Enteignung von (nicht-kleinen) Wohnungsunternehmen
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Enteignung von (nicht-kleinen) Wohnungsunternehmen
Die Grünen driften weiter nach links. Jetzt werden auch Forderungen nach Enteignungen unterstützt, nachdem man bereits die Schüler ermutigt hat die Schule zu schwänzen. Bald wird wahrscheinlich die Verstaatlichung weiterer Wirtschaftszweige gefordert, weil die den Grünen nicht genehm sind.
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... en-cdu-csu
Mehr und mehr zeigt sich, dass die Grünen eine absolut staatstragende Partei sind, auf die man sich vollkommen verlassen kann. Durch solche Aktionen wird doch jeder Investor davon abgeschreckt, in Berlin Wohnungen zu bauen, obwohl sich das sonst gerade jetzt sehr lohnen würde.
Aber soweit denken die Grünen natürlich nicht. Hauptsache die Klientel ist zufrieden, die Mieter die danach kommen haben halt Pech. Außerdem: Will wirklich jemand in einer staatlichen Wohnung leben? Da wird wahrscheinlich nie wieder renoviert, aber billig wärs, klar.
Die Schulden trägt ja dann der Steuerzahler.
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... en-cdu-csu
Mehr und mehr zeigt sich, dass die Grünen eine absolut staatstragende Partei sind, auf die man sich vollkommen verlassen kann. Durch solche Aktionen wird doch jeder Investor davon abgeschreckt, in Berlin Wohnungen zu bauen, obwohl sich das sonst gerade jetzt sehr lohnen würde.
Aber soweit denken die Grünen natürlich nicht. Hauptsache die Klientel ist zufrieden, die Mieter die danach kommen haben halt Pech. Außerdem: Will wirklich jemand in einer staatlichen Wohnung leben? Da wird wahrscheinlich nie wieder renoviert, aber billig wärs, klar.
Die Schulden trägt ja dann der Steuerzahler.
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+1
Tja, immer da, wo der Markt nicht funktioniert, muss halt Vater Staat aushelfen. Mag Euch abstrus vorkommen, aber früher hat der Staat wg. des Wohnraummangels sozialen Wohnungsbau erfolgreich betrieben, bis irgendwelche Ideologen und Blitzmerker drauf gekommen sind, daß dann die Mieten gar nicht mehr so schön steigen wie gewünscht, trotz künstlicher Verknappung. Und wenn Spekulanten auf Anleger mit zu viel Geld treffen und das zu galoppiernden Preissteigerungen führt und dazu, daß ganze Viertel nur noch als Finanzanlage und nicht als Wohnraum genutzt werden, ist es höchste Zeit.
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Ausnahmsweise mal ein Link auf Fratzenbuch:
-> https://www.facebook.com/leofischeresq/ ... 1868875961
Abseits davon: Wir finden die Forderung nach Enteignungen gut und haben bereits mit unterschrieben, wohl wissend, dass es dazu niemals kommen wird. Aber das Geschrei gewisser Parteien ist einfach zu schön xD Dazu kann man halt keine windelweichen Phrasen dreschen. Da muß man sich klar positionieren. Und gerade der Vonovia würden hier in Bremen ein paar Enteignungen mal ganz gut tun...
Wir finden es im Übrigen erstaunlich, dass es nicht schon zu Hausbesetzungen gekommen ist. Wär mal fällig! Aber die Jugend von heute ist anscheinend zu weich geworden...
-> https://www.facebook.com/leofischeresq/ ... 1868875961
Abseits davon: Wir finden die Forderung nach Enteignungen gut und haben bereits mit unterschrieben, wohl wissend, dass es dazu niemals kommen wird. Aber das Geschrei gewisser Parteien ist einfach zu schön xD Dazu kann man halt keine windelweichen Phrasen dreschen. Da muß man sich klar positionieren. Und gerade der Vonovia würden hier in Bremen ein paar Enteignungen mal ganz gut tun...
Wir finden es im Übrigen erstaunlich, dass es nicht schon zu Hausbesetzungen gekommen ist. Wär mal fällig! Aber die Jugend von heute ist anscheinend zu weich geworden...
- Der Stratege
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Werter Sugar,
Ich bin keineswegs der Meinung, dass der Markt alles perfekt regelt. ABER: Wenn der Staat in Berlin wirklich was tun will soll er doch Sozialen Wohnungsbau betreiben. Enteignungen sind der völlig falsche Anreiz.
