Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig? - WitPAE-AAR (Japan)

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Longstreet
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Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig? - WitPAE-AAR (Japan)

Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"



ein AAR für War in the Pacific AE



Bild


Im Verlauf des Jahres 2019 war es Kaiser Akihito vergönnt, seinem Wunsch gemäß den Thron Japans für seinen Nachfolger frei zu machen. Über das warum und wie wollen wir an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Vielmehr wollen wir uns einem Randereignis zuwenden, welches in der Öffentlichkeit noch gar keine große Rolle gespielt hat. Alles, was den Kaiserpalast in Tokio umgibt ist geheimnisumrankt - so auch das folgende Geschehen. Der Wechsel im kaiserlichen Palast machte es notwendig, dass einige Räume umgestaltet werden sollten, so auch ein seit der Zeit Hirohitos unverändert gebliebenes Studierzimmer, das Akihito als Andenken an seinen Vater erhalten hatte. Nun ließ es sich nicht mehr vermeiden, dass einige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden mussten und so wurde auch das Studierzimmer im traditionellen Handwerk hergerichtet. Asahina Sekawa, ein tüchtiger Zimmermann, dessen Familie seit mehreren Generationen die Kunst der Holzbearbeitung fortführte, sollte einige Panele und einen mächtigeren Holzständer des Raumes untersuchen, um die neuen Bauteile zu erstellen, die sich unmerklich einfügen lassen mussten.
Bereits seit einigen Stunden war Sekawa beschäftigt und notierte sich zahllose Maße und fotografierte die Maserung des Holzes als er sich schließlich dem Holzständer als umfangreichstes zu erneuerndes Bauteil zuwandte. Auch hier brachte er bereits knapp eine halbe Stunde zu, als er eine winzige Fuge erkannte, die ihm merkwürdig vorkam. Nachdem er zunächst erstaunt zurückwich, trieb ihn seine Neugier, den Zweck der Fuge zu ergründen. Da wir hier die Geheimnisse des Kaiserpalastes nicht lüften wollen nur soviel: Sekawa gelang es, einen Hohlraum zu öffnen, indem sich eine lackierte Schachtel befand. Sekawa starrte in den kleinen Hohlraum und wurde sich sofort bewusst, wo er war. Hier im Kaiserpalast würde er nichts unbekanntes anrühren. Er bat den vor dem Zimmer auf dem Gang stehenden Diener ihn sofort zum Büro des Kaiserlichen Hofmeisters zu bringen. Auch wenn er nicht den Hofmeister persönlich sprechen konnte, machte sich dieser doch wenige Minuten später allein auf den Weg in das Studierzimmer. Ikoma Gongsun entnahm die Lackschachtel ihrem Versteck und brachte sie in sein Büro, um sie zunächst im dortigen Safe einzuschließen. Sekawa wurde angwiesen seine Arbeit fortzusetzen und auch den Pfosten genau so zu rekonstruieren, wie er ihn vorfinden würde.

Ikoma Gongsun inzwischen beriet sich mit dem Sekretär des Kaisers, was nun zu tun sei. Beide waren sich einig, dass der Kaiser nicht mit einer einfachen Lackschachtel behelligt werden sollte - darum sollte Gongsun sie zuerst genauer studieren. Dies tat er nachdem am Abend Ruhe im Kaiserlichen Hofamt eingekehrt und eine Störung äußerst unwahrscheinlich geworden war. Gongsun holte die Schachtel aus dem Safe und stellte sie auf den völlig leeren aufgeräumten Schreibtisch. Die Lackierung war makellos und nahezu staubfrei geblieben. Schlicht und doch von einer unvergleichlichen Eleganz. Nach einem Moment hob er vorsichtig den Deckel und legte ihn zur Seite.
In der Schatulle lag ein Notizbuch, offensichtlich sehr dick, häufig benutzt und mit allerlei Bildern und zusammengefalteten Papieren gespickt, die nun an den Seiten herausragten. Ein krasser Gegensatz zu dem eleganten Behältnis. Gongsun wurde sofort an ein Notizbuch der vielen Pressevertreter erinnert, die nahezu täglich die Pressestelle des Palastes aufsuchten. Nun ja. Mit etwas weniger Würde entnahm er das Buch und klappte den Deckel auf. Sofort kehrte die demütige Würde zurück:
Gongsun las die ersten Zeilen und erstarrte: Er hatte ein Notizbuch aus der Showa-Zeit vor sich - nicht irgendeines. Hirohito selbst schien über einen bestimmten Zeitraum seine Gedanken zu Papier gebracht zu haben. Höchst ungewöhnlich für einen Kaiser. Gongsun begann zu lesen....


