Deutet Ihr damit durch die Blume an, dass Ihr das Spiel bereits besitzt? Wenn ja, rechnen wir noch heute Abend mit einem ersten Bericht...Krupinski hat geschrieben:Witzig: Die 10 Schwierigkeitsgrade reichen von "green" bis .... "Übermensch"
Warplan
Moderator: Garfield
- Krupinski
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PS.
Erster Eindruck:
Es geht wirklich erstaunlich gut von der Hand: nützliche Zoomstufen, Kartenbewegung mit der rechten (gedrückten) Maustaste etc. Die Karte ist sehr clean und gefällt uns ausgesprochen gut. Tolle Soundeffekte.
Insgesamt vergleichbar mit den letzten Werken von Hubert Carter (Strategic Command). Der Entwickler hatte wohl seine Hände auch in den besagten Werken mit im Spiel.
Über die KI - dem wichtigsten Aspekt eines Single Player-Wargames können wir nicht viel sagen - die Polen hatten wenige Optionen in den zwei Wochen ihres (tapferen) Niedergangs.
Aber insgesamt ist es doch erstaunlich, wie entscheidend die kosmetischen Faktoren (UI, Map, Sound etc.) für den Genuss eines Wargames - zumindest in den ersten Stunden - sind.
Erster Eindruck:
Es geht wirklich erstaunlich gut von der Hand: nützliche Zoomstufen, Kartenbewegung mit der rechten (gedrückten) Maustaste etc. Die Karte ist sehr clean und gefällt uns ausgesprochen gut. Tolle Soundeffekte.
Insgesamt vergleichbar mit den letzten Werken von Hubert Carter (Strategic Command). Der Entwickler hatte wohl seine Hände auch in den besagten Werken mit im Spiel.
Über die KI - dem wichtigsten Aspekt eines Single Player-Wargames können wir nicht viel sagen - die Polen hatten wenige Optionen in den zwei Wochen ihres (tapferen) Niedergangs.
Aber insgesamt ist es doch erstaunlich, wie entscheidend die kosmetischen Faktoren (UI, Map, Sound etc.) für den Genuss eines Wargames - zumindest in den ersten Stunden - sind.
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- Mortimer
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Ja, der Entwickler von "Warplan" hat zwei Erweiterungen für SC2 programmiert ("Assault on Democracy" und "Assault on Communism").Krupinski hat geschrieben:
Insgesamt vergleichbar mit den letzten Werken von Hubert Carter (Strategic Command). Der Entwickler hatte wohl seine Hände auch in den besagten Werken mit im Spiel.
Leider kann ich Euch gerade nicht "richtig" bewerten. Wie peinlich, da ich doch von einer vollen Keksdose sprach...
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- Arminius
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Wir finden es nicht gut, dass Kriegstreibern hier im Forum auch noch gedankt wird, wie es bei einem der vorherigen Posts des werten und von Uns bisher hochgeschätzten Mortimer (sein Hannibal AAR ist Uns unvergessen!) geschehen ist. Nun ja, bekanntermaßen reiht sich dann das absolut Böse, dieses Mal in Gestalt des werten Krupinski, auf Seiten der Achsenmöchte natürlich sofort ein. 
Wir werden sehen, wie lange Wir Uns diese haltlosen Pöbeleien gefallen lassen werden. Wir wiederholen Uns gern: Die Regenten und Uns würde ein Kurz AAR des werten Krupinski erfreuen.
Wir werden sehen, wie lange Wir Uns diese haltlosen Pöbeleien gefallen lassen werden. Wir wiederholen Uns gern: Die Regenten und Uns würde ein Kurz AAR des werten Krupinski erfreuen.
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Das lässt tief blicken - dass der werte Arminus in seiner Kapitulations-Rhetorik nun schon neutrale Parteien wie den werten Mortimer durch den Kakao zieht...
Moral und Anstand scheinen selbst bei den Führungs(Darsteller) des Feindes an einem Tiefpunkt angelangt zu sein. Unseren Feldzug betrachten wir ab nun an als Formalie.
Aber keine Sorge, Herr Feind: In unseren "Ausnüchterungszellen" mit der richtigen Ernährung wird das schon wieder!