Baut der Staat/ bzw. die Stadt neue Wohnungen geraten die Investoren doch auch unter Druck, um mit den tendenziell billigeren Wohnungen mithalten zu können.
Aber ist es wirklich so toll, wenn der Staat Unternehmen enteignet und in der Folge nahezu jedwede Investorentätigkeit vernichtet? Hohe Mieten führen doch dazu, dass diese aus Gier weitere Wohnungen aus dem Boden stampfen, aber wenn die Investitionen einfach so enteignet werden können, werden weniger das Risiko eingehen.
Ich bin keineswegs der Meinung, dass der Markt alles perfekt regelt. ABER: Wenn der Staat in Berlin wirklich was tun will soll er doch Sozialen Wohnungsbau betreiben. Enteignungen sind der völlig falsche Anreiz.
Baut der Staat/ bzw. die Stadt neue Wohnungen geraten die Investoren doch auch unter Druck, um mit den tendenziell billigeren Wohnungen mithalten zu können.
Aber ist es wirklich so toll, wenn der Staat Unternehmen enteignet und in der Folge nahezu jedwede Investorentätigkeit vernichtet? Hohe Mieten führen doch dazu, dass diese aus Gier weitere Wohnungen aus dem Boden stampfen, aber wenn die Investitionen einfach so enteignet werden können, werden weniger das Risiko eingehen.
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Fassen Wir kurz zusammen (ja, das ist polemisch, trotzdem): Eurer Meinung nach sind also Enteignungen sozialistisch. Merkwürdig, gegen die Vernichtung ganzer Dörfer durch den (sowieso nur durch Subventionen profitablen) Kohlebergbau habt Ihr aber nichts? Kleiner Tipp, die Leute sind auch nicht freiwillig gegangen. Ironisch, aber eigentlich machen die "linken Krawallmacher" im Hambacher Forst auch nichts anderes, als Widerstand gegen Enteignungen zu leisten.
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Strategienordi
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1. Bestand die Investorentätigkeit vorallem darin, dem Land Berlin die Sozialwohnungen abzukaufen und Luxussanierungen und "Modernisierungen" mit Umlage durchzuführen.
2. Gebaut wird was die meiste Rendite bringt. Das sind sicher keine Sozialwohnungen mit 30 Jahren fester Miete. Sofern überhaupt gebaut und nicht nur auf steigende Preise spekuliert wird.
3. Brauchen auch Sozialwohnungen Bauland. Das ist aber knapp, insbesondere da die lezten Jahrzehnte jeder mm² öffentlichen Grundes verschenkt wurde.
4. Knappes Bauland bedeutet teures Bauland. Der Grundstückpreis ist aber oft und gerade bei entsprechender Lage der größte Kostenpunkt.
5. Neben der Knappheit ist für den Grundstückpreis die dortige Baumöglichkeit wertgebend. Mehr Wohnungen bauen schadet hier mitunter sogar.
6. Mehr Boden kann nicht generiert werden. Damit ist dort das Angebot immer begrenzt und jeder Nachfrageanstieg führt zu höheren Preisen. Folglich kann hier nachhaltig nur über eine Regulierung der Nachfrage ein Preisansteig gedämpft werden. Insofern wäre ein Vergraulen von Investoren hilfreich.
2. Gebaut wird was die meiste Rendite bringt. Das sind sicher keine Sozialwohnungen mit 30 Jahren fester Miete. Sofern überhaupt gebaut und nicht nur auf steigende Preise spekuliert wird.
3. Brauchen auch Sozialwohnungen Bauland. Das ist aber knapp, insbesondere da die lezten Jahrzehnte jeder mm² öffentlichen Grundes verschenkt wurde.
4. Knappes Bauland bedeutet teures Bauland. Der Grundstückpreis ist aber oft und gerade bei entsprechender Lage der größte Kostenpunkt.
5. Neben der Knappheit ist für den Grundstückpreis die dortige Baumöglichkeit wertgebend. Mehr Wohnungen bauen schadet hier mitunter sogar.
6. Mehr Boden kann nicht generiert werden. Damit ist dort das Angebot immer begrenzt und jeder Nachfrageanstieg führt zu höheren Preisen. Folglich kann hier nachhaltig nur über eine Regulierung der Nachfrage ein Preisansteig gedämpft werden. Insofern wäre ein Vergraulen von Investoren hilfreich.
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Was Euch "links" vorkommen mag, werter Stratege, ist im Grundgesetz verankert.