(Alle Namen außer denen von Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sind natürlich rein zufällig und das ganze ist bis auf die hinzukommenden Spielszenen frei erfunden.)
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Beitrag von der_Dessauer »

Werter Longstreet,

wir sind zwar deutlich an WitP-AE interessiert, haben allerdings aus beruflichen Gründen und unseren anderen laufenden Projekten eher wenig Zeit
für ein so umfangreiches und langwieriges Spiel. Dennoch lesen wir gerne die AAR´s zu diesem Thema! Also werter Longstreet, wir wünschen stets
eine handvoll Wasser unter dem Kiel! :D

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Beitrag von Oerty »

Werter Longstreet,

Wir freuen uns auf eure Berichte.
Wahrscheinlich spielt ihr schneller als der Werte wiruscz und wir(Mitte März 42), so das ihr uns im Spielverlauf einholt und wir unsere Fortschritte besser einschätzen können.
Viel Glück euch in eurem Spiel.
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Beitrag von Longstreet »

der_Dessauer hat geschrieben:Werter Longstreet,

wir sind zwar deutlich an WitP-AE interessiert, haben allerdings aus beruflichen Gründen und unseren anderen laufenden Projekten eher wenig Zeit
für ein so umfangreiches und langwieriges Spiel. Dennoch lesen wir gerne die AAR´s zu diesem Thema! Also werter Longstreet, wir wünschen stets
eine handvoll Wasser unter dem Kiel! :D

Euer der_Dessauer
Vielen Dank für die guten Wünsche! Gleichwohl bitte hier zuschlagen! Auch wenn es heute nichts für Euch ist, ist der Preis einfach eine Wucht! :D (Nein wir kriegen keine Prozente - aber wir können die Situation nachfühlen - bei uns ist das Spiel ca. 6 Jahre "gereift".)
Oerty hat geschrieben:Werter Longstreet,

Wir freuen uns auf eure Berichte.
Wahrscheinlich spielt ihr schneller als der Werte wiruscz und wir(Mitte März 42), so das ihr uns im Spielverlauf einholt und wir unsere Fortschritte besser einschätzen können.
Viel Glück euch in eurem Spiel.
Da würden wir nicht drauf wetten - vor allem werden wir sicher exorbitante Fehler machen.... Japan ist einen Zacken schärfer als die Allies. Aber wem sage ich das. Gleich eine Frage: wie baue ich z.B. eine japanische Werft um eine bestimmte Punktzahl aus? Wenn ich auf "Expand" klicke, gibt es nur einen festen Wert, der zugefügt wird.... (Hab den Production Primer gefunden - da steht eine Menge zur Bedienung drin :cool: )

Jetzt werden sicher viele denken: oh man, der Noob wagt sich da ran. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und nachdem wir schon soviel lernen konnten, werden wir das einfach fortsetzen :D
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Beitrag von Oerty »

Also wir arbeiten ohne den Produktionsprimer oder auch den Tracker.
Wir haben gleich mal mit Japan für die große Kampagne begonnen.
Das mit der Produktion sehen wir als recht unkritisch. Was fehlt wird nachproduziert.
Die Forschung ist ebenfalls nicht so entscheidend, da ja die Modelle sowieso verfügbar werden.
(Denk ich mir naiver Weise!).

