Russland und alles was dazu gehört
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Das wäre Erbsenzählerei.
Die Ukraine "gehört" natürlich nicht (zu) Russland aber in die aktuellen Ereignisse sind ja doch beide Länder stark involviert.
Siehe aktuelle Eskalation im Asowschen Meer. Ob man das in einem Russland oder Ukraine Thread diskutiert, ist doch egal.
Die Ukraine "gehört" natürlich nicht (zu) Russland aber in die aktuellen Ereignisse sind ja doch beide Länder stark involviert.
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Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
- Longstreet
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- Heloton
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http://norberthaering.de/de/27-german/n ... uncil-krimAtlantic Council rät Ukraine, einen militärischen Zwischenfall zwischen Nato und Russland zu provozieren
Hinterher will es wieder keiner gewesen sein. Zum Glück hatten die ukrainischen Matrosen mehr Verstand und haben sich geweigert für Poroschenkos Wahlkampf zu sterben. Ich hoffe das wird ihnen in Russland angerechnet und sie kommen bald wieder frei.
- Koenigsmoerder
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Dummer Artikel. Bzw. dumme Zuspitzung.
Es wird suggeriert, die Ukraine hätte es irgendwie in der Hand einen militärischen Zwischenfall zwischen NATO und Russland zu provozieren. Das hat sie aber mitnichten. Sondern es müssten erstmal NATO-Kriegsschiffe ins Asowsche Meer entsandt werden. Darüber entscheidet aber nicht die Ukraine.
Und davon abgesehen ist eine Entsendung höchst unwahrscheinlich, weil zumindest Unseres Wissens nach die Passage der Straße von Kertsch durch ausländische Kriegsschiffe der Einladung einer und der Zustimmung der anderen Seite bedarf. Die Ukraine kann also einladen soviel sie will, wenn Russland nicht zustimmt, haben NATO-Kriegsschiffe dort nichts verloren.
Es ist auch für Uns überhaupt nicht ersichtlich, inwiefern die NATO willens wäre gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Leider ist keiner von Härings Verlinkungen bei uns abrufbar, sodass Wir die Originalartikel nicht aufrufen können. Insofern aber erscheint Uns der Gedanke höchst absurd, dass die NATO gegen Putins Willen ins Asowsche Meer einlaufen wollte.
Würde Putin wiederum eine Einfahrt von NATO-Kriegsschiffen gestatten, hätte er andererseits keinen Grund auf sie zu feuern. Von daher gäbe es auch keine Provokation.
Insofern ist Härings Artikel mindestens genauso dummdreiste Propaganda wie mutmaßlich der Artikel, auf den er sich bezieht.
Es wird suggeriert, die Ukraine hätte es irgendwie in der Hand einen militärischen Zwischenfall zwischen NATO und Russland zu provozieren. Das hat sie aber mitnichten. Sondern es müssten erstmal NATO-Kriegsschiffe ins Asowsche Meer entsandt werden. Darüber entscheidet aber nicht die Ukraine.
Und davon abgesehen ist eine Entsendung höchst unwahrscheinlich, weil zumindest Unseres Wissens nach die Passage der Straße von Kertsch durch ausländische Kriegsschiffe der Einladung einer und der Zustimmung der anderen Seite bedarf. Die Ukraine kann also einladen soviel sie will, wenn Russland nicht zustimmt, haben NATO-Kriegsschiffe dort nichts verloren.
Es ist auch für Uns überhaupt nicht ersichtlich, inwiefern die NATO willens wäre gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Leider ist keiner von Härings Verlinkungen bei uns abrufbar, sodass Wir die Originalartikel nicht aufrufen können. Insofern aber erscheint Uns der Gedanke höchst absurd, dass die NATO gegen Putins Willen ins Asowsche Meer einlaufen wollte.
Würde Putin wiederum eine Einfahrt von NATO-Kriegsschiffen gestatten, hätte er andererseits keinen Grund auf sie zu feuern. Von daher gäbe es auch keine Provokation.
Insofern ist Härings Artikel mindestens genauso dummdreiste Propaganda wie mutmaßlich der Artikel, auf den er sich bezieht.
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Der Artikel gibt einfach eins zu eins wieder, was transatlantische Lobbyorganisationen fordern. Wo behauptet Häring, "die Ukraine hätte es irgendwie in der Hand einen militärischen Zwischenfall zwischen NATO und Russland zu provozieren"? Nirgendwo. Es ist weitgehend einfach eine Übersetzung und gerade keine Zuspitzung. Dein Kommentar ist darum hier der dumme. Und wenn du die Links nicht öffnen kannst liegt das an dir, denn sie funktionieren. Auch den Vorwurf der Dummdreisitigkeit gebe ich daher gerne zurück ...
