Enteignung von (nicht-kleinen) Wohnungsunternehmen

Moderatoren: ulysses, Montesquieu

Benutzeravatar
Koenigsmoerder
Rang 16
Beiträge: 4084
Registriert: Di 06.07.2004, 12:00
Hat sich bedankt: 1506 Mal
Danksagung erhalten: 1711 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des Veteranenorden in bes. Ausführung

Beitrag von Koenigsmoerder »

Kardinalinfant hat geschrieben:Werter Koenigsmoerder,

Das Problem mit Wien als Vergleich ist eben, dass die seit vielen Jahrzehnten in sozialen Wohnungsbau investiert haben und daran stets festgehalten haben. Über einen solchen Zeitraum kann man das stemmen und sich eine entsprechende Marktmacht aufbauen. Es ist aber kein Instrument, welches deutsche (klamme!) Kommunen jetzt im Hauruck-Verfahren durch Enteignungen kopieren könnten, das Wiener Modell ist keine praktikable Sofort-Lösung. Es ist ein Grund, kommunal umzusteuern und es für die Zukunft anders zu machen, als in der Vergangenheit. Aber Wien als leuchtendes Beispiel und Lösung aller Probleme für den Wohnungsmarkt hochzuhalten, ist Augenwischerei.

Selbst mit einer kompletten Vonovia etc.-Enteignung (und die 28 bis 36 Mrd., die das kosten würde, wurden ja schon genannt bei ca. 29 Mrd. Haushaltsvolumen derzeit) käme Berlin nicht im Ansatz an die 2/3 heran, die Wien aufweisen kann...
Aha! Endlich mal jemand, der sich mal mit dem stetig gebrachten Beispiel Wien auseinander gesetzt hat. Vielen Dank dafür. ;)

Ja klar, niemand außer ein paar ultralinken Betonköpfen kann glauben, dass mit der Vergesellschaftung(!) von ein paar Immobilienkonzernen von heute auf morgen alle Probleme gelöst sind. Die werten Regenten deltadagger und clone haben parallel dazu ja auch was gepostet, welche ganz grundsätzlichen Möglichkeiten es zukünftig geben könnte.

Aber man muss doch mit Lösungen mal anfangen!
Immer damit zu blocken, dass die Probleme nicht von heute auf morgen gelöst werden können, mag prinzipiell richtig sein, ist aber selbst nunmal auch keine Lösung.

Und das Beispiel Wien dient ja primär der Beweisführung, dass die ewige marktliberale Leier, dass zu starke Eingriffe nur dazu führen, dass sich kein privater Investor mehr engagieren wird, glatt gelogen ist. ;)
miles, quem dux laudat, Hispanus est.

Beneath the gold, the bitter steel.
Benutzeravatar
Bigfish
Beiträge: 12115
Registriert: Di 04.06.2013, 23:29
Hat sich bedankt: 20805 Mal
Danksagung erhalten: 12125 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVictoriakreuz+6

Beitrag von Bigfish »

Wir hatten es an anderer Stelle in diesen Hallen schon mal geschrieben: Sinnvoller wäre es den Druck auf die Städte weg zu nehmen, anstatt die Städte zu überfordern. Statt 36 Mrd. für eine Enteignung auszugeben könnte man damit wunderbar das Umland stärken und den ÖPNV/Straßenverkehr verbessern. Das Umland muss schlicht so attraktiv werden, dass dort keiner mehr weg will (und Ärzte und Supermärkte von alleine wieder hin wollen). Und diese Investitionen wären vmtl. sogar noch real sinnvoll.

Es gibt ein paar wenige Boom-Regionen mit Mietenwahnsinn in Deutschland, überall anderenorts gibt es haufenweise Leerstand... - Enteignungen wären in diesem Sinne sogar ein doppelter oder dreifacher Skandal...
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Bigfish für den Beitrag (Insgesamt 4):
Der Stratege, Managarm, deltadagger, [B@W] Abominus
Bewertung: 8.51%
 
Benutzeravatar
Koenigsmoerder
Rang 16
Beiträge: 4084
Registriert: Di 06.07.2004, 12:00
Hat sich bedankt: 1506 Mal
Danksagung erhalten: 1711 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des Veteranenorden in bes. Ausführung

Beitrag von Koenigsmoerder »

Bigfish hat geschrieben:Enteignungen wären in diesem Sinne sogar ein doppelter oder dreifacher Skandal...
Ein Skandal, soso.
An dieser Stelle ist natürlich die öffentliche Debatte wieder entlarvend. Wenn es darum geht Privatpersonen zugunsten von Infrastrukturprojekten oder Konzerninteressen (Tagebau, anyone?) zu enteignen - hier passt das Wort wesentlich besser - ist das Liberalen und Konservativen herzlich egal. Aber wehe das Ganze soll mal zugunsten von Privatpersonen gegen Konzerninteressen angewendet werden, dann wird (aus der FDP) gleich nach der Grundgesetzänderung gerufen.
Ja, nee, is klar, nä... :D
miles, quem dux laudat, Hispanus est.

