu müsste man die die westlichen Gebiete der UDSSR annektieren oder als Marionetten unter Kontrolle haben. Doch dazu war es noch zu früh.
Wilhelm reiste zu Weihnachten 1938 zur Familie und konnte die 3-4 Tage mit der Familie genießen und neue Kraft tanken. An diesen Tagen konnte er auch mal in aller Ruhe mit dem neuen Vorsitzenden Rolf Albrecht sprechen und Ihm zu den neuen Aufgaben gratulieren.
Am 27. Dezember ging es dann per Zug wieder nach Berlin. Dort war er sehr auf die Jahresberichte der einzelnen Ministerien gespannt.

Diesmal begann das Außenministerium mit seinem Bericht. Die Lage war sehr angespannt. Die Länder Europa hatten sich immer weiter in die jeweilige Richtung entwickelt. Ziemlich isoliert waren weiter Stalin´s Russen. Doch am Ende konnte man auch diese nicht ignorieren.
Erfreulich war, dass wir dieses Jahr Japan als Verbündeten und seit einigen Monaten auch unsere ersten europäischen Partner an Bord haben. Jedoch sollte man noch weitere Partner ins Bündnis aufnehmen. Doch wenn, war die entscheidende Frage: Anbieten würden sich da z.B. Italien, Spanien, Ungarn, Finnland und Rumänien. Alle miteinander nun keine wirklichen Militärmächte. Doch hilfreich könnten Sie dennoch sein.

Als nächster Redner kam der Wirtschaftsminister zu Wort. Die Produktion von Waffen und Rüstungsgüter lief auf Hochtouren. Doch die Ressourcenlage war weiter mehr als angespannt. Fast überall war man negativ und musste sich aus den Lagern versorgen. Dieser Zustand war nicht besonders erfreulich, doch damit musste man erstmal weiter auskommen.

Der folgende Bericht des Forschungsministeriums war kurz und knapp. Alle Projekte liegen im Zeitplan und der Fokus war weiterhin auf Panzerwaffe und Luftwaffe. Bald würde man weitere moderne Waffen vorstellen können.

Der Innenminister konnte mit seinen Zahlen sehr zufrieden sein. Inzwischen standen fast 60% hinter Ihrem Kaiser. Die Maßnahmen der letzten Monate hatten also gegriffen.


Spannend wurden die Berichte des Geheimdienstes über die möglichen Feinde im Westen und Osten.
Zuerst begann man mit den beiden Erzfeinden Frankreich und Großbritannien. Beide hatten Ihre Produktion langsam aber sicher in Richtung Aufrüstung geändert. Zusammen hatte man eine IK von 346. Hinzu würden im Kriegsfall wahrscheinlich auch noch die ca. 325 der USA hinzukommen. Somit hatten die „Allies“ ca. 580-625 IK.


Entscheidend würde auch die UdSSR in einem neuerlichen Weltkrieg werden. Da waren sich alle einige. Man musste diesen schlafenden Riesen unbedingt frühzeitig stutzen. Andernfalls würde die Masse an Soldaten und die Wirtschaftskraft ein unschlagbarer Gegner darstellen. Doch noch waren die Russen handzahm. Wusste Stalin doch, dass er nach den Säuberungen des Offizierskorps und dem Bürgerkrieg etc. noch sehr schwach auf der Brust war.


Zum Schluss warf man noch einen kurzen Blick auf unsere „Freunde“ im Süden und Asien. Würde man nun annehmen, dass diese 3 Achsenmächte gegen den Rest kämpfen müsste, dann sehe ich die aktuelle IK Lage wie folgt aus:
Achse: ca. 605 zu Allies (inkl. USA und UDSSR) von ca. 900 IK. Diese Übermacht musste man schlau entgegentreten, um ein Fiasko wie 1918 zu verhindern.




Zum ersten Mal durfte auch der Kriegsminister einen kurzen Bericht vortragen. Die Lage hatte sich 1938 deutlich verbessert. So hatten man nun 316 Brigaden (Heer) unter Waffen. Die Marine war weiterhin auf dem Stand von 1936. Die Luftwaffe hatte ebenfalls einiges dazu bekommen. Doch 24 Geschwader waren noch weit vom gewünschten Soll entfernt. Aber immerhin war diese Geschwader auf dem neuesten Stand der Technik.
Als letzter kam der Stabschef der Oberkommandos der Reichwehr zu Wort. Er zeigte nun den ausgearbeiteten ENTWURF der Operation „GUNTER“


Am 01. Januar 1939 reiste der Kaiser zum Neujahrsempfang des belgischen Königs nach Brüssel. Damit wurden die Beziehungen zwischen den beiden Staaten etwas verbessert. Die Belgier waren seit der Auflösung der CSR näher an die Alliierten gerückt.
Auf dem Weg nach Brüssel erreichte Ihn in die Nachricht, dass Italien, nach einem Ultimatum, das kleine Land Albanien annektiert hatte. Alle Nachrichtenagenturen meldeten einstimmig, dass der albanische König das Ultimatum akzeptiert hatte. Albanien war nun Teil des ital. Königreiches geworden. Wie die Italiener dies erreicht haben, wird wohl immer ein Geheimnis der Geschichte bleiben. Mussolini hatte also wieder Nagel mit Köpfen gemacht. So sein schlauer Fuchs.
Hintergrundwissen


Danach reiste der Kaiser nach Den Haag weiter. Auch hier ging es um die Verbesserung der Beziehungen mit den Niederlanden.
Anfang Februar berichteten unsere Botschafter in Belgien und den Niederlanden, dass die Besuche positive Auswirkungen hatten.
Die Beziehungen zu den allen Nachbarstaaten wurden weiterhin intensiv gepflegt.
In geheimen Arbeitsgruppen arbeiteten einige Berater des Kanzlers weiter an den Plänen für den möglichen Feldzug gegen Polen. Auch Wilhelm gehörte einem dieser Arbeitsgruppen an. Als er Ende März 1939 seinen Bruder besuchte, war er sehr unruhig und schlecht gelaunt. Sein Bruder fragte nach dem Grund, doch Wilhelm durfte nichts ausplaudern. Zu gefährlich waren die Geheimnisse, die Wilhelm ins sich trug. Sein Bruder respektierte dies und beließ es damit.
Wilhelm war während seines Aufenthaltes sehr nachdenklich gewesen. Selbst sein Bruder hatte Ihn noch nie so gesehen. Selbst als Wilhelm im 1. Weltkrieg an der Front diente, war er nicht so nachdenklich gewesen. Es musste also etwas Bedrohliches sein, was die Reichsregierung im Schild führte. Wilhelm hatte Ihr aus Sicherheitsgründen nichts erzählt. Immerhin gehörte er zum engsten Stab des Kaisers. Dieser "Kriegs-"Rat war in allen geplanten Aktionen und Operationen eingeweiht. Dieses Wissen teilten maximal 100 Personen im Reich. Dazu gehörte Wilhelm Albrecht. Er wollte dieses Vertrauen nicht missbrauchen. Zudem war es sicherlich auf gefährlich, wenn man solche Geheimnisse preisgab.
Bereits am 29. Januar ging es brisant weiter. Angestachelt von den Italienern wollte auch der Kaiser nun Erfolge vorweisen. So stellte man am gleichen Tag ein Ultimatum an Litauen. Es ging um das Memelland. Der Anspruch des Reiches auf dieses Gebiet war schon länger Zankapfel zwischen diesen Nationen gewesen.
Die litauische Regierung akzeptierte das Ultimatum am 30. Januar 1939. Ein weiterer Erfolg des Reiches.


Aufgrund einer wichtigen Besprechung des Kriegsrates musste Wilhelm am 29. März 1939 wieder nach Berlin reisen. Maria blieb bei der Familie in Duisburg.
Bei der Besprechung vom 30. März ging es hauptsächlich um die Pläne für die Operation "Gunter".
Alle Beteiligten konnten Ihre Ideen, Bedenken etc. einbringen. Der Plan sollte dann eventuell nochmals modifiziert werden. Im Augenblick plante Reichskanzler Robert keinen Krieg gegen Polen. Aber er wollte vorbereitet sein, falls die Polen die bald gemachten Vorschläge ablehnen würde.
Nun reagierten mit Südafrika ein weiteres Land und mobilisierte Ihre Armee am 31. Januar 1939. Der Rest der Welt blieb erstaunlich ruhig und passiv.
Während man in Berlin die neuesten Pläne und Strategien entwickelte und besprach, stellte die Reichswehr die erste Sicherungsarmee (1. Sicherungsarmee) in Stuttgart auf. Die Armee sollte aus 5 Korps mit je 5 Divisionen (2 x Garnisonen - 1 PaK - 1 Art) bestehen. Diese Armee hatte die Aufgabe die Westgrenze (entlang des Rheins) vor einem möglichen Angriff der Allies zu schützen.
Auch hier blieb die Reaktion nicht aus. Dennoch warnte Wilhelm davor, diese Reaktionen auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn man den Plan "Gunter" tatsächlich in die Tat umsetzen wollte, musste die Westgrenze standhalten. Wenn Luxemburg, Belgien und die Niederlande auf Seiten der Allies kämpfen würden, wäre die Grenze um ein Vielfaches länger und der Plan im Osten wäre unmöglich.
Aus diesem Grund bekam Wilhelm die Aufgabe, die Situation genau zu beobachten und eine Strategie für den Notfall zu entwickeln. Er wurde also zum Chefstrategen der westl. Grenze.
Nachdem man Mitte Mai nun die Armee mobilisierte und man sich auf eine neue Militärstrategie geeinigt hatte, wurden Anfang Juni die ersten Truppen verlegt. Im ganzen Reich wurden Divisionen um stationiert.

Seit Anfang Juli bis Anfang August 1939 wurden in Berlin die letzten Vorbereitungen für den eventuellen (Kriegs-) Notfall vorbereitet und die notwendigen Befehle ausgegeben.
Weisung des Obersten Befehlshaber der Reichswehr Fürst von Baden für den Angriff auf Polen.
("Operation Gunter")
vom 31. Juli 1939
Der Oberste Befehlshaber der Reichswehr
Befehl Nr. 170 / 39
Berlin, den 31.7.39
8 Ausfertigungen
Geheime Kommandosache
Chef Sache
Nur durch Offizier
Weisung Nr. 1 für die Kriegführung
1.) Nachdem alle politischen Möglichkeiten erschöpft sind, um auf friedlichem Wege eine für Deutschland unerträgliche Lage an seiner Ostgrenze zu beseitigen, habe ich mich zur gewaltsamen Lösung entschlossen.
2.) Der Angriff gegen Polen ist nach die Operation „Gunter“ getroffenen Vorbereitungen zu führen mit den Abänderungen, die sich beim Heer durch den inzwischen fast vollendeten Aufmarsch ergeben. Aufgabenverteilung und Operationsziel bleiben unverändert.
Angriffstag: 1.9.39
Angriffszeit: 5.00 Uhr
3.) Im Westen kommt es darauf an, die Verantwortung für die Eröffnung von Feindseligkeiten eindeutig England und Frankreich zu überlassen. Geringfügigen Grenzverletzungen ist zunächst rein örtlich entgegen zu treten.
Die von uns Holland, Belgien, Luxemburg und der Schweiz zugesicherte Neutralität ist peinlich zu achten.
Die deutsche Westgrenze ist zu Land an keiner Stelle ohne meine ausdrückliche Genehmigung zu überschreiten.
Zur See gilt das gleiche für alle kriegerischen oder als solche zu deutenden Handlungen.
Die defensiven Maßnahmen der Luftwaffe sind zunächst auf die unbedingte Abwehr feindlicher Luftangriffe an der Reichsgrenze zu beschränken, wobei so lange als möglich die Grenze der neutralen Staaten bei der Abwehr einzelner Flugzeuge und kleinerer Einheiten zu achten ist. Erst wenn beim Einsatz stärkerer franz. und engl. Angriffsverbände über die neutralen Staaten gegen deutsches Gebiet die Luftverteidigung im Westen nicht mehr gesichert ist, ist die Abwehr auch über diesem neutralen Gebiet freizugeben.
Schnellste Orientierung des OKdR über jede Verletzung der Neutralität dritter Staaten durch die Westgegner ist besonders wichtig.
4.) Eröffnen England und Frankreich die Feindseligkeiten gegen Deutschland, so ist es Aufgabe der im Westen operierenden Teile der Wehrmacht, unter möglichster Schonung der Kräfte die Voraussetzungen für den siegreichen Abschluss der Operationen gegen Polen zu erhalten. Im Rahmen dieser Aufgabe sind die feindl. Streitkräfte und deren wehrwirtschaftliche Kraftquellen nach Kräften zu schädigen. Den Befehl zum Beginn der Angriffshandlungen behalte ich mir in jedem Fall vor.
Das Heer hält den Westwall und trifft Vorbereitungen, dessen Umfassung im Norden - unter Verletzung belg. oder niederl. Gebietes durch die Westmächte - zu verhindern.
Rücken franz. Kräfte in Luxemburg ein, so bleibt die Sprengung der Grenzbrücken freigegeben.
Die Kriegsmarine führt Handelskrieg mit dem Schwerpunkt gegen England. Zur Verstärkung der Wirkung kann mit der Erklärung von Gefahrenzonen gerechnet werden.
OKM meldet, in welchen Seegebieten und in welchem Umfang Gefahrenzonen für zweckmäßig gehalten werden. Der Wortlaut für eine öffentliche Erklärung ist im Benehmen mit dem Auswärtigen Amte vorzubereiten und mir über OKdR zur Genehmigung vorzulegen.
Die Ostsee ist gegen feindl. Einbruch zu sichern. Die Entscheidung, ob zu diesem Zwecke die Ostsee-Eingänge mit Minen gesperrt werden dürfen, trifft die OKL
Die Luftwaffe hat in erster Linie den Einsatz der franz. und engl. Luftwaffe gegen das deutsche Herr und dem Reich zu verhindern.
Bei der Kampfführung gegen England ist der Einsatz der Luftwaffe zur Störung der engl. Seezufuhr, der Rüstungsindustrie, der Truppentransporte nach Frankreich vorzubereiten. Günstige Gelegenheiten zu einem wirkungsvollen Angriff gegen massierte engl. Flotteneinheiten, insbes. gegen Schlachtschiffe und Flugzeugträger ist auszunutzen.
Angriffe gegen London bleiben meiner Entscheidung vorbehalten.
Die Angriffe gegen das engl. Mutterland sind unter dem Gesichtspunkt vorzubereiten, dass unzureichender Erfolg mit Teilkräften unter allen Umständen zu vermeiden ist.
gez.
Kaiser Oskar I. von Preußen
Verteiler:
OKH
OKM
OKL
OKdR Abt. West
OKdR Abt. Ost
Chef d. Abwehr
Minister des Auswärtigen Amtes
Minister des Inneren zur weiteren Veranlassung
Endgültige Fassung der Operation "Gunter"
Am 01. August fand im Kaiserpalast einer der wichtigsten Besprechungen der letzten Monate statt. Hier sollte sich die weitere Zukunft des Reiches entscheiden. Diesmal war sogar der Kaiser persönlich anwesend. Nach der Eröffnung durch den Kaiser, übernahm der Kanzler das Wort. Zuerst zeigte er die neuesten Berichte und Karten.
Danach wurde heftig über alle Pläne und Fakten diskutiert. Wilhelm musste einen kurzen Vortrag zur Wehrfestigkeit der Westgrenze machen. Seiner Meinung, war die Grenze zu Frankreich und Belgien ausreichend gesichert. Sollte es zu einem Konflikt mit Polen kommen, müsse dieser jedoch innerhalb von max. 2 Monaten beendet sein. Bis dahin würden sich die Alliierten vorbereiten und dann musste die Westgrenze wesentlich verstärkt worden sein. Wenn die Westgrenze stark genug befestigt war, hielt Wilhelm eine Offensive der Westalliierten für unmöglich.
Doch Wilhelm fügte seinem Vortrag eine ganz wichtige „Kleinigkeit“ hinzu. All diese Pläne würden ohne ein Stillhalten der UdSSR nicht funktionieren. Die Reichswehr war im Augenblick nicht in der Lage zwei große Grenzen zu sichern. Dies gab er zu Bedenken.
Hier schaltete sich der Kanzler ein. Er meinte nur, dass dieses "Problem" bereits in Arbeit sein. Alle schauten sich gegenseitig an und keiner wusste was der Kanzler damit meinte. Welchen Trumpf hatte der Kanzler noch im Ärmel?
Als man zu später Stunde auseinander ging, waren sich alle Beteiligten einig. Das Kaiserreich steuerte mit voller Kraft auf einen großen europäischen Krieg gegen Polen und damit den Westmächten zu.
Am Abend wusste Wilhelm dann warum der Kanzler so geheimnisvoll gesprochen hatte. Man hatte einen Pakt mit der UdSSR geschlossen. Einen wahren Teufelspakt. Dies hieß nun es geht bald los. Mit diesem Pakt hatte man die Teilung Polens beschlossen. Da die Allies Garantien gegenüber Polen ausgesprochen hatte, war dies wahrscheinlich der kommende Krieg.

Damit machten die vielen Truppenverlegungen im Juni und Juli auch wieder Sinn. Nicht umsonst hatte man das II. Armeekorps nach Königsberg und an die polnische Grenze verlegt.
Wilhelm wusste, dass die Zeit des Friedens nun täglich weniger wurde. Die Uhr tickte…
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Selbstverständlich geht es weiter. Heute hab ich genügend Material für das nächste Kapitel gespielt. Kommt also dieses Wochenende noch ein weiterer Bericht.
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7. Die letzten Tage des Friedens
Bis zum 21. August 1939 waren alle Truppen, die am Ostfeldzug teilnehmen sollten, in Ihren Aufmarschgebieten angelangt und bereit die Befehle für die Operation Gunter auszuführen.



Mit der Heeresgruppe A, welche aus 3 Armeen und einer Panzerarmee bestand, wollte man die Polen in die Knie zwingen. Damit standen insgesamt. 15 Korps mit 71 Division, davon 24 motorisierte Panzerdivisionen und 3 Gebirgsjägerkorps an den Grenzen zu Polen. Aufgeteilt auf 3 Schwerpunkte.
Hinzu kamen noch 5 Luftflotten und im Westen 4 Abfangjägergeschwader. Die Westfront wurde mit der 3. Armee und 4 Armeekorps mit 20 Divisionen gesichert. Vor allem die Nordseeküste und die Rheingrenze zu Frankreich war schwer gesichert worden.
Wilhelm war sehr nervös und unsicher, wie sich die Lage zuspitzen würde. Würde es tatsächlich zu einem neuerlichen Krieg kommen? Ein Angriff auf Polen wäre nicht nur ein lokaler Krieg. Die Allies hatten deutlich erklärt, dass man die aggressive Politik des Reiches nicht mehr tolerieren würde und dem Reich sofort den Krieg erklärt. Wilhelm hatte aus seiner Zeit im ersten Weltkrieg noch gut vor Augen, welche Macht die Allies zusammen mit den USA entfachen können. Es graute im vor diesem Krieg. Sein Bruder in Duisburg war gleicher Meinung. Lediglich der neue Firmenchef Rolf war begeistert und könnten den Krieg gar nicht erwarten. Oh, diese jungen Leute kannten die Schrecken eines Krieges nicht. Und dieser neue Krieg würde den letzten noch an Brutalität und Opfer übertreffen. Die neuen Waffen waren so viel grausamer.
Der Kanzler sah die Lage deutlich positiver. Nach seiner Einschätzung wurden die Westmächte einen großen Krieg wegen Polen nicht wagen. Sollten die verbalen Drohungen gegen Polen nicht fruchten, würde es zu einem begrenzten Krieg im Osten kommen. Danach würde das Reich seine Strategie neu überdenken.
Die Tage in Berlin waren sehr hektisch. Eine Depeche nach der anderen wurde zwischen Berlin und Warschau gesendet. Doch auch die Polen waren zu keinem Kompromiss bereits. Die Garantien aus London und Frankreich ließen de Polen sehr locker mit der Bedrohung umgehen. Dachten Sie wirklich, dass man der Reichwehr solange widerstehen konnte, bis Hilfe aus dem Westen zur Stelle war. Was für Narren! Ein Blick auf die Polenakte zeigte, wie sehr sich dieses Land überschätzte

Am 30. August war die Geduld des Kaisers vorbei. Genug verhandelt. Man ließ ein Ultimatum nach Polen senden. Innerhalb von 48 Stunden mussten die Polen nun entscheiden. KRIEG oder FRIEDEN? Das war nun die Frage.
Bis zum 21. August 1939 waren alle Truppen, die am Ostfeldzug teilnehmen sollten, in Ihren Aufmarschgebieten angelangt und bereit die Befehle für die Operation Gunter auszuführen.



Mit der Heeresgruppe A, welche aus 3 Armeen und einer Panzerarmee bestand, wollte man die Polen in die Knie zwingen. Damit standen insgesamt. 15 Korps mit 71 Division, davon 24 motorisierte Panzerdivisionen und 3 Gebirgsjägerkorps an den Grenzen zu Polen. Aufgeteilt auf 3 Schwerpunkte.
Hinzu kamen noch 5 Luftflotten und im Westen 4 Abfangjägergeschwader. Die Westfront wurde mit der 3. Armee und 4 Armeekorps mit 20 Divisionen gesichert. Vor allem die Nordseeküste und die Rheingrenze zu Frankreich war schwer gesichert worden.
Wilhelm war sehr nervös und unsicher, wie sich die Lage zuspitzen würde. Würde es tatsächlich zu einem neuerlichen Krieg kommen? Ein Angriff auf Polen wäre nicht nur ein lokaler Krieg. Die Allies hatten deutlich erklärt, dass man die aggressive Politik des Reiches nicht mehr tolerieren würde und dem Reich sofort den Krieg erklärt. Wilhelm hatte aus seiner Zeit im ersten Weltkrieg noch gut vor Augen, welche Macht die Allies zusammen mit den USA entfachen können. Es graute im vor diesem Krieg. Sein Bruder in Duisburg war gleicher Meinung. Lediglich der neue Firmenchef Rolf war begeistert und könnten den Krieg gar nicht erwarten. Oh, diese jungen Leute kannten die Schrecken eines Krieges nicht. Und dieser neue Krieg würde den letzten noch an Brutalität und Opfer übertreffen. Die neuen Waffen waren so viel grausamer.
Der Kanzler sah die Lage deutlich positiver. Nach seiner Einschätzung wurden die Westmächte einen großen Krieg wegen Polen nicht wagen. Sollten die verbalen Drohungen gegen Polen nicht fruchten, würde es zu einem begrenzten Krieg im Osten kommen. Danach würde das Reich seine Strategie neu überdenken.
Die Tage in Berlin waren sehr hektisch. Eine Depeche nach der anderen wurde zwischen Berlin und Warschau gesendet. Doch auch die Polen waren zu keinem Kompromiss bereits. Die Garantien aus London und Frankreich ließen de Polen sehr locker mit der Bedrohung umgehen. Dachten Sie wirklich, dass man der Reichwehr solange widerstehen konnte, bis Hilfe aus dem Westen zur Stelle war. Was für Narren! Ein Blick auf die Polenakte zeigte, wie sehr sich dieses Land überschätzte

Am 30. August war die Geduld des Kaisers vorbei. Genug verhandelt. Man ließ ein Ultimatum nach Polen senden. Innerhalb von 48 Stunden mussten die Polen nun entscheiden. KRIEG oder FRIEDEN? Das war nun die Frage.
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Viertes Kapitel - Flächenbrand in Europa
1. Der Polenfeldzug
Da die Polen die deutschen Forderungen nicht mal beantworteten, erklärte der Kanzler im Namen des Kaisers, dass die Operation "Gunter" wie geplant um 06:00 Uhr am 01. September 1939 beginnen sollte. Er befahl damit den Angriff auf Polen und somit Krieg.

Noch am selben Tag wurde das neue Wehrpflichtgesetz und einige wichtige Kriegsindustriegesetze erlassen. Das Reich befand sich somit seit dem frühen Morgen im Krieg mit Polen.


Die Angriffe der Reichswehr trafen die polnischen Truppen meist vernichtend. Das Heer, auch durch Luftangriffe bestens unterstützt, machte bereits in den ersten Stunden sehr gute Fortschritte.

Gegen Abend (ca. 18.00) konnten die einige Kommandeure erste Erfolgsmeldungen ans HQ nach Berlin telegraphieren. Es lief bisher alles nach Plan.
Erst am späten Abend startete die polnische Armee erste „verzweifelte“ Gegenangriffe an der Grenze zu Ostpreußen.

In der Nacht zum 02.09.1939 hielt der Kanzler das Telegramm der Kriegserklärungen der Alliierten in seinen Händen. Damit war man nun doch mit den Westmächten im Krieg. Aus dem „lokalen“ Polenfeldzug war also doch ein großer europäischer Krieg entstanden. Doch die Westmächte blieben an der Grenze vorerst passiv. Dies hatte Wilhelm Albrecht ja so vorausgesagt. Doch eines hatte man nicht richtig bedacht. Die englische Herrschaft zur See. Dadurch kam in der Ostsee am 02. Sept. 1939 zu ersten Seegefechten.
Noch schlimmer war die am 02. September beginnenden Angriffe auf deutsche Handelskonvois. Dies konnte die deutsche Wirtschaft schwer treffen.

Am 02.09.1939 um 8 Uhr könnten die ersten Geländegewinne gemeldet werden.
Am gleichen Tag mobilisierte Luxemburg, Belgien und Japan! Ihre Truppen.
Nach vier Kriegstagen hatte die Wehrmacht bereits beachtliche Erfolge erzielt. Die militärische Lage der Polen war bereits nach einigen Tagen aussichtslos geworden.
Auch im Süden hatten man nun erste Durchbrüche erzielen können.



