Welt im Sturm II

[Gast]

Beitrag von [Gast] »

LochLomond hat geschrieben:Werter clone,

selbst ein gelungener Seelöwe wirft die Briten nicht aus dem Spiel! Die verlegen ihre Hauptstadt einfach nach Kanada und sind dann unangreifbar.
Und die USA kommt wesentlich früher ins Spiel.

Gruss LochLomond
Wie gesagt, ein "deart nutzloses Unterfangen".

Man bekommt gefühlt weniger MPP pro Runde als aus Spanien, die USA werfen sich Steroide ein und sowohl die Forschung als auch Nordafrika ist im Eimer. Da hilft es nichtmal, dass die USA 43 nicht in Belgien und den Niederlanden anlanden können.

Ich hoffe die Buffen den Seelöwen mal, sodass der Engländer nicht praktisch von Runde 1 an seine gesamte Flotte ins Mittelmeer verlegen kann. Mehr MPP pro Runde aus den englischen Gebieten und deutlich größere Moralhits für die Briten, wenn sie sich nach Kanada zurückziehen und auch weniger MPP für die dort. Was bringen mir die Rohstoffe aus den Kolonien, wenn ich sämtliche heimatliche Bevölkerung und Industrie verloren habe?
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Sugar
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Beitrag von Sugar »

Zuerst mal Unseren herzlichen Dank und Glückwunsch zu diesem grandiosen AAR, werter LochLomond!

Leider müssen Wir aber etwas Wasser in den Wein dieser Diskussion giessen: Wir haben begründete Zweifel, daß die These von der Benachteiligung der Achse Bestand hat. Tatsächlich lässt sich anhand der Bilder schnell feststellen, daß Eure HQ-Positionierung sagenWirmal verbesserungsbedürftig ist. Und wenn sich ein ital. Pz in Spanien und ein HQ in Ostafrika rumtreiben, ist die Niederlage doch erwartbar, wie Uns scheint. Wie bereits erwähnt, gelten in NA für beide Seiten dieselben Erschwernisse.

Auch das Wetterproblem ist wahrscheinlich besser zu verwalten, als es auf den ersten Blick den Anschein erweckt: das Wetter ist in Eurem Zug immer dasselbe wie im Zug der Alliierten. Wenn Ihr also Jäger zum Schutz Eurer Flotte in den Regen verlegt, ist ein Einsatz im Gegnerzug eher äh unwahrscheinlich. Hilfreich wäre allerdings eine Anzeige der unterschiedlichen Wetterzonen, dann könnte man das Risiko für den nächsten eigenen Zug auf verschiedene Zonen verteilen.

Die Treffer an Eurem HQ duch Küstenbombardement war schlichtes Pech. Wir sind Uns nicht ganz sicher, ob diese tatsächlich den dargestellten Regeln entsprechen, sondern vermuten eher, daß hier die Randomisierung der Kampfergebnisse greift. Wenn also die Vorhersage zu Null ist (was sich bei einem Angriffswert von Null erwarten lässt), besteht trotzdem eine 33,3%ige Wahrscheinlichkeit für einen Treffer. Da hilft nur eine Positionierung abseits der Küste.

Ansonsten verweisen Wir auf den entsprechenden Thread im Matrix-Forum, wo über Ausgewogenheit der Chancen beider Seiten diskutiert wird. Da kommt eher der Eindruck auf, als wären die Alliierten schwer benachteiligt. Halten Wir zwar für wenig aussagkräftig, weil viele Spieler die Alliierten präferieren und die Eindrücke der letzten Partie für jeden Spieler natürlich ausschlaggebend sind, aber das gilt natürlich für diese Partie genauso.

Beim Vorgänger kann man jedenfalls von einer vorbildlichen Ausgewogenheit ausgehen, da hier die Ergebnisse aus dem laufenden Turnier bekannt sind.

Ansonsten schließen Wir Uns den schon genannten Punkten an: Spanien war wohl kontraproduktiv, zumal Franco mit seiner Achsenanlehnung höchstes Ziel für Achsendiplo sein sollte. Solange die USA nicht im Krieg sind, stehen die ital. und dt. Punkte gegen die brit..