Beneath the gold, the bitter steel.
Benutzeravatar
Bigfish
Beiträge: 12115
Registriert: Di 04.06.2013, 23:29
Hat sich bedankt: 20805 Mal
Danksagung erhalten: 12125 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVictoriakreuz+6

Beitrag von Bigfish »

An dieser Stelle ist natürlich die öffentliche Debatte wieder entlarvend. Wenn es darum geht Privatpersonen zugunsten von Infrastrukturprojekten oder Konzerninteressen (Tagebau, anyone?) zu enteignen - hier passt das Wort wesentlich besser

Haben Wir das verneint? Wir haben schon den Eindruck das Eure Echauffierung da wenig besser ist als das was Ihr anderen hier implizit vor werft.

Allerdings glauben Wir speziell bei diesem Thema, dass Enteignungen tatsächlich ein Skandal sind. Denn dass es überhaupt so weit kommen konnte, liegt an der verbockten Politik derer die es jetzt mit Enteignungen wieder gerade biegen wollen. Das mit dem Hambacherforst zu vergleichen ist da irgendwie nicht ganz passend. Tatsächlich halten Wir es schon für einen saumäßigen Skandal, dass die Kommunen überhaupt das (vom Steuerzahler erwirtschaftete) Tafelsilber billig verramscht haben. In Berlin ist es gleich nochmal schlimmer, weil diese Stadt so gut wie nichts überhaupt irgendwie gebacken bekommt - und die Verantwortlichen dann auch noch mit dummen Sprüchen (arm aber sexy) die Steuerzahler verhöhnen (Besonders die der Geberländer des Länderfinanzausgleichs). Vielleicht sollte man mal eine Haftung für Politiker einführen - vielleicht wird die Politik dann besser?
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Bigfish für den Beitrag:
Witold Pilecki
Bewertung: 2.13%
 
Benutzeravatar
Ritter Kunz
Rang 15
Beiträge: 2909
Registriert: Do 28.07.2016, 16:32
Hat sich bedankt: 6972 Mal
Danksagung erhalten: 3851 Mal
VeteranenordenRitterkreuz des Sankt Nikolaus-OrdensVictoriakreuz+6

Beitrag von Ritter Kunz »

deltadagger hat geschrieben: Das "Pilzhaus" ist eine Idee, in der Tat gibt es ein südkoreanisches Forscherungsteam, das daran arbeitet.
Die bisherigen erreichten Strukturen sind noch zu klein (ca. 2 m³), das sensationelle sind die Pilzwandungen, mit einer Stärke von unter 20 cm haben sie eine bessere Isolierwirkung, als eine 50cm starke Ziegelwand... :)
Wer weiss das schon, vielleicht benötigt man in 20 Jahren nur eine Spore des Pilzes, etwas Wasser und Kuhdünger und das Haus wächst kontrolliert bis zur Sollgröße.
Wir finden das Thema sehr interessant, allerdings fallen Uns haufenweise praktische Fragen ein... Muss der Pilz leben, damit meine Wand/Dach dicht bleibt? Wächst der einmal, und bleibt dann wie er ist? Wie ist die Beständigkeit? Was passiert, wenn Wir einen Nagel in die Wand schlagen?
Wir hoffen mal, dass die Südkoreaner das alles mit bedenken ;)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ritter Kunz für den Beitrag:
deltadagger
Bewertung: 2.13%
 
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
Archiv der Kunz'schen Schriften
Benutzeravatar
Der Stratege
Rang 11
Beiträge: 1048
Registriert: Mi 23.09.2009, 20:52
Hat sich bedankt: 1964 Mal
Danksagung erhalten: 1039 Mal
Großkreuz des Veteranenorden

Beitrag von Der Stratege »

Bigfish hat geschrieben:Wir hatten es an anderer Stelle in diesen Hallen schon mal geschrieben: Sinnvoller wäre es den Druck auf die Städte weg zu nehmen, anstatt die Städte zu überfordern. Statt 36 Mrd. für eine Enteignung auszugeben könnte man damit wunderbar das Umland stärken und den ÖPNV/Straßenverkehr verbessern. Das Umland muss schlicht so attraktiv werden, dass dort keiner mehr weg will (und Ärzte und Supermärkte von alleine wieder hin wollen). Und diese Investitionen wären vmtl. sogar noch real sinnvoll.