Am folgenden Tag meldete die Heeresgruppe den ersten größeren Kessel.


An der Westfront wurden derweil erste Truppenbewegungen der Franzosen gemeldet. Doch bisher gibt es keine Veranlassung zu besonderen Gegenmaßnahmen.
Bis zum 08. September konnte die Reichswehr die Stadt Kattowitz (6.9) besetzen und Danzig vom Restpolen abschneiden. Die ersten Panzerdivisionen erreichten die Stadtgrenze Warschaus. Die Lage der polnischen Truppen im Süden war völlig aussichtslos.

Außenpolitisch erklärte Kanada Ihren Beitritt zu den Alliierten und somit dem Reich den Krieg.
Wilhelm hielt am 09. September die Verlustzahlen der deutschen Konvois in Händen. Die Royal Navy und Marine nationale française hatten in der ersten Woche bereits mehrere Konvois angegriffen und teilweise versenkt. Dies wollte Wilhelm im Auge behalten, denn diese Konvois waren für die deutsche Rüstung lebensnotwendig.
Am gleichen Tag meldete der Stab der Heeresgruppe A die Einnahme der polnischen Hauptstadt. Die polnische Regierung floh in Richtung Osten.
Am 10. September 1939 bat Wilhelm um die Versetzung an ein Front HQ. Er wollte die neue Panzerwaffe aus der Nähe beobachten und dann einen Bericht darüber verfassen. Dadurch wollte er eventuelle Fehler etc. aufdecken. Immerhin befürchtete er, dass der Krieg im Westen irgendwann doch mal heftiger werden würde. Mit der abendlichen Frontmeldung wurde am 10.09. die Einnahme Krakaus gemeldet.

Die Welt war geschockt über den schnellen Vormarsch der Reichswehr. Als Reaktion trat auch Australien den Alliierten bei und erklärte dem Reich formell den Krieg.
Wilhelm bezog am 11. Sept. 1939 Quartier in Warschau. Von dort aus beobachtet er den Rest des Krieges gegen Polen.
Am 13.09.1939 sendete er ein Eiltelegramm nach Duisburg zu seinem Bruder.
Durch die Einnahme Danzig kontrollierte das Reich den polnischen Korridor. Damit trat folgender Effekt ein.

In den nächsten Tagen versuchten die Polen Ihre Truppen und Ihr Material durch Rückzugsgefechte zu retten. Doch die Wucht und Geschwindigkeit der Reichswehr waren einfach zu heftig.
So musste die polnische Armee am 14. September 1939 bedingungslos kapitulieren und wurde somit vollständig besetzt. Sofort wurde eine Militärverwaltung in Warschau eingerichtet.


Als Reaktion der Alliierten auf diese Kapitulation folgen britische den ersten Luftangriff auf Zielen rund um Oschersleben. Die deutschen Jäger konnten diese Luftflotte jedoch in heftige Kämpfe verwickeln. Man darf also gespannt abwarten, ob die Alliierten sich das nicht zweimal überlegen.

Ärgerliche waren die Verluste in der Nordsee. Dort traf die Nordseeflotte auf britisch-franz. Marineverbände und musste eine heftige Niederlage einstecken, indem man 3 Schiffe und 1 Boot verlor. Zur See waren die Alliierten eindeutig überlegen. Hier musste man sich eine gute Strategie überlegen.
Nachdem die Polen kapituliert hatten, wurden die geheimen Zusatzvereinbarungen zwischen dem Deutschen Kaiserreich und der UdSSR am 16.09.1939 wirksam. Faktisch war dies eine Teilung Polens. Die UdSSR war nun direkter Nachbar des Reiches.
Wilhelm gefiel diese Tatsache nicht sonderlich. Er hätte es sehr begrüßt, wenn man einen verbündeten polnischen Pufferstaat belassen hätte.

Bereits einige Tage nach dem Sieg im Osten wurden die ersten Truppen in Richtung Westen verlegt.
Dieser schnelle und einfache Sieg in Polen steigerte die Popularität des Kaisers und Kanzlers immens. Doch Wilhelm wusste, dass der Krieg nun erst begann. Polen war kein großes Problem gewesen. Doch Frankreich und England waren andere Kaliber. Man dürfte also nun keinen Fehler machen und sich über- und den Feind unterschätzen. Den dieser Fehler führte im ersten Weltkrieg zu dieser Schmach von Versailles.
Am 20.09.1939 erreichte Wilhelm eine erfreuliche Nachricht aus Duisburg. Rolf Albrecht wurde zum 2. Mal Vater. Sein zweiter Sohn hieß Maximilian Albrecht. Er beschloss für einige Tage nach Duisburg zu fahren um den neuesten Zuwachs der Familie persönlich zu begrüßen.
1. Der Polenfeldzug
Da die Polen die deutschen Forderungen nicht mal beantworteten, erklärte der Kanzler im Namen des Kaisers, dass die Operation "Gunter" wie geplant um 06:00 Uhr am 01. September 1939 beginnen sollte. Er befahl damit den Angriff auf Polen und somit Krieg.

Noch am selben Tag wurde das neue Wehrpflichtgesetz und einige wichtige Kriegsindustriegesetze erlassen. Das Reich befand sich somit seit dem frühen Morgen im Krieg mit Polen.


Die Angriffe der Reichswehr trafen die polnischen Truppen meist vernichtend. Das Heer, auch durch Luftangriffe bestens unterstützt, machte bereits in den ersten Stunden sehr gute Fortschritte.

Gegen Abend (ca. 18.00) konnten die einige Kommandeure erste Erfolgsmeldungen ans HQ nach Berlin telegraphieren. Es lief bisher alles nach Plan.
Erst am späten Abend startete die polnische Armee erste „verzweifelte“ Gegenangriffe an der Grenze zu Ostpreußen.

In der Nacht zum 02.09.1939 hielt der Kanzler das Telegramm der Kriegserklärungen der Alliierten in seinen Händen. Damit war man nun doch mit den Westmächten im Krieg. Aus dem „lokalen“ Polenfeldzug war also doch ein großer europäischer Krieg entstanden. Doch die Westmächte blieben an der Grenze vorerst passiv. Dies hatte Wilhelm Albrecht ja so vorausgesagt. Doch eines hatte man nicht richtig bedacht. Die englische Herrschaft zur See. Dadurch kam in der Ostsee am 02. Sept. 1939 zu ersten Seegefechten.
Noch schlimmer war die am 02. September beginnenden Angriffe auf deutsche Handelskonvois. Dies konnte die deutsche Wirtschaft schwer treffen.

Am 02.09.1939 um 8 Uhr könnten die ersten Geländegewinne gemeldet werden.
Am gleichen Tag mobilisierte Luxemburg, Belgien und Japan! Ihre Truppen.
Nach vier Kriegstagen hatte die Wehrmacht bereits beachtliche Erfolge erzielt. Die militärische Lage der Polen war bereits nach einigen Tagen aussichtslos geworden.
Auch im Süden hatten man nun erste Durchbrüche erzielen können.



Am folgenden Tag meldete die Heeresgruppe den ersten größeren Kessel.


An der Westfront wurden derweil erste Truppenbewegungen der Franzosen gemeldet. Doch bisher gibt es keine Veranlassung zu besonderen Gegenmaßnahmen.
Bis zum 08. September konnte die Reichswehr die Stadt Kattowitz (6.9) besetzen und Danzig vom Restpolen abschneiden. Die ersten Panzerdivisionen erreichten die Stadtgrenze Warschaus. Die Lage der polnischen Truppen im Süden war völlig aussichtslos.

Außenpolitisch erklärte Kanada Ihren Beitritt zu den Alliierten und somit dem Reich den Krieg.
Wilhelm hielt am 09. September die Verlustzahlen der deutschen Konvois in Händen. Die Royal Navy und Marine nationale française hatten in der ersten Woche bereits mehrere Konvois angegriffen und teilweise versenkt. Dies wollte Wilhelm im Auge behalten, denn diese Konvois waren für die deutsche Rüstung lebensnotwendig.
Am gleichen Tag meldete der Stab der Heeresgruppe A die Einnahme der polnischen Hauptstadt. Die polnische Regierung floh in Richtung Osten.
Am 10. September 1939 bat Wilhelm um die Versetzung an ein Front HQ. Er wollte die neue Panzerwaffe aus der Nähe beobachten und dann einen Bericht darüber verfassen. Dadurch wollte er eventuelle Fehler etc. aufdecken. Immerhin befürchtete er, dass der Krieg im Westen irgendwann doch mal heftiger werden würde. Mit der abendlichen Frontmeldung wurde am 10.09. die Einnahme Krakaus gemeldet.

Die Welt war geschockt über den schnellen Vormarsch der Reichswehr. Als Reaktion trat auch Australien den Alliierten bei und erklärte dem Reich formell den Krieg.
Wilhelm bezog am 11. Sept. 1939 Quartier in Warschau. Von dort aus beobachtet er den Rest des Krieges gegen Polen.
Am 13.09.1939 sendete er ein Eiltelegramm nach Duisburg zu seinem Bruder.
Durch die Einnahme Danzig kontrollierte das Reich den polnischen Korridor. Damit trat folgender Effekt ein.

In den nächsten Tagen versuchten die Polen Ihre Truppen und Ihr Material durch Rückzugsgefechte zu retten. Doch die Wucht und Geschwindigkeit der Reichswehr waren einfach zu heftig.
So musste die polnische Armee am 14. September 1939 bedingungslos kapitulieren und wurde somit vollständig besetzt. Sofort wurde eine Militärverwaltung in Warschau eingerichtet.


Als Reaktion der Alliierten auf diese Kapitulation folgen britische den ersten Luftangriff auf Zielen rund um Oschersleben. Die deutschen Jäger konnten diese Luftflotte jedoch in heftige Kämpfe verwickeln. Man darf also gespannt abwarten, ob die Alliierten sich das nicht zweimal überlegen.

Ärgerliche waren die Verluste in der Nordsee. Dort traf die Nordseeflotte auf britisch-franz. Marineverbände und musste eine heftige Niederlage einstecken, indem man 3 Schiffe und 1 Boot verlor. Zur See waren die Alliierten eindeutig überlegen. Hier musste man sich eine gute Strategie überlegen.
Nachdem die Polen kapituliert hatten, wurden die geheimen Zusatzvereinbarungen zwischen dem Deutschen Kaiserreich und der UdSSR am 16.09.1939 wirksam. Faktisch war dies eine Teilung Polens. Die UdSSR war nun direkter Nachbar des Reiches.
Wilhelm gefiel diese Tatsache nicht sonderlich. Er hätte es sehr begrüßt, wenn man einen verbündeten polnischen Pufferstaat belassen hätte.

Bereits einige Tage nach dem Sieg im Osten wurden die ersten Truppen in Richtung Westen verlegt.
Dieser schnelle und einfache Sieg in Polen steigerte die Popularität des Kaisers und Kanzlers immens. Doch Wilhelm wusste, dass der Krieg nun erst begann. Polen war kein großes Problem gewesen. Doch Frankreich und England waren andere Kaliber. Man dürfte also nun keinen Fehler machen und sich über- und den Feind unterschätzen. Den dieser Fehler führte im ersten Weltkrieg zu dieser Schmach von Versailles.
Am 20.09.1939 erreichte Wilhelm eine erfreuliche Nachricht aus Duisburg. Rolf Albrecht wurde zum 2. Mal Vater. Sein zweiter Sohn hieß Maximilian Albrecht. Er beschloss für einige Tage nach Duisburg zu fahren um den neuesten Zuwachs der Familie persönlich zu begrüßen.
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2. Blick Richtung Westen
Noch während Einheiten der Reichswehr an die Grenze zu Frankreich und Dänemark verlegt wurden, griffen die Alliierten unsere Handelskonvois immer stärker an und versenkten täglich wichtige Konvois.
Am 26.09.1939 mobilisiert das Königreich Niederlande Ihre Armeen. 3 Tage später trat auch Neuseeland den Alliierten bei. Langsam wurde aus dem europäischen Krieg ein neuer Weltkrieg.
Während des Oktobers blieb es an der Westfront weiterhin ziemlich ruhig. Lediglich die Luftangriffe auf Industriezentren im Westen vermittelten eine gewisse Kriegsatmosphäre. Die Regierung tagte fast täglich. Bei diesen Besprechungen ging es um weitere Strategieschritte. Aufgrund der Tatsache, dass die Westmächte nicht mit sich reden ließen, musste man den Krieg auf dem Feld gewinnen oder die Westmächte zu einem Friedensvertrag "schlagen".
Anfang Oktober begann man mit der Neuorganisation des Heeres. Fast alle Armeen und Korps wurden nun dem OKdR West zugewiesen. Die 4. Armee wurde dabei an die Nordgrenze stationiert. Die 1. und 2. Armee wurden an die Westgrenze gesendet. Die 1. Panzerarmee ins Ruhrgebiet.
Fast alle Lufteinheiten wurden auf Fliegerhorste im Westen verteilt.
Am 11. Oktober wurde eine neue Weisung für die Industrie verabschiedet. Die totale wirtschaftliche Mobilmachung wurde beschlossen.

Nachdem man nun Polen besetzt hatte und es keinen diplomatischen Spielraum bei Verhandlungen mit den Alliierten gab, musste man sich also eine Strategie für die Westfront ausdenken. Einen ewigen Sitzkrieg am Rhein und Seegefechte direkt vor der deutschen Küste könnte man ja nicht ewig machen können. Die Überlegungen gingen dabei in viele verschiedene Richtungen. Als man sich Mitte Oktober in Berlin traf, waren diverse Personen vom Kanzler zu Beratungen eingeladen worden. Natürlich war auch Wilhelm mit von der Partie.
Am 14. Oktober 1939 war eine besonders wichtige Sitzung angesetzt worden. Dort sollte sich die weitere Vorgehensweise im Westen entscheiden.
Zuerst wurden allen Anwesenden die neuesten Geheimdienstakten vorgelegt. Danach hatten alle eine Stunde Zeit, sich die neuesten Entwicklungen anzusehen. Danach sollte jeder seine Meinung äußern. Die Daten zeigten die weitere Erstarkung der anderen Großmächte. Die Entwicklung der USA und der UdSSR machten der Regierung allerdings die größten Sorgen. Damit waren allen folgendes klar: Die Zeit tickte gegen das Deutsche Reich. Man musste schnellstens eine Entscheidung im Westen suchen, um eine Siegeschance zu wahren.
Am Ende des Abends hatte man folgende Themen als wichtig deklariert:
• Man musste die Nordflanke (Skandinavien) gegen die Briten schützen, allein schon wegen der wichtigen Rohstoffe aus Schweden. >> Operation „Wodan“
• Frankreich musste schnell ausgeschaltet werden >>> Operation „Balmung“
• Rohstofflieferungen aus Übersee werden immer schwieriger; Suche nach Alternativen
• Italien als Verbündeten gewinnen
• Ungarn, Rumänien und Jugoslawien sollte der Achse angenähert werden, umso den Einfluss der Briten zu senken. Vor allem die Jugoslawen galten als unzuverlässig.
• Griechenland wollte man beobachten, dass sonst die Briten dort eine gute Basis im Süden hätten
• Spanien sollte auch in die Achse eintreten
• Nordafrika (mit Hilfe ITA) für die Briten zum Kriegsschauplatz machen
• Seeblockade verhindern
• Die „neutralen“ Beneluxländer müsste man für den Plan „Balmung“ wohl angreifen.
• Die UdSSR ist und bleibt ein wackeliger Partner. Zudem hatte man nun eine gemeinsame lange Grenze. Dauerhaft wurde der Pakt nicht halten. Stalin war kein „Monarchiefan“
• Die USA muss solange wie möglich neutral gehalten werden.

Wirtschaftslage Oktober 1939
Daher sollte als Nächstes ein Plan zur Sicherung der Nordflanke (Dänemark und Norwegen) ausgearbeitet werden.
Diese Operation „WODAN“ sollte im Frühling 1940 vollzogen werden und somit die Nordflanke des Reiches schützen, ehe man sich um seinen Erzfeind im Westen, den Franzosen, kümmern würde. Nach einem Sieg gegen Frankreich würden die Briten verhandeln. Das war der Plan des Kaisers und seinem Kanzler.

Einige Tage nach der Sitzung konnte das Auswärtige Amt den Abschluss des Stahlpaktes mit Italien vermelden. Das erste Ziel war damit geschafft. Italien war nun Mitglied der Achse Berlin-Rom-Tokio.

Einige Tage später mobilisierte Italien seine Armeen.
In der Ostsee kam es unterdessen immer wieder zu schweren Seegefechten mit der Royal Navy. Dabei waren die Briten meist überlegen.
Am 05. November konnten die Operationspläne für die Operationen "Thor" und "Wodan" vorgelegt werden.





Damit sollte die Nordflanke vor britischen Landungen gesichert werden. Zudem wäre der Zugang zur Ostsee endlich geschlossen. Die Royal Navy hätte dann keinen Zugang zur Ostsee.
Im Schatten der Ereignisse der letzten Wochen wuchs in einem anderen Teil Europas ein neuer Konflikt heran. Zwischen Finnland und der UdSSR kam es seit einiger Zeit zu diplomatischen Scharmützeln. Wilhelm Albrecht sollte auf Anweisung des Kanzlers nach Moskau und Helsinki reisen. Er sollte versuchen zwischen diesen beiden Staaten zu vermitteln.
Doch als er am 20. November wieder in die Reichshauptstadt Berlin heimkehrte, musste er dem Außenminister schlechte Nachrichten berichten. Eine Einigung war kaum möglich. Wilhelm befürchtete, dass die Sowjets bald angreifen werden.
Dass er so schnell Recht haben würde, wunderte allerdings auch Wilhelm Albrecht.
Am 30. November 1939 überfiel die UdSSR das kleine Finnland. Der sowjetische-finnische Winterkrieg hatte begonnen.

Im Reich selbst und an der Westgrenze blieb es bis zum Ende des Jahres 1939 weiterhin ruhig. Beide Seiten nutzen den Winter 1939, um Ihre Stellungen auszuheben und die Truppen aufzurüsten. Die Wehrmacht probte die Ausführung der anstehenden Operationen.
So genoss Wilhelm Albrecht die Weihnachtsfeiertage 1939 und den Jahreswechsel 1939/40 im Kreis seiner Familie.
Das neue Jahr 1940 begann ruhig.
Wie jedes Jahr fand am 05. Januar die alljährliche Jahressitzung der Regierung statt. Doch wirkliche neue Erkenntnisse wurden hier nicht eröffnet.




Hier die Geheimdienstberichte über die anderen Staaten.








Am 06. Januar 1940 konnte man einen gigantischen Stahl-Lieferungsvertrag mit den USA abschließen.