Ja man kann Werften nur verdoppeln oder um 100Punkte aufstocken.
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Beitrag von Longstreet »

Oerty hat geschrieben:
Ja man kann Werften nur verdoppeln oder um 100Punkte aufstocken.
Da haben wir inzwischen genauere Infos (funktionert genau so auch bei den Flugzeugwerken usw.):

Im Industriemenü:
Bild

Dann "Naval Yard" anklicken:
Bild

Dann ganz rechts die gewünschten Ausbaupunkte einstellen.
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Beitrag von Longstreet »

"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"


ein AAR für War in the Pacific AE


Am 6. September 1941 fand in Tokio eine private Konferenz des Kaisers statt. Diese war auf Wunsch Hirohitos entgegen jeder Tradition einberufen worden, um die Minister eingehend zu befragen und den Standpunkt des Kaisers deutlich zu machen. Im Anschluss an diese Konferenz fasste Hirohito den Entschluss, seine Ideen, Standpunkte und Vorstellungen festzuhalten. Hier begann Ikoma Gongsuns Lektüre der kaiserlichen Gedanken.
Bild

"6.9.1941 - Heute fand auf meinen Wunsch eine Zusammenkunft der Minister statt. Der Premierminister Konoe äußerte den Wunsch, dieses Treffen als private Konferenz zu gestalten, da alles andere jeder Tradition entgegenstehen würde. Für mich war es gleich, in welcher Form der Austausch stattfinden würde. Mein Gewissen befahl mir, dass ich als der Verantwortliche für Japans Zukunft eine Ausweitung des Krieges nicht ohne gründliche Überlegung in Kauf nehmen könnte. Im Nachgang der Beratung haben alle Anwesenden meine Worte verstanden - gleichwohl ist mir völlig klar, dass die Minister ihre eilfertige Servilität nur vorgegeben haben. In den Ministerien, Stäben und Ämtern laufen die Vorbereitungen ohne Unterbrechung weiter. Die Devise meiner Herrschaft lautet "Erleuchteter Friede" - welch eine Ironie, jetzt den Krieg gegen Amerika zu wagen. Ich gebe zu, dass ich sehr zerrissen bin. Unsere Soldaten sind überlegene Kämpfer, ihre Treue steht in keinem Fall in Frage. Jeder Soldat und auch das Volk wird alles unternehmen, um Japan den Sieg zu bringen. Aber man darf nicht außer Acht lassen, dass wir ein sehr abhängiges Land sind. Viele Vorraussetzungen für die moderne Gesellschaft, ihre Industrie, den Fortschritt und den Wohlstand haben wir in Japan nicht selbst. Das Argument der Generalität kann ich daher nachvollziehen. Wenn Amerika uns von den Ressourcen abschneidet, müssen wir unser Überleben selbst sichern. Ich habe keinen Zweifel am Mut und Tatendrang unserer Armee und der Marine. Allerdings haben die bisherigen Geschehnisse mich erkennen lassen, dass die entfesselten Dämonen des Krieges nur schwer wieder zu bändigen sind - und auch unter den Generalen sorge ich mich um manche, die in einen regelrechten Blutrausch verfallen könnten. Es ist keine Entschuldigung, dass Japan diese Situation aufgezwungen wurde. Selbst in der aussichtslosesten Situation entscheidet der Mensch sein Schicksal selbst. So bewundernswert ich den Todesmut auch finde, so sehr schrecke ich vor der Verantwortung für mein ganzes Volk. Alle Japaner werden das Schicksal gemeinsam tragen müssen, das hier und heute für sie ausgewählt und vorbereitet wurde. Mögen die Götter uns gnädig sein und Japan den Sieg schenken.

Aufgrund der Abgeschiedenheit des Palastes werde ich versuchen alle Informationen zum Gang des Krieges zusammenzutragen, die ich finden kann. Dieses Tagebuch soll mir dabei helfen, alles in guter Ordnung zu halten, um zu einem späteren Zeitpunkt den Kampf unseres Kaiserreiches aus der Sicht seines Regenten nachvollziehen zu können. Ich wünschte, ich könnte meine Zeit viel mehr dem Meer widmen. Die Erforschung der Tiefen und seiner Geheimnisse ist soviel erstrebenswerter als der uns bevorstehende schwere Kampf ums Überleben.