Es gibt ein paar wenige Boom-Regionen mit Mietenwahnsinn in Deutschland, überall anderenorts gibt es haufenweise Leerstand... - Enteignungen wären in diesem Sinne sogar ein doppelter oder dreifacher Skandal...
Ihr habt meine volle Zustimmung werter Bigfish! Die marode Infrastruktur muss sowieso erneuert werden und langfristig (das sehe ich ähnlich wie der werte deltadagger) werden Home-Office-varianten immer mehr überhand nehmen, dann ist die Nähe des Wohnorts zur Arbeitsstätte zweitrangig.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Der Stratege für den Beitrag:
Bigfish
Bewertung: 2.13%
 
Benutzeravatar
[B@W] Abominus
Beiträge: 52603
Registriert: Di 16.09.2003, 12:00
Hat sich bedankt: 14081 Mal
Danksagung erhalten: 17566 Mal
SI-VerdienstkreuzGroßkreuz des Veteranenorden in bes. AusführungPour le Mérite+25

Beitrag von [B@W] Abominus »

Witold Pilecki hat geschrieben: Zu unserem Nachbarn: Wenn ihr unseren Larry-AAR aufmerksam verfolgt hättet (da müssten wir mal weiter machen *hust*), wüsstet ihr dass wir hier bei den 'Assis im Pott' leben. Das ist nicht ganz die kleinbürgerliche Idylle, die ihr wohl im Kopf habt. :D

Komme gerade von der Bank. Man will uns das Haus in Recklinghausen finanzieren, dann bin ich demnächst auch wieder "Der Assi ausm Pott". WAT FREU ICH MICH!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor [B@W] Abominus für den Beitrag:
Duke of York
Bewertung: 2.13%
 
Stellaris Mods: Steam-Workshop
Crusader Kings II Mods: Steam-Workshop
Benutzeravatar
Bigfish
Beiträge: 12115
Registriert: Di 04.06.2013, 23:29
Hat sich bedankt: 20805 Mal
Danksagung erhalten: 12125 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVictoriakreuz+6

Beitrag von Bigfish »

Der Stratege hat geschrieben:Ihr habt meine volle Zustimmung werter Bigfish! Die marode Infrastruktur muss sowieso erneuert werden und langfristig (das sehe ich ähnlich wie der werte deltadagger) werden Home-Office-varianten immer mehr überhand nehmen, dann ist die Nähe des Wohnorts zur Arbeitsstätte zweitrangig.

Wir würden sogar noch weiter gehen: In Sinne des Ressourcen-Verbrauchs für Neubauten/Aufstockungen/Nachverdichtungen und somit dem Klimawandel im Hinterkopf ist es umso fahrlässiger Bestandsgebäude leerstehend zu haben oder gar abzureisen und dafür die jetzt schon problematischen Ballungsräume noch weiter zu "verschlimmern"...

Könnte das mal Jemand unter diesem Aspekt durch kalkulieren, was das für die Klimabilanz bedeutet?
Benutzeravatar
Managarm
Rang 17
Beiträge: 5189
Registriert: Di 01.04.2003, 12:00
Hat sich bedankt: 10957 Mal
Danksagung erhalten: 7443 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des Veteranenorden in bes. AusführungPour le Mérite+16

Beitrag von Managarm »

Der Stratege hat geschrieben:... und langfristig (das sehe ich ähnlich wie der werte deltadagger) werden Home-Office-varianten immer mehr überhand nehmen...
Durch welche Branchen soll diese Aussage denn gerechtfertigt sein, werter Stratege. Homeoffice gibt es und wird es sicherlich noch vermehrt geben. Hier aber gleich von einem Überhandnehmen auszugehen, halten Wir für deutlich übertrieben, lassen Unser eventuell eingeschränktes Blickfeld des Nicht-Homeofficers aber gerne erhellen.
Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche)

AAR-Bibliothek
123
Rang 16
Beiträge: 3623
Registriert: Do 04.08.2011, 10:04
Hat sich bedankt: 368 Mal
Danksagung erhalten: 1009 Mal
SI-Korpsorden

Beitrag von 123 »

Bigfish hat geschrieben:Es gibt ein paar wenige Boom-Regionen mit Mietenwahnsinn in Deutschland, überall anderenorts gibt es haufenweise Leerstand...
Passt auf, dass euch die Luft nicht zu dünn wird da oben im Elfenbeinturm.