Auch an die britischen Bomberangriffe im Westen hatte man sich gewöhnt. Dass die Nordsee und zeitweise auch die Ostsee von der britischen Royal Navy kontrolliert wurde, nahm man ebenfalls relativ gelassen hin.
Wilhelm Albrecht wusste jedoch, was sich hinter den Kulissen in Berlin abspielte. Bei seinem letzten Besuch bei seinem Bruder, hatte er dort die vollen Auftragsbücher gesehen. Rolf zeigte ihm auch die neuesten Entwicklungen bei Panzern, Kanonen und Logistik. Die Firma produzierte in drei Schichten rund um die Uhr. Wilhelm wusste von den Plänen des Kriegsministers und des Kanzlers. Bis Ende Januar sollten die letzten Details für die Operationen "Thor" und "Wodan" stehen.
Wilhelm bekam Ende Januar 1940 den Auftrag nach Hamburg zu reisen. Dort sollte er die Truppen inspizieren. Auf der Rückreise wollte er über Duisburg nach Berlin reisen.
Als die beiden Brüder sich bei Ihren Abendspaziergang befanden, begann Karl-Gustav von den Fortschritten in der Fabrik und den guten Gewinnen zu erzählen. Doch er bemerkte auch, dass sein Bruder etwas betrübt war. Doch zuerst ließ sich Karl-Gustav nichts anmerken und erzählte von den letzten Tests mit den neuen Panzertypen, die bald vom Stapel liefen. Außerdem berichtete er, dass seine Mitbewerber Krupp und Porsche ebenfalls neue Panzer entwickelt hatten. Doch erst im Felde würde man sehen, wer die besseren Panter herstellt. Zum Wohle des Reiches hoffte Karl-Gustav, dass die anderen Panzerhersteller ähnlich gute Arbeit ablieferten wie die Fabrik ALBRECHT. Wilhelm hörte angestrengt zu und als sein Bruder eine kurze Pause machte, sprach Wilhelm folgenden Satz: "Ich gehe wieder an die Front". Karl-Gustav verschlug es die Sprache, sodass nur ein "Wieso?" herauskam. Wilhelm erzählte, dass er nicht zufällig bei den Truppen in Hamburg gewesen sei. Nachdem er nun fast 4 Jahre für das Außen- und Kriegsministerium Berichte verfasste und interpretierte, wollte er seinem Vaterlande wieder aktiv beistehen. Aufgrund seiner Bitte hatte Ihn der Kanzler und Kaiser zum "OB NORD" gemacht. Er sollte die Operationen in Skandinavien leiten. Falls es dies erfolgreich bestehen sollte, winkte Ihm sogar eine wichtige Stelle beim kommenden "Westfeldzug".
Denn das war beiden Brüdern klar. Der Krieg gegen Frankreich stand kurz bevor.
Karl-Gustav hatte seine Stimme wiedergefunden und sprach Wilhelm seine Glückwünsche aus. Danach ging man ohne Worte weiter.
Am nächsten Morgen verabschiedete sich Wilhelm in Richtung Berlin.
Am 01. Februar wurde Wilhelm zum OKdR ins HQ bestellt. Dort wurden Ihm die wichtigen Daten zu den Operationen im Norden mitgeteilt.
Er sollte vier Armeekorps für diese Operationen erhalten. Dazu würde Ihn die Kaiserliche Marine und einige Stuka- und Jägergeschwader unterstützen. Damit müsste er die beiden Operationen durchführen. Nach Erfolg der Operationen würde er noch 1-2 Korps mit Sicherungsdivisionen für die Küste Norwegens erhalten. Dies würde dann nach Bedarf entschieden werden.
Beginn der Operation sollte Mitte/Ende März 1940 sein. Der genaue Zeitpunkt werde nach Wetterlagen entschieden.
Er erhielt zudem alle Pläne und Unterlagen, die er für das Unternehmen brächte. Nachdem er wieder zu Hause war, packte er seine Sachen und ging noch Abend essen. Schon am nächsten Tag wollte er wieder nach Kiel reisen, um dort sein HQ aufzuschlagen.
Als er in Kiel ankam begann er sofort sein HQ aufzustellen und die notwendigen Offiziere anzufordern.
Gliederung seiner 4. Armee "NORD" in Kiel
Befehlshaber des Armeeoberkommandos "Nord": Wilhelm Albrecht
Chef des Generalstabes
Abteilung I (Führungsabteilung)
Erster Generalstabsoffizier (Ia) (Operationen)
Dritter Generalstabsoffizier (Ic) (Feindlage)
Vierter Generalstabsoffizier Id (Ausbildung)
Abteilung II (Adjutantur – Verwaltung)
1. Adjutant IIa (Personalangelegenheiten der Offiziere)
2. Adjutant IIc (Personalangelegenheiten der Unteroffiziere und Mannschaften)
Oberquartiermeisterabteilung (Nachschub)
Zweiter Generalstabsoffizier (Oberquartiermeister)
Armeearzt IVb
Armeeveterinär IVc
Nach mehreren Telefonaten stand sein Armeeoberkommando. Er hatte fast alle gewünschten Offiziere erhalten.
Nun begann die Truppenverlegungen und täglichen Übungen für den Tag X.
Die 4. Armee bestand aus dem III. Armeekorps mit 5 mot. Inf. Divisionen, XV. Armeekorps mit 4 mot. Inf. Divisionen, XVII Armeekorps mit 5 Inf. Divisionen und dem I. Gebirgsjägerkorps mit 3 Divisionen. Zusätzlich bekam er noch die 1. Elite-Eingreiftruppe.
Weisung für die "Operation Wodan"
1. Die Entwicklung der Lage in Skandinavien erfordert es, alle Vorbereitungen dafür zu treffen, um mit Teilkräften der Reichswehr Dänemark und Norwegen zu besetzen ("Operation Wodan"). Hierdurch soll englischen Übergriffen nach Skandinavien und der Ostsee vorgebeugt, unsere Erzbasis in Schweden gesichert und für Kriegsmarine und Luftwaffe die Ausgangsstellung gegen England erweitert werden.
Kriegsmarine und Luftwaffe fällt im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten die Sicherung des Unternehmens gegen das Eingreifen englischer See- und Luftstreitkräfte zu.
Die für den "Operation Wodan" einzusetzenden Kräfte werden im Hinblick auf unsere militärpolitische Stärke gegenüber den nordischen Staaten so schwach als möglich gehalten. Ihre zahlenmäßige Schwäche muss durch kühnes Handeln und überraschende Durchführung ausgeglichen werden. Grundsätzlich ist anzustreben, der Unternehmung den Charakter einer friedlichen Besetzung zu geben, die einen bewaffneten Schutz der Neutralität der nordischen Staaten zum Ziel hat. Entsprechende Forderungen werden mit Beginn der Besetzung den Regierungen übermittelt werden. Flotten- und Luftdemonstrationen werden erforderlichenfalls den nötigen Nachdruck geben. Trotzdem auftretender Widerstand ist unter Einsatz aller militärischen Mittel zu brechen.
Mit der Vorbereitung und Führung des Unternehmens gegen Dänemark und Norwegen beauftrage ich den Kommandierenden General Wilhelm Albrecht.
Dieser untersteht mir in Führungsfragen unmittelbar. Der Stab ist aus allen drei Reichswehrteilen zu ergänzen.
Die für "Operation Wodan" zur Verfügung zu stellenden Kräfte werden gesondert befohlen. Über sie darf für andere Kriegsschauplätze nicht verfügt werden.
Die Kräfte der Luftwaffe werden zur Durchführung der Operation der Gruppe taktisch unterstellt. Sie treten nach Beendigung ihrer Aufgabe unter den Befehl des 0. d. L. zurück. Der Einsatz der von Kriegsmarine und Luftwaffe unmittelbar geführten Kräfte hat in engem Einvernehmen mit dem Befehlshaber der Gruppe zu erfolgen.
Die Versorgung der zur Gruppe abgestellten Kräfte ist durch die Reichswehrteile nach den Anforderungen des Befehlshabers sicherzustellen.
3. Grenzübertritt gegen Dänemark und Landung in Norwegen müssen innerhalb von 24h erfolgen. Die Unternehmungen sind mit größtem Nachdruck so schnell als möglich vorzubereiten. Falls der Feind die Initiative gegen Norwegen ergreift, müssen eigene Gegenmaßnahmen sofort ausgelöst werden können.
Von größter Bedeutung ist, daß unsere Maßnahmen die nordischen Staaten wie die Westgegner überraschend treffen. Dem haben alle Vorbereitungen, insbesondere die Art der Bereitstellung des Laderaums und der Truppen, ihre Einweisung und ihre Verladung Rechnung zu tragen.
Können Vorbereitungen für die Verschiffung nicht mehr geheim gehalten werden, sind Führern und Truppen andere Ziele vorzutäuschen. Der Truppe dürfen die wahren Ziele erst nach dem Auslaufen bekannt werden.
4. Besetzung Dänemarks: ("Operation Wodan Süd").
Aufgabe der Gruppe: Überraschende Besetzung von Jütland und Fünen, anschließend Besetzung von Seeland.
Hierzu ist unter Sicherung der wichtigsten Punkte möglichst schnell bis Skagen und bis zur Ostküste von Fünen durchzustoßen. In Seeland sind als Ausgangsstellungen für die spätere Besetzung frühzeitig Stützpunkte in Besitz zu nehmen.
Die Kriegsmarine stellt Kräfte zur Sicherung der Verbindung Nyborg-Korsoer und zur raschen Besitznahme der Kleinen-Belt Brücke, nötigenfalls auch zu Truppenlandungen, zur Verfügung. Sie bereitet ferner die Küstenverteidigung vor.
Von der Luftwaffe sind Fliegerverbände in erster Linie zu Demonstrationszwecken und für Flugblattabwurf vorzusehen. Die Ausnutzung der dänischen Bodenorganisation sowie die Luftverteidigung sind sicherzustellen.
5. Besetzung Norwegens: ("Operation Wodan Nord").
Aufgabe der Gruppe: Überraschende Besetzung der wichtigsten Küstenplätze von See her und durch Luftlandeuntemehmen.
Die Kriegsmarine übernimmt Vorbereitung und Durchführung des Seetransportes der Landungstruppen und der im weiteren Verlauf nach Oslo nachzuführenden Kräfte.
Sie sichert den Nachschub auf dem Seewege dahin. Der beschleunigte Ausbau des Küstenschutzes in Norwegen ist vorzubereiten.
Die Luftwaffe hat nach erfolgter Besetzung die Luftverteidigung sowie die Ausnutzung der norwegischen Basis für die Luftkriegführung gegen England sicherzustellen.
6. Gruppe meldet OKdR laufend Stand der Vorbereitungen und legt eine zeitlich geordnete Übersicht über den Ablauf der Vorbereitungen vor. Dabei ist die Mindestzeitspanne, die zwischen Befehlsausgabe zum "Operation Wodan" und der Durchführung liegen muß, anzugeben. Beabsichtigter Gefechtsstand ist zu melden.
Decknamen: Wodanstag = Tag des Unternehmens
Wodanszeit = Uhrzeit des Unternehmens
(gez.) Oskar I. von Preußen
Weitab in Berlin planten der Kanzler und seine Berater bereits den nächsten Feldzug: Operation "BALMUNG" - der Krieg gegen Frankreich.
Der Oberste Befehlshaber der Reichswehr Berlin, den 15.12.1939
OKdR Nr.172/39
Geheime Kommandosache
Chef Sache
Nur durch Offizier
8 Ausfertigungen
2.Ausfertigung
Weisung „Operation Balmung“ für die Kriegführung
1. Sollte in der nächsten Zeit zu erkennen sein, das England und unter dessen Führung auch Frankreich nicht gewillt sind, den Krieg zu beenden, so bin ich entschlossen, ohne lange Zeit verstreichen zu lassen, aktiv und offensiv zu handeln.
2. Ein längeres Abwarten führt nicht zu einer Beseitigung der belgischen, vielleicht auch der holländischen Neutralität zugunsten der Westmächte, sondern stärkt auch die militärische Kraft unserer Feinde in zunehmendem Maße, lässt das Vertrauen der Neutralen auf einen Endsieg Deutschlands schwinden, und trägt nicht dazu bei, Italien als militärischen Bundesgenossen an unsere Seite zu bringen.
3. Für die Weiterführung der militärischen Operationen befehle ich daher folgendes:
a. Am Nordflügel der Westfront ist durch den luxemburgisch-belgischen und holländischen Raum eine Angriffsoperation vorzubereiten. Dieser Angriff muss so stark und so frühzeitig als möglich geführt werden.
b. Zweck dieser Angriffsoperation ist es, möglichst starke Teile des französischen Operationsheeres und an die an seiner Seite fechtenden Verbündeten zu schlagen, und gleichzeitig möglichst viel holländischen, belgischen und nordfranzösischen Raum als Basis für eine aussichtsreiche Luft- und Seekriegführung gegen England und als weites Vorfeld des lebenswichtigen Ruhrgebietes zu gewinnen.
c. Der Zeitpunkt des Angriffes ist abhängig von der Bereitschaft der Panzer und Mot.-Verbände, die unter Anspannung aller Kräfte zu beschleunigen ist und von der dann gegebenen und in Aussicht stehenden Wetterlage.
4. Die Luftwaffe verhindert das Eingreifen der französisch-englischen Luftwaffe gegen das eigene Heer und unterstützt, soweit erforderlich, dessen Vorgehen unmittelbar. Hierbei wird es auch darauf ankommen, das Festsetzen der englisch-französischen Luftwaffe sowie englische Truppenlandungen in Belgien und Holland zu verhindern.
5. Die Seekriegführung hat alles daran zu setzen, um für die Dauer dieses Angriffs die Operationen des Heeres und Luftwaffe mittelbar oder unmittelbar unterstützen zu können.
6. Neben diesen Vorbereitungen für den planmaßigen Beginn des Angriffs im Westen müssen Heer und Luftwaffe jederzeit und in zunehmender Stärke bereit sein, um sofort einem französisch-englischen Einmarsch nach Belgien möglichst weit vorwärts auf belgischem Gebiet entgegentreten und Holland in einem möglichst weiten Umfang in Richtung auf die Westküste besetzen zu können.
7. Die Tarnung der Vorbereitungen muss darauf abgestimmt sein, dass es sich nur um Vorsichtsmaßnahmen gegenüber der drohenden Versammlung französischer und englischer Kräfte an der französisch-luxemburgischen und belgischen Grenze handelt.
8. Die Herren Oberbefehlshaber bitte ich, mir auf Grund dieser Weisung ihre Absichten im Einzelnen möglichst bald vorzutragen und mich über das OKdR fortlaufend über den Stand der Vorbereitungen unterrichtet zu halten
(gez.) Oskar I. von Preußen
Anfang März war die Lage im sowj.-finnischen Winterkrieg immer noch sehr festgefahren. Die Sowjets kamen nicht voran und machten sich so zur Lachnummer in der Welt. Der Kaiser in Berlin tönte: Nicht mal das keine Finnland kann die rote Armee besiegen. Wir werden wie ein warmes Messer durch Butter gleiten!


Derweil wurden die finalen Operationspläne für Operation "WODAN" besprochen und verabschiedetet.
Pan der Operation "Wodan" Nord und Süd



Alle Truppen waren nun in Dauerbereitschaft, da man nun nur noch auf besseres Wetter wartete um die Befehle für den Wodanstag zu geben.
Noch während Einheiten der Reichswehr an die Grenze zu Frankreich und Dänemark verlegt wurden, griffen die Alliierten unsere Handelskonvois immer stärker an und versenkten täglich wichtige Konvois.
Am 26.09.1939 mobilisiert das Königreich Niederlande Ihre Armeen. 3 Tage später trat auch Neuseeland den Alliierten bei. Langsam wurde aus dem europäischen Krieg ein neuer Weltkrieg.
Während des Oktobers blieb es an der Westfront weiterhin ziemlich ruhig. Lediglich die Luftangriffe auf Industriezentren im Westen vermittelten eine gewisse Kriegsatmosphäre. Die Regierung tagte fast täglich. Bei diesen Besprechungen ging es um weitere Strategieschritte. Aufgrund der Tatsache, dass die Westmächte nicht mit sich reden ließen, musste man den Krieg auf dem Feld gewinnen oder die Westmächte zu einem Friedensvertrag "schlagen".
Anfang Oktober begann man mit der Neuorganisation des Heeres. Fast alle Armeen und Korps wurden nun dem OKdR West zugewiesen. Die 4. Armee wurde dabei an die Nordgrenze stationiert. Die 1. und 2. Armee wurden an die Westgrenze gesendet. Die 1. Panzerarmee ins Ruhrgebiet.
Fast alle Lufteinheiten wurden auf Fliegerhorste im Westen verteilt.
Am 11. Oktober wurde eine neue Weisung für die Industrie verabschiedet. Die totale wirtschaftliche Mobilmachung wurde beschlossen.

Nachdem man nun Polen besetzt hatte und es keinen diplomatischen Spielraum bei Verhandlungen mit den Alliierten gab, musste man sich also eine Strategie für die Westfront ausdenken. Einen ewigen Sitzkrieg am Rhein und Seegefechte direkt vor der deutschen Küste könnte man ja nicht ewig machen können. Die Überlegungen gingen dabei in viele verschiedene Richtungen. Als man sich Mitte Oktober in Berlin traf, waren diverse Personen vom Kanzler zu Beratungen eingeladen worden. Natürlich war auch Wilhelm mit von der Partie.
Am 14. Oktober 1939 war eine besonders wichtige Sitzung angesetzt worden. Dort sollte sich die weitere Vorgehensweise im Westen entscheiden.
Zuerst wurden allen Anwesenden die neuesten Geheimdienstakten vorgelegt. Danach hatten alle eine Stunde Zeit, sich die neuesten Entwicklungen anzusehen. Danach sollte jeder seine Meinung äußern. Die Daten zeigten die weitere Erstarkung der anderen Großmächte. Die Entwicklung der USA und der UdSSR machten der Regierung allerdings die größten Sorgen. Damit waren allen folgendes klar: Die Zeit tickte gegen das Deutsche Reich. Man musste schnellstens eine Entscheidung im Westen suchen, um eine Siegeschance zu wahren.
Am Ende des Abends hatte man folgende Themen als wichtig deklariert:
• Man musste die Nordflanke (Skandinavien) gegen die Briten schützen, allein schon wegen der wichtigen Rohstoffe aus Schweden. >> Operation „Wodan“
• Frankreich musste schnell ausgeschaltet werden >>> Operation „Balmung“
• Rohstofflieferungen aus Übersee werden immer schwieriger; Suche nach Alternativen
• Italien als Verbündeten gewinnen
• Ungarn, Rumänien und Jugoslawien sollte der Achse angenähert werden, umso den Einfluss der Briten zu senken. Vor allem die Jugoslawen galten als unzuverlässig.
• Griechenland wollte man beobachten, dass sonst die Briten dort eine gute Basis im Süden hätten
• Spanien sollte auch in die Achse eintreten
• Nordafrika (mit Hilfe ITA) für die Briten zum Kriegsschauplatz machen
• Seeblockade verhindern
• Die „neutralen“ Beneluxländer müsste man für den Plan „Balmung“ wohl angreifen.
• Die UdSSR ist und bleibt ein wackeliger Partner. Zudem hatte man nun eine gemeinsame lange Grenze. Dauerhaft wurde der Pakt nicht halten. Stalin war kein „Monarchiefan“
• Die USA muss solange wie möglich neutral gehalten werden.

Wirtschaftslage Oktober 1939
Daher sollte als Nächstes ein Plan zur Sicherung der Nordflanke (Dänemark und Norwegen) ausgearbeitet werden.
Diese Operation „WODAN“ sollte im Frühling 1940 vollzogen werden und somit die Nordflanke des Reiches schützen, ehe man sich um seinen Erzfeind im Westen, den Franzosen, kümmern würde. Nach einem Sieg gegen Frankreich würden die Briten verhandeln. Das war der Plan des Kaisers und seinem Kanzler.

Einige Tage nach der Sitzung konnte das Auswärtige Amt den Abschluss des Stahlpaktes mit Italien vermelden. Das erste Ziel war damit geschafft. Italien war nun Mitglied der Achse Berlin-Rom-Tokio.

Einige Tage später mobilisierte Italien seine Armeen.
In der Ostsee kam es unterdessen immer wieder zu schweren Seegefechten mit der Royal Navy. Dabei waren die Briten meist überlegen.
Am 05. November konnten die Operationspläne für die Operationen "Thor" und "Wodan" vorgelegt werden.





Damit sollte die Nordflanke vor britischen Landungen gesichert werden. Zudem wäre der Zugang zur Ostsee endlich geschlossen. Die Royal Navy hätte dann keinen Zugang zur Ostsee.
Im Schatten der Ereignisse der letzten Wochen wuchs in einem anderen Teil Europas ein neuer Konflikt heran. Zwischen Finnland und der UdSSR kam es seit einiger Zeit zu diplomatischen Scharmützeln. Wilhelm Albrecht sollte auf Anweisung des Kanzlers nach Moskau und Helsinki reisen. Er sollte versuchen zwischen diesen beiden Staaten zu vermitteln.
Doch als er am 20. November wieder in die Reichshauptstadt Berlin heimkehrte, musste er dem Außenminister schlechte Nachrichten berichten. Eine Einigung war kaum möglich. Wilhelm befürchtete, dass die Sowjets bald angreifen werden.
Dass er so schnell Recht haben würde, wunderte allerdings auch Wilhelm Albrecht.
Am 30. November 1939 überfiel die UdSSR das kleine Finnland. Der sowjetische-finnische Winterkrieg hatte begonnen.

Im Reich selbst und an der Westgrenze blieb es bis zum Ende des Jahres 1939 weiterhin ruhig. Beide Seiten nutzen den Winter 1939, um Ihre Stellungen auszuheben und die Truppen aufzurüsten. Die Wehrmacht probte die Ausführung der anstehenden Operationen.
So genoss Wilhelm Albrecht die Weihnachtsfeiertage 1939 und den Jahreswechsel 1939/40 im Kreis seiner Familie.
Das neue Jahr 1940 begann ruhig.
Wie jedes Jahr fand am 05. Januar die alljährliche Jahressitzung der Regierung statt. Doch wirkliche neue Erkenntnisse wurden hier nicht eröffnet.




Hier die Geheimdienstberichte über die anderen Staaten.








Am 06. Januar 1940 konnte man einen gigantischen Stahl-Lieferungsvertrag mit den USA abschließen.

Auch an die britischen Bomberangriffe im Westen hatte man sich gewöhnt. Dass die Nordsee und zeitweise auch die Ostsee von der britischen Royal Navy kontrolliert wurde, nahm man ebenfalls relativ gelassen hin.
Wilhelm Albrecht wusste jedoch, was sich hinter den Kulissen in Berlin abspielte. Bei seinem letzten Besuch bei seinem Bruder, hatte er dort die vollen Auftragsbücher gesehen. Rolf zeigte ihm auch die neuesten Entwicklungen bei Panzern, Kanonen und Logistik. Die Firma produzierte in drei Schichten rund um die Uhr. Wilhelm wusste von den Plänen des Kriegsministers und des Kanzlers. Bis Ende Januar sollten die letzten Details für die Operationen "Thor" und "Wodan" stehen.
Wilhelm bekam Ende Januar 1940 den Auftrag nach Hamburg zu reisen. Dort sollte er die Truppen inspizieren. Auf der Rückreise wollte er über Duisburg nach Berlin reisen.
Als die beiden Brüder sich bei Ihren Abendspaziergang befanden, begann Karl-Gustav von den Fortschritten in der Fabrik und den guten Gewinnen zu erzählen. Doch er bemerkte auch, dass sein Bruder etwas betrübt war. Doch zuerst ließ sich Karl-Gustav nichts anmerken und erzählte von den letzten Tests mit den neuen Panzertypen, die bald vom Stapel liefen. Außerdem berichtete er, dass seine Mitbewerber Krupp und Porsche ebenfalls neue Panzer entwickelt hatten. Doch erst im Felde würde man sehen, wer die besseren Panter herstellt. Zum Wohle des Reiches hoffte Karl-Gustav, dass die anderen Panzerhersteller ähnlich gute Arbeit ablieferten wie die Fabrik ALBRECHT. Wilhelm hörte angestrengt zu und als sein Bruder eine kurze Pause machte, sprach Wilhelm folgenden Satz: "Ich gehe wieder an die Front". Karl-Gustav verschlug es die Sprache, sodass nur ein "Wieso?" herauskam. Wilhelm erzählte, dass er nicht zufällig bei den Truppen in Hamburg gewesen sei. Nachdem er nun fast 4 Jahre für das Außen- und Kriegsministerium Berichte verfasste und interpretierte, wollte er seinem Vaterlande wieder aktiv beistehen. Aufgrund seiner Bitte hatte Ihn der Kanzler und Kaiser zum "OB NORD" gemacht. Er sollte die Operationen in Skandinavien leiten. Falls es dies erfolgreich bestehen sollte, winkte Ihm sogar eine wichtige Stelle beim kommenden "Westfeldzug".
Denn das war beiden Brüdern klar. Der Krieg gegen Frankreich stand kurz bevor.
Karl-Gustav hatte seine Stimme wiedergefunden und sprach Wilhelm seine Glückwünsche aus. Danach ging man ohne Worte weiter.
Am nächsten Morgen verabschiedete sich Wilhelm in Richtung Berlin.
Am 01. Februar wurde Wilhelm zum OKdR ins HQ bestellt. Dort wurden Ihm die wichtigen Daten zu den Operationen im Norden mitgeteilt.
Er sollte vier Armeekorps für diese Operationen erhalten. Dazu würde Ihn die Kaiserliche Marine und einige Stuka- und Jägergeschwader unterstützen. Damit müsste er die beiden Operationen durchführen. Nach Erfolg der Operationen würde er noch 1-2 Korps mit Sicherungsdivisionen für die Küste Norwegens erhalten. Dies würde dann nach Bedarf entschieden werden.
Beginn der Operation sollte Mitte/Ende März 1940 sein. Der genaue Zeitpunkt werde nach Wetterlagen entschieden.
Er erhielt zudem alle Pläne und Unterlagen, die er für das Unternehmen brächte. Nachdem er wieder zu Hause war, packte er seine Sachen und ging noch Abend essen. Schon am nächsten Tag wollte er wieder nach Kiel reisen, um dort sein HQ aufzuschlagen.
Als er in Kiel ankam begann er sofort sein HQ aufzustellen und die notwendigen Offiziere anzufordern.
Gliederung seiner 4. Armee "NORD" in Kiel
Befehlshaber des Armeeoberkommandos "Nord": Wilhelm Albrecht
Chef des Generalstabes
Abteilung I (Führungsabteilung)
Erster Generalstabsoffizier (Ia) (Operationen)
Dritter Generalstabsoffizier (Ic) (Feindlage)
Vierter Generalstabsoffizier Id (Ausbildung)
Abteilung II (Adjutantur – Verwaltung)
1. Adjutant IIa (Personalangelegenheiten der Offiziere)
2. Adjutant IIc (Personalangelegenheiten der Unteroffiziere und Mannschaften)
Oberquartiermeisterabteilung (Nachschub)
Zweiter Generalstabsoffizier (Oberquartiermeister)
Armeearzt IVb
Armeeveterinär IVc
Nach mehreren Telefonaten stand sein Armeeoberkommando. Er hatte fast alle gewünschten Offiziere erhalten.
Nun begann die Truppenverlegungen und täglichen Übungen für den Tag X.
Die 4. Armee bestand aus dem III. Armeekorps mit 5 mot. Inf. Divisionen, XV. Armeekorps mit 4 mot. Inf. Divisionen, XVII Armeekorps mit 5 Inf. Divisionen und dem I. Gebirgsjägerkorps mit 3 Divisionen. Zusätzlich bekam er noch die 1. Elite-Eingreiftruppe.
Weisung für die "Operation Wodan"
1. Die Entwicklung der Lage in Skandinavien erfordert es, alle Vorbereitungen dafür zu treffen, um mit Teilkräften der Reichswehr Dänemark und Norwegen zu besetzen ("Operation Wodan"). Hierdurch soll englischen Übergriffen nach Skandinavien und der Ostsee vorgebeugt, unsere Erzbasis in Schweden gesichert und für Kriegsmarine und Luftwaffe die Ausgangsstellung gegen England erweitert werden.
Kriegsmarine und Luftwaffe fällt im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten die Sicherung des Unternehmens gegen das Eingreifen englischer See- und Luftstreitkräfte zu.
Die für den "Operation Wodan" einzusetzenden Kräfte werden im Hinblick auf unsere militärpolitische Stärke gegenüber den nordischen Staaten so schwach als möglich gehalten. Ihre zahlenmäßige Schwäche muss durch kühnes Handeln und überraschende Durchführung ausgeglichen werden. Grundsätzlich ist anzustreben, der Unternehmung den Charakter einer friedlichen Besetzung zu geben, die einen bewaffneten Schutz der Neutralität der nordischen Staaten zum Ziel hat. Entsprechende Forderungen werden mit Beginn der Besetzung den Regierungen übermittelt werden. Flotten- und Luftdemonstrationen werden erforderlichenfalls den nötigen Nachdruck geben. Trotzdem auftretender Widerstand ist unter Einsatz aller militärischen Mittel zu brechen.
Mit der Vorbereitung und Führung des Unternehmens gegen Dänemark und Norwegen beauftrage ich den Kommandierenden General Wilhelm Albrecht.
Dieser untersteht mir in Führungsfragen unmittelbar. Der Stab ist aus allen drei Reichswehrteilen zu ergänzen.
Die für "Operation Wodan" zur Verfügung zu stellenden Kräfte werden gesondert befohlen. Über sie darf für andere Kriegsschauplätze nicht verfügt werden.
Die Kräfte der Luftwaffe werden zur Durchführung der Operation der Gruppe taktisch unterstellt. Sie treten nach Beendigung ihrer Aufgabe unter den Befehl des 0. d. L. zurück. Der Einsatz der von Kriegsmarine und Luftwaffe unmittelbar geführten Kräfte hat in engem Einvernehmen mit dem Befehlshaber der Gruppe zu erfolgen.
Die Versorgung der zur Gruppe abgestellten Kräfte ist durch die Reichswehrteile nach den Anforderungen des Befehlshabers sicherzustellen.
3. Grenzübertritt gegen Dänemark und Landung in Norwegen müssen innerhalb von 24h erfolgen. Die Unternehmungen sind mit größtem Nachdruck so schnell als möglich vorzubereiten. Falls der Feind die Initiative gegen Norwegen ergreift, müssen eigene Gegenmaßnahmen sofort ausgelöst werden können.
Von größter Bedeutung ist, daß unsere Maßnahmen die nordischen Staaten wie die Westgegner überraschend treffen. Dem haben alle Vorbereitungen, insbesondere die Art der Bereitstellung des Laderaums und der Truppen, ihre Einweisung und ihre Verladung Rechnung zu tragen.
Können Vorbereitungen für die Verschiffung nicht mehr geheim gehalten werden, sind Führern und Truppen andere Ziele vorzutäuschen. Der Truppe dürfen die wahren Ziele erst nach dem Auslaufen bekannt werden.
4. Besetzung Dänemarks: ("Operation Wodan Süd").
Aufgabe der Gruppe: Überraschende Besetzung von Jütland und Fünen, anschließend Besetzung von Seeland.
Hierzu ist unter Sicherung der wichtigsten Punkte möglichst schnell bis Skagen und bis zur Ostküste von Fünen durchzustoßen. In Seeland sind als Ausgangsstellungen für die spätere Besetzung frühzeitig Stützpunkte in Besitz zu nehmen.
Die Kriegsmarine stellt Kräfte zur Sicherung der Verbindung Nyborg-Korsoer und zur raschen Besitznahme der Kleinen-Belt Brücke, nötigenfalls auch zu Truppenlandungen, zur Verfügung. Sie bereitet ferner die Küstenverteidigung vor.
Von der Luftwaffe sind Fliegerverbände in erster Linie zu Demonstrationszwecken und für Flugblattabwurf vorzusehen. Die Ausnutzung der dänischen Bodenorganisation sowie die Luftverteidigung sind sicherzustellen.
5. Besetzung Norwegens: ("Operation Wodan Nord").
Aufgabe der Gruppe: Überraschende Besetzung der wichtigsten Küstenplätze von See her und durch Luftlandeuntemehmen.
Die Kriegsmarine übernimmt Vorbereitung und Durchführung des Seetransportes der Landungstruppen und der im weiteren Verlauf nach Oslo nachzuführenden Kräfte.
Sie sichert den Nachschub auf dem Seewege dahin. Der beschleunigte Ausbau des Küstenschutzes in Norwegen ist vorzubereiten.
Die Luftwaffe hat nach erfolgter Besetzung die Luftverteidigung sowie die Ausnutzung der norwegischen Basis für die Luftkriegführung gegen England sicherzustellen.
6. Gruppe meldet OKdR laufend Stand der Vorbereitungen und legt eine zeitlich geordnete Übersicht über den Ablauf der Vorbereitungen vor. Dabei ist die Mindestzeitspanne, die zwischen Befehlsausgabe zum "Operation Wodan" und der Durchführung liegen muß, anzugeben. Beabsichtigter Gefechtsstand ist zu melden.
Decknamen: Wodanstag = Tag des Unternehmens
Wodanszeit = Uhrzeit des Unternehmens
(gez.) Oskar I. von Preußen
Weitab in Berlin planten der Kanzler und seine Berater bereits den nächsten Feldzug: Operation "BALMUNG" - der Krieg gegen Frankreich.
Der Oberste Befehlshaber der Reichswehr Berlin, den 15.12.1939
OKdR Nr.172/39
Geheime Kommandosache
Chef Sache
Nur durch Offizier
8 Ausfertigungen
2.Ausfertigung
Weisung „Operation Balmung“ für die Kriegführung
1. Sollte in der nächsten Zeit zu erkennen sein, das England und unter dessen Führung auch Frankreich nicht gewillt sind, den Krieg zu beenden, so bin ich entschlossen, ohne lange Zeit verstreichen zu lassen, aktiv und offensiv zu handeln.
2. Ein längeres Abwarten führt nicht zu einer Beseitigung der belgischen, vielleicht auch der holländischen Neutralität zugunsten der Westmächte, sondern stärkt auch die militärische Kraft unserer Feinde in zunehmendem Maße, lässt das Vertrauen der Neutralen auf einen Endsieg Deutschlands schwinden, und trägt nicht dazu bei, Italien als militärischen Bundesgenossen an unsere Seite zu bringen.
3. Für die Weiterführung der militärischen Operationen befehle ich daher folgendes:
a. Am Nordflügel der Westfront ist durch den luxemburgisch-belgischen und holländischen Raum eine Angriffsoperation vorzubereiten. Dieser Angriff muss so stark und so frühzeitig als möglich geführt werden.
b. Zweck dieser Angriffsoperation ist es, möglichst starke Teile des französischen Operationsheeres und an die an seiner Seite fechtenden Verbündeten zu schlagen, und gleichzeitig möglichst viel holländischen, belgischen und nordfranzösischen Raum als Basis für eine aussichtsreiche Luft- und Seekriegführung gegen England und als weites Vorfeld des lebenswichtigen Ruhrgebietes zu gewinnen.
c. Der Zeitpunkt des Angriffes ist abhängig von der Bereitschaft der Panzer und Mot.-Verbände, die unter Anspannung aller Kräfte zu beschleunigen ist und von der dann gegebenen und in Aussicht stehenden Wetterlage.
4. Die Luftwaffe verhindert das Eingreifen der französisch-englischen Luftwaffe gegen das eigene Heer und unterstützt, soweit erforderlich, dessen Vorgehen unmittelbar. Hierbei wird es auch darauf ankommen, das Festsetzen der englisch-französischen Luftwaffe sowie englische Truppenlandungen in Belgien und Holland zu verhindern.
5. Die Seekriegführung hat alles daran zu setzen, um für die Dauer dieses Angriffs die Operationen des Heeres und Luftwaffe mittelbar oder unmittelbar unterstützen zu können.
6. Neben diesen Vorbereitungen für den planmaßigen Beginn des Angriffs im Westen müssen Heer und Luftwaffe jederzeit und in zunehmender Stärke bereit sein, um sofort einem französisch-englischen Einmarsch nach Belgien möglichst weit vorwärts auf belgischem Gebiet entgegentreten und Holland in einem möglichst weiten Umfang in Richtung auf die Westküste besetzen zu können.
7. Die Tarnung der Vorbereitungen muss darauf abgestimmt sein, dass es sich nur um Vorsichtsmaßnahmen gegenüber der drohenden Versammlung französischer und englischer Kräfte an der französisch-luxemburgischen und belgischen Grenze handelt.
8. Die Herren Oberbefehlshaber bitte ich, mir auf Grund dieser Weisung ihre Absichten im Einzelnen möglichst bald vorzutragen und mich über das OKdR fortlaufend über den Stand der Vorbereitungen unterrichtet zu halten
(gez.) Oskar I. von Preußen
Anfang März war die Lage im sowj.-finnischen Winterkrieg immer noch sehr festgefahren. Die Sowjets kamen nicht voran und machten sich so zur Lachnummer in der Welt. Der Kaiser in Berlin tönte: Nicht mal das keine Finnland kann die rote Armee besiegen. Wir werden wie ein warmes Messer durch Butter gleiten!


