Neues aus den Medien - The Next Generation
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- Friedrich III.
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http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 41517.html
Huch... wenn man sich die Vergabeplattform regelmäßig anschaut ist das kein Wunder...
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- spiegelfechter
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Strategienordi
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Strategienordi
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Vorallem bietet es sich für die Jurastudenten in ihren Examen an. Die armen Teufel...Longstreet hat geschrieben:Wenn der Diskutant jetzt nicht der Palmer gewesen wäre, wäre das eine Fußnote der Tübinger Jahresberichte 2001-2020. Wie bereits gesagt: im Zweifel wird das die Gerichte beschäftigen. Ob die in der Beurteilung dann versagt haben, können nur die Dabeigewesenen beurteilen und auch die werden aus reiner Subjektivität vermutlich nicht alle einer Meinung sein. Prost Gemeinde.
- Heloton
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Eine kuriose Meldung. Natürlich wird auch Frau Giffey nicht die Vertragsfreiheit der Unternehmen einschränken. Ob Unternehmen sich von einem neu designten "Zertifikat" beeindrucken lassen, hat sie nicht zu entscheiden. Aber buntes Papier ist natürlich schick. Erinnert ein wenig an die vielen tollen Medaillien in der Sowjet Union.Mehr Geld und ein Zertifikat, mit dem Jugendliche leichter einen Ausbildungsplatz erhalten sollen - so will Familienministerin Giffey die Freiwilligendienste für junge Leute attraktiver machen.
Vielleicht liegt die Ausbildung außerhalb einer Universität auch außerhalb der Vorstellungskraft des Bildungsministeriums. Man weiß es nicht. Jetzt muss jedenfalls hart verhandelt werden, ob man eine Milliarde wirklich locker machen will für Idioten, die sich selbst ausbeuten. Man kennt das ja: Man reicht ihnen den kleinen Finger und am Ende wollen die bezahlt werden wie richtige Menschen.
https://www.tagesschau.de/inland/giffey ... r-101.html
- Heloton
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"Ein Dienst der sich lohnen soll" - aber nichts kosten darf. Die Meldung reiht sich nahtlos ein in die Geistesfürze eines Herrn Merz von gestern:
"Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Merz, hält eine Durchschnittrente von 1000 Euro für zu wenig." - Und das soll auch so bleiben. Statt das Geld an irgendwelche armen Menschen zu verschwenden, sollte man lieber private Spekulation mit Geldern der Allgemeinheit subventionieren, findet Merz.
"Angesprochen auf die Klimaziele der Bundesrepublik sagte Merz, dass alles getan werden müsse, um diese zu erreichen." - Nur halt nicht von der Regierung. Die soll lieber gar nichts tun. Würd ja auch nur Geld kosten. Findet Merz.
https://www.tagesschau.de/inland/bab-in ... z-101.html
"Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Merz, hält eine Durchschnittrente von 1000 Euro für zu wenig." - Und das soll auch so bleiben. Statt das Geld an irgendwelche armen Menschen zu verschwenden, sollte man lieber private Spekulation mit Geldern der Allgemeinheit subventionieren, findet Merz.
"Angesprochen auf die Klimaziele der Bundesrepublik sagte Merz, dass alles getan werden müsse, um diese zu erreichen." - Nur halt nicht von der Regierung. Die soll lieber gar nichts tun. Würd ja auch nur Geld kosten. Findet Merz.
https://www.tagesschau.de/inland/bab-in ... z-101.html
- Witold Pilecki
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Naja, der Volkskapitalismus ist eine alte Idee. Natürlich funktioniert es, seinen Wohlstand zu mehren, indem man am Produktivkapital teilhat. Wie immer ist das Problem, dass man etwas zum investieren braucht.
