Schauen wir mal, wie erfolgreich und/oder gut Imperator: Rome wird. Es gibt ja durchaus eine gewisse Rombegeisterung in den westlichen Ländern wie den USA oder Europa.
Und nur weil man die einzelnen Bestandteile wie Pops schon kennt, kann ja trotzdem ein interessantes Spiel rauskommen. Wenn nicht für einen selbst, dann für andere.
Es ist von Seiten der Autoren oder Macher mit wirklich Neuem die Frage: Können (und dürfen) die das überhaupt denken und schaffen? Ist der Markt reif und offen dafür oder wollen die Kunden und Publisher lieber etwas, das dem Bekannten ähnelt?
Wenn man älter wird, durchschaut man sicher viel mehr und kann die Strukturen hinter den Dingen erkennen. Da ist dann immer die Frage: Will man was Neues und ärgert sich dann, dass es zu sehr dem Bekannten ähnelt? Oder kann man eigentlich bekannten Dingen wie Büchern, Filmen, Serien, Musik, Kuntwerken, zwischenmenschlichen Beziehungen oder der Natur Aspekte abgewinnen, die man bisher nicht so in der Form wahrgenommen hat? Was gefällt einem das ganze Leben lang? Was nur für kurze Zeit?