Vermutlich in einem Vierteljahr werden wir wissen, ob der Kelch an uns vorübergeht oder aber die Vorbereitungen unserer Streitkräfte in die Tat umgesetzt werden müssen."


Gongsun blickte auf. Eine Sensation! Und eine gefährliche noch dazu. Bis heute war die Verantwortung des Kaisers für den Beginn und den Verlauf des Krieges im Dunkeln. Im Gegensatz zu Deutschland, wo alle überlebenden Diener Hitlers ihre Verantwortung auf den toten Diktator abzuwälzen versucht hatten, waren die japanischen Minister schützend vor ihren Kaiser getreten und hatten sich willig in ihr Schicksal ergeben. Welche Enthüllungen würden die Papiere hergeben und was, wenn sie in falsche Hände gerieten? Gongsun musste unbedingt den gesamten Inhalt lesen, um diese Gefahr besser einschätzen zu können....
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der_Dessauer
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Beitrag von der_Dessauer »

Longstreet hat geschrieben:Vielen Dank für die guten Wünsche! Gleichwohl bitte hier zuschlagen! Auch wenn es heute nichts für Euch ist, ist der Preis einfach eine Wucht! :D (Nein wir kriegen keine Prozente - aber wir können die Situation nachfühlen - bei uns ist das Spiel ca. 6 Jahre "gereift".)
Werter Longstreet,

na gut, überzeugt! Wir haben zugeschlagen! :D

Euer der_Dessauer

PS: Der keine Zeit für eine Einarbeitung hat! :rolleyes:
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"



ein AAR für War in the Pacific AE

"18. November 1941 - In den letzten Wochen gingen die Vorbereitungen ohne Verzögerung weiter. Immer noch geht mir das Gedicht Meiji-Tennos durch den Kopf: Ich denke, dass also alle Menschen der Welt Kinder Gottes sind, warum sind die Wellen und der Wind heutzutage so unruhig? Ich habe es zum offenkundigen Erstaunen der Minister am 6. September rezitiert, um meinen Wunsch zu unterstreichen, dass die Ausweitung des Krieges der allerletzte Ausweg sein sollte. Wie ich bereits am Abend dieses Tages wusste, hat es sich bestätigt. Die Entscheidung der Minister stand bereits fest. Es ist schon erstaunlich, der von der Sonnengöttin Amaterasu abstammende Kaiser Japans zu sein - und sich zugleich so machtlos, eingewoben in den Kokon des Palastes zu fühlen. Wieviele politische Wirren hatte es in den vergangenen Jahren bereits gegeben. Die verschiedenen Meinungen zum Drei-Mächte-Pakt hatten sogar dafür gesorgt, dass die Armee bereit war, auf die Marine zu schießen. Ich war dem Expansionsdrang der durch das Militär dominierten Politik nicht rechtzeitig entgegengetreten. Mit welcher Vehemenz und Glaubwürdigkeit könnte ich da jetzt meine Macht umfänglich einsetzen, um auf den Frieden zu bestehen? Die Gründe für die Kriegsvorbereitungen habe ich durchdacht. Um das Überleben Japans zu sichern, muss seine Existenz riskiert werden. Wie eng verwoben Japans Zukunft mit seiner Vergangenheit ist - vor einhundert Jahren war der Shogun als Militärbefehlshaber die oberste Macht Japans, auch wenn nominell der Tenno über ihm stand. Auch heute wird unsere Politik durch die Armee diktiert. Unsere Samurai waren furchterregende Krieger, weil sie den Tod nicht scheuten. Heute darf ganz Japan den Untergang nicht scheuen, um genau diesem Schicksal zu entgehen.
Bild