Derweil wurden die finalen Operationspläne für Operation "WODAN" besprochen und verabschiedetet.
Pan der Operation "Wodan" Nord und Süd



Alle Truppen waren nun in Dauerbereitschaft, da man nun nur noch auf besseres Wetter wartete um die Befehle für den Wodanstag zu geben.
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"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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- crofreiburg
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3. Der Nordfeldzug – „Operation Wodan“
Bei einer weiteren Lagebesprechung in der Reichskanzlei wurde der Beginn der beiden Operationen in Norden für den 20. März 1940 bestimmt. Das war also der Wodanstag. Also Wodanszeit wurde 3:00 Uhr morgens bestimmt.
Anfang März 1940 besserte sich das Wetter in Nordeuropa. Daher wurde der Angriffstermin für die beiden kommenden Operationen für den 20. März 1940 bestätigt.


Alles wurde vorbereitet und zahlreichen Divisionen eingeschifft und die Flotten aus den Häfen gesendet, um die Truppentransporter zu schützen.
Am 20. März 3 Uhr morgens überquerten erste deutsche Truppen die Reichsgrenze zu Dänemark und starte somit die „Operation Wodan SÜD“. Gleichzeitig begann die Luftwaffe wichtige Einrichtungen zu bombardieren.



Dieser Feldzug lief genau nach Plan. Die dänische Armee war diesem wuchtigen und schnellen Angriff hoffnungslos ausgeliefert. Daher gab es, außer bei Arhus, fast keine Gegenwehr der Dänen. Die Hauptstadt Kopenhagen musste heftige Bombenangriffe aushalten. Als nach einer Woche, die ersten deutschen Truppen den Stadtrand der Hauptstadt erreichten, flüchtete der dänische König und seine Regierung nach London.
24.03.1940 – Odense wird eingenommen
26.03.1940 – Nach harten Kampf wird Arhus besetzt


28.03.1940 – Hauptstadt Kopenhagen kapituliert
Die dänische Armee kapitulierte am 29.03.1940 und ging in Gefangenschaft.



Noch während der Unterzeichnung der dänischen Kapitulation wurden die weiteren Schritte und Pläne in die Tat umgesetzt. Sofort wurde eine Militärregierung in Kopenhagen eingesetzt.
Am gleichen Tag gab Wilhelm seinen Marineeinheiten den Befehl ins Skagerak auszulaufen und dort die Seehoheit zu sichern.
Unterdessen startete die UdSSR eine erste größere erfolgreiche Offensive in Finnland.

Am nächsten Tag besetzten britische Spezialeinheiten die bisher dänischen Inseln Färaör und Grönland.

Im neuen HQ von Wilhelm in Kopenhagen konnte man mit dem ersten Teil der Operation zufrieden sein. Innerhalb weniger Tage hatte man Dänemark besiegt und besetzt. Nun galt es den Schwung rüber zunehmen und auch Norwegen schnell und ohne große Verluste zu besetzen. Der Start der Operation Wodan NORD sollte am 02.04.1940 um 2:00 Uhr morgens sein. Die Landung in Norwegen würde aber sicherlich schwieriger werden als der Einmarsch nach Dänemark.
Wilhelm ging nochmal den Plan durch, ehe seine Unterschrift unter die letzten Befehle setzte

Dem norwegischen Botschafter in Berlin wurde die deutsche Kriegserklärung am 02.04.1940 um 7:00 Uhr übergeben. Da hatte der eigentliche Angriff schon 5 Stunden begonnen.
Bereits um 12 Uhr gab es die ersten Luftkämpfe bei Kristiansand. Genau dort wollten die deutschen Landungstruppen anlanden.

Doch die Landungsoperation waren bereits voll im Gang. Am 03. April 1940 wurde es erstmals brenzlig. Als Wilhelm die Nachricht erhielt, dass Alliierte Marineeinheiten die deutsche Flotte mit den Landungstruppen angriff, stockte sein Atem. War die deutsche Kriegsmarine stark genug?


Das erste Seegefecht konnte die Kriegsmarine für sich entscheiden und somit die Landung sichern.
Doch Stunden später am 04.04.40 greift ein größerer alliierten Flottenverband erneut an und die Landung steht auf der Kippe.

Wieder stockt Wilhelm in seinem HQ der Atem, als er diese Nachricht erhält. Wieder hängt der Erfolg der Operation am seidenen Faden. Doch um 19 Uhr am 04.04.40 landen die Truppen bei Kristiansand und können den Brückenkopf sichern. Jedoch hat die deutsche Flotte schwere Verluste hinnehmen müssen (2 Schiffe komplett gesunken, der Rest stark beschädigt) Somit fällt die Flotte erstmal einige Tage aus. Das könnte nun ein richtiges Problem werden.



Die Landung ist gelungen, sodass die Operation weitergehen kann. Zur Sicherung der Gewässer werden einige Taktische Bomber in die Luft geschickt. Diese sollen fremde Flottenverbände angreifen und orten.

Unter dem Schutz der Luftwaffe werden weitere Divisionen nach Kristiansand transportiert. Die Zone kann langsam erweitert werden.

Am 07. April 1940 wird Stavanger besetzt und über Oslo versucht die Luftwaffe die Hoheit zu gewinnen.

Zwei Tage später gelingt eine weitere Anlandung südlich von Oslo, sodass am 10. April die Schlacht um Oslo beginnt.

Im Finnland herrscht seit dem 10. April eine Waffenruhe. Die UdSSR erhält einige finnische Gebiete und wahrt somit Ihr Gesicht. Doch die tapferen Finnen haben es dem russischen Bär sehr schwer gemacht. Respekt.

Oslo kann sich nur 2 Tage wehren und muss am 12. April 1940 um 15:00 Uhr geräumt werden. Die Regierung und die königliche Familie waren bereits einige Stunden zuvor nach London geflüchtet.

Am Folgetag kapitulieren die norwegischen Streitkräfte mit sofortiger Wirkung, da ein weiterer Kampf aussichtslos geworden ist. Norwegen wird besetzt und eine Militärregierung nimmt in Oslo seine Arbeit auf.


Als erste Maßnahmen werden die Truppen neu strukturiert und alle Küstenstädte befestigt. Dazu wird das OKdR NORD mit der Heeresgruppe NORD und der 5. Armee gebildet. Alle anderen Einheiten werden zurück nach Deutschland beordert. Wilhelm kann sein HQ auflösen und wird mit großen Ehren in Berlin persönlich vom Kaiser und seinem Kanzler begrüßt.
Innerhalb 24 Tage hat man die Operation Wodan siegreich beenden können. Doch Wilhelm wusste genau, dass dieser Erfolg zeitweise sehr fragil war.
Dennoch war er glücklich und froh, diese Operation erfolgreich bestanden zu haben. Als Dank wurde ihm der Pour le Mérite Orden verliehen. Zudem erhielt er das Eisernes Kreuz I. Klasse.

Bei einer weiteren Lagebesprechung in der Reichskanzlei wurde der Beginn der beiden Operationen in Norden für den 20. März 1940 bestimmt. Das war also der Wodanstag. Also Wodanszeit wurde 3:00 Uhr morgens bestimmt.
Anfang März 1940 besserte sich das Wetter in Nordeuropa. Daher wurde der Angriffstermin für die beiden kommenden Operationen für den 20. März 1940 bestätigt.


Alles wurde vorbereitet und zahlreichen Divisionen eingeschifft und die Flotten aus den Häfen gesendet, um die Truppentransporter zu schützen.
Am 20. März 3 Uhr morgens überquerten erste deutsche Truppen die Reichsgrenze zu Dänemark und starte somit die „Operation Wodan SÜD“. Gleichzeitig begann die Luftwaffe wichtige Einrichtungen zu bombardieren.



Dieser Feldzug lief genau nach Plan. Die dänische Armee war diesem wuchtigen und schnellen Angriff hoffnungslos ausgeliefert. Daher gab es, außer bei Arhus, fast keine Gegenwehr der Dänen. Die Hauptstadt Kopenhagen musste heftige Bombenangriffe aushalten. Als nach einer Woche, die ersten deutschen Truppen den Stadtrand der Hauptstadt erreichten, flüchtete der dänische König und seine Regierung nach London.
24.03.1940 – Odense wird eingenommen
26.03.1940 – Nach harten Kampf wird Arhus besetzt


28.03.1940 – Hauptstadt Kopenhagen kapituliert
Die dänische Armee kapitulierte am 29.03.1940 und ging in Gefangenschaft.



Noch während der Unterzeichnung der dänischen Kapitulation wurden die weiteren Schritte und Pläne in die Tat umgesetzt. Sofort wurde eine Militärregierung in Kopenhagen eingesetzt.
Am gleichen Tag gab Wilhelm seinen Marineeinheiten den Befehl ins Skagerak auszulaufen und dort die Seehoheit zu sichern.
Unterdessen startete die UdSSR eine erste größere erfolgreiche Offensive in Finnland.

Am nächsten Tag besetzten britische Spezialeinheiten die bisher dänischen Inseln Färaör und Grönland.

Im neuen HQ von Wilhelm in Kopenhagen konnte man mit dem ersten Teil der Operation zufrieden sein. Innerhalb weniger Tage hatte man Dänemark besiegt und besetzt. Nun galt es den Schwung rüber zunehmen und auch Norwegen schnell und ohne große Verluste zu besetzen. Der Start der Operation Wodan NORD sollte am 02.04.1940 um 2:00 Uhr morgens sein. Die Landung in Norwegen würde aber sicherlich schwieriger werden als der Einmarsch nach Dänemark.
Wilhelm ging nochmal den Plan durch, ehe seine Unterschrift unter die letzten Befehle setzte

Dem norwegischen Botschafter in Berlin wurde die deutsche Kriegserklärung am 02.04.1940 um 7:00 Uhr übergeben. Da hatte der eigentliche Angriff schon 5 Stunden begonnen.
Bereits um 12 Uhr gab es die ersten Luftkämpfe bei Kristiansand. Genau dort wollten die deutschen Landungstruppen anlanden.

Doch die Landungsoperation waren bereits voll im Gang. Am 03. April 1940 wurde es erstmals brenzlig. Als Wilhelm die Nachricht erhielt, dass Alliierte Marineeinheiten die deutsche Flotte mit den Landungstruppen angriff, stockte sein Atem. War die deutsche Kriegsmarine stark genug?


Das erste Seegefecht konnte die Kriegsmarine für sich entscheiden und somit die Landung sichern.
Doch Stunden später am 04.04.40 greift ein größerer alliierten Flottenverband erneut an und die Landung steht auf der Kippe.

Wieder stockt Wilhelm in seinem HQ der Atem, als er diese Nachricht erhält. Wieder hängt der Erfolg der Operation am seidenen Faden. Doch um 19 Uhr am 04.04.40 landen die Truppen bei Kristiansand und können den Brückenkopf sichern. Jedoch hat die deutsche Flotte schwere Verluste hinnehmen müssen (2 Schiffe komplett gesunken, der Rest stark beschädigt) Somit fällt die Flotte erstmal einige Tage aus. Das könnte nun ein richtiges Problem werden.



Die Landung ist gelungen, sodass die Operation weitergehen kann. Zur Sicherung der Gewässer werden einige Taktische Bomber in die Luft geschickt. Diese sollen fremde Flottenverbände angreifen und orten.

Unter dem Schutz der Luftwaffe werden weitere Divisionen nach Kristiansand transportiert. Die Zone kann langsam erweitert werden.

Am 07. April 1940 wird Stavanger besetzt und über Oslo versucht die Luftwaffe die Hoheit zu gewinnen.

Zwei Tage später gelingt eine weitere Anlandung südlich von Oslo, sodass am 10. April die Schlacht um Oslo beginnt.

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Oslo kann sich nur 2 Tage wehren und muss am 12. April 1940 um 15:00 Uhr geräumt werden. Die Regierung und die königliche Familie waren bereits einige Stunden zuvor nach London geflüchtet.

Am Folgetag kapitulieren die norwegischen Streitkräfte mit sofortiger Wirkung, da ein weiterer Kampf aussichtslos geworden ist. Norwegen wird besetzt und eine Militärregierung nimmt in Oslo seine Arbeit auf.


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4. Frankreich-Feldzug – Operation „Balmung“ 1940
Die ersten Tage & Erfolge
Doch kaum war der Sieg in Norwegen erreicht, ging es gleich weiter mit den Plänen und Sitzungen. Wilhelm war schon wieder in Oslo und mit den letzten Aufgaben der Sicherung der norwegischen Küste beschäftigt, da ging es in Berlin hoch her. Die Generäle der alten Garde wollten einen verbesserten Schlieffenplan durchführen. Wilhelm hörte von diesen Plänen und war entsetzt. Warum sollte es 1940 etwas gelingen, was 1914 in einer Katastrophe endete. Er musste dringend nach Berlin reisen und den Kanzler und den Kaiser umstimmen. Nur einen konzentrierten Angriff in Frankreichs Mitte (Südbelgien/Luxemburg) wurde zu einem schnellen Erfolg führen. Er ging bei der Operation Balmung bisher auch immer von dieser Option aus. Doch durch seine Aufgaben in Norwegen abgelenkt, konnten die alten Generäle den Plan wieder umwerfen. Am 21. April 1940 konnte er endlich mit Kanzler und Kaiser sprechen und seine Bedenken vortragen.
Sowohl Kaiser als auch der Kanzler konnten Wilhelm beruhigen. Die Operation „Balmung“ stand fest und an den letzten Weisungen vom 15.12.1939 war keine Änderungen vorgesehen.
Der Hauptstoß sollte wie geplant in der Mitte Frankreichs, also nördlich der Maginotlinie und südlich der deutsch-niederländischen Grenze stattfinden. Der Angriff auf die Niederlande sollte eine Ablenkung darstellen.
Die Pläne wurden nochmals auf den Tisch gelegt:


Wilhelm zeigte sich entspannt. Zugleich wurde auch klar bestimmt, dass die Operation am 02. Mai 1940 um 04:00 Uhr mit einem Angriff auf die Niederlande beginnen sollte.
Am folgenden Tag überbrachte der schwedische Botschafter eine diplomatische Note vorbei. Schweden hatte dem Reich (freiwillig) Durchmarschrechte zugestanden. Damit wollte man einem gleichen Schicksal wie Norwegen entgegenwirken. Kluger Schachzug, dachte sich Wilhelm.

Wilhelm hatte sich derweil in den Ruhestand versetzen lassen, Ein Frontkommando war in seinem Alter einfach zu anstrengend. Er wollte Berater des Kanzlers bleiben. Das füllte in völlig aus.
In den letzten Apriltagen wurden die letzten Vorbereitungen und Truppenverlegungen durchgeführt. Alle waren nun in Alarmbereitschaft versetzt worden. Es sollte ja in einigen Tagen losgehen.
Die Heeresgruppe A mit der 1./2./4 Armee und der 1. Panzerarmee sollte den offensiven Teil der Operation durchführen. Dabei sollte die Panzerarmee den Hauptstoß durchführen und die Armeen die Sicherung der Flanken und der eroberten Gebiete übernehmen. Die Heeresgruppe C mit der 3. Armee sollten die Verteidigungslinien halten, sodass es keine bösen Überraschungen geben würde.
Am 02. Mai um 3:00 morgens wurde dem niederländischen Vertreter in Berlin die Kriegserklärung übergeben.


Es war also wieder so weit. Das Reich griff erneut im Westen an und wollte diesmal die Franzosen innerhalb von 2 Monaten besiegen. Als morgen die Nachricht über den Beginn der Offensive in Berlin und anderen Städten die Runde machten, war ein ganz anderes Gefühl als 1914. Niemand tanze auf den Straßen, keiner war zum Feiern zu Mute. Die Menschen waren sehr ernst und entschlossen. Das Schicksal des Reiches lag erneut in den Händen der Militärs.
Um 18 Uhr konnte der erste Durchbruch bei Maastrich vermeldet werden.

In den folgenden Stunden kam es zu heftigen Gefechten an der Grenze. Die Niederländer wurden auch aus der Luft angegriffen. Erst am 05. Mai 1940 mit der Kriegserklärung an Belgien und starken Angriffen bei Lüttich /Hasselt und Velwisch offenbarte das Deutsche Reich seine eigentlichen Absichten. Die Alliierten und insbesondere Frankreich zeigte sich sichtlich geschockt.


Am 06. Mai fällt die erste belgische Stadt in deutsche Hände. Lüttich ist besetzt und damit auch eine wichtige Festung. Innerhalb von nur 24 Stunden. Paris und London waren geschockt.
Am 07. Mai kommt es bei Namur zu ersten direkten Gefechten mit franz. Einheiten. Das Gefecht endete mit einem klaren Sieg der deutschen Einheiten

Am 08. Mai 1940 erklärte man nun auch Luxemburg den Krieg und griff das kleine, aber wichtige Land sofort an.
So konnte man am 09. Mai (also eine Woche nach Beginn der Operation) sehr zufrieden sein.

Drei Tage später kapitulierte die luxemburgische Regierung und das Land wurde vollständig besetzt.

Bis zum 14. Mai war der Durchbruch gelungen und man hatte die franz-belgische Grenze erreicht. Welch ein Erfolg.
Mit Lille wird am 14.5.1940 die erste franz. Stadt besetzt. Am gleichen Tag beginnt die Schlacht um Amsterdam.
Am Abend des 14. Mai steht man kurz vor der Kanalküste bei Brügge und hatte somit die Benelux Staaten und Frankreich getrennt.

Zwei Tage später wird der Verteidigungsring um Brüssel angegriffen. Somit ist nun auch die belgische Hauptstadt Frontgebiet. Am gleichen Tag wird Amsterdam eingenommen.
Am 19. Mai ereilt auch Brüssel das Schicksal Amsterdams und fällt in die Hände deutscher Truppen. Damit sind beide Hauptstädte unter deutscher Kontrolle. Die Regierungen & Königshaus sind rechtzeitig nach London evakuiert worden.
In Berlin war der Kaiser völlig aus dem Häuschen. In nur 2 Wochen hatte man so viel erreicht. Würde Oskar I. es besser machen als damals sein unglücklicher Vater? Wilhelm II. betrachtete dies Erfolge seines Sohnes aus der weiten Entfernung in seinem Altersruhesitz im Schwarzwald.
Die ersten Tage & Erfolge
Doch kaum war der Sieg in Norwegen erreicht, ging es gleich weiter mit den Plänen und Sitzungen. Wilhelm war schon wieder in Oslo und mit den letzten Aufgaben der Sicherung der norwegischen Küste beschäftigt, da ging es in Berlin hoch her. Die Generäle der alten Garde wollten einen verbesserten Schlieffenplan durchführen. Wilhelm hörte von diesen Plänen und war entsetzt. Warum sollte es 1940 etwas gelingen, was 1914 in einer Katastrophe endete. Er musste dringend nach Berlin reisen und den Kanzler und den Kaiser umstimmen. Nur einen konzentrierten Angriff in Frankreichs Mitte (Südbelgien/Luxemburg) wurde zu einem schnellen Erfolg führen. Er ging bei der Operation Balmung bisher auch immer von dieser Option aus. Doch durch seine Aufgaben in Norwegen abgelenkt, konnten die alten Generäle den Plan wieder umwerfen. Am 21. April 1940 konnte er endlich mit Kanzler und Kaiser sprechen und seine Bedenken vortragen.
Sowohl Kaiser als auch der Kanzler konnten Wilhelm beruhigen. Die Operation „Balmung“ stand fest und an den letzten Weisungen vom 15.12.1939 war keine Änderungen vorgesehen.
Der Hauptstoß sollte wie geplant in der Mitte Frankreichs, also nördlich der Maginotlinie und südlich der deutsch-niederländischen Grenze stattfinden. Der Angriff auf die Niederlande sollte eine Ablenkung darstellen.
Die Pläne wurden nochmals auf den Tisch gelegt:


Wilhelm zeigte sich entspannt. Zugleich wurde auch klar bestimmt, dass die Operation am 02. Mai 1940 um 04:00 Uhr mit einem Angriff auf die Niederlande beginnen sollte.
Am folgenden Tag überbrachte der schwedische Botschafter eine diplomatische Note vorbei. Schweden hatte dem Reich (freiwillig) Durchmarschrechte zugestanden. Damit wollte man einem gleichen Schicksal wie Norwegen entgegenwirken. Kluger Schachzug, dachte sich Wilhelm.