Sowohl die Möglichkeit der Enteignung, als auch, dass (Wohn)Eigentum verpflichtet. Dass auf dem Wohnungsmarkt in Ballungszentren mittlerweile großflächig Schindluder betrieben wird, dürfte unstrittig sein. Insofern halten Wir z.B. Habecks Argumentation von der Enteignung als letztem(!) Mittel durchaus für schlüssig. Der Staat tut es für Autobahnen, warum zum Teufel nicht für bezahlbaren Wohnraum? Warum soll das eine "linker" als das andere sein?
Zumal es in der öffentlichen Debatte immer so klingt, als würde den Eigentümern hier etwas gestohlen. Was ja nicht stimmt, sie werden entschädigt.
Natürlich muss man sich vorher die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, mögliche Investoren dergestalt zu verprellen.
Wenn man ehrlich ist, muss man aber eben zu dem Schluss kommen, dass der vielbesungene Markt es eben offensichtlich nicht alleine regelt. Überschaubare Eingriffe wie die Mietpreisbremse scheinen völlig wirkungslos. Man muss also abwägen, ob man dabei wirklich was verliert. Zumal das Beispiel Wien - 2/3 aller Wohnungen sind in staatlicher Hand oder die Mieten unterliegen staatlicher Regulierung - zeigt, dass Investoren trotzdem bauen. Dort ist zwar auch nicht alles ideal, insbesondere wenn man gerade erst nach Wien zieht. Aber insbesondere, wenn man die Agglomeration Wien in Relation zu deutschen Ballungszentren setzt, ist das ja Kindergeburtstag.
Boris Palmer, seines Zeichens OB von Tübingen und nun wirklich nicht in dem Verdacht ein "Linker" zu sein, hat es nach einer ganzen Reihe von regulatorischen Maßnahmen bei sich daheim dieser Tage sehr schön vor Investoren gesagt: "Ich habe ein Überangebot an Investoren in Tübingen. Ich brauche Sie nicht. Und wenn, dann zu meinen Bedingungen. Ich will keine steigenden Mieten mehr."
Sowohl die Möglichkeit der Enteignung, als auch, dass (Wohn)Eigentum verpflichtet. Dass auf dem Wohnungsmarkt in Ballungszentren mittlerweile großflächig Schindluder betrieben wird, dürfte unstrittig sein. Insofern halten Wir z.B. Habecks Argumentation von der Enteignung als letztem(!) Mittel durchaus für schlüssig. Der Staat tut es für Autobahnen, warum zum Teufel nicht für bezahlbaren Wohnraum? Warum soll das eine "linker" als das andere sein?
Zumal es in der öffentlichen Debatte immer so klingt, als würde den Eigentümern hier etwas gestohlen. Was ja nicht stimmt, sie werden entschädigt.
Natürlich muss man sich vorher die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, mögliche Investoren dergestalt zu verprellen.
Wenn man ehrlich ist, muss man aber eben zu dem Schluss kommen, dass der vielbesungene Markt es eben offensichtlich nicht alleine regelt. Überschaubare Eingriffe wie die Mietpreisbremse scheinen völlig wirkungslos. Man muss also abwägen, ob man dabei wirklich was verliert. Zumal das Beispiel Wien - 2/3 aller Wohnungen sind in staatlicher Hand oder die Mieten unterliegen staatlicher Regulierung - zeigt, dass Investoren trotzdem bauen. Dort ist zwar auch nicht alles ideal, insbesondere wenn man gerade erst nach Wien zieht. Aber insbesondere, wenn man die Agglomeration Wien in Relation zu deutschen Ballungszentren setzt, ist das ja Kindergeburtstag.
Boris Palmer, seines Zeichens OB von Tübingen und nun wirklich nicht in dem Verdacht ein "Linker" zu sein, hat es nach einer ganzen Reihe von regulatorischen Maßnahmen bei sich daheim dieser Tage sehr schön vor Investoren gesagt: "Ich habe ein Überangebot an Investoren in Tübingen. Ich brauche Sie nicht. Und wenn, dann zu meinen Bedingungen. Ich will keine steigenden Mieten mehr."