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Ernsthaft, diese Agressivität mit der hier offensichtlich falsche Behauptungen aufgstellt werden, nervt extrem. Ihr könnt ja eine andere Meinung haben, es ist aber trotzdem erlaubt, sein Hirn einzuschalten, bevor man in die Tasten haut.
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Und wenn man seinen Gott gegeben Verstand nicht nutzen mag könnte man sich wenigstens wie ein normal sozialisierter Mensch artikulieren, anstatt direkt loszurüpeln.
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In der auch hier zitierten Überschrift. Man kann nur zu etwas raten, was der solchermaßen Beratene dann auch tatsächlich tun kann.Heloton hat geschrieben:Wo behauptet Häring, "die Ukraine hätte es irgendwie in der Hand einen militärischen Zwischenfall zwischen NATO und Russland zu provozieren"?
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Nein, aber vergessen, dass er ein Troll ist. 
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Natürlich kann der Beratene veruchen, einen Zwischenfall zu provozieren und anschließend die NATO um Hilfe anzurufen. Selbstverständlich ist die Ukraine (wie jedes andere Land auch) dazu potentiell in der Lage.Koenigsmoerder hat geschrieben:In der auch hier zitierten Überschrift. Man kann nur zu etwas raten, was der solchermaßen Beratene dann auch tatsächlich tun kann.
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Da steht aber nicht "...rät der Ukraine einen Zwischenfall mit Russland zu provozieren, um dann auf ein NATO-Eingreifen zu hoffen".
Das Schöne an der deutschen Sprache ist eigentlich ihre Eindeutigkeit.
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Weil in der Artikelüberschrift (des deutschen Artikels) die Intention des originalen Artikels beim Atlantic Council zusammengefasst wurde. In dem steht es genau so wie von Uns geschrieben und wer sich mit dem Thema beschäftigen mag, hätte das dort nachlesen können anstatt Erbsen zu zählen.
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Maßlos enttäuscht, bin heute aufgewacht, immer noch keine nukleare Trümmerwüste. Phh, wo sind die Kommunisten und Imperialisten von damals alle hin.
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Also meine Meinung wäre ja die folgende:
Die Krim ist ukrainisches Staatsgebiet, genau wie die Meerenge selbst. Wenn jetzt ein ukrainisches Schiff (ob militärisch oder zivil) diese Enge passieren will um in das Asowsche Meer zu gelangen, darf niemand sie daran hindern.
Russland hat keinerlei Hoheitsrechte über die Krim und über die Meerenge. Punkt. Die Besetzung der Krim und der Meerenge waren ein Kriegsakt. Das ist die Realität.
Das die NATO bzw. die Ukraine keinen Krieg mit Russland führen sollte oder darf, der Meinung bin ich auch. Ich bin aber nicht bereit, diese Positionen aufzugeben, bis sich Russland wieder aus der Krim und der Meerenge zurückgezogen hat.
Die Krim ist ukrainisches Staatsgebiet, genau wie die Meerenge selbst. Wenn jetzt ein ukrainisches Schiff (ob militärisch oder zivil) diese Enge passieren will um in das Asowsche Meer zu gelangen, darf niemand sie daran hindern.
Russland hat keinerlei Hoheitsrechte über die Krim und über die Meerenge. Punkt. Die Besetzung der Krim und der Meerenge waren ein Kriegsakt. Das ist die Realität.
Das die NATO bzw. die Ukraine keinen Krieg mit Russland führen sollte oder darf, der Meinung bin ich auch. Ich bin aber nicht bereit, diese Positionen aufzugeben, bis sich Russland wieder aus der Krim und der Meerenge zurückgezogen hat.
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Wie geschrieben funktionieren die Links bei Uns nicht. Auch heute laufen sie sich tot.Duke of York hat geschrieben:Weil in der Artikelüberschrift (des deutschen Artikels) die Intention des originalen Artikels beim Atlantic Council zusammengefasst wurde. In dem steht es genau so wie von Uns geschrieben und wer sich mit dem Thema beschäftigen mag, hätte das dort nachlesen können anstatt Erbsen zu zählen.