Wilhelm hatte sich derweil in den Ruhestand versetzen lassen, Ein Frontkommando war in seinem Alter einfach zu anstrengend. Er wollte Berater des Kanzlers bleiben. Das füllte in völlig aus.
In den letzten Apriltagen wurden die letzten Vorbereitungen und Truppenverlegungen durchgeführt. Alle waren nun in Alarmbereitschaft versetzt worden. Es sollte ja in einigen Tagen losgehen.
Die Heeresgruppe A mit der 1./2./4 Armee und der 1. Panzerarmee sollte den offensiven Teil der Operation durchführen. Dabei sollte die Panzerarmee den Hauptstoß durchführen und die Armeen die Sicherung der Flanken und der eroberten Gebiete übernehmen. Die Heeresgruppe C mit der 3. Armee sollten die Verteidigungslinien halten, sodass es keine bösen Überraschungen geben würde.
Am 02. Mai um 3:00 morgens wurde dem niederländischen Vertreter in Berlin die Kriegserklärung übergeben.


Es war also wieder so weit. Das Reich griff erneut im Westen an und wollte diesmal die Franzosen innerhalb von 2 Monaten besiegen. Als morgen die Nachricht über den Beginn der Offensive in Berlin und anderen Städten die Runde machten, war ein ganz anderes Gefühl als 1914. Niemand tanze auf den Straßen, keiner war zum Feiern zu Mute. Die Menschen waren sehr ernst und entschlossen. Das Schicksal des Reiches lag erneut in den Händen der Militärs.
Um 18 Uhr konnte der erste Durchbruch bei Maastrich vermeldet werden.

In den folgenden Stunden kam es zu heftigen Gefechten an der Grenze. Die Niederländer wurden auch aus der Luft angegriffen. Erst am 05. Mai 1940 mit der Kriegserklärung an Belgien und starken Angriffen bei Lüttich /Hasselt und Velwisch offenbarte das Deutsche Reich seine eigentlichen Absichten. Die Alliierten und insbesondere Frankreich zeigte sich sichtlich geschockt.


Am 06. Mai fällt die erste belgische Stadt in deutsche Hände. Lüttich ist besetzt und damit auch eine wichtige Festung. Innerhalb von nur 24 Stunden. Paris und London waren geschockt.
Am 07. Mai kommt es bei Namur zu ersten direkten Gefechten mit franz. Einheiten. Das Gefecht endete mit einem klaren Sieg der deutschen Einheiten

Am 08. Mai 1940 erklärte man nun auch Luxemburg den Krieg und griff das kleine, aber wichtige Land sofort an.
So konnte man am 09. Mai (also eine Woche nach Beginn der Operation) sehr zufrieden sein.

Drei Tage später kapitulierte die luxemburgische Regierung und das Land wurde vollständig besetzt.

Bis zum 14. Mai war der Durchbruch gelungen und man hatte die franz-belgische Grenze erreicht. Welch ein Erfolg.
Mit Lille wird am 14.5.1940 die erste franz. Stadt besetzt. Am gleichen Tag beginnt die Schlacht um Amsterdam.
Am Abend des 14. Mai steht man kurz vor der Kanalküste bei Brügge und hatte somit die Benelux Staaten und Frankreich getrennt.

Zwei Tage später wird der Verteidigungsring um Brüssel angegriffen. Somit ist nun auch die belgische Hauptstadt Frontgebiet. Am gleichen Tag wird Amsterdam eingenommen.
Am 19. Mai ereilt auch Brüssel das Schicksal Amsterdams und fällt in die Hände deutscher Truppen. Damit sind beide Hauptstädte unter deutscher Kontrolle. Die Regierungen & Königshaus sind rechtzeitig nach London evakuiert worden.
In Berlin war der Kaiser völlig aus dem Häuschen. In nur 2 Wochen hatte man so viel erreicht. Würde Oskar I. es besser machen als damals sein unglücklicher Vater? Wilhelm II. betrachtete dies Erfolge seines Sohnes aus der weiten Entfernung in seinem Altersruhesitz im Schwarzwald.
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4. Frankreich-Feldzug – Operation „Balmung“ 1940
Wiederholt sich das Desaster von 1914 oder wird Frankreich vernichtet?
In den kommenden Tagen wurden die Gefechte, nun immer mehr gegen starke franz. Einheiten und immer öfters auch gegen starke britische Einheiten, immer heftiger und verlustreicher. Damit wurde der Vormarsch der Deutschen stetig langsamer. Als Wilhelm abends die Reichswehrberichte las, wurde er an den Westfeldzug von 1914 erinnert. Würde es auch diesmal, nach anfänglichen Erfolgen, zu einem Stellungskrieg kommen? Dies wäre für die Reichswehr eine Katastrophe. Dies musste um jeden Preis verhindert werden.
Bis zum 20. Mai 1940 kam man nur mühsam voran, aber immerhin erreichte man die Kanalküste.

Heimlich und leise hatte eine andere Großmacht am 20. Mai 1940 Fakten geschaffen. Die UdSSR annektierte ohne einen einzigen Schuss alle drei baltischen Staaten. Niemand protestierte gewaltsam. Doch damit war klar, dass auch Stalin seinen Teil vom Kuchen haben wollte. Für Wilhelm war schon immer klar gewesen, dass der eigentliche Feind im Osten lag. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Stalin bereits für einen Angriff auf das Reich war. Dies musste man dringend zuvorkommen. Doch einen Zweifrontenkrieg musste man ebenfalls unbedingt vermeiden. Man musste also Frankreich besiegen und damit die Briten zu einem Frieden zwingen. Stalin hat nun freien Zugang zur Ostsee. Das passte dem deutschem OKdRM überhaupt nicht.
Zwei Tage später endlich wieder gute Nachrichten. Belgien kapitulierte (zumindest in Europa) und somit war dieses Land ebenfalls besetzt.

Am 28. Mai übergab der jugoslawische Vertreter der Botschaft in Berlin die Durchmarschrechte für das Reich durch Jugoslawien. Welch ein Akt der Unterwerfung. Aber dem Kaiser gefiel dieser Akt sehr. Doch im eigenen Land machte sich der König Petar II. keine Freunde. Das Militär plante bereits einen Putsch, hieß es in Geheimdienstkreisen.
Die Kämpfe wurden täglich heftiger. Der Luftraum über Frankreich war enorm umkämpft und die Alliierten hatten teilweise die Lufthoheit, sodass die deutschen Bomber nicht zur Geltung kamen. Auch hier zeigten sich einige Planungsfehler des OKdR deutlich.

Am 31. Mai 1940 kapitulierten die letzten alliierten Truppen in den Niederlanden. Damit waren zahlreiche Soldaten nun in deutscher Gefangenschaft.


Auch die Ungarn gewährten am 31. Mai 1940 den deutschen weitreichende Durchmarschrechte. Doch der Kanzler ließ sich davon nicht beindrucken und entschied beim 2. Wiener Schiedsspruch zugunsten der Rumänen. Für das Reich waren die Rumänen mit Ihren Ölfeldern strategisch der wichtigere Partner.

In den kommenden Tagen ging es heftig weiter. Die Luftwaffe musste oft am Boden bleiben. So schwer waren die Verluste. Im Norden kam die Reichswehr aufgrund Ihrer starken Panzerkräfte dennoch voran und konnte bis zum 19. Juni 1940 den Ring um Paris schliessen.




Nach sechs Tagen heftiger Gefechte und Straßenkämpfe kapitulierten die letzten Einheiten in Paris aufgrund von Munitionsmangel.

Durch den Verlust Ihrer Hauptstadt und den immer höheren Verlusten entschied die franz. Regierung am 27. Juni 1940 um Waffenstillstandsverhandlungen zu bitten. Das Reich stimmte zu und somit war Frankreich zum zweiten Mal nach 1871 besiegt.

Der Kaiser ließ spontan Feierlichkeiten in Berlin ausrufen und fuhr mit seiner Paradekutsche durch die Reichshauptstadt. Die Berliner jubelten ihrem Kaiser frenetisch zu. Das Desaster von 1918 war endlich ausgemerzt. Der Erzfeind lag geschlagen am Boden.

Aufgrund der Verhandlungen mit Marschall Petain, konnte sich ein Teil Frankreichs als Vichy-Frankreich unbesetzt halten.
Der Waffenstillstand von Compiègne im Zweiten Weltkrieg wurde am 27. Juni 1940 zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich geschlossen und beendete den Westfeldzug. Im Französischen werden beide Waffenstillstände 1918 und 1940 Armistice de Rethondes genannt, nach dem drei Kilometer östlich von Compiègne gelegenen Dorf Rethondes. Der Waffenstillstand sah die Besetzung von 60 Prozent des französischen Territoriums in Europa durch die deutsche Reichswehr vor. Im unbesetzten Teil Frankreichs bildete sich das eng an Deutschland angelehnte Vichy-Regime. Die Bedingungen des Waffenstillstands kamen einer Kapitulation Frankreichs gleich, es verlor seine vormalige Souveränität.

Die loyalen Franzosen unter Charles de Gaulle setzen Ihren Kampf unter Alliierten Führung weiter fort.

Die britische Regierung unter Ihrem Premier Winston Churchill schickte bereits am folgenden Tag eine klare Botschaft nach Berlin. Man würde auf keinen Fall kapitulieren. Damit war die Option für das Reich in weiter Ferne gerückt.

Aus Wut über diese Reaktion ließ der Kaiser die Festungsanlagen der Maginot Linie schleifen und komplett zerstören.

Wiederholt sich das Desaster von 1914 oder wird Frankreich vernichtet?
In den kommenden Tagen wurden die Gefechte, nun immer mehr gegen starke franz. Einheiten und immer öfters auch gegen starke britische Einheiten, immer heftiger und verlustreicher. Damit wurde der Vormarsch der Deutschen stetig langsamer. Als Wilhelm abends die Reichswehrberichte las, wurde er an den Westfeldzug von 1914 erinnert. Würde es auch diesmal, nach anfänglichen Erfolgen, zu einem Stellungskrieg kommen? Dies wäre für die Reichswehr eine Katastrophe. Dies musste um jeden Preis verhindert werden.
Bis zum 20. Mai 1940 kam man nur mühsam voran, aber immerhin erreichte man die Kanalküste.

Heimlich und leise hatte eine andere Großmacht am 20. Mai 1940 Fakten geschaffen. Die UdSSR annektierte ohne einen einzigen Schuss alle drei baltischen Staaten. Niemand protestierte gewaltsam. Doch damit war klar, dass auch Stalin seinen Teil vom Kuchen haben wollte. Für Wilhelm war schon immer klar gewesen, dass der eigentliche Feind im Osten lag. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Stalin bereits für einen Angriff auf das Reich war. Dies musste man dringend zuvorkommen. Doch einen Zweifrontenkrieg musste man ebenfalls unbedingt vermeiden. Man musste also Frankreich besiegen und damit die Briten zu einem Frieden zwingen. Stalin hat nun freien Zugang zur Ostsee. Das passte dem deutschem OKdRM überhaupt nicht.
Zwei Tage später endlich wieder gute Nachrichten. Belgien kapitulierte (zumindest in Europa) und somit war dieses Land ebenfalls besetzt.

Am 28. Mai übergab der jugoslawische Vertreter der Botschaft in Berlin die Durchmarschrechte für das Reich durch Jugoslawien. Welch ein Akt der Unterwerfung. Aber dem Kaiser gefiel dieser Akt sehr. Doch im eigenen Land machte sich der König Petar II. keine Freunde. Das Militär plante bereits einen Putsch, hieß es in Geheimdienstkreisen.
Die Kämpfe wurden täglich heftiger. Der Luftraum über Frankreich war enorm umkämpft und die Alliierten hatten teilweise die Lufthoheit, sodass die deutschen Bomber nicht zur Geltung kamen. Auch hier zeigten sich einige Planungsfehler des OKdR deutlich.

Am 31. Mai 1940 kapitulierten die letzten alliierten Truppen in den Niederlanden. Damit waren zahlreiche Soldaten nun in deutscher Gefangenschaft.


Auch die Ungarn gewährten am 31. Mai 1940 den deutschen weitreichende Durchmarschrechte. Doch der Kanzler ließ sich davon nicht beindrucken und entschied beim 2. Wiener Schiedsspruch zugunsten der Rumänen. Für das Reich waren die Rumänen mit Ihren Ölfeldern strategisch der wichtigere Partner.

In den kommenden Tagen ging es heftig weiter. Die Luftwaffe musste oft am Boden bleiben. So schwer waren die Verluste. Im Norden kam die Reichswehr aufgrund Ihrer starken Panzerkräfte dennoch voran und konnte bis zum 19. Juni 1940 den Ring um Paris schliessen.




Nach sechs Tagen heftiger Gefechte und Straßenkämpfe kapitulierten die letzten Einheiten in Paris aufgrund von Munitionsmangel.

Durch den Verlust Ihrer Hauptstadt und den immer höheren Verlusten entschied die franz. Regierung am 27. Juni 1940 um Waffenstillstandsverhandlungen zu bitten. Das Reich stimmte zu und somit war Frankreich zum zweiten Mal nach 1871 besiegt.

Der Kaiser ließ spontan Feierlichkeiten in Berlin ausrufen und fuhr mit seiner Paradekutsche durch die Reichshauptstadt. Die Berliner jubelten ihrem Kaiser frenetisch zu. Das Desaster von 1918 war endlich ausgemerzt. Der Erzfeind lag geschlagen am Boden.

Aufgrund der Verhandlungen mit Marschall Petain, konnte sich ein Teil Frankreichs als Vichy-Frankreich unbesetzt halten.
Der Waffenstillstand von Compiègne im Zweiten Weltkrieg wurde am 27. Juni 1940 zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich geschlossen und beendete den Westfeldzug. Im Französischen werden beide Waffenstillstände 1918 und 1940 Armistice de Rethondes genannt, nach dem drei Kilometer östlich von Compiègne gelegenen Dorf Rethondes. Der Waffenstillstand sah die Besetzung von 60 Prozent des französischen Territoriums in Europa durch die deutsche Reichswehr vor. Im unbesetzten Teil Frankreichs bildete sich das eng an Deutschland angelehnte Vichy-Regime. Die Bedingungen des Waffenstillstands kamen einer Kapitulation Frankreichs gleich, es verlor seine vormalige Souveränität.

Die loyalen Franzosen unter Charles de Gaulle setzen Ihren Kampf unter Alliierten Führung weiter fort.

Die britische Regierung unter Ihrem Premier Winston Churchill schickte bereits am folgenden Tag eine klare Botschaft nach Berlin. Man würde auf keinen Fall kapitulieren. Damit war die Option für das Reich in weiter Ferne gerückt.

Aus Wut über diese Reaktion ließ der Kaiser die Festungsanlagen der Maginot Linie schleifen und komplett zerstören.

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5. Blick nach Osten oder Angriff auf Großbritannien?
Nachdem der Krieg gegen Frankreichfeldzug nun erfolgreich abgeschlossen wurde und somit Kontinentaleuropa unter Herrschaft der Achse oder anderer nationalistischen Regierungen stand, gab es in Europa noch zwei bedrohliche Feinde. Im Westen die Briten und im Osten die Russen. Eine Nation musste man noch „ausschalten“, dann wären die Kriegsziele des Kaisers erreicht und man könnte beginnen durch Verhandlungen die Erfolge zu sichern. Daher ließ der Kaiser seinen Kanzler Pläne zur Eroberung Britanniens oder Russland entwerfen. Das Unternehmen „Seeadler“ (Großbritannien) oder „Odin“ sollte der letzte große Feldzug des Reiches werden, ehe man sich mit den restlichen Mächten an den Tisch setzen wollte. Zumindest versprach der Kaiser dies seinem Kanzler.
Sofort ließ der Kanzler seine Militärberater, unter Ihnen auch Wilhelm Albrecht, an die Arbeit gehen. Er wollte die ersten Entwürfe im Spätsommer 1940 sehen. Umsetzung sollte dann im Frühjahr/Sommer 1941 sein.
Wilhelm Albrecht, nun schon 65 Jahre alt, sollte die dafür bevorstehende Heeresreform organisieren und durchführen. Bevor er sein Büro in Berlin besetzte, fuhr er mir der Reichsbahn zu einem Bruder nach Duisburg. Sein Bruder auch schon 71 Jahre alt, wurde zum dritten Male Großvater. Mit Katharina Albrecht (Tochter seines 2. Sohnes Otto) bekam er seine erste Enkelin. Zu diesem Glück und um das neue Mitglied der Familie persönlich begrüßen zu können, nutzte er diese kleine Pause.
In Duisburg wurde er wie immer herzlich empfangen. Als er seinen Bruder seit Monaten wieder sah, schien es ihm also sein Bruder in den letzten Monaten stark gealtert war. Doch Karl-Gustav sah nur so aus, er war sonst sehr fit und glücklich. Wilhelm wollte sich jedoch nach dem nächsten Feldzug endlich zur Ruhe setzen und seinen Lebensabend hier mit der Familie in Duisburg verbringen. Das nahm er sich fest vor.
Nachdem er einige Tage Urlaub genoss, kam er mit großer Energie nach Berlin zurück und legte sofort los.
Ein Plan sah vor drei große Oberkommandobereiche zu schaffen. OKdR NORD mit HQ in Oslo (Norwegen und Dänemark) OKdR West mit Sitz in Köln (Frankreich, Benelux und der westliche Teil des Reiches ggf. Großbritannien) und OKdR Ost mit Sitz in Berlin (Polen, östlicher Teil des Reiches und ggf. UdSSR) Darunter sollten die Heeresgruppen A-D verteilt sein, die wiederum in 6 Armeen und einer Panzerarmeen gegliedert sein sollten. Zusätzlich gab es im Westen 3 Sicherungsarmee mit Garnisonen und einige „freie“ Armeekorps zur freien Verwendung wie z.B. dem XVII. Armeekorps in Norwegen.
Die Marine wurde dem OKdR West unterstellt. Die Lufteinheiten wurden erstmal zur Verteidigung des Reiches ebenfalls im Westen stationiert. Immerhin wurden die allliierten Luftangriffe auf das Reich immer heftiger.
Sobald die Entscheidung für die nächste Operation feststand, würde er die weiteren Details in die Wege leiten. Für beide Optionen hatte Wilhelm die Pläne Ende August fertig in der Schublade liegen. Er wollte nichts dem Zufall überlassen.
Zuerst war der Plan für „Seeadler“ fertig. Der Plan sah vor, dass man nach Erlangung der Lufthoheit und damit auch der Seehoheit im Kanal an zwei Stellen im Süden anzulanden und dann schnell an London vorbei nach Norden vorzustoßen und die Hauptstadt London vom Rest der Inseln abzuspalten.

Doch der Plan hatte einen wichtigen Haken. Man musste zwingend die Lufthoheit und auch die Seehoheit im Kanal erlangen. Doch nach einigen Luftkämpfen musste das OKdR erkennen, dass dies unmöglich schien. So entschied man schon im August 1940, dass man sich zuerst gegen die UdSSR wenden würde. Die Russen schienen der deutlicher leichtere Feind zu sein. Würde man die Russen überraschen können, hätte man die Chance, Stalin innerhalb von 3-4 Monaten zu besiegen.
Damit war es also entschieden! Es ging in Richtung Osten.
Wilhelm holte seinen Plan B raus und ließ die Befehle erteilen.
Im geheimen ließ Wilhelm auch einen Plan zur Sicherung des Balkans entwerfen. Er befürchtete, dass bei einem Angriff auf Sowjetrussland, die Briten dort anlanden würden und über Griechenland und Jugoslawien die Südgrenze des Reiches bedrohen könnten.
Die Operation hieß „Donar“.

Am 02. September berichte der Auslandsgeheimdienst, dass Stalin seinen letzten Rivalen erledigt hätte. Diesmal traf es Leo Trotzki

Einige Tage später befahl das der OB West den ersten Einsatz von U-Booten im Atlantik. Damit sollte der Handelskrieg gegen die Briten eingeleitet werden. Doch schon nach paar Tage musste man den kompletten Verlust der I. U-Boot Flotte vermelden. Die Royal Navy zeigte eindrucksvoll wer auf hoher See die Macht inne hatte. Für den Kaiser war dies eine niederschmetternde Nachricht. Unter den toten Seeleuten war auch sein besonderer Held Admiral von Dönitz. Selbstverständlich gab es in Kiel ein Staatsbegräbnis für den Admiral. Er forderte Rache. Doch womit. Die Flotte war zu schwach. Doch der Druck auf den Kanzler wuchs, sodass er neue U-Boote in Auftrag gab.
Doch die schlechten Nachrichten hörten nicht auf. Am 23.09. konnten polnische Partisanen einen Aufstand in Osten Polen starten. Sofort mussten deutsche Einheiten dorthin abkommandiert werden. Aufgrund der starken Übermacht war der Aufstand innerhalb weniger Tagen unter Kontrolle. Doch dieser Aufstand zeigte, wie sehr der Untergrund in den besetzten Gebieten organisiert war. Das Oberkommando in Berlin ließ gleich den Befehl zur Aushebung einiger Polizei-Kavallerie Einheiten erteilen.

Damit man für den Krieg gegen die UdSSR nicht mit bösen Überraschungen in Osteuropa rechnen musste, wollte der Kanzler Ungarn, Bulgarien und Rumänien ins Achsenbündnis holen. Daher startete das auswärtige Amt einige Initiativen und Besuche in diesen Staaten. So wurde am 10.11.1940 zunächst Ungarn und Bulgarien offiziell ins Bündnis eingeladen. Die Rumänen waren noch nicht so weit. Doch während die Ungarn das Angebot erfreut annahmen, machten die Bulgaren kurz vor Unterzeichnung noch einen Rückzieher. Doch der Außenminister wollte nicht nachgeben und nachdem er persönlich nochmal am 18.11.1940 on Sofia vorsprach unterzeichnete auch Bulgarien den Pakt mit dem Reich.

Um die Sowjets nicht unnötig zu reizen, wurde über diesen Beitritt der beide Staaten erstmal der Mantel des Schweigens gelegt.

Am 23.11.1940 schickte das Marine-Oberkommando die neue I. UBOOT Flotte erneut in den auf Konvoi-Jagd. Diesmal in der Nähe von Gibraltar. Diesmal schien es so, also es mehr Erfolg hätte. Zumindest könnte man bis zum Ende des Jahres einige Konvois versenken ohne eigene Verluste zu erleiden.
Erst Ende Dezember konnten die Royal Navy unsere U-Boote stellen. Sofort wurden diese zurück nach Nantes beordert.


Aber zumindest hatte man den Briten einige Schiffe versenken können. Man wollte den U-Boot-Krieg 1941 wieder aufnehmen und somit die Briten auf See beschäftigen.
Nachdem der Krieg gegen Frankreichfeldzug nun erfolgreich abgeschlossen wurde und somit Kontinentaleuropa unter Herrschaft der Achse oder anderer nationalistischen Regierungen stand, gab es in Europa noch zwei bedrohliche Feinde. Im Westen die Briten und im Osten die Russen. Eine Nation musste man noch „ausschalten“, dann wären die Kriegsziele des Kaisers erreicht und man könnte beginnen durch Verhandlungen die Erfolge zu sichern. Daher ließ der Kaiser seinen Kanzler Pläne zur Eroberung Britanniens oder Russland entwerfen. Das Unternehmen „Seeadler“ (Großbritannien) oder „Odin“ sollte der letzte große Feldzug des Reiches werden, ehe man sich mit den restlichen Mächten an den Tisch setzen wollte. Zumindest versprach der Kaiser dies seinem Kanzler.
Sofort ließ der Kanzler seine Militärberater, unter Ihnen auch Wilhelm Albrecht, an die Arbeit gehen. Er wollte die ersten Entwürfe im Spätsommer 1940 sehen. Umsetzung sollte dann im Frühjahr/Sommer 1941 sein.
Wilhelm Albrecht, nun schon 65 Jahre alt, sollte die dafür bevorstehende Heeresreform organisieren und durchführen. Bevor er sein Büro in Berlin besetzte, fuhr er mir der Reichsbahn zu einem Bruder nach Duisburg. Sein Bruder auch schon 71 Jahre alt, wurde zum dritten Male Großvater. Mit Katharina Albrecht (Tochter seines 2. Sohnes Otto) bekam er seine erste Enkelin. Zu diesem Glück und um das neue Mitglied der Familie persönlich begrüßen zu können, nutzte er diese kleine Pause.
In Duisburg wurde er wie immer herzlich empfangen. Als er seinen Bruder seit Monaten wieder sah, schien es ihm also sein Bruder in den letzten Monaten stark gealtert war. Doch Karl-Gustav sah nur so aus, er war sonst sehr fit und glücklich. Wilhelm wollte sich jedoch nach dem nächsten Feldzug endlich zur Ruhe setzen und seinen Lebensabend hier mit der Familie in Duisburg verbringen. Das nahm er sich fest vor.
Nachdem er einige Tage Urlaub genoss, kam er mit großer Energie nach Berlin zurück und legte sofort los.
Ein Plan sah vor drei große Oberkommandobereiche zu schaffen. OKdR NORD mit HQ in Oslo (Norwegen und Dänemark) OKdR West mit Sitz in Köln (Frankreich, Benelux und der westliche Teil des Reiches ggf. Großbritannien) und OKdR Ost mit Sitz in Berlin (Polen, östlicher Teil des Reiches und ggf. UdSSR) Darunter sollten die Heeresgruppen A-D verteilt sein, die wiederum in 6 Armeen und einer Panzerarmeen gegliedert sein sollten. Zusätzlich gab es im Westen 3 Sicherungsarmee mit Garnisonen und einige „freie“ Armeekorps zur freien Verwendung wie z.B. dem XVII. Armeekorps in Norwegen.
Die Marine wurde dem OKdR West unterstellt. Die Lufteinheiten wurden erstmal zur Verteidigung des Reiches ebenfalls im Westen stationiert. Immerhin wurden die allliierten Luftangriffe auf das Reich immer heftiger.
Sobald die Entscheidung für die nächste Operation feststand, würde er die weiteren Details in die Wege leiten. Für beide Optionen hatte Wilhelm die Pläne Ende August fertig in der Schublade liegen. Er wollte nichts dem Zufall überlassen.
Zuerst war der Plan für „Seeadler“ fertig. Der Plan sah vor, dass man nach Erlangung der Lufthoheit und damit auch der Seehoheit im Kanal an zwei Stellen im Süden anzulanden und dann schnell an London vorbei nach Norden vorzustoßen und die Hauptstadt London vom Rest der Inseln abzuspalten.