Evtl. wäre die Türkei eine bessere Wahl gewesen, zumal sich daraus der schnellste Weg zu den Mußtöpfen im Nahen Osten ergibt.

Intell. und Ind. wurden bereits erwähnt, v. A. fürs Reich bringt Ind. wesentlich mehr als Prod..

Jedenfalls wünschen Wir weiter viel Spaß und hoffen auf viele neue und spannende AARs! :fecht: :prost:
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Sugar
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Beitrag von Sugar »

Wir haben mal Unseren Hut für Euch in den Ring geworfen, werter LochLomond, und im Forum die Supply-Problematik angesprochen.

Gegen bessere Gegner als den Euren ergibt sich das zusätzliche Problem, daß mittels strat. Bomber der Nachschub in den Städten entlang der Anmarschwege zu den strat. Zielen leicht bei unter 3 gehalten werden kann. Dann kämpft die gesamte Front mit unter 5 Supply und bringt nicht nur deutlich schlechtere Kampfergebnisse, sondern verlorene Einheiten müssen auch mit doppelten Kosten und Produktionszeit zurückgekauft werden.

Tatsächlich benachteiligt diese Neuerung ausschließlich die Achse auf den Hauptkriegsschauplätzen Russland und China.

Wie Bill und Hubert auf die Idee kommen, so eine Veränderung in der Mechanik mit derartigen Konsequenzen einzuführen, ist Uns absolut schleierhaft. Wenn man das Balancing beeinflussen will, gibt es dafür viel weniger harte Möglichkeiten. Kriegen die Russen halt noch einen Pz und die Chinesen 2 Corps, dann passt das.
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Beitrag von Sugar »

Nochmal eine Ergänzung zum Wetter: um dasselbe Wetter im Zugzyklus Achse/Alliierte zu garantieren, gibt es eine Spielfunktion, die aktiviert sein muss. Hier die ausführliche Antwort von Hubert:
Playing with the "same weather for both sides of a turn", is only the same weather for the Axis and then the Allies, but not necessarily the same for the Allies and then Axis.

For example, Axis goes first in most of the campaigns, so the Allies are always second under any specific date, i.e. before the date and weather advances to the next turn date and weather.

From 1939 to let's say 1941, when the Axis are on the offensive, the Allies can always be guaranteed to defend/respond to any Axis aggression with the same weather.

However, once the balance tips and the Allies go on more offensives later on in game, because the Allies go second under a specific date, the Axis, which is now on the defensive, is not guaranteed the same weather to respond to any Allied attacks.

Why? Because the date rolls over to the next date after an Allied turn, and the weather only possibly changes between Allied and Axis turns, whereas the weather is always guaranteed between an Axis and Allied turn when you play with same weather for both sides.

Essentially, and because the turns are alternate and not simultaneous, I would argue that even in a system where "weather is the same for both sides", you'll reach a point where weather is not the same for both sides depending upon who has the initiative.

At least with the current more random system, while not perfect, weather can at times be the same, or different etc., with no clear advantage to one side or the other.
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Beitrag von Bigfish »

Wir Gratulieren zum Sieg bei der Wahl zum AAR des Quartal II/2019
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Beitrag von Hohenlohe »

Der Gratulation wollen wir uns natürlich gerne anschliessen.

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :top:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Beitrag von LochLomond »

Werte Regenten,

ich bedanke mich recht herzlich bei allen Wählern für die Auszeichnung! Mit einer solchen habe ich nicht im Traum gerechnet.

Mit meinem AAR wollte ich den Regenten in diesem Forum etwas von dem zurückgeben, was ich selbst beim Lesen der vielen hervorragenden AAR hier empfunden habe. Ich freue mich, dass mir dies gut gelungen zu sein scheit.

Gleichzeitig hat mir das Schreiben sehr viel Spass gemacht. Insbesondere die vielen Kommentare und Fragen! Diese sorgen für eine sehr gewünschte Belebung und geben mir als Schreiber die Gewissheit, dass auch Interesse an meinem"Werk" besteht. Dafür nochmal herzlichen Dank an alle, die sich hier beteiligt haben!


Gruss LochLomond
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Beitrag von Duke of York »

Herzlichen Glückwunsch! Ein verdienter Sieg. :prost:
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Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
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