Die vergangenen Tage habe ich mich durch das Studium von Meereslebewesen abzulenken versucht. Auch wenn man in der Abgeschiedenheit des Palastes vor den Sorgen der Welt behütet bleibt, entsteht doch viel Raum und Zeit, sich Gedanken zu machen. Die Distanz zum japanischen Volk hat einige Vorteile für seinen Kaiser - der Mythos ist leichter zu bewahren. Doch ebenso wie die Japaner ein sehr wages Bild von mir haben, habe auch ich nur ein sehr unscharfes Bild über die Ereignisse vor den Toren des Palastes. Alles dringt gefärbt, bereinigt oder unvollständig zu mir vor und erst viele Tage später sammeln sich einem Puzzle gleich die Teile für ein deutlicheres Bild. Kann man so die Verantwortung für die wichtigste Entscheidung unseres Landes tragen? Darf man mit so einseitigen Informationen einen Krieg um die eigene Existenz beginnen? Ich werde meine Pflicht meinem Land gegenüber erfüllen. Japans Kaiser soll für unsere Soldaten und die Bevölkerung ein leuchtendes Symbol der Gunst der Götter sein. Daher darf niemand von meinen Gedanken erfahren - die Gefahr für mich ist eher gering, jedoch die Institution des Kaisers würde schweren Schaden nehmen."


Gongsun schnappte nach Luft. Als Teil des Kaiserlichen Haushalts konnte er die Gedanken Hirohitos nur allzu gut nachvollziehen. Neugierig blätterte er die nächste Seite auf....
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Managarm
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Beitrag von Managarm »

Sehr schön, sehr schön, werter Longstreet.
Wir lesen gespannt auch bei Euch gerne gespannt mit. :)
Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche)

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Bigfish
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Beitrag von Bigfish »

SPIONAGE!!!! - Wir haben hier einen (unveröffentlichten) Japan AAR liegen - mit dem selben Titel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Beitrag von wierusz66 »

Hallo,

das ist ja toll, dass das Spiel etwas belebt wird und v.a. weitere Berichte hinzukommen.
Viel Spaß und Erfolg!

Was ist der Production Primer? Bitte um Link oder die Datei direkt.
Wir spielen auch Japan, aber die Wirtschaft lassen wir weitgehend laufen. Bis auf die Flugzeuge und Motoren. Hierbei lernen wir die Logik.

Wir freuen uns auf die parallelen Infos :-)

Grüße
w66
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Beitrag von Longstreet »

Nur ganz kurz auf die Schnelle der Link: https://www.matrixgames.com/forums/forc ... =0;3329605

Hier der Link zum Maitrx-Forenthread: https://www.matrixgames.com/forums/tm.asp?m=3329605

Später mehr dazu.
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"



ein AAR für War in the Pacific AE



Auf der folgenden Seite war eine eng mit Schreibmaschine beschriebene Seite eingeklebt worden. An einigen Stellen löste sich der Kleber bereits und das Papier war stark verfärbt und erschien sehr brüchig.

Bericht über den Beginn der Kampfhandlungen am 7. Dezember 1941

aus dem Kaiserlichen Marineoberkommando

Als eine der ersten Offensivaktionen gegen die feindliche Flottenbasis auf Hawaii wurden in der Nacht fünf Mini-Uboote von ihren Trägerbooten gestartet. Leider gelang keinem der Boote das Eindringen in den feindlichen Stützpunkt. Die Mini-Uboote liefen auf Hindernisse bzw. auf Grund (3), eines wurde durch die Netzsperren manövrierunfähig und ein weiteres lief auf eine Mine. Dadurch konnten diese Operation keinen Erfolg verbuchen.