Selbst in Bremerhaven - vormals mit Mieten wie vor 20, 30 Jahren und wahrlich keine "Boomtown" - wird es seit ein paar Jahren deutlich schwieriger, angemessenen Wohnraum zu finden. Und ... Überraschung!... nicht jeder Arbeitsplatz ist im Homeoffice machbar. Oder läuft bei euch inzwischen z.B. die Müllabfuhr oder die Bedienung im Café um die Ecke nur noch virtuell ab?
Benutzeravatar
Witold Pilecki
Rang 17
Beiträge: 6969
Registriert: Fr 20.04.2018, 14:45
Hat sich bedankt: 20345 Mal
Danksagung erhalten: 7045 Mal
VeteranenordenRitterkreuz des Sankt Nikolaus-OrdensVictoriakreuz+3

Beitrag von Witold Pilecki »

Koenigsmoerder hat geschrieben:Dann nehmen Wir halt Mittelstufen-Wirtschaftslehre: damit Mieten ohne Eingriffe von außen sinken, müsste es ein Überangebot an Wohnraum geben, mehr Angebot als Nachfrage.
Richtig, einer muss bauen, um auf die steigende Nachfrage zu reagieren. Ein Investor oder der Staat. Aber jemand muss bauen.
Koenigsmoerder hat geschrieben:Weder ist das hinsichtlich des dynamischen Wachstums der Ballungszentren in absehbarer Zeit zu erwarten, noch ist das in dieser Hinsicht von der bereits am Anschlag arbeitenden Bauindrustrie zu stemmen - und welcher Investor hat eigentlich bitteschön überhaupt ein Interesse an sinkenden Preisen? Nicht umsonst steht ja im Artikel zu Palmer, dass es auch darum geht Spekulation zu bekämpfen, wo Grundstücke gekauft werden, nicht um darauf zu bauen, sondern weil man auf schnelle Wertsteigerungen spekuliert.
Wie gesagt, verfügbare Flächen und dann wird schon zeitnah gebaut werden und zwar von den raffgierigen Investoren, die kein Stück an sinkenden Preisen interessiert sind. Sinkende Preise werden durch Wettbewerb und Überangebot realisiert.
Koenigsmoerder hat geschrieben:Folglich kann sich der Markt ohne Eingriffe von außen ohnehin nur in eine Richtung entwickeln - zumindest bis zum nächsten Crash - weil die Mittelstufen-Wirtschaftslehre-Modelle hier zu kurz greifen: Wir arbeiten nun einmal in München und nicht beim werten Strategen um die Ecke in Koblenz. Klar, Wir könnten Uns dort einen Job suchen. Als halbwegs qualifizierter Zeitgenosse wäre das ähnlich Eurem Nachbarn wahrscheinlich möglich. Die Bäckereifachverkäuferin - und um die geht es, nicht um Euren Nachbarn oder Uns - hat es da aber nicht ganz so leicht.
Ihr seid Teil des Problems. Das ist wie im Stau zu stehen und sich über die anderen Autofahrer zu beschweren, wegen derer es so voll ist. Im übrigen ist unser Nachbar auch nicht das beste Beispiel. Er arbeitet auf dem Baubetriebshof der Stadt, sie ist Putzfrau auf 400-Euro-Basis. Finanziell ist da wenig Luft. Trotzdem hat er sich für das ‚Landleben‘ entschieden.
Koenigsmoerder hat geschrieben: Folglich sind es im Grunde zwei verschiedene Themenblöcke:
1) wie kriegt man den wachsenden Bedarf in Ballungszentren gestemmt
2) wie kriegt man die Mieten in Ballungszentren wieder in vernünftige Bahnen
Letzteres ist, siehe oben, durch den Markt nicht zu regeln. Außer halt es gibt einen Crash. Aber soll man jetzt wirklich darauf hoffen?
Mögen es zwei Themen sein oder eines. Für beides lautet die Antwort: bauen (siehe oben). Ob jetzt Freiflächen bebaut, bestehende Immobilien aufgestockt oder im Umland Flächen erschlossen und mit ÖPNV angebunden werden, ist egal. Wir schrieben ja zu unserem Einstieg in die Debatte, dass die Mieten nicht das Problem, sondern das Symptom sind.

[B@W] Abominus;1139746 hat geschrieben: Abominus;1139746"]Komme gerade von der Bank. Man will uns das Haus in Recklinghausen finanzieren, dann bin ich demnächst auch wieder "Der Assi ausm Pott". WAT FREU ICH MICH!
Mini-Konvent?
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Witold Pilecki für den Beitrag:
[B@W] Abominus
Bewertung: 2.13%
 
Benutzeravatar
Bigfish
Beiträge: 12115
Registriert: Di 04.06.2013, 23:29
Hat sich bedankt: 20805 Mal
Danksagung erhalten: 12125 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVictoriakreuz+6

Beitrag von Bigfish »

Passt auf, dass euch die Luft nicht zu dünn wird da oben im Elfenbeinturm.

