Ende März 62
Und hier die versprochene Übersicht, die in der vorigen Runde wg. Schlechtwetters ausfiel! In loser Reihenfolge:
Kansas/Arkansas/Missouri mit Saint Louis
Kamerad Watie hat Einheiten mit Baylor getauscht und noch 3 zusätzliche Indianereinheiten erhalten, die in Ft. Gibson erschienen sind. Es waren 3, weil das Fort in Unserer Hand ist, in Feindeshand
wäre es nur eine gewesen. Ein glücklicher Ausgang also, der so nicht unbedingt erwartbar ist, weil vom Wetter (mit bei schlechten Bedingungen stark verlängerter Marschzeit), Feindpräsenz und Aktivierung abhängig.
Waties Kav. besteht jetzt nur noch aus der Brigade, den Indianern, 2 Texas Rangers (also ber. Inf., die nicht zu Kav. upgegradet werden kann), und ber. Art.. Watie ist zwar Kavallerist, ob sich das nachteilig oder zumindest nicht vorteilig auf die ber. Inf. auswirkt, wissen Wir aber nicht. Da in dieser Zusammensetzung seine Leistung stets überzeugend war und Wir die richtige Kav. auch für die Inf.-Div. benötigen, ist hier auch keine Änderung geplant.
Dadurch werden viele Kav.-Einheiten frei, die Baylor Richtung Südosten geleiten wird. Die neue 2. Kav.-Div. unter J.E.B. Stuart setzt sich unterdessen von Richmond aus über die freien Apalachen Richtung Texas in Bewegung und wird unterwegs von Baylors freien Einheiten zur Sollstärke gebracht, der Rest geht nach Richmond.
Saint Louis wäre ein lohnenswertes Ziel für eine Transmississippi-Offensive, da es die einzige Industriestadt im Westen und die Bevölkerung der Sklaverei positiv gegenübersteht. Das Problem ist die fehlende Verkehrverbindung in den Süden: der Feind kann mit der Bahn in Windeseile Verstärkungen ranbringen, der Süden nicht.
Die Kunst der Südstaatenstrategie besteht darin, zu halten und gleichzeitig zu schlagen. Saint Louis kann man nur halten und auch nur mit Glück und vorübergehend.
Virginia, West Virginia, Maryland
Hier gibt es einige Besonderheiten, die mögliche Offensiven beider Seiten erschweren: von Leesburg nach Harper`s Ferry oder Federicktown gibt es keine Bahnverbindung, ebensowenig zwischen Winchester und Strasburg, was schnelle Truppenverlegungen verhindert und somit jede Überraschung vereitelt.
Das Feld nödlich Alexandria (Montgomery/MD) ist ein Todesfeld; hier wird jede Bewegung von der ZoC der Festung Washington verhindert, ebenso jeder Nachschub. Einheiten, die hier versehentlich oder durch Flucht nach verlorener Schlacht landen, sind unrettbar verloren, also auf die Wegfindung achten!
Der logische Weg nach Washington führt also über Gettysburg, York und Baltimore, ist entsprechend lang, noch dazu schlecht versorgt und verbraucht irrwitzig viele Kräfte, denn gekämpft wird mit quasi Allem, was Norden und Süden so aufzubieten haben, und die Verbindung zu den eigenen rückwärtigen Linien muss natürlich ebenfalls gehalten werden. Nicht unmöglich, aber schwierig, und erfordert eher Jahre der Vorbereitung.
Umgekehrt gilt das nicht genauso; von Washington aus kann entlang der Bahnverbindung angegriffen werden, was die Verteidigung des vordringlich einzunehmenden Alexandria so entscheidend macht. Hier muss das stärkste Korps eingesetzt werden, unterstützt aus allen umliegenden Feldern.
Allerdings fangen die Schwierigkeiten für den Norden direkt anschließend an: der direkte Weg führt zwar nur durch 3 Felder nach Richmond, da ist aber ebenfalls keine Bahnverbindung und die Bedrohung der langen Flanke wiegt hier viel schwerer als Richtung Gettysburg.
Geplant ist vorerst nach der Einnahme Ft. Monroes eine Offensive zur Rückgewinnung des verlorenen Terrains und die Einnahme Alexandrias. Besonders für letzteres bietet die KI oft Gelegenheit durch Abzug der Verteidiger.
Wildes Wuhling um Richmond: Jacksons Korps hat mit 5 Div. Sollstärke (davon 4 Elite-Div.) und macht sich per Eilmarsch auf nach Hampton Roads für den Angriff auf Ft. Monroe. Es führt dabei die Pontons und gleich 6 Supply Trains mit sich, da kommt Unsere noch im Aufbau befindl. Eisenbahnkapazität nicht mit. Der schw. Belagerungsmörser wird dorthin per Flusstransport verlegt, er ist zu langsam zum Mitschleppen.
Longstreets Korps mit 4 Div. erobert Falmouth zurück. Es beinhaltet ein Feldlazarett und einen Ausbilder; ein Signalkorps würde es Longstreet auch erlauben, 5 Div. zu befehligen. Da Wir eher weitere Korps für eine gewisse Frontbreite aufstellen wollen wird er noch etwas warten müssen.
Stuart ist auf dem Weg Richtung Texas, und laufende Verstärkungen vervollständigen das Chaos. Schwierig, hier noch ein freies Plätzchen zu finden.
Virginia, West Virginia und die Apalachen
Stuart wird natürlich auf seinem Weg die verlorenen Städte entlang der Bahnlinie einnehmen, die anderen haben Zeit.
Louisiana, Alabama und Florida
In New Orleans hat die Miliz-Div. einen passenden Kommandeur gefunden, neue Zouaves kommen frisch aus der Grundausbildung, die alten verstärken bereits Unsere Elite-Div.
Wir planen hier baldmöglichst den Ersatz durch eine kampfstärkere Inf.-Div., die erfahrungsgemäß gegen die KI ausreicht. Ziel der Defensive Works des nächsten Jahres wird Mobile sein, eine Rundenreise für die Zouaves. Die Loyalität in New Orleans liegt bereits bei 85%, sehr schön.
Mittelfristig soll auch Ft. Pickens erobert werden, damit es nicht als Ausgangspunkt für Feindoffensiven genutzt werden kann.
Tenessee, Kentucky, Mississippi
Die gezeigte Einheit ist gar nicht auf dem Bild zusehen, sie steht östlich von Memphis und wird in 2 Runden freigegeben. Daraus entsteht die 3. Miliz-Div. in Memphis. Sobald in Kentucky eine polit. Entscheidung gefällt wurde, ist hier Alarm; Grant scharrt schon mit den Hufen. Auch hier ein sehr glücklicher Spielverlauf, es hääte auch schon seit einem halben Jahr rundgehen können und Uns Kräfte gekostet, die jetzt woanders deutlich effektiver eingesetzt werden können.
Auf dem Großen Fluss ist stets Bewegung, Unsere Forts können allein nicht alle Schiffe versenken. Die Flussflotte ist in der nächsten Runde wieder einsatzbereit.
South Carolina, Georgia, North Carolina, Florida
Kümmert sich Unsere schnelle Eingreifreserve drum.
New Mexico, Arizona, Texas
Unwirtliche Gegend, nur für Logistiker mit gaanz viel Langeweile geeignet. Nördlich liegen Goldminen.
Goldminen! Dauert aber Jahre, bis man da ankommt. Iss der Krieg vorbei.
Texas ist groß. Viel Gegend, wenig Leute. Kommt man wenigstens auch mal an. Gibt dann wenig zu tun.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ Max Horkheimer