Zur immer wiederkehrenden Idee des Volkskapitalismus:
DER SPIEGEL 1959: Bonbon des Jahrhunderts. Ausgabe vom 18. Februar 1959. S. 16-25. http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/ ... f/42624522 09.08.2016 10:00
Welcher junge Mensch kann 150 € im Monat abzwacken, um es "für nichts" zu verballern. Disziplinierte Leute in Berufsausbildung könnten das vielleicht, wenn sie bei ihren Eltern wohnen bleiben möchten. Für Studis auf Bafög sehe ich gar keine Chance. Aber wer macht das schon? Man will ja auch am Leben teilhaben.Es komme darauf an, dass man in jungen Jahren mit kleinen Beiträgen anfange - "das können schon vier oder fünf Euro am Tag sein", so Merz.
Zur immer wiederkehrenden Idee des Volkskapitalismus:
Watt, Nicholas 2012: David Cameron pledges era of 'popular capitalism'. theguardian vom 19. Januar 2012. http://www.theguardian.com/politics/201 ... capitalism 09.08.2016 10:35„Schon vor geraumer Zeit hatte die Bundesregierung beschlossen, die Preußische Bergwerks- und Hütten-AG jedenfalls teilweise in Privathand zu überführen […]. Die neuen Aktien im Nennwert von 30 Millionen Mark sollen – und deswegen nennt man sie Volksaktien – nur Bundesbürgern oder Familien angeboten werden, deren jährliches Einkommen weniger als 16 000 Mark beträgt. Ihre Besitzer werden die ersten „Volkskapitalisten“ Deutschlands sein: Staatsbürger – so hofft [Schatzminister] Lindrath –, die sich zugleich mit einem aller Voraussicht nach profitreichem Papier ein 'neues gesellschaftspolitisches Bewußtsein' zulegen und somit künftig eine unerschütterliche Position im Kampf gegen den Kommunismus darstellen werden.“ (DER SPIEGEL 1959: 16)
„David Cameron pledges era of 'popular capitalism' […:] the prime minister revived a signature theme of his time in opposition when he said he would preside over an era of 'popular capitalism'. […] 'A consistent Conservative theme has been the ambition of building a nation of shareholders, savers and homeowners,' Cameron said. 'Macmillan championed this through home ownership, giving people an asset of their own. Margaret Thatcher did the same with privatisation and share ownership'.“ (Watt 2012)
DER SPIEGEL 1959: Bonbon des Jahrhunderts. Ausgabe vom 18. Februar 1959. S. 16-25. http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/ ... f/42624522 09.08.2016 10:00
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Strategienordi
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/washington-vw-chef-herbert-diess-kuendigt-allianz-mit-ford-an-a-1241986.html
Trump droht mit Zöllen und die Autobosse kuschen.
Vllt. sollte man so ne harte Gangart auch hierzulande ausprobieren. Mal gucken wie viele Minuten es dann dauert, bis alle Diesel umgerüstet sind. Arbeitsplätze werden ja jetzt eh in die USA verlagert...
Trump droht mit Zöllen und die Autobosse kuschen.
Vllt. sollte man so ne harte Gangart auch hierzulande ausprobieren. Mal gucken wie viele Minuten es dann dauert, bis alle Diesel umgerüstet sind. Arbeitsplätze werden ja jetzt eh in die USA verlagert...
- DerGraf
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Derselbe junge Mensch, der nebenbei auch noch (wenn auch für die Tonne) riestert, natürlich, werter Pilecki. In den Zeiten, in denen sich auch Millionäre zum Mittelstand rechnen, sollte klar sein, daß die, die nach dem Ursprung des Geldes oder der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen fragen, nur zur Canaille gehören, für die diese großartigen Einrichtungen sowieso nicht gedacht sind. Als echter Mittelständler ißt man dann eben nur noch jeden zweiten Tag Kaviar.Witold Pilecki hat geschrieben:Welcher junge Mensch kann 150 € im Monat abzwacken, um es "für nichts" zu verballern. Disziplinierte Leute in Berufsausbildung könnten das vielleicht, wenn sie bei ihren Eltern wohnen bleiben möchten. Für Studis auf Bafög sehe ich gar keine Chance. Aber wer macht das schon?