Selbst in Bremerhaven - vormals mit Mieten wie vor 20, 30 Jahren und wahrlich keine "Boomtown" - wird es seit ein paar Jahren deutlich schwieriger, angemessenen Wohnraum zu finden

Werft einen Blick auf die Landkarte, zeichnet die Wachstumsregionen ein und die Regionen mit Leerstand... - Es sind nicht sooo viele Wachstumsregionen...


nicht jeder Arbeitsplatz ist im Homeoffice machbar.

Das Homeoffice haben Wir auch nicht gefordert - lest nach - das waren andere Regenten - Wir haben es mit keiner Silbe erwähnt... - Homeoffice halten Wir auch für dummes Zeug genau aus den von Euch angeführten Gründen - deshalb halten Wir auch dieses in letzter Zeit genannte "Recht auf Homeoffice" für komplett dummes Zeug, weil es automatisch diejenigen Diskriminiert, wo Homeoffice schlicht nicht möglich ist (Besagte Bäckereifachverkäuferin z.B.)...
123
Rang 16
Beiträge: 3623
Registriert: Do 04.08.2011, 10:04
Hat sich bedankt: 368 Mal
Danksagung erhalten: 1009 Mal
SI-Korpsorden

Beitrag von 123 »

Das mit dem Homeoffice bezog sich auch nicht auf euch sondern auf den werten Startegen.
Benutzeravatar
Koenigsmoerder
Rang 16
Beiträge: 4084
Registriert: Di 06.07.2004, 12:00
Hat sich bedankt: 1506 Mal
Danksagung erhalten: 1711 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des Veteranenorden in bes. Ausführung

Beitrag von Koenigsmoerder »

Bigfish hat geschrieben:Allerdings glauben Wir speziell bei diesem Thema, dass Enteignungen tatsächlich ein Skandal sind. Denn dass es überhaupt so weit kommen konnte, liegt an der verbockten Politik derer die es jetzt mit Enteignungen wieder gerade biegen wollen. Das mit dem Hambacherforst zu vergleichen ist da irgendwie nicht ganz passend. Tatsächlich halten Wir es schon für einen saumäßigen Skandal, dass die Kommunen überhaupt das (vom Steuerzahler erwirtschaftete) Tafelsilber billig verramscht haben.


Ja und Nein.
Natürlich hätte man den Bestand an Sozialwohnungen nie in dem Maße veräußern dürfen, wie es geschehen ist. Es zwingt aber die einkaufenden Immobilienkonzerne auch keiner zu Luxussanierungen und dem künstlichen Drehen an der Mietpreisschraube.
Nur weil Politiker vor 10, 20, 30 Jahren eine Menge falsch gemacht haben, heißt das nicht, dass deswegen heutige Politiker die Hände in den Schoss legen müssen.

Und nur weil Politiker dereinst zu doof waren, ist das natürlich noch lange kein Argument, dass Immobilienkonzerne und Investoren deswegen Schindluder am Markt treiben dürfen, und ihnen dabei niemand in den Arm fällt.

Vielleicht sollte man mal eine Haftung für Politiker einführen - vielleicht wird die Politik dann besser?
Kann man drüber reden. Ist aber ein anderes Thema. Hier geht es darum, ob man sozusagen die Immobilienkonzerne in Haftung für ihr schändlich' Treiben nehme sollte. :)

Der Stratege hat geschrieben:Ihr habt meine volle Zustimmung werter Bigfish! Die marode Infrastruktur muss sowieso erneuert werden und langfristig (das sehe ich ähnlich wie der werte deltadagger) werden Home-Office-varianten immer mehr überhand nehmen, dann ist die Nähe des Wohnorts zur Arbeitsstätte zweitrangig.
Auch wenns nun wirklich schon zwei-, dreimal durchgekaut wurde: die Leute, die (potentielle) Home-Office-Jobs machen, sind am wenigsten von explodierenden Mieten betroffen. Sondern diejenigen, die tatsächlich mehrheitlich vor Ort sein müssen.

Witold Pilecki hat geschrieben:Wie gesagt, verfügbare Flächen und dann wird schon zeitnah gebaut werden und zwar von den raffgierigen Investoren, die kein Stück an sinkenden Preisen interessiert sind. Sinkende Preise werden durch Wettbewerb und Überangebot realisiert.


Und wie soll es zu diesem Überangebot kommen? Es wäre schön, wenn Ihr Euch nicht immer in wirtschaftsliberale Allgemeinplätze flüchten, sondern konkret würdet.

Welches Interesse sollte ein Investor daran haben ein Überangebot zu schaffen?
Selbst wenn sich dafür jemand fände: wer soll das bauen, wenn die Bauwirtschaft jetzt schon am Limit operiert?

Wir bitten um konkrete Antworten.

Ihr seid Teil des Problems. Das ist wie im Stau zu stehen und sich über die anderen Autofahrer zu beschweren, wegen derer es so voll ist.