Häning zitiert aber schließlich sehr ausführlich in seinem eigenen Artikel. Tatsächlich machen die Zitate einen ganz erheblichen Teil seines Textes aus. Von daher ist es wohl nicht zu weit hergeholt, dass man in diesen Zitaten danach sucht, wie Häning darauf kommt, es werde der Ukraine geraten einen militärischen Zwischenfall zwischen der NATO und Russland zu provozieren. Diese kühne These kann man ja scheinbar nicht oft genug wiederholen, weil mancher hier offenbar ein paar Verständnisprobleme in diese Richtung zu haben scheint, dass das nicht das Gleiche wie ein militärischer Zwischenfall zwischen Ukraine und Russland ist.
Man wird halt nicht fündig. Entweder also zitiert Häning schlecht, weil sich aus den Passagen seine reißerische Überschrift nicht ableiten lässt, oder er hat halt auch nur einen schwachsinnigen Propagandaartikel rausgehauen.
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Anscheinend steht die Website des Atlantic Council und im Besonderen der genannte Artikel unter permanentem DDoS-Beschuss, die Seite selbst ist abartig lahm, auf den Artikel kommen Wir gar nicht drauf.Koenigsmoerder hat geschrieben:Wie geschrieben funktionieren die Links bei Uns nicht. Auch heute laufen sie sich tot.
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http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:XYuymQJjkP8J:http://www.atlanticcouncil.org/blogs/ukrainealert/russia-s-provocations-in-the-sea-of-azov-what-should-be-done%2BRussia%E2%80%99s+Provocations+in+the+Sea+of+Azov:+What+Should+Be+Done?&client=firefox-b&hl=de&ct=clnkHjalfnar hat geschrieben:Anscheinend steht die Website des Atlantic Council und im Besonderen der genannte Artikel unter permanentem DDoS-Beschuss, die Seite selbst ist abartig lahm, auf den Artikel kommen Wir gar nicht drauf.
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Vielen Dank fürs Verifizieren.Hjalfnar hat geschrieben:Anscheinend steht die Website des Atlantic Council und im Besonderen der genannte Artikel unter permanentem DDoS-Beschuss, die Seite selbst ist abartig lahm, auf den Artikel kommen Wir gar nicht drauf.
Nachdem man sich ja hier von anderer Seite bepöbeln lassen muss, man wäre nur zu faul...
Dank dem werten Strategienordi konnten Wir Uns den Artikel nun auch zu Gemüte führen.
Lächerlicher geht es ja kaum, und damit ist durchaus auch Härings Replik gemeint. Bzw. wie die Putintrolle hier darauf anspringen.
Im letzten Absatz - aus dem der sonst so zitierwütige Häring komischerweise überhaupt nicht zitiert - steht ganz klar, dass Putin ohnehin nur blufft. Der Autor beschreibt also mitnichten, wie man einen militärischen Zwischenfall zwischen NATO und Russland herbeiführen soll, sondern wie man Putins Bluff aufdecken könnte. Um langfristig Möglichkeiten zu schaffen die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine wieder zu reduzieren:
"Given the regime’s fear of an informed public and further economic unrest at home, such a NATO action calls Moscow’s bluff and will go a long way to restoring opportunities for a general reduction in violence."
NATO-Schiffe im Asowschen Meer sind wie bereits geschrieben realitätsfern und Wir würden auch nicht unterschreiben, dass das so klappt, wie der Autor sich das vorstellt. Aber aus seinem Szenario zu konstruieren, hier würden der Ukraine Ratschläge an die Hand gegeben, wie sie einen militärischen Zwischenfall zwischen NATO und Russland provozieren könnte, ist absurd.
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- Heloton
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Bei dem Text sind bereits zwei involviert, das Atlantic Council und das American Foreign Policy Council. Wärend letztere vielleicht eher unbekannt sind kann man den Einfluss des Atlantic Councils gar nicht hoch genug einschätzen.deltadagger hat geschrieben:Ist dies nicht nur eine Lobbyorga?
https://lobbypedia.de/wiki/Atlantic_Council
Allein das Schüren einer entsprechenden Erwartungshaltung bei ukrainischen Verantwortlichen kann schnell zum offenen Krieg eskalieren. Siehe den Kaukasuskrieg 2008, von georgischer Seite begonnen in der irrigen Annahme, die NATO würde ihnen schon beispringen oder Russland würde schon stillhalten.deltadagger hat geschrieben:Selbst wenn dies all so zutreffend wäre (was wir nicht verifizieren können), halte wir es für ein Gerücht,
dass die NATO (immerhin ein paar Mitglieder und jeweils ein Parlament dahinter) auf solche Aktionen reagiert oder gar zu Kenntnis nimmt.