Für Uns sind solche Äußerungen Symptome der generellen Abgehobenheit von Politikern, die mit 'normalen' Menschen schon zu lange nichts mehr zu tun haben, und für deren Bild vom 'Durchschnitt' nur noch die Nachbarn taugen, die natürlich im selben gehobenen Viertel wohnen. Darüber, daß das sowohl den Blick ein wenig verzerrt wie auch einige 'kopf auf Tisch' Momente liefert, sollte es, so denken Wir, keine zwei Meinungen geben.
- Nebukadnezar
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Ich habe es gemacht.Witold Pilecki hat geschrieben: Welcher junge Mensch kann 150 € im Monat abzwacken, um es "für nichts" zu verballern. Disziplinierte Leute in Berufsausbildung könnten das vielleicht, wenn sie bei ihren Eltern wohnen bleiben möchten. Für Studis auf Bafög sehe ich gar keine Chance. Aber wer macht das schon? Man will ja auch am Leben teilhaben.
Von 14 bis 21 ca. 100 DM/Monat in BASF (ca 1984-1991)
Alles selbstverdient.
Mit 21 dann alles ausgegeben für 3 Personen 2 Monate road-movie kurz nach Mauerfall. Visa, Auto, 2*3 WG-Zimmer-Miete in Deutschland, 11.000 km Sprit, reparaturen, etc. weil meine Mitfahrer angeblich nix hatten und ich folglich die 'Bank' war
Der Grundgedanke war aber richtig. Ich hätte (theoretisch) nix ausgeben dürfen (Dvidende muss reinvestiert werden). Nach 20 Jahren stop (hatte keine Lust mehr auf copy'n paste in excel) basierend auf 200 Euro/Monat (Kann ein BASF-Arbeiter machen). Wert heute: 1.3 Millionen.
Aber nachdem 7 Jahre Arbeit durch einen (fantastischen) Schornstein geraucht waren war da eben die gedankliche Hypothek: 7 Jahre sind futsch (EDIT: und also nicht fort geführt bzw neu angefangen)
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- Zahn
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Werter Nebukadnezar, wir haben uns mal den Spass gemacht und nachgerechnet.
Wenn Ihr 20 Jahre lang monatlich 200 DM investiert hättet und am Ende 1,3 Millionen DM erzielen wollt, dann hätte der jährliche Wertzuwachs ca. 27% betragen müssen.
Wenn man nun äußerst großzügig 10% Dividende pro Jahr ansetzt (BASF in den letzten 20 Jahren maximal(!) ca. 3%), muss also die Aktie selber ihren Wert ver-23-fachen. Die BASF Aktie hat Ihren Wert in den letzten 20 Jahren um gut das 4-fache gesteigert.
Also alles in allem schon eine gute Idee, die richtige Aktie vorausgesetzt (Ich schreibe nur: Telekom), aber damit Millionär werden ??
Wenn Ihr 20 Jahre lang monatlich 200 DM investiert hättet und am Ende 1,3 Millionen DM erzielen wollt, dann hätte der jährliche Wertzuwachs ca. 27% betragen müssen.
Wenn man nun äußerst großzügig 10% Dividende pro Jahr ansetzt (BASF in den letzten 20 Jahren maximal(!) ca. 3%), muss also die Aktie selber ihren Wert ver-23-fachen. Die BASF Aktie hat Ihren Wert in den letzten 20 Jahren um gut das 4-fache gesteigert.
Also alles in allem schon eine gute Idee, die richtige Aktie vorausgesetzt (Ich schreibe nur: Telekom), aber damit Millionär werden ??
- Nebukadnezar
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Ich hatte fast 10 % Dividende (9%) als ich die Aktie hatte, aber das war ...1984-1991.Zahn hat geschrieben:Werter Nebukadnezar, wir haben uns mal den Spass gemacht und nachgerechnet.