Im frühen Morgengrauen wurde durch die Kombinierte Flotte ein Überraschungsangriff auf die Flottenbasis der Asienflotte in Manila durchgeführt. Zahlreiche feindliche Flugzeuge wurden zerstört oder schwer beschädigt. Insbesondere die Ubooteflotte des Gegners erlitt schwerste Schäden. Die Flugplätze, Werft- und Hafenanlagen sowie die Versorgungseinrichtungen wurden ebenfalls getroffen. Durch die Kampfhandlungen gingen keine eigenen Flugzeuge verloren. (Funkmeldung 1)

Bild

Bild

Bild


Wenige Stunden später griffen unsere Jäger Rangoon an und konnten dort insgesamt fünf Feindflugzeuge vernichten. Darauf folgte ein Bomberangriff, der den Hafen als brennendes Inferno zurückließ. (Meldung 2)

Bild


Iba und Clark Field auf den Philippinen wurden ebenfalls im Laufe des Vormittags angegriffen. Hier wurden mehrere gegnerische Flugzeuge beschädigt oder zerstört.

--------------------------------------------------------------------------------
Morning Air attack on Iba , at 78,75

Weather in hex: Clear sky

Raid spotted at 23 NM, estimated altitude 26,000 feet.
Estimated time to target is 7 minutes

Japanese aircraft
A6M2 Zero x 37
G4M1 Betty x 54

Allied aircraft
P-26A x 4

No Japanese losses

Allied aircraft losses
P-26A: 1 destroyed
P-40E Warhawk: 1 destroyed on ground

Airbase supply hits 1
Runway hits 8

Aircraft Attacking:
27 x G4M1 Betty bombing from 23000 feet
Airfield Attack: 2 x 250 kg GP Bomb, 4 x 60 kg GP Bomb
27 x G4M1 Betty bombing from 23000 feet
Airfield Attack: 2 x 250 kg GP Bomb, 4 x 60 kg GP Bomb
7 x A6M2 Zero sweeping at 23000 feet
2 x A6M2 Zero sweeping at 23000 feet

CAP engaged:
6th PS PAAC with P-26A (4 airborne, 0 on standby, 0 scrambling)
(4 plane(s) diverted to support CAP in hex.)
4 plane(s) intercepting now.
Group patrol altitude is 10000 , scrambling fighters between 0 and 10000.
Raid is overhead
--------------------------------------------------------------------------------
Morning Air attack on Clark Field , at 79,76

Weather in hex: Clear sky

Raid detected at 106 NM, estimated altitude 25,000 feet.
Estimated time to target is 37 minutes

Japanese aircraft
A6M2 Zero x 25
G3M2 Nell x 27
G4M1 Betty x 27

Allied aircraft
P-40B Warhawk x 1

No Japanese losses

Allied aircraft losses
P-40B Warhawk: 1 damaged

Runway hits 10

Aircraft Attacking:
27 x G4M1 Betty bombing from 23000 feet
Airfield Attack: 2 x 250 kg GP Bomb, 4 x 60 kg GP Bomb
27 x G3M2 Nell bombing from 23000 feet
Airfield Attack: 2 x 250 kg GP Bomb, 4 x 60 kg GP Bomb

CAP engaged:
24th PG/HqS with P-40B Warhawk (0 airborne, 0 on standby, 0 scrambling)
0 plane(s) not yet engaged, 1 being recalled, 0 out of immediate contact.
Group patrol altitude is 10000 , scrambling fighters between 0 and 10000.
Time for all group planes to reach interception is 5 minutes

--------------------------------------------------------------------------------
Morning Air attack on Clark Field , at 79,76

Weather in hex: Clear sky

Raid detected at 32 NM, estimated altitude 28,000 feet.
Estimated time to target is 12 minutes

Japanese aircraft
G3M2 Nell x 9

Allied aircraft
no flights

No Japanese losses

Allied aircraft losses
P-35A: 4 damaged
P-35A: 1 destroyed on ground
P-40B Warhawk: 5 damaged
P-40B Warhawk: 1 destroyed on ground
B-17D Fortress: 10 damaged
O-47A: 1 damaged

Allied ground losses:
5 casualties reported
Squads: 0 destroyed, 0 disabled
Non Combat: 0 destroyed, 1 disabled
Engineers: 0 destroyed, 0 disabled

Airbase hits 5
Airbase supply hits 1
Runway hits 12

Aircraft Attacking:
9 x G3M2 Nell bombing from 23000 feet
Airfield Attack: 2 x 250 kg GP Bomb, 4 x 60 kg GP Bomb

--------------------------------------------------------------------------------


Weitere teils schwere Angriff erfolgten auf der Malayischen Halbinsel gegen Georgetown, Alor Star, Kota Bharu und Patani. Ebenso wurden Hong Kong, Wake und Guam angegriffen. Bei Kota Bharu begannen unsere Streitkräfte mit der Anlandung von Truppen.