Doch der Plan hatte einen wichtigen Haken. Man musste zwingend die Lufthoheit und auch die Seehoheit im Kanal erlangen. Doch nach einigen Luftkämpfen musste das OKdR erkennen, dass dies unmöglich schien. So entschied man schon im August 1940, dass man sich zuerst gegen die UdSSR wenden würde. Die Russen schienen der deutlicher leichtere Feind zu sein. Würde man die Russen überraschen können, hätte man die Chance, Stalin innerhalb von 3-4 Monaten zu besiegen.
Damit war es also entschieden! Es ging in Richtung Osten.
Wilhelm holte seinen Plan B raus und ließ die Befehle erteilen.
Im geheimen ließ Wilhelm auch einen Plan zur Sicherung des Balkans entwerfen. Er befürchtete, dass bei einem Angriff auf Sowjetrussland, die Briten dort anlanden würden und über Griechenland und Jugoslawien die Südgrenze des Reiches bedrohen könnten.
Die Operation hieß „Donar“.

Am 02. September berichte der Auslandsgeheimdienst, dass Stalin seinen letzten Rivalen erledigt hätte. Diesmal traf es Leo Trotzki

Einige Tage später befahl das der OB West den ersten Einsatz von U-Booten im Atlantik. Damit sollte der Handelskrieg gegen die Briten eingeleitet werden. Doch schon nach paar Tage musste man den kompletten Verlust der I. U-Boot Flotte vermelden. Die Royal Navy zeigte eindrucksvoll wer auf hoher See die Macht inne hatte. Für den Kaiser war dies eine niederschmetternde Nachricht. Unter den toten Seeleuten war auch sein besonderer Held Admiral von Dönitz. Selbstverständlich gab es in Kiel ein Staatsbegräbnis für den Admiral. Er forderte Rache. Doch womit. Die Flotte war zu schwach. Doch der Druck auf den Kanzler wuchs, sodass er neue U-Boote in Auftrag gab.
Doch die schlechten Nachrichten hörten nicht auf. Am 23.09. konnten polnische Partisanen einen Aufstand in Osten Polen starten. Sofort mussten deutsche Einheiten dorthin abkommandiert werden. Aufgrund der starken Übermacht war der Aufstand innerhalb weniger Tagen unter Kontrolle. Doch dieser Aufstand zeigte, wie sehr der Untergrund in den besetzten Gebieten organisiert war. Das Oberkommando in Berlin ließ gleich den Befehl zur Aushebung einiger Polizei-Kavallerie Einheiten erteilen.

Damit man für den Krieg gegen die UdSSR nicht mit bösen Überraschungen in Osteuropa rechnen musste, wollte der Kanzler Ungarn, Bulgarien und Rumänien ins Achsenbündnis holen. Daher startete das auswärtige Amt einige Initiativen und Besuche in diesen Staaten. So wurde am 10.11.1940 zunächst Ungarn und Bulgarien offiziell ins Bündnis eingeladen. Die Rumänen waren noch nicht so weit. Doch während die Ungarn das Angebot erfreut annahmen, machten die Bulgaren kurz vor Unterzeichnung noch einen Rückzieher. Doch der Außenminister wollte nicht nachgeben und nachdem er persönlich nochmal am 18.11.1940 on Sofia vorsprach unterzeichnete auch Bulgarien den Pakt mit dem Reich.

Um die Sowjets nicht unnötig zu reizen, wurde über diesen Beitritt der beide Staaten erstmal der Mantel des Schweigens gelegt.

Am 23.11.1940 schickte das Marine-Oberkommando die neue I. UBOOT Flotte erneut in den auf Konvoi-Jagd. Diesmal in der Nähe von Gibraltar. Diesmal schien es so, also es mehr Erfolg hätte. Zumindest könnte man bis zum Ende des Jahres einige Konvois versenken ohne eigene Verluste zu erleiden.
Erst Ende Dezember konnten die Royal Navy unsere U-Boote stellen. Sofort wurden diese zurück nach Nantes beordert.


Aber zumindest hatte man den Briten einige Schiffe versenken können. Man wollte den U-Boot-Krieg 1941 wieder aufnehmen und somit die Briten auf See beschäftigen.
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Euer Croatiafreiburg
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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- crofreiburg
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6. Italienische Abenteuer auf dem Balkan und Nordafrika
Wie gewohnt trafen Sie alle Minister und Ressortchefs zum Neujahrempfang im Berliner Palast und zeigten Ihre Unterlagen vor, damit sich alle ein Bild über die allgemeine Lage machen konnten.
Der Kaiser war zufrieden, jedoch nicht glücklich. Das die Briten so stur waren und seine stolze U-Bootflotte so erniedrigten, machte ihm doch einiges zu schaffen.
Tja… er war halt der Sohn von Wilhelm II. Der hatte auch solche Marineträume gehabt.
Zunächst begann der Außenminister mit der politischen Lage in Europa.

Durch die diplomatischen Coups mit Ungarn und Bulgarien hatte man die Russen diplomatisch ziemlich isoliert. Die Rumänen standen auch eher zur Achse und man wollte die Rumänen 1941 unbedingt in die Achse holen.
Im Norden standen die Finnen auch eher zu uns. Immerhin hatte noch eine Rechnung mit Stalin offen. Lediglich die Griechen waren ein Unsicherheitsfaktor. Man war doch ziemlich von britischer Seite beeinflusst worden. Ansonst war Europa in der Hand des Reiches.
Leider waren die USA nicht mehr neutral gegenüber dem Deutschen Reich.
Mit einer IK Stärke von 383 war man zufrieden und konnte wirtschaftlich immer noch aus dem Vollen schöpfen. Die Ressourcen Lage war bei Metall, aber vor allem bei den seltenen Rohstoffen nicht gerade erfreulich. Doch genau deswegen wollte man 1941 die UdSSR in die Kniee zwingen. Die Produktion war mit Volldampf auf neue Panzer, Jagdflieger und auf besonderem Befehl des Kaisers auf die Flotte ausgelegt.

Bei der Technologieforschung lag der Fokus ebenfalls auf Panzer, Luftwaffe und Marine. Hier lief alles nach Plan und man sehr zufrieden und den anderen Staaten überlegen.

Die innenpolitische Lage war grandios und stabil. Der Kaiser war sehr erfreut solche Zahlen zu sehen. Fast 75% aller Deutschen standen hinter Ihm und seiner Regierung. Der Einfluss der „Roten“ war gerade mal 10%. Es gab also keine Gründe irgendetwas zu ändern.

Doch nur einen Tag später trübte sich die Laune des Kaisers und seinem Kanzler. Auch Wilhelm war von der Nachricht nicht angetan, jedoch hatte er diesen Schritt längst erwartete. Für Ihn waren die USA bereits ein Kriegsgegner gewesen, wenn auch indirekt durch massive Hilfen an die Briten und Franzosen. Durch diesen neuen Eskalationsschritt, waren die USA nun auch fast schon direkt Kriegsgegner geworden und die Lage der deutschen Hochseeflotte wurde nicht besser. Nur Stunden später verabschiedete der Senat und Kongress in Washington das formelle Handelsembargo mit dem Reich. Damit würde die Rohstofflage des Reiches nochmal deutlich schlechter werden.


Doch das deutsche Volk stand nun voll hinter Ihrem Kaiser. Als Reaktion auf das USA Embargo meldeten sich junge Männer im ganzen Reich zum Militärdienst. Der Kaiser trat mit Tränen in den Augen vor sein Volks und hielt einer seiner besten Reden vom Berliner Palastbalkon an sein Volk. (Leider gibt es von dieser spontanen Rede keine Tonaufnahmen. Aber man könnte Sie mit der Rede seines Vaters 1914 vergleichen. Auch erkannte keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche.

Auch in den nächsten Tagen ging es turbulent weiter. Nachdem die Italiener bisher nur moralische Unterstützung leisteten, trat Italien am 13.01.1941 überraschend auch aktiv dem Krieg gegen die Alliierten bei. Das überraschte auch den Kanzler und seinen Minister.

Und nur Stunden später wusste man, warum dieser Schritt kam. Die Italiener begannen eine Offensive in Nordafrika. Sicherlich war das Ziel die Briten bei Suezkanal abzuschneiden. Doch war dies ein kluger Schachzug? Was würde in Äthiopien geschehen? Waren die ital. Truppen in Afrika stark genug? Kann die ital. Marine im Mittelmeer im Kampf mit der Royal Navy standhalten? Alles offene Fragen, dachte sich Wilhelm. Immerhin war die Briten nun etwas beschäftigt. Doch was würde Griechenland und Jugoslawien machen? Daher war der Plan „DONAR“ von Wilhelm 1940 wieder aktueller den je.



Mussolini wollte endlich seinen Teil vom Kuchen. Die Tedesco´s hatten schon genug Macht in Europa. Italien hingegen, hatte Albanien und Äthiopien bekommen.

Die USA reagierte auf diese italienische Provokation sehr ungehalten und ließ verkünden nun auch Italien als Feind anzusehen.

Die ital. Afrika-Armee konnte in den ersten Tagen schon einige Geländegewinnen vermelden.

Derweil gab es immer wieder harte Luftgefechte über Europa. Doch die Luftwaffe bekam die Lage langsam in den Griff.

In Afrika kamen die Italiener überraschend gut voran.


In Ostafrika hingegen war die Lage deutlich schwieriger für Italien. Dort hatten die Briten bereits zurückgeschlagen.


In Norden ging es immer weiter vorwärts. Benito Mussolini war begeistert und alle Militärexperten des Reiches waren überrascht. Keiner hätte es diese Erfolge der Italiener zugetraut.

Doch das Reich selbst kam auch nicht zur Ruhe. Ständige Luftangriffe der Alliierten und nun auch noch massive Partisanenaufstände in Polen. Südlich von Warschau wurde die Republik Polen ausgerufen. Starke Panzereinheiten wurden sofort dorthin verlegt. Solche Störungen kurz vor der Start der Operation „Odin“ könnten fatale Folgen nach sich ziehen.

Doch damit nicht genug. Auch franz. Partisanen im Süden an der Grenze zur Schweiz begannen mit kleineren Aufständen. Die Besatzungspolitik war wohl zu hart. Doch der Kaiser befahl harte Hand zu zeigen. Alles niederschlagen und keine Gefangene machen. Es sollten dringend Polizeieinheiten in diese Gebiete entsendet werden, die die Lage dauerhaft unter Kontrolle bringen sollten.

Anfang Februar war die Lage in Polen immer noch nicht unter Kontrolle.

Auch in Frankreich weiteten sich die Aufstände aus. Es wurden nun sogar zwei Divisionen ins Gebiet beordert.

Der Kaiser tobte in Berlin und forderte Rache und schnelles Eingreifen. Wie konnte man sowas zulassen. Der Innenminister musste einige an Kritik einstecken.
Während man also mit den Partisanen so seine Mühe hatte, wollte man die Rumänen nun endlich in die Achse holen. Am 15.02.41 war es endlich so weit. Die rumänische Regierung unterschrieb den geheimen Beitritt des Landes zur Achse.
Am 17.02. war der Aufstand in Frankreich beendet. Zahlreiche Partisanen fanden Ihren Tod. Nur 6 Tage später war auch der polnische Traum beendet worden.
Doch die Gefahr blieb bestehen.
Am 25.02.1941 erklärte Italien (ohne Rücksprache mit dem Reich) Griechenland den Krieg. Dies erzürnte den Kanzler sehr. Mussolini überschätze seine militärische Stärke anscheinend maßlos und das Reich wollte auf keinen Fall eine weitere Flanke auf dem Balkan haben. Deswegen wurde der Plan „DONAR“ aus der Schublade geholt und vorbereitet. Dazu wurde die OKdR Süd in Wien gegründet und einige Armeekorps an die jugoslawische Grenze beordert. Man wollte sich alle Optionen offenhalten.
Die italienischen Truppen überquerten die Grenze von Albanien aus rasch in Richtung Süden und in Richtung Athen.
In Afrika lief es ebenfalls gut für Mussolinis Truppen. Erstaunlich gut.

Wilhelm und alle deutschen Experten trauten Ihren Augen nicht, als Sie die Frontkarte vom 02.03.41 vor sich auf dem Tisch anschauten. Italien stürmte in Richtung Athen. So stand man knapp einer Woche vor den Toren der griechischen Hauptstadt.

Die Gesamtlage der Italiener am 07.03.1941 war erstaunlich gut. In Griechenland stand kurz vor einem grandiosen Sieg, in Nordafrika war man weiterhin auf dem Vormarsch. Lediglich in Ostafrika war man unterlegen und die Briten hatten dort die Kontrolle erlangt. Doch Ostafrika war für Mussolini kein so wichtiges Gebiet gewesen.

Weitere sieben Tage später stand die Kapitulation der Griechen kurz bevor.

In Nordafrika musste man erstmal etwas stoppen.

Am 16.03.1941 kapituliert die Hauptstadt Athen, doch die Griechen kämpfen tapfer weiter.
Das Reich hatte wieder eigene Probleme. So kam es in Norwegen, Frankreich und Polen im März zu weiteren neuen Partisanenaufständen.


Bis zum 05. April 1941 konnten die Aufstände in Norwegen und Polen blutig niedergeschlagen werden. Lediglich in Frankreich war es noch nicht beendet.
Bis zum 08. April hatten die ital. Truppen Festland Griechenland völlig unter Kontrolle.

Die Regierung der Griechen setzte Ihren Kampf aber von der Insel Kreta weiter fort und wollte nicht kapitulieren. Aufgrund dieser Tatsache und dem Risiko, dass Jugoslawien durch einen Militärputsch ins Lager der Alliierten wechseln könnte, wollte der Kanzler Ruhe auf dem Balkan schaffen, bevor man gegen die UdSSR losschlagen wollte. Daher befahl er am 09. April den Angriff auf Jugoslawien. Die 2 Armeekorps mit 10 Divisionen überschritten also die Grenze am gleichen Tag. Unterstützt durch die einige STUKA Geschwader und Bomber. Man erwartete einen einfachen Sieg.

Auch Italien erklärte am gleichen Tag Jugoslawien den Krieg. Dies wiederum passte nicht in die Pläne Mussolinis. Seine Truppen waren noch nicht bereit, aber er wollte seinen Teil vom Kuchen haben. Daher befahl er den Truppen in Albanien und Griechenland den Angriff auf den Süden Jugoslawiens.
Das Gelände hatten die Deutschen unterschätzt, sodass der Vormarsch sehr langsam voran ging.

Zwar waren die jugosl. Truppen nicht stark, doch das Gelände bremste den Vormarsch doch erheblich, sodass man sich mühsam vorkämpfen musste.
Am 01.05.1941 kam die erwartete Niederlage in Ostafrika und der Staat Äthiopien kapitulierte gegen die Briten und wurde besetzt. Dort war der Kampf also fast beendet. Paar ital. Divisionen kämpften dort auf verlorenem Posten.


Bis zum 05. Mai 1941 konnte man bisher nur den Norden Jugoslawiens mit den Städten Laibach und Zagreb besetzen. Der Kanzler war fassungslos. Sogar die Italiener kamen im Süden teilweise besser
voran. Skandal. Bereits einen Monat waren vergangen und man hatte noch nicht mal Belgrad in Sichtweite.

Wenn man so die Operation „Odin“ führen würde, war das mit den 4 Monaten nur ein unrealistischer Traum.
Wilhelm schwante Böses. Doch man musste auch sagen, dass man nur einige Divisionen nach Jugoslawien entsendet hatte und keinerlei Panzereinheiten. An der UdSSR Front würde man andere Truppen aufbieten.
Auch in Nordafrika wurde der brit. Widerstand nun stärker und der Vormarsch der Italiener stockte

In Jugoslawien ging es weiterhin schleppend voran, aber immerhin voran. Im Süden konnten die Italiener jedoch positiv überraschen.
#
Ein Niederlage des Jugoslawen war nun nur noch eine Frage der Zeit. Doch genau diese hatte die deutsche Armeeführung nicht mehr. Man wollte im Juni gegen die UdSSR losschlagen.
Immerhin hatte man am 25. Mai 1941 die Hauptstadt Belgrad von Norden und Süden eingekreist.

Leider gab es aus Nordafrika schlechte Nachrichten. Erstmals gingen dort alliierte Truppen in die Offensive und drängten die Achsentruppen zurück. War das die Wende?

Wilhelm machte sich Sorgen. Die Reichswehr blamierte sich auf dem Balkan und Italien überdehnte seine Kräfte. Würde das zu einer neuen Front im Süden mit den Briten führen? Könnten die Briten so
auf den europäischen Festland Fuß fassen? Das wäre eine Katastrophe.
Doch am 03. Juni war dann endlich so weit. Fast 2 Monate hatte es gedauert, ehe Jugoslawien geschlagen war.

Bereits während des Kriegs hatte man mit den kroatischen Nationalisten verhandelt. Jugoslawien wurde nun gedrittelt. Ein Teil ging ans Reich und Italien. Zusätzlich wurde das Königreich Kroatien proklamiert.


Dadurch war zumindest die Lage auf dem Balkan erstmal unter Kontrolle. Das OkdR Süd bekam zur Sicherung des Balkans ein Armeekorps zugeteilt. Der Rest wurde an die sowj. Grenze beordert.

Wie gewohnt trafen Sie alle Minister und Ressortchefs zum Neujahrempfang im Berliner Palast und zeigten Ihre Unterlagen vor, damit sich alle ein Bild über die allgemeine Lage machen konnten.
Der Kaiser war zufrieden, jedoch nicht glücklich. Das die Briten so stur waren und seine stolze U-Bootflotte so erniedrigten, machte ihm doch einiges zu schaffen.
Tja… er war halt der Sohn von Wilhelm II. Der hatte auch solche Marineträume gehabt.
Zunächst begann der Außenminister mit der politischen Lage in Europa.

Durch die diplomatischen Coups mit Ungarn und Bulgarien hatte man die Russen diplomatisch ziemlich isoliert. Die Rumänen standen auch eher zur Achse und man wollte die Rumänen 1941 unbedingt in die Achse holen.
Im Norden standen die Finnen auch eher zu uns. Immerhin hatte noch eine Rechnung mit Stalin offen. Lediglich die Griechen waren ein Unsicherheitsfaktor. Man war doch ziemlich von britischer Seite beeinflusst worden. Ansonst war Europa in der Hand des Reiches.
Leider waren die USA nicht mehr neutral gegenüber dem Deutschen Reich.
Mit einer IK Stärke von 383 war man zufrieden und konnte wirtschaftlich immer noch aus dem Vollen schöpfen. Die Ressourcen Lage war bei Metall, aber vor allem bei den seltenen Rohstoffen nicht gerade erfreulich. Doch genau deswegen wollte man 1941 die UdSSR in die Kniee zwingen. Die Produktion war mit Volldampf auf neue Panzer, Jagdflieger und auf besonderem Befehl des Kaisers auf die Flotte ausgelegt.

Bei der Technologieforschung lag der Fokus ebenfalls auf Panzer, Luftwaffe und Marine. Hier lief alles nach Plan und man sehr zufrieden und den anderen Staaten überlegen.

Die innenpolitische Lage war grandios und stabil. Der Kaiser war sehr erfreut solche Zahlen zu sehen. Fast 75% aller Deutschen standen hinter Ihm und seiner Regierung. Der Einfluss der „Roten“ war gerade mal 10%. Es gab also keine Gründe irgendetwas zu ändern.

Doch nur einen Tag später trübte sich die Laune des Kaisers und seinem Kanzler. Auch Wilhelm war von der Nachricht nicht angetan, jedoch hatte er diesen Schritt längst erwartete. Für Ihn waren die USA bereits ein Kriegsgegner gewesen, wenn auch indirekt durch massive Hilfen an die Briten und Franzosen. Durch diesen neuen Eskalationsschritt, waren die USA nun auch fast schon direkt Kriegsgegner geworden und die Lage der deutschen Hochseeflotte wurde nicht besser. Nur Stunden später verabschiedete der Senat und Kongress in Washington das formelle Handelsembargo mit dem Reich. Damit würde die Rohstofflage des Reiches nochmal deutlich schlechter werden.


Doch das deutsche Volk stand nun voll hinter Ihrem Kaiser. Als Reaktion auf das USA Embargo meldeten sich junge Männer im ganzen Reich zum Militärdienst. Der Kaiser trat mit Tränen in den Augen vor sein Volks und hielt einer seiner besten Reden vom Berliner Palastbalkon an sein Volk. (Leider gibt es von dieser spontanen Rede keine Tonaufnahmen. Aber man könnte Sie mit der Rede seines Vaters 1914 vergleichen. Auch erkannte keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche.

Auch in den nächsten Tagen ging es turbulent weiter. Nachdem die Italiener bisher nur moralische Unterstützung leisteten, trat Italien am 13.01.1941 überraschend auch aktiv dem Krieg gegen die Alliierten bei. Das überraschte auch den Kanzler und seinen Minister.

Und nur Stunden später wusste man, warum dieser Schritt kam. Die Italiener begannen eine Offensive in Nordafrika. Sicherlich war das Ziel die Briten bei Suezkanal abzuschneiden. Doch war dies ein kluger Schachzug? Was würde in Äthiopien geschehen? Waren die ital. Truppen in Afrika stark genug? Kann die ital. Marine im Mittelmeer im Kampf mit der Royal Navy standhalten? Alles offene Fragen, dachte sich Wilhelm. Immerhin war die Briten nun etwas beschäftigt. Doch was würde Griechenland und Jugoslawien machen? Daher war der Plan „DONAR“ von Wilhelm 1940 wieder aktueller den je.



Mussolini wollte endlich seinen Teil vom Kuchen. Die Tedesco´s hatten schon genug Macht in Europa. Italien hingegen, hatte Albanien und Äthiopien bekommen.

Die USA reagierte auf diese italienische Provokation sehr ungehalten und ließ verkünden nun auch Italien als Feind anzusehen.

Die ital. Afrika-Armee konnte in den ersten Tagen schon einige Geländegewinnen vermelden.

Derweil gab es immer wieder harte Luftgefechte über Europa. Doch die Luftwaffe bekam die Lage langsam in den Griff.

In Afrika kamen die Italiener überraschend gut voran.


In Ostafrika hingegen war die Lage deutlich schwieriger für Italien. Dort hatten die Briten bereits zurückgeschlagen.


In Norden ging es immer weiter vorwärts. Benito Mussolini war begeistert und alle Militärexperten des Reiches waren überrascht. Keiner hätte es diese Erfolge der Italiener zugetraut.

Doch das Reich selbst kam auch nicht zur Ruhe. Ständige Luftangriffe der Alliierten und nun auch noch massive Partisanenaufstände in Polen. Südlich von Warschau wurde die Republik Polen ausgerufen. Starke Panzereinheiten wurden sofort dorthin verlegt. Solche Störungen kurz vor der Start der Operation „Odin“ könnten fatale Folgen nach sich ziehen.

Doch damit nicht genug. Auch franz. Partisanen im Süden an der Grenze zur Schweiz begannen mit kleineren Aufständen. Die Besatzungspolitik war wohl zu hart. Doch der Kaiser befahl harte Hand zu zeigen. Alles niederschlagen und keine Gefangene machen. Es sollten dringend Polizeieinheiten in diese Gebiete entsendet werden, die die Lage dauerhaft unter Kontrolle bringen sollten.

Anfang Februar war die Lage in Polen immer noch nicht unter Kontrolle.

Auch in Frankreich weiteten sich die Aufstände aus. Es wurden nun sogar zwei Divisionen ins Gebiet beordert.

Der Kaiser tobte in Berlin und forderte Rache und schnelles Eingreifen. Wie konnte man sowas zulassen. Der Innenminister musste einige an Kritik einstecken.
Während man also mit den Partisanen so seine Mühe hatte, wollte man die Rumänen nun endlich in die Achse holen. Am 15.02.41 war es endlich so weit. Die rumänische Regierung unterschrieb den geheimen Beitritt des Landes zur Achse.
Am 17.02. war der Aufstand in Frankreich beendet. Zahlreiche Partisanen fanden Ihren Tod. Nur 6 Tage später war auch der polnische Traum beendet worden.
Doch die Gefahr blieb bestehen.
Am 25.02.1941 erklärte Italien (ohne Rücksprache mit dem Reich) Griechenland den Krieg. Dies erzürnte den Kanzler sehr. Mussolini überschätze seine militärische Stärke anscheinend maßlos und das Reich wollte auf keinen Fall eine weitere Flanke auf dem Balkan haben. Deswegen wurde der Plan „DONAR“ aus der Schublade geholt und vorbereitet. Dazu wurde die OKdR Süd in Wien gegründet und einige Armeekorps an die jugoslawische Grenze beordert. Man wollte sich alle Optionen offenhalten.
Die italienischen Truppen überquerten die Grenze von Albanien aus rasch in Richtung Süden und in Richtung Athen.
In Afrika lief es ebenfalls gut für Mussolinis Truppen. Erstaunlich gut.

Wilhelm und alle deutschen Experten trauten Ihren Augen nicht, als Sie die Frontkarte vom 02.03.41 vor sich auf dem Tisch anschauten. Italien stürmte in Richtung Athen. So stand man knapp einer Woche vor den Toren der griechischen Hauptstadt.