Moral und Anstand scheinen selbst bei den Führungs(Darsteller) des Feindes an einem Tiefpunkt angelangt zu sein. Unseren Feldzug betrachten wir ab nun an als Formalie.
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- Mortimer
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So, habe es heute erworben. Nur kann ich nicht spielen, weil der Download von der Matrix-Seite mit 18 Kb dahinkriecht...
Ist mir unbegreiflich. An meiner Verbindung liegt es nicht, habe probehalber von einer anderen Seite etwas heruntergeladen und da lief alles normal...
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- Mortimer
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+6
Warplan vs. SC 3
"Strategic Command" - und insbesondere "World at War" habe ich gerne gespielt, aber "Warplan" macht einige Dinge meiner Ansicht nach besser.
So gibt es in "Warplan" eine praktische Liste all meiner Einheiten, die ich nach verschiedenen Kriterien sortieren kann:

Hier sieht man oben Einheiten, die derzeit Verstärkungen erhalten. Mit Mausklick auf den Pfeil zentriert sich die Karte auf den Standort der betreffenden Einheit. Eine solche Übersicht gibt es in SC nicht.
Ein anderer Punkt sind die Gefechtsberichte:

Hier sind man das Resultat eines strategischen Luftangriffs der Westalliierten auf Düsseldorf. Ich habe zwei Produktionspunkte und auch zwei Stärkepunkte bei den Abfangjägern verloren, die Alliierten hingegen zwei Bomber und eine Jagdmaschine. Eine Flak ist noch nicht stationiert, befindet sich aber im Bau.
Im Vergleich der Gefechtsbericht eines deutschen Bodenangriffs auf Warschau:

Hier sieht man sehr schön die beteiligten Modifikatoren (Geländevorteile für den Verteidiger).
Werfen wir mal einen Blick auf die Handelsrouten der Achsenmächte:

Rechts unten alle im Spiel vorkommenden Konvoirouten. Viele davon sind für die Alliierten gedacht, aber für die Achsenmächte sind aktuell die schwedischen Lieferungen über die Ostsee aktiv. Seewege können von maximal zwei Eskorten geschützt werden, was hier der Fall ist. Es gibt aber auch Handelsrouten über Land (links im Bild). Ich erhalte momentan Öl aus Rumänien und Russland sowie einige Rohstoffe bzw. Industriegüter aus Ungarn und der Türkei. Was ich sehr schön finde: Deutschland kann an Italien liefern (Oben im Bild), leider geht das in der frühen Phase des Spiels nicht, da Italien noch neutral ist.
Bezüglich Logistik und Produktion bietet "Warplan" mehr Details als SC. Wie schon eben angedeutet, wird Öl als kritische Ressource gesondert gehandhabt (Flotten, motorisierte Einheiten und Flugzeuge verbrauchen logischerweise Öl). Das Spiel berücksichtigt aber auch die Bevölkerungsstärke (Arbeitskräfte und Soldaten), strategische Ressourcen (Bauxit u.a. - diese steigern die Produktion, werden aber meines Wissens nicht für den Bau von Einheiten gebraucht) und "Logistik" als eigenen Faktor (Transportkapazität usw.). Des weiteren müssen Unterstützungseinheiten produziert werden, d.h. ein Infanteriekorps kann sich nicht einfach im Tausch gegen MPP in einen Truppentransporter verwandeln, wie das in SC der Fall ist.
Hier mal der Überblick:

Unten sieht man, dass der Bau einer Kreuzergruppe nicht einfach nur MPP verbraucht, sondern auch Arbeitskräfte/Soldaten, Logistik und zusätzlich noch Werftkapazität. Ich habe aber gerade nur eine Werftkapazität von 10 und könnte die angewählte Einheit gar nicht bauen.
Da wir gerade bei der Marine sind: Das Marinesystem ist grundsätzlich anders als in SC und deutlich stimmiger. So ist es nicht möglich, sich ohne weiteres neben einen feindlichen Flottenverband zu stellen, anzugreifen und dann wieder davonzufahren. Selbst wenn der Counter einer Feindeinheit sichtbar ist, muss der Feind erst einmal gesucht werden, was Operationspunkte verbraucht. Damit wird simuliert, dass man den genauen Standort von Schiffen auf hoher See nicht sofort orten kann. Ähnliches gilt für trägergestützte Flugzeuge: Wenn diese den Feind nicht finden, können sie auch nicht angreifen. Auch der U-Boot-Krieg läuft anders: Die oben erwähnten Eskorten sowie spezielle Patrouillen dienen zur U-Boot-Jagd. Verbände ohne U-Boot-Abwehr können U-Boote auf der Karte nicht angreifen.
Zum Abschluss noch ein Rundenbericht, der besondere Vorkommnisse verzeichnet:

Auch dies ein schönes Feature, das man in SC vermisst. Sehr erfreulich ist der Erfolg der deutschen U-Boote im Nordatlantik.
Das soll erst einmal genügen. Ich muss jetzt den Westfeldzug vorbereiten...
So gibt es in "Warplan" eine praktische Liste all meiner Einheiten, die ich nach verschiedenen Kriterien sortieren kann:

Hier sieht man oben Einheiten, die derzeit Verstärkungen erhalten. Mit Mausklick auf den Pfeil zentriert sich die Karte auf den Standort der betreffenden Einheit. Eine solche Übersicht gibt es in SC nicht.
Ein anderer Punkt sind die Gefechtsberichte:

Hier sind man das Resultat eines strategischen Luftangriffs der Westalliierten auf Düsseldorf. Ich habe zwei Produktionspunkte und auch zwei Stärkepunkte bei den Abfangjägern verloren, die Alliierten hingegen zwei Bomber und eine Jagdmaschine. Eine Flak ist noch nicht stationiert, befindet sich aber im Bau.
Im Vergleich der Gefechtsbericht eines deutschen Bodenangriffs auf Warschau:

Hier sieht man sehr schön die beteiligten Modifikatoren (Geländevorteile für den Verteidiger).
Werfen wir mal einen Blick auf die Handelsrouten der Achsenmächte:

Rechts unten alle im Spiel vorkommenden Konvoirouten. Viele davon sind für die Alliierten gedacht, aber für die Achsenmächte sind aktuell die schwedischen Lieferungen über die Ostsee aktiv. Seewege können von maximal zwei Eskorten geschützt werden, was hier der Fall ist. Es gibt aber auch Handelsrouten über Land (links im Bild). Ich erhalte momentan Öl aus Rumänien und Russland sowie einige Rohstoffe bzw. Industriegüter aus Ungarn und der Türkei. Was ich sehr schön finde: Deutschland kann an Italien liefern (Oben im Bild), leider geht das in der frühen Phase des Spiels nicht, da Italien noch neutral ist.
Bezüglich Logistik und Produktion bietet "Warplan" mehr Details als SC. Wie schon eben angedeutet, wird Öl als kritische Ressource gesondert gehandhabt (Flotten, motorisierte Einheiten und Flugzeuge verbrauchen logischerweise Öl). Das Spiel berücksichtigt aber auch die Bevölkerungsstärke (Arbeitskräfte und Soldaten), strategische Ressourcen (Bauxit u.a. - diese steigern die Produktion, werden aber meines Wissens nicht für den Bau von Einheiten gebraucht) und "Logistik" als eigenen Faktor (Transportkapazität usw.). Des weiteren müssen Unterstützungseinheiten produziert werden, d.h. ein Infanteriekorps kann sich nicht einfach im Tausch gegen MPP in einen Truppentransporter verwandeln, wie das in SC der Fall ist.
Hier mal der Überblick:

Unten sieht man, dass der Bau einer Kreuzergruppe nicht einfach nur MPP verbraucht, sondern auch Arbeitskräfte/Soldaten, Logistik und zusätzlich noch Werftkapazität. Ich habe aber gerade nur eine Werftkapazität von 10 und könnte die angewählte Einheit gar nicht bauen.
Da wir gerade bei der Marine sind: Das Marinesystem ist grundsätzlich anders als in SC und deutlich stimmiger. So ist es nicht möglich, sich ohne weiteres neben einen feindlichen Flottenverband zu stellen, anzugreifen und dann wieder davonzufahren. Selbst wenn der Counter einer Feindeinheit sichtbar ist, muss der Feind erst einmal gesucht werden, was Operationspunkte verbraucht. Damit wird simuliert, dass man den genauen Standort von Schiffen auf hoher See nicht sofort orten kann. Ähnliches gilt für trägergestützte Flugzeuge: Wenn diese den Feind nicht finden, können sie auch nicht angreifen. Auch der U-Boot-Krieg läuft anders: Die oben erwähnten Eskorten sowie spezielle Patrouillen dienen zur U-Boot-Jagd. Verbände ohne U-Boot-Abwehr können U-Boote auf der Karte nicht angreifen.
Zum Abschluss noch ein Rundenbericht, der besondere Vorkommnisse verzeichnet:

Auch dies ein schönes Feature, das man in SC vermisst. Sehr erfreulich ist der Erfolg der deutschen U-Boote im Nordatlantik.
Das soll erst einmal genügen. Ich muss jetzt den Westfeldzug vorbereiten...
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Werter Mortimer,
vielen Dank für die kurzen Einblicke. Wir stehen vor der Aufgabe innerhalb von 3 Wochen ein Matrix-Slitherine-Spiel zu finden, um unseren diesjährigen Jubiläums-Code einzulösen.
Wenn Euch der Westfeldzug weiteres offenbart, wären wir für eine kurze Darstellung ebenso erfreut.
MfG
KK
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Besten Dank für die Einblicke, werter Mortimer, allerdings können Wir Eure Einschätzung zu den Kampf- und Rundenberichten nicht recht nachvollziehen, diese Infomationen sind in SC3 ebenfalls verfügbar, und zwar i.dR. beim Anklicken der Einheiten vor einem Angriff und den Rundenberichten, oder haben Wir da etwas übersehen?
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Werter komischer Kunde, wahrscheinlich werde ich noch die ein oder andere Impression mitteilen, auch wenn daraus sicher kein AAR werden wird. Da gerade ein Update (unter anderem mit KI-Verbesserungen) erschienen ist, fange ich aber erst einmal eine neue Partie an.Komischer Kunde hat geschrieben:Werter Mortimer,
vielen Dank für die kurzen Einblicke. Wir stehen vor der Aufgabe innerhalb von 3 Wochen ein Matrix-Slitherine-Spiel zu finden, um unseren diesjährigen Jubiläums-Code einzulösen.
Wenn Euch der Westfeldzug weiteres offenbart, wären wir für eine kurze Darstellung ebenso erfreut.
MfG
KK
Was den Rundenbericht angeht, habt Ihr sicher Recht. Ich hatte nicht bedacht, dass es dies ja auch bei SC gibt. Aber bezüglich der Kampfberichte: Meint Ihr jetzt die Prognose vor dem Gefecht? Bei Warplan sehe ich das Ergebnis im Detail und kann den Bericht auch später wieder aufrufen, was gerade nach der KI-Runde praktisch ist.Sugar hat geschrieben:Besten Dank für die Einblicke, werter Mortimer, allerdings können Wir Eure Einschätzung zu den Kampf- und Rundenberichten nicht recht nachvollziehen, diese Infomationen sind in SC3 ebenfalls verfügbar, und zwar i.dR. beim Anklicken der Einheiten vor einem Angriff und den Rundenberichten, oder haben Wir da etwas übersehen?
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Die Prognose vor dem Gefecht berücksichtigt gleich die Geländeboni- oder mali, diese werden gesondert bei Rechtsclick auf das betreffende Geländefeld angezeigt. Zusätzlich werden Boni und Mali gleich in die Einheitenwerte mit einberechnet, ein Pz in einer Stadt hat also einen um 1 geringeren Verteidigungswert als im offenen Gelände. Hier werden also keinerlei Informationen vorenthalten, sondern nur dann angezeigt, wenn man sie auch tatsächlich benötigt. Die in Warplan angezeigten Kampfberichte finden Wir eher störend, weil überflüssig, aber das ist natürlich auch Geschmachssache.
Wir würden Uns jedenfalls über weitere Einblicke in die Spielmechanik freuen, insbesondere das Marinekampfsystem, womöglich unter Berücksichtigung der Luftwaffen und ihrer Aufklärung. Einstweilen besten Dank!
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Werter Sugar, die Gefechtsberichte sind optional. Davon abgesehen, läuft es wie in SC: Man sieht eine Prognose, greift an und erhält die Kampfergebnisse direkt auf der Karte. Worauf ich hinaus wollte, ist der Umstand, dass ich die Berichte bei Bedarf nachträglich aufrufen kann, was ich gerne nach dem gegnerischen Zug nutze.
Ich werde zum Marinesystem einige Beispiele bringen, wenn sich im Spiel entsprechende Situationen ergeben.
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Ah ja, das ging aus dem Bericht nicht hervor, als zusätzliche Option ist das natürlich nützlich.die Gefechtsberichte sind optional.
Ich werde zum Marinesystem einige Beispiele bringen, wenn sich im Spiel entsprechende Situationen ergeben.
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Logistik und Produktion
Wie angekündigt, stelle ich im Folgenden noch weitere Aspekte des Spiels vor. Besser gesagt wird es sich um eine ganze Serie von Beiträgen handeln. Vielleicht entartet die Sache sogar noch zu einem Mini-AAR.
Es wird dabei unter anderem auch um Marine und Luftwaffe gehen, aber ich will zunächst mit dem Punkt „Logistik und Produktion“ beginnen.
Im letzten Patch gab es einen gravierenden Bug, der gestern zum Glück mit einem Hotfix behoben wurde. Dadurch sah ich mich gezwungen, eine ganz neue Partie zu beginnen. Wir spielen die Achsenmächte. Hier sehen wir die Ausgangslage für den militärisch-industriellen Komplex des Reichs zu Beginn des ersten Zugs:
Die Kriegswirtschaft wird allmählich in Schwung gebracht (Multiplikator bei aktuell 1.01). Italien hinkt da gewaltig hinterher, ist aber auch noch neutral und übernimmt daher keinerlei Kriegsanstrengungen. „Stockpile“ ist das, was wir tatsächlich auf Lager haben und im laufenden Zug nutzen können. Ich entscheide mich zunächst dafür, weitere Werften zu bauen. Die vorhandenen 10 Werftpunkte werden daraufhin belegt, da ich für eine historische Invasion Norwegens Landungsboote benötige. Diese benötigen je 5 Werftpunkte, so dass ich zwei Landungsboote herstellen kann. Das reicht genau für die Landung von zwei Infanteriedivisionen, denn jedes Landungsboot hat eine Transportkapazität von 10, eine Division hingegen 10 Stärkepunkte (eine schlichte und geniale 1:1-Methode, die keine Rechenkünste erfordert).
Landungsboote im Wert von 10 sind im Support Pool bereits vorhanden, damit kann ich auch noch ein HQ verladen. Ich bin noch unschlüssig, ob diese kleine Expeditionsstreitmacht Oslo oder Narvik erobern soll. Narvik ist der Ausgangspunkt für eine Handelsroute nach Deutschland, aber ich habe keine Ahnung, ob bei Einnahme Oslos gleich ganz Norwegen kapituliert. Die Werftpunkte werden übrigens wieder frei, sobald das Bauprojekt abgeschlossen ist. Da ich aber auch in den U-Boot-Krieg investieren will, ist eine Aufstockung der Werftkapazität erforderlich.
Des weiteren gebe ich eine Flak in Auftrag, denn die Alliierten beginnen ziemlich schnell mit einem strategischen Bombardement des Ruhrgebiets. Dabei scheint das britische Bomber Command eine Obsession für Düsseldorf entwickelt zu haben. Eine Flak kann auf einem beliebigen Hex stationiert werden und dient natürlich vor allem dem Schutz von Nachschubzentren, Produktionsstandorten und Ressourcen.
Hier die Liste der Bauaufträge im ersten Zug:

Eine U-Boot-Gruppe, die Bismarck (d.h. ein Flottenverband, der neben der Bismarck auch kleinere Begleitschiffe enthält) sowie ein Fallschirmjägerkorps befinden sich bereits zu Beginn der Partie in Bau und bedürfen keiner Investition. Hier sind man übrigens auf der Karte, wobei bereits Flak-Einheiten stationiert sind.
Werfen wir mal einen Blick auf die verfügbaren Einheiten, hier am Beispiel der Luftwaffe:

In Warplan unterscheidet man nicht direkt nach bestimmtem Einheitentyp (Jäger, taktischer Bomber, mittlerer Bomber usw.), sondern nach Verwendungszweck (siehe links unten: Luftüberlegenheit, Bodenunterstützung usw.). Allerdings kann man sich vorstellen, dass eine Luftüberlegenheitsgruppe aus Jagdmaschinen besteht.
Jetzt kommt der eigentliche Clou: Ich kann die zu bauende Gruppe noch weiter spezialisieren (rechts unten) und so eine große Diversität von Einheiten erzeugen, wobei sich letztere dann in einigen Details unterscheiden. Schauen wir hier mal auf das Beispiel: Wenn ich einer Bodenunterstützungsgruppe den Fokus auf „Nahunterstützung“ gebe, so ergeben sich die rechts in der Tabelle dargestellten statistischen Werte. Andere mögliche Schwerpunkte sind „strategisches Bombardement“ (bei diesem Einheitentyp eher suboptimal), „Seekriegsführung“ (sehr frei übersetzt) oder „Aufklärung und elektronische Kriegsführung“ (dient laut Handbuch vor allem der Bekämpfung von U-Booten). Ich kann jetzt aber auch ein taktisches Fliegerkorps bauen, das ebenfalls auf „Close Support“ eingestellt ist, aber dann eine höhere Reichweite als die Bodenunterstützungsgruppe hat. Ich zeige das in einem späteren Beitrag an den Einheiten auf der Karte.
Unten sieht man auch, welche Ressourcen ich für den Bau aufwenden muss. Es gibt hier, wie schon gesagt, nicht einfach abstrakte MPP, sondern eine Unterscheidung nach Produktionsgütern, Logistik, Arbeitskräften/Soldaten („Manpower“) und Werftkapazität. Bei der Verwendung im Kampf ist dann noch der Ölverbrauch zu berücksichtigen.
Die Zahl 39 bezieht sich übrigens auf das Jahr 1939. Das hießt, diese Einheit besitzt den technischen Entwicklungsstand des Jahres 1939. Bei den Jägern kann ich bereits zwischen den Varianten 39 und 40 wählen, wobei letztere in einigen Kategorien bessere Werte hat, aber auch entsprechend teurer ist. Den Fortschritt in dieser Sache erzielt man mittels Forschung, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein.
Ähnlich vielfältig geht es bei der Marine zu. Bei Landeinheiten hat man nicht so viele Kombinationsmöglichkeiten. Ein Panzerkorps kann ich nur auf „Durchbruch“ oder „schwere Panzer“ fokussieren, eine Infanterieeinheit auf „Angriff“ oder „Panzerabwehr“. Insgesamt gibt es im Spiel 17 oder 18 mögliche Schwerpunkte.
Zur Logistik noch eine Sache, die ich erst jetzt entdeckt habe und die mich geradezu begeistert. Werfen wir einen Blick auf die Versorgungslage der Italiener in Nordafrika:

Die blauen Hexfelder sind Häfen oder Landungszonen, die als Versorgungsquelle dienen. Aber: Der Nachschub wird nicht einfach in diesen Häfen produziert, sondern der Nachschub wird in den Häfen lediglich ausgeschifft und muss folglich über den Seeweg angeliefert werden. Man sieht dies bei einem Blick auf das Konvoi-Menü:

Die linke Spalte informiert mich darüber, dass Italien Nachschubgüter an unterschiedliche Häfen liefert (und die Rumänen exportieren über den Landweg Öl nach Italien). Rechts sieht man die aktive Konvoi-Route, nämlich „Mittelmeer“. Hier könnte man bis zu 5 Eskorten zuteilen, was aber in Friedenszeiten unnötig ist. Weitere Details erhalte ich im Produktionsmenü:

Aha, die Italiener verwenden für den Transport nach Afrika 5 ihrer 34 verfügbaren Handelsschiffe (letzter Eintrag unter "Support"). Dieses System ist doch recht realistisch und eröffnet (anstelle eines abstrakten „Malta-Effekts“) faszinierende Optionen für den später entbrennenden strategischen Seekrieg, da feindliche Flottenverbände und U-Boote diese Nachschubwege empfindlich stören können, was sich wiederum mit Gegenmaßnahmen kontern lässt. Ich bin gespannt, was hier passieren wird!
Ende von Kapitel 1. Demnächst in diesem Haus: Land- und Luftkrieg sowie ein Blick auf die Einheitendetails.
Es wird dabei unter anderem auch um Marine und Luftwaffe gehen, aber ich will zunächst mit dem Punkt „Logistik und Produktion“ beginnen.
Im letzten Patch gab es einen gravierenden Bug, der gestern zum Glück mit einem Hotfix behoben wurde. Dadurch sah ich mich gezwungen, eine ganz neue Partie zu beginnen. Wir spielen die Achsenmächte. Hier sehen wir die Ausgangslage für den militärisch-industriellen Komplex des Reichs zu Beginn des ersten Zugs:
Die Kriegswirtschaft wird allmählich in Schwung gebracht (Multiplikator bei aktuell 1.01). Italien hinkt da gewaltig hinterher, ist aber auch noch neutral und übernimmt daher keinerlei Kriegsanstrengungen. „Stockpile“ ist das, was wir tatsächlich auf Lager haben und im laufenden Zug nutzen können. Ich entscheide mich zunächst dafür, weitere Werften zu bauen. Die vorhandenen 10 Werftpunkte werden daraufhin belegt, da ich für eine historische Invasion Norwegens Landungsboote benötige. Diese benötigen je 5 Werftpunkte, so dass ich zwei Landungsboote herstellen kann. Das reicht genau für die Landung von zwei Infanteriedivisionen, denn jedes Landungsboot hat eine Transportkapazität von 10, eine Division hingegen 10 Stärkepunkte (eine schlichte und geniale 1:1-Methode, die keine Rechenkünste erfordert).
Landungsboote im Wert von 10 sind im Support Pool bereits vorhanden, damit kann ich auch noch ein HQ verladen. Ich bin noch unschlüssig, ob diese kleine Expeditionsstreitmacht Oslo oder Narvik erobern soll. Narvik ist der Ausgangspunkt für eine Handelsroute nach Deutschland, aber ich habe keine Ahnung, ob bei Einnahme Oslos gleich ganz Norwegen kapituliert. Die Werftpunkte werden übrigens wieder frei, sobald das Bauprojekt abgeschlossen ist. Da ich aber auch in den U-Boot-Krieg investieren will, ist eine Aufstockung der Werftkapazität erforderlich.
Des weiteren gebe ich eine Flak in Auftrag, denn die Alliierten beginnen ziemlich schnell mit einem strategischen Bombardement des Ruhrgebiets. Dabei scheint das britische Bomber Command eine Obsession für Düsseldorf entwickelt zu haben. Eine Flak kann auf einem beliebigen Hex stationiert werden und dient natürlich vor allem dem Schutz von Nachschubzentren, Produktionsstandorten und Ressourcen.
Hier die Liste der Bauaufträge im ersten Zug:

Eine U-Boot-Gruppe, die Bismarck (d.h. ein Flottenverband, der neben der Bismarck auch kleinere Begleitschiffe enthält) sowie ein Fallschirmjägerkorps befinden sich bereits zu Beginn der Partie in Bau und bedürfen keiner Investition. Hier sind man übrigens auf der Karte, wobei bereits Flak-Einheiten stationiert sind.
Werfen wir mal einen Blick auf die verfügbaren Einheiten, hier am Beispiel der Luftwaffe:

In Warplan unterscheidet man nicht direkt nach bestimmtem Einheitentyp (Jäger, taktischer Bomber, mittlerer Bomber usw.), sondern nach Verwendungszweck (siehe links unten: Luftüberlegenheit, Bodenunterstützung usw.). Allerdings kann man sich vorstellen, dass eine Luftüberlegenheitsgruppe aus Jagdmaschinen besteht.
Jetzt kommt der eigentliche Clou: Ich kann die zu bauende Gruppe noch weiter spezialisieren (rechts unten) und so eine große Diversität von Einheiten erzeugen, wobei sich letztere dann in einigen Details unterscheiden. Schauen wir hier mal auf das Beispiel: Wenn ich einer Bodenunterstützungsgruppe den Fokus auf „Nahunterstützung“ gebe, so ergeben sich die rechts in der Tabelle dargestellten statistischen Werte. Andere mögliche Schwerpunkte sind „strategisches Bombardement“ (bei diesem Einheitentyp eher suboptimal), „Seekriegsführung“ (sehr frei übersetzt) oder „Aufklärung und elektronische Kriegsführung“ (dient laut Handbuch vor allem der Bekämpfung von U-Booten). Ich kann jetzt aber auch ein taktisches Fliegerkorps bauen, das ebenfalls auf „Close Support“ eingestellt ist, aber dann eine höhere Reichweite als die Bodenunterstützungsgruppe hat. Ich zeige das in einem späteren Beitrag an den Einheiten auf der Karte.
Unten sieht man auch, welche Ressourcen ich für den Bau aufwenden muss. Es gibt hier, wie schon gesagt, nicht einfach abstrakte MPP, sondern eine Unterscheidung nach Produktionsgütern, Logistik, Arbeitskräften/Soldaten („Manpower“) und Werftkapazität. Bei der Verwendung im Kampf ist dann noch der Ölverbrauch zu berücksichtigen.
Die Zahl 39 bezieht sich übrigens auf das Jahr 1939. Das hießt, diese Einheit besitzt den technischen Entwicklungsstand des Jahres 1939. Bei den Jägern kann ich bereits zwischen den Varianten 39 und 40 wählen, wobei letztere in einigen Kategorien bessere Werte hat, aber auch entsprechend teurer ist. Den Fortschritt in dieser Sache erzielt man mittels Forschung, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein.
Ähnlich vielfältig geht es bei der Marine zu. Bei Landeinheiten hat man nicht so viele Kombinationsmöglichkeiten. Ein Panzerkorps kann ich nur auf „Durchbruch“ oder „schwere Panzer“ fokussieren, eine Infanterieeinheit auf „Angriff“ oder „Panzerabwehr“. Insgesamt gibt es im Spiel 17 oder 18 mögliche Schwerpunkte.
Zur Logistik noch eine Sache, die ich erst jetzt entdeckt habe und die mich geradezu begeistert. Werfen wir einen Blick auf die Versorgungslage der Italiener in Nordafrika:

Die blauen Hexfelder sind Häfen oder Landungszonen, die als Versorgungsquelle dienen. Aber: Der Nachschub wird nicht einfach in diesen Häfen produziert, sondern der Nachschub wird in den Häfen lediglich ausgeschifft und muss folglich über den Seeweg angeliefert werden. Man sieht dies bei einem Blick auf das Konvoi-Menü:

Die linke Spalte informiert mich darüber, dass Italien Nachschubgüter an unterschiedliche Häfen liefert (und die Rumänen exportieren über den Landweg Öl nach Italien). Rechts sieht man die aktive Konvoi-Route, nämlich „Mittelmeer“. Hier könnte man bis zu 5 Eskorten zuteilen, was aber in Friedenszeiten unnötig ist. Weitere Details erhalte ich im Produktionsmenü:

Aha, die Italiener verwenden für den Transport nach Afrika 5 ihrer 34 verfügbaren Handelsschiffe (letzter Eintrag unter "Support"). Dieses System ist doch recht realistisch und eröffnet (anstelle eines abstrakten „Malta-Effekts“) faszinierende Optionen für den später entbrennenden strategischen Seekrieg, da feindliche Flottenverbände und U-Boote diese Nachschubwege empfindlich stören können, was sich wiederum mit Gegenmaßnahmen kontern lässt. Ich bin gespannt, was hier passieren wird!
Ende von Kapitel 1. Demnächst in diesem Haus: Land- und Luftkrieg sowie ein Blick auf die Einheitendetails.
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Habt Dank, werter Mortimer, daß Ihr Euch die Mühe macht, das Spiel so detailliert hier vorzustellen. 
Wir lesen sehr interssiert mit und freuen Uns bereits jetzt auf Euren nächsten Beitrag Eures Fast-AARs.
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Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche)
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Schreiben Wir das mal auf die Kaufliste - sieht tatsächlich wie ein "Nachfolger" der SC-Serie aus, wenn es genug Reifezeit bekommt. Die SC-Serie kommt Uns leider tatsächlich vor wie ein Brummkreisel - macht Spaß - dreht sich aber immer nur im Kreis. Eine echte Weiterentwicklung sehen Wir bei SC derzeit leider nicht. Zuletzt sogar "fragwürdige" Änderungen der Spielmechanik.
- Kardinalinfant
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Die SC-Entwickler haben es leider verpasst, ihr Spiel mal von Grund auf zu überarbeiten. Hexfelder statt Tiles ist jetzt halt keine Mega-Innovation. Daher wären Wir durchaus offen für das interessant anmutende Warplan... wenn nur das Setting ein anderes als der ewige WK 2 wäre. So lehnen Wir uns erstmal zurück, schauen interessiert auf die Berichte hier und entscheiden dann, wenn das Spiel richtig "gereift" ist. 
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Uns würde bei Warplan interessieren ob es auch in ein enges Korsett gepresst wird wie SC damit der Krieg etwa so abläuft wie real oder ob man z.B. den Krieg mit der UDSSR deutlich verschieben kann um sich anderen Örtlichkeiten zuzuwenden.
Ein anderes Setting wäre natürlich auch fein, aber bei einem "Grand Strategy"-Spiel wird es wohl schwer außer WW2 und WW1 etwas zu machen. Ein potentieller WW3 naja - alles andere wären eben "regionale" Settings. Aber über Korea oder Vietnam, Nahost auf taktischer statt strategischer Ebene würden Wir Uns auch sehr freuen!
Ein anderes Setting wäre natürlich auch fein, aber bei einem "Grand Strategy"-Spiel wird es wohl schwer außer WW2 und WW1 etwas zu machen. Ein potentieller WW3 naja - alles andere wären eben "regionale" Settings. Aber über Korea oder Vietnam, Nahost auf taktischer statt strategischer Ebene würden Wir Uns auch sehr freuen!
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Wir würden Uns z.B. auch mal über den 7-jährigen Krieg auf Hexfeldern, rundenbasiert auf einer Europakarte freuen oder über die napoleonischen Kriege...
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