Die erste Eroberung am heutigen Tage war Batan Island zwischen Formosa und den Philippinen.

Mit Bleistift war am Rand vermerkt: "Bericht recht unvollständig. Wenig Angaben zu Verlusten." Auf der gegenüberliegenden Seite waren ein Foto einer Generalstabskarte mit einem weiteren Kartenausschnitt und eine Skizze mit Schiffsdaten eingeklebt.

Bild



Das Foto zeigte die Seegebiete um Japan sowie das Südchinesische Meer einschließlich Malaya und Sumatra.

Bild



Die Skizze enthielt eine Schiffsaufstellung sowie deren ungefähre Position - es handelte sich um die Zusammensetzung des Flottenverbandes bei Luzon.

Bild










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Für ggf. auftretende Bildausfälle bitten wir um Entschuldigung. Sobald unsere Anzeige wieder korrekt funktioniert (wir wissen gerade nicht woran es liegt), werden wir das selbstverständlich korrigieren.
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Beitrag von Hohenlohe »

Der Berichtsstil erfreut uns und gefällt uns. Wir lesen mit grossem Interesse auf beiden Seiten mit. Noch haben wir uns für keine Seite endgültig entscheiden können. Erst wollen wir mal abwarten wie sich der weitere Spielablauf entwickelt. Daher werden wir auch keine Kommentare abgeben.

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der Unentschlossene... :)
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In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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wierusz66
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Beitrag von wierusz66 »

Beneidenswert die Art der Berichterstattung. Schaffen wir aber nicht das Niveau :-(
Die Schäden an den Schiffen sind wohl nicht dramatisch. Alle BB's bleiben wohl am Leben. Kommt ein zweiter Angriff? Angeblich verweigert sich das Programm dies durchzuführen...
Viel Spaß und Erfolg.
Ich hätte trotzdem alle Kräfte aus Formosa gegen Manila eingesetzt...
Spannend....... :prost:
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Ist kein Cliffhanger - wir sind einen zweiten Tag vor Pearl Harbor geblieben.
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"



ein AAR für War in the Pacific AE

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Der Beginn des Großen Krieges im Pazifik aus der Sicht Showa-Tennos und mit seinem damaligen Wissen! Gongsun war hellwach als ihm immer klarer wurde, dass dieser Fund von höchster Wichtigkeit war. In dem vor ihm liegenden Tagebuch waren Informationen von größter Brisanz und historischer Bedeutung gesammelt worden. Morgen musste er möglichst den ganzen Umfang dieser Bedeutung einschätzen können - er würde das Büro bis dahin nicht verlassen. Er zog die unterste Schublade seines Schreibtisches auf und vergewisserte sich, dass alles Notwendige für die Morgentoilette bereit sein würde. Auch ein frisches Hemd hatte er für Notfälle deponiert. Ihm schoss durch den Kopf, dass gute Vorbereitung die Unterbrechungen in der bevorstehenden Nacht minimieren würden - also holte sich Gongsun eine Wasserkaraffe und ein Glas vom Serviertischchen ziwschen den Fenstern. Er überlegte kurz und entschied sich dann auch, die Flasche Hibiki und ein weiteres Glas aus der Bar auf seinen Schreibtisch zu stellen - man konnte nie wissen. Vor allem wollte er in einem Moment, in dem der Whisky nötig war, nicht aus seinen Gedanken gerissen werden. Nachdem er mit allem zufrieden war, setzte er sich wieder auf seinen Schreibtischsessel und wollte gerade beginnen weiterzulesen, als er noch schnell einen Notizblock und einen Bleistift hervorkramte.