Nö, ist ja nicht Unsere Schuld, dass in München Jobs geschaffen werden und in Pappnasenhausen nicht.
Und bevor jetzt kommt, dass Wir Uns ja ein Beispiel an Eurem Nachbarn nehmen könnten: warum sollten Wir? Seit wann sind die Renditen von Immobilienkonzernen wichtiger als die Menschen? Weil darauf läuft es schließlich hinaus: sollen sich die Menschen doch andere Jobs anderswo suchen oder Kuchen essen...äh...pendeln! Hauptsache irgendwelche Investoren können sich die Taschen voll machen.

Übrigens:



;)

Mögen es zwei Themen sein oder eines. Für beides lautet die Antwort: bauen (siehe oben). Ob jetzt Freiflächen bebaut, bestehende Immobilien aufgestockt oder im Umland Flächen erschlossen und mit ÖPNV angebunden werden, ist egal. Wir schrieben ja zu unserem Einstieg in die Debatte, dass die Mieten nicht das Problem, sondern das Symptom sind.


Ja. Nur wie bereits ausgeführt, sind das leider nichts als Worthülsen. Das Beste gegen Armut ist Geld, das Beste gegen den Hunger in der Welt sind Lebensmittel und das Beste gegen Wohnungsmangel ist Wohnungsbau. Überall stellt sich aber die Frage nach dem WIE.

Und bislang konnte noch keiner irgendeine konkrete Lösung präsentieren. Von einer, die am besten in naher Zukunft und nicht erst in 10 Jahren Wirkung zeigt, mal ganz zu schweigen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Koenigsmoerder für den Beitrag:
123
Bewertung: 2.13%
 
miles, quem dux laudat, Hispanus est.

Beneath the gold, the bitter steel.
123
Rang 16
Beiträge: 3623
Registriert: Do 04.08.2011, 10:04
Hat sich bedankt: 368 Mal
Danksagung erhalten: 1009 Mal
SI-Korpsorden

Beitrag von 123 »

Eine mögliche (Teil-)Lösung wäre schon mal, dass Modernisierungskosten eben nicht mehr so einfach 100%ig auf die Mieter abgeladen werden dürften. Das ist nämlich eine der Hauptmaschen von Vonovia & Co.

Und die Beamten von manchen Finanzämtern sollten vielleicht auch mal richtig zusammengestutzt und an das reale Leben außerhalb der Amtsgemäuer gewöhnt werden:
Benutzeravatar
Bigfish
Beiträge: 12115
Registriert: Di 04.06.2013, 23:29
Hat sich bedankt: 20805 Mal
Danksagung erhalten: 12125 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVictoriakreuz+6

Beitrag von Bigfish »

Luxussanierungen

Dann müsste man erst mal diesen Begriff exakt(er) definieren. In Berlin gilt Unseres Wissens bereits ein zweites Handwaschbecken als Luxus. Das halten Wir für völlig überzogen. Hier bei Uns beschwerten sich Demonstranten vor einiger Zeit über die Pläne einen Aufzug in einem Haus einzubauen als Luxussanierung. Wir würden das als Alten- und Behindertengerechtes Modernisieren bezeichnen - also was denn jetzt?


Wir glauben vieles was derzeit als Luxussanierung bezeichnet wird ist heute einfach nur der normale Standard. Wie ein Vorredner schrieb würden auch Wir Luxus primär anhand der Quadratmeter pro Person festmachen. Aber auch das ist schwierig. Sind 100 m² für eine Person Luxus? Ja. Aber was wenn das ein Selbstständiger ist, der einen Teil der 100 m² als Büro benutzt?
Benutzeravatar
Bigfish
Beiträge: 12115
Registriert: Di 04.06.2013, 23:29
Hat sich bedankt: 20805 Mal
Danksagung erhalten: 12125 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVictoriakreuz+6

Beitrag von Bigfish »

Eine mögliche (Teil-)Lösung wäre schon mal, dass Modernisierungskosten eben nicht mehr so einfach 100%ig auf die Mieter abgeladen werden dürften. Das ist nämlich eine der Hauptmaschen von Vonovia & Co.

Eines dürfte doch logisch sein: Sämtliche Kosten die eine Miet-Immobilie verursacht (+ eine bestimmte Rendite) sind letztlich immer auf die ein oder andere Weiße von den Mietern zu tragen. Anderenfalls wäre es ein planmäßiges Verlustgeschäft und das ergebe dann nun mal keinen Sinn. Und die Modernisierungskosten können nach den neuesten Änderungen maximal zu 8%/Jahr auf die Miete umgelegt werden (Bislang 11%/Jahr).