Wenn Ihr 20 Jahre lang monatlich 200 DM investiert hättet und am Ende 1,3 Millionen DM erzielen wollt, dann hätte der jährliche Wertzuwachs ca. 27% betragen müssen.
Wenn man nun äußerst großzügig 10% Dividende pro Jahr ansetzt (BASF in den letzten 20 Jahren maximal(!) ca. 3%), muss also die Aktie selber ihren Wert ver-23-fachen. Die BASF Aktie hat Ihren Wert in den letzten 20 Jahren um gut das 4-fache gesteigert.
Also alles in allem schon eine gute Idee, die richtige Aktie vorausgesetzt (Ich schreibe nur: Telekom), aber damit Millionär werden ??
(Als Kleinanleger bekam man kapertragssteuer zurück zur Dividendenausschüttung und der Kurs wurde um Dividende erniedrigt).
Das 20 Jahre machen.
Ist man bei 2004.
Halten bis heute: 15 Jahre oben drauf.
Alles mit einem BASF-arbeiter mit 200 Euro monatlich (nicht 200 dm)
Das war das Szenario, das ich beschrieben hatte.
(Davor hatte ich mich genannt mit 100 dm/monat)
Es sieht anders aus (gänzlich), wenn man 2019-20 Jahre = 1999 einsteigt.
Aktienauswahl: ich hatte BASF genommen (1984), weil
- in sehr vielem ist BASF drin ist (Produktkette)
- kaum Kursphantasie (China konnte ich nicht ahnen)
- hohe dividende
- am Markt lange gehandelt
Eine Neuemission oder etwas mit Konsum hätte ich nicht genommen.
Ich möchte im Übrigen hier nicht Merz das Wort reden (hat mir auch niemand vorgeworfen).
In einem Umfeld, wo sich Unternehmen (GE) sich seit 10 Jahren mit billigen Krediten eindecken oder wie eine reihe von Unternehmen eigene Aktien zurück kaufen (= sie legen es nicht gewinnbringend ein) gelten meine alten Überlegungen nicht mehr / bzw. nicht unbedingt.
Dann würde man nicht Aktien an Produktionskapital erhalten, sondern u.U. nur der letzte dumme Käufer an einem hochverschuldeten Ding sein, das Stützkäufe für eigene Aktien tätigt.
Meine Überlegungen damals (und alle langfristigen Betrachtungen von Aktienkursen) basierten auf dem Umfeld der damals noch existenten Deutschland AG, an der ich risikoarme Anteile erwerben wollte.
Ändert mn ein paar Paramater (wie Ihr das gemacht habt), dann sieht es anders aus, ja.
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Ich schätze Eure Beiträge außerordentlich werter Nebukadnezar (Den Bericht über die Baugemeinschaft habe ich verschlungen, leider war Euer Postfach zu voll für eine persönliche Danksagung.) Der Fehler DM/Euro liegt bei mir, da hatte ich noch die 100DM und 1984 im Kopf. Ich hatte kurz gesucht, ob ich Kurse und Dividenden ab 1984 finde, aber habe nur welche ab 1998/1999 gefunden...
Zur Ergänzung/Berichtigung meines Beitrages, damit die Relationen für Jedermann richtig gestellt sind:
Mit 10% Dividende im Jahr kommt man bei einem Einsatz von 200€/Monat dann auf einen Aktienkurs von 1:8,8 nach 20 Jahren. Wem eine Aktie einfällt, die das bis 2039 bewerkstelligt, möge sie mir mitteilen.
Zur Ergänzung/Berichtigung meines Beitrages, damit die Relationen für Jedermann richtig gestellt sind:
Mit 10% Dividende im Jahr kommt man bei einem Einsatz von 200€/Monat dann auf einen Aktienkurs von 1:8,8 nach 20 Jahren. Wem eine Aktie einfällt, die das bis 2039 bewerkstelligt, möge sie mir mitteilen.