Die Gesamtlage der Italiener am 07.03.1941 war erstaunlich gut. In Griechenland stand kurz vor einem grandiosen Sieg, in Nordafrika war man weiterhin auf dem Vormarsch. Lediglich in Ostafrika war man unterlegen und die Briten hatten dort die Kontrolle erlangt. Doch Ostafrika war für Mussolini kein so wichtiges Gebiet gewesen.

Weitere sieben Tage später stand die Kapitulation der Griechen kurz bevor.

In Nordafrika musste man erstmal etwas stoppen.

Am 16.03.1941 kapituliert die Hauptstadt Athen, doch die Griechen kämpfen tapfer weiter.
Das Reich hatte wieder eigene Probleme. So kam es in Norwegen, Frankreich und Polen im März zu weiteren neuen Partisanenaufständen.


Bis zum 05. April 1941 konnten die Aufstände in Norwegen und Polen blutig niedergeschlagen werden. Lediglich in Frankreich war es noch nicht beendet.
Bis zum 08. April hatten die ital. Truppen Festland Griechenland völlig unter Kontrolle.

Die Regierung der Griechen setzte Ihren Kampf aber von der Insel Kreta weiter fort und wollte nicht kapitulieren. Aufgrund dieser Tatsache und dem Risiko, dass Jugoslawien durch einen Militärputsch ins Lager der Alliierten wechseln könnte, wollte der Kanzler Ruhe auf dem Balkan schaffen, bevor man gegen die UdSSR losschlagen wollte. Daher befahl er am 09. April den Angriff auf Jugoslawien. Die 2 Armeekorps mit 10 Divisionen überschritten also die Grenze am gleichen Tag. Unterstützt durch die einige STUKA Geschwader und Bomber. Man erwartete einen einfachen Sieg.

Auch Italien erklärte am gleichen Tag Jugoslawien den Krieg. Dies wiederum passte nicht in die Pläne Mussolinis. Seine Truppen waren noch nicht bereit, aber er wollte seinen Teil vom Kuchen haben. Daher befahl er den Truppen in Albanien und Griechenland den Angriff auf den Süden Jugoslawiens.
Das Gelände hatten die Deutschen unterschätzt, sodass der Vormarsch sehr langsam voran ging.

Zwar waren die jugosl. Truppen nicht stark, doch das Gelände bremste den Vormarsch doch erheblich, sodass man sich mühsam vorkämpfen musste.
Am 01.05.1941 kam die erwartete Niederlage in Ostafrika und der Staat Äthiopien kapitulierte gegen die Briten und wurde besetzt. Dort war der Kampf also fast beendet. Paar ital. Divisionen kämpften dort auf verlorenem Posten.


Bis zum 05. Mai 1941 konnte man bisher nur den Norden Jugoslawiens mit den Städten Laibach und Zagreb besetzen. Der Kanzler war fassungslos. Sogar die Italiener kamen im Süden teilweise besser
voran. Skandal. Bereits einen Monat waren vergangen und man hatte noch nicht mal Belgrad in Sichtweite.

Wenn man so die Operation „Odin“ führen würde, war das mit den 4 Monaten nur ein unrealistischer Traum.
Wilhelm schwante Böses. Doch man musste auch sagen, dass man nur einige Divisionen nach Jugoslawien entsendet hatte und keinerlei Panzereinheiten. An der UdSSR Front würde man andere Truppen aufbieten.
Auch in Nordafrika wurde der brit. Widerstand nun stärker und der Vormarsch der Italiener stockte

In Jugoslawien ging es weiterhin schleppend voran, aber immerhin voran. Im Süden konnten die Italiener jedoch positiv überraschen.
#Ein Niederlage des Jugoslawen war nun nur noch eine Frage der Zeit. Doch genau diese hatte die deutsche Armeeführung nicht mehr. Man wollte im Juni gegen die UdSSR losschlagen.
Immerhin hatte man am 25. Mai 1941 die Hauptstadt Belgrad von Norden und Süden eingekreist.

Leider gab es aus Nordafrika schlechte Nachrichten. Erstmals gingen dort alliierte Truppen in die Offensive und drängten die Achsentruppen zurück. War das die Wende?

Wilhelm machte sich Sorgen. Die Reichswehr blamierte sich auf dem Balkan und Italien überdehnte seine Kräfte. Würde das zu einer neuen Front im Süden mit den Briten führen? Könnten die Briten so
auf den europäischen Festland Fuß fassen? Das wäre eine Katastrophe.
Doch am 03. Juni war dann endlich so weit. Fast 2 Monate hatte es gedauert, ehe Jugoslawien geschlagen war.

Bereits während des Kriegs hatte man mit den kroatischen Nationalisten verhandelt. Jugoslawien wurde nun gedrittelt. Ein Teil ging ans Reich und Italien. Zusätzlich wurde das Königreich Kroatien proklamiert.


Dadurch war zumindest die Lage auf dem Balkan erstmal unter Kontrolle. Das OkdR Süd bekam zur Sicherung des Balkans ein Armeekorps zugeteilt. Der Rest wurde an die sowj. Grenze beordert.

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"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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- crofreiburg
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7. Die letzte große Schlacht? Unternehmen „Odin“ 1941
Man hatte durch den langen Feldzug auf dem Balkan wertvolle Zeit verloren. Umso dringlicher waren nun die letzten Vorbereitungen für das anstehende Unternehmen „Odin“, welches nun am 30. Juni 1941 starten sollte.
Erster Entwurf


Daher traf man sich am 04. Juni 1941 in Berlin. Doch das Treffen wurde durch den Tod des ehemaligen Kaisers Wilhelm II. überschattet. Oskar I. ordnete 3 Tage Staatstrauer um seinen Vater an. Wilhelm II. hatte es nie verkraftet, dass er 1918 abdanken musste.
Jedoch war er nach dem Thronantritt seines Sohnes und dessen Erfolge in den letzten Jahren versöhnlich gewesen und ist in aller Ruhe eingeschlafen.

Während das Volk und der Staat um den ehemaligen Kaiser trauerten, gingen die Planungen und Vorbereitungen in Berlin mit Tempo weiter. Es galt nun keine Zeit mehr zu verlieren.
So ließ der Kanzler die wichtigsten Berichte vorlegen. Die alliierten Bomber hatten im letzten halben Jahr erheblichen Schaden angerichtet. Fast 40 IK waren derzeit nicht nutzbar. Das musste aufhören. Die Jägerstaffeln im Westen wurden nochmal verstärkt. Das Volk war aufgrund der Luftangriffe nicht mehr ganz so hinter Ihrem Kaiser.
Dennoch lag die Zustimmung immer noch bei sehr guten 55-60%. Dennoch hatte man innerhalb eines ½ Jahres fast 15 %. verloren.




Man warf noch einen Blick auf die letzten Geheimdienstdossiers. Weiterhin war man in Berlin der Meinung, dass die UdSSR ein leichter Gegner werden würde und das die rote Armee keine Hürde für die Reichswehr wäre.



Die Lage in Nordafrika hatte sich verschlechtert. Die Italiener waren nun in der Defensive und die Briten eroberten Gebiete zurück.

Auf der anderen Seite der Welt versuchte Präsident Roosevelt immer offener auf der Seite der Alliierten in den Krieg einzutreten.

Und die schlechten Nachrichten folgten nun im Stundentakt. Die befürchtete britische Landung auf dem Balkan war gestartet worden. Am Morgen des 06. Juni landeten britische Marineeinheiten am Ufer von Ital.-Albanien an.

Die nun wichtige Frage war jetzt, ob die Italiener dieses Problem allein lösen könnten oder ob die Reichswehr wichtige Truppenteile dorthin verlegen mussten. Gespannt wartete man auf jeden Bericht von Balkan.
Und wieder überraschten die Südländer die deutschen Experten in Berlin. Schon nach einigen Tagen hatten die Italiener die Lage unter Kontrolle und am 15. Juni 1941 war die Landung gescheitert und die Briten zogen sich zurück

Auch in Nordafrika drehten die Italiener den Spieß erneut um und gingen Ihrerseits wieder in die Offensive. Wilhelm Albrecht musste achtungsvoll zugegeben, dass er den launischen Juniorpartner in der Achse unterschätzt hatte. War die Wahl des Kaisers mit Italien etwas doch eine gute Wahl gewesen?

Die Briten wollten es nochmal wissen und starteten diesmal in Split einen neuen Landungsversuch. Doch die deutsche Garnison in Split konnte auch diesen Angriff erfolgreich abwenden. Fast 1000 britische Soldaten ließen Ihr Leben. Damit sollte den Briten die Lust an Landungen auf dem Balkan vergangen sein.
Eine Woche vor Start des Unternehmens „Odin“ wurde die letzten Befehle und Kartenpläne ausgegeben.
Befehle zum Unternehmen „Odin“
Der Oberste Befehlshaber der Reichswehr
Berlin den 23. Juni 1941
OKdR Ost/WFSt/Abt.L (I) Nr. 33408/40 gK Chefs.
Geheime Kommandosache!
Chef-Sache!
Nur durch Offizier!
Die deutsche Reichswehr muss, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrussland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen.
Das Heer wird hierzu alle verfügbaren Verbände einzusetzen haben mit der Einschränkung, dass die besetzten Gebiete gegen Überraschungen gesichert sein müssen.
Für die Luftwaffe wird es darauf ankommen, für den Ostfeldzug so starke Kräfte zur Unterstützung des Heeres freizumachen, dass mit einem raschen Ablauf der Erdoperationen gerechnet werden kann und die Schädigung des ostdeutschen Raumes durch feindliche Luftangriffe so gering wie möglich bleibt. Diese Schwerpunktbildung im Osten findet ihre Grenze in der Forderung, dass der gesamte von uns beherrschte Kampf- und Rüstungsraum gegen feindliche Luftangriffe hinreichend geschützt bleiben muss und die Angriffshandlungen gegen England, insbesondere seine Zufuhr, nicht zum Erliegen kommen dürfen.
Der Schwerpunkt des Einsatzes der Kriegsmarine bleibt auch während eines Ostfeldzuges eindeutig gegen England gerichtet.
Den Aufmarsch gegen Sowjetrussland ist nun abgeschlossen.
Entscheidender Wert ist jedoch darauf zu legen, dass die Absicht eines Angriffes nicht erkennbar wird.
Die Vorbereitungen der Oberkommandos sind auf folgender Grundlage zu treffen:
I. Allgemeine Absicht:
Die im westlichen Russland stehende Masse des russischen Heeres soll in kühnen Operationen unter weitem Vortreiben von Panzerkeilen vernichtet, der Abzug kampfkräftiger Teile in die Weite des russischen Raumes verhindert werden.
In rascher Verfolgung ist dann eine Linie zu erreichen, aus der die russische Luftwaffe reichsdeutsches Gebiet nicht mehr angreifen kann. Das Endziel der Operation ist die Abschirmung gegen das asiatische Russland aus der allgemeinen Linie Wolga—Archangelsk. So kann erforderlichenfalls das letzte Russland verbleibende Industriegebiet am Ural durch die Luftwaffe ausgeschaltet werden.
Im Zuge dieser Operationen wird die russische Ostseeflotte schnell ihre Stützpunkte verlieren und damit nicht mehr kampffähig sein.
Wirksames Eingreifen der russischen Luftwaffe ist schon bei Beginn der Operationen durch kraftvolle Schläge zu verhindern.
II. Voraussichtliche Verbündete und deren Aufgaben:
1. Auf den Flügeln unserer Operation ist mit der aktiven Teilnahme Rumäniens und Finnlands am Kriege gegen Sowjetrussland zu rechnen.
In welcher Form die Streitkräfte beider Länder bei ihrem Eingreifen deutschem Befehl unterstellt werden, wird das Oberkommando der Reichswehr zeitgerecht vereinbaren und festlegen.
2. Rumäniens Aufgabe wird es sein, den Angriff des deutschen Südflügels, wenigstens in seinen Anfängen, mit ausgesuchten Kräften zu unterstützen, den Gegner dort, wo deutsche Kräfte nicht angesetzt sind, zu fesseln und im übrigen Hilfsdienste im rückwärtigen Gebiet zu leisten.
3. Finnland wird den Aufmarsch der aus Norwegen kommenden abgesetzten deutschen Nordgruppe (Teile der Gruppe XXI) zu decken und mit ihr gemeinsam zu operieren haben. Daneben wird Finnland die Ausschaltung von Hangö zufallen.
III. Die Führung der Operationen:
A. Heer (in Genehmigung der mir vorgetragenen Absichten):
In dem durch die Pripetsümpfe in eine südliche und eine nördliche Hälfte getrennten Operationsraum ist der Schwerpunkt nördlich dieses Gebietes zu bilden. Hier operiert die Heeresgruppe Nord und Mitte
Der Heeresgruppe Mitte — Mitte der Gesamtfront — fällt die Aufgabe zu, mit besonders starken Panzer- und mot[orisierten] Verbänden aus dem Raum um und nördlich Warschau vorbrechend die feindlichen Kräfte in Weissrussland zu zersprengen. Dadurch muss die Voraussetzung geschaffen werden für das Eindrehen von starken Teilen der schnellen Truppen nach Norden, um im Zusammenwirken mit der aus Ostpreussen in allgemeiner Richtung Leningrad operierenden Heeresgruppe Nord die im Baltikum kämpfenden feindlichen Kräfte zu vernichten. Erst nach Sicherstellung [durchgestrichen: "Erledigung"] dieser vordringlichsten Aufgabe, welcher die Besetzung von Leningrad und Kronstadt folgen muss, sind die Angriffsoperationen zur Besitznahme des wichtigen Verkehrs- und Rüstungszentrums Moskau fortzuführen.
Nur ein überraschend schnell eintretender Zusammenbruch der russischen Widerstandskraft könnte es rechtfertigen, beide Ziele gleichzeitig anzustreben.
Die Heeresgruppe Süd hat das Ziel die Besetzung Kiew/Krim/ Rostov durch den massiven Einsatz der 1. Panzerarmee zu erreichen.
Die wichtigste Aufgabe der Gruppe XXI bleibt auch während der Ostoperationen der Schutz Norwegens. Die darüber hinaus verfügbaren Kräfte sind im Norden (Geb[irgs]-Korps) zunächst zur Sicherung des Petsamo-Gebietes und seiner Erzgruben sowie der Eismeerstrasse einzusetzen, um dann gemeinsam mit finnischen Kräften gegen die Murmansk-Bahn vorzustossen und die Versorgung des Murmansk-Gebietes auf dem Landwege zu unterbinden.
Ob eine derartige Operation mit stärkeren deutschen Kräften (2-3 Div[isionen]) aus dem Raum von Rovaniemi und südlich geführt werden kann, hängt von der Bereitwilligkeit Schwedens ab, seine Eisenbahnen für einen solchen Aufmarsch zur Verfügung zu stellen.
Der Masse des finnischen Heeres wird die Aufgabe zufallen, in Übereinstimmung mit den Fortschritten des deutschen Nordflügels möglichst starke russische Kräfte durch Angriff westlich oder beiderseits des Ladoga-Sees zu fesseln und sich in den Besitz von Hangö zu setzen.
Auch bei der südlich der Pripet-Sümpfe angesetzten Heeresgruppe Mitte ist in konzentrischer Operation und mit starken Flügeln die vollständige Vernichtung der in der Ukraine stehenden russischen Kräfte noch westlich des Dnjepr anzustreben. Hierzu ist der Schwerpunkt aus dem Raum von Lublin in allgemeiner Richtung Kiew zu bilden, während die in Rumänien befindlichen Kräfte über den unteren Pruth hinweg einen weit abgesetzten Umfassungsarm bilden. Der rumänischen Armee wird die Fesselung der dazwischen befindlichen Kräfte zufallen.
Sind die Schlachten südlich bzw. nördlich der Pripetsümpfe geschlagen, ist im Rahmen der Verfolgung anzustreben:
im Süden die frühzeitige Besitznahme des wehrwirtschaftlich wichtigen Donez-Beckens,
im Norden das schnelle Erreichen von Moskau.
Die Einnahme dieser Stadt bedeutet politisch und wirtschaftlich einen entscheidenden Erfolg, darüber hinaus den Ausfall des wichtigsten Eisenbahnknotenpunktes.
B. Luftwaffe:
Ihre Aufgabe wird es sein, die Einwirkung der russischen Luftwaffe soweit wie möglich zu lähmen und auszuschalten sowie die Operationen des Heeres in ihren Schwerpunkten, namentlich bei der mittleren Heeresgruppe und auf dem Schwerpunktflügel der südlichen Heeresgruppe, zu unterstützen. Die russischen Bahnen werden je nach ihrer Bedeutung für die Operationen zu unterbrechen bezw. in ihren wichtigsten nahegelegenen Objekten (Flussübergänge!) durch kühnen Einsatz von Fallschirm- und Luftlandetruppen in Besitz zu nehmen sein.
Um alle Kräfte gegen die feindliche Luftwaffe und zur unmittelbaren Unterstützung des Heeres zusammenfassen zu können, ist die Rüstungsindustrie während der Hauptoperationen nicht anzugreifen. Erst nach dem Abschluss der Bewegungsoperationen kommen derartige Angriffe, in erster Linie gegen das Uralgebiet, in Frage.
C. Kriegsmarine:
Der Kriegsmarine fällt gegen Sowjetrussland die Aufgabe zu, unter Sicherung der eigenen Küste ein Ausbrechen feindlicher Seestreitkräfte aus der Ostsee zu verhindern. Da nach dem Erreichen von Leningrad der russischen Ostseeflotte der letzte Stützpunkt genommen und diese dann in hoffnungsloser Lage sein wird, sind vorher grössere Seeoperationen zu vermeiden.
Nach dem Ausschalten der russischen Flotte wird es darauf ankommen, den vollen Seeverkehr in der Ostsee, dabei auch den Nachschub für den nördlichen Heeresflügel über See, sicherzustellen (Minenräumung!).
IV.
Alle von den Herren Oberbefehlshabern auf Grund dieser Weisung zu treffenden Anordnungen müssen eindeutig dahin abgestimmt sein, dass es sich um Vorsichtsmassnahmen handelt für den Fall, dass Russland seine bisherige Haltung gegen uns ändern sollte. Die Zahl der frühzeitig zu den Vorarbeiten heranzuziehenden Offiziere ist so klein wie möglich zu halten, weitere Mitarbeiter sind so spät wie möglich und nur in dem für die Tätigkeit jedes Einzelnen erforderlichen Umfang einzuweisen. Sonst besteht Gefahr, dass durch ein Bekanntwerden unserer Vorbereitungen, deren Durchführung zeitlich noch gar nicht festliegt, schwerste politische und militärische Nachteile entstehen.
V.
Vorträgen der Herren Oberbefehlshaber über ihre weiteren Absichten auf Grund dieser Weisung sehe ich entgegen.
Die beabsichtigten Vorbereitungen aller Reichswehrteile sind mir, auch in ihrem zeitlichen Ablauf, über das Oberkommando der Reichswehr zu melden.
(gez.) Oskar I.




Am Tag vor dem Start des größten Feldzuges aller Zeiten sah die Lage an allen „Fronten“ wie folgt aus:



Kurz vor Mitternacht schrieb Wilhelm noch einen Brief an seinen Bruder.
Lieber Bruder,
nun das es nun bald losgeht und wir morgen in einen fürchterlichen und großen Krieg eintreten, wollte ich Dich darum bitten, dass Du gut auf unsere Familie Acht geben sollst. Ich kann von der Front nichts für Euch tun. Aber in Deinen Händen weiß ich die Familie in Sicherheit.
Morgen werden wir das Schicksal Deutschlands in den Händen halten und mit der Waffe entscheiden. Gott möge uns beistehen.
In der Hoffnung, Dich bald wieder zu sehen, schreibt Dir Dein kleiner Bruder
Willhelm
Nachdem Wilhelm nur wenige Stunden geschlafen hatte, wachte Wilhelm um 01.00 Uhr wieder auf.
Als er aus seinem Fenster blickte, sah er hektisches Treiben im Innenhof des Palastes. Es würde also bald losgehen. Er selbst würde erst 2-3 Tage nach dem Start des Unternehmens „ODIN“, mit den Stab der Heeresgruppe B (Mitte) nachreisen.
Aufstellung der Reichswehr im Bereich OST
Heeresgruppe A (NORD)
1. und 2. Armee mit insgesamt sieben Armeekorps und zwei Panzerkorps.
Ziel: Leningrad
Heeresgruppe B (MITTE)
6. Armee mit zwei Armeekorps und einem Panzerkorps. Bei Bedarf sollte hier auch noch die 5. Armee eingesetzt werden
Ziel: Moskau
Heeresgruppe C (SÜD)
3./4. und 1. Panzerarmee mit insgesamt vier Armeekorps, zwei mot. Armeekorps und fünf Panzerkorps
Insgesamt waren das also 97 Kampfdivisionen.
Ziel: Rostov
Zusätzlich würden sechs STUKA Geschwader, vier Bomberflotten und drei Jägerstaffeln die Ostfront unterstützen.
In der Ostsee stand zudem noch die Ostseeflotte zur Verfügung (bei Bedarf).
Man hatte durch den langen Feldzug auf dem Balkan wertvolle Zeit verloren. Umso dringlicher waren nun die letzten Vorbereitungen für das anstehende Unternehmen „Odin“, welches nun am 30. Juni 1941 starten sollte.
Erster Entwurf


Daher traf man sich am 04. Juni 1941 in Berlin. Doch das Treffen wurde durch den Tod des ehemaligen Kaisers Wilhelm II. überschattet. Oskar I. ordnete 3 Tage Staatstrauer um seinen Vater an. Wilhelm II. hatte es nie verkraftet, dass er 1918 abdanken musste.
Jedoch war er nach dem Thronantritt seines Sohnes und dessen Erfolge in den letzten Jahren versöhnlich gewesen und ist in aller Ruhe eingeschlafen.

Während das Volk und der Staat um den ehemaligen Kaiser trauerten, gingen die Planungen und Vorbereitungen in Berlin mit Tempo weiter. Es galt nun keine Zeit mehr zu verlieren.
So ließ der Kanzler die wichtigsten Berichte vorlegen. Die alliierten Bomber hatten im letzten halben Jahr erheblichen Schaden angerichtet. Fast 40 IK waren derzeit nicht nutzbar. Das musste aufhören. Die Jägerstaffeln im Westen wurden nochmal verstärkt. Das Volk war aufgrund der Luftangriffe nicht mehr ganz so hinter Ihrem Kaiser.
Dennoch lag die Zustimmung immer noch bei sehr guten 55-60%. Dennoch hatte man innerhalb eines ½ Jahres fast 15 %. verloren.




Man warf noch einen Blick auf die letzten Geheimdienstdossiers. Weiterhin war man in Berlin der Meinung, dass die UdSSR ein leichter Gegner werden würde und das die rote Armee keine Hürde für die Reichswehr wäre.



Die Lage in Nordafrika hatte sich verschlechtert. Die Italiener waren nun in der Defensive und die Briten eroberten Gebiete zurück.

Auf der anderen Seite der Welt versuchte Präsident Roosevelt immer offener auf der Seite der Alliierten in den Krieg einzutreten.

Und die schlechten Nachrichten folgten nun im Stundentakt. Die befürchtete britische Landung auf dem Balkan war gestartet worden. Am Morgen des 06. Juni landeten britische Marineeinheiten am Ufer von Ital.-Albanien an.

Die nun wichtige Frage war jetzt, ob die Italiener dieses Problem allein lösen könnten oder ob die Reichswehr wichtige Truppenteile dorthin verlegen mussten. Gespannt wartete man auf jeden Bericht von Balkan.
Und wieder überraschten die Südländer die deutschen Experten in Berlin. Schon nach einigen Tagen hatten die Italiener die Lage unter Kontrolle und am 15. Juni 1941 war die Landung gescheitert und die Briten zogen sich zurück

Auch in Nordafrika drehten die Italiener den Spieß erneut um und gingen Ihrerseits wieder in die Offensive. Wilhelm Albrecht musste achtungsvoll zugegeben, dass er den launischen Juniorpartner in der Achse unterschätzt hatte. War die Wahl des Kaisers mit Italien etwas doch eine gute Wahl gewesen?