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- [B@W] Abominus
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+25
Als Grüner finde ich das Thema Enteignung zum einen charmant, zum anderen sträuben sich mir die Nackenhaare. Es gibt mehrere Wege aus der Wohnungsnot in Berlin:
- Wegziehen
- Mehr Wohnungen bauen
- Mieten deckeln (auch auf Modernisierungen bezogen)
- Enteignen
Letzteres halte ich für ein schlechtes Mittel. Aber, Habeck ist ja nicht dumm. Einerseits wird den Grünen immer vorgeworfen, sie seinen Prinzipienlos, andererseits sind sie Prinzipienreiter. Ja, Leute, was denn nun? Er positioniert sich damit etwas weiter links. Ich finde das nicht verwerflich, denn seien wir ehrlich:
- Das wird nicht passieren.
- Berlin ist pleite. Auch bei Enteignung muss gezahlt werden. Spätestens da ist Feierabend...
- Wegziehen
- Mehr Wohnungen bauen
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- Enteignen
Letzteres halte ich für ein schlechtes Mittel. Aber, Habeck ist ja nicht dumm. Einerseits wird den Grünen immer vorgeworfen, sie seinen Prinzipienlos, andererseits sind sie Prinzipienreiter. Ja, Leute, was denn nun? Er positioniert sich damit etwas weiter links. Ich finde das nicht verwerflich, denn seien wir ehrlich:
- Das wird nicht passieren.
- Berlin ist pleite. Auch bei Enteignung muss gezahlt werden. Spätestens da ist Feierabend...
- Jorrig
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+8
Mietpreisbremse und Enteignungen funktionieren beide ziemlich sicher nicht. Der Staat hat das wichtigste Mittel selbst in der Hand: Ausweisung von Bauland. Er kann ausserdem selbst Land kaufen und darauf bauen und das dann günstig vermieten. Das machen sie sogar hier in Zürich, und zwar mit dem Ziel, möglichst grosse Varianz zu haben. Vonovia etc. haben einen schlechten Ruf, aber sie reagieren nur auf die Rahmenbedingungen, die ihnen gegeben werden. Für den Staat ist es am günstigsten, wenn ganz viele Unternehmen selbständig sanieren, umbauen, neu bauen etc. Er sollte das also regulieren und über das Angebot von Bauland steuern, nicht durch massive Markteingriffe wie Preisbeschränkungen und Enteignungen. Wobei ich sicher bin, dass selbst die Grünen niemanden enteignen werden. Die Träume gibt es in der Ernsthaftigkeit allenfalls ganz weit links. Dagegen würde auch ganz sicher geklagt, und das kann dann dauern.
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Wir finden nicht, dass man sich die Konzerne mit dieser Argumentation so einfach davonstehlen lassen sollte.Jorrig hat geschrieben:Vonovia etc. haben einen schlechten Ruf, aber sie reagieren nur auf die Rahmenbedingungen, die ihnen gegeben werden.
Es wird ganz bewusst ausgenutzt, dass die Leute nun einmal irgendwo leben müssen. Hier geht es ja nicht darum aus seinen Investitionen eine gesunde Rendite zu ziehen, sondern man missbraucht ein Grundbedürfnis, einen Grundzwang des Menschen zur Profitmaximierung. Man treibt mit Luxussanierungen die Mieten bewusst immer weiter in die Höhe, weil natürlich können viele Leute dann immer noch 100 Euro mehr zahlen, wenn sie dringend eine Bude brauchen. Sie schneiden es sich halt an anderer Stelle ab. Geringverdiener oder Familien brauchen hier in München teilweise mehr als die Hälfte ihres Nettoeinkommens für die Miete, wollen sie nicht ganz raus in die Pampas (jenseits des ÖNV-Netzes) ziehen.
Und das liegt nicht daran, dass Konzerne und Investoren sich nur an den Rahmenbedingungen orientieren, sondern, weil sie diese aktiv mitgestalten. Z.B. über Luxussanierungen. Weil sie den Hals nicht vollbekommen können. Das ist einfach nur schäbig.
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Wir verstehen nicht, wie "Bauen, bauen, Bauen" als ernsthafte Alternative angepriesen wird. Es geht doch für die Leute darum, dass sie sich ihr angestammtes Viertel nicht mehr leisten können, wenn da die Mieten in die Höhe schnellen. Wie realistisch ist es nun, dass in irgend einem Berliner Viertel, was schon entsprechend lang besteht, signifikant Platz zum Bauen vorhanden ist? Sicher kann man versuchen, eine Nachverdichtung vorzunehmen, aber dass das billiger Wohnraum, wird, ist auch eher unrealistisch. Und wer (vor allem wenn er in der Stadt arbeitet) will gern in eine neue wenn auch möglicherweise günstigere mitten in der Pampa (Vorstadt), wenn er dann täglich 1,5h pendeln muss? Mal abgesehen von nachbarschaften, Freunden etc.