Also läuft es eigentlich darauf hinaus wie viel Rendite ist vernünftig und sozial, ab welcher Höhe wird eine Rendite unsozial bzw. asozial?
Benutzeravatar
Koenigsmoerder
Rang 16
Beiträge: 4084
Registriert: Di 06.07.2004, 12:00
Hat sich bedankt: 1506 Mal
Danksagung erhalten: 1711 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des Veteranenorden in bes. Ausführung

Beitrag von Koenigsmoerder »

Das ist eine rein akademische Zahl, weil wo kein Kläger, da kein Richter. Wieviele Leute wollen bei einer solchen Marktlage schon gegen ihren Vermieter klagen?
Zumal natürlich für sowas auch gerne ein Mieterwechsel genutzt wird. Luxussanierung und dann beweise als neuer Mieter mal, dass die Butze vorher aber mehr als 8 oder 11% billiger war - zumal es bei einem Mieterwechsel wahrscheinlich gar keinen Rechtsanspruch gibt. Sondern dann wird wohl eher die "ortsübliche Vergleichsmiete" herangezogen.
Das haben Wir als Student seinerzeit in Erlangen erlebt, als im privaten Studentenwohnheim die Preisbindung ausgelaufen ist. Grundsätzlich war das schon in Ordnung, dass seinerzeit die Miete deutlich erhöht wurde, das ist ja Sinn und Zweck des ganzen Modells gewesen, unter dem diese subventionierten Einrichtungen irgendwann mal errichtet wurden. Aber die Masche war natürlich lustig: die Gesellschaft hatte in Erlangen zwei Wohnheime und hat den Bewohnern Briefe geschickt, in dem die Miethöhen von gerade erst Eingezogenen (deren Mietverträge also nicht mehr unter die Preisbindung fielen) des jeweils anderen Hauses standen. "Ortsübliche Vergleichsmiete", ja, nee, is klar, nä... :D

Aber ja: lenken wir davon ab, dass es ein riesiges und ganz grundsätzliches Problem mit (bezahlbarem) Wohnraum in deutschen Ballungszentren gibt, und debattieren über die Definition von "Luxussanierungen" und über rein akademische Rechengrößen von 8 bzw. 11%... :prost:
miles, quem dux laudat, Hispanus est.

Beneath the gold, the bitter steel.
Benutzeravatar
Witold Pilecki
Rang 17
Beiträge: 6969
Registriert: Fr 20.04.2018, 14:45
Hat sich bedankt: 20345 Mal
Danksagung erhalten: 7045 Mal
VeteranenordenRitterkreuz des Sankt Nikolaus-OrdensVictoriakreuz+3

Beitrag von Witold Pilecki »

Koenigsmoerder hat geschrieben:Und wie soll es zu diesem Überangebot kommen? Es wäre schön, wenn Ihr Euch nicht immer in wirtschaftsliberale Allgemeinplätze flüchten, sondern konkret würdet.
Welches Interesse sollte ein Investor daran haben ein Überangebot zu schaffen?
Wollt ihr nicht oder könnt ihr nicht verstehen? Dafür, dass ihr unsere Aussagen wiederholt als Schulstoff der Mittel- oder Oberstufe abtut, wundern wir uns über diese Fragen. Kein Investor möchte ein Überangebot schaffen. Jeder Investor plant aber langfristige Investitionen unter unvollständigen Informationen, er schätzt und wettet auf die Zukunft. Konkret muss man annehmen, dass in drei Jahren immer noch Menschen nach Berlin ziehen möchten, die bereit sind 12€ pro Quadratmeter zu bezahlen. Dann kann man Vonovia Wohneinheit 2 aufkaufen und aufstocken. Die unsichtbare Hand des Marktes sorgt dann automatisch dafür, dass auch mal ein Überangebot hier und da entsteht, weil einige der Investoren den Bedarf oder die Zahlungsbereitschaft überschätzt haben. Dann gibt es diese Objekte günstiger. Trotzdem wird man in der Innenstadt keine Wohnungen für Handwerker einrichten, weil die Nachfrage nach und die entsprechende Zahlungsbereitschaft für Wohnungen in der Innenstadt viel zu hoch ist. Da muss, wenn man das möchte, der Staat ran.
Wie konkret sollen wir das denn für euch ausführen?
Als wir das letzte mal unseren ehemaligen Arbeitgeber in Berlin besuchten, mussten wir feststellen dass ein ganzes Gebäude abgerissen wurde. Vorher war da ein Edeka, eine Dönerbude und ein Altenheim drin. Wir denken, man wird einfach ein neues Haus in die Häuserzeile einpassen. Genau da könnte man aber einfach höher neu bauen. Der Kringel ist jetzt komplett weg:
Bild