Die Briten wollten es nochmal wissen und starteten diesmal in Split einen neuen Landungsversuch. Doch die deutsche Garnison in Split konnte auch diesen Angriff erfolgreich abwenden. Fast 1000 britische Soldaten ließen Ihr Leben. Damit sollte den Briten die Lust an Landungen auf dem Balkan vergangen sein.
Eine Woche vor Start des Unternehmens „Odin“ wurde die letzten Befehle und Kartenpläne ausgegeben.
Befehle zum Unternehmen „Odin“
Der Oberste Befehlshaber der Reichswehr
Berlin den 23. Juni 1941
OKdR Ost/WFSt/Abt.L (I) Nr. 33408/40 gK Chefs.
Geheime Kommandosache!
Chef-Sache!
Nur durch Offizier!
Die deutsche Reichswehr muss, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrussland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen.
Das Heer wird hierzu alle verfügbaren Verbände einzusetzen haben mit der Einschränkung, dass die besetzten Gebiete gegen Überraschungen gesichert sein müssen.
Für die Luftwaffe wird es darauf ankommen, für den Ostfeldzug so starke Kräfte zur Unterstützung des Heeres freizumachen, dass mit einem raschen Ablauf der Erdoperationen gerechnet werden kann und die Schädigung des ostdeutschen Raumes durch feindliche Luftangriffe so gering wie möglich bleibt. Diese Schwerpunktbildung im Osten findet ihre Grenze in der Forderung, dass der gesamte von uns beherrschte Kampf- und Rüstungsraum gegen feindliche Luftangriffe hinreichend geschützt bleiben muss und die Angriffshandlungen gegen England, insbesondere seine Zufuhr, nicht zum Erliegen kommen dürfen.
Der Schwerpunkt des Einsatzes der Kriegsmarine bleibt auch während eines Ostfeldzuges eindeutig gegen England gerichtet.
Den Aufmarsch gegen Sowjetrussland ist nun abgeschlossen.
Entscheidender Wert ist jedoch darauf zu legen, dass die Absicht eines Angriffes nicht erkennbar wird.
Die Vorbereitungen der Oberkommandos sind auf folgender Grundlage zu treffen:
I. Allgemeine Absicht:
Die im westlichen Russland stehende Masse des russischen Heeres soll in kühnen Operationen unter weitem Vortreiben von Panzerkeilen vernichtet, der Abzug kampfkräftiger Teile in die Weite des russischen Raumes verhindert werden.
In rascher Verfolgung ist dann eine Linie zu erreichen, aus der die russische Luftwaffe reichsdeutsches Gebiet nicht mehr angreifen kann. Das Endziel der Operation ist die Abschirmung gegen das asiatische Russland aus der allgemeinen Linie Wolga—Archangelsk. So kann erforderlichenfalls das letzte Russland verbleibende Industriegebiet am Ural durch die Luftwaffe ausgeschaltet werden.
Im Zuge dieser Operationen wird die russische Ostseeflotte schnell ihre Stützpunkte verlieren und damit nicht mehr kampffähig sein.
Wirksames Eingreifen der russischen Luftwaffe ist schon bei Beginn der Operationen durch kraftvolle Schläge zu verhindern.
II. Voraussichtliche Verbündete und deren Aufgaben:
1. Auf den Flügeln unserer Operation ist mit der aktiven Teilnahme Rumäniens und Finnlands am Kriege gegen Sowjetrussland zu rechnen.
In welcher Form die Streitkräfte beider Länder bei ihrem Eingreifen deutschem Befehl unterstellt werden, wird das Oberkommando der Reichswehr zeitgerecht vereinbaren und festlegen.
2. Rumäniens Aufgabe wird es sein, den Angriff des deutschen Südflügels, wenigstens in seinen Anfängen, mit ausgesuchten Kräften zu unterstützen, den Gegner dort, wo deutsche Kräfte nicht angesetzt sind, zu fesseln und im übrigen Hilfsdienste im rückwärtigen Gebiet zu leisten.
3. Finnland wird den Aufmarsch der aus Norwegen kommenden abgesetzten deutschen Nordgruppe (Teile der Gruppe XXI) zu decken und mit ihr gemeinsam zu operieren haben. Daneben wird Finnland die Ausschaltung von Hangö zufallen.
III. Die Führung der Operationen:
A. Heer (in Genehmigung der mir vorgetragenen Absichten):
In dem durch die Pripetsümpfe in eine südliche und eine nördliche Hälfte getrennten Operationsraum ist der Schwerpunkt nördlich dieses Gebietes zu bilden. Hier operiert die Heeresgruppe Nord und Mitte
Der Heeresgruppe Mitte — Mitte der Gesamtfront — fällt die Aufgabe zu, mit besonders starken Panzer- und mot[orisierten] Verbänden aus dem Raum um und nördlich Warschau vorbrechend die feindlichen Kräfte in Weissrussland zu zersprengen. Dadurch muss die Voraussetzung geschaffen werden für das Eindrehen von starken Teilen der schnellen Truppen nach Norden, um im Zusammenwirken mit der aus Ostpreussen in allgemeiner Richtung Leningrad operierenden Heeresgruppe Nord die im Baltikum kämpfenden feindlichen Kräfte zu vernichten. Erst nach Sicherstellung [durchgestrichen: "Erledigung"] dieser vordringlichsten Aufgabe, welcher die Besetzung von Leningrad und Kronstadt folgen muss, sind die Angriffsoperationen zur Besitznahme des wichtigen Verkehrs- und Rüstungszentrums Moskau fortzuführen.
Nur ein überraschend schnell eintretender Zusammenbruch der russischen Widerstandskraft könnte es rechtfertigen, beide Ziele gleichzeitig anzustreben.
Die Heeresgruppe Süd hat das Ziel die Besetzung Kiew/Krim/ Rostov durch den massiven Einsatz der 1. Panzerarmee zu erreichen.
Die wichtigste Aufgabe der Gruppe XXI bleibt auch während der Ostoperationen der Schutz Norwegens. Die darüber hinaus verfügbaren Kräfte sind im Norden (Geb[irgs]-Korps) zunächst zur Sicherung des Petsamo-Gebietes und seiner Erzgruben sowie der Eismeerstrasse einzusetzen, um dann gemeinsam mit finnischen Kräften gegen die Murmansk-Bahn vorzustossen und die Versorgung des Murmansk-Gebietes auf dem Landwege zu unterbinden.
Ob eine derartige Operation mit stärkeren deutschen Kräften (2-3 Div[isionen]) aus dem Raum von Rovaniemi und südlich geführt werden kann, hängt von der Bereitwilligkeit Schwedens ab, seine Eisenbahnen für einen solchen Aufmarsch zur Verfügung zu stellen.
Der Masse des finnischen Heeres wird die Aufgabe zufallen, in Übereinstimmung mit den Fortschritten des deutschen Nordflügels möglichst starke russische Kräfte durch Angriff westlich oder beiderseits des Ladoga-Sees zu fesseln und sich in den Besitz von Hangö zu setzen.
Auch bei der südlich der Pripet-Sümpfe angesetzten Heeresgruppe Mitte ist in konzentrischer Operation und mit starken Flügeln die vollständige Vernichtung der in der Ukraine stehenden russischen Kräfte noch westlich des Dnjepr anzustreben. Hierzu ist der Schwerpunkt aus dem Raum von Lublin in allgemeiner Richtung Kiew zu bilden, während die in Rumänien befindlichen Kräfte über den unteren Pruth hinweg einen weit abgesetzten Umfassungsarm bilden. Der rumänischen Armee wird die Fesselung der dazwischen befindlichen Kräfte zufallen.
Sind die Schlachten südlich bzw. nördlich der Pripetsümpfe geschlagen, ist im Rahmen der Verfolgung anzustreben:
im Süden die frühzeitige Besitznahme des wehrwirtschaftlich wichtigen Donez-Beckens,
im Norden das schnelle Erreichen von Moskau.
Die Einnahme dieser Stadt bedeutet politisch und wirtschaftlich einen entscheidenden Erfolg, darüber hinaus den Ausfall des wichtigsten Eisenbahnknotenpunktes.
B. Luftwaffe:
Ihre Aufgabe wird es sein, die Einwirkung der russischen Luftwaffe soweit wie möglich zu lähmen und auszuschalten sowie die Operationen des Heeres in ihren Schwerpunkten, namentlich bei der mittleren Heeresgruppe und auf dem Schwerpunktflügel der südlichen Heeresgruppe, zu unterstützen. Die russischen Bahnen werden je nach ihrer Bedeutung für die Operationen zu unterbrechen bezw. in ihren wichtigsten nahegelegenen Objekten (Flussübergänge!) durch kühnen Einsatz von Fallschirm- und Luftlandetruppen in Besitz zu nehmen sein.
Um alle Kräfte gegen die feindliche Luftwaffe und zur unmittelbaren Unterstützung des Heeres zusammenfassen zu können, ist die Rüstungsindustrie während der Hauptoperationen nicht anzugreifen. Erst nach dem Abschluss der Bewegungsoperationen kommen derartige Angriffe, in erster Linie gegen das Uralgebiet, in Frage.
C. Kriegsmarine:
Der Kriegsmarine fällt gegen Sowjetrussland die Aufgabe zu, unter Sicherung der eigenen Küste ein Ausbrechen feindlicher Seestreitkräfte aus der Ostsee zu verhindern. Da nach dem Erreichen von Leningrad der russischen Ostseeflotte der letzte Stützpunkt genommen und diese dann in hoffnungsloser Lage sein wird, sind vorher grössere Seeoperationen zu vermeiden.
Nach dem Ausschalten der russischen Flotte wird es darauf ankommen, den vollen Seeverkehr in der Ostsee, dabei auch den Nachschub für den nördlichen Heeresflügel über See, sicherzustellen (Minenräumung!).
IV.
Alle von den Herren Oberbefehlshabern auf Grund dieser Weisung zu treffenden Anordnungen müssen eindeutig dahin abgestimmt sein, dass es sich um Vorsichtsmassnahmen handelt für den Fall, dass Russland seine bisherige Haltung gegen uns ändern sollte. Die Zahl der frühzeitig zu den Vorarbeiten heranzuziehenden Offiziere ist so klein wie möglich zu halten, weitere Mitarbeiter sind so spät wie möglich und nur in dem für die Tätigkeit jedes Einzelnen erforderlichen Umfang einzuweisen. Sonst besteht Gefahr, dass durch ein Bekanntwerden unserer Vorbereitungen, deren Durchführung zeitlich noch gar nicht festliegt, schwerste politische und militärische Nachteile entstehen.
V.
Vorträgen der Herren Oberbefehlshaber über ihre weiteren Absichten auf Grund dieser Weisung sehe ich entgegen.
Die beabsichtigten Vorbereitungen aller Reichswehrteile sind mir, auch in ihrem zeitlichen Ablauf, über das Oberkommando der Reichswehr zu melden.
(gez.) Oskar I.




Am Tag vor dem Start des größten Feldzuges aller Zeiten sah die Lage an allen „Fronten“ wie folgt aus:



Kurz vor Mitternacht schrieb Wilhelm noch einen Brief an seinen Bruder.
Lieber Bruder,
nun das es nun bald losgeht und wir morgen in einen fürchterlichen und großen Krieg eintreten, wollte ich Dich darum bitten, dass Du gut auf unsere Familie Acht geben sollst. Ich kann von der Front nichts für Euch tun. Aber in Deinen Händen weiß ich die Familie in Sicherheit.
Morgen werden wir das Schicksal Deutschlands in den Händen halten und mit der Waffe entscheiden. Gott möge uns beistehen.
In der Hoffnung, Dich bald wieder zu sehen, schreibt Dir Dein kleiner Bruder
Willhelm
Nachdem Wilhelm nur wenige Stunden geschlafen hatte, wachte Wilhelm um 01.00 Uhr wieder auf.
Als er aus seinem Fenster blickte, sah er hektisches Treiben im Innenhof des Palastes. Es würde also bald losgehen. Er selbst würde erst 2-3 Tage nach dem Start des Unternehmens „ODIN“, mit den Stab der Heeresgruppe B (Mitte) nachreisen.
Aufstellung der Reichswehr im Bereich OST
Heeresgruppe A (NORD)
1. und 2. Armee mit insgesamt sieben Armeekorps und zwei Panzerkorps.
Ziel: Leningrad
Heeresgruppe B (MITTE)
6. Armee mit zwei Armeekorps und einem Panzerkorps. Bei Bedarf sollte hier auch noch die 5. Armee eingesetzt werden
Ziel: Moskau
Heeresgruppe C (SÜD)
3./4. und 1. Panzerarmee mit insgesamt vier Armeekorps, zwei mot. Armeekorps und fünf Panzerkorps
Insgesamt waren das also 97 Kampfdivisionen.
Ziel: Rostov
Zusätzlich würden sechs STUKA Geschwader, vier Bomberflotten und drei Jägerstaffeln die Ostfront unterstützen.
In der Ostsee stand zudem noch die Ostseeflotte zur Verfügung (bei Bedarf).
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Euer Croatiafreiburg
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
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Captain Morgan
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Wann geht es denn hier weiter? Wir müssen zugeben, dass dies zur Zeit unser liebster AAR ist.
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Werter Captain,
ich habe heute die ersten Tage des Unternehmens „Odin“ Phase1 Operation „Berseker“ spielen können. Morgen werde ich dann noch ca. 1 Stunde weiterspielen und dann gibt es den ersten Bericht von der Ostfront.
ich habe heute die ersten Tage des Unternehmens „Odin“ Phase1 Operation „Berseker“ spielen können. Morgen werde ich dann noch ca. 1 Stunde weiterspielen und dann gibt es den ersten Bericht von der Ostfront.
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8. Beginn des Unternehmens „Odin“ – Phase 1 Operation „Berseker“
Kurzfristig musste der Beginn des Unternehmens „Odin“ noch um einige Tage verschoben werden. Sodass der neue Startzeitpunkt der 04.07.1941 um 3:00 Uhr sein sollte.
Am Abend des 03. Juli konnte also endlich losgehen
Das Schicksal Europas und dem Reich stand nun auf dem Spiel.
Am 4. Juli um 3:00 Uhr morgens begann der schrecklichste Angriff, den die Welt bis dato gesehen hatte. Aus allen Rohren wurde geschossen. Die Erde bebte. Eine echte Kriegserklärung gab es nicht. Man griff die Russen einfach an.

Unternehmen „ODIN“ war mit der Phase 1 Operation „Berseker“ gestartet. Ziel war eine schnelle Überwindung der Grenztruppen und schnelle Vordringen der mobilen Einheiten, umso viele Einheiten einzukesseln und damit komplett auszuschalten.
Für die Statistikfreaks paar Fakten zum Feldzugbeginn:
Mannstärke: 1540
IK: 390
Offiziersrate: 126%
Unmut: 0,11%
Zusammenhalt: 83%
Die Reaktionen auf diesen Angriff ließen nicht lange auf sich warten. Die USA weitete die Sicherheitszone der Handelsschiffe deutlich aus.


Von Seiten der UDSSR und Stalins kam die große Rede zur Verteidigung des Vaterlandes.

Zudem trat mit Sinkiang ein weiteres Land dem Komintern bei

Doch diese Reaktionen hatte man in Berlin einkalkuliert und war nicht überrascht. Ganz anders hingegen die sowj. Truppen an der Grenze. Dies wurden in den ersten Stunden quasi überrollt.


Auch in Nordafrika waren die Achsenmächte auf dem Vormarsch und standen kurz vor Kairo.


Im Nordabschnitt geht es ebenfalls zugig voran.

Auch in Asien unterstützte Japan die Achse mit einem Angriff auf die Sowjetunion. Damit befand sich die UdSSR in einem Zweifrontenkrieg.
In den folgenden zwei Wochen wurde die Gefechte immer härter und brutaler. Die Reichswehr kam weiterhin gut voran. Jedoch meldeten fast alle Befehlshaber einen starken Widerstandswillen der sowj. Einheiten, sodass man nach zwei Wochen feststellen konnte, da dieser Feldzug kein Spaziergang werden würde.
Bis zum 16. Juli 1941 war man teilweise tief in die UdSSR hineingestoßen.




Vor allem im Süden konnten sich die Panzerspitzen tief hinein stoßen.
In Nordafrika hingegen hatten die Alliierten den ital. Vormarsch erstmal stoppen können.

Aufgrund von Geheimdienstberichten und verstärkter Aktivitäten der britischen Marine ging das OKdR von einem Landungsversuch der Briten in Norddeutschland aus. Daher wurde das XVI. Armeekorps und ein paar Elite Divisionen nach Kiel verlegt.
Aufgrund der siegreichen Seegefechte der Royal Navy gegen die Regia Marina führte am Mitte Juli 1941 zu einem Stocken des Nachschubs in Nordafrika. Die ital. Marina war inzwischen zum größten Teil auf dem Meeresboden versunken.
Das hatte deutliche Auswirkungen auf die Front in Nordafrika. Dort gingen die Alliierten nun in die Gegenoffensive und drängten die Italiener stark zurück.

In Asien hingegen war Japan und seine Verbündeten in die Offensive gegangen und können schon einige Geländegewinne erzielen.


An der Ostfront konnte die Reichswehr weiter vorrücken, wenn auch immer schwerer.




Am 25.07.1941 wurde im Süden ein sehr großer Kessel beim Lemberg geschlossen. Dadurch sind etliche sowj. Truppen eingeschlossen.

In der Ostsee kommt es zu einem großen Gefecht mit der Royal Nay. Man vermutet, dass dieser Flottenverband die Landung in Norddeutschland vorbereiten sollte.

Die Reichskriegsmarine kann dieses Gefecht glorreich für sich entscheiden und schickt 6 brit. Schiffe auf den Meeresgrund. Der Kaiser in Berlin öffnet darauf eine Flasche Champagner und befördert die Admirale reihenweise.

Lagebericht der Fronten am 27.07.41 in Berlin
In der Ostfront weiterhin starke Gefechte mit kleineren Geländegewinnen.


In Nordafrika scheint sich die ital. Front aufzulösen.

In Asien sind die Japaner weiter offensiv aktiv.

Bis zum 01. August hat die Lage an den Fronten kaum noch verändert.
Lediglich an der Ostfront konnte ein weiterer Kessel geschlossen werden und der Südkessel wird langsam aufgerollt.


Am 04.08.1941 wird Brest-Litovsk besetzt und nur Tage später die Hafenstadt Riga.
In Frankreich haben sich wieder lästige Partisanenaufstände bemerkbar gemacht.

Die Lage in Nordafrika wird immer brenzliger. Die Italiener sind fast zusammengebrochen. Es gleicht keinem Rückzug mehr, sondern eher einer Flucht. Die Alliierten haben nun schon ital. Kolonialboden betreten.

Am 21. August verkündete der Kanzler weitere Kriegsmaßnahmen zur Steigerung der Rüstungsproduktion.

Wilhelm fand solche Gesetzt nicht optimal. Das Eingreifen des Staates in die Wirtschaft gefiel ihm nicht.
Bis Ende August wurden die Kämpfe im Osten täglich harter. Die Reichswehr versuchte nun die beiden größeren Kessel aufzulösen, umso Einheiten frei zubekommen. Doch der Vormarsch der letzten zwei Monate an Spuren an Mensch und Material hinterlassen.
Wilhelm besprach sich in Berlin mit dem Kanzler und dem Kriegsminister. Die Lage schien langsam schwierig zu werden. Wie sollte es weiter gehen. Die Operation „Berseker“ stand kurz vor Ihrem Ende und es schien so, also die Ziele für diese Operation nicht erreicht werden würde.


Am 02.09.1941 versuchten die Briten Ihr Glück bei einem Landungsversuch bei SPLIT (Adria). Doch die dortige Garnison könnte dies verhindern.

Am 02. September traf man sich in Berlin zu einer „Krisensitzung“ Die Operation „Berseker“ wurde bald beendet sein und man hatte kein einziges Ziel erreicht.
Weder das komplette Baltikum, Minsk, Kiew und Odessa waren eingenommen.

Die Lage war angespannt, da die Truppen teilweise am Ende Ihrer Kräfte waren und einige Frontlinien jetzt schon überdehnt sind. Zudem kann man den Südkessel immer noch nicht aufreiben.
Auch die Lage in Nordafrika war alarmierend. Sollte Italien dort komplett kapitulieren, hatten die Briten wieder die Hände frei.

Lediglich in Asien sah immer noch gut aus.

Kurzfristig musste der Beginn des Unternehmens „Odin“ noch um einige Tage verschoben werden. Sodass der neue Startzeitpunkt der 04.07.1941 um 3:00 Uhr sein sollte.
Am Abend des 03. Juli konnte also endlich losgehen
Das Schicksal Europas und dem Reich stand nun auf dem Spiel.
Am 4. Juli um 3:00 Uhr morgens begann der schrecklichste Angriff, den die Welt bis dato gesehen hatte. Aus allen Rohren wurde geschossen. Die Erde bebte. Eine echte Kriegserklärung gab es nicht. Man griff die Russen einfach an.

Unternehmen „ODIN“ war mit der Phase 1 Operation „Berseker“ gestartet. Ziel war eine schnelle Überwindung der Grenztruppen und schnelle Vordringen der mobilen Einheiten, umso viele Einheiten einzukesseln und damit komplett auszuschalten.
Für die Statistikfreaks paar Fakten zum Feldzugbeginn:
Mannstärke: 1540
IK: 390
Offiziersrate: 126%
Unmut: 0,11%
Zusammenhalt: 83%
Die Reaktionen auf diesen Angriff ließen nicht lange auf sich warten. Die USA weitete die Sicherheitszone der Handelsschiffe deutlich aus.


Von Seiten der UDSSR und Stalins kam die große Rede zur Verteidigung des Vaterlandes.

Zudem trat mit Sinkiang ein weiteres Land dem Komintern bei

Doch diese Reaktionen hatte man in Berlin einkalkuliert und war nicht überrascht. Ganz anders hingegen die sowj. Truppen an der Grenze. Dies wurden in den ersten Stunden quasi überrollt.


Auch in Nordafrika waren die Achsenmächte auf dem Vormarsch und standen kurz vor Kairo.


Im Nordabschnitt geht es ebenfalls zugig voran.

Auch in Asien unterstützte Japan die Achse mit einem Angriff auf die Sowjetunion. Damit befand sich die UdSSR in einem Zweifrontenkrieg.
In den folgenden zwei Wochen wurde die Gefechte immer härter und brutaler. Die Reichswehr kam weiterhin gut voran. Jedoch meldeten fast alle Befehlshaber einen starken Widerstandswillen der sowj. Einheiten, sodass man nach zwei Wochen feststellen konnte, da dieser Feldzug kein Spaziergang werden würde.
Bis zum 16. Juli 1941 war man teilweise tief in die UdSSR hineingestoßen.




Vor allem im Süden konnten sich die Panzerspitzen tief hinein stoßen.
In Nordafrika hingegen hatten die Alliierten den ital. Vormarsch erstmal stoppen können.

Aufgrund von Geheimdienstberichten und verstärkter Aktivitäten der britischen Marine ging das OKdR von einem Landungsversuch der Briten in Norddeutschland aus. Daher wurde das XVI. Armeekorps und ein paar Elite Divisionen nach Kiel verlegt.
Aufgrund der siegreichen Seegefechte der Royal Navy gegen die Regia Marina führte am Mitte Juli 1941 zu einem Stocken des Nachschubs in Nordafrika. Die ital. Marina war inzwischen zum größten Teil auf dem Meeresboden versunken.
Das hatte deutliche Auswirkungen auf die Front in Nordafrika. Dort gingen die Alliierten nun in die Gegenoffensive und drängten die Italiener stark zurück.

In Asien hingegen war Japan und seine Verbündeten in die Offensive gegangen und können schon einige Geländegewinne erzielen.


An der Ostfront konnte die Reichswehr weiter vorrücken, wenn auch immer schwerer.




Am 25.07.1941 wurde im Süden ein sehr großer Kessel beim Lemberg geschlossen. Dadurch sind etliche sowj. Truppen eingeschlossen.

In der Ostsee kommt es zu einem großen Gefecht mit der Royal Nay. Man vermutet, dass dieser Flottenverband die Landung in Norddeutschland vorbereiten sollte.

Die Reichskriegsmarine kann dieses Gefecht glorreich für sich entscheiden und schickt 6 brit. Schiffe auf den Meeresgrund. Der Kaiser in Berlin öffnet darauf eine Flasche Champagner und befördert die Admirale reihenweise.

Lagebericht der Fronten am 27.07.41 in Berlin
In der Ostfront weiterhin starke Gefechte mit kleineren Geländegewinnen.


In Nordafrika scheint sich die ital. Front aufzulösen.

In Asien sind die Japaner weiter offensiv aktiv.

Bis zum 01. August hat die Lage an den Fronten kaum noch verändert.
Lediglich an der Ostfront konnte ein weiterer Kessel geschlossen werden und der Südkessel wird langsam aufgerollt.


Am 04.08.1941 wird Brest-Litovsk besetzt und nur Tage später die Hafenstadt Riga.
In Frankreich haben sich wieder lästige Partisanenaufstände bemerkbar gemacht.

Die Lage in Nordafrika wird immer brenzliger. Die Italiener sind fast zusammengebrochen. Es gleicht keinem Rückzug mehr, sondern eher einer Flucht. Die Alliierten haben nun schon ital. Kolonialboden betreten.

Am 21. August verkündete der Kanzler weitere Kriegsmaßnahmen zur Steigerung der Rüstungsproduktion.

Wilhelm fand solche Gesetzt nicht optimal. Das Eingreifen des Staates in die Wirtschaft gefiel ihm nicht.
Bis Ende August wurden die Kämpfe im Osten täglich harter. Die Reichswehr versuchte nun die beiden größeren Kessel aufzulösen, umso Einheiten frei zubekommen. Doch der Vormarsch der letzten zwei Monate an Spuren an Mensch und Material hinterlassen.
Wilhelm besprach sich in Berlin mit dem Kanzler und dem Kriegsminister. Die Lage schien langsam schwierig zu werden. Wie sollte es weiter gehen. Die Operation „Berseker“ stand kurz vor Ihrem Ende und es schien so, also die Ziele für diese Operation nicht erreicht werden würde.


Am 02.09.1941 versuchten die Briten Ihr Glück bei einem Landungsversuch bei SPLIT (Adria). Doch die dortige Garnison könnte dies verhindern.

Am 02. September traf man sich in Berlin zu einer „Krisensitzung“ Die Operation „Berseker“ wurde bald beendet sein und man hatte kein einziges Ziel erreicht.
Weder das komplette Baltikum, Minsk, Kiew und Odessa waren eingenommen.

Die Lage war angespannt, da die Truppen teilweise am Ende Ihrer Kräfte waren und einige Frontlinien jetzt schon überdehnt sind. Zudem kann man den Südkessel immer noch nicht aufreiben.
Auch die Lage in Nordafrika war alarmierend. Sollte Italien dort komplett kapitulieren, hatten die Briten wieder die Hände frei.

Lediglich in Asien sah immer noch gut aus.

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"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)