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[Gast]
1. Erzwinge energetische Sanierung.
2. Lasse deine Wähler sich über steigende Mieten wundern.
3. Erzähle Enteignungen von knapp 200.000 Einheiten für 36 Mrd. € würde etwas lösen.
Genial.
Was man mit den Enteignungskosten alles finanzieren könnte in Berlin (okay wird eh nicht fertig). Und dann der Witz, dass zwar die Allgemeinheit das finanzieren soll, die Kontrolle über die neue 200.000 Einheiten Wohngesellschsft soll aber bei den Mietern liegen, der Senat darf nur 2 von 15 stimmberechtigten Verwaltern schicken. Genial. Und wenn die Gesellschaft Minus macht, Dann darf der Senat sie voll finanzieren. Genial hoch zwei.
Lieber Abo, bitte diesen Beitrag auch verschieben.
2. Lasse deine Wähler sich über steigende Mieten wundern.
3. Erzähle Enteignungen von knapp 200.000 Einheiten für 36 Mrd. € würde etwas lösen.
Genial.
Was man mit den Enteignungskosten alles finanzieren könnte in Berlin (okay wird eh nicht fertig). Und dann der Witz, dass zwar die Allgemeinheit das finanzieren soll, die Kontrolle über die neue 200.000 Einheiten Wohngesellschsft soll aber bei den Mietern liegen, der Senat darf nur 2 von 15 stimmberechtigten Verwaltern schicken. Genial. Und wenn die Gesellschaft Minus macht, Dann darf der Senat sie voll finanzieren. Genial hoch zwei.
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Strategienordi
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- Jorrig
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+8
Ich würde sagen, das ist Marktwirtschaft.Koenigsmoerder hat geschrieben:Wir finden nicht, dass man sich die Konzerne mit dieser Argumentation so einfach davonstehlen lassen sollte.
Es wird ganz bewusst ausgenutzt, dass die Leute nun einmal irgendwo leben müssen. Hier geht es ja nicht darum aus seinen Investitionen eine gesunde Rendite zu ziehen, sondern man missbraucht ein Grundbedürfnis, einen Grundzwang des Menschen zur Profitmaximierung. Man treibt mit Luxussanierungen die Mieten bewusst immer weiter in die Höhe, weil natürlich können viele Leute dann immer noch 100 Euro mehr zahlen, wenn sie dringend eine Bude brauchen. Sie schneiden es sich halt an anderer Stelle ab. Geringverdiener oder Familien brauchen hier in München teilweise mehr als die Hälfte ihres Nettoeinkommens für die Miete, wollen sie nicht ganz raus in die Pampas (jenseits des ÖNV-Netzes) ziehen.
Und das liegt nicht daran, dass Konzerne und Investoren sich nur an den Rahmenbedingungen orientieren, sondern, weil sie diese aktiv mitgestalten. Z.B. über Luxussanierungen. Weil sie den Hals nicht vollbekommen können. Das ist einfach nur schäbig.
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Nochmal danke für den Hinweis. Ihr hattet das ja bereits schon einmal erläutert und wir fanden es sehr interessant.deltadagger hat geschrieben:Nachverdichtung auf öffentlichem Grund ist das Zauberwort.
Unsere Firma hat bewiesen, dass es geht, das Dantebad - ein Parkplatzüberbauung.
Kann mir keiner erzählen, er kenne nicht einen schönen Parkplatz in seiner Gemeinde...
Müssen eben nur alle übern Schatten springen und einfach machen, incl. Baugenehmigung in einem Jahr 100 Wohnungen.
Erst am Freitag sind wir mit unserer Frau an dem Gebäude vorbeigefahren und haben ihr das Projekt erläutert.
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Komischer Kunde
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+1
Ich finde, es ist zu aller vorderst eine Frage, worin sich eine Luxuswohnung von einer Sozialwohnung bzw. Wohnung für Normalverdiener unterscheidet? Sind es nur grobe Kennzahlen wie etwa fließendes, womöglich gar warmes Wasser, Toilette im Treppenhaus, 3-Fachverglasung, Fußbodenheizung oder Feuerofen nach der Kochstelle? Luxus definiert sich meines Erachtens nach nur über üppiges Flächenangebot je Person und die Verwendung edler Materialien, ergänzt um gewisse Aspekte der Lage. Simple Wohnstandards des frühen 21. Jahrhunderts sind kein Luxus!