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- Nebukadnezar
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http://www.si-games.com/forum/showthrea ... ost1119822Heloton hat geschrieben:Du hast mit 14 mit Sicherheit nicht deine Miete, dein Essen oder deinen Strom gezahlt. Nette Anektode ohne große Relevanz zum Thema Altersarmut.
Ich habe deutlich mehr gezahlt.
Für Aktiengeschäfte habe ich Einnahmen von ausserhalb genommen.
Alle Arbeiten für die Firma waren unentgeltliche Leistungen = sog. Kinderarbeit.
Und damit endgültig wegen penetranter Irrelevanz : * Ignore *
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Oh, da Ihr den Thread gelesen habt:Zahn hat geschrieben:Mit 10% Dividende im Jahr kommt man bei einem Einsatz von 200€/Monat dann auf einen Aktienkurs von 1:8,8 nach 20 Jahren. Wem eine Aktie einfällt, die das bis 2039 bewerkstelligt, möge sie mir mitteilen.
Nehmt
a) EK
b) aktueller Wert-restschuld
c) kalkulatorische Miete (Marktübliche Miete - 20% (?) weil ich eine marktübliche Miete nicht bezahlt hätte )
d) paar zerquetschte (<70 K)
Das Verhältnis von a) zu b) minus d) unter Berücksichtigung, dass c) auch anfallen würde (bei mir>=Tilgung+sondertilgung), wenn ich nicht gebaut hätte, ergibt eine Eigenkapitalrendite (nach 10 Jahren und bei Verkauf jetzt) von ca. 800%
(Falls jemand einen 100%-Fehler findet kann er ihn behalten)
(Ich habe lange gerechnet und vor allem: gefragt.)
Das von Euch gesuchte Investment (nach 10 Jahren), war schon hier im Forum.
Es wurde nur nicht so betrachtet.
Ist aber keine Aktie:
Merz:
Man nehme so etwas wie General Electric: hoch verschuldet mit billigem Geld.
Was nur geht in einem extrem lang andauernden Niedrig-Zins-Szenario.
Würdet Ihr so etwas als 'Aktie' bezeichnen ?
Oder eher als Zombieunternehmen, das ausgeplündert wurde ?
Begrifflich ist es eine 'Aktie', das aber m.E. ausserordentlich wenig mit dem zu tun hat, was zu Zeiten der Deutschland AG unter 'Aktie' verstanden wurde.
In einem langandaurnden extremen Niedrig-Zins-Szenario sollte eine der Fragen von jemand, der behauptet etwas von Wirtschaft oder 'Journalismus' zu verstehen, lauten: wieso sollte man Aktien kaufen, die u.U. bereits komplett mit billigem Geld vollgesogen sind ?
Dann sitzt man genau an dem Punkt wo man nicht sein will: auf einem risiko von billigen Zinsen:
- bei steigenden Zinsen werden Aktien relativ unattraktiver
- bei steigenden Zinsen steigen die refinanzierungskosten
- bei steigenden Zinsen und risiken (obige Punkte) sinken die Aktiva in Form von Anteilen in eigenen und fremden Aktien
Das ist ein heftiges Klumpenrisiko (EDIT: ) in genau dem begründet, was man eigentlich vermeiden will.
Der grundsätzliche Gedanke von Merz bzgl. Anteil am Produktivkapital zu erwerben ist richtig, aber: stimmen die Voraussetzungen dafür ?
Aktuell würde man beim Kauf solcher 'Aktien' m.E. eine mehrfache bizarre Zinswette eingehen.
Ich gehe davon aus, dass Merz (den ich definitiv nicht für dumm halte) darauf antworten könnte, aber er wird das wahrscheinlich nicht gefragt worden sein.
Verweise (oder gar: Belege !) auf 'historische' 'Fakten' o.ä. beim Nähern (bzw: langen Verweilen) an eine Singularität (Zins=0%) lassen Vergleiche nicht zu.
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