Wenn ihr noch mehr Beispiele wollt, müsst ihr euch schon den werten deltadagger mit Familie auf ein Wochenende nach München einladen. Während sich Frau und Kinder irgendwo vergnügen, kann er euch treffsicher überbaubare Parkplätze und Gebäude mit Aufstockpotenzial zeigen. ;)

Alternativ könnte sich ein Investor finden, um in Potsdam, Königswusterhausen oder sonst wo im Umland ein Großprojekt aus dem Boden zu stampfen. Siemens plant so etwas, auch wenn die Siemensstadt immer noch Berlin ist, ist das ganz schön JWD „janz weit draußen“. Einfach ein paar Wohngebäude dazu bauen und fertig ist das zweite Stadtzentrum in der Pampa.
Koenigsmoerder hat geschrieben:Selbst wenn sich dafür jemand fände: wer soll das bauen, wenn die Bauwirtschaft jetzt schon am Limit operiert?
Das gibt sich schon wieder, auch die Konjunktur- und Billiggeldblase ist mal vorbei. Die Probleme, die sich über Jahre anstauen, müssen ja nicht im Hauruckverfahren gelöst werden. Vorerst tut es auch… na, mögt ihr raten? Also die Lösung: Angebot und Nachfrage. Es wird da zuerst gebaut, wo die Preise signalisieren, dass es am nötigsten ist.
Koenigsmoerder hat geschrieben:Und bevor jetzt kommt, dass Wir Uns ja ein Beispiel an Eurem Nachbarn nehmen könnten: warum sollten Wir? Seit wann sind die Renditen von Immobilienkonzernen wichtiger als die Menschen?
Ihr müsst und sollt gar nichts. Außer einsehen, dass ihr genauso einer der vielen seid, die gerne in München leben möchten/müssen und deshalb bei fehlendem Angebot Paketzusteller, Straßenkehrer und Bäckereifachverkäufer aus der Stadt vertreibt. Ihr seid der Markt, eure Gier nach einem gut bezahlten Arbeitsplatz (=Rendite) ist wichtiger als diese Menschen. Seit wann wissen wir aber nicht :D .
Koenigsmoerder hat geschrieben:Überall stellt sich aber die Frage nach dem WIE. Und bislang konnte noch keiner irgendeine konkrete Lösung präsentieren. Von einer, die am besten in naher Zukunft und nicht erst in 10 Jahren Wirkung zeigt, mal ganz zu schweigen.
Was war denn nun genau eure Lösung. Durch Enteignungen entsteht kein Wohnraum. Es wohnt nur jemand anderes dort.

P.S.: Kein Auto – löblich!
Benutzeravatar
Koenigsmoerder
Rang 16
Beiträge: 4084
Registriert: Di 06.07.2004, 12:00
Hat sich bedankt: 1506 Mal
Danksagung erhalten: 1711 Mal
SI-VerdienstordenGroßkreuz des Veteranenorden in bes. Ausführung

Beitrag von Koenigsmoerder »

Witold Pilecki hat geschrieben:Wollt ihr nicht oder könnt ihr nicht verstehen? Dafür, dass ihr unsere Aussagen wiederholt als Schulstoff der Mittel- oder Oberstufe abtut, wundern wir uns über diese Fragen.


Keine Sorge, Wir verstehen das schon. ;)
Das sind rhetorische Fragen, weil die Antwort darauf genauso in der Mittelstufe vermittelt wird. Wie Ihr ja eingeräumt habt, kein Investor hat daran Interesse. Danke. Folglich bedarf es Eingriffe von außen. Weil...

Jeder Investor plant aber langfristige Investitionen unter unvollständigen Informationen, er schätzt und wettet auf die Zukunft. Konkret muss man annehmen, dass in drei Jahren immer noch Menschen nach Berlin ziehen möchten, die bereit sind 12€ pro Quadratmeter zu bezahlen. Dann kann man Vonovia Wohneinheit 2 aufkaufen und aufstocken. Die unsichtbare Hand des Marktes sorgt dann automatisch dafür, dass auch mal ein Überangebot hier und da entsteht, weil einige der Investoren den Bedarf oder die Zahlungsbereitschaft überschätzt haben. Dann gibt es diese Objekte günstiger.


...das ist ja wohl jetzt ein Scherz, oder? :D
Die breitflächige Lösung für bezahlbaren Wohnraum soll Gevatter Zufall sein, dass sich vielleicht ein paar Investoren mal verkalkulieren? Na, das kann ja heiter werden...

Wie konkret sollen wir das denn für euch ausführen?
Danke, das war konkret genug. Damit sind Wir erstmal raus. :-)
miles, quem dux laudat, Hispanus est.

Beneath the gold, the bitter steel.
Antworten

Zurück zu „Politik und Gesellschaft“