Eine lange Nacht begann.....
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"


ein AAR für War in the Pacific AE


"Gestern hat die japanische Marine den großen Wurf gewagt und die amerikanische Asienflotte in Manila angegriffen. Wie ich den Andeutungen des Marineministers entnehmen konnte, kam es jedoch zu einem schwerwiegenden Zwischenfall: ein Angriff von Mini-Ubooten auf Pearl Harbor war zwar erfolglos, die Kriegserklärung ist jedoch nicht wie geplant vor dem Angriff übergeben worden. Was hier so nüchtern niedergeschrieben ist, darf nicht zur Katastrophe für Japan werden. Der Krieg gegen Amerika wird unser Kampf ums Überleben. Was ich befürchtet habe, ist eingetreten."

Zwischen den folgenden beiden Seiten lagen drei zusammengefaltete Karten, die Gongsun zunächst zur Seite legte. Diesmal waren die ursprünglichen Tagebuchseiten noch stärker ausgenutzt: diverse Seiten und Zettel waren eingeklebt und alle noch einmal gefaltet, um möglichst viel unterbringen zu können. Gongsun faltete die obersten Blätter auseinander und fand die Abschrift einer Funkmeldung:

Kido Butai - vor Luzon, zweiter Angriffstag auf Manila, Clark Field und Bataan.

Am frühen Morgen und auch gegen Mittag sorgte schlechtes Wetter dafür, dass einige der Lufteinsätze keine Ziele fanden oder sogar abgebrochen werden mussten. Allerdings klarte es am Vormittag und auch zum frühen Abend wieder auf, sodass die Luftoperationen weitgehend durchgeführt werden konnten. Insbesondere die Angriffe auf Clark Field sorgten in Kombination mit den Angriffen der Luftflotte von Formosa dafür, dass die Luftbasis schwere Schäden erlitt. Besondere Erfolge verzeichneten auch die Seepatrouillen, die in den philippinischen Gewässern zahlreiche Konvois, PT-Boote und U-Boote aufspüren und angreifen konnten.

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Die Koordination unserer Luftgruppen ist verbesserungswürdig - der Angriff erfolgte ohne Jagdschutz und brachte uns vermeidbare Verluste.

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Die Kombinierte Flotte bei Luzon verfügt noch über folgende Flugzeuge in ihren Geschwadern:

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Auch die nächsten Notizen befassten sich mit den Operationen gegen die Philippinischen Inseln:
Ein Angriff von G4M1 Bettys - ebenfalls ohne Jagdschutz. Und ein Uboot-Angriff auf PG Tulsa.




Das nächste Blatt enthielt eine Meldung von der Küste Malayas. Die schriftliche Meldung ließ erahnen, dass es an diesem Tag auch bei Kota Bharu an Land zu starken Kämpfen gekommen war.

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"Rangoon wurde durch unsere Luftstreitkräfte erneut erfolgreich angegriffen."

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Gefolgt von feinsäuberlich gezeichneten Tabellen, die offensichtlich die ersten Verluste und Schäden dokumentierten.

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Auf der gegenüberliegenden Seite war eine Meldung besonders hervorgehoben worden.

"Angriff der Armee in China" stand darüber geschrieben.

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"Leider wich der Feind entlang der Bahnlinie nach Suchow aus - das Ziel, diese für Japan endlich nutzbar zu machen, wurde heute verfehlt."


Gongsun wandte sich nun den Karten zu und faltete sie auseinander:

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"Schiffsverkehr um die Hauptinseln"

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"Lage im Südchinesischen Meer: Indochina, Formosa, nördliche Philippinen"

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"Mittleres Sumatra, Malaya, südliches Indochina, Nordborneo"


Für diesen Tag hatte der Kaiser offensichtlich alles zusammengetragen, was ihm möglich war. Gongsun betrachtete alle Karten noch einmal und stellte fest, dass an diesem Tage Kota Bharu, Itbayat Island, Laoag, Aparri und Makin durch die Kaiserlichen Truppen erobert worden waren.



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