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- Koenigsmoerder
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@Jorrig:
Nö, das ist Manchester-Kapitalismus.
Marktwirtschaft ist, wenn Unternehmen A beschließt sein Studentenfutter ab sofort mit vergoldeten Rosinen auszuliefern. Dann kann der geneigte Studentenfutteresser sich überlegen, ob er dafür wirklich den zehnfachen Preis zahlen möchte, oder doch das klassische Studentenfutter von Unternehmen B zum normalen Preis kauft.
Hier bleibt dem Mieter ja keine Wahl, weil praktisch kein für Geringverdiener oder Familien bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, sondern primär gehoben neu gebaut und dazu noch Bestand luxussaniert wird. Der Verbraucher aka Mieter hat also keine Wahl zwischen unterschiedlichen Angeboten, sondern der Anbieter diktiert letztlich mangels Alternativen den Preis.
Den Leuten zu sagen, sie sollen sich halt woanders eine andere Arbeit suchen, ist insbesondere für Familien hingegen ziemlich zynisch. Mal ganz davon abgesehen, dass das eine nunmal das andere bedingt: dort, wo Mieten günstig sind, liegt das nicht zuletzt auch daran, weil es eben keine Jobs und damit auch keinen Zuzug gibt.
Auch die Forderung, dann müssten die Unternehmen halt mehr bezahlen, geht in Unseren Augen fehl.
Wir kommen auch in München noch gut rum, weil Wir keine Kinder und einen gutbezahlten Job haben. Es gibt aber nun einmal in einer Großstadt nicht nur hoch- und höchstbezahlte Jobs, sondern auch sehr viele Jobs für Mittel- und Geringqualifizierte. Der Bäckereifachverkäuferin kann man nicht einfach morgen das Doppelte bezahlen. Zumindest nicht, ohne auch morgen das Doppelte für den Laib Brot zu verlangen. Und das ist dann linke Tasche, rechte Tasche und löst überhaupt kein Problem.
Zumal Wir auch nicht einsehen, Unternehmen zu bestrafen, wo noch eine echte Wertschöpfung stattfindet, nur damit Immobilieninvestoren, die in Zeiten der Nullzinsen nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, immer noch dicke Renditen einfahren können.
Nö, das ist Manchester-Kapitalismus.
Marktwirtschaft ist, wenn Unternehmen A beschließt sein Studentenfutter ab sofort mit vergoldeten Rosinen auszuliefern. Dann kann der geneigte Studentenfutteresser sich überlegen, ob er dafür wirklich den zehnfachen Preis zahlen möchte, oder doch das klassische Studentenfutter von Unternehmen B zum normalen Preis kauft.
Hier bleibt dem Mieter ja keine Wahl, weil praktisch kein für Geringverdiener oder Familien bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, sondern primär gehoben neu gebaut und dazu noch Bestand luxussaniert wird. Der Verbraucher aka Mieter hat also keine Wahl zwischen unterschiedlichen Angeboten, sondern der Anbieter diktiert letztlich mangels Alternativen den Preis.
Den Leuten zu sagen, sie sollen sich halt woanders eine andere Arbeit suchen, ist insbesondere für Familien hingegen ziemlich zynisch. Mal ganz davon abgesehen, dass das eine nunmal das andere bedingt: dort, wo Mieten günstig sind, liegt das nicht zuletzt auch daran, weil es eben keine Jobs und damit auch keinen Zuzug gibt.
Auch die Forderung, dann müssten die Unternehmen halt mehr bezahlen, geht in Unseren Augen fehl.
Wir kommen auch in München noch gut rum, weil Wir keine Kinder und einen gutbezahlten Job haben. Es gibt aber nun einmal in einer Großstadt nicht nur hoch- und höchstbezahlte Jobs, sondern auch sehr viele Jobs für Mittel- und Geringqualifizierte. Der Bäckereifachverkäuferin kann man nicht einfach morgen das Doppelte bezahlen. Zumindest nicht, ohne auch morgen das Doppelte für den Laib Brot zu verlangen. Und das ist dann linke Tasche, rechte Tasche und löst überhaupt kein Problem.
Zumal Wir auch nicht einsehen, Unternehmen zu bestrafen, wo noch eine echte Wertschöpfung stattfindet, nur damit Immobilieninvestoren, die in Zeiten der Nullzinsen nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, immer noch dicke Renditen einfahren können.
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- AG_Wittmann
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